Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

hmanage-Newsletter 129

15.12.03

Motto des Tages:

"Strategische Kodierung"

 


(Roeder et al in dk 10/2003, Seite 780, = Vorstellung der Methoden, durch Manipulieren der DRG-Kodierung zu mehr Geld zu bekommen; die Autoren sehen darin eine abzulehnende Beschäftigung des Medizin-Controllers, die nur Ärger nach sich ziehen dürfte: Zustimmung! Schon mal was von Ethik gehört?)

Unser heutiger Inhalt

1. Editorial: Über das deutsche Verhindern von Qualität mittels Qualitätsvorschrift
On the German way of preventing quality by quality regulation

2. (AHA) Healthcare Management in USA-Praktikum hinzulernen?
IFD SEP application goes online

3. (NCQA) Krankenhaus-Rechnungen künftig mit Qualitätsangaben
Medicare Bill Contains Important Quailty Reporting, Pay-For-Performance Provisions

4. (AHA) Zwei Krankenhäuser erringen den weltweit renommiertesten Qualitätspreis
Two hospitals win prestigious national quality award

5. (AHA) Vorschläge für eine IT-Strategie zur Verbesserung der Patientensicherheit
IOM panel recommends IT strategy to improve patient safety

6. (AHA) National Institutes of Health präsentiert Hochgeschwindigkeits-Internet
NIH to demonstrate medical uses for high-speed Internet

7. Aufgespießt: "Qualität" auf deutschen Websites
"Quality" on German Websites

8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links (siehe auch unter www.hmanage.de!)
Additional Links<//a>

9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher
New and/or books we are suggesting

10. Hinweis auf unser Trainingsprogramm im 1. Halbjahr 2004 in Berlin
Our Management Trainings in Berlin

11. Diskussion / Leserbrief
Discussion


Hier die Einzelheiten:

1. Editorial: Über das deutsche Verhindern von Qualität mittels Qualitätsvorschrift
On the German way of preventing quality by quality regulation
2. (AHA) Healthcare Management in USA-Praktikum hinzulernen?
IFD SEP application goes online

The Institute for Diversity in Health Management's 2004 Summer Enrichment Program online application process is now available at


3. (NCQA) Krankenhaus-Rechnungen künftig mit Qualitätsangeben
Medicare Bill Contains Important Quailty Reporting, Pay-For-Performance Provisions

4. (AHA) Zwei Krankenhäuser erringen den weltweit renommiertesten Qualitätspreis
Two hospitals win prestigious national quality award


5. (AHA) Vorschläge für eine IT-Strategie zur Verbesserung der Patientensicherheit
IOM panel recommends IT strategy to improve patient safety


6. (AHA) National Institutes of Health präsentiert Hochgeschwindigkeits-Internet
NIH to demonstrate medical uses for high-speed Internet

7. Aufgespießt: "Qualität" auf deutschen Websites
"Quality" on German Websites

(Website 12---03-44)

"Qualitätsmanagementbeauftragte ..

Alle Leistungen zuverlässig auf einem hohen Qualitätsniveau zu erbringen ist vor allem eine ethische Verpflichtung gegenüber unseren Patienten und gegenüber der Bevölkerung. Es ist aber auch die beste Zukunftssicherung für unsere Krankenhäuser. Im Mittelpunkt der Bemühungen aller Mitarbeiter der Krankenhäuser steht der kranke Mensch mit allen seinen Bedürfnissen. Das bedeutet natürlich und vor allem eine sichere, verlässliche und dem Stand des Wissens entsprechende Medizin. Behandlungsstandards müssen aktuell sein, das Sichere muss vom Unsicheren getrennt werden.
Ebenso wichtig sind uns die seelischen Erwartungen und Wünsche der Patienten. Die Krankenhäuser müssen auch Geborgenheit, Zuwendung, seelische Hilfe geben. Daraus ergibt sich die Bedeutung einer einfühlsamen und individuellen Betreuung in allen Phasen der Krankenhausbehandlung.
Die Qualität aller Leistungen, die in unseren Krankenhäusern erbracht werden, hängt von der Kompetenz und dem Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters ab, von ausreichenden Mitteln für diese Tätigkeit und von einer guten Organisation.
Unsere Qualitätsziele leiten sich aus dem Leitbild der Krankenhäuser ab. Besonders wichtig sind für uns:

1. Sehr gute Patientenversorgung, das bedeutet:
Rationale, leitliniengestütze Medizin, einfühlsamer und professioneller Umgang, gute Hotelleistungen.

2. Mitarbeiterorientierung, das bedeutet:
Mitarbeiterentwicklung, Kooperation und gegenseitige Akzeptanz, Sicherheit der Arbeitsplätze

3. Effektives Management auf allen Ebenen, das bedeutet:
Förderung reibungsloser Zusammenarbeit, Ablaufoptimierung, Verantwortlicher Umgang mit Ressourcen (Geld, Umwelt, Zeit), positive Außendarstellung und "Kundenorientierung".

