Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

Willkommen

176 - 24.01.05


Motto des Tages:

"Some people die at twenty-five and aren't buried until they are seventy-five" (Benjamin Franklin)

 

 

 Quelle: Baptist Health Care Leadership Institute 


01. Editorial: Herausragende Qualität in Behandlung und Service macht eine lange Reise nötig!

 

Der Stand der Qualitätsbemühungen ist hierzulande – von Ausnahmen abgesehen – im internationalen Vergleich nach wie vor betrüblich. Ob dies jenen, welche die politischen Vorgaben setzen, bewußt ist oder ob sie es wenigstens ahnen, entzieht sich unserer Kenntnis. Eher ist das Gegenteil zu befürchten: Nahezu einhellig verkünden die Repräsentanten unserer gloriosen Selbstverwaltung landauf landab, wie hervorragend es doch um die Qualität bestellt sei. Also müssen sich Pioniere schon ohne den Schutz eines Geleitzugs auf den Weg machen. Dazu wollen wir weiter Anregungen beisteuern.

 

Eine hervorragende Anregung fanden wir beim Baptist Health Care Leadership Institute. Damit werden wir auch am 09.02.05 unser erstes Intensivtraining des Jahres starten: „Das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen aus der Sackgasse führen: QM der nächsten Generation“. „The Journey To Outstanding Service & Operational Excellence“einer Gesundheitseinrichtung in Kanada.  zeigt besser als viele Worte, was das hiesige „Qualitätsmanagement“ im allgemeinen von einem ernsthaften Ansatz unterscheidet:

 

1. Das Qualitätsmanagement wird hierzulande nicht ernstgenommen

 

Ausgangspunkt aller Qualitätsbemühungen muß die Erkenntnis sein, dass es möglich und wünschenswert ist, mit den verfügbaren Mitteln eine (noch) weitaus bessere Qualität der Krankenbehandlung zu erbringen („Schließen der Qualitätslücke“). Wer im Chor der Kollegen nur lauthals verkündet: „Wir haben derzeit ganz andere Sorgen!“ wird gar nicht merken, was er verpasst. Auch wer das QM nur als Methode missversteht, „seine selbstverständlich vorzügliche Qualität“ darzulegen, ist hier sicher fehl am Platze.

 

2. Die eingesetzten Mittel an Zeit und Geld werden hierzulande verplempert

 

Es gibt im deutschen Gesundheitswesen allgemein weder eine stringente Strategie, welche die kontinuierliche Verbesserung der Qualität einschließt (aber immerhin das Wort) noch ein sich schlüssiges Realisierungskonzept (aber ganz viele vermeintliche „Qualitätsmanagementsysteme“ – mit Zertifikat). Das wenig engagierte Hantieren mit KTQ®/pCC, ISO 9000, EFQM, BSC oder irgendeinem anderen Ansatz verstellt eher den Blick aufs Notwendige, statt als Hebel für grundlegende Veränderungen zu wirken.

 

3. Auch Zusammenschlüsse aller Art erfolgen hierzulande bestenfalls additiv

 

Das Zusammenfügen mehrerer Krankenhäuser (oder Universitätsklinika) und/oder die Vernetzung zu jedweden Formen der integrierten Versorgung – ob man sie nun „Medizinische Zentren“ nennt oder mit weniger pompösen Bezeichnungen belegt – erfolgt praktisch nirgends aus einem Guss. Selbst im Inneren einzelner Einrichtungen bastelt man oft getrennt nach Zuständigkeiten oder gar Berufsgruppen an einem Leitbild, an (vermeintlichen) klinischen Pfaden, am Risiko- und am Qualitätsmanagement.

