Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

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217 - 15.11.05 Aktuelle Sinnsprüche und Informationen auf unserer Website www.hmanage.net


Motto des Tages

If you talk to a man in a language he understands, that goes to his head. If you talk to him in his language, that goes to his heart.

 

(Nelson Mandela)

 

Quelle: Baptist Health Care Leadership Institute

 


01. Editorial: Impressionen von der 4. BQS-Ergebniskonferenz „Externe stationäre Qualitätssicherung 2004“

Hier ist über die 4. BQS-Ergebniskonferenz zu berichten. Die vorzügliche Veranstaltung „Externe stationäre Qualitätssicherung 2004“ fand am 09.11.05 in Berlin statt. Der G-BA erklärt dazu vorab: Mit "Externer stationärer Qualitätssicherung" wird ein Verfahren bezeichnet, das dem Zweck dient, Mängel und Fehler in der stationären Versorgung zu ermitteln, um zugleich Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung einzuleiten“ – also Prinzip TÜV-Plakette, nur dass nicht wie bei Autos für jedes beteiligte Krankenhaus eine förmliche Prüfung stattfindet. Das hat seinen Sinn, aber auch seine engen Grenzen: Wer nicht auffällt, bemüht sich auch nicht um weitere Verbesserungen!

 

Fast alle Krankenhäuser liefern mittlerweile ihre Daten. Schön" (Dann kann ja das merkwürdige "Qualitätskriterium" im vorgeschriebenen "Qualitätsbericht" entfallen). Herr Mohr, BQS, geht mittlerweile immerhin davon aus, sich auf die Daten verlassen zu können. Da aber nach wie vor etliche der zur Datenlieferung Verpflichteten zur Datenqualität tiefe Skepsis äußern (die müssen es ja wissen), kann man nur hoffen, dass die Einschätzung der BQS wirklich zutrifft. Immerhin meldet man für das Berichtsjahr Verbesserungen – einschließlich Risikoadjustierung. Wie auch immer – die BQS-Auswertungen finden sich unter www.bqs-outcome.de bzw. www.bqs-qualitaetsreport.de.

 

Die BQS bedient sich der – als Qualitätsverbesserungsansatz überholten – Methode „Faule Äpfel im Korb". Es wird nach negativen Ausreißern gesucht, die in der Folge - wenn überhaupt - einer (moderaten) "Sonderbehandlung" zugeführt werden. Das ist nützlich, aber nicht mehr wert als die TÜV-Plakette beim Auto. Es belegt: Wenn der TÜV hoffentlich sorgfältig gearbeitet hat, haben z.B. die Bremsen zum Prüfzeitpunkt noch funktioniert. Nicht mehr. Darum fragen Gebrauchtwagenkäufer ja auch nach einer neuen TÜV-Plakette! Wer sich nicht aus freien Stücken selbst auf den Weg begibt, seine guten Ergebnisse transparent zu machen und in der Folge immer weiter zu verbessern, kommt nicht weit.

 

Das hat man weltweit längst erkannt und das Qualitätsmanagement seit dem Anfang der 50er Jahre in diesem Sinne weiterentwickelt. Leider bisher nicht im deutschen Gesundheitswesen. So hat sich z.B. die ASQ nicht etwa die Qualitätssicherung (oder gar noch eine externe), sondern "Good to Great" zum Leitspruch gemacht. Von möglichen einfachen Veränderungsentscheidungen (z.B. zu einem rascheren und/oder sorgfältigeren Dokumentieren) abgesehen, verschwinden Mängel durch das Identifizieren allein leider wirklich nicht! Das zeigen alle bekannt gewordenen Erfahrungen mit weniger auffällig gewordenen Krankenhäusern. Und darüber hinaus gehende Verbesserungspotentiale werden zumeist überhaupt nicht angegangen. 

 

Jede Menge Denkanstöße liefert das Vorgehen von BQS allemal. Die zu den vorgegebenen Qualitätsparametern abgefragten Ergebnisse werden allerdings auch nach sorgfältiger Aufbereitung der Daten zwar Krankenhaus für Krankenhaus, aber leider immer noch anonymisiert nebeneinander gestellt. "Datenschutz" ist im hiesigen Gesundheitswesen immer noch vor allem ein Schutz der Handelnden vor den Patienten! Jedes Krankenhaus (bzw. die „zuständige“ Fachabteilung) kann auf Landesebene die eigenen Daten mit denen der anderen Krankenhäuser im Land vergleichen. Und – wenn dessen Verantwortliche dies denn wollten – der von der BQS ausgewiesenen „Best Practice“ mit QM-Methoden kontinuierlich annähern. Letzteres hört und liest man bisher fast nicht – nicht in den (bisher von uns studierten) Pflicht-Qualitätsberichten, auch nicht auf dieser Konferenz. Dort werden stattdessen von Teilnehmern fehlende Umsetzungswerkzeuge angemahnt.

 

In den vom G-BA vor der Veranstaltung vorab bereitgestellten Informationen zur Veranstaltung konstatiert Professor Dr. med. Polonius vom G-BA – wörtliches Zitat –  „bedeutende Qualitätsverbesserungen”, die – so ist nun einmal die Welt –sofort durch jene verallgemeinert werden, die sich mit dem Ist-Zustand zufrieden geben: “BQS-Qualitätsbericht: Krankenhäuser behandeln immer häufiger nach Leitlinien” (Deutsches Ärzteblatt). Bei genauerem Hinsehen schnurrt die Behauptung auf einige wenige Beispiele zusammen. Doch Schönfärberei scheint ja zur unausrottbaren Standardausstattung in Deutschlands Gesundheitswesen zu gehören. Das haben wir schon des öfteren kritisiert, dafür aber von den Betroffenen nur Kritik am Kritisieren geerntet. Man erinnere sich nur an die uns kürzlich vom BMGS erteilte Rüge! Zeitungsnachricht: „Chirurgen sehen Qualität gefährdet“. Ist = Qualität. Warum sollen wir uns dann noch bemühen, besser zu werden?

 

Bei Polonius lesen wir weiter: „Beispielsweise wurden als Folge dieses Prozesses (der bedeutenden Qualitätsverbesserungen) internationale Leitlinien zu Grunde gelegt, wo zuvor nach einer älteren deutschen Leitlinie gearbeitet wurde“. (Es) „wurden Verfahren wie die Thromboseprophylaxe und die Antibiotikagabe in einem höheren Maße leitlinienkonform umgesetzt“. Man könnte auch sagen: ‚Mehr Krankenhäuser melden, dass sie (in einem konkreten Fall) verstärkt nach dem internationalen Stand der Kunst arbeiten! Warum aber läßt man die übrigen (wieviel %?) zu Lasten der Patienten mit veralteten Methoden weiterarbeiten? Und warum enthält die BQS der Öffentlichkeit auch noch vor, um wen es sich dabei handelt? Die gesamte BQS-Auswertung ist nach wie vor anonymisiert und damit für den interessierten Patienten wertlos! Das wurde in der Vergangenheit nicht einmal ernsthaft diskutiert. Im Gegenteil: Eine Anonymisierung gilt hierzulande sogar als Qualitätsausweis! Doch daran beginnen die Patientenvertreter zu kratzen – auch auf dieser Veranstaltung.

