Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

25.06.2004

hmanage-Newsletter 153

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie - gestützt auf überwiegend englischsprachige Quellen - "grenzüberschreitende" Informationen und Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Gesundheitseinrichtungen sowie der fortwährenden Verbesserung des Gesundheitssystems: Nachrichten, Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads. Der hmanage-Newsletter dient der Horizonterweiterung: Was hierzulande immer noch als unmöglich gilt, ist woanders nicht selten schon längst realisiert!

Wir bieten hier einen freien Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus des verkrusteten und "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kritisch, praxisorientiert und ohne Scheuklappen. Und das Ganze kostet Sie nach wie vor nichts!

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

 


Motto des Tages:

"Equipment and other resources are available to all competitors.
The place where you differentiate is your people"


(Ray Jackson, associate dean of the leadership school for Unisys Corp)<h3>Unser heutiger Inhalt</h3>

01. Editorial: Bewegung ohne Ziel

02. (AHA) Bericht zu medizinischer Haftung und Kreditwürdigkeit

03. (AHA) S&P: Kreditwürdigkeit gemeinnütziger Krankenhäuser

04. (AHA) AHRQ prüft Qualität der ambulanten Versorgung

05. (AHRQ) AHRQ verlängert Annahmeschluss für HCAHPS®-Erprobung

06. (H&HN) Stationsarbeitsplatz vor dem Patientenzimmer

07. (AHRQ) Neue Daten, neue Analysewerkzeuge

08. Links

09. Buchbesprechung: Katz, J.M., Green, E., Managing Quality (Second Edition)

10. Neue Trainings Herbst / Winter 2004


<h3>Hier die Einzelheiten:</h3><h4>1. Editorial: Bewegung ohne Ziel
"
2. (AHA) Bericht zu medizinischer Haftung und Kreditwürdigkeit
http://www.ama-assn.org/ama/pub/category/12591.html <h4>3. (AHA) S&P: Kreditwürdigkeit gemeinnütziger Krankenhäuserhttp://www.ratingsdirect.com .<h4>4. (AHA) AHRQ prüft Qualität der ambulanten Versorgunghttp://www.access.gpo.gov/su_docs/fedreg/a040610c.html .<h4>5. (AHRQ) AHRQ verlängert Annahmeschluss für HCAHPS®-Erprobung
www.cahps-sun.org from May 31st until June 30, 2004. <h4>6. (H&HN) Stationsarbeitsplatz vor dem Patientenzimmerhttp://www.hospitalconnect.com/hhnmag/jsp/articledisplay.jsp?dcrpath=AHA/PubsNewsArticle/data/040615HHN_Online_Spivack&domain=HHNMAG <h4>7. (AHRQ) Neue Daten, neue Analysewerkzeuge
http://www.ahrq.gov/hcupnet) to make it easier to obtain hospital care trend data for the nation and for individual states. The data represent 90 percent of all hospital stays in the nation and are drawn from 36 states.<h4>8. Linkshttp://www.nuffieldtrust.org.uk/policy_themes/docs/benchmarking.pdf BENCHMARKING - A POLICY ANALYSIS Suzanne Wait, Judge Institute of Management, University of Cambridge, Foreword by John Wyn Owen CB, Secretary, Nuffield Trust, The Nuffield Trust, 2004.

http://www.qualityhealthcare.org/IHI/Topics/Improvement/ImprovementMethods/Literature/ImprovementTipAskWhatCanWeDobyNextTuesday.htm IHI-Improvement Tip: Ask "What Can We Do by Next Tuesday?"

http://webmm.ahrq.gov/ The online journal and forum on patient safety and health care quality

http://www-5.ibm.com/e-business/uk/on/pdf/2004_IBM_ExecGuide.pdf Info-Text zum On-Demand-Business

http://www.zeit.de/2004/26/sterbehilfe Literatur und Internet-Adressen zum Thema Sterbehilfe und Patientenverfügungen


http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=29367&pos=3&anz=496 Online-Magazine haften nicht für Hyperlinks. Auch nicht, wenn die Angebote rechtswidrig sind. Vorausgesetzt, diese ergänzen einen redaktionellen Beitrag ohne Wettbewerbsabsichten und die verlinkte Seite ist nicht eindeutig als strafbar zu erkennen. (BGH-Urteil Aktenzeichen I ZR 317/01)<h4>9. Buchbesprechungen / Kommentare zu Textenwww.hmanage.de.<h4>10. Neue Trainings Herbst / Winter 2004www.hmanage.de.www.hmanage.de.www.hmanage.de.</h4><h3>"Kleingedrucktes" </h3>

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten hmanage-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems und für deren Angehörige interessant sein.