4. Kontinuierliche Verbesserung in allen Bereichen, das bedeutet:
Planung und Beschreibung der wichtigen Abläufe, Schwachstellenanalyse, Übernahme neuer Erkenntnisse, Erfolgskontrollen, Qualitätszirkelarbeit.

Um diese Qualitätsziele zu verfolgen und zur Erfüllung immer stärkerer gesetzlicher Verpflichtungen haben die Krankenhäuser Buchholz und Winsen Anfang des Jahres 2000 beschlossen, ein Qualitätsmanagement einzuführen.
Hierzu wurden Qualitätsmanagement­beauftragte (..) benannt. Sie werden durch Qualitätsmanagement-Steuergruppen unterstützt, in denen kompetente Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen der Häuser vertreten sind. In jeder Abteilung wurde ein Qualitätsbeauftragter ausgewählt, der innerhalb seiner Abteilung die Verantwortung für die Erstellung von medizinischen Leitlinien hat und der für die Abstimmung mit den anderen Abteilungen und die Zusammenarbeit mit der Qualitätsmanagement-Steuergruppe zuständig ist. Weitere Mitarbeiter aus beiden Krankenhäusern erhielten eine Ausbildung zu Moderatoren. Sie werden jetzt Qualitätszirkel leiten, in denen interne Abläufe analysiert und verbessert werden.
Qualitätsmanagement wirkt nicht nur nach innen, es ist eine ebenso wichtige Aufgabe, Qualität auch sichtbar zu machen. Hierzu dient der Vergleich mit anderen Krankenhäusern im Rahmen der "externen Qualitätssicherung", die inzwischen gesetzliche Pflicht geworden ist. Hierzu dienen auch jährliche Qualitätsberichte und schließlich der Erwerb von Qualitätszertifikaten (Zertifizierung).
Internet-Quellen:..

(Website 12---03-45)

"Das St.Rochus-Hospital hat seit 1996 begonnen ein Qualitätsmanagementsystem einzuführen.

Aufgrund der Einführung und Anwendung dieses Qualitätsmanagementsystems wurde das St.Rochus-Hospital nach der Deutschen Industrienorm (DIN EN ISO 9001) im August 1998 zertifiziert. Die Zertifizierung wurde von der DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen mbH) vorgenommen.

Was das Qualitätsmanagement im einzelnen bedeutet, wollen wir hiermit in groben Zügen erläutern.

Alle qualitätsrelevanten Aktivitäten und Tätigkeiten, sind in einem Qualitätsmanagementhandbuch niedergelegt.

Zu den wesentlichen Inhalten des Handbuches gehört die Definition unserer Ziele.

Das oberste Qualitätsziel des St. Rochus Hospitals ist die individuelle, umfassende und geplante Betreuung des Patienten durch die koordinierte, zielgerichtete Zusammenarbeit aller Bereiche.

Dem Patienten soll in kürzester Zeit sein Leben in verbessertem Zustand im selbstbestimmten Umfeld ermöglicht werden. Das wirtschaftliche Ziel ist mit den vorgegebenen Mitteln (Budget) ein Maximum an Leistung zu erreichen. Die Mitarbeiter des St. Rochus-Hospitals orientieren sich dabei an den Erfordernissen, die sich aus dem christlichen Menschenbild ergeben.

Wichtige Kriterien sind:

Unsere Stärken liegen:

Diese Ziele gilt es zu pflegen und auszubauen.

Zur Erreichung der Ziele ist es von entscheidender Bedeutung, daß alle Mitarbeiter im Bewußtsein arbeiten, daß die Arbeit für kranke Menschen eine besondere Dienstleistung ist, die von allen ein hohes Maß an Verantwortungs- und Qualitätsbewußtsein erfordert.

Das Thema "Qualität" ist deshalb wichtiger Bestandteil bei internen Mitarbeiterschulungen, bei der Einführung neuer Mitarbeiter und in hausinternen Publikationen.

Im St. Rochus-Hospital sind Qualitätszirkel eingerichtet, die die Abläufe auf ihre Übereinstimmung mit unseren Qualitätszielen überprüfen und Verbesserungen, Änderungen und Ergänzungen erarbeiten und vorschlagen. Ferner versuchen wir, durch regelmäßige Kontrollen, ständig die Ziele und die formulierten Verfahrensanweisungen zu überprüfen und an deren Verbesserungen und Änderungen zu arbeiten.

Die Teilnahme an externen Qualitätssicherungsprogrammen ist selbstverständlich. Die Ergebnisse werden in Qualitätszirkeln (abteilungsinternen/-übergreifenden) diskutiert und dadurch für das ganze Haus nutzbar gemacht.

Die Qualitätspolitik des St. Rochus - Hospitals will die Entwicklung eines Qualitätsbewußtseins bei allen MitarbeiterInnen aufbauen bzw. fördern.

