Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

Willkommen!


Motto des Tages

Whether you think you can or think you can't, you are usually right.
(Henry Ford)
Quelle: Baptist Health Care Leadership Group


01. Editorial: "Externe Qualitätssicherung" - BQS vs QMR/QSR/IQM

Vorbemerkungen

"Externe Qualitätssicherung" – das ist eigentlich ein Widerspruch in sich! Denn die Qualität von Produkten und Dienstleistungen kann nur sichern, wer sie beeinflussen kann. Mittels zielführender Prozesse und dieser tragender Strukturen und deren nachweislicher Einhaltung. Die (Mindest-) Voraussetzungen für Qualität kann man extern prüfen und mit einem ‚Gütesiegel‘ bestätigen. Selbstverständlich auch in der Krankenbehandlung.

Hier kommt erschwerend hinzu, dass sich das Erkennen einer Krankheit und der Behandlungsprozess in Deutschland zumeist ‚grenzüberscheitend‘ über mehrere (menschengemachte) „Sektoren“ hinziehen. Auch wenn es sich um dieselbe Person und die Behandlung der gleichen Krankheit handelt, leistet sich man sich hierzulande für die „Qualitätssicherung“ in verschiedenen Sozialgesetzen (§ 137 SGB V, § 80 SGB XI) höchst unterschiedliche sektorenspezifische Einzelregelungen. Samt dem Einfluss der mit den Sektoren verbundenen mächtigen Partikularinteressen.

Immerhin hat die Politik erkannt, dass diese Fragmentierung nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann. Doch statt strategisch die einer durchgehenden Behandlung einer Krankheit im Wege stehenden Sektoren aufzuheben, hat sie sich nur eine „sektorenübergreifende Qualitätssicherung" einfallen lassen. Was immer das genau sein mag. Denn Sektoren gibt es viele. Wobei noch nicht einmal klar ist, was an Informationen genau beim Durchlaufen dieser Phasen

  • Gesund bleiben (Prävention)
  • Gesund werden (ambulante / stationäre Akut-, / Chroniker-Behandlung / Reha)
  • Mit einer Krankheit / Behinderung leben (Pflege)
  • Das Lebensende bewältigen (Palliativ-Versorgung)

(OECD / Szecsenyi) durch den einzelnen Patienten / das Patientenkollektiv vergleichbarer Erkrankung in die „Qualitätssicherung“ einbezogen werden soll, was nicht und was dadurch eigentlich genau „gesichert“ würde...   (Mehr)

Produziert anlässlich der drei Qualitätsveranstaltungen a) des G-BA am 9.11.2009 in Berlin, sowie b) Qualitätsmessung und Qualitätsmanagement mit Routinedaten und c) IQM-Anwendertreffen am 16. - 18.11.2009 in Potsdam.


02. (The Commonwealth Fund) Erhebung in Arztpraxen aus 11 Ländern – mit nicht immer schmeichelhaften Ergebnissen für Deutschlands Ärzte.

A Survey of Primary Care Physicians in 11 Countries, 2009: Perspectives on Care, Costs, and Experiences

A study of more than 10,000 primary care physicians in 11 countries finds the United States lags far behind in terms of access to care, the use of financial incentives to improve the quality of care, and the use of health information technology. In other countries, national policies have sped the adoption of such innovations…   Mehr

Anmerkung:
Das Gesamtergebnis für Deutschland: Bestenfalls mittelprächtig. Hier wurden Einschätzungen abgefragt. Die können die Realität schönen (z.B. beim IT-Einsatz, schriftliche Patienteninformation zu Medikamenten, vergleichende Routineauswertungen von Behandlungsergebnissen) oder auch künstlich schlecht machen (erforderliche Zeit für den Kampf mit Vorschriften, Notwendigkeit einer grundlegenden Neuordnung des Gesundheitswesens, mangelnde Zufriedenheit mit der Arbeit, Qualitätsverschlechterung der Behandlung. Das Gesundheitssystem als Ganzes kommt auch nicht gut weg, weil z.B. nur 4% finanzielle Anreize für gute Behandlungsergebnisse registrieren (UK 84%).

Das Fazit: Für Deutschland gilt – mit anderen punktuellen Akzenten wie für die USA, für die die Untersuchung durchgeführt wurde – insgesamt: „Rich opportunities to learn as countries seek to transform primary care and develop patient-centered, integrated care systems“ (Originalzitat)! Wir können – und müssen – von anderen noch sehr viel lernen! Nur leider sehen das in Deutschland sehr viel weniger Ärzte (und andere im Gesundheitwesen Verantwortliche) so als anderswo.