 

4. Bezüglich der anzuwendenden Methoden besteht ein hohes Maß an Dilettantismus

 

Was an QM-Ansätzen und -Methoden und international längst als vergleichsweise gesichert angesehen werden kann (siehe unsere Literaturempfehlungen), wird hierzulande noch viel zu oft durch einen auf diesem Felde höchst begrenzten Horizont eingeschnürt. Das gilt nicht nur für die Verantwortlichen, sondern schließt die intern Zuständigen und Externe ein – seien diese nun Verbandsvertreter, akademische Lehrer, kommerzielle Berater (und hier durchaus auch „große Namen“) oder dies und jenes in Personalunion: Es reicht nicht, bestimmte Begriffe zu verwenden und im übrigen Leerlauf zu produzieren!

 

Um – „bridging the Gap“ – die Kluft zwischen der Realität und einem künftigen Status wirklich zu schließen, sind gründliche Vorarbeiten erforderlich. Diese haben auf einer mitreißenden Vision zu gründen, die mehr ist als die vielen menschenfreundlichen, nur leider völlig unverbindlichen Leitbilder, mit denen man sich hierzulande zu schmücken beliebt: Die sind und bleiben ohne Weisungscharakter Makulatur! Richtig gute Anregungen müssen wir – siehe Abbildung – vorerst wohl weiter aus dem Ausland beziehen!

 

Es bleibt viel zu tun: Denn mit einem auf herausragende Qualität und Excellence zielenden Qualitätsmanagement hat man im deutschen Gesundheitswesen bisher nicht einmal ernsthaft begonnen.

 


02. (LBK) LBK Hamburg. Leistungs- und Qualitätsbericht 2003

LBK Hamburg. Performance and Quality Report 2003

 

Der LBK Hamburg veröffentlicht in diesen Tagen (ziemlich spät) seinen Leistungs- und Qualitätsbericht 2003. Ganzheitlich und aus einem Guss, teilweise mit externen Vergleichszahlen („Bund“). Leider werden die lobenswerterweise ausgewiesenen Ergebnisunterschiede im Zuge der externen Qualitätssicherung nicht erläutert. Warum man sich nur auf die veröffentlichten beschränkt, ist ebenfalls nicht klar.

 

Die – nunmehr vierte – EFQM-Selbstbewertung beschränkt sich scheinbar immer noch auf die „Sicht der Führungskräfte“ (Seite 35). Daher ist es gut, dass Punktwertsteigerungen gar nicht erst ausgewiesen werden. Die Konsequenzen erscheinen uns noch weiter verbesserungswürdig. Was hier als Balanced Scorecard (BSC) ausgegeben wird, hat mit dem Ansatz von Kaplan / Norton, der den Begriff weltweit zum Terminus technicus gemacht hat, leider nur entfernte Ähnlichkeit: Da steckt ebenfalls Verbesserungspotential!

 

Man kann den Bericht aus dem Internet herunterladen: http://www.lbk-hh.de/data/qb/lbk_qb2003.pdf. Darauf weisen wir gern hin, weil er gegenüber den früheren Berichten bereits deutliche Verbesserungen erkennen läßt. Wenn diese auch noch in erster Linie konzeptioneller Natur zu sein scheinen, ist dies sicher der erste wichtige Schritt für wirkliche Verbesserungen. Ein zusätzliches Papier mit einen etwas merkwürdigen Namen erscheint uns in diesem Zusammenhang sehr informativ: http://www.lbk-hh.de/data/LBK_Bilanzbroschuere.pdf. - Insgesamt lesenswert und anregend!


03. (AHA) Mehr Qualität in der Krankenbehandlung durch öffentlich zugängliche Qualitäts-Informationen

Guidelines target confusion, redundancy in quality measurement

 

The Consumer-Purchaser Disclosure Project has issued a set of guidelines aimed at promoting a uniform approach to measuring the quality of hospital and physician performance. The principles urge organizations providing ratings of health care quality to use National Quality Forum-endorsed measures, or measures approved by federal agencies or national accrediting bodies; coordinate data collection with others measuring quality to minimize the burden to providers; publicly disclose the rating method used; and regularly review quality measures to reflect scientific advances. The AHA enthusiastically endorsed the guidelines in a Jan. 12 letter to the project. “You have correctly articulated the need to avoid wasteful and confusing measurement efforts as we move to make valid and substantive information on health care quality readily available to the public,” said AHA President Dick Davidson. The project is a partner in the Hospital Quality Alliance, the national hospital-led initiative to share hospital quality information with the public.