 

Polonius schreibt ungerührt: „..in mehreren Fachgebieten (wurden) weit gefasste Indikationsstellungen und hohe Infektionsraten kritisch beleuchtet“. „Kritisch beleuchtet!“ Warum sagt er nicht: Die BQS hat bei bestimmten Eingriffen in Krankenhäusern a) Indikationen gefunden, die diese nicht begründet hätten und b) dazu noch hohe Infektionsraten. Welche Konsequenz hatte das für die Krankenhäuser und – wichtiger noch – die betroffenen Patienten? Für wen ist eigentlich die „externe stationäre Qualitätssicherung“ erfunden worden? Hoffen wir, dass die nächsten „Patienten (von den Beobachtungen) profitieren“! Polonius merkt an: „Trotz dieser Erfolge müssen wir unsere Anstrengungen fortsetzen“. Sehr wahr!

 

“Die Qualität der Krankenhausbehandlung sichtbar zu machen, heißt Vertrauen für Patienten und ihre Angehörigen schaffen“ (Herr Robbers – DKG – in seiner Stellungnahme). Sehr wahr. Diese scheint ihm allerdings wegen der gebotenen „Fairness“ beim „Ergebnisvergleich“ angesichts der fehlenden „Risikoadjustierung“ leider noch nicht möglich zu sein: Wann denn dann? ‚Once in the blue moon?’ So lange muß sich das Vertrauen für Patienten und ihre Angehörigen eben noch gedulden! So wirkt das nur wie eine Phrase.

 

Immerhin sei – so Herr Gerdelmann (VdAK) – „das BQS-Verfahren .. ein international einzigartiges Erfolgsmodell“. Das hat früher schon die Bundesministerin behauptet. Rätselhaft. Die sich am spätesten mit dem Thema befassen, nennen sich auch noch Pioniere. Glauben die das wirklich? BQS ist prima. Doch soweit sie bisher überhaupt ein Zipfelchen Transparenz geschaffen hat, bleibt das Ergebnis dem Patienten als Endverbraucher und seinem (Haus-)Arzt jedenfalls nach wie vor verborgen. Aber der steht ja auch nur im Mittelpunkt!

 

Unzählige konkrete(n) Verbesserungsmaßnahmen in der Qualität der Patientenversorgung“ (Gerdelmann) kann man leicht behaupten. Einen Beweis dafür liefert die Konferenz nicht. Hier wird lediglich von einigen Verbesserungen berichtet. Immerhin wurde mit der „Festlegung der Mindestmenge für Knie-Totalendoprothesen in Höhe von 50 Leistungen p. a.“ eine weitere Bresche der bisher massiven Ablehnung solcher Mindesterfordernisse für die Einbeziehung in die Finanzierung der stationären Krankenbehandlung geschlagen. Können Krankenhäuser „bezogen auf das Jahr 2005 kein(en) Nachweis bezüglich der Erfüllung der vom G-BA bzw. der BQS geforderten Qualitätsindikatoren (erbringen), scheiden (sie) im Jahr 2006 automatisch aus der Versorgung auf Rechnung der Gesetzlichen Krankenversicherung aus“.

 

„Darüber hinaus sollen zukünftig ausgewählte Ergebnisse der externen vergleichenden Qualitätssicherung verpflichtend und auch für medizinische Laien verständlich im strukturierten Qualitätsbericht nach § 137 SGB V dargestellt werden. Ziel ist eine größtmögliche Transparenz bezüglich der Qualität der Leistungserbringung .., um insbesondere Mündigkeit und Selbstverantwortlichkeit unserer Versicherten zu fördern. Dazu gehört, dass in Zukunft die bei der BQS vorhandenen Ergebnisse auch pro Krankenhaus veröffentlicht werden" (Gerdelmann). Den Wunsch teilen wir. Leider gibt es dafür bisher weder eine Rechtsgrundlage noch irgendeine Initiative, eine solche endlich zu schaffen. Vielleicht wissen wir nur nicht davon?

 

Herr Dr. Jonitz (Ärztekammer Berlin) postuliert: „Wenn der politisch geforderte Qualitätswettbewerb im deutschen Gesundheitswesen kein Lippenbekenntnis sein soll, müssen Voraussetzungen für einen fairen Vergleich der Leistungserbringer gegeben sein“, eine „angemessene Risikoadjustierung”. Jonitz ruft nach „fairen Vergleichsbedingungen”. Dunkle Andeutungen, die nur zu signalisieren scheinen, dass für Jonitz die Zeit für einen wirklichen Qualitätswettbewerb noch nicht gekommen ist. Dabei schreibt er selbst: „Diskreditierungen des BQS-Verfahrens als nicht valide, zu langsam und intransparent sind fehl am Platz“. So ist es!

 

Frau Müller vom DPR fordert in ihrer Grußadresse schließlich eine “patientenorientierten QS“ – will wohl sagen eine stärkere förmliche Einbeziehung der Pflege. Sie „begrüßt .. die Entscheidung des G-BA durch die Erhebung von Daten zur Dekubitusprophylaxe mit Hilfe eines so genannten Generalindikators als neues Instrument in der externen QS hier auf vermehrten Erkenntnisgewinn zu setzen“. – Soweit die vorab gelieferten Statements.

 

Zum Start skizzierte Dr. Mohr (BGS) das BQS-Procedere. Er verweist auf die Notwendigkeit von Ergebnisdaten – „Was kommt dabei heraus?“ – um die Qualität der Krankenbehandlung zu beurteilen (Sic! – das sagen wir schon seit x Jahren). Die machen bei der BQS immerhin 55% aller ausgewerteten Daten aus. Der Rest verteilt sich mit 22% auf die Indikationsstellung – „Wird das Richtige gemacht?“ – sowie mit 23% auf den Behandlungsprozess – „Wird es richtig gemacht?“ – Mohr leitet daraus die „absolute Notwendigkeit“ ab, Ergebnisqualität, Indikationsqualität und Prozessqualität gleichermaßen zu betrachten (und nicht nur die Ergebnisqualität). Die müssen dann allerdings stets im Zusammenhang gesehen werden: Angaben über eine isolierte „Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität“ sind und bleiben Unsinn, Ausdruck „eminenzbasierter Medizin“; für die ja bekanntlich die Frage nach der Qualität der Ergebnisse entbehrlich ist. Der Patient interessiert sich vor allem für die Ergebnisse der Behandlung und seines Aufenthalts. Dazu gehören auch der Grad der Freundlichkeit und Auskunftsbereitschaft der Mitarbeiter.