03. (H&HN) Mit Qualitätsqualifikation verdient man im US-Gesundheitswesen mehr

Change Yourself, Change Your Organization

Professionals with quality certifications are more effective and garner more respect…   Mehr


04. (SF Chronicle) Wer die Pflegekräfte stört, verursacht mehr Fehler

Prescription for success: Don't bother nurses

For nurses, constant interruptions while tending to a patient are part of the job. But a distraction that happens while they're giving medications could have deadly results…   Mehr


05. (NQF) Standardisierter Qualitätsdatenset

Health Information Technology Automation of Quality Measurement: Quality Data Set and Data

The Quality Data Set (QDS) provides a common technological framework for defining clinical data necessary to measure performance and accelerate improvement in patients’ quality of care…   Mehr


06. (H&HN) Das neue Tempo bei der strategischen Planung

The New Pace of Strategic Planning

In today's fast-changing health care world, planning is a constant process for hospital leaders. When Virginia hospital executive Kay Harrison was studying health care administration in the early 1990s, she recalls learning to create a strategic plan with a five- to eight-year outlook. Things have changed since then…   Mehr


07. (KHN) Donald Berwick: Nicht allein auf die Kosten achten, sondern auch auf die Qualität!

An Interview With Dr. Donald Berwick: 'We Need To Have More Consequences In the Health Care System'

Kaiser Health News staff writer Phil Galewitz talks with Dr. Berwick about the dynamics of the health overhaul debate. He says that most of the focus has been on cutting costs and finding the money to cover the uninsured. But often lost in the legislative tussling is a third, just as important goal:..    Mehr


08. Links

EFQM-Modell 2010: Neue Bezeichnungen und Gewichtungen

Vorträge der G-BA-Qualitätssicherungskonferenz 2009

10 years, 5 Voices, 1 Challenge. To Err Is Human jump-started a movement to improve patient safety. How far have we come? Where do we go from here? UND WO STEHEN WIR?

Hospital Compare - A quality tool provided by Medicare

Report: Inpatient satisfaction continues to rise

African Partnerships for Patient Safety

Empowered Patient Coalition

Managing Patients' Medicines after Discharge from Hospital

Communication practices on 4 Harvard surgical services: a surgical safety collaborative

(Jama) Effectiveness of Public Report Cards for Improving the Quality of Cardiac Care. The EFFECT Study: A Randomized Trial (pdf)

The impact of Rapid Response System on delayed emergency team activation patient characteristics and outcomes—a follow-up study

Integration of prospective and retrospective methods for risk analysis in hospitals

(Spiegel) Mit Kunsthüfte zum Marathon

Hospital Governance And The Quality Of Care

HANDELSBLATT Kliniken wagen Qualitätswettbewerb

Culture Clash in Medicine

Managing the Margin through Quality

Case Management Society of America (CMSA)

Planetree

How a Captive Insurer Uses Data and Incentives to Advance Patient Safety

Study Says 43 Percent Of Americans Could Be Obese By 2018 — Costing $344 Billion Annually

OECD Health Care Quality Indicators Project

destatis: 41,8 Millionen Operationen und medizinische Prozeduren bei stationären Patienten 2008

Segen und Fluch der Abbildung der Spezialisierung über OPS-Komplexbehandlungen

Falsch geschnitten: Wie Chirurgenfehler passieren

Konrad-Adenauer-Stiftung: Soziale Gesundheitswirtschaft. Ordnungsrahmen für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem

Effectiveness of Public Report Cards for Improving the Quality of Cardiac Care

Studie: Spitäler verschwenden bis zu 50 Prozent ihrer Ressourcen

Asklepios Klinik Altona eröffnet "Emergency Room"

 


09. Buchbesprechung, diesmal zugleich mit Mini-Kongressbericht

Mansky, T., Heberer, M., Klauber, J. (Gast-Herausgeber), Qualitätsmessung und Qualitätsmanagement mit Routinedaten, DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift, Supplement 134. Jahrgang, S 8, 13. 11. 2009

Aktualisierte Fassung. Zugleich Kurz-Berichterstattung zum QMR-Kongress 2009 gleichen Titels. 

„Die medizinische Versorgungsqualität in den Industriestaaten hat ein sehr hohes Niveau erreicht“: Das Editorial zu diesem informativen Heft beginnt mit einer reichlich eminenzbasierten Selbstbeweihräucherung. Denn für eine tatsächliche Evidenz ist - wie jeder Insider weiß - die Datenlage brüchig – zumindest was die Wirksamkeit und die Ergebnisse der Versorgung angeht und nicht zuletzt auch ihr Nutzen-Kosten-Verhältnis. In Deutschland noch mehr als in Nordamerika, wo man mindestens ein Jahrzehnt früher begonnen hat, erkannte Informationslücken gegen alle Widerstände zu schließen. Dieses Faktum wird hier in einer Fußnote des Editorials versteckt [5]. Umso verdienstvoller ist die von den Kongress-Initiatoren (und neuerdings auch von der Initiative Qualitätsmedizin IQM) schon anhand von Mortalitätsauswertungen zustande gebrachte stationäre Ergebnistransparenz! Auch wenn sich dies auf Abrechnungsdaten (§ 301 SGB V) beschränkt. 

