Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

Willkommen!


Motto des Tages

"It is not the strongest of the species that survive, nor the most intelligent. It is the one most adaptable to change".

(Charles Darwin)


01. Editorial: Gute und schlechte Gewinne

Gewinn ist nicht von vornherein gut oder schlecht. Gewinn ist als konstitutives Element der Marktwirtschaft nicht wegzudenken: Ohne Gewinn kein Wettbewerb. Ohne Gewinn kein Wachstum. Ohne Gewinn kein Wohlstand für Viele. Nur Gewinnstreben ist – wenn man vielen Zeitgenossen glauben will – etwas höchst Unsympatisches. Besonders im Gesundheitswesen. Gerade hier – so hört man immer wieder (nicht nur) aus der Ärzteschaft – dürfe es doch nicht ums Geld gehen!

So nannte z.B. Prof. Reiner Gradinger, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, in diesen Tagen gerade einige hanebüchene Beispiele überflüssiger und vorenthaltener Leistungen als vermeintlichen Beweis dafür, wie sehr Gewinnstreben von Ärzten und Krankenhäusern der Ausrichtung am Patienten entgegenstehe. Wenn die denn stimmen sollten, wären sie (für einen Nichtmediziner wie den Autor dieser Zeilen) eher ein Beleg für unethisches Handeln: Nil nocere? Gradinger macht die „zunehmende Kommerzialisierung der Medizin“ dafür verantwortlich und nicht etwa die verantwortlichen Chirurgen. Wieso fällt einem da ausgerechnet Bischof Mixa ein?

Zum Thema Gewinne gehört auch die „Privatisierung“. Als die Welt der stationären Behandlung noch in Ordnung schien, gab es fast nur öffentliche und freigemeinnützige Krankenhausträger. Die bekamen nur folgerichtig die ihnen entstandenen Kosten erstattet. Erst die Aufhebung des Kostendeckungsprinzips hat auch „Private“ angelockt. Denen ist es in kürzester Zeit gelungen, in der „geschützten Werkstatt“ der deutschen Krankenhausfinanzierung an der Behandlung satt zu verdienen. Alle Behauptungen ihrer Gegner, sie würden nur „Rosinen picken“ oder den Patienten auf andere Weise zu schaden, liefen bislang ins Leere.

Denn sie haben nach Aufhebung des Kostendeckungsprinzips in erster Linie getan, was die anderen Träger auch längst hätten tun können: Sie haben Unwirtschaftlichkeiten beseitigt. Vor allem in der Infrastruktur. So ziehen sie aus den für alle Krankenhäuser regional gleichen Festpreisen je G-DRG einen positiven Saldo aus Ertrag und Aufwand, also Gewinn. Ob dies einen Einfluss auf die Qualität hat? Erkennbar jedenfalls keinen – im Gegenteil! Es gibt im privaten Bereich mehr glaubwürdige Qualitätsinitiativen als im Rest der Branche. Ob sich mit dem Blick auf den Profit der Arbeitsdruck auf die Beschäftigten a) überhaupt und b) gar unzumutbar erhöhte, wird je nach Interessenlage unterschiedlich gesehen. Genaueres weiß man nicht.

Fest steht jedenfalls, dass die Pflichtversicherung gegen Krankheit nicht dazu da ist, etwas anderes zu finanzieren als die Wiederherstellung der Gesundheit, soweit dies jeweils möglich ist. Wenn nicht, wenigstens ein menschenwürdiges Weiterleben mit der Krankheit. Und ein ebensolches Lebensende. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dafür – für eine solche Wertschöpfung für die Patienten – muss für qualifiziertes Personal, gute Geräte und Einrichtungen und notwendige Ver- und Gebrauchsgüter genügend Geld bereitgestellt werden. Für nichts sonst! Schon gar nicht für „das Schaffen von Arbeitsplätzen“, die keinen angemessenen Beitrag fürs Patientenwohl leisten.

Wenn ein Gesundheitsunternehmen mit seinen üblich-administrierten „Preisen“ der G-DRGs die berechtigten Bedürfnisse der Patienten (unter angemessener Beachtung der ebenso berechtigten Bedürfnisse der Mitarbeiter und der Gesellschaft) nachweislich gut erfüllt, gar übererfüllt, Recht und Gesetz beachtet und im Sinne von CSR ein guter Nachbar ist (Stakeholder Value), kann und soll es besser Gewinn erzielen als überschüssiges Geld im Apparat versickern zu lassen. Dabei ist es – entgegen einer in diesem Zusammenhang häufig gehörten Meinung – gänzlich unerheblich, wofür der Gewinn verwendet wird. Dass ein angemessener Anteil davon im Krankenhaus verbleibt, ist schon eine Sache unternehmerischer Klugheit. Denn der finanzielle Druck wird schon deshalb wachsen, weil Deutschland gemäß OECD gemessen an seiner wirtschaftlichen Ertragskraft weit mehr Geld ins Gesundheitswesen steckt als die meisten anderen Industrieländer.

Ein solches Gesundheitsunternehmen macht einen guten Gewinn.