 

Sitzung 1:

Professor Dr. Markewitz belegte anhand der der BQS-Erfahrungen mit dem Komplex der Herzschrittmachertherapie anschaulich, wie mit Hilfe des BQS-Ansatzes der Zusammenhang von Leitlinien, Versorgungsqualität und Produktqualität verdeutlicht und damit eine Qualitätssteigerung in der Behandlung, aber auch bei den eingesetzten Produkten erzielt werden kann. Wenn „BQS“ hierzulande nur ein damit zum Ausdruck kommendes „neues Denken“ bewirken würde, wäre es all die Mühe und all das Geld, das es kostet, mehr als wert! Was dazu überhaupt nicht passte (Originalton): „Evidence based medicine als neues goldenes Kalb in der Medizin“.

 

Anschließend zeigte Professor Dr. Kreienberg mit seinem Vortrag „Brustkrebsbehandlung: Leitlinien und Versorgungswirklichkeit” eindrucksvoll die Fußangeln bei einer zu sorglosen = unkritischen BQS-Auswertung auf. „Leitlinien“ allein sind noch lange kein Qualitätsbeweis. Und das bloße Wedeln damit schon überhaupt nicht. Die BQS kann mit ihrem Pochen auf bestimmte Leitlinien die Qualitätssicherung nachhaltig unterstützen.

 

Am Beispiel „Brustkrebsbehandlung verdeutlichte Professor Dr. Schlake unter der Überschrift „Wie gut funktioniert das Behandlungsteam“, wie wichtig es wäre, die Definition des Behandlungsteams endlich viel weiter zu stecken, als dies hierzulande gemeinhin geschieht. Zumindest gehört in vielen Fällen (wie beim Thema Krebs) der Pathologe dazu. Eine bessere interdisziplinäre Zusammenarbeit sei zwingend erforderlich (wobei Schlake in seinem Vortrag nur seine Kollegen sieht und die Pflege schlicht vergisst). Eine Zentrenbildung sei unausweichlich. Dabei solle man allerdings nicht auf dem Irrweg verbleiben, jede Art von Zentrum mit einem angemessen rigiden Anspruchsniveau getrennt zu zertifizieren (ISO 9001). Wegen der weit spezifischeren Prüfdetails solle man sich besser nach ISO 17020 akkreditieren lassen. Schlake regt eine Gesamtzertifizierung / -akkreditierung an, unter deren Dach es Teilzertifikate für Schwerpunkte geben solle. Unter den Pathologen hielten sich beim förmlichen Qualitätsnachweis nur die Universitätsklinika zurück, weil diese (sinngemäß) „auch so definitionsgemäß die höchste Qualität repräsentierten“. Nachdenkenswert!

 

Hilde Schulte von der Geschäftsstelle des Bundesverbandes Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V., selbst Patientin, berichtet unter der Überschrift „Patientenforderungen an Qualität: Wie werden sie Teil von Leitlinien?“ über die Schwierigkeit, genügend viele Patientenvertreter zu gewinnen sowie über ihre (positiven) Erfahrungen im BQS-Prozess. Sie wirbt für die verstärkte Einbeziehung der Selbsthilfegruppen mit „durch ihre eigene Krankheitserfahrung spezialisierten Patienten“ als Stellvertreter aller Patienten und die Akzeptanz von Patientenkompetenz durch Beteiligung an Leitlinienarbeit. Das Ganze wurde professionell vorgetragen und könnte ein hoffnungsvoller Anfang sein, zu einer wirklich ergebnisförderlichen Einbeziehung der Patienten in den (Entwurf eines standardisierten) Behandlungsprozess(es) zu gelangen.

 

Die anschließende Diskussion berührte mehrere wichtige Punkte, u.a. die aktuelle Mehrfachbelastung durch verschiedene Berichtserfordernisse für BQS, DRGs usw., das Fehlen integrierender Software, die Kommunikationsfähigkeit der Beteiligten, die spezifische „Fachkenntnis“ des Patienten, die Unabhängigkeit von Selbsthilfegruppen, die notwendige „Verschlankung“ der einzureichenden Datensätze. (Als der Berichterstatter seinerzeit beim Anblick der ersten Riesenblätter mit anzugebenden Items den damals für die Auswertung Verantwortlichen entgeistert fragte, wofür das denn gut sei, erhielt er die denkwürdige Antwort: „Das kommt später!“)

 

Professor Dr. med. Vetter forderte unter der Überschrift „Geburtshilfe: Brauchen wir bessere Leitlinien?“ anhand von Details zu bestehenden Regeln und diesbezüglichen Vorgehensweisen angesichts der Grenzen der bestehenden Evidenz in Pränatologie und Geburtshilfe eine weitere Forschung und die Entwicklung neuer Leitlinien in seinem Fach.

 

Herr Trenner (Name richtig verstanden?), Vertreter einer Selbsthilfegruppe, arbeitete – selbst schwer behindert – höchst kompetent und wohltuend sachlich seine positiven persönlichen Erfahrungen mit dem BQS-Prozess heraus. Er schloß (ebenso passend) auch einige kritische Anmerkungen an: So sei aus Patientensicht bei offensichtlichen Fehlern die „Rücksichtnahme bei der Formulierung“ .. „nicht akzeptabel“. (Na endlich!). Er stellte außerdem die Frage: „Wo bleibt in den Fachgruppen (der BQS) die Pflege? Ausgeblendet?“ Nachdem sich die BQS, eine zunächst rein ärztliche Veranstaltung, dazu durchgerungen hat, in ihre Überlegungen zum Nachweis der Qualität in der Krankenbehandlung Patientenvertreter einzubeziehen, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, die Pflege folgen zu lassen.

 

Professor Dr. Selbmann verkürzte seinen Vortrag „Leitlinien, Qualitätsindikatoren und Dokumentationsanforderungen: Das magische Dreieck?” zu einem „magischen Zweieck“ (ohne Dokumentationsanforderungen): Er findet die Dreiheit „Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität“ nach wie vor in Ordnung. Künftige Leitlinien der AWMF müssen von S1 über S2 zu S3* (mit wirklicher reproduzierbarer Evidenz) weiterentwickelt und mit passenden Ergebnisindikatoren verbunden werden. Na bitte! – Das kennen wir ja schon (www.hmanage.net ): 'Was einzig zählt, ist Ergebnisqualität. Was sollte Patienten sonst interessieren?'

 

Für die mit den Abkürzungen S1, S2 und S3 nicht Vertrauten die AWMF-Definition:

Stufe 1: Checklisten durch Expertengruppen

Stufe 2: Konstrukte von systematischen Konsensusprozessen

Stufe 3: Leitlinien mit allen Elementen der systematischen Entwicklung (Logik, Konsensus, Evidence-based Medicine, Entscheidungsanalyse).