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere dauerhafte Informationen finden Sie auf unserer Website

Unsere Auswahl erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Anlagen prüfen wir mit dem jeweils neuesten Virenprogramm. Haften können wir für eine Virenfreiheit allerdings nicht. Die Verwendung jeder hier wiedergegebenen Information ist ausdrücklich erwünscht. Eine Nachricht darüber und über den erzielten Nutzen würden wir allerdings sehr begrüßen. Für den Wahrheitsgehalt von Dritten übernommener Nachrichten können wir keine Verantwortung übernehmen.

Wichtiger Hinweis zu allen Links: Mit Urteil vom 12.05.1998 - AZ 312 O 85/98 - hat das LG Hamburg entschieden, dass der Veröffentlicher durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. zu verantworten hat. Dies kann laut LG Hamburg nur dadurch vermieden werden, dass er sich ausdrücklich von den Inhalten distanziert. In diesem Sinne machen wir ausdrücklich deutlich, dass wir keinerlei Einfluss auf die Inhalte und die Gestaltung der Websites haben, auf die wir durch einen Link hinweisen! Im Sinne des Urteils distanzieren wir uns von allen Inhalten der verlinkten Seiten und machen uns den Inhalt nicht zu eigen.

Falls Sie an unserem Newsletter kein Interesse haben sollten, schicken Sie uns bitte eine kurze e-mail. Ihre Adresse wird dann unverzüglich gelöscht. Auf Wunsch nehmen wir gern weitere Interessenten kostenlos in unseren Verteiler auf: Schreiben Sie bitte an

Unsere Adresse / Website

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
Nestorstr. 11
10709 Berlin

hildebrand(at)hmanage.de
www.hmanage.de
USt-Id Nr.: DE 136617359
www.hmanage.de.dh(at)hmanage.de.
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Wir haben aus der Nachfrageentwicklung der letzten Jahre gelernt, dass zwar ein ungebrochenes Interesse an den von uns angebotenen Intensivtrainings besteht, es aber immer schwieriger wird, dieses vom "sparenden" Arbeitgeber finanziert zu bekommen. Dieser Entwicklung folgend haben wir unser offenes Veranstaltungsprogramm umgebaut und auf kürzere Veranstaltungen konzentriert. Hier als Vorinformation die für das zweite Halbjahr 2004 vorgesehenen Termine und Themen:

Berlin, 07.-08.10.04 EFQM ernsthaft starten
Gestützt auf die Erfahrung aus über 100 lizenzierten EFQM-Assessor-Trainings, die Funktion des Senior Assessors für den Ludwig-Erhard-Preis und jede Menge Vor-Ort-Erfahrung wird hier mit den neuesten EFQM-Originalunterlagen ein einzigartiges Intensivtraining sowohl für jene geboten, die ihre etwas "eingerostete" EFQM-Selbstbewertungs-Kenntnis auf den aktuellen Stand bringen wollen - als auch für "EFQM-Neulinge", die sich solide auf ein zielführendes, d.h. wirklich nutzenstiftendes Arbeiten mit dem EFQM-Modell für Excellence vorbereiten wollen und auf das ziemlich teure "Zertifikat" der DGQ oder der EFQM verzichten können:

Sie lernen in diesem Intensivtraining nicht nur, professionell mit dem EFQM-Modell für Excellence und RADAR umzugehen, sondern auch die Stärken und Verbesserungspotentiale Ihrer Institution im Zuge Ihrer Selbstbewertung so zu orten, dass Sie am Ende über weitaus mehr verfügen als über das übliche Sammelsurium an Verbesserungsmaßnahmen.

Dabei behalten wir selbstverständlich deutsche Entwicklungen zum Qualitätsmanagement wie KTQ®, BQS etc. im Auge.

Wir betten unseren EFQM-gestützten QM-Ansatz in ein auf die Balanced Scorecard gestütztes strategisches Verbesserungsprogramm ein, über dessen schrittweise Erfüllung turnusmäßige Qualitätsberichte Auskunft geben können.