Wer – um auf Professor Gradingers die eindrucksvolle Horrorbeispiele zurückzukommen – ohne Wimpernzucken die vollen Festpreise der G-DRGs kassiert, um anschließend zu Lasten der Patienten zu „sparen“ (d.h. die für eine optimale Zielerreichung nötigen Leistungen zu streichen), handelt unredlich. Er zweckentfremdet Patientengelder, die in den nächsten Jahren ohnehin immer schwerer zusammenzubringen sein werden. „Blutige Entlassungen“ sind gar nicht nötig! Zumindest nicht nach der Logik der Krankenhausfinanzierung. Ebenso unklug ist es, die Mitarbeiter für versäumte Managemententscheidungen mit „Notlagentarifverträgen“, Stellenstreichungen und Ähnlichem zu bestrafen. (Das heißt keineswegs, dass jeder solche Vertrag jederzeit falsch wäre). Denn gute und engagierte Mitarbeiter sind Dreh- und Angelpunkt erstklassiger Ergebnisse.

Wer so handelt, macht einen schlechten Gewinn!

Selbst wenn er damit „nur“ früher entstandene finanzielle Löcher zu stopfen gedenkt. Für eine Unterscheidung von Gut oder Schlecht fehlt es im Kerngeschäft der Krankenbehandlung allerdings bis heute an der notwendigen Verfahrens- und Ergebnistransparenz. Patienten / Krankenversicherungen zahlen heute „Festpreise“ für ein nur vage umrissenes und qualitativ wohl höchst unterschiedliches Produkt. (Insofern sind Aktivitäten wie IQM zwar schon sehr hilfreich, aber nicht mehr als ein Tropfen auf einen heißen Stein). Damit wird heute jede Art von Wettbewerb zur Farce. Hier könnten staatlich verordnete Zwänge Wunder bewirken. Denn freiwillig scheint man sich im Milieu kaum dazu zu bequemen, Behandlungsprozesse und deren Ergebnisse wirklich nachvollziehbar zu machen. Dann und erst dann würden Unterschiede in der Ergebnisqualität wirklich offenbar. Und der Druck wüchse, Qualität nicht nur zu behaupten, sich endlich um eine immer bessere Transparenz zu bemühen, was die Fakten und deren Einschätzung durch die Patienten angeht, und damit in der Folge zu wirklich nachhaltigen Qualitätssteigerungen zu gelangen.

Wie die Patienten (oder auch die Mitarbeiter) es empfinden, wie mit ihnen umgegangen wird, ist heute zumeist allerhöchstens bruchstückhaft bekannt. Die Selbstdarstellungen der Kraneknhäuser unterscheiden sich jedenfalls stark von dem, was man aus anderen Quellen dazu zu hören und zu lesen bekommt. Erfahrungsgemäß macht man sich in dieser Hinsicht „weiter oben“ häufig gänzlich übertriebene Illusionen. Da helfen die schönsten Cockpit-Bildschirme und Ampeldarstellungen rein ökonomischer Sachverhalte oder sogenannte (weil völlig irreführende) „Balanced Scorecards“ überhaut nicht. Damit macht man sich nicht nur etwas vor, sondern man fliegt blind bis zu einem irgendwann sicher bösen Erwachen. Wer sich das erst einmal richtig klargemacht hat, hat schon den ersten Schritt zur (möglichen) Besserung getan! Denn die ist durchaus möglich.


02. Kommentar: Irrwege der Wissenschaft

Effects of Ownership on Hospital Efficiency in Germany – wem nutzen nur Arbeiten wie diese?

(am 04.05.10 nachträglich korrigiert: Effizienz ist ein Maß für das Ergebnis bezogen auf den Mitteleinsatz).

Womit sollte sich Wirtschaftswissenschaft im Gesundheitswesen des 21. Jahrhunderts vor allem befassen? Doch wohl in erster Linie damit, wie eine Krankenversorgung mit Ergebnissen hoher Qualität für alle bezahlbar gehalten werden könnte. Auf die Wirkung für diese Ergebnisziele – sollte man meinen – sind alle denkbaren Einflussgrößen abzuklopfen. Um dieses Hauptthema schien es in einer Vortragsveranstaltung des Spreestadt-Forums mit dem schönen Titel genau zu gehen: „Sind private Krankenhäuser besser? Wirkung von Trägerschaft und Privatisierung auf die Effizienz und Qualität von Krankenhäusern“.

Beim Nacharbeiten des Vortrags von Prof. Dr. Jonas Schreyögg stießen wir auf den Aufsatz, dessen Zusammenfassung im Geschwindschritt vorgetragen wurde. „Effects of Ownership…“ – siehe oben! Dem sind hier die verwendeten Zitate entnommen. Auch dieses: “The results show that public hospitals performed significantly better than their private for-profit and non-profit counterparts”. Das – aller praktischen Erfahrung, auch der eigenen, widersprechende – Ergebnis: Krankenhäuser öffentlicher Träger sollen nach dieser Untersuchung effizienter sein als alle anderen!