 

Die Diskussion vor der Mittagspause ist erfreulich munter. Zu den Themen gehört die Qualität der bestehenden Pflegestandards („S3? – Wohl eher nicht!“). Der „Paternalismus der BQS“. Die Begrenztheit der Qualitätsbemühungen der BQS („2/3 der Fächer machen nichts!“ Vor-Ort-Probleme; dazu Mohr: „Nicht alles was BQS heißt, ist BQS!“ Außerdem sei die BQS keine Serviceeinrichtung für Krankenhäuser. Die Umsetzung der BQS-Erkenntnisse in Routineabläufe (Behandlungspfade). Patientenvertreter Trenner „kann das (Klagen der Ärzte über den überbordenden Papierkrieg und die damit verbundene Mehrbelastung bei ohnehin „400 Stunden“) schon nicht mehr hören“ und stößt damit in ein Wespennest. Die ärztliche Empörung setzt sich in die Mittagspause fort.

 

Sitzung 2:

Danach dünnt sich das Auditorium merklich aus. Das Sitzungsthema „Externe Qualitätssicherung: Mehr Sein als Schein?“ stößt auf deutlich weniger Interesse. Herr Rainer W. Werther aus Hamburg stochert im Thema: „Krankenhausführung mit Qualitätskennzahlen - Erfolgreicher Ansatz?" Für den Berichterstatter irgendwie nicht interessant. Selbstverständlich gehören in ein Führen mit Zahlen auch im deutschen Krankenhaus nicht nur aufbereitete Mengen- und Wertangaben, sondern auch kursorische Bezüge zur Qualität des (End-)Produkts der Krankenbehandlung. Details sollten aber dort verbleiben, wo es hergestellt wird – im klinischen Betrieb! Das wird hier nur vage deutlich.

 

Als nächstes berichtet Herr Dr. Spitzenpfeil vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen in Bayern von den „Konsequenzen des Strukturierten Dialogs in der Herzchirurgie“. Er macht anhand der BQS-Schrittfolge am vorgestellten Beispiel handfest deutlich, was vor dem Hintergrund teilweise unbefriedigender Ergebnisse („50 ausgesprochen schlecht!“) konkret passiert. Wenn das immer so geschieht, kann man sich gut vorstellen, dass die BQS / LQS durchaus in der Lage sind, „schwarze Schafe auf den Weg der Tugend“ zurückzuführen. Ob das am Ende allerdings zum (faktischen) Lizenzentzug des Krankenhauses für diese Behandlung führen kann, bleibt abzuwarten. (Das gilt übrigens auch für die neue Vorgabe von mindestens 50 Knie-TEPs pro Jahr nach BQS-Regeln). – Sehr informativ!

 

Herr Dr. Thölen von der BQS trägt unter dem Titel “ Lehren aus dem Strukturierten Dialog: Erfolgsfaktoren für gute Ergebnisqualität” vor, was am Ende eines „Strukturierten Dialogs“ eigentlich geschehen sollte. Er zitiert Peters & Waterman. Etwas alt, aber immerhin. Und er stellt als Beispiel für Best Practice die Fast-Track-Methode und deren Folge für die Qualität in der Intensivbehandlung von herzchirurgischen Patienten vor (die dem Berichterstatter schon seit ~ 10 Jahren in seinen QM-Trainings als Beispiel für ein wirklich professionelles strukturiertes Vorgehen dient – dort allerdings mit einer aus Salt Lake City übernommenen, um zwei Stunden kürzeren durchschnittlichen Beatmungsdauer als im Vortrag von Thölen): Da schimmert TQM in Reinkultur durch!

 

In der anschließenden Diskussion gleitet das Thema leider in die Richtung von Mindestfallzahlen sowie der Umwidmung von Arztstellen in solche für Dokumentationskräfte: Graue deutsche Krankenhausrealität. In diesem Kontext auch die Beteuerung: Wenn alles gute Zureden im Zusammenhang mit dem „Strukturierten Dialog“ nichts hilft – „die therapeutische Entscheidung bleibt ausschließlich bei ihm selbst!“ (Dem deutschen Chefarzt. So viel zur Patientenorientierung). Es wird bedauert, dass es bisher keine handfesten Handlungsanleitungen gebe, die theoretisch möglichen Verbesserungen vor Ort in die Praxis umzusetzen.

 

Dr. jur. Schlenker von der Gmünder Ersatzkasse GEK berichtet anschließend unter der Überschrift „Versorgungsverträge mit medizinisch-pflegerischen Qualitätskennzahlen: Geht das?“ über seine – von einem ungebremsten Optimismus geprägten – Bemühungen, zu ergebnisorientierten Verträgen zur integrierten Versorgung („IV“) zu gelangen. Statt einer schon einmal vereinbarten Gewährleistung sollen künftig BGS-Kennzahlen und Barthel-Index („oder so etwas ähnliches“) eingesetzt werden. Es gebe schon Musterverträge für Endoprothetik, Kardiologie und Neurologie. Lobenswert! Bisher hat sich ja in der ambulanten und stationären Versorgung bei den „Kostenträgern“ niemand so recht um die Qualität des Produkts gekümmert, solange ‚die Preise stimmten“. Das neuerdings hier und da geforderte Vorhandensein eines der einschlägigen Zertifikate allein (ggf. mit der Ausnahme von QS-Reha) kann es wohl kaum sein. Die beweisen doch höchstens, dass man dafür Geld ausgegeben hat!

 

Es folgt Dr. Dr. Lambros Kordelas von The Boston Consulting Group mit dem Vortrag: „Qualitätsinformationen in einem Krankenhausführer: Ein Erfahrungsbericht“ über die Entwicklung des – hinsichtlich der Nachfrage erfolgreichen – mit großem Aufwand betriebenen Klinikführers Rhein-Ruhr (darauf werden wir in Kürze einmal getrennt etwas ausführlicher eingehen). Persönliches Fazit des Berichterstatters nach diesem Vortrag: ‚Alle Beteiligten sind stolz, aber die Patienten wissen nach der Lektüre immer noch nicht, wohin sie gehen sollen!’

 

Danach trägt Dr. Weidenhammer vor, was der LBK Hamburg zu diesem Thema tut: „Gemeinsame Nutzung von Qualitätsdaten mit Patienten, Ärzten und Krankenkassen: Neue Wege für Krankenhäuser?“ Fazit: Man muß mehr tun. Und andere machen das schon längst vor – wie beispielsweise in USNews und anderen amerikanischen Quellen wie Cleveland Clinic nachzulesen. Das kommt uns doch bekannt vor?