Obwohl neben unserem eigenen Material alle sinnvollen EFQM-Originalunterlagen, Pausenerfrischungen, Mittagessen sowie ein gemeinsames Abendessen an einem netten Ort in unserem Preis eingeschlossen sind, kostet Sie diese Veranstaltung nur knapp kalkulierte 800 € + MWSt.!
Einzelheiten in Kürze auf unserer Website

Berlin, 14.-15.10.04. Was gehört in einen guten Qualitätsbericht?
Der Trainer ist hier Überzeugungstäter: Nach seiner Überzeugung ist zu belegen, warum das Krankenhaus (und sinngemäß jede andere Institution im Gesundheitswesen) das in Rechnung gestellte Geld wert ist. Nach eigenen Veröffentlichungen zum Thema schon in den 70er Jahren entstanden in seiner Verantwortung erste echte Qualitätsberichte bereits in der ersten Hälfte der 80er Jahre. Die gesetzliche Pflicht einer Qualitätsberichterstattung für alle Krankenhäuser kam im § 137 SGB V erst etwas später. Was sich die Selbstverwaltung dazu ausgedacht hat, ist zu beachten, aber "nicht das Gelbe vom Ei", wenn es ums Ausarbeiten strategischer Wettbewerbsvorteile (USPs) geht!

Hier setzt unser knapp zweitägiges Intensivtraining an: Sie lernen, welche Elemente in einen wirksamen Qualitätsbericht gehören und wie Sie die damit verbundenen Arbeiten sinnvoll in die allgemeine Planung und Berichterstattung zur Routine und zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung einbauen. Dafür verwenden wir eine von uns unter Berücksichtigung des EFQM-Modells, von KTQ®/pCC, BQS etc. erarbeitete und praktisch erprobte Muster-Unterlage, die Sie gern in Form eines WORD-File als Rahmen für Ihren eigenen Qualitätsbericht verwenden können.

In unserem knapp kalkulierten Preis von nur 600 € + MWSt. sind ausführliche Unterlagen, Pausenerfrischungen, Mittagessen sowie ein gemeinsames Abendessen an einem netten Ort eingeschlossen.
Einzelheiten in Kürze auf unserer Website

Berlin, 02.-03.12.04 Klinische Pfade für eine bessere Krankenversorgung
Auch wenn sich in unserem Lande noch allerlei unter - möglichst englischsprachigen - Bezeichnungen wie "Clinical Pathways" verbirgt, was bestenfalls eine ganz entfernte Ähnlichkeit mit einem im Sinne der Erfinder klinischen Pfad besitzt, ist der Begriff nun zu Recht in aller Munde.

Um mit künftigen "Festpreisen" nicht nur auszukommen, sondern a) nachweislich nicht nur des Ausweichens in eine mindere Qualität durch Weglassen notwendiger Prozeduren, übermäßiger Verkürzung der Verweildauer, Verwendung minderwertiger Materialien etc. verdächtigt werden zu können und sogar b) belegen zu können, unter den verschiedenen denkbaren diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Möglichkeiten für jeden Patienten stets die bestmögliche Alternative gewählt zu haben, bedarf es "richtiger" klinischer Pfade.

"Richtige" klinische Pfade werden hausintern verbindlich verabredet. Sie repräsentieren hinsichtlich des arbeitsteiligen Vorgehens die aktuell beste Evidenz, das vor dem Hintergrund der Erkrankung bestmögliche Ergebnis erzielen zu können. Sie sind weitestgehend "vorgedruckte ärztliche Anweisungen. Sie sind eine großenteils vorgedruckte Dokumentation und kosten nicht mehr, sondern weitaus weniger als das heutige Vorgehen - ohne an Notwendigem oder Sinnvollem zu "sparen". Selbst ein erheblicher Teil der Kodierung ist schon vorhanden, bevor der Patient dem Pfad zugeordnet ist.

Die Nutzen klinischer Pfade wurden in den letzten beiden Jahrzehnten (nicht nur) in Nordamerika eindrucksvoll bewiesen. Sie lassen sich allerdings kaum realisieren, wenn Pfade zwar auf dem Papier entwickelt, dann aber aus Kleinmütigkeit nicht mit den notwendigen organisatorischen Konsequenzen verbunden werden. Das setzt allerdings abteilungsintern, fächer- und berufsgruppenübergreifend gewisse freiwillige Veränderungen im klinischen Betrieb voraus.