Es kommt noch doller: „In addition, we found a significant positive association between hospital size and efficiency, and that competitive pressure had a significant negative impact on hospital efficiency“: Je größer, desto effizienter? Und je mehr Wettbewerb, desto geringer die Effizienz? Auch solche Aussagen widersprechen (fast) jeder Erfahrung! Das müssen die Autoren wohl etwas falsch gemacht haben, auch wenn der Referent auf irritierte Fragen höchst selbstgewiss reagierte, das sei eben „wissenschaftlich“ bewiesen. Na ja. Wir wollen sehen. Zunächst zur Klarheit der Begriffe:

Effizienz ist ein Maß für das Ergebnis bezogen auf den Mitteleinsatz.

Betriebswirtschaftlich ist Effizienz das Verhältnis von Ertrag und Aufwand, also der Gewinn. Den gilt es, im Interesse der Shareholder – wenn solche denn eine angemessene Verzinsung ihres Einsatzes erwarten – zu maximieren. Die öffentliche Hand zielt bloß auf eine Budgeteinhaltung.

Geht es – als Mehrwert für den Patienten und / oder für die Gesellschaft – um die optimale Wiederherstellung der Gesundheit, gilt es dieses Ergebnisziel mit minimalem Mitteleinsatz zu erreichen. Oder bei begrenzten Mitteln eine maximale Gesundheit.

Es gilt heutzutage als international empirisch gesichertes Management-Wissen, dass unter Wettbewerbsbedingungen die höchstmögliche Kundenorientierung zum maximalen Profit verhilft. Warum sollte das in Krankenhäusern anders sein? Da ist doch der Patient der (End-)Kunde!

Ebenfalls kann es als gesichert gelten, dass – im Rahmen der zuvor skizzierten generellen Ziele – das bestmögliche Eingehen auf die Mitarbeiter-Interessen und -bedürfnisse dazu beiträgt, die Ergebnisse für die Kunden und die Shareholder zu optimieren. Auch im Krankenhaus.

Neben Kunden, Mitarbeitern und Anteilseignern gibt es – siehe Corporate Social Responsibility (CSR) – noch allerlei andere Stakeholder, deren berechtigte Interessen es beim Maximieren des Erfolg ebenfalls im Auge zu behalten gilt – ob es nun darum geht, mittels erstklassiger Produkte den Gewinn maximieren oder dank hoher Gewinne erstklassige Produkte bieten zu können.

Ob Private oder kommunale Trägerschaft – Krankenhäuser sind auf den Kapitalmarkt angewiesen.

Zumindest künftig. Dort wird man – nicht nur, aber überwiegend – daran gemessen, ob die Ertragskraft „stimmt“ und damit die Fähigkeit, angemessene Gewinner zu erzielen. (Auch die Bonität des Staates bestimmt schließlich die Höhe der Kreditzinsen, die er zu zahlen hat).

Wer unter Wettbewerbsbedingungen in einer Informationsgesellschaft wie der unseren versucht, die Gewinne seines Unternehmens zu Lasten der Qualität für die Patienten, die Mitarbeiter oder die Gesellschaft zu maximieren, wird daran – wie viele Beispiele zeigen – kaum lange Freude haben.

Das mag unter den besonderen Bedingungen des deutschen Gesundheitswesens mit seinen nahezu völlig fehlenden Informationen zur Qualität der Behandlungsergebnisse und damit zum Wertzuwachs für den Patienten noch eine Weile anders sein. Auf längere Sicht gilt das auch hier.

Was machen also die großen Experten?

Die Methoden wie Data Envelopment Analysis (DEA) etc. sind – soweit erkennbar – durchaus „State of the art“, wobei nicht immer klar ist, welche Effekte allerlei „Bereinigungsrechnungen“ für das Ergebnis haben. Mit allzu viel Risikoadjustierung kann man auch Ergebnisse einnebeln oder gar drehen! Zumindest in der Medizin.

Das Problem beginnt bei der Speisung der Formeln mit Fakten, anders ausgedrückt bei der Datenauswahl. Zur Erinnerung: Es soll herausgefunden werden, ob es Effizienzunterschiede, also Unterschiede im Verhältnis von Output und Input, bei den Trägern gibt.

Für die Messung des Outputs finden unter dem Strich gerade einmal zwei Variablen Verwendung: Die Fallzahl (INPATIENT), also – und wenn man sie nach Arten noch so herunter differenziert – eine Mengenangabe. Und für getrennte Berechnungen die Mortalität (1- MORTALITY), also eine Angabe von höchst zweifelhafter Qualität, wenn man den Krankenhaus-Output messen will.

Als Inputs kommen immerhin sechs Variablen zum Einsatz: Supplies (Sachkosten) und die Zahl der Vollkräfte (FTEs), gegliedert nach Personalarten CLIN (Ärzte), NURS (Pflegekräfte), MEDTECH (medizinisch-technisches Personal), ADM (Verwaltungspersonal) und OTHER (Sonstigen Personal). An diesen Bezugsgrößen haben sich die Kassen schon jahrzehntelang die Zähne ausgebissen.