 


04. (AHA) Empfehlungen zur Prävention angesichts Terrorismus

Report recommends national standards for public health preparedness

 

A report issued today by the Century Foundation recommends the federal government more clearly define public health preparedness and the standards for achieving it to ensure the best use of bioterrorism funding. “Without such defined goals and standards, there is no assurance that the federal money is well spent and a basic level of preparedness for all communities achieved,” it says. The report recommends federal and state public health officials and experts define what local public health capabilities should be, and that local response capabilities be augmented with regional response planning. “Including hospitals within regional plans is vital since hospitals usually serve a regional population,” the report notes. It also recommends states update their public health laws if necessary to permit the rapid containment of an outbreak without bureaucratic restraints, and new funding to strengthen the public health workforce. http://www.homelandsec.org/publications.asp?pubid=504


05. (AHA) IOM empfiehlt, Alternativmedizin an den gleichen Maßstäben zu messen wie die Schulmedizin

IOM: CAM, conventional therapies should be held to same research standard

 

In a new report, the Institute of Medicine calls for conventional medical treatments and complementary and alternative treatments to be held to the same standards for demonstrating clinical effectiveness, to make it easier for health care providers and the public to make evidence-based decisions about CAM use. The report says the same general research principles should be followed in evaluating both types of treatments, although innovative methods to test some therapies may have to be devised. It says randomized controlled trials are the “gold standard” for providing evidence of efficacy, but that other study designs can generate useful information on treatments that do not lend themselves to such trials. The National Institutes of Health and Agency for Health Care Research and Quality sponsored the study to help NIH develop research methods and set priorities for evaluating CAM products and approaches. More than a third of American adults report using some form of CAM, which includes approaches ranging from chiropractic and acupuncture to herbal remedies. http://www.iom.edu/report.asp?id=24487

 


06. (AHA) Was passiert in den USA mit Nichtversicherten? Beispiel

Nebraska hospitals contribute millions to their communities in 2003

 

Nebraska’s non-profit hospitals provided more than $454 million in community benefits in 2003, the Nebraska Hospital Association reports. The data are based on 48 hospitals that participated in an NHA community benefits survey. Among other benefits, the hospitals provided more than $382 million for low-income and public programs; nearly $22 million for non-billed community services; $14.7 million in subsidized health services; and nearly $23 million for medical education. http://www.nhanet.org/pdf/community/2005/benefit%20report04.pdf

 

 


07. (DIMDI) Informationen zur Gesundheitskarte

Die Projektgruppe Telematik - Gesundheitskarte des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) und das Projektteam »bIT4health« arbeiten daran, optimale Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte herzustellen. Damit soll größtmögliche Transparenz gewährleistet werden, damit sich alle Akteure im Gesundheitswesen an der Schaffung einer verbindlichen und flächendeckenden Telematikinfrastruktur beteiligen können. Die zur Einführung der Gesundheitskarte notwendige Rahmenarchitektur wird herstellerunabhängig entwickelt und verfolgt als eines ihrer Hauptziele: Die Sicherung der Wettbewerbsneutralität. Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick über die aktuellen Publikationen und Arbeitsergebnisse zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. .. Mehr

 


08. Links

http://healthcaredisclosure.org/ Consumer-Purchaser Disclosure Project. Improving Health Care Quality Through Public Reporting of Performance; http://healthcaredisclosure.org/docs/files/Guidelines.pdf Zugehörige Guidelines

