Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

Willkommen

169

 

Hier finden Sie – gestützt auf überwiegend englischsprachige Quellen – "grenzüberschreitende" Informationen und Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Gesundheitseinrichtungen sowie der fortwährenden Verbesserung des Gesundheitssystems: Nachrichten, Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads. Der hmanage-Newsletter dient der Horizonterweiterung: Was hierzulande immer noch als unmöglich gilt, ist woanders nicht selten schon längst realisiert!

Wir bieten hier einen freien Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus des verkrusteten und "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kritisch, praxisorientiert und ohne Scheuklappen. Und das Ganze kostet Sie nach wie vor nichts!

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!

 

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

 

 


Motto des Tages:

„Even if you’re on the right track, you’ll geeet run over if you just sit there
(Will Rogers)


01. Editorial: „Gesundheitswirtschaft“ erfordert ein Führen der Spitzenklasse!

 

Nun beginnt man also auch bei uns, mit einer Branchenbezeichnung zu versehen, was bisher als „..wesen“ bezeichnet wurde: Nun soll das Ding also „Gesundheitswirtschaft“ heißen – sozusagen im bruchlosen Übergang von der „Kostenexplosion“ zur „Wachstumsbranche“, gar zum „Exportschlager“. Irritierenderweise bei unveränderten Regeln und mit den gleichen Mitspielern.

- Mit einem unveränderten Starren auf (und – wo möglich – Austricksen von) Vorschriften

- Mit einem Hangeln von Haushaltsjahr zu Haushaltsjahr, Verzeihung von Budget zu Budget

- Mit der „unternehmerischen“ Zielsetzung einer Punktlandung („öffentlich“ und „freigemeinnützig“) – oder der Gewinnmaximierung („privat“)

- Mit wolkigem, genauer gesagt, bezüglich der Behandlungsergebnisse weiterhin unbekanntem Produkt (oder einer einfach ex cathedra behaupteten Qualität)

- Mit (vor allem in der Klinik) kaum auf einen größeren Ergebnisbeitrag eingestellten Mitarbeitern

- Mit keiner absehbaren Veränderung dieses Zustandes

Mit welchen Alleinstellungsmerkmalen (USPs) will man da in der Welt konkurrieren – möglichst noch zu „ungerechterweise“ höheren Preisen, als sie im hiesigen System vorgegeben sind?

Neuer Wein in alten Schläuchen?

Natürlich ist das Gesundheitswesen eine Branche. Lieferanten zählt man sowieso dazu. Unter den Leistungserbringern finden sich mittlerweile ein paar Aktiengesellschaften und nicht wenige ernsthaft auf Gewinn zielende Gesellschaften anderer Rechtsform. Alles in allem ist allerdings eine Gewinnerzielung in der Krankenbehandlung in Deutschland eher verpönt. (Dafür ist man gern bereit, eine Menge überflüssige Kosten in Kauf zu nehmen).

Vor allem in den USA spricht man schon immer von der „Healthcare Industry“. Trotz einer erheblichen staatlichen Einflussnahme (auf allen Ebenen – „Federal“, „State“ und „County“ –  der auch das recht merkwürdige US-Versicherungssystem geschuldet ist, in dem mehr als 12 Millionen „indigent persons“ auf Wohltätigkeit in der Krankenbehandlung angewiesen sind), gelten – alles in allem – die Gesetze des Wettbewerbs. Und nebenbei selbstverständlich auch jene des Kartellrechts. Altes geht unter, und Neues entsteht. Um dort als Unternehmen zu überleben und zu wachsen, muß man sich um die Kunden bemühen. Also stellt man auch zur Qualität die richtigen Fragen (und verlässt sich nicht wie hier auf allerlei Hokuspokus anstelle von Qualitätstransparenz).

In einem wettbewerbsgeprägten Umfeld wie in den USA ist das System in Bewegung. Es erfindet sich – regional völlig unterschiedlich – ständig neu. Und es gibt allerlei neutrale Instanzen, die – zwingende Voraussetzung für einen wirklich ernstzunehmenden Wettbewerb in der Krankenbehandlung – zunehmend mehr für Qualitätstransparenz sorgen. Qualitativ herausragende Leistungserbringer sind schon heute Weltmarktführer. Deren belegtem Qualitätsangebot dürfte in Deutschland im globalen Wettbewerb nur schwer etwas Ernstzunehmendes entgegenzusetzen sein. US-Standards prägen zudem weltweit die Regeln der externen Qualitätssicherung.

