Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

Willkommen

197 - 07.06.05


Motto des Tages

"If there is anything that a man can do well, I say let him do it. Give him a chance"

 

(Abraham Lincoln)

 

Quelle: Baptist Health Care Leadership Institute


01. Editorial: Strategische Veränderungen bei unseren Trainings

Strategic Changes Concerning Our Future Management Trainings

 

Unsere einzige im Jahr 2005 geplante Trainingswoche zum Thema „Strategisches Optimieren von Qualität & Erlösen im Krankenhaus“ vom 17. – 22.10.05 (siehe Gliederungspunkt 10. unseres hmanage Newsletters) markiert für unsere Intensivtrainings den vollständigen Wechsel in der Vermittlungsmethode. (Daneben wird es bei Bedarf eintägige Informationsveranstaltungen geben).

 

Wir werden künftig – stärker als teilweise bisher – die Zielgruppe herausarbeiten, auf die wir die Veranstaltung ausrichten und das für diese Gruppe angestrebte Trainingsergebnis benennen. Von nun an werden alle unsere Intensivtrainings – noch stärker als bisher z.B. schon beim EFQM-Training – aus wenig unmittelbarer Einweg-Vermittlung von Inhalten und sehr viel Üben bestehen.

 

Stattdessen wird unseren Teilnehmern zur Vorbereitung vor jedem Training Material zugeleitet: Dieses soll ihnen ermöglichen, sich vorab in grundlegende Inhalte einzulesen. Daneben können sie sich auf diese Weise bereits so auf die vorgesehenen Übungen vorbereiten, dass ihre aktive Beteiligung die Wertschöpfung für sie und allen anderen Teilnehmer massiv verbessert.

 

Das muss wegen des damit verbundenen höheren Vorbereitungsaufwands zu geringen Preiskorrekturen führen. Gleichzeitig werden wir die Teilnahmegebühr für alle Teilnehmer unserer früheren Veranstaltungen zum gleichen Themenkreis deutlich senken (im Allgemeinen um 20% des in unseren Unterlagen angegebenen Preises).

 

Diese Konkretisierung bedeutet für die Trainingswoche vom 17. – 22.10.05 folgendes:

 

Zielgruppe:

Alle mit dem strategischen Wandel im Krankenhaus (oder in anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens) befassten Führungskräfte beim Träger und im Krankenhaus selbst sowie die von den Verantwortlichen zur Vorbereitung eingesetzten Schlüsselmitarbeiter.

 

Ziel der gesamten Trainingswoche:

Spätestens zum Veranstaltungsbeginn wird der Wille zur aktiven Zukunftsgestaltung zum Zwecke des erfolgreichen wirtschaftlichen Überlebens – mit angestrebter Mindestmarge – vor dem Hintergrund der vorherigen Lektüre als gegeben unterstellt. Auch die Rolle der verschiedenen Stakeholder, insbesondere der Mitarbeiter ist dann hinreichend klar. Dann dient der erste Trainingsbaustein der schrittweisen Vermittlung einer hausspezifischen Balanced Scorecard (BSC). Im zweiten Baustein wird exemplarisch erarbeitet, wie die BSC-Perspektive „Prozesse“ konkret mit Leben gefüllt wird. Im dritten Baustein lernen die Teilnehmer, wie eine flächendeckende Änderung des Arbeitsklimas im Krankenhaus am besten inganggesetzt wird; dabei fällt nebenher das Know-how der Rolle eines Assessors für die arbeitsteilige Selbstbewertung nach dem EFQM-Modell für Excellence ab.

