Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

Willkommen

172 - 20.12.04


Motto des Tages:

Ein schönes Weihnachtsfest, Glück, Erfolg und Gesundheit für das Jahr 2005
wünschen Ihnen

Dorit und Rolf Hildebrand

 


01. Editorial: Von einem besseren Jahr 2005 träumen ...

Dreaming of a Better Year 2005 ...

 

Ein besseres Jahr würde 2005, wenn endlich folgendes in Gang käme:

 

  • In der deutschen Gesundheitspolitik wird das Patienteninteresse (= das Interesse der Versicherten / Steuerzahler / Bürger) bedingungslos in den Mittelpunkt allen Sinnes und Trachtens gestellt.
  • In den deutschen Medien würde das Patienteninteresse (= das Interesse der Versicherten / Steuerzahler / Bürger) zur alleinigen Messlatte der Beurteilung von Vorschlägen und Maßnahmen.
  • Die Ergebnisse aller Leistungserbringer und aller Einrichtungen der Krankenversicherung werden allein am Betrag (Wertzuwachs) zur Erfüllung des Patienteninteresses gemessen.
  • Die Verwendung neumodischer Schlagworte und / oder die einmalige Durchführung irgendwelcher „qualitätssichernder“ Maßnahmen gilt nicht länger als – wie auch immer gearteter – Qualitätsausweis.
  • Eine umfassende Transparenzinitiative sorgt dafür, dass die Behandlungsergebnisse bekannt werden und die Qualität des Vorgehens ausschließlich an den Ergebnissen gemessen wird.
  • Qualitäts-Zertifikate und alles, was in diese Kategorie fällt, wird geächtet, wenn der Zusammenhang mit den besseren Ergebnissen nicht eindeutig nachvollziehbar gemacht wird.
  • Bei der Diskussion ökonomischer Aspekte wird endlich unterschieden zwischen einem (sinnlosen, weil das Ergebnis gefährdenden) „Sparen“ und einem sinnvollen Senken der Gestehungskosten.
  • „Schwarze Zahlen“ oder „Eine schwarze Null“ bei den finanziellen Ergebnissen werden nicht mehr a priori als etwas Positives angesehen. Denn sie können auch viel Verschwendung kaschieren.
  • Positive ökonomische Ergebnisse für die Anteilseigner sind nicht für sich verdächtig. Es muß nur klar sein, dass sie nicht zu Lasten des alles andere überragenden – Patienteninteresses – erzielt wurden.
  • Positive ökonomische Ergebnisse dürfen auch nicht zum Nachteil (von Gruppen) der Beschäftigten oder der berechtigten Interessen der Gesellschaft erzielt werden.

 

Dann (und erst dann) hätten die Verantwortlichen für die Institutionen im Gesundheitswesen und deren Mitarbeiter endlich geeignete Messlatten für ihren Erfolg.

 

Und die Öffentlichkeit könnte endlich erkennen, ob unser Gesundheitswesen wirklich so gut ist, wie immer (noch) behauptet wird, oder ihnen nicht doch für vergleichsweise bescheidene Ergebnisse viel zu viel Geld aus der Tasche zieht und es auf dem Wege falscher „sozialer Transfers“ in die Taschen von Interessengruppen weiterleitet, die vor allem daran interessiert sein müssen, dass sich zu ihrem Vorteil nichts wirklich ändert!

 

Fromme Wünsche? – Wozu ist der Jahreswechsel denn sonst gut?

 


02. (NCQA) Liste der besten Leistungserbringer bei MEDICARE / MEDICAID

The Nation's Top Ten Medicare & Medicaid Health Plans Announced

 

Attached (are) the nation's ten best Medicare and ten best Medicaid plans as calculated by the National Committee for Quality Assurance.  Plans named to the list in alphabetical order are:

Medicaid Top 10 (listed alphabetically)

  • BlueCross BlueShield of Western New York

  • BlueShield of Northeastern New York

  • Coordinated Health Partners, Inc.

  • Excellus BlueCross BlueShield, Rochester

  • HealthPlus of Michigan

  • Kaiser Foundation Health Plan of Hawaii

  • M-CARE, Inc.