Dadurch wollen wir auf der einen Seite eine größtmögliche Zufriedenheit unserer Patienten und auf der anderen Seite eine Zufriedenheit aller Beschäftigten erreichen. Ferner ist es unser Bestreben von Seiten der Wirtschaftlichkeit, eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur zu schaffen.

Um diese von uns formulierten Anforderungen zu erfüllen, wurden innerhalb der organisatorischen Struktur einige Gremien geschaffen.

Das Qualitätsmanagementsystem des St. Rochus-Hospitals ist sowohl top down als auch bottom up organisiert.

Die Struktur ist der obigen Grafik zu entnehmen".

(Website 12---03-46)

"ZERTIFIZIERUNG
Das Klinikum Chemnitz wurde als erstes deutsches Krankenhaus im Jahr 2000 nach den weltweiten Standards der "Joint Commission International Accreditation" (JCIA) zertifiziert.

Was ist unter Zertifizierung nach JCIA zu verstehen?

Was bringt die Zertifizierung?

(Website 12---03-47)

"Qualitätsmanagement - Strategische Zukunftssicherung

Grundlage für das erfolgreiche Bestehen auf dem Gesundheitsmarkt ist eine qualitativ hochwertige, bedarfsorientierte und wirtschaftliche Patientenversorgung.

- Die medizinische Leistungsqualität kontinuierlich weiterzuentwickeln und die erforderlichen Organisationsstrukturen zu optimieren ist deshalb für uns eine zentrale Managementaufgabe
- Ein Schlüsselinstrument für die nachhaltige Umsetzung der damit verbundenen Aufgaben ist die konzerneinheitliche Qualitätsmanagementstrategie, die auf die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität abzielt.

Qualitätsmanagementstrategie der Mediclin AG

Zentrale Elemente im Qualitätsmanagement der MediClin sind:

- systematisches Prozessmanagement durch Darlegung, Bewertung und Optimierung der zentralen Dienstleistungsprozesse und Schnittstellen,
- systematische und an externen Standards orientierte Bewertung der Kliniken und ihrer Managementsysteme bezogen auf Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität sowie
- die Nutzung von Verbesserungspotentialen zur Optimierung der Behandlungs- und Dienstleistungsqualität.

Den Rahmen für die umfassende Beurteilung des klinikinternen Managements bilden die Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2000 und die branchenspezifischen Qualitätsanforderungen der DEGEMED und der KTQ.

-> Liste der zertifizierten Einrichtungen

Für die MediClin beruht erfolgreiche Qualitätssicherung und -entwicklung auf einem interdisziplinären Ansatz, der medizinisch-therapeutische, betriebswirtschaftliche und organisationspsychologische Perspektiven zusammenführt.

Qualitätsmanagement heißt für unsere Kliniken:

- Aufbau, Pflege und Weiterentwicklung eines klinikspezifischen internen Qualitätsmanagementsystems, orientiert an den Anforderungen des international anerkannten Qualitätsmanagementmodells der DIN ISO 9001:2000;
- branchenspezifische Fundierung des Qualitätsmanagementsystems durch Qualitätsanforderungen der KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus) oder der DEGEMED (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation);
- internes Benchmarking, Beteiligung an klinikübergreifenden Qualitätsaudits und systematische Nutzung externer Qualitätssicherungsprogramme;
- kontinuierliche unternehmensinterne Befragungen von Patienten, Mitarbeiterbefragungen, Einweiser- und Angehörigenbefragungen

Qualitätsmanagement bringt Managementqualität

Durch internes Qualitätsmanagement schaffen und sichern wir systematisch Managementqualität in den für unsere Leistungserbringung wichtigen Prozessen durch:

- die Schaffung von transparenten Arbeitsabläufen,
- konsequente Prozessorientierung und -kontrolle,
- die Vereinbarung und Bewertung von Qualitätszielen,
- die Durchführung regelmäßiger Qualitätsaudits in unseren Kliniken und die konsequente Nutzung von Informationen aus externern Qualitätssicherungsprogrammen sowie
- die systematische Berücksichtigung der Bedürfnisse und Anforderungen unserer Patienten und Geschäftspartner"

(Website 12---03-48)

"Qualititätssicherung

Eine hohe Qualität unserer Dienstleistungen ist ein unverzichtbares Unternehmensziel. Den Maßstab für unsere Qualität setzt in erster Linie der Patient, darüber hinaus jedoch alle Personen, auf die sich unsere Leistung/Tätigkeit mittelbar oder unmittelbar bezieht.
Jeder Miktarbeiter ist für Qualität und ein positives Erscheinungsbild besonders in seinem Wirkungskreis verantwortlich.
Wir unterstützen Maßnahmen der internen und externen Qualitätssicherung.
Mit geeigneten Verfahren und Methoden ermitteln wir, ob die Behandlungsziele erreicht und die Abläufe und der Ressourcenverbrauch optimiert worden sind.
Wir fördern die Akzeptanz und Qualität von Maßnahmen, indem wir unsere Mitarbeiter in den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung einbeziehen.
Hierzu richten wir berufs-, bereichs- und klinikübergreifende Qualitätszirkel ein".