In diesem praxisnahen "Crash-Kurs" lernen Sie innerhalb von knapp zwei Tagen, worauf es beim Entwickeln und Implementieren eines echten klinischen Pfades ankommt und warum Sie Um- und Irrwege mittels gleichnamiger Surrogate besser vermeiden sollten - auch wenn deren Start möglicherweise bequemer scheinen mag!

In unserem knapp kalkulierten Preis von nur 600 € + MWSt. sind ausführliche Unterlagen, Pausenerfrischungen, Mittagessen sowie ein gemeinsames Abendessen an einem netten Ort eingeschlossen. Einzelheiten in Kürze auf unserer Website


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Bewertung (+++) = sehr gut über (0) = neutral bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung - soweit nicht ausgeschlossen - durch Anklicken des Titels hier oder auf unserer Website

Katz, J.M., Green, E., Managing Quality, A Guide to System-Wide Performance Management in Health Care (Second Edition) St. Louis 1997, ISBN 0-8151-4973-5)

Als dieses Buch (unter etwas anderem Titel) im Jahre 1992 zum ersten Mal erschien, hat es der Rezensent im gleichen Jahr in San Francisco in jener Buchhandlung gekauft, die sich seinerzeit noch den Luxus einer eigenen Abteilung für Health Care Management leistete (Das Health Care Forum residierte um die Ecke, bevor es unter neuem Namen nach Chicago verlagert wurde). Und er hat es nach dem Anlesen noch am gleichen Tag verschlungen. Spitze! Seitdem hat es die eigenen bescheidenen Bemühungen auf dem Gebiete des Qualitätsmanagement dauerhaft begleitet.

So fiel dem Rezensenten erst vergleichsweise spät auf, dass es mittlerweile eine neue Auflage gab. Aber die vielen Markierungen waren ja schon in der ersten Ausgabe! So gingen die Jahre ins Land. Das Herumwerfen mit - oft missverstandenen - Qualitätsbegriffen wurde auch in diesem Lande Mode, ohne dass sich bis heute etwas materiell zum Besseren gewandelt hätte. Zumindest im Gesundheitswesen, und speziell im Krankenhaus. Zwar wurden "Qualitäts-Stellen" geschaffen, doch deren Inhaber haben oft schon längst die innere Emigration gewählt - oder sogleich die Flucht ergriffen.

Doch die Verbesserungen müssen kommen. Auch bei einer solch hohen Veränderungsresistenz wie in Deutschland! So lag es nahe, einmal zu prüfen, was es an neuen Anregungen in der neuen Auflage des Buches zu übernehmen gäbe. Gesagt, getan - und gekauft. Amazon hatte zunächst einmal Schwierigkeiten mit den Beschaffung. Dann lag das Buch auf dem Tisch. Und - Bingo!

Eine erneute Durchsicht verführte zur intensiven Lektüre jener Teile, die sich gegenüber der ersten Auflage grundlegend geändert und die neue Auflage deutlich erweitert haben. Da spiegelt sich wider, was es in den USA in der Zwischenzeit (bis 1997!) an rapiden Weiterentwicklungen gegeben hat, während wir noch uns immer in einigen Jahren auf den Stand der ersten Auflage bringen müssten. Wir haben stattdessen KTQ: C'est la vie!

Hier - nacheinander - je eine (sinngemäß übersetzte) Übersicht der Grobgliederung der ersten und zweiten Auflage:

1. Auflage:

I. Entwickeln einer Grundlage fürs Qualitätsmanagement
1 Suche nach einer Definition für Qualität
2 Blaupause für ein (ganzheitliches) Qualitätsmanagement
3 Wandel von der Qualitätssicherung zum Qualitätsmanagement
II. Implementieren des 10-Stufen-Prozesses (erweitertes PDCA)
4 1. Zuordnen von Verantwortlichkeiten
5 2. Rahmen der Krankenversorgung abstecken
6 3. Besondere Aspekte herausarbeiten
7 4. Indikatoren entwickeln
8 5. Schwellen für die Auswertung setzen
9 6. Daten sammeln, organisieren
10 7. Abweichungen auswerten
11 8. Maßnahmen ergreifen
12 9. Verbesserungen abschätzen
13 10. Relevante Ergebnisse kommunizieren
III. Management der Qualität im Qualitätsmanagement-Programm
14. Ein Wertesystem für Qualität entwickeln
15 Bewerten des eigenen Qualitätsmanagement-Programms
16 Verbessern des eigenen Qualitätsmanagement-Programms
Glossar

Auf unsere Besprechung dieses Buches wurde schon im hmanage-Newsletter 01 hingewiesen!