Bei uns ist dagegen noch fast alles bis in die letzten Verästelungen von Staats wegen vorgegeben. Jede der von Amts wegen erfundenen „Säulen“ des Gesundheitssystems wird durch ein eigenes, mit römischen Ziffern durchnummeriertes Sozialgesetzbuch geregelt. Gleichwohl verkommt dieser wunderbare Rechtrahmen immer mehr zur überteuerten Verwaltung eines selbstverschuldeten „Mangels aus Verschwendung“. Zudem wird dem Bürger auf dem Wege immer verwickelterer sozialer Transfers auch neben der offiziellen Versicherung in Deutschland immer tiefer in die Taschen gegriffen. Das Ganze nennt sich dann auch noch „Gesundheitsreform“. Die der Privatwirtschaft zuzurechnenden Einrichtungen profitieren vor allem vom professionellen Ausnutzen zwangsläufiger Regelungslücken.

Doch auch hierzulande wird allmählich bewußt: Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens – auch gut organisierte Arzt(-gruppen)-praxen – könnten ein Wachstumsmotor sein! Allerdings kaum in ihrer heutigen Verfassung. Überkapazitäten müssten verschwinden, Hindernisse abgebaut werden. Bestehende Hindernisse dürften weniger in der Qualifikation begründet sein, auch nicht an einer ggf. mangelnden grundlegenden Bereitschaft der Beschäftigten, sich stärker für Verbesserungen zu engagieren. Eher schon in den überhohen deutschen Personalkosten. Ganz sicher aber in der Zögerlichkeit, wirksamere Strukturen und Abläufe aus eigenem Antrieb tatsächlich auszuprobieren.

Angesichts der wachsenden Schwierigkeit, bestehende Leistungen des Gesundheitssystems weiter bezahlbar zu halten, gibt es nur zwei Alternativen: Entweder wird (auf Kosten des Programms und damit zu Lasten der Patienten) weiter „gespart“, oder man bequemt sich tatsächlich zu neuzeitlicheren Formen der Unternehmensgestaltung, wie sie anderswo zumeist schon längst ausprobiert wurden. (Darauf immer wieder hinzuweisen, ist einer der Gründe der Entstehung des hmanage Newsletters). Nur im zweiten Fall würde man zu einer wirklichen Gesundheitswirtschaft heranreifen.

Davon dürften die Bürger allerdings erst dann profitieren, wenn endlich erkennbar würde, welche Qualität konkret geboten wird, genauer welche (Behandlungs-)Ergebnisse die einzelne Einrichtung im Vergleich zu ihren Wettbewerbern erzielt. „Schwarze Zahlen“ (bei kommunalen oder kirchlichen Häusern) oder ein interessanter Shareholder Value (bei kommerziellen Institutionen) reichen da nicht! Als Vorbild mögen beispielsweise diese von Dan Beckham als Spitzeninstitutionen herausgearbeiteten „Economic Powerhouses in Medicine“ dienen (Links am Ende dieses Textes):

- Johns Hopkins

- Mayo Clinic

- Cleveland Clinic

- Duke Medical Center

Alle vier haben offensichtlich trotz aller Unterschiede mehrere Dinge gemeinsam, die bei uns noch weithin ungewohnt sind:

- Eine Kultur des Zusammenhalts als eine Einrichtung

- Eine glaubwürdige Führung, nicht bloß ein (Austausch des) „Management“)

- Handfeste Innovationen und Ergebnisse aus Teamarbeit und gegenseitigem Respekt

- Ein tatsächliches Verweben von ärztlichen und Management-Spitzenleistungen

- Eine institutionalisierte Ideenschmiede zur Ergebnisverbesserung der Institution

- Nicht zuletzt „biologische“ (ergebnis- und prozessorientierte) Strukturen

Eine Derartiges zustande bringende „Führung der Spitzenklasse“ existiert bei deutschen Leistungserbringern (nach unserer Kenntnis) bestenfalls in den allerersten Anfängen. Deshalb laufen auch alle Hinweise auf verfügbare Ansätze und Werkzeuge wie EFQM oder BSC ins Leere. Ein bloßes „Modernisieren durch Umtaufen“ ist sogar äußerst kontraproduktiv. Wenn alle, die heute Klinische Pfade, Balanced Scorecard, Total Quality Management usw. als „eingeführt“ in den Mund nehmen, diese in der Praxis tatsächlich lebten, wäre schon viel geholfen. Solange sich da nichts grundlegend ändert, haben wir auch weiter ein Gesundheitswesen und keine Gesundheitswirtschaft! Es bleibt viel zu tun...