http://www.mediclin.de/leistungen/qm.html


8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links

http://www.krankenhaus-aok.de/newsletter/newsletter.php Krankenhaus-Newsletter der AOK

http://www.efqm.org/benchmarking/CID_CSR_After_Event_Info.htm Präsentantionen vom EFQM Common Interest Day on Corporate Social Responsibility

http://www.wido.de/Aktuelles/index.html Auszüge aus Krankenhaus-Report 2003

http://jcrinc.post.intellimedia.com/UM/T.asp?A2557.25634.581.1.13293 The December 2003 Joint Commission Journal on Quality and Safety is now available online with free, unrestricted access

http://www.patienten-information.de/ Patienteninformationsdienst der Ärzteschaft

http://www.businessweek.com/magazine/content/03_46/b3858001_mz001.htm?c=bwinsidernov7&n=link1&t=email Interessanter Artikel über Toyota


9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung sowie weitergehende Information durch Anklicken des Amazon-Button auf unserer Website bzw. des Titels - soweit in unsere Empfehlungsliste aufgenommen - im Buchverzeichnis unserer ständig aktualisierten und weiter ausgebauten Website


- Hellmann, Wolfgang, Praxis Klinischer Pfade, Viele Wege führen zum Ziel, mit Pfad-CD, Landsberg/Lech 2003, ISBN 3609162252

Wolfgang Hellmann gebührt das Verdienst, frühzeitig die - nach Jahren des Tiefschlafs allerorten sprießenden - Aktivitäten zum Generalthema "Pfade" im Lande und darüber hinaus mehr als jemand sonst gebündelt und einer breiteren Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. Hier also ein drittes, diesmal 350 Seiten starkes Ecomed-Buch "Viele Wege .." - das kann man wohl sagen! Aber ".. zum Ziel?" -Da sind wir nicht ganz so sicher: Zu welchem Ziel : "Kostententransparenz, Verbessern der Behandlungsqualität und Senken der Verweildauer" wie auf dem Klappentext? Für nahezu nichts davon finden sich im Buch Belege. Doch hier erst einmal eine - knapp kommentierte - Übersicht der gesammelten Aufsätze:

Vorwort
- Ziele und Nutzen Klinischer Pfade (Knappe Übersicht, Rezensent ist Autor)
- Klinischer Pfade - Unverzichtbar und auch mit preiswerten Lösungen umsetzbar (Plädoyer des Herausgebers anzufangen)
- Veränderungsmanagement im Kontext von DRG und Klinischen Pfaden unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Leitender Krankenhausärzte (Ergänzungsartikel zum 1. Band, Motto: "Wandel tut not! Angesprochene BSC offensichtlich falsch verstanden! Abbildung 10 jedenfalls gründlich mißglückt)
- Vom optimierten Aufnahmeprozess zum Indikationspfad - Ein innovativer berufsgruppenübergreifender Ansatz zur Verbesserung der Behandlungsqualität im Klinikum Hannover (Bericht über ein Pilotprojekt bezüglich des Aufnahmeprozesses in der HNO, Formulare, Patientenlaufbogen: Ergebnis: "..äußerte der Chefarzt .. dass das Klima und die Zusammenarbeit .. deutlich besser geworden seien.."; einige Tipps zum Vorgehen, Autor hält beschriebene "Vorgehensweise (für) .. überaus erfolgreich")
- Klinische Pfade im DRG-Kontext - Einführung im Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover (Man hat begonnen, vorerst soll ohne EDV gearbeitet werden)
- Interprofessionelles Qualitätsmanagement als unverzichtbare Grundlage für eine erfolgreiche Pfadarbeit - Anregungen aus dem Universitätsklinikum Frankfurt/Main (QM und Pfade gehören zusammen, Ausführungen zu QM-Strukturen, Sinn der Ausführungen nicht ganz klar)
- Vom Klinischen Pfad zum Qualitätsmanagement - ein innovatives Strategiekonzept des Universitätsklinikums Mainz (Hauptaussage "Pfade gehen quer zu den Abteilungen" (stimmt! aber bisherige Abteilungen stören eher!), ansonsten wohl primär Reklame für eine Beschreibungs- und Simulationssoftware PROfit)
- Konfigurationsmanagement von Behandlungsmustern im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (sehr lesenswert: Auf solider Erfahrung beruhender , stark ISO-9000-geprägter und damit etwas bürokratischer Ansatz; bei Paschen - mittlerweile in Köln - laufen interessante Dinge!)