2. Auflage:

Teil I Einführung eines organisationsweiten Leistungs-/Ergebnismanagement
1 Suche nach einer Definition für Qualität
2 Neudefinition von Qualität in einem Umfeld von Managed Care
3 Blaupause eines Leistungs-/Ergebnismanagement
Teil II Strukturieren organisationsweiter Verbesserungen
4 Ergebnisverantwortlichkeit für Verbesserung in der Organisation: Rolle der Geschäftsführung
5 Geteiltes Führen: Strukturieren organisationsweiter Verbesserungen (Wertsteigerung)
Anhang u.a.: Warum Pflegeleitbilder etc. für sich allein ins Leere laufen müssen
Teil III Schaffen eines organisationsweiten Programms der Ergebnisorientierung
6 Identifizieren der Kunden und Ableiten strategischer Schwerpunkte
7 Priorisieren im organisationsweiten Verbesserungsprozess
8 Entwickeln und Durchsetzen von Standards
Teil IV Schaffen eines organisationsweiten Programms der Ergebnismessung
9 Entwickeln von Messungen
10 Setzen von Ergebniszielen
11 Berufsgruppenübergreifendes Sammeln und Auswerten von Ergebnisdaten
12 Organisationsweites Auswerten von Abweichungen
Teil V Schaffen eines organisationsweiten Programms der Ergebnisverbesserung
13 Entwickeln und Implementieren eines Ergebnisverbesserungsplans
14 Aktivitäten auswerten, Verbesserungen dokumentieren
15 Ergebnisse kommunizieren
Teil VI Management von Ergebnissen und Ergebnismanagementsystem
16 Bewusstsein für ein Ergebnismanagementsystem schaffen
17 Messen im Ergebnismanagementsystem
18 Verbessern im Ergebnismanagementsystem
Glossar

Fällt dem geneigten Leser etwas auf? Dem Rezensenten ist dies alles nichts Neues. Anfang der neunziger Jahre musste man vielen Krankenhäusern auch in den USA noch erklären, worum es beim Qualitätsmanagement eigentlich geht. (Also könnten wir auch bei uns allmählich damit anfangen!) ZU Beginn der zweiten Hälfte der 90er Jahre ging es dann darum, das Qualitätsmanagement auf Ergebnisse zu trimmen - auf Wertsteigerungen in der gesamten Organisation! Er hat die internationale Entwicklung intensiv begleitet - überwiegend vor Ort. Und er hat sie umzusetzen versucht, wenn auch mit zweifelhaftem Erfolg. Die Hartleibigkeit gegenüber systematischen Verbesserungen ist hierzulande doch weitaus größer, als man sich das in seinen schlimmsten Alpträumen ausdenken mag. Da hilft nur eins: Weitermachen! Wie? - Dafür ist das Buch als eine Pflichtlektüre anzusehen! (+++)

Anmerkung


: Hier werden nur Bücher und Texte besprochen, die der Rezensent aus persönlicher Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen empfiehlt hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. - Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!
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There is a big difference between motion and direction"

Dieser amerikanische Sinnspruch könnte gut als Sammelüberschrift für all jene Bemühungen dienen, die man hierzulande unter der Flagge "Gesundheitsreform" zusammenzufassen beliebt. Viel Bewegung und kein erkennbares Ziel - weder bei der Koalition noch bei der Opposition. Ergebnis: Die Leistungen werden schleichend schlechter, und der Bürger hat dafür auch noch mehr zu bezahlen!

Was tun in dieser Situation die Leistungserbringer? Wohin soll die Reise gehen? Was tut beispielsweise das Management des Krankenhauses? Wie wird konkret gesichert, was sich (mangels einer gemeinsamen Stimme der Krankenhausleitungen) die Interessenvertretungen des bekannten 'Triumvirats' aus ärztlicher, pflegerischer und Verwaltungsleitung auf die Fahnen geschrieben hat?