Hier (gekürzt und nur in deutscher Sprache) der Inhalt des zu besprechenden Heftes:

  • S 301 Neue Strategien zur Integration von Qualität in das Versorgungsmanagement
  • S 305 Anwendungsfelder der AHRQ-Qualitätsindikatoren und zukünftige Entwicklungen
  • S 306 Evaluierung von Qualitätsindikatoren: Erfahrungen in den USA
  • S 307 Qualitätsstrategie für das österreichische Gesundheitswesen
  • S 308 Nutzung von Routinedaten für die Qualitätsmessung in Österreich
  • S 309 Qualitätsmanagement der Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding
  • S 310 Anwendung von Qualitätskennzahlen in den Niederösterreichischen Landeskliniken
  • S 311 Qualitätsverbesserungen durch den Strukturierten Dialog?
  • S 312 Praxiserfahrungen aus dem IQM-Projekt aus Sicht einer Universitätsklinik
  • S 313 Praxiserfahrung mit dem IQM-Projekt aus Sicht eines freigemeinnützigen Trägers
  • S 314 Wie erzielen wir Verbesserungen im klinischen Alltag?
  • S 315 Aktueller Stand und weitere Entwicklung des Projektes „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR)
  • S 316 Qualitätsmessung und qualitätsorientierte Vergütung aus Sicht des GKV-Spitzenverbandes
  • S 317 Erfahrungen und Konzepte der AOK Hessen
  • S 318 Elektive Endoprothetik – Patientensteuerung nach Qualitätsergebnissen: Projekte der AOK Rheinland/Hamburg
  • S 319 Qualitätsdaten als Grundlage für Vertragswettbewerb
  • S 321 Pay for Performance: Aus Sicht von spectrum|K ein geeignetes Instrument für Qualitätsverbesserungen im Gesundheitssystem
  • S 322 Pay for Performance: Was ist machbar? – Sicht der Bundesärztekammer
  • S 323 Einfluss des Quality and Outcomes Framework (QOF) auf die Qualität der ambulanten Versorgung in Großbritannien
  • S 324 Senkung von Versicherungsausgaben durch den Einkauf medizinischer Leistungen bei Anbietern hoher Qualität
  • S 325 Pay for Performance – Welche Varianten wären denkbar?
  • S 327 Patientenzufriedenheit im QMR-Kontext: Modell, Methode und Ergebnisse
  • S 328 Der neue Krankenhausnavigator der AOK auf Basis der „Weissen Liste“
  • S 329 Können/müssen/sollten die Ergebnisse fachlich sinnvoller medizinischer Qualitätsindikatoren dem Patienten vermittelt werden – wenn ja, wie?
  • S 330 Pay for Performance in der stationären Versorgung – Probleme und Lösungen
  • S 331 Wohin steuert die Qualitätssicherung in Deutschland?
  • S 332 Programm der Routinedaten-Veranstaltung am 16. – 17. November 2009

Wir ergänzen diese Besprechung um Eindrücke vom gleichnamigen Kongress.  

Was hier zusammengestellt wird, markiert inhaltlich – gemessen am allgemeinen Entwicklungsstand im deutschen Gesundheitswesen – einen großen Schritt nach vorn. Damit wird wirklich ein Stück breiter Transparenz der Krankenbehandlung geschaffen, wenn auch nur aufgehängt an den Todesfällen. Gleichwohl gibt es auch dazu einiges kritisch anzumerken. Nicht um des Bemängelns willen, sondern um

  • daran zu erinnern, wozu das Ganze allein dient: dem Wohle der Menschen, die das Pech haben, krank zu werden, und die die Sorge umtreibt, eine gute Behandlung aus finanziellen Gründen bald nicht mehr zu erhalten: Für die zählt letztlich nur die Wertschöpfung* für sie selbst!
  • nicht nur zusammenfassend aufzuzeigen, was sich in den vielen Texten und deren Quellen an Lobenswertem findet, sondern auch, wo es nun weiterzudenken gilt, um die angesichts dieser  verdienstvollen Initiative auch weiter bestehende Lücken zu füllen.

Der Gesamteindruck: Der Ansatz, Routinedaten auf qualitätsrelevante Elemente abzuklopfen, liegt zwar nahe, wird aber nirgendwo sonst mit solcher Konsequenz verfolgt wie im vorgestellten QMR-Projekt. Sehr nützlich ist auch dessen Ausweitung über den Zeitpunkt der stationären Entlassung hinaus (QSR). Die bei Abweichung von festgelegten Referenzbereichen an die Auswertungen geknüpften Peer Reviews sind sicher höchst erzieherisch. Da hat Helios wahrlich eine Lawine losgetreten. Die damit erzielten Verbesserungen sprechen für sich. Die Ausweitung des Ansatzes auf über 100 andere deutsche Krankenhäuser (von insgesamt allerdings 2.087 im Jahre 2007) und über die deutschen Grenzen hinaus ist ein starker Beweis für den Erfolg der Methode (IQM).