 

http://store.trihost.com/jcaho/product.asp?dept%5Fid=32&catalog%5Fitem=468 (Nicht nur) deutschsprachige Fassung der internationalen Qualitätskriterien der JCI

 

http://www.kbv.de/QM/qualitaet_index.htm QM in der (deutschen) ambulanten Praxis

http://www.kvno.de/mitglieder/kvnoaktu/04_12/quno.html QM der KV Nordrhein

 

http://www.bvvp.de/news04/qep_1204.htm Hinweise auf QEP

 

http://www.healthgrades.com/ The Healthcare Quality Experts - US-Qualitätsvergleiche

 

http://www.hospitalconnect.com/ashrm/aboutus/aboutus.html American Society for Healthcare Risk Management (ASHRM) - a personal membership group of the American Hospital Association founded 1980

 

http://www.gesundheitswirtschaft.info/ Hinweis auf PR-Kampagne

 

http://www.freiwillige-registrierung.de/ Emanzipationsbemühung der Pflegeverbände, Stichwort „Fortbildungspunkte“

 

http://www.grpg.de/web/ Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG)

 

http://www.ispi.org/ International Society for Performance Improvement (ISPI) . Dedicated to improving human and organizational performance since 1962.

 


09. Buchbesprechung

Joint Commission, Hospital Accreditation Standards, 2005 HAS, Accreditation Policies, Standards, Elements of Performance, Scoring, Chicago 2005, ISBN 0-86688-880-2 – Nicht bei AMAZON

 

Dieses brandaktuelle kompakte Werk HAS kostet nicht nur erheblich weniger als das aktuelle KTQ-Manual (Preis bei JCAHO 125 $ + 31,25 $ Shipping/Handling + ggf. Zoll). Es ist auch unvergleichlich wertvoller, was die daraus entnehmbaren Anregungen für Qualitätsverbesserungen in der eigenen Organisation angeht (diese und eine Menge anderer Unterlagen am besten über www.jcaho.org bestellen). HAS enthält alle in den USA gültigen

 

  • Standards
    („A statement that defines the performance expectations, structures, or processes that must be in place for an organization to provide safe and high quality care, treatment, and service“ – und nicht nur die Frage zu jedem KTQ®-Kriterium “Wie stellen Sie sicher, dass..?”)<o:p></o:p>
  • Rationales
    (“Background, justification, or additional information about a standard. A rationale is not scored. Not every standard has a rationale)<o:p></o:p>
  • Elements of performance EPs
    (“The specific performance  expectations and/or structures or processes that must be in place in order for an organization to provide safe, high-quality care, treatment, and services)<o:p></o:p>

Zudem enthält HAS erstmals Bewertungskategorien und Messungen zur Erfolgsbestimmung sowie ein eigenes Kapitel zur krankenhausspezifischen Fassung der gültigen National Patient Safety Goals. Die JCAHO betrachtet es als Taschen-Nachschlagewerk, Orientierungs- und Trainingsunterlage für neue Mitarbeiter und als JCAHO-Informationsquelle für alle Krankenhausmitarbeiter (Preisfrage: Was wissen eigentlich alle Mitarbeiter in „KTQ®-Krankenhäusern“?)

 

Der in HAS niedergelegte „New Joint Commission Accreditation Process“ steht im Unterschied zu allen früheren JCAHO-Handbüchern für das 2004 gestartete neue Vorgehen „Shared Visions-New Pathway®“, das den gesamten Prozess von der Vorbereitung auf eine „Accreditation“ von der Stichtagsprüfung in die Richtung einer kontinuierlichen Verbesserung verschiebt. (Das wird zwar für KTQ® auch behauptet; Einzelheiten muß man sich dort allerdings schon selbst ausdenken).