 

Ziel des Bausteins 1: Strategisches Management und Balanced Scorecard (BSC)

Am Ende dieses Trainings haben sich die Teilnehmer die von Kaplan / Norton vorgegebenen Schritte der Entwicklung einer BSC fürs Krankenhaus selbst erarbeitet, gelernt, a) worauf bei der Realisierung im eigenen Haus zu achten ist, und sich b) klar gemacht, welche Konsequenzen ein ernsthaftes Arbeiten für die Organisation und ihre Angehörigen auf den verschiedenen hierarchischen Ebenen mit diesem Ansatz nach sich zieht. Es sei denn, man wolle damit nur einer Managementmode folgen, die doch letztlich keine Konsequenzen nach sich zieht (wie z.B. ein „Qualitätsmanagementsystem“ zu haben). Damit stellt man das Krankenhaus – wenn man wirklich auf signifikante Verbesserungen aus ist – möglicherweise völlig auf den Kopf! Dabei werden selbstverständlich die Verbindungen zu den beiden anderen Trainingsbausteinen hergestellt.

 

Ziel des Bausteins 2: Prozessorientiertes Umgestalten: Wirkliche Klinische Pfade

Spätestens am Ende dieses Trainings ist den Teilnehmern klar, wie ein Prozessmanagement – ausgehend von der arbeitsteiligen Krankenbehandlung – in ihrem Hause aussehen und in die allgemeine Arbeitsorganisation integriert werden sollte. Sie verstehen die Bedeutung einer möglichst optimalen Standardisierung – und was eine solche nicht bedeutet (nämlich ein unzulässiges Gängeln der Ärzte). Auch hier geht es im eigentlichen Training weniger um das Vermitteln einer möglicherweise ungewohnten Theorie als darum, diese auf das professionelle schrittweise Verändern der Routine anzuwenden. Auch hier deutlich, welche Konsequenzen ein prozessorientiertes Umgestalten für die Organisation und ihre Angehörigen zur Folge haben muss, wenn sie denn erfolgreich sein soll. Dabei werden selbstverständlich die Verbindungen zu den beiden anderen Trainingsbausteinen hergestellt.

 

Ziel des Bausteins 3: Qualitätsmanagement & Assessorentraining fürs EFQM-Modell

Mit diesem Training erarbeiten sich die Teilnehmer ein Werkzeug, mit dessen Hilfe sie a) sukzessive alle Beschäftigten in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess einbeziehen können und b) turnusmäßig für die ganze Organisation mit einem europaweit erprobten Werkzeug messen können, wie weit sie bei ihrem Bemühen auf dem Weg zu Excellence fortgeschritten sind. Sie wissen sicher, wie man bei einer Selbstbewertung nach dem EFQM-Modell für Excellence arbeitet und können sich mit gutem Erfolg an der Selbstbewertung ihres Hauses beteiligen, ohne dafür den weitaus teuren (und in keinerlei Hinsicht nützlicheren) Weg eines „offiziellen“ Selbstbewertungstrainings „mit Zertifikat“ nach dem EFQM-Modell gegangen zu sein. Wer letzteres bereits vor längerer Zeit erworben hat, erfährt hier anhand der Original Trainingsunterlagen der EFQM eine hochprofessionelle Auffrischung nach deren neuesten „Spielregeln“. Dabei werden selbstverständlich die Verbindungen zu den beiden anderen Trainingsbausteinen hergestellt.

 


02. (Most Wired) Über den richtigen Weg zu einem besseren Gesundheitssystem

The Next Great Challenge: Are We Headed Down the Right Path?

The path to better patient care through IT is complicated, but by remaining committed to providing the best care, we can overcome obstacles...

...Mehr

Anmerkung: wann lernt man endlich auch bei uns, nicht allein Volkswirten (oder "wissenschaftlich"-politischen Schwätzern) eine Plattform zu bieten, öffentlich über ein für die Bürger besseres Gesundheitssystem zu diskutieren???


03. (AHA) Bar-Code bei medizinischen Einrichtungen

Representatives ask FDA to reconsider bar codes on medical devices

In a May 24 letter, seven members of the U.S. House asked Food and Drug Administration Acting Commissioner Lester Crawford whether the FDA plans to require bar coding of medical devices and requested a written response by June 15...