Lesen Sie dazu auch: www.hospitalconnect.com/hhnmag/jsp/articledisplay.jsp sowie die Fortsetzung unter www.hospitalconnect.com/hhnmag/jsp/articledisplay.jsp

P.S. 1:
Der Staat könnte eine Entwicklung zum Wandel unterstützen. Er müßte sich dazu allerdings auf ein (Durch-)Setzen Kreativität fördernder Randbedingungen und die Subventionierung sozial Schwacher zurückziehen – und seine „sozialistische“ Herumfummelei am System endlich einstellen! So eine tatsächliche Gesundheitsreform würde viel Geld sparen. Die Preise dürften fallen und (Behandlungs-) Qualität würde als Messlatte endlich ernst genommen. Aber so wird es wohl kaum kommen.

P.S. 2:
Die USA werden hier keineswegs als Vorbild verstanden – schon gar nicht im Gesundheitswesen; aber den USA kann man für ein besseres Gesundheitswesen wohl weit mehr Anregungen entlehnen als irgendeinem anderen Land der Erde.

 


02. (AHA) MBNQA an Robert Wood Johnson University Hospital

Robert Wood Johnson University Hospital in Hamilton, NJ is one of four organizations to receive this year's Malcolm Baldrige National Quality Award – the nation's top honor for performance excellence - President George Bush and Commerce Secretary Don Evans announced today. The hospital is only the fourth health care organization ever to receive the prestigious award and the sole health care recipient this year. "We are deeply honored to be recognized," said RWJ Hamilton President and CEO Christy Stephenson. "We attribute our success to the employees and physicians who provide outstanding health care every day." Among the recent achievements for which it was honored, RWJ Hamilton ranks highest in its community in customer loyalty and has dramatically reduced emergency department waiting times, surpassed national averages on a number of key quality indicators, and increased retention rates for registered nurses to 99%. The hospital will be presented with the Baldrige Award in a ceremony in Washington, DC early next year. Previous health care winners are Baptist Hospital Inc. of Pensacola, FL and St. Luke's Hospital of Kansas City, MO (2003) and St. Louis-based SSM Health Care (2002).

Anmerkung:
Siehe dazu auch die Nachricht vom 23.11. auf unserer Website www.hamanage.net !


03. (BFV) Gesundheitsforschung in Politik und Praxis

Using Health Research in Policy and Practice: Case Studies from Nine Countries Ray Moynihan AcademyHealth, the Agency for Healthcare Research and Quality, The Milbank Memorial Fund 2004. Available online as PDF file [48p.] at: www.milbank.org/reports/0409Moynihan/0409_318_TEXT_r2.pdf.


04. (BFV) Indikatoren für die Gesundheitsförderung

Selecting Indicators for the Quality of Health Promotion, Prevention and Primary Care, Martin Marshall, Sheila Leatherman, Soeren Mattke. OECD Health Promotion, Prevention and Primary Care Panel, OECD Organisation for Economic Co-operation and Development - October, 2004. Available online as PDF file [50p.] at: www.oecd.org/dataoecd/27/52/33865865.pdf.

 


05. (AHA) Entwicklung von Prinzipien zur leistungsgerechten Abrechnung

The Joint Commission for Accreditation of Healthcare Organizations .. issued a set of principles to guide policymakers and payers as they develop health care "pay-for-performance" programs. Though the programs have attracted increasing attention in recent years for their purported potential to promote health care quality improvement through financial incentives, few are guided by well-articulated goals and principles, JCAHO said. The accrediting organization's new principles emphasize that pay-for-performance programs must be "well-designed" to "simultaneously achieve fair reimbursement for necessary services; promote desired behavior change; and avoid unintended consequences." According to the principles, successful programs must recognize the cost of providing high-quality care; encourage clinicians to accept complex, high-risk cases; mix financial and non-financial incentives; focus on clinical areas with the greatest potential for improvement; be based on credible, risk-adjusted measures and designed to create minimal measurement burden; and support health information technology interconnectivity. JCAHO's “Principles for the Construct of Pay-for-Performance-Programs", which the organization's Board of Commissioners approved at its Nov. 19-20 meeting. www.jcaho.org/news+room/news+release+archives/jcaho_112204_principles.htm.