- Das Sana-Projekt, Geplante Behandlungsabläufe (1. Strategische Einordnung in die Unternehmensentwicklung: Der einleitende pauschale Bezug zu Mission, Vision, Werten und Strategie zu Beginn liest sich ein wenig wie früher DDR-übliche Litaneien zum x-ten Parteitag vor jeder Veröffentlichung: Was soll mit Pfaden ANDERS werden?? Außerdem lesen wir hier etwas zum EFQM-Kriterium "Prozesse". Der - als Checkliste höchst nützliche - Hauptteil dieses Aufsatzes befaßt sich auf etwa 55 Seiten mit dem Thema "Zielekatalog und Projektarchitektur". Das beginnt mit einer Sammlung (höchst lobenswerter, wenn auch etwas pauschaler) "Ziele". So etwas kann man wohl mit guten Pfaden erreichen! Es folgen ausführliche Ausführungen zur Projektstruktur, zu Akzeptanzfragen und zu den Projektpartnern, mit deren Hilfe Aspekte der Evidenz, des Risikomanagement und Rechtsfragen abgedeckt werden und ein IT-Hersteller vorgestellt wird, der das Ganze umsetzen soll, sowie zur Übertragung. Unter dem letzten Gliederungspunkt verbirgt sich - als wohl interessantestes Teil des ganzen Aufsatzes - die beispielhafte Darstellung einer Pfadentwicklung. Leider geht es dabei oft mehr um (z.B. Präsentations- und Recherche-)Methoden und Vorgehensweisen als um Inhalte. Sehr nützlich die Zusammenstellung von Qualitätskategorien und Aspekten der Rechtssicherheit! Dann wird das Ganze noch einmal zusammengefaßt und um ein paar passende Web-Adressen ergänzt).
- Einführung von Behandlungspfaden im Kontext eines zukunftsorientierten Krankenhauskonzeptes (wenig zum Krankenhauskonzept, etwas IT, Mind-Map eines Myocardinfarkts), Auszug aus einer Prozessdarstellung, wie sie der klinische Anwender besser nicht auf seinem Bildschirm finden sollte. Am besten der letzte Satz: "Der Humanfaktor sollte bei der zunehmenden Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse nicht unberücksichtigt bleiben." (So ist es)
- Modulare Clinical Pathways - Konzept und Internetforum ClinPath.de (Hier wird der evolutionäre IT-Ansatz des Berliner KEH vorgestellt, den Krankenhausarzt zu einem geordneteteren Vorgehen zu bewegen und sich durch Vorgehensvergleich immer mehr an Best Practice anzunähern. Sehr interessant, aber noch lange keine klinischen Pfade: Umtaufen und dann viel Erfolg bei der Vermarktung!)
- Verzahnung von Pfad- und Budgetkalkulation als Basis für das prozessgesteuerte Krankenhaus (Bei genauerem Hinsehen keine Pfaddarstellung, sondern Elemente einer Fallartenkalkulation, in diesem Sinn sehr schön dargestellt)
- Klinische Pfade und Kostendämpfung in der Herzchirurgie des LKH Klagenfurt - Stand und Perspektiven (wohl eher Grundüberlegungen zu einer Fallartenkalkulation; daher ist es nur plausibel, dass "Klinischer Pfad" in Anführungsstrichen geschrieben wird!)
- Modellierung von klinischen Prozessen mittels einer leicht anwendbaren Softwarelösung (hier wird kein Pfad modelliert, sondern eine Beschreibungssoftware vorgestellt)
- Die Umsetzung Klinischer Pfade wandelt Krankenhausinformationssysteme zum handelnden Prozesssteuersystem (Werbende Beschreibung von micom)
- Was Krankenhäuser im DRG-System aus den Erfahrungen der Fertigungsindustrie und von Dienstleistungsunternehmen für die Umsetzung Klinischer Pfade und die Organisationsentwicklung lernen können (Sehr nützlich: Organisations- sowie Marketing-Basics, von einem Arzt - Dr. Scheu - nach dem Motto vermittelt, vieles geht auch im Krankenhaus ! - Sehr wahr!! (Auch wenn der Rezensent nicht alle Ausführungen unterschreiben würde)

Die CD zum Thema Klinische Pfade (Zusammenfassung des Herausgebers unter Verweis auf die von Dr. Scheu entwickelte, dem Buch beiliegende "Tauschbörsen-CD")
Glossar
Ergänzende Literatur
Autoren
Stichwortverzeichnis