Auf der Website des Verbands der leitenden Ärzte steht: "Der Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V. (ist der) Zusammenschluss aller leitenden Krankenhausärzte, die verantwortungsvoll an der Gestaltung und Erhaltung eines leistungsfähigen, funktionierenden und patientenorientierten Krankenhauswesens mitwirken wollen.. . Kein Hinweis auf die Veränderungsrichtung vor dem Hintergrund eines absehbaren grundlegenden Wandels!

Für die - vor allem im BALK e.V. zusammengeschlossenen - "leitenden Krankenpflegepersonen" konnten wir leider nicht ausmachen, welche konstruktive Rolle sie angesichts der überfälligen Neuordnung des Gesundheitswesens einzunehmen gedenken. Wahrscheinlich ist man zu sehr damit beschäftigt, "die Professionalisierung der Pflege" voranzutreiben sowie Sitz und Stimme 'am Tisch des Herrn' zu haben. Aber der Beitrag zur Neuordnung des Gesundheitswesens?

Auf der Website des VKD - ehemals Fachvereinigung der Verwaltungsleiter, der sich heute als Repräsentanz der Krankenhausleitung gibt, es aber keineswegs ist - liest man: "Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlandes e. V. (VKD) hat die Aufgabe, den wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem technischen Fortschritt Rechnung zu tragen, die Humanität für den Patienten zu wahren und die Wirtschaftlichkeit bei qualitativ hochwertigen Leistungen zu sichern". Gesetzte Worte, doch wo bleibt die strategische Orientierung?

Alle tun was. Das läßt sich bei näherem Hinsehen beim besten Willen nicht leugnen. Doch mit welchem Ziel? Oder gilt nach wie vor Mark Twains "Seit wir das Ziel aus den Augen verloren haben, verdoppeln wir unsere Anstrengungen"? Wie soll sich das deutsche Gesundheitswesen jemals bessern, wenn alle verantwortlich Beteiligten auf der Leistungserbringerseite mit dem Sichern von Claims beschäftigt sind und selbst der - letztlich die Zeche zahlende - Adressat aller Bemühungen nicht einmal als zahlender Kunde akzeptiert wird, der ein Recht auf eine angemessene Leistung hat?

Nun kommt auch noch das Organ der GQMG mit dem "Schwerpunkt Versorgungsforschung". Was soll denn damit erreicht werden? In einem Artikel erfährt man: "Die subjektive Qualität ist handlungsrelevant..". Na so was! Da erfährt man - endlich? - dass auch das BMBF Steuergelder für die Entwicklung von Befragungen ausgegeben hat. Wir haben ja genug! Und die Einzelheiten werden nicht einmal allgemein zugänglich gemacht! Der Leser erfährt ein wenig über die psychischen Indikationen aus dem Qualitätssicherungsprogramm der GKV gemäß SGB XI und zur medizinischen Behandlung von Gewalt betroffener Frauen. Der "Schwerpunkt" widmet sich dem sensationellen Ziel, "wissenschaftliche Erkenntnisse in der klinischen Praxis um(zu)setzen". "Originalarbeiten" befassen sich - knapp, aber lesenswert - mit "Versorgungsforschung und Politikberatung", fremdwortbefrachtet, bedeutungsschwer und offensichtlich in Unkenntnis, was sich in der Welt längst getan hat, mit der Notwendigkeit einer "Versorgungsforschung" sowie einmal mehr mit den Themen HTA und "Gesundheitsökonomische Evaluation der Arzneimittelversorgung". "Original" - aber originell?

Von einer strategischen Richtung keine Spur. Nichts darüber, wie die Gesundheit der Bevölkerung gesichert werden könnte, ohne dass dafür immer größere Anteile ihres Einkommens verschlungen werden. Nichts über das - in Fachkreisen allseits bekannte - gigantische Ausmaß an Verschwendung als Folge eines dysfunktionalen Systems, ineffektiv strukturierter Krankenhäuser und einer Riesenzahl frustrierter Akteure, die sich schon nicht mehr vorstellen können, dass sich hier einmal irgend etwas zum Besseren ändern könnte.

Wo bleibt das Positive? - Lesen Sie doch einmal die unendlich vielen Anregungen für einen strategischen Wandel und Einzelverbesserungen aus dem In- und Ausland, mit denen mittlerweile über 150 hmanage-Newsletter gefüllt werden konnten! (Wahrscheinlich müssen wir auch unser Strategie-/BSC-Training im Winterhalbjahr erneut ins Programm nehmen).