Anmerkung:

Das möchte  man auch einmal bei uns lesen!


06. (AHA) Neue Leitlinien für „grüne“ Gesundheitseinrichtungen

A new guide released yesterday aims to help health care providers build and maintain facilities that protect patients' and employees' health, as well as the health of the environment. The "Green Guide for Health Care" provides voluntary best-practice guidelines for those involved in health care building design, construction, operations and maintenance, and addresses topics such as building materials, energy and water efficiency, chemical use, and waste management. Though the guide is not intended to help providers meet regulatory requirements, it was designed to mirror the U.S. Green Building Council's Leadership in Energy and Environmental Design Green Building Rating System (LEED), among one of the best-known voluntary guidelines for "green" building. The tool was initiated by the Center for Maximum Potential Building Systems and sponsored in part by Hospitals for a Healthy Environment - a joint pollution-prevention project of the American Hospital Association, U.S. Environmental Protection Agency, Health Care Without Harm, and American Nurses Association. A one-year pilot-project is being conducted to test and hone the guidelines. To register to download a free copy of the guide, visit www.gghc.org.


07. (AHA) Korrelation von Reha-Verweildauer und Outcomes

Although the average length of stay for inpatient rehabilitation patients declined from 20 days in 1994 to 12 days in 2001, patients’ functional outcomes did not decline, according to a study in tomorrow’s Journal of the American Medical Association. The researchers examined LOS, rehabilitation effectiveness and efficiency, discharge to home, and living setting at 3-6 months follow-up for 148,807 patients at 744 inpatient rehabilitation hospitals and centers. While rates of discharge to home and living at home at follow-up remained stable over the seven-year period, mortality at 80-180 days follow-up increased from less than 1% to 4.7%, the study found. "No clinically significant change in daily living skills such as dressing and bathing was seen, despite a significant reduction in LOS," the authors said, adding that further study is needed to determine the causes for the increased rehab efficiency and mortality.

Anmerkung: Eine auch in diesem Lande interessante Nachricht!

 


08. Links

www.qualitas.at/home.php lesenswerte österreichische Krankenhauszeitung unter dem Motto „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll”. (Georg Christoph Lichtenberg). – Das läßt hoffen!

www.lateinforum.de/thesauru/Eigene/quidagis.htm Mal etwas anderes - und einige Sinnsprüche!

 www.kh-lehrte.de Einer der ersten Qualitätsberichte nach neuem Recht:
Unser Kommentar: „Bei allem Respekt vor dem Fleiß der Erstellerinnen und der Bereitschaft der Krankenhausleitung, den Bericht zu finanzieren: Welche Hinweise für die Qualität der Behandlungsergebnisse im Krankenhaus enthält der Bericht genau? (Außer Wundinfektionen und Mobilitätsgrad nichts gefunden) Gleichwohl Gratulation! Der Bericht sieht sehr gut aus und mit dem offensichtlichen Einsatz läßt sich in den nächsten Jahren auch sehr viel Informativeres erwarten!

www.zynx.com/products/products-cpc.asp Clnical Pathway Constructor: Kommerziell, nützlich!

www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/index.html Das Bundesministerium der Justiz stellt in einem gemeinsamen Projekt mit der juris GmbH .. im Internet bereit

www.abcd-caring.org Americans for Better Care of the Dying

www.finkelnburg.de Informationen über Fallpauschalen etc.

www.ahrq.gov/qual/hospculture/ Patientensicherheits-Kultur

www.usnews.com/usnews/health/hosptl/tophosp.htm “Die besten US-Krankenhäuser 2004”

www.wfl-leverkusen.de/vortraege/zimmermann.pdf Gesundheitspark Leverkusen
Zumindest eine ernsthafte Initiative!

www.medpac.gov Medicare Payment Advisory Commission (MedPAC)

www.departmentofmedicine.com/d_medicine/pages/quality_files/wwwHQIMethodsToolsPDSA.pdf Rapid Cycle Approach - eine nützliche Anregung für Verbesserungsprozesse!

www.caq.uni-bonn.de Arbeitskreis Qualitätssicherung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

www.munichre.com/default_e.asp Athena - ein Frühwarnsystem für Medizinische Einrichtungen

www.ehfcc.com European Healthcare Fraud and Corruption Conference (EHFCC).
Da ist ja wohl was zu tun!