Welche Effizienz soll wohl damit gemessen werden, wenn man die beiden Angaben ins Verhältnis setzt? Die Effizienz für die Shareholder offensichtlich nicht. Dafür fehlen die Output-Geldwerte. Die Effizienz für die Patienten? Ist es für die besser, wenn – ob nötig und sinnvoll oder nicht – mehr Fälle durchgejagt werden? Die Effizienz für die Mitarbeiter oder für die Gesellschaft werden nicht einmal erwähnt. Also Effizienz an sich. Was ist das?

Wem es gelingt – mit welcher Kostenartenzuordnung auch immer – unterschiedlich viele finanzielle Mittel zu verbrauchen (Input), der kann daraus nicht einfach auf eine unterschiedliche Effizienz schließen, solange er damit keinerlei aussagefähige Output-Größe korreliert. Letzteres geschieht hier erkennbar nicht. Man fühlt sich an die Geschichte von den Blinden und dem Elefanten erinnert. Der eine Blinde fühlt den Rüssel. Der andere Blinde das Bein. Nur die Methode ist dort einfacher.

Das Fazit der Autoren: „The regression results for all three models showed that public hospitals operate at a significantly higher level of efficiency than their counterparts“. Dass sie das Ergebnis finden, das sie eben finden, beweist wegen der verwendeten Output- Input-Daten leider nicht, was sie zu beweisen suchen. Mit hinreichender Sicherheit schon gar nicht. Immerhin: Man kann – wie bei der Frage, wie das Essen gemundet hat -  nur sagen: „Man muss den Mut der Hausfrau loben!“ Erstaunlich nur, mit welcher Selbstgewissheit - oder besser Arroganz - das Ganze in Vortrag und Diskussion als Wissenschaft verkauft wurde! Wenn das heutzutage so ist, hat die Wissenschaft noch ein erhebliches Verbesserungspotential!

Dazu gleich ein aktueller, „glaubensgetriebener“ Artikel: Sind private gewinnorientierte Krankenhäuser in Deutschland wirtschaftlicher als öffentliche Krankenhäuser? Nein!“ So wird das Ganze auch noch beflissen weiterverbreitet. Das trifft eine verbreitete Stimmung: "Die Medizin wird immer mehr am Profit statt am Nutzen für den Menschen ausgerichtet…". Wenn das wirklich so wäre, wäre das schlimm.

Spaß beiseite: Wir verfügen in Deutschland leider bisher überhaupt kaum über aussagefähige Daten darüber, welche ärztlichen Vorgehensweisen sicher zu welchen Behandlungsergebnissen führen und welche Kosten dafür entstehen. Die Schritte sind bei jeder Behandlung überall anders – sozusagen „je nachdem wo der jeweilige Chefarzt studiert hat“. Und ebenso „stochastisch“ auch die Kosten.

Leitlinien gibt es bis heute nur für einen Teil aller Behandlungen. Die Leitlinien sind auch noch meistens von stark verbesserungsfähiger Qualität. Zur Qualität der Ergebnisse gibt es offensichtlich zumeist nicht einmal krankenhausintern hinreichend aussagefähig dokumentierte Aufzeichnungen. Die Zahl der Todesfälle ist jedenfalls für externe Vergleichszwecke ohne Hintergrundkenntnis gänzlich ungeeignet. (Das gilt auch für die Auswertungen der IQM, die nur interne Verbesserungsansätze orten sollen). Umso betrüblicher ist es, dass sich darum kaum jemand wissenschaftlich kümmert. Leider gibt man die knappen Mittel woanders aus.

Wir wissen auch nicht, ob Krankenhäuser in privatisierter Trägerschaft für die Patienten unter dem Strich besser oder schlechter sind. Effizienter für den Träger sind sie allemal. Sonst hätten damit keine Milliardenvermögen entstehen können. Die hier besprochene Untersuchung mag allem Möglichen dienen. Der Erhellung sicher nicht. Schade!


03. (KHN) Krankenhaus-Rankings bewerten den Ruf, nicht zwingend die Qualität

Study: Magazine's Rankings Of Hospitals Reflect Reputation, Not Necessarily Quality

"Hospital rankings shouldn't be a popularity contest. But U.S. News & World Report's annual Best Hospitals issue is just that -- and not a reflection of the quality of care that is provided…”    Mehr

Anmerkung:
Für unsere deutschen – durchweg weniger gründlichen – Krankenhausvergleiche gilt schon beim ersten Hinsehen das Gleiche. Hinzu kommt hier allerdings noch etwas anderes. Hierzulande wird die hohe Qualität „der Krankenbehandlung“ einfach behauptet, obwohl a) was ausgewiesen ist, wenig über die Qualität aussagt, b) davon bestenfalls Bruchteile aller Behandlungen genauer angesehen werden und c) Ergebniskriterien auch noch weithin fehlen. Das Zertifikat "beweist" die Qualität. Und keiner lacht.


04. (KHN) Miller-McCune: 'Existing Beliefs' Can Stand In The Way Of Medical Research

"They really, really think it's helping. … Even in the face of data showing that it doesn't help, they still use it"…   Mehr

Siehe dazu auch auch Miller-McCune.com: Convincing the Public to Accept New Medical Guidelines

Anmerkung:
In einem Milieu, das selbst nicht viel vom Messen hält, ist es schwierig, naive Patienten davon zu überzeugen, dass nur Beweise geeignet sind, eine Therapie zu rechtfertigen, und nicht allein der Glaube - von wem auch immer.