 

Herr Kranich von der Verbraucherzentrale Hamburg erinnert in seinem Vortrag „Qualitätsinformationen in der Gesundheitsversorgung: Wofür interessieren sich die Patienten?“ daran, dass es bei allem Bemühen um eine vermehrte Qualitätstransparenz vor allem darauf ankommt, die berechtigten Patientenbedürfnisse zu befriedigen. Das kann nicht oft genug betont werden. Welche das nun genau sind, bleibt allerdings unklar. Das mag auch daran liegen, dass Kranich zu sehr den Begriffen „Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität“ verhaftet bleibt, ohne zu verdeutlichen, dass diese nur im zwingenden Zusammenhang einen Sinn geben. Ein kritischer Hinweis an die BQS: „EQS ist ein Closed Shop der Krankenhäuser!“

 

Sitzung 3:

Die heißt „Podiumsdiskussion“, ist aber keine. Die Teilnehmerzahl ist weiter geschrumpft. Nach und zwischen sieben (7!) „Eingangsstatements“ zum Generalthema „Fairer Krankenhausvergleich: Was wollen wir? Was müssen wir? Was können wir?“ wird ein wenig zu allen möglichen Stichworten diskutiert. Der Reihenfolge nach:

 

PD Dr. Mansky trägt vor, wie Helios mittels Routinedaten die Morbitätsrate im Konzern senkt. Mittelfristig sollen auch Revisionsdaten etc. hinzukommen. Tenor: „Messen! Es zählt das Ergebnis! Wir können besser werden! .. OPS-kodierbar: Auswerten! .. Schlechte Krankenhäuser haben natürlich Einfluß auf den Outcome“. Dazu ist sorgfältig zu dokumentieren: „Wer keine Wundheilungsstörungen hinschreibt, hat keine!“ Mansky hält es nahezu überall für möglich, die „Krankenhaussterblichkeit um 20% abzusenken“. Einwand aus dem Auditorium: „Im Krankenhaus wird nicht nur gestorben!“ Einwand: „Es läßt sich nicht alles zählen!“ Mansky: „Weil nicht alles geht, machen wir gar nichts!“ Daran entzündet sich eine Diskussion der Messbarkeit.

 

Herr Schellschmidt, WidO, kündigt die Weiterentwicklung bestehender Ansätze zu einer vollständigen Qualitätsberichterstattung der Krankenkassen an („gestufte Information, auch expertenorientiert“) , um so selektive Qualitätsinformationen, z.B. durch Weglassen, zu verhindern. Dabei werde Wert gelegt auf „patientengerechte Informationen“ – was immer das sein mag.

 

Herr Fischer von der BQS trägt schlagwortartig das theoretische Konzept einer Risikoadjustierung vor und zeigt auf, wo auf einer Skala von Möglichkeiten sich die BQS befinde. Sie arbeite bei den Qualitätsindikatoren mit 17 Einflussfaktoren. Prinzip ausgewogener Indikatorensets müsse immer sein: Nutzen höher als Aufwand. Bei der Auswertung müsse man aufpassen. Zitat: „Was nutzt uns das gute Ergebnis, wenn wir gesunde Patienten operieren“.

 

Herr Dr. Bredehöft spricht zum Thema „Wie fair ist der strukturierte Dialog?“ – genauer gesagt, wie man bei der Regionalvertretung Westfalen-Lippe der Qualitätssicherung Nordrhein-Westfalen vorgeht. In der Diskussion kommt das Thema „Transparenz als Repressionsmittel“ auf. Es wird daran erinnert, dass die GMK eine qualitätsorientierte Steuerung zu ihrem Ziel Nr. 7 gemacht hat. Bis 2008 sollen die Indikatoren fertig sein.

 

Von den Thesen von Herrn PD Dr. Blumenberg zu den „Anforderungen an einen fairen Vergleich aus Sicht ... von Krankenhäusern“ ist zu den „Einflussgrößen Patient, Klinik, Handelnde“ vor allem der Satz ‚hängen geblieben’: „Der Qualitätsbericht ist nur ein Anfang“ – wir meinen nach wie vor, ‚.. eher ein Irrweg, der von Wesentlichem abhält“. Es müssten „Ergebnisse von .. Verfahren“ dargestellt werden, die wiederum „durch die Struktur der Klinik beeinflußt“ seien. Wichtig sei der informierte Patient. Zitat: „Eine  Broschüre kann ggf. Arzt-Patientengespräch ersetzen“. Dann muß sie aber schon sehr gut sein!

Dr. Schräder vom Medizinischen Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e.V. (MDS) ergänzt die „Anforderungen an einen fairen Vergleich aus Sicht... des MDS zur Versorgungssteuerung. Die Frage lautet letztlich: „Wie ‚gut’ ist ein Krankenhaus?

 

Frau Stötzner von SEKIS hat als Berliner Patientenbeauftragte „eine sehr lange Liste von Anforderungen“ der „Patientinnen und Patienten“, die derzeit bei weitem noch nicht beantwortet werden könnte. Sie plädiert zur Bekämpfung des Wildwuchses für einen „neutralen Informationsanbieter“, der ein „ausgewogenes Bild aller Leistungen“ vermitteln müsse. Her Dr. Hansis von der Rhön-Klinikum AG plädiert dagegen dafür, die „Auswahl der Information dem Markt (zu) überlassen“.

 

Noch einmal: Die BQS hat auch für 2004 vorzügliche Arbeit geleistet. Mit der Art der Präsentation verschafft sie sich unnötigerweise den Ruch der „typisch deutschen?“ Schönfärberei. Der Berliner Kammerpräsident setzt noch eins drauf: „Dies ist im internationalen Vergleich einzigartig, nicht nur in quantitativer Hinsicht, sondern auch qualitativ“, sagte Dr. med. Günther Jonitz ...“. Wenn er meint...

 

Unser Fazit:

Aus der Veranstaltung selbst (siehe Programm), ihren Vorträgen und den Diskussionsbeiträgen haben wir eine Menge nützlicher, zumindest interessanter Hinweise mitgenommen, wie negative Schverhalte fachgerecht eingenebelt werden. So durften wir beispielsweise lernen, dass eine „nicht Leitliniengemäße Diagnostik und Therapie“ etwas ist, das man woanders als schlechte Qualität bezeichnet. Letzteres käme in Deutschlands Gesundheitswesen selbstverständlich keinem Offiziellen über die Lippen! Wir lernten: „Im Jahr 2003 (fehlten) z. B. im Leistungsbereich Mammachirurgie .. bei 403 von insgesamt 453 Krankenhäusern die Angaben zum Sicherheitsabstand bei Mammakarzinom“. Für sich allein wieder so eine Einnebelung! Wird da leichtfertig operiert oder nur schlampig dokumentiert (bzw. der BQS berichtet)? Das Patienteninteresse wird zumindest des Öfteren genannt. Jetzt finden sich auch Patientensprecher im Programm. Der Begriff „Versorgungssteuerung“ scheint sich durchzusetzen. Wir dachten, das Land bewege sich (endlich) mehr in die Richtung von mehr Wettbewerb? Das geht nicht ohne Ergebnistransparenz!