09. Buchbesprechungen / Kommentare zu Texten

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) = neutral bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung – soweit nicht ausgeschlossen – durch Anklicken des Titels hier oder über unsere Website www.hmanage.net bei Amazon.

 

Feigenbaum; Armand V., Feigenbaum, Donald S., The Power of Management Capital, Utilizing the New Drivers of Innovation, Profitability, and Growth in a Demanding Global Economy, New York 2003

Armand V. Feigenbaum gehört zur Weltklasse des internationalen “QM-Urgesteins”. Sein erstmals vor mehr als 50 Jahren (!) veröffentlichtes, nunmehr in 7. Auflage erscheinendes Buch „Total Quality Control“ werden wir in Kürze an dieser Stelle besprechen. Hier geht es sozusagen um dessen Fortsetzung ins 21. Jahrhundert hinein: „.. should prove even more valuable for a new generation of business decision-makers“ (Klappentext). Für viele Leser im deutschen Gesundheitswesen möglicherweise angesichts ihrer Tagesprobleme etwas zu zukunftsorientiert, aber getreu unserem Motto, uns in Sachen Management an der Spitze der Entwicklung informiert zu halten, selbstverständlich eine Pflichtlektüre. Vielleicht können wir auch (in Fortsetzung unseres Editorials im hmanage Newsletter 169) diesen oder jenen unserer Leser dafür interessieren.

Worum geht es? Um ein „Utilizing the New Drivers of Innovation, Profitability, and Growth in a Demanding Global Economy“, auf deutsch sinngemäß um eine Reihe von Anregungen, künftig „neue Treiber für Innovation, Profitabilität und Wachstum unter den Bedingungen einer immer anspruchsvolleren globalen Wirtschaft“ zu nutzen. Hier die wieder von uns übersetzte Grob-Gliederung:

Vorwort
 1  Neues Management für ein Wachstum in einer anspruchsvolleren Wirtschaft
 2  Management Power zum Aktivposten machen: Was sich aus Japans Wirtschaft lernen läßt
 3  Betonung von Managementqualität anstelle von -quantität
 4  Charakter des Unternehmens: Kennzeichnende Fertigkeiten und Management-Innovation
 5  Wachstumsorientiertes Management in einem neuen Wettbewerbsumfeld
 6  Wachstumserhalt durch Erkennen und Wiederverbinden von „Management-Brüchen“
 7  Reduktion von Fehlerkosten und Vergrößerung der Effektivität von Systemen
 8  Durch Materialisieren von Management-Kapital (un-)sichtbare Wettbewerbsstärke entwickeln
 9  10 Umsetzungselemente von Management Power innerhalb der Wertkette in einen Aktivposten
10  Der Kunde – nicht Wall Street – verschafft dem Unternehmen Erträge
11  Hebelwirkung von Management-Kapital
Index

Verkürzt gesagt, geht es in diesem Buch darum, die heute in den besten Unternehmen (nicht aber im deutschen Gesundheitswesen) selbstverständlichen strategischen Managementwerkzeuge in einer neuen Weise ergebnisorientiert zu sehen und weiterzuentwickeln. Dazu gilt es, die externen Beziehungen, die Mitarbeiterpotentiale und die Integration der Lieferanten wirksamer strategisch zu nutzen wie die neuzeitliche (Computer-)Technologie, Markenbildung und nicht zuletzt die Qualität.

Management-Kapital bildet sich mittels Innovation, mit dem effektiven Erkennen, Entwickeln, Akkumulieren, Umsetzen und Messen der Kapazität und Effektivität der Ressourcen des Unternehmens in ihrer Gesamtheit, um in einem sich grundlegend verändernden Umfeld hinsichtlich des Aufrechterhaltens und der Beschleunigung von Wachstum und Gewinn weiter Spitzenergebnisse zu erzielen.