  • Neighborhood Health Plan of Rhode Island

  • Priority Health (MI)

  • UPMC health Plan, Inc. (PA)

Medicare Top 10* (listed alphabetically)

 

  • Blue Cross and Blue Shield of Massachusetts

  • Capital Health Plan, Inc. (FL)

  • Excellus BlueCross BlueShield, Rochester

  • Fallon Community Health Plan (MA)

  • Harvard Pilgrim Health Care, Inc. (MA)

  • HealthPartners (MN)

  • Kaiser Foundation Health Plan of Colorado

  • Kaiser Foundation Health Plan of the Mid-Atlantic (MD)

  • Kaiser Foundation Health Plan of Hawaii, Inc. (HI)

  • Keystone Health Plan Central (PA)

  • Rochester Area Health Maintenance Organization dba Preferred Care (NY)

* This “Top Ten” list includes 11 plans because some scoring differences were too small to draw distinctions  

Mehr unter

http://www.ncqa.org/ „NCQA Names Nation's Top 10 Medicare, Medicaid Health Plans; More than 100 Medicaid Plans Now Make Data Available“

Anmerkung:
Dahinter steckt eine Menge von Anregungen zum deutschen Dauerthema “Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit“!


03. (pdl-konkret) 1. Pflegequalitäsbericht des MDS zeigt Mängel auf

Defects Revealed in Nursing Facilities

 

Seit Einführung des Pflegequalitätssicherungsgesetzes muss jeder MDK alle 3 Jahre einen Pflegequalitätsbericht abgeben. Die gesammelten Berichte werden durch den MDS ausgewertet und in Statistiken zusammengefasst.

 

Die erste Auswertung der Pflegequalitätsberichte hat folgendes ergeben:

 

Viele demente Patienten und Bewohner werden nicht adäquat versorgt. Es fehlt an tagesstrukturierenden Angeboten.

Die Dekubitusversorgung und -prophylaxe ist nicht sehr weit verbreitet. Es fehlt an der Fortbildung der Mitarbeit in diesem Bereich.

Sturzprophylaxe wird nicht in allen Pflegeinrichtungen berücksichtigt.

Der Umgang mit Inkontinenzmaterial ist ungeplant und häufig unangemessen.

Die Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme ist in sehr vielen Einrichtungen nicht adäquat ausgerichtet.

 

http://www.pdl-konkret.de/qualitaetssicherung/management/topnews06521.html

http://www.ikk.de/ikk/generator/ikk/presse/pressearchiv/65880,r=6459,i=l.html

 

Anmerkung:

Ein Skandal, dass nicht Ross und Reiter genannt werden!


04. (Ärzteblatt) Qualitätssicherung: Anforderungen an die Tumordokumentation

Quality Assurance in Tumor Documentation

 

Die Daten, die im Rahmen der Einführung der diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRGs) erhoben werden, können die klinische Tumordokumentation bisher nicht ersetzen. Mehr unter

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/ao.asp?id=43266.


05. (AHRQ) Zweites Buch zu "Closing the Quality Gap" bald verfügbar

Second volume of "Closing the Quality Gap" available soon 

 

The second volume in the series of AHRQ Evidence-based Practice Center Technical Reviews, titled Closing the Quality Gap: A Critical Analysis of Quality Improvement Strategies, Volume 2: Diabetes Mellitus Care, is now available. The reports explore the human and organizational factors influencing quality improvement strategies and evaluate nine quality improvement strategies, tools, or processes aimed at reducing the quality gap. Volume 2 examines strategies for improving the quality of care for adults with type 2 diabetes through changes in provider behavior, patient behavior, and modifications to the organization of care. Outpatient care for diabetes exemplifies the challenges of, and opportunities for, chronic disease management. Select to download Volume 2, or send an e-mail to ahrqpubs@ahrq.gov for a print copy. Select to download Volume 1; Volume 3, which will focus on improving the treatment of patients suffering from hypertension, will be available soon.

http://www.ahrq.gov/


06. (AHA) Auf Terroranschläge vorbereitet?

