Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

Willkommen!


Motto des Tages

"Strategie ohne Taktik ist der langsamste Weg zum Sieg. Taktik ohne Strategie ist nur der Lärm vor der Niederlage"

(Robert S. Kaplan, David P. Norton)

Quelle: Der effektive Strategieprozess


01. Editorial: AQUA-Institut veröffentlicht am 05.01.10 Entwurf seines Methodenpapiers zur Qualitätssicherung

Hier AQUAs – fast vollständige – Presseerklärung: „Das AQUA-Institut hat heute den Entwurf seines Methodenpapiers auf seiner Website veröffentlicht. In dem Methodenpapier werden die grundlegenden Entwicklungsschritte der zukünftigen Qualitätssicherung gem. § 137a SGB V aufzeigt. „Mit dem Papier machen wir deutlich, wohin die Reise aus unserer Sicht in den nächsten Jahren gehen soll“, sagte Prof. Joachim Szecsenyi, Geschäftsführer des AQUA-Instituts…“ (Quelle).

Wer mehr über die vorgesehenen Methoden wissen will, muss schon etwas tiefer in die AQUA-Website einsteigen. Wir haben dies getan und schildern hier unsere ersten Eindrücke.

Dass AQUA – im Unterschied zu nahezu allen anderen (vor allem amerikanischen) Papieren – seinen Entwurf in einer Form präsentiert, die ein technisch einfaches Zitieren verhindert, mag Gründe haben, über die man nur spekulieren kann. Falls AQUA auf diese Weise Dritte davon abhalten will, sich gründlicher mit einzelnen Formulierungen im – immerhin 127 Seiten starken – Papier auseinanderzusetzen, wird dies bei uns nicht gelingen. Wir werden uns in den nächsten Tagen schon die Mühe machen, ein wenig in die Tiefe zu bohren.

AQUA gliedert sein Papier prinzipiell in diese Punkte:

  • Vorsprüche (~10 Seiten)
  • 1. Hintergrund (Beschreibung von AQUA, ~10 Seiten)
  • 2. Methodische Ausgangslage (wirkt mit der heißen Nadel genäht, ~20 Seiten)
  • 3. Rahmenkonzept zur Entwicklung von Qualitätsindikatoren, Instrumenten und der notwendigen Dokumentation (~30 Seiten)
  • 4. Rahmenkonzept zur Implementierung von Verfahren (~10 Seiten)
  • Literaturverzeichnis (~10 Seiten, trotzdem nicht so recht befriedigend)
  • Anlagen (~30 Seiten)

Der erste Eindruck: Eine große Fleißarbeit, in der die inhaltlich-konzeptionelle Seite sträflich zu kurz zu kommen scheint. Was AQUA offensichtlich zum Kern des eigenen Konzepts zu machen sucht, hatte deren Chef vor Weihnachten schon mehrfach öffentlich vorgetragen: Den HCQI-Ansatz der OECD. Wir berichteten mehrfach darüber.

Überhaupt wirkt das Ganze, was die konzeptionelle Seite angeht, aus vielen Quellen zusammengestoppelt, ohne dass darin eigene Überlegungen erkennbar würden, diese zu einem neuen – besseren? – Ganzen zu vereinen. Oder sie gar durch etwas Eigenes zu ersetzen.

Den weitaus größten Teil nimmt der Entwurf eines Procedere ein, wie Entwicklungsanträge abgewickelt werden sollen. Ob sich das der Auftraggeber wohl so gedacht hat? Ein Konzept vorzustellen, das es wert wäre, exemplarisch zur Beschreibung der Qualität (und Wirtschaftlichkeit) der Krankenbehandlung, ihrer Sicherung und weiteren Steigerung zu dienen, ist dem Papier jedenfalls nicht gelungen. Doch vielleicht haben wir das Ganze nur nicht verstanden? Unsere Skepsis in Sachen AQUA hat durch das Papier jedenfalls nicht abgenommen. Wir kommen nach genauerem Lesen sicher noch einmal darauf zurück.


02. (Archives of Surgery) Kann ein Pilotentraining ärztliche Verhaltensänderungen bewirken?