 

Damit ist eine weitere Schwerpunktverlagerung auf den Prozess der Betreuung, Behandlung und zugehöriger Services verbunden. Im übrigen wird der gesamte Prozess kontinuierlich neueren Entwicklungen angepaßt. Hier eine (ausnahmsweise nur teilweise übersetzte) Übersicht der Gliederung:

 

Wie man das Buch benutzt

The New Joint Commission Accreditation Process

Grundsätze und Regeln einer Akkreditierung

Sentinel Events*

National Patient Safety Goals

Teilnahmeerfordernisse für eine Akkreditierung

(RI) Ethik, Rechte und Verantwortlichkeiten

(PC) Provision of Care, Treatment, and Services (alles, was zu einer Behandlung gehört)

(MM) Medication Management (Medikation)

(IC) Surveillance, Prevention, and Control of Infection (Aufsicht und Infektionskontrolle)

(PI) Improving Organizational Performance (Qualitätsverbesserungen)

(LD) Leadership (Führung)

(EC) Management of the Environment of Care (alle Erfordernisse zum Funktionieren der Behandlung)

(HR) Management of Human Resources (Personalmanagement)

(IM) Management of Information (Information und Kommunikation)

(MS) Medical Staff (Ärzteschaft, in USA zumeist Externe)

(NR) Nursing (Pflege)

Crosswalk of Standards (Verbindung zu den früheren Regeln)

Stichwortverzeichnis

 

Jedem Themenkreis ist eine erläuternde Übersicht vorangestellt. Dann folgen – zunächst als (weiter untergliederte) Übersicht – als anzustrebendes Ziel die zugehörigen „Standards“. Danach wird erläutert, wie diese entsprechend ihrer jeweiligen Bedeutung zu behandeln und zu bewerten sind. Anschließend wird jeder Standard entsprechend dieser Erläuterung im einzelnen (mit Rationale und Elements of performance) beschrieben.

Dieses Buch mit den aktuellen Regeln der US-Originalversion der Joint Commission ** zeigt jedermann, der sich die Mühe macht, sich einmal mit ernstzunehmenden, weil sinnvollen Zertifizierungsregeln auseinanderzusetzen, wie man so etwas sehr viel besser macht. (Spätestens dann dürfte ihm/ihr klar sein, welches Dünnbrettbohren im Vergleich dazu KTQ® veranstaltet, obwohl man die JCAHO-Regeln angeblich berücksichtigt). Hervorragend! (+++)

 

 

 

*Sentinel event: “An unexpected occurrence involving death or serious physical or psychological injury, or the risk thereof. Serious injury specifically includes loss of limb or function. The phrase “or the risk thereof” includes any process variation for which a recurrence would carry a significant chance of serious adverse outcome”.

 

** Dabei ist zu beachten, dass diese Regeln in der internationalen Variante (siehe dazu unsere Besprechung im hmanage-Newsletter 62) stark vereinfacht werden. Wer also nur an guten Anregungen und Methoden interessiert ist, stütze sich besser auf das hier besprochene aktuelle US-Original. Wer sich allerdings einer - empfehlenswerten - Zertifizierung durch den internationalen "Ableger" JCI der der JCAHO unterziehen möchte, begnüge sich mit der internationalen Fassung, die in diesen Tagen gerade auch als deutsche Übersetzung herausgekommen ist.

 

 

 

 

 

Anmerkung:
Bewertung (+++) = sehr gut , (++) = gut, (+) befriedigend über (0) = neutral bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung – soweit nicht ausgeschlossen – durch Anklicken des Titels hier oder über unsere Website www.hmanage.net bei Amazon.

Hier werden nur Bücher und Texte besprochen, die der Rezensent aus persönlicher Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen empfiehlt hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. – Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!

 


10. Unsere Intensivtrainings im 1. Halbjahr 2005

Wir haben für Sie auch diesmal wieder ein außergewöhnliches Trainingsprogramm zusammengestellt:

 

09.02.05  Das Qualitätsmanagement aus der Sackgasse führen: QM der nächsten Generation – oder sind Sie mit den Ergebnissen Ihres Qualitätsmanagement zufrieden?