Report examines state's public health preparedness for bioterrorism

 

A new report by Trust for America’s Health examines progress by states in the past year to prepare for potential bioterrorism threats, based on measures such as state public health spending and workforce levels and whether the state uses the Internet to track disease outbreak information or has a flu pandemic plan. The report concludes that nearly one-third of states cut their public health budgets in fiscal year 2004, while federal funds for bioterrorism preparedness distributed to states by the Centers for Disease Control and Prevention decreased. It also says many states report having inadequate laboratory staff or facilities to respond to potential events involving chemical terrorism, or manage tests for anthrax or the plague, among other findings. The report can be found at healthyamericans.org/reports/bioterror04/.


07. (AHA) Telemedizin konkret

FCC acts to expand availability of rural telemedicine funding

 

The Federal Communications Commission (FCC) .. took steps to expand a program that provides telemedicine funding to health care providers serving rural communities. The Rural Health Care Support Mechanism program provides discounts on monthly telecommunications charges, satellite services for mobile medical clinics and Internet access. With program expenditures below the annual limit of $400 million, the commission adopted changes to redefine what constitutes a rural area to better target small towns and villages, increase discounts available for the purchase of mobile satellite telecommunications services, and streamline the application process by setting an annual June 30 deadline for applications. The commission also launched a further rulemaking examining whether a flat 25% discount for Internet services is sufficient, and whether network infrastructure should be funded under the program. http://www.fcc.gov/


08. Links

http://www.ihi.org/ihi Immer wieder eine der international wichtigsten Quellen in Sachen Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

 

http://www.ahrq.gov/news/press/pr2004/mmapr.htm List of Priority Conditions for Research under Medicare Modernization Act Released

 

http://www.ncqa.org/ National Committee for Quality Assurance (NCQA) “Measuring the Quality of America’s Healthcare”

 

http://www.nytimes.com/2004/12/18/business/18assess.html?oref=login&th Lesenswerter Artikel über die Bemühungen der Pharma-Industrie

 

http://healthyamericans.org/ Trust for America’s Health (TFAH) is a non-profit, non-partisan organization dedicated to saving lives by protecting the health of every community and working to make disease prevention a national priority.

 

http://www.wfmc.org/ Workflow Management Coalition

 

https://www.baptistleadershipinstitute.com/OnlineStore/Item.aspx?ContentID=100107 Qualität leben: Da steht sicher manches Empfehlenswerte drin!

 

http://www.wfmc.org/standards/docs/tc003v11.pdf Referenzmodell der Workflow Management Coalition (Januar 1995)

 

http://www.umit.at/reqhis/reqhis%20dt%20v1b.pdf DFG-Anforderungskatalog Krankenhausinformationssysteme (Januar 2001)

 


09. Buchbesprechung Greiling, Buddendick, Wolter, Klinische Pfade in der Praxis

 

Greiling, M., Buddendick, H., Wolter, S., Klinische Pfade in der Praxis, Workflow Management von Krankenhaus-Prozessen, Kulmbach 2004, ISBN 922091-88-1

Kaum dass im hmanage Newsletter 171 mit „The Process-Focused Organization“ wieder einmal ein hervorragendes Buch zum Thema vorgestellt werden konnte, flatterte erneut ein Beispiel für das Gegenteil davon auf den Tisch. Der Autor ist bekannt, hat auch schon allerlei zum Thema geschrieben und gilt mittlerweile offensichtlich als Experte. Umso größer die Spannung, ob dieses neue Werk aus der ku-profi-Reihe hält, was der Baumann-Verlag in seiner Werbung verspricht: Verwendbares zum Thema Klinische Pfade unter Einbezug von (IT-)Workflow-Aspekten. Zunächst eine Übersicht zur Gliederung dieses 184 Seiten starken Bändchens:

 