Earlier this month, the AHA and six other health care organizations also encouraged the Food and Drug Administration to revisit the issue. 


04. (AHA) Anregungen für ein nationales IT-Netz fürs US-Gesundheitswesen

HHS report summarizes public’s recommendations for national health IT network

The U.S. Department of Health and Human Services today released a report summarizing more than 500 responses to a request for input from the public on how to develop a nationwide network that allows patients, physicians, hospitals, community health centers and public health agencies across the country to share clinical information securely over the Internet...

AHA submitted comments in response to the HHS request in January.


05. (AHA) Finanzierung von und Anreize für mehr Qualität

Group recommends framework for aligning health care quality, IT incentives

In a report today, the eHealth Initiative recommends a three-phase framework for designing financing and incentive programs that align health care quality and information technology goals...

Anmerkung:
Wohlgemerkt geht es hier um konkrete Qualität und nicht um irgendwelche sinnlosen Zertifikate!


06. (AHA) Gemeinnützige Krankenhäuser: Warum Steuerbefreiung!

Grassley requests information from 10 tax-exempt hospitals, health systems

In a letter today to 10 hospitals and health systems, Senate Finance Committee Chairman Charles Grassley, R-IA, requested information on the hospitals' charitable activities and patient billing...


07. (AHRQ) Neue Werkzeuge für Notfallregelungen im Katastrophenfall aus dem Internet

New Web-based Tool Helps Planners Inventory Resources for Public Health Emergencies

AHRQ has released the Emergency Preparedness Resource Inventory, a new Web-based tool to help local, regional, and state planners compile customized inventories of health care and emergency resources...

Select to read our press release and select to view the Emergency Preparedness Resource Inventory software tool and accompanying supporting documents.

 


08. Links

Hinweis: Um den Eindruck der Einseitigkeit zu vermeiden, selektiert unsere Liste Links nach "Lesenswert" und nicht unbedingt nach "Nötig". Soweit die Zweifelhaftigkeit des Inhaltes zu groß wird, weisen wir knapp darauf hin. 

 

http://www.hmanage.net/index.php?id=27 Liste aller Buchbesprechungen im hmanage-Newsletter

 

http://www.capital.de/sk/art/264930.html Europas beste Arbeitgeber

 

Nationale Ethikrat: Stellungnahme „Patientenverfügung. Ein Instrument der Selbstbestimmung“

 

Lesenswerter Leitartikel zum Thema Patientensicherheit 

 

Beispiel für Pervertierung der Krankenhausfinanzierung: Patientenorientierung KTQ-Zertifiziert???

 

Gesetzliche Krankenkassen: Jeder dritte Euro für Klinikbehandlungen

 

BQS-Geschäftsbericht mit Informationen über die Weiterentwicklung und die laufenden Arbeiten der BQS am Verfahren der externen stationären Qualitätssicherung für die Zeit von Mitte 2003 bis Ende 2004.

 

Zum leichteren Verständnis: populärsprachliche Basis-DRGs 2004

 

"Rot-Grün gibt bei Informationsfreiheitsgesetz nach"

Anmerkung: In den USA gilt das "Freedom on Information Act" seit Watergate!

 

Weitere Leistungsbereiche für Qualitätssicherung im Krankenhaus

 

Patienten klagen häufiger - da hilft nur gute Dokumentation: Ärztliche Leistungen werden immer kritischer bewertet

 

http://www.eoq.org European Organisation for Quality

 

http://www.equam.ch Zertifizierungsstandards für Managed Care Organisationen in der Schweiz

 

http://www.esqh.net The European Society for Quality in Healthcare

 

http://www.g-ba.de Gemeinsamer Bundesausschuss: Wichtige "amtliche" Qualitäts-Instanz

 

http://www.gesundheitberlin.de Gesundheit Berlin e.V., Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung

 

http://gqmg.de Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung: Fachgesellschaft der "Qualitäter" im Gesundheitswesen

 

http://www.healthgrades.com Kommerzielles US-Hospital Ranking: Lesenswert!