 

Der Marathon dieser Veranstaltung mit Vorträgen im 10-Minuten-Takt, gegliedert in drei Sitzungen, war hervorragend organisiert. Trotz (oder wegen) der Kürze der Vorträge erhielten die wohl über 600 Teilnehmer eine sehr gute Übersicht über den Stand und die Ergebnisse der Aktivitäten der BQS. Der Berichterstatter zieht daraus einen weit größeren Nutzen, als er vorher erwartet hat. Die Aktivitäten der BQS waren schon immer ein Lichtblick in der deutschen „Qualitäts-Wüstenei“.

 

Eine so genannte externe Qualitätssicherung ist nur bedingt sinnvoll – zumindest, was die tatsächliche Sicherung oder gar Verbesserung der Qualität angeht. Was sie allerdings gut zu leisten vermag, ist durch den Zwang zum vermehrten Dokumentieren und die Diskussion der Auswertungen der Aufbau eines gewissen Drucks, nicht – was das Patientenwohl angeht – weiter so sorglos zu arbeiten wie bisher. Dafür ist BQS - im krassen Unterschied zu KTQ® - sehr gut geeignet. Es darf wohl als sicher angenommen werden, dass sich alle Beteiligten überall redliche Mühe geben, wirklich gut zu arbeiten. Wenn dies aber weiter so informell und ohne nachvollziehbare Verlaufs- und Ergebnismessungen wie bisher erfolgt, kann der Nachweis einer guten oder gar immer besseren Qualität gar nicht gelingen!

 

 

*) Gegenüber der Fassung auf unserer Website leicht überarbeitet.


02. (Most Wired) Keine elektronische Krankenakte ohne Expertenwissen

The EHR’s Workforce Challenge

As health care organizations make the transition to electronic health records, the leadership and expertise needed to guide the initiative may already be on staff...

Der ganze Text 


03. (AHA) HCAHPS vor dem endgültigen Start

CMS releases HCAHPS survey

The Centers for Medicare & Medicaid Services released for comment its final Hospital CAHPS survey instrument, the first national survey to collect uniform patient feedback on hospital care on Friday, November 4, 2005...

...results ultimately will be publicly reported on the Department of Health and Human Services’ Hospital Compare Web site. More information on the HCAHPS survey and on HQA is available at the CMS Web site.

Details zum Consumer Assessment of Healthcare Providers and Systems (CAHPS®) 

 

 


04. Anforderungen an Klinische Pfade: Aktuelle Fassung

Unter Klinischen Pfaden ist unter allen Alternativen jenes arbeitsteilige Vorgehen - samt Ressourceneinsatz – zu verstehen, das nach dem Stand der Erkenntnis je Krankheitsart (Diagnose) mit höchster Wahrscheinlichkeit zum besten (Behandlungs-)Ergebnis führt.

  • Klinische Pfade zielen als hausintern verbindliche Handlungsanleitungen* auf die je Behandlung im konkreten Fall bestmöglichen (Mindest-) Ergebnisse, die – wo immer möglich – zuvor mittels Zielvereinbarung mit den Patienten bestimmt worden sind (Entwicklungsziel). Klinische Pfade führen unter vergleichbaren Ausgangsbedingungen beim Patienten dank eines optimierten gleichartigen Vorgehens bei Wiederholung zu gleichen guten Ergebnissen, die besser sind als jene bei einer ungeplanten traditionellen Behandlung.
  • Ergebnisziele Klinischer Pfade beziehen sich primär auf das objektive Ergebnis der Behandlung. Sie müssen – im Sinne des EFQM-Modells für Excellence – in einer zuvor vereinbarten Rangfolge zugleich am angestrebten Ergebnis aus Patientensicht (Kriterium 6), am Ergebnis aus Mitarbeitersicht (Kriterium 7), am Ergebnis aus der Sicht der Gesellschaft (Kriterium 6) sowie (neben dem Behandlungsergebnis) am ökonomischen Ergebnis (Kriterium 6) ausgerichtet sein.
  • Ergebnisse (und Zwischenergebnisse) Klinischer Pfade können erst dann als handfest (valide) gelten, vergleich- und rechenbar, wenn sie mittels geeigneter „Messlatten“ (Ergebnisindikatoren) gemessen und mit Zielmarken auf diesen verglichen werden. Das erfordert entsprechende Festlegungen. Die Dokumentation ist um pfadgerechte Aufzeichnungen zu ergänzen. Die Ergebnisse der einzelnen Behandlungen sind zu aggregieren und mittels Plan-Ist-, Perioden- und Betriebsvergleich einschließlich des Vergleichs mit den besten Ergebnissen auszuwerten.
  • Anfang und Ende Klinischer Pfade werden am Beginn ihrer Entwicklung sorgfältig festgelegt. Dabei ist – was die beteiligten Fächer und Berufsgruppen betrifft – ein „grenzüberschreitendes“ Vorgehen zumindest innerhalb der Einrichtung unbedingt zu beachten. Im Falle einer integrierten Versorgung sind die Grenzen entsprechend weiter zu stecken.
  • Klinische Pfade werden so organisiert, dass sie im Sinne einer „vorgedruckten Dokumentation“ den Arbeitsaufwand für Verlaufs- und Ergebnisaufzeichnungen in  der Routine minimieren. Das schließt die erforderlichen Untersuchungs- und Behandlungstermine sowie weitere Festlegungen (Diät etc.) ein. Klinische Pfade sollten daher auch alle für externe Dokumentations- und Abrechnungszwecke erforderlichen Vorkodierungen enthalten
  • Für jeden Klinischen Pfad ist ein erfahrener (und möglichst ohnehin weisungsbefugter) Arzt als federführender Prozesseigner zu bestimmen, der diese Funktion auch für die Weiterentwicklung behält. Darüber hinaus ist es sehr zu empfehlen, als Case Manager eine erfahrene und mit Leitungsaufgaben vertraute Pflegekraft vorzusehen, die in der Routine für die Einhaltung der verbindlich vereinbarten Regeln des Pfades zu sorgen hat.
  • Es ist von Beginn an strikt darauf zu achten, dass Klinische Pfade primär am Patienten und seiner zu behandelnden Erkrankung und nicht an bestehenden Zuständigkeiten ausgerichtet sind. Ihre Einführung wird umso erfolgreicher gelingen, je mehr die gegebenen arbeitsteiligen Strukturen und Weisungslinien ohne Zuständigkeitsrangelei an die Erfordernisse des Pfades angepasst werden können. Es ist daran zu denken, Klinischen Pfaden mittelfristig eigene Organisationseinheiten (z.B. interdisziplinären Stationsteams) zuzuordnen.
  • Klinische Pfade werden in einem verbindlichen Prozess unter ärztlicher Federführung auf der Grundlage bestmöglicher Evidenz interdisziplinär und multiprofessionell von Angehörigen der Fächer und Berufsgruppen gemeinsam entwickelt, freigegeben, die danach anschließend arbeiten sollen. Sie müssen nach bestem Wissen und Gewissen gerichtsfest sein. Das schließt den Ausschluss möglicher Fehlerquellen im Sinne eines professionellen Risk Managements ein, was hilft, forensische Auseinandersetzungen präventiv zu vermeiden. Eine schriftliche Anordnung ist unbedingt zu empfehlen (Dienstaufgabe!).
  • Klinische Pfade sind nie „endgültig“. Klinische Pfade sollten mit einem „Verfallsdatum“ versehen werden und unter den Gegebenheiten vor Ort – ebenso wie vor dem Hintergrund des medizinischen Fortschritts – unter Federführung des Prozesseigners von den Beteiligten kontinuierlich weiter verbessert werden. Daher ist eine fortlaufende sorgfältige Beobachtung aller erreichbaren, hinreichend soliden Veröffentlichungen und Leitlinien zum Gegenstand des Pfades unumgänglich (Routine-Dienstaufgabe!).