Vorsprüche, Verzeichnisse

1  Einleitung: Veränderungen im Krankenhaus im Rahmen der Prozessorientierung (ab S. 15)

2  Methoden und Konzepte zur Prozessorientierung (ab S. 37)

3  Vorgehensweise zur Einführung von Workflow-Management-Systemen (ab S. 82)

4  Workflow bei der stationären Patientenaufnahme (ab S. 94)

5  Krankenhausinformationssysteme (ab S. 122)

6  Workflow-Management im Krankenhausinformationssystem (ab S. 133)

7  Fazit (ab S. 156)

Fußnoten, Quellen, Anhang I (ab S. 156)

 

Schon die Gliederung weckt den Verdacht: Hier scheint es gar nicht ums Thema Klinische Pfade zu gehen! Das Vorwort bestärkt dies. Außerdem wird ein „Phasen“-Konzept vorgestellt, das sich später im Text als offensichtliche Standard-Vorgehensweise der Firma des Autors herausstellt:

 

Phase 1: Prozess-Dokumentation

Phase 2: Ist-Analyse

Phase 3: Prozess-Gestaltung

Phase 4: Prüfung auf Eignung sowie Entwicklung des Workflows

Phase 5: Implementierung und Prozess-Evaluation

 

Eine solche Schrittfolge ist nicht nur begrifflich unscharf. Sie läßt auch nicht auf sonderliche Praxiserfahrung schließen: Der Prozess wird dokumentiert und anschließend analysiert, dann gestaltet und danach auf Eignung geprüft? Merkwürdig! Auf der Grundlage welcher Kompetenz? Ex cathedra? Wo erfolgt nun auf welche Weise eine Veränderung bisheriger arbeitsteiliger Schrittfolgen in der Krankenbehandlung in Klinische Pfade? Dass einmal eingeübte Pfade geradezu nach einer IT-Umsetzung rufen, liegt auf der Hand. Desgleichen, dass Anbieter einschlägiger Anwendungen etwas im Köcher haben müssen, was als Workflow-Unterstützung bezeichnet werden kann.

 

Insgesamt viel Allgemeines, allerdings erst ab Seite 37 eine etwa fünfseitige „Definition Prozess“). Allerlei Wortgeklingel („Das Krankenhaus der Zukunft ist prozessorientiert, prozessstrukturiert und workflowbasiert“ – Dann kann ja die Patientenorientierung entfallen!) Insgesamt fällt auf, dass hier mit großem Fleiß allerlei Quellen einer Art Textexegese unterzogen werden und zu allerlei merkwürdigen Umdefinitionen international längst bestehender Deutungen führen (so z.B. die „Abgrenzung“ von Prozessmanagement und Business Process Reengineering, S. 60).

 

Ab Seite 43 steht allgemeines zum Thema Workflow (WF), u.a. zur „Begriffsbildung“ in Abgrenzung zum Prozess (S. 53 und auf S. 62 immer noch). Allerdings kann man schon den ersten Satz („Ein Workflow stellt einen technisch unterstützten Arbeitsablauf dar“) der Workflow-Definition des Autors so nicht unterschreiben (warum nicht die auf Seite 44 sogar zitierte DIN-Definition „Workflow .. computerunterstützt administrierbar, organisierbar und steuerbar“? Weil darüber im Rest des Buches nahezu nichts steht?). Der Rest der Definition des Autors ist (in Abgrenzung zu einem Prozess) eher komisch: „Der Workflow wird von einem Ereignis ausgelöst und führt durch eine Abfolge von Aufgaben nach festgelegten Regeln zu einem definierten Arbeitsergebnis. Mit jedem Arbeitsschritt wird das Ergebnis ein Stück mehr erreicht“. Das gilt doch auch für einen Prozess!

 

Noch ein Beispiel für die Qualität von Definitionen: „Workflow-Management-System (WFMS) ist die Gestaltung (!), die richtigen Informationen zur Durchführung eines Geschäftsprozesses in der richtigen Qualität zur richtigen Zeit am richtigen Ort elektronisch bereitzustellen, wobei gleichzeitig minimale Durchlaufzeiten, minimale Kosten sowie maximaler Kundenservice (Qualität) angestrebt werden“ (S. 62). Workflow = nur Informationsbereitstellung? Qualität = Kundenservice? Weiter: „Da die Begriffe wie WFM und WFMS schwer differenzierbar sind ..“ (S. 62) – sollte man sie besser gar nicht erst mit unterschiedlichen Inhalten verwenden!