 

http://www.hygiene-klinik-praxis.de Arbeitskreis „Krankenhaus- & Praxishygiene“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)

 

http://www.iso.ch International Organization for Standardization

 

http://www.jcaho.org Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations

 

http://www.jeder-fehler-zaehlt.de Hausärztliches Fehlerberichts- und Lernsystem: Auch hier für Patienten keinerlei Hinweise darauf, wie sich denn die Qualität heute ausnimmt und ggf. verbessert. Also weiterhin „Mauern“, nur auf begrifflich höherem Niveau!

 

http://www.ktq.de Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen: Augenpulver statt Qualität. Darüber wurde schon genug gesagt. Wo bleiben dort endlich Hinweise auf die Qualität der zertifizierten Einrichtung?

 

http://www.kv-pfalz.de/pub/2777.htm Kassenärztliche Bundesvereinigung Pfalz, Musterhygieneplan des Gesundheitsamtes Frankfurt

 

http://www.laborlexikon.de Das Lexikon der Labormedizin, Dr. med. Olav Hagemann

 

http://www.ludwig-erhard-preis.de Die Webseite des Deutschen Qualitätspreises (EFQM-Modell)

 

Liste der Formulierungsvorschläge/Formulare zu Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen, Dr. Arnd T. May

 

http://www.praxisassessment.de Bertelsmann-Stiftung, Qualitätsmanagement in der hausärztlichen Versorgung – Europäisches Praxisassessment (EPA): Leider trotz der prominenten Adresse auch nichts Gescheites!

 

http://www.praxischecklisten.de Internetseite von Theresia Wölker, Checklisten als wichtiges Instrument zur Einhaltung von Qualitätsstandards in der Arztpraxis: Und wo bleibt dort die Qualität?

 

http://www.q-m-a.de Das Informations- und Fortbildungsprogramm für QM in der ambulanten Versorgung: Na ja! Und die Qualität?

 

http://www.qm-arztpraxis.de Qualitätsmanagement für die ärztliche Praxis: Dito!

 

http://qm-checklisten.de Internetseite von Th. Wölker , Checklisten als wichtiges Instrument zur Einhaltung von Qualitätsstandards in der Arztpraxis: Kommerziell geschickt. Inhaltlich unbefriedigend.

 

http://www.qmg.de Qualitätsmanagement für die Arztpraxis (auch hier keine konkreten Hinweise auf die Qualität)

 

http://www.qualitaetspraxen.de: Wo bleiben die konkreten Hinweise auf Qualität?

 


09. Buchbesprechung

DKG, GKV, PKV (Hrsg.), Kalkulation von Fallkosten, Handbuch zur Anwendung in Krankenhäusern, Version 2.0, 31. Januar 2002, http://www.g-drg.de/dokumente/kalkhb_v2.pdf (aus dem Internet herunterladbar)

 

„Das Zeitalter der G-DRGs ist gekommen“: Nun werden nach dem vorliegenden „amtlichen“ Kalkulationshandbuch schon eine Weile die Rohfallkosten der teilnehmenden Krankenhäuser ermittelt. Das Kalkulationshandbuch liefert die vereinheitlichenden Vorgaben, mittels derer die krankenhausindividuellen Werte rechen- und vergleichbar gemacht werden. Die Rohfallkosten verteilen nach seinen Regeln ihre DRG-relevanten Kosten vollständig auf DRG-Fälle. Die InEK GmbH produziert Jahr für Jahr Konkretisierungen der Vorgaben und leitet aus den ihr gelieferten Daten die Base Rate und Relativgewichte der G-DRGs. Hier – zusammengefasst – der Inhalt:

 