Zurück zum Text! Vom Editorial (S 301) bleibt vor allem der Hinweis auf den Text zum Petrophagenextraktor hängen. Was daraus dem Heft nicht entnehmbar ist: PD Dr. Thomas Mansky hat als Motor und Initiator des Ganzen die beiden Veranstaltungen (QMR und IQM) mit herzerfrischender Klarheit begleitet.

Zunächst werden im Heft zwei US-Autoren / Referenten vorgestellt**:

John Bott, AHRQ, (S 305) berichtet, was diese amerikanische Regierungsinstanz in Sachen Qualitätsindikatoren (QIs) an Eindrucksvollem treibt und weiter plant. AHRQ-Qualitätsindikatoren dienen a) der Qualitätsprüfung, b) der Qualitätsberichterstattung und c) einer bessere Bezahlung von Qualität (P4P).

S. Mattke, RAND, (S 306) macht deutlich, dass die Sinnhaftigkeit der bislang verwendeten Indikatoren noch weiter hinterfragt werden muss und dass für Entscheidungszwecke noch weit mehr Transparenz erforderlich ist. Auch für die Einführung von P4P: "Much work remains to be done. But P4P is not going away"

Das ist nicht nur für all jene aufschlussreich, die sich auf diesem Gebiet (und in den USA) überhaupt nicht auskennen: In den USA wird zwar auch nur mit Wasser gekocht. Aber gemessen an den hiesigen Bemühungen wird dort schon lange geklotzt! Und es ist zu erkennen, was die Politik damit beabsichtigt: Eine am Ende umfassende Transparenz der Behandlung und ihrer Ergebnisse!

In den nächsten Texten präsentiert sich Österreich:

E.M. Baumer, Gesundheit Österreich,  (S 307) zeigt: Die „Qualitätsstrategie für das österreichische Gesundheitswesen“ scheint noch kaum mehr zu sein als eine fromme Willenserklärung! Aber man sitzt (im Unterschied zu Deutschland) auf einem riesigen, bislang ungehobenen Datenschatz, der der Auswertung harrt!

G. Fülöp, Gesundheit Österreich,  (S 308) macht schon im ersten Satz zur „Nutzung von Routinedaten für die Qualitätsmessung in Österreich“ klar: Sie „wurde bisher kaum thematisiert“. Er wünscht, dass sich das ändert. Immerhin habe sich die Haltung der österreichischen Mediziner mittlerweile geändert. Früher fühlten sie sich angegriffen, heute schon weniger. Das kommt einem irgendwie bekannt vor!

Von H. Griessner, Niederösterreichische Landeskliniken-Holding, (S 309) lernen wir, dass in (Nieder-)Österreich „die Kriterien der Strukturqualität erfüllt“ seien (was immer das bedeuten mag) und dass „die Prozessqualität… im Verantwortungsbereich der Process-Owner“ liege (wer immer die sein mögen). Aha! „Zukünftig (werde) der Fokus… in Niederösterreich… auf Ergebnisqualität“ liegen, „welcher in Österreich noch immer Neuland“ darstelle. Das „Zielsystem der Qualitätskennzahlen“ besteht in Österreich aus diesen „drei Bereichen…:

  • Mindestfrequenzen
  • Medizinische Qualität
  • Patientenzufriedenheit / Patientensicherheit“

Nun ja. Hier kommen in Niederösterreich die Indikatoren von Helios und vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit ins Spiel. Die klinikweise Zusammenstellung bezeichnet man (auch) dort fälschlich als „Balanced Scorecard“. Hört sich ja auch wissenschaftlicher an als z.B. ‚Zahlenwerk‘! Mit den „Steuerungsindikatoren Verweildauer, Tagesklinik-Potenzial-Ausschöpfung, Intensivhäufigkeit und Wiederaufnahmerate“ fänden „Effizienz und Effektivität ihren Platz“. Zudem lernt der Leser einiges über das Niederösterreichische Qualitätsstrukturwesen.

F. Fuchs, Niederösterreichische Landeskliniken-Holding, (S 310) berichtet über Strukturen und die „Anwendung von Qualitätskennzahlen…“. Es werden Vergleichsprobleme angesprochen, die unterschiedliche Abrechnungssysteme in Österreich und Deutschland hervorrufen, und österreichspezifisch falsche Anreize.