05. (AHRQ) Wie man Fehler bei der Heparin-Anwendung vermeidet

Latest heparin fatality speaks loudly—what have you done to stop the bleeding?

Detailing a recent lethal overdose of heparin, this piece describes common risks and offers suggestions to improve the safety of heparin administration…   Mehr

Anmerkung:
Das läuft allerdings wieder darauf hinaus, konkrete Vorgehensweisen vorzuschreiben.


06. (H&HN) Wer die Qualität verbessern will, muss sich seinen Mitarbeitern widmen

Focusing on Staff to Improve Quality

Ample evidence shows that health care quality is poorer than it should be and that lapses in patient safety are common and preventable. But good workforce practices can fix these problems...  Mehr

Anmerkung:
Die Mitarbeiter sind ohnehin der Schlüssel für jedwede nachhaltige Verbesserung. Dazu muss man sie allerding so behandeln, dass sie auch dazu bereit sind. Da bleibt noch viel zu tun...


07. (Heise Online) Asklepios bietet Microsoft-Patientenakte HealthVault an

Unter dem Slogan "Gesundheit braucht Service" startet der Klinikverbund Asklepios eine Reihe von Angeboten für Patienten seiner Krankenhäuser… ... Mehr

Anmerkung:
Eine mehr als erfreuliche Meldung!


08. (H&HN) Internet und die menschliche Seite der Krankenbehandlung

The Human Touch

Can robots and Web sites be adequate healing proponents for patients?... Mehr

Anmerkung:
Wir müssen den effektiven Einsatz neuer Techniken erst noch lernen.


09. Zwei Buchbesprechungen

(1) Wolke, Thomas, unter Mitarbeit von Jens Poll, Finanz- und Investitionsmanagement im Krankenhaus; Berlin 2010, ISBN-10: 3941468065, ISBN-13: 978-3941468061, AMAZON

In dem Maße, in dem die Politik – insgesamt gesehen – die sich selbst gesetzlich auferlegten Pflichten vernachlässigt (Stichwort „Investitionsstau“), wird es neben hinreichenden laufenden Erträgen für immer mehr Krankenhäuser zur Überlebensfrage, ihre Investitionen finanzieren zu können. Das zwingt alle Verantwortlichen dazu, sich mit ökonomischen Fragen zu befassen, die jahrzehntelang als „branchenfremd“ galten. Dazu gehört auch das – eher trockene – Gebiet, dem sich das hier zu besprechende Buch widmet: Dem Finanz- und Investitionsmanagement im Krankenhaus.

Dazu - nach einer Zusammenfassung der Gliederung – einige Anmerkungen:

  1. Grundlagen
  2. Investitionsmanagement
  3. Finanzanalyse und-planung
  4. Außenfinanzierung durch Eigenkapital
  5. Außenfinanzierung durch Fremdkapital
  6. Innenfinanzierung
  7. Sonstige Aspekte des Finanz- und Investitionsmanagement im Gesundheitswesen

  • Literaturverzeichnis
  • Glossar
  • Sachwortverzeichnis
  • Autor
  • Herausgeber

Zu 1 Grundlagen:
Hier finden sich – allgemeinverständlich und ohne irgendwelche Bewertungen aufbereitet – knappe Ausführungen zu den schönen Themen Krankenhausfinanzierung und zu den BWL-Grundbegriffen der Finanzierung und Investition.

Zu 2 Investitionsmanagement:
Es folgen – ebenso sachlich - die Grundlagen öffentlicher Investitionen im Gesundheitswesen sowie ein Abriss betriebswirtschaftlicher Investitionsrechnungsverfahren.

Zu 3 Finanzanalyse und-planung:
Hier wird dargelegt, a) wie Krankenhausfinanzierungen mittels geeigneter Kennzahlen betriebswirtschaftlich zu analysieren sind und b) welche Konsequenzen das für die Finanzierung hat.

Zu 4 Außenfinanzierung durch Eigenkapital:
Hier findet sich ein kurzer, gut verständlicher Abriss der Möglichkeiten verschiedener Varianten der „Privatisierung“ (ohne dass das Wort fällt) und ihrer Darlegungs-Voraussetzungen.

Zu 5 Außenfinanzierung durch Fremdkapital:
Es folgt eine ebensolche Übersicht der Möglichkeiten, sich über lang- und / oder kurzfristige Kredite zu finanzieren sowie (früher als nicht erlaubte „wundersame Geldvermehrung“ verpönte) andere Finanzierungsformen wie das Leasing und die – bisher wohl eher seltene – Forfaitierung.

Zu 6 Innenfinanzierung:
Seit die Krankenhäuser Gewinne behalten können, ist auch eine Finanzierung aus eigenen Mitteln möglich. Hier steht kurz und knapp, wie es gemacht wird.

Zu 7 Sonstige Aspekte des Finanz- und Investitionsmanagement im Gesundheitswesen:
Im Kapitel „Diverses“ finden sich zum einen kurze Beschreibungen von Public Private Partnership sowie von Sale und Lease Back, Hinweise darauf, wie insgesamt zu verfahren ist, und eine Fallstudie.