 

Weiter: „Ein WFMS sollte mindestens 5 Schnittstellen nach dem WFM-Referenzmodell der internationalen WfMC – leider unerklärt, Auflösung bei unseren Links) – vorweisen (?) können“ (S. 69). Stand das nicht in den mit großem Fleiß ausgewerteten (zumeist bestenfalls Sekundär-)Quellen? Aus denen werden noch bis zur Seite 81 allerlei Ausführungen zum Thema Workflow zitiert, die für diesen oder jenen Leser durchaus nützlich sein mögen. Die Lektüre aus unseren Links entnehmbaren pdf-Datei sparte allerdings Geld und machte die Sache für den Leser weitaus verständlicher!

 

Die Abbildung 19 „Vorgehensmodell nach Kueng“ auf Seite 88 ist nützlich, wenn auch ziemlich trivial, weil auf jede Art von Veränderungen anwendbar. Ansonsten befindet sich im Kapitel 3 „Vorgehensweise zur Einführung von Workflow-Management-Systemen“ nur eine (sehr knappe) Erläuterung der schon oben in der Besprechung aufgezählten fünf Phasen (diesmal mit Bild), hier allerdings als kommerziell verwendetes „IWiG® 5 Phasen-Modell“ geoutet. Aus den Ausführungen ergibt sich, dass die Phase von den Autoren tatsächlich als Phasen im Wortsinn verstanden werden. Vielleicht erfährt man ja gegen Bezahlung, wie das Ganze denn wirklich funktionieren soll!

 

Als Beispiel dient in Kapitel 4 ein eines (sehr allgemein gehaltener) Workflow der stationären Patientenaufnahme als Abbildung des allseits bekannten Aufnahme-Ablaufs (mit Formularen im Anhang): „Klinische Pfade in der Praxis“??? Das Kapitel 5 klärt den Leser darüber auf, was die Autoren unter einem Krankenhausinformationssystem verstehen, sowie was (auszugsweise) im DFG-Anforderungskatalog für Krankenhausinformationssysteme steht (dazu lese man vielleicht auch besser gratis den ganzen Text – herunterladbar mittels unseres Link). Im Kapitel 6 „Workflow-Management im Krankenhausinformationssystem“ wird ein noch wenig ausgeführt, dass sich GWI, GSD und Siemens in Sachen Workflow „noch in der Entwicklungsphase“ (S. 153) befinden, aber alle gleichermaßen auf dem richtigen Weg seien. Na denn ...!

 

Dann gibt es noch einen „Anhang I“ (wo bleiben II, III etc.?), in dem schematisch einige jedem so oder so ähnlich bekannte Dokumente abgebildet sind, der sich mit Organisationsfragen im Krankenhaus befasst. Es wird im Buch übrigens nur ein Autor vorgestellt, die anderen beiden nicht. Warum?

 

Das „Fazit“ in Kapitel 5 teilen wir vollinhaltlich: „Dieses Buch gibt einen ersten Einblick..“ – wenn auch nicht ins Thema Klinische Pfade, das doch im Titel des Buches steht. Es ist hinzuzufügen: Auch für die anderen angesprochenen Themen will man dem Leser zuträglichere Einblicke wünschen. Man kann woanders fast alles besser (und vor allem billiger) nachlesen! „Klinische Pfade in der Praxis“ finden sich nicht in einem einzigen Wort. Der Rezensent hat leider dank Irreführung des potentiellen Lesers durch den Buchtitel Geld zum Fenster hinausgeworfen:

 

Thema verfehlt! (-)

 

 

Anmerkung:

Bewertung (+++) = sehr gut, (++) = gut, (+) befriedigend über (0) = neutral bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung – soweit nicht ausgeschlossen – durch Anklicken des Titels hier oder über unsere Website www.hmanage.net bei Amazon.

Hier werden nur Bücher und Texte besprochen, die der Rezensent aus persönlicher Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen empfiehlt hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. – Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!


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