Wir lernen (von den Referenten wohl unbeabsichtigt):

  1. Jede Bürokratie beschäftigt sich in ihrem Einflussbereich mit sich selbst.
  2. Qualitätstransparenz ist hier wie dort nicht gerade das höchste aller Ziele.

Es reicht schon, wenn man Bewegung zeigt. Wenn auch von der Sorte der Brownschen Molekularbewegung.

Dann wechsel das Heft nach Deutschland:

B. Misselwitz, GQH, (S 311) schreibt über das Thema „Qualitätsverbesserungen durch den Strukturierten Dialog?“ Er glaubt, „trotz schwer nachweisbarer Kausalität…“ einen positiven Effekt feststellen zu können.

M. Eberlein-Gonska, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, (S 312) berichtet über „Praxiserfahrungen aus dem IQM-Projekt aus Sicht einer Universitätsklinik“. Genauer gesagt, geht es wohl eher um erste Praxiserfahrungen bei Vorbereitung und Datenerhebung und noch nicht (wie bei Helios mit den Peer Reviews, s.u.) um irgendwelche Konsequenzen. Immerhin hofft sie, dass die Professoren in „ausgesuchten Abteilungen“ mitmachen. Die Nagelprobe der Auseinandersetzung mit der Realität steht noch aus. Ob irgendwann das ganze Klinikum folgt, bleibt abzuwarten. Man darf dazu jedenfalls die Daumen drücken. Ganz fest!!!

Der nächste Text von C. Scheu, Klinikum St. Elisabeth Straubing,  (S 313) „Praxiserfahrung mit dem IQM-Projekt aus Sicht eines freigemeinnützigen Trägers“ liest sich eher wie eine – in der Stoßrichtung durchaus erfreuliche – Willenserklärung (wenn auch vom Geschäftsführer selbst), welche schönen Dinge man mit all den Indikatoren anstellen könnte, wenn…:

  • „Praktische Unterstützung der Geschäftsführung bei der strategischen Planung“
  • „Sicherstellung der zielgerichteten Ressourcen-Allokation“
  • „Eckpfeiler des Risikomanagements des Krankenhauses“
  • „Qualitätssteuerung des Krankenhauses“
  • „Einbindung in die Kommunikationsstrategie des Krankenhauses“

Hat man? Oder hat man nicht? Und was ist dabei konkret herausgekommen? Die Ausführungen lassen es nicht so recht erkennen. Der Vortrag selbst zeigt, dass man im Rahmen eines Unternehmenssteuerungs-Ansatzes bereits Ergebnisse vorlegen kann, wenn auch erst beim Messen und Vergleichen und noch nicht beim tatsächlichen Verändern. 

J. Zacher, Helios-Kiniken Buch, wird da als leitender Mediziner schon sehr viel konkreter (S 314). Er beschreibt – im Text noch ohne Beispiel, unbedingt den Vortrag ansehen! – unter der Überschrift „Wie erzielen wir Verbesserungen im klinischen Alltag?“ schlüssig, wie im eigenen Verantwortungsbereich mit den monatlichen Qualitätsdaten umgegangen wird. Und mit den Peer Reviews: Konsequent! Das ist ein echter Fortschritt. Denn das hier skizzierte Vorgehen unterscheidet sich schon signifikant vom traditionell deutschen Procedere der eminenzbasierten Medizin. Zumindest in der Beschreibung. Über Veränderungen vor Ort und eine ggf. bis an die Basis erneuerte Qualitätskultur hätte man gern etwas mehr gewußt. Oder ist trotz aller Modernisierung etwa im klinischen Alltag alles so autoritär geblieben, wie dies in Deutschland sprichwörtlich ist?

Die zumindest im Kongressprogramm angekündigte Frau Bresslein aus Saarbrücken ließ sich vertreten. Dazu hat der Berichterstatter nichts Nennenswertes notiert.

Es folgen verschiedene Autoren aus dem Kassenbereich.

C. Heller, WIdO, (S 315) berichtet darüber, wie es nach dem Ende des Projektes ‚Qualitätssicherung mit Routinedaten‘ (QSR) weitergegangen ist. Zunächst entstand der von 3M vertriebene 'sektorenübergreifende' QSR-Klinikbericht. Es wurde am „Fallzahl-Prävalenz-Problem“ gearbeitet, um die Aussagefähigkeit von Auswertungen weniger Fälle zu verbessern. Man denkt über den QSR-Einsatz in der „Sektoren übergreifende(n) Qualitätssicherung“ nach, über die Entwicklung weiterer Tracer sowie über einen über den stationären Bereich hinausweisenden Einsatz.

Dann geht es zum schönen Thema P4P.