Wie dies in „pace setting“ Unternehmen in einer Mischung von strategischen Top-down- und Bottom-up-Aktivitäten bewerkstelligt wird und welche von ihnen sich bereits beispielhaft in diesem Sinne weiterentwickeln, wird in diesem Buch schrittweise zu einem ganzheitlichen Prozessmodell entwickelt. Dabei wird das Gesundheitswesen mit seinen spezifischen „Management-Brüchen“ zwischen ärztlichem und ökonomischem Denken ausdrücklich genannt. Das ist strategisches Qualitätsmanagement! Für Leute, die jenseits der heutigen deutschen „Qualitäts-Bastelstunden“ (so überhaupt so etwas stattfindet) zunehmend das Gefühl dafür haben, dass diese ihre Einrichtung nicht weiterbringen oder auch nur vor dem Absturz zu bewahren vermögen, eine absolute Pflichtlektüre! (+++)

 

Anmerkung: Hier werden nur Bücher und Texte besprochen, die der Rezensent aus persönlicher Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen empfiehlt hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. – Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!


10. Hinweis auf unsere Trainings im ersten Halbjahr 2005

Wir laden Sie hiermit herzlich zu einem außergewöhnlichen Trainingsprogramm ein. Was unsere Trainingsveranstaltungen in Ansatz und Inhalt von anderen unterscheidet:

1. Wir konzentrieren uns auf „grenzüberschreitende“ Aspekte des Management im Gesundheitswesen – sowohl was die Einrichtungen als auch was die dort tätigen Berufsgruppen betrifft.

 

2. Wir bieten nur Veranstaltungen zu Themen an, für die unsere Kompetenz im Vergleich zur Konkurrenz sehr hoch ist. Um die Nase vorn zu behalten, entwickeln wir jedes Training kontinuierlich weiter (Beispiel EFQM).

 

3. Wir bieten fachlich keinen „Einheitsbrei“, sondern halten uns, was den jeweiligen Stoff und seine Vermittlung angeht,
im vordersten Feld der internationalen Entwicklung – mit der „Bodenhaftung“ der organisatorischen Realität.

 

4. Wir springen inhaltlich nicht auf jeden „Veranstaltungs-Zug“, der Gewinn versprechen mag. Wenn wir von etwas nicht überzeugt sind (Beispiel KTQ®), muten wir es auch nicht unseren Teilnehmern zu.

 

5. Von Ausnahmen abgesehen, ist die Teilnehmerzahl unserer Trainings auf maximal 16 begrenzt. Unsere Gruppen bestehen nie aus mehr als 7-8 Teilnehmern. So hat jedes Gruppenmitglied eine optimale Lernchance.

 

6. Wir bemühen uns um faire Preise. Im allgemeinen sind darin zum einen Materialien enthalten, die den Rahmen des Üblichen deutlich sprengen, und zum anderen Abendveranstaltungen, die wir so andernorts kaum je erlebt haben.

Die Programmübersicht für das erste Halbjahr 2005 einschließlich aller zugehörigen Flyer finden Sie neben vielen inhaltlichen Anregungen zu dem jeweiligen Thema unter www.hmanage.net/index.php.

 


Willkommen

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie – gestützt auf überwiegend englischsprachige Quellen – "grenzüberschreitende" Informationen und Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Gesundheitseinrichtungen sowie der fortwährenden Verbesserung des Gesundheitssystems: Nachrichten, Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads. Der hmanage-Newsletter dient der Horizonterweiterung: Was hierzulande immer noch als unmöglich gilt, ist woanders nicht selten schon längst realisiert!

Wir bieten hier einen freien Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus des verkrusteten und "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kritisch, praxisorientiert und ohne Scheuklappen. Und das Ganze kostet Sie nach wie vor nichts!

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand


03. (BFV) Gesundheitsforschung in Politik und Praxis

Using Health Research in Policy and Practice: Case Studies from Nine Countries Ray Moynihan AcademyHealth, the Agency for Healthcare Research and Quality, The Milbank Memorial Fund 2004. Available online as PDF file [48p.] at: www.milbank.org/reports/0409Moynihan/0409_318_TEXT_r2.pdf.