Anmerkung:
Das Ergebnis („es geht!“) ist zwar ein alter Hut, in Deutschland aber nach unserer Kenntnis so immer nicht angekommen: Verhaltensänderung – und das auch noch bei Ärzten! Wozu? Im Deutschen Ärzteblatt hört sich der Titel auch merkwürdigerweise ganz anders an: Pilotentraining hilft im Operationssaal

Zum – wichtigen – Thema mögen folgende Links nützlich sein:

Aviation Safety Reporting System

Crew Resource Management 


03. (Der Spiegel) IQWiG-Chef unter Beschuss

Ärzte machen sich für kritischen Arzneimittelprüfer stark…   Mehr

Anmerkung:
Die Einrichtung des IQWiG ist eine der ganz wenigen klugen Entscheidungen der deutschen Gesundheitspolitik. Die Bestellung von Peter Sawicki zu dessen Chef war geradezu ein Glücksgriff. Das sagt hier jemand, der auch diese und jene der IQWiG-Vorgehensweisen – weil viel zu vorsichtig – nicht gerade mit Begeisterung füllt. Dass das IQWiG die Kreise der Pharmalobby stören muss, ist sozusagen Auftragsgegenstand. Das Interesse der Pharmaindustrie an einer möglichst geringen Transparenz der Wirksamkeit von Medikamenten ist nun einmal  – bei allem Verständnis für deren Zwänge –dem der Patienten als Endverbraucher diametral entgegengesetzt. Die einen wollen (und müssen) verkaufen, auch wenn die eigenen Innovationen oft nicht halten, was sie sich selbst davon versprochen haben mögen. Und möglichst hohe Überschüsse erzielen. Die anderen wollen sicher sein, dass ihre Medikamente wirksam sind und bezahlbar bleiben. Insoweit wären der junge Gesundheitsminister und seine Partei miserabel beraten, wenn er sich auf das Ränkespiel gegen Peter Sawicki einließe, dessen Furchtlosigkeit die Bürger dringend brauchen. Seine Entfernung wäre für mich ein Grund, die jahrzehntelange zähneknirschende FDP-Wahl ein für allemal zu beenden.


04. (New York Times) Kostenvermeidung (nicht nur) am Ende des Lebens

Weighing Medical Costs of End-of-Life Care

The Ronald Reagan U.C.L.A. Medical Center, one of the nation’s most highly regarded academic hospitals, has earned a reputation as a place where doctors will go to virtually any length and expense to try to save a patient’s life…    Mehr

Anmerkung:
Ein mehr als lesenswerter Text!


05. (H&N) Vivre la France! Bei der Gestaltung des Gesundheitssystems geht es um Zielklarheit!

French Lessons

How to have the best health and health care in the world…   (Mehr)

Ian Morrison macht mit einem Augenzwinkern deutlich, was es bei der Ausgestaltung eines Gesundheitssystems von Frankreich alles abzuschauen gilt:

  • Die Lage des Landes (und die Gewohnheiten seiner Bürger)
  • Die Erziehung
  • Der Lebensstil
  • Wein in Maßen
  • Kein Stress: Keine Aufregung über große Probleme
  • Große Aufregung über kleine Probleme
  • Zu Fuß gehen
  • Treppen steigen
  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen
  • Den Sommer nackt verbringen
  • Rauchen
  • Pillen nehmen
  • Liberté, egalité, fraternité

Alles in allem: Franzosen sind anders. Sie wollen nicht die gleiche Gesundheit haben wie wir. Was können Amerikaner daraus lernen? Oder auch Deutsche?

  • Dass seine Gesundheitskarte äußerst hilfreich ist. Und mehr IT.
  • Desgleichen ein Mehr an Preis-Leistungs-Tranparenz

Unbedingt lesen!


06. (KHN) Verschiedene Krankenhausträger auf dem Wege zu gemeinsamer Elektronischen Krankenakte

New Public-Private Electronic Records Sharing Program For Some San Diego Patients…   Mehr


07. (AHRQ) Buch vergleicht die Patientensicherheit in Britischen Krankenhäusern für Patienten

How Safe Is Your Hospital?

This consumer-focused report ranked the 148 hospital trusts in the United Kingdom National Health Service (NHS) on patient safety, clinical effectiveness, and patient experiences and found wide variation in the scores…   Mehr

Anmerkung:
Eine vorzügliche Anregung für eine Übertragung derartiger Informationen für deutsche Patienten. Doch die sollen wohl weiter an die Qualität glauben. Mit Zertifikat.


08. Links

IOM News. The IOM is proud to announce the launch of its website and to tell you about its brand new, customizable newsletter.

(Der Spiegel) IQWiG-Chef unter Beschuss: Ärzte machen sich für kritischen Arzneimittelprüfer stark

Diagnostic error in medicine: analysis of 583 physician-reported errors

Arzneimittel- und Arzneimitteltherapiesicherheit – Der Aktionsplan AMTS: Was ist dabei eigentlich heraudsgekommen?