Vom 'kampferprobten' W.-D. Leber, GKV-Spitzenverband, (S 316) erfahren wir unter der Überschrift „Qualitätsmessung und qualitätsorientierte Vergütung aus Sicht des GKV-Spitzenverbandes“ dazu (nicht nur): „Die Suche nach dem idealen Indikator für eine qualitätsorientierte Vergütung ist schwierig“. Und „Eine stärker wettbewerblich organisierte Versorgung… wird neue Herausforderungen… mit sich bringen“. Sehr wahr! Er brachte (mit Grafik) den Codex Hammurapi mit seinen "ersten Qualitätsindikatoren" ins Spiel. Er setzte sich kritisch mit den vielfältigen Arbeiten an der "Richtlinie 13" im § 92 Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualitätssicherung auseinander: "Qualitätssicherung auf sozialpädagogischem Niveau: Schön, dass wir darüber gesprochen haben!" Er sprach die Bemühungen um "ein kollektives Messen und ein selektives Kontrahieren" bei Selektivverträgen an. Es ging um P4P. Und - hört, hört! - um die "medizinische Behandlung als eine Art Werkvertrag". Die ist wohl allmählich überfällig!

In der Diskussion zu diesem - wie gewohnt furiosen - Vortrag brachte Mansky ergänzend zur P4P eine "NP4NP" ins Spiel: Die Nichtbezahlung bei mangelnder Qualität (wie in den USA beim CMS schon längst etabliert). 

Der (im Heft nicht vorgestellte) sehr allgemeine Kurzvortrag von J. Szecsenyi, AQUA, zur neuen "sektorenübergreifenden Qualitätssicherung" (deckungsgleich mit dem, was er dazu einige Tage zuvor auf dem G-BA-Kongress vorgestellt hatte) weckte in der Diskussion Widerspruch: "Das Machbare verhindern?" Zumindest um einige Jahre verzögern.

T. Göbel, AOK Hessen, (S 317) „Erfahrungen und Konzepte der AOK Hessen“ berichtet wieder über etwas Interessanteres. Nämlich was man dort im Rahmen von Selektivverträgen mit QSR konkret anstellt.

Für den Berichterstatter wurde dabei und bei den Folgevorträgen wieder einmal deutlich, wie unsinnig es ist, einen Wettbewerb unter den Kassen anzustacheln und nicht vor allem unter den Leistungerbringern! 

Anschließend ging es erschöpft zur Abendveranstaltung.

Von M. Mohrmann, AOK Rheinland / Hamburg  (S 318) „Elektive Endoprothetik – Patientensteuerung nach Qualitätsergebnissen: Projekte der AOK Rheinland/Hamburg“) lernen wir ein weiteres Beispiel zum Abschluss von Selektivverträgen kennen: „Aus der Sicht der… ist ein freies Spiel der Kräfte im Sektor der stationären Krankenhausversorgung problematisch, vor allem deshalb, weil… nur unzureichende Transparenz… besteht“. In Hessen gebe es „erste Ansätze“, das zu ändern.

K. Rupp, TK, (S 319) berichtet aus der TK zum Thema "Qualitätsdaten als Grundlage für Vertragswettbewerb", dass man „im Bereich der Herzchirurgie… bereits seit einigen Jahren qualitativ hochwertige Angebote entwickelt…“ habe. Oder was man als solche bezeichnet. Dazu nutze man BQS-Daten und Befragungsergebnisse der TK-Mitglieder aus dem TK-Trendmonitor.

R. Leuschner, (S 321) referiert aus spectrum|K, dem Gemeinschaftsunternehmen der Betriebskrankenkassen und ihrer BKK-Landesverbände über „Pay for Performance“: Es sei aus seiner Sicht „ein geeignetes Instrument für Qualitätsverbesserungen im Gesundheitssystem“, z.B. beim „Versichertencoaching“.

Nicht im Heft befindet sich ein - wohl eher der Selbstdarstellung dienender - Vortrag aus der Knappschaft ("wir sind eine HMO"), der sich vor allem mit den Integrationsbemühungen im Versorgungsnetz Prosper befasst. So weit Vorfeldüberlegungen und Experimente der Krankenkassen.

Danach ist mit einem Text die institutionalisierte Ärzteschaft dran: R. Klackow-Franck, Bundesärztekammer  (S 322) stellt deren – derzeit noch eher zurückhaltende – Haltung zum Thema P4P vor: „Pay for Performance: Was ist machbar? – Sicht der Bundesärztekammer“. Sie schreibt zu Recht: „…P4P aber bleibt wirkungslos, wenn es nicht eingebettet ist in eine qualitätsorientierte Unternehmenskultur“. Nichts allerdings dazu, wie die denn zustande kommen soll und welchen Beitrag dazu die (leitenden) Ärzte zu leisten hätten. Insgesamt und vor allem an der Basis auf der Ebene der eigentlichen Leistungserstellung. An den wohl zumeist immer noch unzulänglichen Verhältnissen sind die deutschen Ärzte doch nicht ganz unschuldig!