Vorsprüche, Verzeichnisse

1.         Management Summary

1.1       Grundzüge des Kalkulationsschemas zur Ermittlung der Rohfallkosten

1.2       Vorgehensweise bei der Ermittlung der Rohfallkosten

2.         Einführung

2.1       Rahmenbedingungen für die Erstellung des Kalkulationshandbuchs

2.2.      Ziele der Kalkulation und Vorgehensweise

2.3       Bezugszeitraum der Kalkulation

2.4       Voraussetzungen für die Ermittlung der Rohfallkosten

2.5       Inhalt und Aufbau des Kalkulationshandbuchs

3.         Ermittlung der DRG-relevanten Leistungen und Kosten (Kostenartenrechnung)

3.1       Vorbemerkung zum dritten Kapitel

3.2       Definition der DRG-relevanten Leistungen und Kosten

3.3       Ermittlung der DRG-relevanten Leistungen

3.4       Ermittlung der DRG-relevanten Kosten

3.5       Checkliste zum dritten Kapitel

4.         Kostenstellenrechnung

4.1       Vorbemerkung zum vierten Kapitel

4.2       Personalkostenverrechnung

4.3       Vorbereitung zur Kostenstellenverrechnung

4.4       Alternativen im Rahmen der Kostenstellenverrechnung

4.5       Ausgliederung von abzugrenzenden Kostenstellen

4.6.      Verdichtung der Kostenarten zu Kostenartengruppen

4.7       Checkliste zum vierten Kapitel

5.         Kostenträgerrechnung: Fallbezogene Kostenzuordnung

5.1       Vorbemerkung zum fünften Kapitel

5.2       Anzuwendende Kalkulationsverfahren

5.3       Festlegung der einzubeziehenden Patienten

5.4       Durchführung der Kostenträgerrechnung

5.5       Verdichtung der direkten Kosten zu Kostenstellengruppen

5.6       Zuordnung der Einzelkosten zu den Kostenmodulen

5.7       Checkliste zum fünften Kapitel

6.         Datenübermittlung an das DRG-Institut

6.1       Erklärung des Krankenhauses

6.2       Datenträgerbegleitzettel

6.3       Fallbezogene und krankenhausbezogene Datensätze

6.4       Checkliste zum sechsten Kapitel

7.         Hinweise zur Projektorganisation

7.1       Erfahrungen aus dem Pretest

7.2       Projektmanagement

7.3       Projektdokumentation

8.         Anlagen

Stichwortverzeichnis

 

Das Kalkulationshandbuch beschreibt eine – vom beauftragten Beratungsunternehmen „erfundene“ Variante einer klassischen DRG-bezogenen Vollkostenkalkulation, die deren Ergebnisse zwar verfahrensbedingt immer noch nicht „zutreffend“, aber immerhin untereinander vergleichbar und damit der Ermittlung von Mittelwerten, Streuung etc. zugänglich macht. Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein eines vorgegebenen, hinreichend genau spezifizierten DRG-Katalogs. (Der wird leider in Deutschland – im Unterschied zur fortgeschriebenen Urfassung in den USA – immer „gerechter“ verschönert. Einzelheiten dazu stehen nicht im Kalkulationshandbuch).

 

Zur innerbetrieblichen Leistungsverrechnung bedient man sich im Rahmen der Kostenstellenrechnung im Einzelnen beschriebener „verursachungsgerechter“ Schlüssel. Daneben wird ein (weitaus gröberes) „vereinfachtes Umlageverfahren (VUV) angeboten. Drittens sind Mischverfahren aus den beiden Alternativen erlaubt. In der Kostenstellenrechnung werden drei Ebenen unterschieden: Die Personalkostenverrechnung, die Entlastung der indirekten Kostenstellen und die Abgrenzung jener Kostenstellen, die keine DRG-relevanten Kosten enthalten.