Das Buch gefällt. Es beschreibt kurz und knapp, was generell Sache ist und ergänzt dies um „krankenhausspezifische“ – will sagen dem deutschen Gesetzgeber zu verdankende – Sonderaspekte. Es ist für die gedachten Lehr- und Lernzwecke uneingeschränkt zu empfehlen – auch für all jene, für die die Betriebswirtschaftlehre nicht zum täglichen Handwerkzeug gehört. Sehr schön. (+++)

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(2) Klemperer, David. Unter Mitarbeit von Braun, Bernard, Sozialmedizin - Public Health. Lehrbuch für Gesundheits- und Sozialberufe, Bern 2010, ISBN-10: 3456848242, ISBN-13: 978-3456848242, AMAZON

Jeder der sich etwas genauer mit Fragen des Managements im Gesundheitswesen befasst, kennt das Problem: es besteht aus weithin abgeschotteten Milieus, verbunden mit einer babylonischen Sprachverwirrung. Leistungserbringer und Krankenkassen. GKV und PKV. Sektoren. Klinik und Verwaltung. Ärzte und Pflegekräfte. Fächer und Subspezialitäten. Und alle – alle – Beteiligten haben irgendwie mit Patienten zu tun. Hinzu kommen allerlei „Gutmenschen“, denen – wissenschaftlich oder praktisch – vor allem das Soziale am Herzen liegt.

Kommunikation erfolgt weithin innerhalb der und kaum zwischen den Milieus. Die „Schnittstellen“ dazwischen sind unbesetzt. Patienten, um die es doch vor allem gehen sollte, blieben trotz aller jüngeren Bemühungen, diesen Zustand zu ändern, ohnehin außen vor. In dieser Situation sollten „Grenzgänger“ zwischen den Milieus eine besonders kostbare Ressource sein.

So sieht der Rezensent auch den Autor David Klemperer. Also hat er mit Spannung auf die Veröffentlichung gewartet. Es ist keineswegs nur für „alle Personen (geeignet), die eine Ausbildung für einen Gesundheitsberuf durchlaufen oder bereits im Gesundheitswesen arbeiten“ (erster Satz der Einleitung). Hier eine Übersicht der Gliederung:

  • Geleitwort von Rolf Rosenbrock
  • Danksagung
  • Einleitung

  1. Wissenschaftlichkeit
  2. Epidemiologie und Forschungsmethoden
  3. Evidenzbasierte Medizin und evidenzbasierte Praxis
  4. Wie wir Gesundheit und Krankheit verstehen
  5. Prävention und Gesundheitsförderung
  6. Soziale Ungleichheit der Gesundheit
  7. Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik

  • Literaturverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Sachregister
  • Autor

Schon das erste Kapitel „Wissenschaftlichkeit“ sollte man zur Pflichtlektüre für jedermann erheben, der im weiteren oder engeren Sinne irgendetwas mit der Krankenbehandlung zu tun hat. Empfehlung des Rezensenten an die Patienten: Glaubt nichts! Fordert stets handfeste Beweise!

Im zweiten Kapitel „Epidemiologie und Forschungsmethoden“ wird höchst plausibel erklärt, wie professionelle populationsbezogene medizinische Erkenntnisse zustande kommen, wie Unbelegtes dennoch unter die Leute gebracht wird und was es an öffentlicher Gesundheitsinformation in Deutschland gibt.

Im Kapitel 3 gelingt es Klemperer auf wenigen Seiten eindrucksvoll, die Evidenzbasierte Medizin zu erklären, die Argumente der Gegner zu verdeutlichen und die institutionalisierten Bemühungen um EBM in Deutschland ins rechte Licht zu rücken. Hier finden sich auch ein Plädoyer fürs Shared Decision Making mit den Patienten und die Erklärung des Umgangs mit Risiken.

Unter der harmlosen Überschrift „Wie wir Gesundheit und Krankheit verstehen – Modelle, Konzepte, Theorien“ findet sich im Kapitel 4 eine Beschreibung dessen, was so zur Erklärung von Krankheiten und deren Heilung erfunden wurde und widerlegt, ohne den Glauben daran zu beeinträchtigen. Hier steht Seriöses und (als solches deutlich erkennbar) Unseriöses etwas unvermindert nebeneinander, die Beschreibung von Schlüsseln und eine Auseinandersetzung mit der „Alternativmedizin“.

Im Kapitel 5 „Prävention und Gesundheitsförderung“ wird dem Leser verdeutlicht, wofür welche Bemühungen um eine Krankheitsvermeidung gut sind, wozu Früherkennungsmethoden dienen und inwieweit sie sowohl Nutzen stiften als auch Schaden anrichten können.

Der (jüngeren) Suche nach den Folgen sozialer Ungleichheit für die Gesundheit in der Welt und in Deutschland wird in Kapitel 6 nachgespürt. Hier wird die verbreitete Unterscheidung der Belastungen und Schutzfaktoren in eine „Makro-, Meso- und Mikro-Ebene“ ebenso vorgestellt wie die Beschreibung von Stress-Reaktionen. Am Ende findet sich eine Prise Historie – bis hin zum alten Friedrich Engels.