Ein besonders lichtvoller Vortrag ist nicht im Heft enthalten: R. Strehl, VUD, berichtet, dass er schon vor einem Vierteljahr entdeckt habe, dass die Qualität doch wichtig sein. Aber ganz schwierig zu greifen. Sehr wahr! Die Überschrift: "P4P im Krankenhaus - mit Einheitspreisen, Schwerstkranken und dem heutigen Stand der Ergebnisqualitätserfassung". Strehl hält "Zertifizierungen für höchst problematisch". Immerhin!

Mit einem interessanten Vortrag von S. Campbell, The University of Manchester, (S 323) zum „Einfluss des Quality and Outcomes Framework (QOF) auf die Qualität der ambulanten Versorgung in Großbritannien“ wird es wieder besser: Dort hat man im Chroniker-Bereich (Asthma, Diabetes, koronare Herzerkrankungen) ein freiwilliges P4P-Modell entwickelt, das etwa 25% des Arzteinkommens ausmacht und an dem sich nahezu 100% der Ärzte beteiligen. Für den Qualitätsnachweis wird ein ab 2009 eingeführtes Verfahren vorgestellt, das innerhalb kurzer Zeit zu eindeutigen Qualitätsverbesserungen geführt haben soll. Als die erreicht waren, erlahmten die Bemühungen. Im Vortrag befindet sich eine hübsche Darstellung der Entwicklung ärztlicher Reaktionen. Verkürzt: 1980: "Quality can't be measured". 2000: "Too complex". Heute: Man beginnt sich in Großbritannien dazu zu bequemen. Na dann kann man ja noch hoffen, dass diese Entwicklung auch einmal flächendeckend nach Deutschland schwappt! 

Sehr interessant ist auch, was D. F. Crowder, Alpha Natural Resources, aus den USA über die „Senkung von Versicherungsausgaben durch den Einkauf medizinischer Leistungen bei Anbietern hoher Qualität“ aus US-Arbeitgebersicht zum Thema zu berichten weiß (S 324). Den Text sollte man gründlich lesen – nicht nur weil er einiges US-Lokalkolorit vermittelt. Ein positives Beispiel: Die hier angesprochene Leapfrog Group! In den USA kümmern sich bislang immer noch überwiegend die Arbeitgeber um die Krankenversicherung ihrer Mitarbeiter! Crowder berichtet über die schrittweise Umstellung auf ein auf verfügbaren Qualitätsdaten beruhendes Vorgehen (Center of Excellence Program – COE) bei Alpha Natural Resources, dem Bergbauunternehmen, in dem er arbeitet. ER offenbart ein wertorientiertes, die Kosten der Krankenbehandlung mit deren Qualität generell verknüpfendes Denken, das man in Deutschland selbst bei den Krankenkassen immer noch mit der Lupe suchen muss – von einem entsprechenden Handeln gar nicht zu reden: Leistungserbringer niedrigerer Ergebnisqualität werden dort gar nicht erst genommen! Und für Qualität allein gibt es keine Zuschläge! Warum auch? Dafür wird doch schon bezahlt. Oder wofür sonst?

Dann trägt T. Mansky, Helios, (S 325) einige grundlegende Gedanken vor: „ Pay for Performance – Welche Varianten wären denkbar?“ Bei genauerem Hinsehen geht es dabei oft eher um die Nichtbezahlung bei fehlerhaften Behandlungen (NP4NP). Im Einzelfall oder auf der Grundlage statistischer Daten („score-based“). Und das auch noch auf Englisch! Am Rande wird als ultima ratio auch die Frage der Umkehr der Beweispflicht angesprochen. Hier einige Kernsätze: "Auf das Ergebnis kommt es an! ... Wer hinguckt, ist besser! ... Indikator ist nicht gleich Indikator! ... Wer gut einkauft, spart Geld! ... Das selektive Kontrahieren ist der größte Unsinn aller Zeiten!" Sehr wahr! Nützlich auch die Überlegungen zur Entwicklung eines Qualitätspunktesystems, mit dessen Hilfe man P4P wirklich ernsthaft beginnen könnte. Und: "Gute Qualität spart!" 

Danach diskutiert M. Heberer, Universitätsspital Basel (S 327) unter der Überschrift „Patientenzufriedenheit im QMR-Kontext: Modell, Methode und Ergebnisse“ einen Teilaspekt der Patientenbefragung an. Genauer gesagt „zusätzliche Fragen zur Beurteilung des Spitalaufenthaltes… (zum) Pickerfragebogen“. Davon sind uns diese denkwürdigen Sätze hängen geblieben: „Allerdings sind Patienten nicht nur Kunden, sondern auch Mitproduzenten des Behandlungsergebnisses. Deshalb (?) ist medizinisches Qualitätsmanagement ohne Berücksichtigung der Patientenwahrnehmung nicht sinnvoll“. Nur deshalb? Interessant, aber nicht umwerfend neu!