 

 

* Das unterscheidet sie grundsätzlich von Leitlinien als “Orientierungshilfen im Sinne von Handlungs- und Entscheidungskorridoren (im Sinne der deutschen Ärzteschaft), von denen in begründeten Fällen abgewichen werden kann oder sogar muß“. Das kann doch nur für Regeln gelten, deren man sich nicht ganz sicher ist!


05. (AHA) Medizinische Gratisversorgung in der Folge von Katrina

CMS approves Medicaid waiver for Katrina evacuees in Louisiana

The Centers for Medicare & Medicaid Services .. announced a temporary waiver granting certain hurricane Katrina victims in Louisiana coverage for up to five months by the state’s Medicaid or State Children’s Health Insurance Program...


06. (G-BA) Qualitätsmanagement in vertragsärztlichen und psychotherapeutischen Praxen nun verbindlich geregelt

 

„Mit seinem .. Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement festgelegt, das – so sieht es der Gesetzgeber vor – künftig von allen ärztlichen und psychotherapeutischen Leistungserbringern in der vertragsärztlichen Versorgung durchzuführen ist. Die Einführung und Weiterentwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements soll die Qualität der medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung kontinuierlich sichern und verbessern. Daher soll die Richtlinie des G-BA die Motivation der Ärzte zum Aufbau eines Qualitätsmanagements für die eigene Praxis fördern. Dessen Einführung erfolgt deswegen bewusst stufenweise über einen Zeitraum von fünf Jahren und belässt dem Arzt einen eigenen Gestaltungsspielraum in der Ausgestaltung. .. Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung zur Prüfung vorgelegt und tritt nach erfolgter Nichtbeanstandung nach der Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft“

Auszug aus: Pressemitteilung des G-BA (http://www.g-ba.de/), Hervorhebung durch uns.

Vollständiger Pressetext

Qualitätsmanagement-Richtlinie vertragsärztliche Versorgung

Erläuterungen zur Qualitätsmanagement-Richtlinie vertragsärztliche Versorgung 

Anmerkung:

Im § 2 steht der Richtlinie steht erfreulicherweise ausdrücklich: „Wesentliche Bedeutung kommt dabei der Objektivierung und Messung von Ergebnissen der .. Versorgung zu“. § 4 fordert „konkrete(n) Qualitätsziele .. Überprüfung .. z.B. anhand von Indikatoren“. Ergänzung: „Ein Qualitätsindikator muss eine messbare Größe zur aussagefähigen Abbildung der Gesundheitsversorgung sein“ (Anlage 1).  Warum hat man die Quantifizierung nicht stärker verdeutlicht? Die extrem lange Zeitspanne von 5 Jahren bis zur endgültigen Verbindlichkeit (ohne Sanktionen) mag arztfreundlich sein. Patientenfreundlich – und für die geschieht doch angeblich das Ganze – ist sie sicher nicht. Nach diesen sagenhaften 5 Jahren „überprüft der Gemeinsame Bundesausschuss die Wirksamkeit und den Nutzen des Qualitätsmanagements“. Wie denn, wenn er schon bei den Vorgaben so unkonkret bleibt?? – Es steht leider zu befürchten, dass nach aller bisherigen offiziellen Wurstelei in Deutschland zum Thema Qualität auch hier nichts Handfestes herauskommen wird. Doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...


07. Fünf Schritte zu einer Krankenversorgung nachweislich hoher Qualität

Five-step framework for quality care

  • 1. Select a patient population and an outcome to improve
    This could be based on a condition that is common, associated with significant morbidity and mortality, or for which there is evidence to guide therapy that is not always provided. The care team then specifies an outcome measure that provides insight into the quality or safety of care for that condition. For example, a patient population and outcome could be to reduce rates of ventilator-associated pneumonia in patients receiving mechanical ventilation.
  •  2.  Examine the evidence to identify interventions that improve outcomes in that population
    In some instances, an outside organisation (a professional society, for instance) may have already carried out this step. For example, the Centers for Disease Control summarised the evidence for interventions that reduce rates of catheter-related bloodstream infections (CR-BSI) in patients with central venous catheters. These interventions can be structural, such as the evidence that ICU physician staffing reduces mortality by 30 per cent, or processes, such as elevating a patient's bed head. The output of this step is a list of evidence-based interventions that improve the outcome you are focusing on in the study population you are evaluating.
     
  • 3. Measure whether patients are receiving those interventions
    This requires conversion of evidence-based care into measures of the Processes of care. When carrying out the initial measurement, you must ask: 'Are we doing what we should be doing?' and 'Can we measure whether patients are receiving those processes or therapies that the literature suggests they should receive?' You must be aware, however, that evidence summaries or guidelines typically contain insufficient detail to create a quality measure. You must also be aware that supplying teams with relevant, actionable data on performance in the shortest possible cycle time is a crucial element for implementing and sustaining clinical improvement efforts.
    Thanks to years of work by organisations such as Rand, Center for Medicare and Medicaid Services and the Joint Commission on the Accreditation of Healthcare Organizations, the number of available quality measures is growing. Yet for most clinical conditions, there is still no system that routinely measures whether patients receive optimal interventions. As such, you will probably need to develop your own measures.
    In principle, quality measures should be important, scientifically sound (valid and reliable), useable and feasible. Validity and feasibility often conflict during quality measurement and, as such, deserve special comment.
    Perhaps the most relevant test for validity is to ask the consumer of the data whether they believe it measures an aspect of quality of care. For clinical measures, we might ask caregivers whether the measure, as defined, accurately reflects either a process measure (what we should do for patients) or an outcome measure (the results we obtain). The consumer of the data must believe the measure is valid if they are to use it.
    Next to consider is whether you can collect the required data practically. Trade-offs are inevitable. For example, one way to collect data is following discharge through chart review. Though this approach is useful for external reporting, it does not aid caregivers in real time to help ensure they provide evidence-based therapies. However, prospective data collection during routine care can help to ensure patients receive the care they should, and improve performance. The trade-off here is the additional work involved.
    One of the best means of evaluating feasibility is to test it. That is, to develop a data collection tool, pilot test it and discuss its burden with those who collect the data. At Johns Hopkins, we strongly favour prospective data collection because it provides direct and real-time feedback to caregivers, and the act of collection can help to improve performance.