06. (AHA) Neue Leitlinien für „grüne“ Gesundheitseinrichtungen

A new guide released yesterday aims to help health care providers build and maintain facilities that protect patients' and employees' health, as well as the health of the environment. The "Green Guide for Health Care" provides voluntary best-practice guidelines for those involved in health care building design, construction, operations and maintenance, and addresses topics such as building materials, energy and water efficiency, chemical use, and waste management. Though the guide is not intended to help providers meet regulatory requirements, it was designed to mirror the U.S. Green Building Council's Leadership in Energy and Environmental Design Green Building Rating System (LEED), among one of the best-known voluntary guidelines for "green" building. The tool was initiated by the Center for Maximum Potential Building Systems and sponsored in part by Hospitals for a Healthy Environment - a joint pollution-prevention project of the American Hospital Association, U.S. Environmental Protection Agency, Health Care Without Harm, and American Nurses Association. A one-year pilot-project is being conducted to test and hone the guidelines. To register to download a free copy of the guide, visit www.gghc.org.


07. (AHA) Korrelation von Reha-Verweildauer und Outcomes

Although the average length of stay for inpatient rehabilitation patients declined from 20 days in 1994 to 12 days in 2001, patients’ functional outcomes did not decline, according to a study in tomorrow’s Journal of the American Medical Association. The researchers examined LOS, rehabilitation effectiveness and efficiency, discharge to home, and living setting at 3-6 months follow-up for 148,807 patients at 744 inpatient rehabilitation hospitals and centers. While rates of discharge to home and living at home at follow-up remained stable over the seven-year period, mortality at 80-180 days follow-up increased from less than 1% to 4.7%, the study found. "No clinically significant change in daily living skills such as dressing and bathing was seen, despite a significant reduction in LOS," the authors said, adding that further study is needed to determine the causes for the increased rehab efficiency and mortality.

Anmerkung: Eine auch in diesem Lande interessante Nachricht!

 


10. Hinweis auf unsere Trainings im ersten Halbjahr 2005

Wir laden Sie hiermit herzlich zu einem außergewöhnlichen Trainingsprogramm ein. Was unsere Trainingsveranstaltungen in Ansatz und Inhalt von anderen unterscheidet:

1.       Wir konzentrieren uns auf „grenzüberschreitende“ Aspekte des Management im Gesundheitswesen – sowohl was die Einrichtungen als auch was die dort tätigen Berufsgruppen betrifft.

2.       Wir bieten nur Veranstaltungen zu Themen an, für die unsere Kompetenz im Vergleich zur Konkurrenz sehr hoch ist. Um die Nase vorn zu behalten, entwickeln wir jedes Training kontinuierlich weiter (Beispiel EFQM).

3.       Wir bieten fachlich keinen „Einheitsbrei“, sondern halten uns, was den jeweiligen Stoff und seine Vermittlung angeht,
im vordersten Feld der internationalen Entwicklung – mit der „Bodenhaftung“ der organisatorischen Realität.

4.       Wir springen inhaltlich nicht auf jeden „Veranstaltungs-Zug“, der Gewinn versprechen mag. Wenn wir von etwas nicht überzeugt sind (Beispiel KTQ®), muten wir es auch nicht unseren Teilnehmern zu.

5.       Von Ausnahmen abgesehen, ist die Teilnehmerzahl unserer Trainings auf maximal 16 begrenzt. Unsere Gruppen bestehen nie aus mehr als 7-8 Teilnehmern. So hat jedes Gruppenmitglied eine optimale Lernchance.

6.       Wir bemühen uns um faire Preise. Im allgemeinen sind darin zum einen Materialien enthalten, die den Rahmen des Üblichen deutlich sprengen, und zum anderen Abendveranstaltungen, die wir so andernorts kaum je erlebt haben.

Die Programmübersicht für das erste Halbjahr 2005 einschließlich aller zugehörigen Flyer finden Sie neben vielen inhaltlichen Anregungen zu dem jeweiligen Thema unter
www.hmanage.net/index.php.

 


Motto des Tages:

„Even if you’re on the right track, you’ll geeet run over if you just sit there
(Will Rogers)


Willkommen!

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