Urteil: Zusammen mit dem ersten Buch Hellmanns ist dies die wohl beste, derzeit verfügbare Übersicht über den Stand der "Pfadbemühungen" im deutschsprachigen Raum. Dieser Band ist noch informativer! Leider kann auch der engagierteste Herausgeber nur das zusammentragen, was ihm seine Autoren liefern. Eine Vorlage für die eigene Arbeit sucht der Leser daher auch hier leider vergeblich. Der Nutzen des Vorgestellten ist sehr unterschiedlich. Doch Hochachtung vor der editorischen Leistung! Verbunden mit dem stillen Wunsch, nun doch noch ein "richtiges" Pfadbuch produziert zu bekommen, in dem steht, a) was darunter genau zu verstehen ist, b) wie man einen Pfad denn nun entwickelt (am konkreten Beispiel), c) welche Dokumente (samt Methoden) dabei nützlich sind, d) wie die technisch-organisatorische Lösung für einen Pfad in der Praxis am besten aussieht (im Anfang auf keinen Fall IT-gestützt!), e) welche organisatorischen Voraussetzungen für einen Pfaderfolg geschaffen werden müssen, f) wie eine Implementierung tatsächlich gelingen könnte, und g) welche Möglichkeiten es gäbe, die Pfadentwicklung durch Normierung zu beschleunigen.

Gleichwohl betrachten wir das Werk als Pflichtlektüre für alle, die sich mit Pfaden befassen - wenn auch streckenweise eher als abschreckendes Beispiel! Während wir Hellmanns ersten Band mit einem schwachen (++) bewerteten, ist diesmal ein sehr positives (++) drin!

Frühere Buchbesprechungen im hmanage-Newsletter:

- Arnold, Klauber, Schellschmidt, Krankenhaus-Report 2002, Stuttgart ISBN 3794522192 - hmanage Newsletter 80 - ( ++ )

- Bachmann, Stefanie, Du hättest leben können, Bergisch-Gladbach 2002, ISBN 3404614801 - hmanage Newsletter 82 - (++)

- Baldor, von Robert A., Managed Care - Made Simple, Malden, Massachusetts 1998 - hmanage Newsletter 12 - ( + )

- Bashe, Hicks, Branding Healthcare Services, 2000 - hmanage Newsletter 11 - (++)

- Bennis, Warren G., Thomas, Robert J., Geeks & Geezers, How Era, Values, and Defining Moments Shape Leaders, Boston 2002, ISBN 1578515823 - hmanage Newsletter 104 - (+++ )

- Bihr, Hekking, Krauskopf, Lang (Hrsg.), Handbuch der Krankenhaus-Praxis, Unternehmensstrategien für Praktiker, 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Blumenschein, Annette, Ehlers, Ingrid Ute, Ideenmanagement - Wege zur strukturierten Kreativität, München 2002 ISBN 393242543X - hmanage Newsletter 106 - ( +++ )

- Bornholdt, H.-P., Dubben, H.-H., Der Hund, der Eier legt. Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken, Reinbek 2001, ISBN 3499611546 ( + )

- Brandt (Hrsg.), Qualitätsmanagement & Gesundheitsförderung im Krankenhaus (Hrg.), Handbuch zur EFQM-Einführung 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( 0 )

- Brassard, Michael, Ritter, Diane, Memory Jogger II - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Brown, Mark Graham, Keeping Score, Using Right Metrics to Drive World-Class Performance, New York 1996, ISBN 0814403271 - hmanage Newsletter 109 - (++ )

- Buckingham/Coffman, First, Break All The Rules, New York 1999 - hmanage Newsletter 22/33 - (+++)

- Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen e.V. (Hrsg.), Empfehlungen für die Klinisch-Geriatrische Behandlung, Jena 1998, ISBN 3437311166 - hmanage Newsletter 125 - (++)

- Bundesärztekammer unter Mitarbeit von Kolkmann, Seyfarth-Metzger, Stobrawa, Leitfaden: Qualitätsmanagement im deutschen Krankenhaus, 2. Auflage, München 2001 - hmanage Newsletter 81 - (0)

- Burns, Lawton R., and Wharton School Colleagues, The Health Care Value Chain, Producers, Purchasers, and Providers, San Francisco 2002, ISBN 0787960217 - hmanage Newsletter 98 - (++)

- Caldwell, Chip, Mentoring Strategic Change in Health Care, An Action Guide, Milwaukee WI 1995 (ISBN 0873892240) - hmanage Newsletter 87 - ( +++)

- Carpman, Janet, Design That Cares Planning Health Facilities for Patients and Visitors, 2nd Edition, Chicago 1993 - hmanage Newsletter 26 - (+++)

- Carr, Maureen P., Jackson, Francis W., The Crosswalk, Joint Commission Standards and Baldridge Criteria, Joint Commission 1997 - hmanage Newsletter 21 - (++)

- Chaplin/Terninko, Customer Driven Health Care - QFD for Process Improvement and Cost Reduction, Milwaukee Wi 2000 - hmanage Newsletter 08/25 - (+++)

- Cloke, Kenneth, Goldsmith, Joan, The End of Management and the Rise of Organizational Democracy, San Fancisco 2001 - hmanage Newsletter 90 - (+++)