Nicht im Heft findet sich auch ein weiterer Kurzvortrag: Der Tagesspiegel-Redakteur Ingo Bach berichtet aus seinen Erfahrungen mit der Erstellung eines mittlerweile mehrjährigen Krankenhausvergleichs. 

A. Böcker, AOK-Bundesverband, (S 328) schreibt in „Der neue Krankenhausnavigator der AOK auf Basis der ‚Weissen Liste‘“ ohne jede erkennbare Ironie: „Sie bietet ihren Nutzern die Möglichkeit, das passende Krankenhaus auf Basis der Informationen aus den aktuellen Qualitätsberichten der Krankenhäuser in Deutschland (Berichtsjahr 2008) zu finden“. Vielleicht verbirgt sich die hinter der zitierten Quelle? Sonst sollte er erst einmal die Fußnote [6] des Editorials zur Sinnlosigkeit dieser Berichte lesen („Petrophagenextraktor“)! Die Behauptung, nun biete „die AOK… ihren Versicherten und der interessierten Öffentlichkeit eine einzigartige medizinische Informationsplattform“, klingt da schon reichlich komisch! Die wird dann auch noch vorgestellt.

Wolf-Dietrich Trenner, Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss, (S 329) fordert unter dem langen Titel „Können/müssen/sollten die Ergebnisse fachlich sinnvoller medizinischer Qualitätsindikatoren dem Patienten vermittelt werden – wenn ja, wie?“ knapp: Wir brauchen sehr viel bessere und patientenfreundlichere Informationen. Sehr wahr! Und welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen? 

Von J. Malzahn, AOK-Bundesverband, (S 330) lesen wir unter der Überschrift „Pay for Performance in der stationären Versorgung – Probleme und Lösungen“ eine – vergleichsweise ausführliche – Vorankündigung dessen, was er offensichtlich anhand eines fiktiven Beispiels an Wohlüberlegtem vorzutragen gedenkt. Das hört sich interessant an, ist aber ohne den Vortrag leider unverständlich. Von dem haben wir uns auch nichts Berichtenswertes notiert.

J. Siebig (S 331) schließt mit der – gerade schon bei der G-BA-Qualitätssicherungskonferenz 2009 erlebten – ‚heißen Luft‘ zum Thema: „Wohin steuert die Qualitätssicherung in Deutschland?“ Leider muss man nach allem, was man dazu hört und liest, befürchten, sie steuert nirgendwo hin. Sie schliddert! Es sei denn, Initiativen wie die mit dem hier vorgestellten Supplement Nr. 8 zur DMW zwingen sie doch in eine etwas rationalere Richtung! Für sich allein ist es leider weithin unverständlich. Die Vorträge auf dem Kongress waren großenteils weitaus konkreter. Es lohnt also, sie noch einmal nachzulesen**. Und dass man das dann später auch noch anhand der gespeicherten Vorträge wird nachlesen können. Eine - in Kombination von Text und Vortragsdias - unter dem Strich doch höchst informative Veranstaltung! (+++)

__________

* Hier noch einmal für alle, die mit unserer Terminologie noch nicht vertraut sind, zwei Definitionen: 1. Behandlungsergebnis = Medical Outcomes + Services Outcomes. Sowohl aus professioneller als auch aus der Patientensicht. 2. Wertschöpfung für den Patienten (Value) = [(Medical Outcomes + Services Outcomes) / Cost Outcomes]. Da die Begriffe in Deutschland noch nicht vereinheitlicht sind, bleiben wir bis auf Weiteres bei ihrer englischsprachigen Ausführung.

** Es wurde vom Veranstalter zugesagt, die - ungleich aussagefähigeren - Vortragsunterlagen bald auf die QMR-Website zu stellen.

 

Anmerkung: Hier werden in erster Linie Bücher und Texte besprochen, die aus fachlicher Einschätzung fürs Arbeiten im Gesundheitsunternehmen nützlich sind. Nur gelegentlich finden sich hier auch Besprechungen ärgerlicher Veröffentlichungen, deren Kauf und Lektüre man sich besser sparen sollte.

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Alle entsprechend gekennzeichneten Titel können Sie durch Anklicken von AMAZON aus der Buchbesprechung heraus bestellen. 


10. Weiterarbeiten an unserer Website

Auch seit dem letzen Bericht an dieser Stelle wurde an den verschiedensten Stellen unserer Website weitergearbeitet. Neben einer Reihe kleinerer Korrekturen und Egänzungen sind dabei besonders die Seiten "Patienten in den Mittelpunkt" und "Qualitätsmanagement", Teil "Externe Qualitätssicherung", hervorzuheben.