 

Eine weitere Besonderheit des Verfahrens besteht in der Verdichtung der Kostenarten zu 8 Kostenartengruppen. Das Kalkulationshandbuch gibt bestimmte Kalkulationssätze für fallbezogene Leistungen und die Zuordnung von Leistungen und Kosten vor. Auch die Kostenstellen werden im Falldatensatz zu Kostenstellengruppen verdichtet. Der Rest des Handbuches besteht in Regeln, die ein hinreichendes Maß an Ordnungsmäßigkeit sichern sollen.

 

Es steht außer Zweifel, dass die von Fetter et al. Anfang der 80er Jahre in den USA entwickelte Form der Ermittlung einheitlicher krankheitsartenbezogener Fallpauschalen einer einheitlichen Kalkulation wie der hier vorgeschriebenen bedarf. Der hinreichend sachkundige Leser hat keine Schwierigkeiten, sich anhand des Kalkulationshandbuchs in die Methode einzuarbeiten. Dabei darf allerdings nicht aus den Augen geraten, dass das Ergebnis zwar (in den Grenzen der von den Krankenhäusern gelieferten Datenqualität) zu vergleich- und damit rechenbaren Ergebnissen führt. Damit ist die Grundlage für eine Verständigung auf einen einheitlichen Mittelwert und die darauf bezogenen, für die einzelne G-DRG in weiten Grenzen streuenden Bewertungsrelationen gegeben. Daraus lassen sich die Mittelwerte aller anderen G-DRGs errechnen.

 

Man darf allerdings nicht der Fehleinschätzung unterliegen, die auf diese Weise im einzelnen Krankenhaus auf dem Wege eines kaskadenartigen Schlüsselns ermittelten Zahlenwerte seien ein hinreichend genauer Ausweis der krankenhauseigenen Fallkosten. Darauf gestützte interne Budgets dürften wohl eher „mit der Kneifzange anzufassen“ sein. Gleichwohl muss das Kalkulationshandbuch hierzulande für jeden als Pflichtlektüre angesehen werden, der im Krankenhaus Verantwortung trägt: (+++)


10. Training

 

17.-22.10.05:
Strategisches Optimieren von Qualität & Erlösen im Krankenhaus

bestehend aus den drei - im Detail aufeinander abgestimmten - Bausteinen

 

17.-18.10.05
Baustein 1: Strategisches Management und Balanced Scorecard (BSC)

(Unternehmensstrategie nach dem "Stand der Kunst", verbunden mit der schrittweise Entwicklung einer wirklichen Balanced Scorecard) 

 

19.-20.10.05
Baustein 2: Prozessorientiertes Umgestalten: Wirkliche Klinische Pfade
(Die richtige Ausgestaltung der Initiativen zum Erreichen der wichtigsten strategischen BSC-Treiberziele zur Perspektive "Prozesse") 

 

21.-22.10.05
Baustein 3: Qualitätsmanagement & Assessorentraining fürs EFQM-Modell
(Auch im Sinne eines strategischen BSC-Treiberziels bezüglich der Perspektive "Mitarbeitermobilisierung", nicht zuletzt mittels Empowerment)

 

Einzelheiten zur Veranstaltung und ihren Einzelbausteinen auf unserer Website unter "Unsere Trainings". Dort auch der zugehörige Sammelflyer


02.

The Next Great Challenge: Are We Headed Down the Right Path?

 

The path to better patient care through IT is complicated, but by remaining committed to providing the best care, we can overcome obstacles.

 

The vision is clear: Based on information about a person collected routinely from various sources--order entry, diagnostic devices, clinician notes, individual diaries and more--computers will be able to monitor and, based on events and predictions, deliver useful streams of accurate and relevant information to clinicians, improving the timeliness and appropriateness of care.

 

...Mehr

 

Anmerkung: wann lernt man endlich auch bei uns, nicht allein Volkswirten (oder "wissenschaftlich"-politischen Schwätzern) eine Plattform zu bieten, öffentlich über ein für die Bürger besseres Gesundheitssystem zu diskutieren???