- Collins, Jim, Good to Great, Why Some Companies Make the leap ... and Other Don´t, New York 2001 ISBN 0066620996 - hmanage Newsletter 08 - ( +++ )

- Conger, Jay A., Winning 'Em Over, A New Model for Management int the Age of Persuasion, New York 1998 - hmanage Newsletter 111 - ( +++ )

- Conners, R.B., Editor, Integrating the Practice of Medicine, A Decision Maker`s Guide to Organizing and Managing Physician Services, Chicago, ISBN 155648206X (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 112 - ( ++ )

- Conrad, Balanced Scorecard als modernes Management-Instrument im Krankenhaus 2001 - hmanage Newsletter 08 - ( - )

- Coulmas, Florian, Die Deutschen schreien, Reinbek 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Dahlgaard, Knut, Jung, Kalle, Schelter, Wolfgang, Profit-Center-Strukturen im Krankenhaus, Potentiale, Risiken und (Neben-)Wirkungen, Frankfurt (M) 2000, - hmanage Newsletter 60 - (+).

- Das Qualitätssicherungsprogramm der gesetzlichen Rentenversicherung in der medizinischen Rehabilitation - Instrumente und Verfahren 2000, Frankfurt/Main 2000,
ISBN 3-926181-44-3; nicht im Amazon-Verzeichnis! - hmanage Newsletter 27 - (+++).

- Dörner, Der gute Arzt, Lehrbuch für ärztliche Grundhaltung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (++)

- Dreger, Wolfgang, Erfolgreiches Risiko-Management bei Projekten, Renningen 2000 - hmanage Newsletter 39 - (+++)

- Düllings, Fischer, Greulich, Köninger, Metzger, Brudermüller-Fleischle, Tabbert, Praxis-Handbuch der DRGs in Deutschland, Heidelberg 2001, ISBN 3768504298 - hmanage Newsletter 49 - (+)

- Dykes, Patricia C., Wheeler, Kathleen (Hrsg.), Critical pathways - Interdisziplinäre Versorgungspfade, Bern 2002, ISBN 3-456-83258-3 - hmanage Newsletter 89 - (+++)

- Eichhorn / Schmidt-Rettig (Hrsg.) Profitcenter und Prozeßorientierung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Ernst/Seibert/Stuckert, KonTraG, KapAEG, StückAktG, Euro- EG. Gesellschafts- und Bilanzrecht. Düsseldorf 1998, ISBN 3802107888 ( + )

- Evers, Michael, Schaeffer, Doris (Hrsg.), Case Management, Bern 2000 - hmanage Newsletter 31 - (++)

- Fuller / Farrington, From Training to Performance Improvement, Navigating the Transition, San Francisco 1999 - hmanage Newsletter 15 - (++)

- Gaucher, Ellen J., Coffey, Richard J., Total Quality in Healthcare, From Theory to Practice, San Francisco 1993 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gaucher / Coffey, Breakthrough Performance, Accelerating the Transformation of Healthcare Organizations, San Francisco 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++) Goonan, Kathleen Jennison, The Juran Prescription, Clinical Quality Management, San Francisco 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gerlach, Ferdinand M., Qualitätsförderung in Praxis und Klinik, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 07 - (+++)

- Gräbig, Klaus, Qualitätsmanagement, Statistik, Umweltmanagement, Loseblattsammlung, Berlin 1995, ISBN 3410140700 (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 40 - (++)

- Griffith, John R., Designing 21th Century Healthcare, Chicago 1998, ISBN 1567930875 - hmanage Newsletter 76 - (+++)

- Guinane, Carole S., Clinical Pathways, Tools and Methods for Designing, Implementing, and Analyzinig Efficient Care Practices, New York 1997, ISBN 0786311231 - hmanage Newsletter 36 - (+++)

- Haeske-Seeberg, Heidemarie, Handbuch Qualitätsmanagement im Krankenhaus, Strategien - Analysen - Konzepte, Kohlhammer, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 28 - ( 0 )

- Harry / Schroeder, Six Sigma, Frankfurt/M 2000 - hmanage Newsletter 16 - (++)

- Hellmann, Wolfgang, Klinische Pfade, Konzepte, Umsetzung, Erfahrungen, Landsberg/Lech 2002 ISBN 3609161434 - hmanage Newsletter 75 - (++)

- Heilmann, Klaus, Das Risiko der Sicherheit, Stuttgart 2002, ISBN 37777611484 - hmanage Newsletter 122 - (+++)

- Herschel, Gerhard, Die wirrsten Grafiken der Welt, Hamburg 2003, ISBN 3455-093876 - hmanage Newsletter 102 - (+++)

- Herzog, Stein, Wirsching (Hrsg.), Qualitätsmanagement in Psychotherapie und Psychosomatik, Stuttgart 2000, ISBN 3131281510 - hmanage Newsletter 30 - (+++)

- Hock, Dee, Die Chaordische Organisation - vom Gründer der VISA-Card, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 43 - (++)