The New Yorker: Einige Cartoons

(Deutsches Ärzteblatt) Evidenzbasierte Patienteninformation: Wünsche der Betroffenen: Patienten wollen mitentscheiden, doch die Informationsbasis und die Strukturen fehlen…   Mehr.

Praxis-Seite der Aktion saubere Hände. Leider bisher ohne Ergebnistransparenz wie z.B. in Großbritannien

Qualitäts-Checkliste für Arztbewertungsportale der Ärzteschaft (Originell, dass jene die Spieleregeln vorzugeben suchen, nach denen andere sie bewerten sollen. Der Versuch wird wohl schief gehen, soweit er über – selbstverständlich zu beachtende – Sacherfordernisse hinausgeht).

Angeschlagene HSK in Wiesbaden erhöhen Geschäftsführern das Gehalt

Step-by-Step Medicine

Sicherheitscheck im Operationssaal – Die öffentliche Aufmerksamkeit wächst.

CDC: Four in 10 office-based physicians use EHRs

Hoppe, Jörg-Dietrich. Besinnung auf ärztliche Werte: Moral ist wichtiger als Mammon

Can Aviation-Based Team Training Elicit Sustainable Behavioral Change?

Note „ungenügend“, Herr Doktor

Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW), speziell zum Thema Krankenhaus

(Krankenhäuser) Verspätet im Schraubstock der Krise

Gesundheitsreform in den Niederlanden: Keine Blaupause für Deutschland. (Meinen die Autoren im Deutschen Ärzteblatt).

(Stern) Die Angst der Mediziner vor Alten und Kranken

Patients urged to select more suitable hospitals

Der vermeidbare Tod. Infektionen mit Krankenhauskeimen nehmen zu

Physicians Can Receive Federal Incentives For Switching To Electronic Medical Records

Auswirkungen der DRG-Einführung: Die Qualität hat nicht gelitten

Informationen zur Kopfpauschale Besser: Was darüber so diskutiert wird.

http://www.kopfpauschale.de/

http://www.kliniksterben.de Wie schon der Name sagt… 

Use of colour-coded labels for intravenous high-risk medications and lines to improve patient safety

Human Factors. WHO Patient Safety. Geneva, Switzerland: World Health Organization; 2009


09. Buchbesprechung

OENORM K 1930:2009-12-01, Erstellung klinischer Pfade

Heute wollen wir eine brandaktuelle Norm zu einem Thema vorstellen, das in Österreich offensichtlich weitaus lockerer gehandhabt wird als in Deutschland. Die OENORM K 1930:2009-12-01 Erstellung klinischer Pfade

„Diese ÖNORM (lasen wir) richtet sich an Einrichtungen des Gesundheitswesens und legt die Anforderungen an die systematische Entwicklung, den strukturellen Aufbau, die Implementierung und die Qualitätssicherung von klinischen Pfaden fest“. Das klang so spannend, dass wir für den Erwerb gleich das (normüblich für einige Seiten nicht wenig) Geld dafür locker gemacht haben.

Beim Bestellen wurden wir auf zwei weitere „Verwandte Dokumente“ aufmerksam gemacht:

Das erste ist auch hierzulande bekannt. Zumindest sollte man es kennen. Auf den Erwerb des zweiten haben wir verzichtet, bis wir uns in Österreich wieder einmal normgerecht unterhalten müssen.

Zurück zur – nur wenige Seiten umfassenden – ÖNORM K 1930! Ihr Inhalt, soweit nötig, mit Kurzkommentar [in eckigen Klammern]:

  • Vorwort
  • 1. Anwendungsbereich
  • 2. Normative Verweisungen [auf zwei andere österreichische Normen]
  • 3. Begriffe [klinischer Pfad, Behandlungspfad, Leitlinie, Richtlinie, Standardverfahrensanweisung SOP (teilweise unscharf, daran muss wohl noch etwas gearbeitet werden)]
  • 4. Anforderungen an die Entwicklung eines klinischen Pfades
  • 4.1. Anforderungen an die systematische Pfadentwicklung [Der vorgeschlagene Formalismus kann sehr dabei helfen, einen Pfad als tatsächliche hausinterne Dienstanweisung anzulegen. Ein Zitat: „Die Pfadentwicklung beginnt mit der Definition des Startereignisses und des Endereignisses“. Allerdings nur bedingt. Für uns beginnt eine Pfadentwicklung jedenfalls mit einer Spezifikation des (durch Pfadentwicklung besseren) Ergebnisses! Immerhin werden „Kriterien zur Beurteilung der Zielerreichung“ gefordert. Und solche der „Evidence based medicine“. Und des „Evidence based nursing“. (Wo gibt es denn letztere wirklich?) Teilweise ist die Norm geradezu schwammig: „Der Detaillierungsgrad der Festlegungen ist den Anforderungen anzupassen“. Welchen?]
  • 4.2. Struktur (Aufbau und Inhalte) [Eine sehr schöne Gliederungsübersicht für eine Pfadbeschreibung. Leider fehlt ein Hinweis zur Verbindlichkeit. Entweder ist ein Pfad wichtig. Dann ist er auch einzuhalten. Oder man kann sich gleich die ganze Mühe sparen!]
  • 4.3. Implementierung [knappe Vorgehensregeln, auch zu den Verantwortlichkeiten. Manche Forderung klingt allerdings eher eigenartig: „Kennzeichnung des Patienten innerhalb und außerhalb des klinischen Pfades“. Nützlich die Anregung eines „Begutachtungsverfahrens“]
  • 4.4. Anwendung und Wartung [„In begründeten Fällen kann… abgewichen werden“: Der Satz hebt in seiner viel zu allgemeinen Form die organisationsverbessernde Wirkung eines Pfades leicht wieder auf. Wozu dann überhaupt Pfade? Ansonsten müssen sich die Regeln eines Pfades selbstverständlich jederzeit plausibel nachvollziehen lassen – zumindest von sachkundigen unbeteiligten Dritten, zu denen wir auch die Gutachter in forensischen Auseinandersetzungen zählen wollen!]
  • 4.5. Qualitätssicherung [Etwas holperig, aber – alles in allem – plausibel]
  • 5. Hinweise für die Adaptierung vorhandener Referenzpfade aus anderen Institutionen
  • Literaturhinweise

Das Ganze ist in erster Linie eine (wichtige) formale Regelung, aber keine, die auch hinreichend klar auf die Mindestinhalte eingeht, z.B. auf die Nachvollziehbarkeit der zur Anwendung kommenden Diagnostik und Therapie (samt Risikoabschätzung) bis zu den Quellen der Evidence oder gar auf die Wirtschaftlichkeit des Vorgehens. Auch Geldverschwendung zu Lasten des Patienten ist unethisch!

Gleichwohl ist die Norm als erster Schritt in eine geregeltere Zukunft der Krankenbehandlung allemal nützlich. Besonders in Verbindung mit der ISO 9000. Und mit inhaltlichen Regeln wie denen der Joint Commission. Wer befasst sich eigentlich in Deutschland mit so etwas? (++)

 

 

Anmerkung: Hier werden in erster Linie Bücher und Texte besprochen, die aus fachlicher Einschätzung fürs Arbeiten im Gesundheitsunternehmen nützlich sind. Nur gelegentlich finden sich hier auch Besprechungen ärgerlicher Veröffentlichungen, deren Kauf und Lektüre man sich besser sparen sollte.

Bewertung:
(+++) = Sehr gut
(++) = Gut
(+) = Lesenswert
(0) = Neutral
(-) = Nicht empfehlenswert.

Alle entsprechend gekennzeichneten Titel können Sie durch Anklicken von AMAZON aus der Buchbesprechung heraus bestellen. 


10. In eigener Sache

In den letzen Tagen blieb für die Weiterarbeit am Thema Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen etwas weniger Zeit als sonst üblich. der Grund: Es gab wieder einmal eine Gelegenheit, unser vorzügliches Gesundheitswesen live aus der Patienten- bzw. aus der Besuchersicht zu beäugen. - vermutlich an einem Beispiel, wo man sich eher überdurchschnittlich viel Mühe gibt. Was sich z.B. durch eine ganze Latte von Zertifikaten manifestiert. Ansonsten die üblichen Beobachtungen: Ärzte gibt es (aus der Außensicht) wohl eher zu viel und Pflegekräfte dafür deutlich weniger als bei früheren Erfahrungen. Alle -fast alle - waren lieb und neett und gaben sich erkennbar alle Mühe. Und trotzdem ist der Gesamteindruck eher durchwachsen. dafür sind zu viele Pannen passiert, die von den Akteuren wohl nicht einmal als solche registriert wurden. Das zeigte einmal wieder, wie unsinnig plakative Prozessdarstellungen sind - und auf diesen beruhende Pfade. Unter dieser Oberfläche gibt es jede Menge Durcheinander. Die offensichtliche Ursache: Jeder wurstelt irgendwie vor sich hin. Patientenbezogen gibt es weder ein gemeinsames Handlungsziel noch gar so etwas wie eine arbeitsteilige Mindestvergehensweise zur Zielerrreichung. Es bleibt noch viel zu tun!