 

10.-11.02.05  Qualitätsbericht - mehr als eine Pflichtübung. Wie Sie Ihren neuen Qualitätsbericht zum Herausarbeiten von Alleinstellungsmerkmalen nutzen

 

17.-18.03.05  EFQM zur Auffrischung - zugleich eine vollwertige Assessorenausbildung.

Bringen Sie sich in Sachen EFQM zuverlässig auf den neuesten Stand!

 

14.-15.04.05  Prozessmanagement in der Klinik - klinische Pfade!

Wie Sie in einem ganzheitlichen Systemansatz Ihre Behandlungsabläufe optimieren.

 

02.-03.06.05 Strategieentwicklung - samt einer wirklichen Balanced Scorecard (BSC).

Wie Einrichtungen des Gesundheitswesens eine wirksame Strategie implementieren.

 

Durch Anklicken können Sie von unserer Website die zugehörigen Flyer der einzelnen Trainings herunterladen: http://www.hmanage.net/index.php?id=30 . Dort können Sie sich auch direkt anmelden oder ein Anmeldeformular herunterladen.


01.


02.


03.


04.


05.


06.


07.


08.


09. Buchbesprechung

Joint Commission, Hospital Accreditation Standards, 2005 HAS, Accreditation Policies, Standards, Elements of Performance, Scoring, Chicago 2005, ISBN 0-86688-880-2 – Nicht bei AMAZON!)

Dieses kompakte, brandaktuelle Werk HAS kostet nicht nur erheblich weniger als das aktuelle KTQ-Manual (Preis bei JCAHO 125 $ + 31,25 $ Shipping/Handling + ggf. Zoll). Es ist auch unvergleichlich wertvoller, was die daraus beziehbaren Anregungen für die Qualität der eigenen Organisation angeht (diese und eine Menge anderer Unterlagen am besten über www.jcaho.org

  • Standards („A statement that defines the performance expectations, structures, or processes that must be in place for an organization to provide safe and high quality care, treatment, and service“ – und nicht nur die Frage zu jedem KTQ®-Kriterium “Wie stellen Sie sicher, dass..?”)
  • Rationales (“Background, justification, or additional information about a standard. A rationale is not scored. Not every standard has a rationale)
  • Element of performance EPs (“The specific performance  expectations and/or structures or processes that must be in place in order for an organization to provide safe, high-quality care, treatment, and services

Zudem enthält HAS erstmals Bewertungskategorien und Messungen zur Erfolgsbestimmung sowie ein eigenes Kapitel zur krankenhausspezifischen Fassung der gültigen National Patient Safety Goals. Die JCAHO betrachtet es als Taschen-Nachschlagewerk, Orientierungs- und Trainingsunterlage für neue Mitarbeiter und als JCAHO-Informationsquelle für alle Krankenhausmitarbeiter (Preisfrage: Was wissen eigentlich alle Mitarbeiter in „KTQ®-Krankenhäusern“?)

Der in HAS niedergelegte „New Joint Commission Accreditation Process“ steht im Unterschied zu allen früheren JCAHO-Handbüchern für das 2004 gestartete neue Vorgehen „Shared Visions-New Pathway®“, das den gesamten Prozess von der Vorbereitung auf eine „Accreditation“ von der Stichtagsprüfung in die Richtung einer kontinuierlichen Verbesserung verschiebt. (Das wird zwar für KTQ® auch behauptet; Einzelheiten muß man sich dort allerdings schon selbst ausdenken). Damit ist eine weitere Schwerpunktverlagerung auf den Prozess der Betreuung, Behandlung und zugehöriger Services verbunden. Im übrigen wird der gesamte Prozess kontinuierlich neueren Entwicklungen angepaßt. Hier eine (ausnahmsweise nur teilweise übersetzte) Übersicht der Gliederung:

 

Wie man das Buch benutzt

The New Joint Commission Accreditation Process

Grundsätze und Regeln einer Akkreditierung

Sentinel Events*

National Patient Safety Goals

Teilnahmeerfordernisse für eine Akkreditierung

(RI)     Ethik, Rechte und Verantwortlichkeiten

(PC)    Provision of Care, Treatment, and Services

(MM)  Medication Management

(IC)    Surveillance, Prevention, and Control of Infection

(PI)     Improving Organizational Performance

(LD)    Leadership

(EC)    Management of the Environment of Care

(HR)   Management of Human Resources

(IM)    Management of Information

(MS)   Medical Staff

(NR)    Nursing

Crosswalk of Standards (Bezug zu früheren Regeln)

Stichwortverzeichnis

 

Jedem Themenkreis ist eine erläuternde Übersicht vorangestellt. Dann folgen – zunächst als (weiter untergliederte) Übersicht – als anzustrebendes Ziel die zugehörigen „Standards“. Danach wird erläutert, wie diese entsprechend ihrer jeweiligen Bedeutung zu behandeln und zu bewerten sind. Anschließend wird jeder Standard entsprechend dieser Erläuterung im einzelnen (mit Rationale und Elements of performance) beschrieben.

Dieses Buch zeigt jedermann, der sich die Mühe macht, sich einmal mit ernstzunehmenden, weil sinnvollen Zertifizierungsregeln auseinanderzusetzen, wie man so etwas richtig macht. Und zwar bis ins letzte Detail. (Spätestens dann dürfte ihm/ihr klar sein, welches Dünnbrettbohren im Vergleich dazu KTQ® veranstaltet, obwohl man die JCAHO-Regeln angeblich berücksichtigt). Hervorragend! (+++)

 

*Sentinel event: “An unexpected occurrence involving death or serious physical or psychological injury, or the risk thereof. Serious injury specifically includes loss of limb or function. The phrase “or the risk thereof” includes any process variation for which a recurrence would carry a significant chance of serious adverse outcome”.

 

 

Anmerkung:
Bewertung (+++) = sehr gut , (++) = gut, (+) befriedigend über (0) = neutral bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung – soweit nicht ausgeschlossen – durch Anklicken des Titels hier oder über unsere Website www.hmanage.net bei Amazon.

Hier werden nur Bücher und Texte besprochen, die der Rezensent aus persönlicher Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen empfiehlt hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. – Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!


10.

Wir haben für Sie auch diesmal wieder ein außergewöhnliches Trainingsprogramm zusammengestellt:

 

09.02.05  Das Qualitätsmanagement aus der Sackgasse führen: QM der nächsten Generation – oder sind Sie mit den Ergebnissen Ihres Qualitätsmanagement zufrieden?

 

10.-11.02.05  Qualitätsbericht - mehr als eine Pflichtübung. Wie Sie Ihren neuen Qualitätsbericht zum Herausarbeiten von Alleinstellungsmerkmalen nutzen

 

17.-18.03.05  EFQM zur Auffrischung - zugleich eine vollwertige Assessorenausbildung.

Bringen Sie sich in Sachen EFQM zuverlässig auf den neuesten Stand!

 

14.-15.04.05  Prozessmanagement in der Klinik - klinische Pfade!

Wie Sie in einem ganzheitlichen Systemansatz Ihre Behandlungsabläufe optimieren.

 

02.-03.06.05 Strategieentwicklung - samt einer wirklichen Balanced Scorecard (BSC).

Wie Einrichtungen des Gesundheitswesens eine wirksame Strategie implementieren.

 

Durch Anklicken können Sie von unserer Website die zugehörigen Flyer der einzelnen Trainings herunterladen: http://www.hmanage.net/index.php?id=30 . Dort können Sie sich auch direkt anmelden oder ein Anmeldeformular herunterladen.