Das (im Vergleich relativ lange) Kapitel 7 „Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik“ beginnt mit einer zu Beginn erfreulicherweise stark amerikanisch geprägten Beschreibung dessen, was man – reichlich übertrieben – so als „Gesundheitssystem“ zu bezeichnen pflegt. Samt längerem geschichtlichem Appendix und griffiger Übersicht des Ist-Zustands. Hier (auf Seite 234) findet sich auch die IOM-Definition von Gesundheit. Mit Erläuterung. Unsere Leser kennen sie aus vielen Hinweisen. Die „Einführung in die Gesundheitspolitik“ beschränkt sich im Wesentlichen auf das Geschehen in Deutschland. Das macht ein wenig den Eindruck, als ob es sich hier um die Gesundheitspolitik schlechthin handele. Der „Public-Health-Action-Cycle“ wird vorgestellt, aber angesichts des realen „Muddling through“ bei der Systemgestaltung (Seite 241) nicht zur Messlatte der Realität. Doch aus den Ausführungen wird auch so deutlich, wo das Herz des Autors schlägt.

Klemperer ist es mit diesem Buch aufs Vorzüglichste gelungen, jedes Kapitel und dessen Teile knapp zu halten und gleichwohl so zu gestalten, dass sie für sich allein verständlich sind und insoweit auch als Nachschlagewerk dienen könnten. Das Ganze bleibt erfreulich unaufgeregt, obwohl bei manchem Thema das Blut in Wallung kommen könnte. Jedes Kapitel enthält Text, Zitate und (ganz viele) Bilder, Hervorhebungen („Auf den Punkt gebracht“) und Verweise auf weitere Quellen („Verlinkt“) – wie es sich gehört, sowohl nationale als auch viele internationale. Eine ergänzende CD-Rom wäre neben der Website zum Buch www.sozmad.de hilfreich, weil alle Kapitel verlinkt sind. Das Buch ist für jedermann ein vorzügliches (und zugleich auch noch aktuelles) Hilfsmittel, sich Zusammenhänge klar zu machen und sich – wenn nötig – einzelne Sachverhalte noch einmal zu verdeutlichen. (+++)

 

 

Anmerkung: Hier werden in erster Linie Bücher und Texte besprochen, die aus fachlicher Einschätzung fürs Arbeiten im Gesundheitsunternehmen nützlich sind. Nur gelegentlich finden sich hier auch Besprechungen ärgerlicher Veröffentlichungen, deren Kauf und Lektüre man sich besser sparen sollte.

Bewertung:
(+++) = Sehr gut
(++) = Gut
(+) = Lesenswert
(0) = Neutral
(-) = Nicht empfehlenswert.

Alle entsprechend gekennzeichneten Titel können Sie durch Anklicken von AMAZON aus der Buchbesprechung heraus bestellen.


10. Weitere Links

Deutschsprachige Links

Statistische Bundesamt: 2008 263 Milliarden Euro für Gesundheit ausgegeben

OECD-GESUNDHEITSDATEN 2009. Deutschland im Vergleich

OECD Gesundheit auf einen Blick 2009

Idologischer Quark: Video "Privatisierung von Krankenhäusern: Sieg der Ökonomie über die Medizin?" Interview mit Prof. Dr. Dr. Thomas Gerlinger, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Leiter der Arbeitsgruppe „Gesundheitssysteme, Gesundheitspolitik und Gesundheitssoziologie“.

(Tagesspiegel) Zu viele Ärzte machen krank

Tote durch Klinik-Bakterien

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

BAR: Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement nach § 20 Abs. 2a SGB IX

Pharma-Sponsoring verzerrt Ergebnisse von Arzneimittelstudien (dort auch Link zum 1. Teil der Auswertung)

Aktion Saubere Hände (?): Krankenhausinfektionen auf Intensivstationen gesunken

IQM in der Praxis: Die Göppinger Klinik am Eichert kann bei der Behandlung von Herzinfarkten und Dickdarmtumoren punkten. Die Defizite bei Hirninfarkten sollen mit Hilfe externer Fachleute beseitigt werden.

536 Operationen und ein Todesfall: Manchmal wirkt das schon ganz schön makaber! Außerdem wieder der bekannte Reflex: Wir machen nichts falsch! Wie soll man da je zu besseren Ergebnissen kommen, wenn man im Geleitzug nicht auffällig ist?

Behandlungsfehler: Wie weit ist die Patientenorientierung?