  • 4. Develop a care system that ensures that the evidence-based interventions are delivered to every patient
    This is by far the biggest challenge and the biggest part of the work. And to make matters more complex, the solutions must be local. Still, there are many tactics that have been shown to be effective for improving quality of care.
    Ensuring optimal clinical care requires development of new systems and processes. Although there is no 'one-size-fits-all' solution, there are some concepts that are likely to apply broadly. The first is creating a culture of teamwork in quality. This means that all caregivers should accept responsibility for actively participating in quality. They must speak up when they have concerns and listen when others voice theirs. The second is to standardize work processes by defining what is done and when it is done. Eliminating complexity and creating independent checks for key processes are crucial.
    Checklists are useful tools for standardising work processes. If something is a mission-critical process, we need an independent process to ensure that it happens. To date, we have mainly relied on physicians remembering to perform these processes, or have laid down practice guidelines based on a series of conditional probabilities. These guidelines are generally used to improve reliability for key processes, such as use of evidence-based therapies, but have not met with much success. When under time pressure, caregivers find it difficult to think in terms of conditional probabilities. Another problem is that most guidelines have been developed only for physicians to use, as opposed to the whole care team.
    If checklists are to gain wider use, they need to transform a complex diagnostic/therapeutic decision into a series of simple yes/no tasks. This kind of checklist can then be used to monitor performance, with each item serving as a process measure of care quality. This approach ensures that the measurement becomes a tool for improving performance rather than just historical data collection.
     
  • 5. Ensure the outcome we sought to improve actually did improve
    If your goal was to reduce mortality, the care team needs to ensure that survival did indeed improve. If it did not, you must evaluate why. Perhaps the intervention was not applied appropriately or something else changed. Improving the outcome is your ultimate goal for patients and caregivers alike.

Quelle: ASQ: Peter J Pronovost, MD, PhD, Johns Hopkins University,  USA


08. Links

http://www.asq.org ASQ-Wesite: Wenn Sie dort zu "Learn about quality" gehen, finden Sie eine sehr gute Übersicht zum Thema, z.B. zu den Werkzeugen:

 

http://www.qualitytools.ahrq.gov/ AHRQ Quality Tools

 

Ansätze zu einer wirklichen Qualitätssicherung in der Arztpraxis

 

http://www.aezq.de/projekte/medevidenz/view Was ist Evidenzbasierte Medizin?

 

http://www.psqh.com/ Zeitschrift "Patient Safety & Quality Healthcare"

 

Helios-Befragung: Patienten wollen über die unterschiedlich hohe medizinische Qualität von Krankenhausbehandlungen informiert werden.

 

http://www.bdp-verband.org/ Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP)  

 

http://www.asse.org/ The American Society of Safety Engineers

 

The Children’s Health Fund is dedicated to meeting the complex and challenging health needs of underserved children.

 

The FranklinCovey Focus and Execution Solution

 

http://www.blueocean.com Intuit Information Technology Solutions

 

http://www.insights.de Werkzeuge fürs Personalmanagement

 

http://www.s-q-d.org/index2.html SQD: Gesellschaft für Qualität in der Zahnmedizin

 

http://www.healthdesign.org/ The Center for Health Design is a leading research and advocacy organization of forward-thinking healthcare and design professionals who are leading the quest to improve the quality of healthcare through building architecture and design.

 

http://www.realage.com/ RealAge: "Live Life to the Youngest"

 

HTA-Links

a) Battista Hodge

b) Drummond, Weatherly

 

 


09. Buchbesprechung

Book Review

 

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) = neutral bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung – soweit nicht ausgeschlossen – durch Anklicken des Titels hier oder über unsere Website www.hmanage.net bei Amazon.

 

Schramade, Mark  & Nabitz, Udo, Ondernemend in kwaliteit, een integrale en resultaatgerichte aanpak de casus Jellinek, ISBN 90 6665 703 0, Jellinek Amsterdam.

 

Auch wenn dieses Buch (vorerst) nur in holländischer Sprache erhältlich ist, erscheint uns ein Hinweis darauf doch mehr als angebracht. Zum einen ist Jellinek international als ein besonders erfahrener EFQM-Pionier bekannt, dessen Fokus beim Entzug von Abhängigkeiten aller Art liegt. Zum anderen sprechen die Autoren (und die Einbeziehung der europäischen EFQM Health System Group) dafür, dass hier etwas sehr Nützliches produziert worden ist. Hier eine Übersicht über den Inhalt:

 

Geleitworte

Jellineks Qualitätsgeschichte

EFQM-Kriterium 1 Führung, untergliedert in die entsprechenden Teilkriterien

EFQM-Kriterium 2 Politik und Strategie, untergliedert in die entsprechenden Teilkriterien

EFQM-Kriterium 3 Mitarbeiter, untergliedert in die entsprechenden Teilkriterien

EFQM-Kriterium 4 Partnerschaften und Ressourcen, untergliedert in die entsprechenden Teilkriterien

EFQM-Kriterium 5 Prozesse, untergliedert in die entsprechenden Teilkriterien

EFQM-Kriterium 6 Kundenbezogene Ergebnisse, untergliedert in die Teilkriterien

EFQM-Kriterium 7 Mitarbeiterbezogene Ergebnisse, untergliedert in die Teilkriterien

EFQM-Kriterium 8 Gesellschaftsbezogene Ergebnisse, untergliedert in die Teilkriterien

EFQM-Kriterium 9 Schlüsselergebnisse, untergliedert in die entsprechenden Teilkriterien

Schlussbemerkung

Anlagen

 

Man kann den Inhalt als einen Entwurf für eine Bewerbung um den Europäischen Qualitätspreis (EQA) ansehen (die am Ende in englischer Sprache abgegeben werden muss). Zu Beginn werden die Vorarbeiten und die Methoden im Kontext des EFQM-Modells beschrieben – vor allem jene, mit deren Hilfe die Ergebnisse grafisch dargestellt werden. Für die Darstellung des der Bewerbung zugrunde liegenden Standes werden neben Text viele Grafiken verwendet, die auch dem des Holländischen nicht Mächtigen einen konkreten Eindruck darüber vermitteln, was bei Jellinek im Laufe der letzten Jahre im Vorgehen und bei den Ergebnissen an Verbesserungen erarbeitet worden ist. Sehr empfehlenswert: (+++)

 

 

 

Anmerkung: Hier werden nur Bücher und Texte besprochen, die der Rezensent aus persönlicher Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen empfiehlt hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. – Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!


10. Training

Wir haben öffentliche Veranstaltungen vorerst abgesagt. Inhouse-Trainings sind selbstverständlich weiter im Programm. Unser aktueller Schwerpunkt ist dabei die Vermittlung des internationalen Standes der Erkenntnis auf dem Gebiete klinischer Pfade. Fragen Sie uns nach Einzelheiten: hildebrand(at)hmanage.de!