Avenir Suisse: Too Big To Fail und die Wiederherstellung der Marktordnung

(Tagesanzeiger) «Am einfachsten ist das Zählen von Toten»

(Focus) Chirurgen-Präsident kritisiert Gewinnstreben von Ärzten und Kliniken

IQM Initiative Qualitätsmedizin: Weit besser als nichts. Aber noch lange nicht genug. Denn man zielt nach wie vor nur auf Mindestqualität. Mit immerhin deutlich aussagefähigeren Informationen als allen anderen! Was man alllerdings Absurdes daraus machen kann, zeigt diese Nachricht:

Dazu die Pressemeldung des Uniklinikums Dresden: "Klinikum legt Qualitätsdaten offen und stellt sich bundesweitem Vergleich"

EU-Bürger bewerten Qualität der Gesundheitsversorgung unterschiedlich

UKE setzt auf qualifizierte Signatur

(Heise Online) Asklepios bietet Microsoft-Patientenakte HealthVault an

KPMG Gesundheitsbarometer

(Deutsches Ärzteblatt) Kennzahlen und Qualitätsindikatoren einer medizinischen Notaufnahme. Originalarbeit

(ÄZQ) http://www.arztbewertungsportale.de/: Wessen Interessen werden hier vertreten?

Personalbedarf nach InEK - geht das überhaupt?“ (Ohne Identifizierung mit dem Inhalt)

Statistisches Bundesamt: 2008 263 Milliarden Euro für Gesundheit ausgegeben

Versorgungsforschung: Richtungsweisende Förderinitiative

(Die Zeit) Noten für den Doktor. Patienten möchten wissen, wie gut ihr Hausarzt arbeitet. Jetzt sollen die Praxen bewertet und verglichen werden.

NDR: Milliardengrab Gesundheit

Privatisierung von Krankenhäusern: Die nächste Welle kommt bestimmt

RFID – Radio frequency Identification: Smarte Lösungen mit Mehrwert

Wollen Sie aktiv etwas am Gesundheitssystem ändern?

VHB-JOURQUAL: Ein Ranking von betriebswirtschaftlich-relevanten Zeitschriften auf der Grundlage von Expertenurteilen - Executive Summary - (Die Sinnhaftigkeit des Rankings können wir nicht beurteilen).

Rettungsdienste: EU macht Rotem Kreuz das Leben schwer

Buchhinweis:
Wolfram Fischer, Neue Grafiken zur Datenvisualisierung, Band 1: Speichengrafiken, Streuungsfächerkarten, Differenz-, Sequenz- und Wechseldiagramme

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Englischsprachige Links

Healthy Skepticism. Countering misleading health information

Half of US Hospitals Meet Care Standard, Says Survey

Feud between Cedars-Sinai and surgeon puts focus on patient safety

(Miller-McCune.com) Convincing the Public to Accept New Medical Guidelines

2009 Select Leapfrog Hospital Survey Results: Hospital Quality and Resource Use and What Hospitals are Doing to Improvehttp://www.leapfroggroup.org/media/file/Binder_Presentation_412310.pdf

In Effort to Limit C-Sections, Two Methods Yield Different Results on Staten Island

President nominates Berwick as CMS administrator

White House Officially Names Berwick As Pick To Head CMS

The Shifting Mission of Health Care Delivery Organizations

(AHA) Henry Ford Health System – ein innovativer Ansatz zur Schadensvermeidung

Future Directions for the National Healthcare Quality and Disparities Reports

A Summary of the October 2009 Forum on the Future of Nursing: Acute Care

Latest heparin fatality speaks loudly—what have you done to stop the bleeding?

In Army’s Trauma Care Units, Feeling Warehoused

Innovation in Healthcare Delivery Systems: A Conceptual Framework

A Graying Population, a Graying Work Force

Focusing on Staff to Improve Quality

Cisco Uses Telemedicine In Southern Calif. And Southwest To Lower Costs

EUnetHTA Collaboration

Medscape One-on-One: Comparative Effectiveness

Preventive staff-support interventions for health workers

Clinical pathways: effects on professional practice, patient outcomes, length of stay and hospital costs

(USP) The United States Pharmacopeia 

Schools, Systems Get More Funding To Expand Electronic Medical Records

Are Your Operating Rooms Being Run Efficiently?

8 Things We (Still) Hate About IT

HHS 2009 Quality Report Shows Increase In Hospital-Acquired Infections

Consumers’ Big Question: What’s in It for Me?

Replacement Bones, Grown to Order in the Lab

Book Excerpt: Business Restructuring

Using care bundles to reduce in-hospital mortality: quantitative survey

Improving Insulin Distribution and Administration Safety Using Lean Six Sigma Methodologies

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Worries and concerns experienced by nurse specialists during inter-hospital transports of critically ill patients: a critical incident study

Nebraska Med. Center Investigates Staff After Girl's Death (Heparin-Überdosis)

Federal Report Details Health Care Quality Across States; Online System Ranks Quality At Illinois Hospitals

Human Factors Engineering for Healthcare Applications

UnitedHealth Partners With Walgreens And YMCA To Control Diabetes

NCQA 2009 State of Health Care Quality Report

AHRQ 2009 National Healthcare Quality & Disparities Reports, dazu (AHA)

“AHRQ: Hospital care continues to improve faster than care in other settings

(SHCA) Every patient's advocate: Hospitals employing many new 'ists'

Obama asks HHS to address hospital visitation, advance directive issues

http://www.ahanews.com/ahanews_app/jsp/display.jsp? 

IPSI-Modell der Bewertung durch die Patienten

Master's Programs Focus On New Generation Of Health Care Management Professionals

CNN: Hospital Markup On Supplies Can Be Big

2010 Health and Hospital Trends (USA)

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