- Igl, Schiemann, Gerste, Klose, Qualität in der Pflege, Betreuung und Versorgung von pflegebedürftigen alten Menschen in der stationären und ambulanten Altenhilfe, Stuttgart 2002 ISBN 3794521781 - hmanage Newsletter 43 - (XXX)

- Ilkilic, Ilhan, Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten, Interfakultatives Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (ISEW) Universität Tübingen, ISBN 39359330292003, Tübingen 2003 - hmanage Newsletter 115 - (++)

- Imai, Maasaki, KAIZEN, München 1991 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Ishikawa, Kaoru, Guide to Quality Control, Tokyo 2000 (Japanische Erstauflage 1971) Nur bei

- IWA-1:2001 - Quality Management Systems: Guidelines for Process Improvements in Health Care Organizations (ISO/AIAG/ASQ) - hmanage Newsletter 37 - (++).

- Jäckel, Achim (Hrsg.), Telemedizinführer Deutschland 2001 - Nicht bei AMAZON! - hmanage Newsletter 29 - (++)

- JCAHO, Using Performance Improvement Tools in Health Care Settings, Chicago 1996, Nur bei

- JCAHO, The Measuring Mandate, Chicago 1993, Nur bei

- JCAHO, A Guide to Performance Measurement for HospitalsChicago 2000 Nur bei

- Joint Commission International (JCI), Joint Commission International Accreditation Standards for Hospitals, Second Edition, Effective 2003, Oakbrook Terrace (Chicago) 2002, ISBN 0-86688-779-2 - hmanage Newsletter 62 - (+++)

- Joint Commission Resources, Failure Mode and Effects Analysis in health Care, Proactive Risk Reduction, Oakbrook Terrace IL 2002. ISBN 086688758X - hmanage Newsletter 123 - (+++)

- Joint Commission Resources, Tools for Performance Measurement in Health Care, A Quick Reference Guide, Oakbrook Terrace IL 2002. ISBN 0866887156 - hmanage Newsletter 118 - (+++)

- Joint Commission Resources, Putting Evidence to Work: Tools an resources, Oakbrook Terrace IL 2002. ISBN 0866887156 - hmanage Newsletter 119 - (+++)

- Kahla-Witzsch, Zertifizierung im Krankenhaus nach DIN EN ISO 9001:2000, Ein Leitfaden, Stuttgart 2003 (ISBN 317017293X) - hmanage Newsletter 100 - (+)

- Kaplan, Robert S., Cooper, Robin, Cost & Effect, Using Integrated Cost Systems to Drive Profitability and Performance, Boston 1998, ISBN 0875847889 - hmanage Newsletter 116 - (+++)

- Kaplan / Norton, The Strategy Focused Organization, Boston 2000 (+++)- Kaplan / Norton, Die strategiefokussierte Organisation, Stuttgart 2001, die deutsche
Übersetzung - hmanage Newsletter 32 - (+++)

- Katz, Jaqueline, Green, Eleanor, Managing Quality, A Guide to Monitoring and Evaluating Nursing Services, St. Louis 1992 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Kazandjian, Vahé A. (Ed.), Accountability Through Measurement, A Global Healthcare Imperative, Miwaukee, WI 2003, ISBN 0-87389-567-3 - hmanage Newsletter 88 - (+++)

- Klemperer, David, Die Öffentlichkeit schützen und den Berufsstand anleiten, Kompetenzerhaltung, Fortbildung und Rezertifizierung von Ärzten in Kanada, Berlin 2002, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Public Health, Presse- und Informationsreferat, Reichspietschufer 50, D-107085 Berlin-Tiergarten, 030-25491-577, NICHT BEI AMAZON! - hmanage Newsletter 50 - (+++)

- Klemperer, David, Wie Aerzte und Patienten Entscheidungen treffen, Konzepte der Arzt-Patient-Kommunikation, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) 2003, NICHT BEI AMAZON! - hmanage Newsletter 128 - (+++)

- Kirchner/ Kirchner, Change Management im Krankenhaus, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( + )

- Klie / Student, Die Patientenverfügung, Freiburg 2001 - hmanage Newsletter 18 - (++)

- Kotter, John P., Heskett, James, L., Corporate Culture and Performance, New York 1992 - hmanage Newsletter 61 - ( ++ )

- KTQ(R)-Manual incl. KTQ(R)-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, Düsseldorf 2002, Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 45 - ( + )

- KTQ®-Manual incl. KTQ®-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, 1. Ergänzungslieferung Düsseldorf Dezember 2002, Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 45 - (+)

- Langley, Nolan, Nolan, Norman, Provost, The Improvement Guide, San Francisco 1996, ISBN 0787902578 - hmanage-Newsletter 50 - (+++)

- Lauterbach / Schrappe (Hrsg.)Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Evidence-based Medicine, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 19 - (+++)

- Leitlinien-Manual von AWMF und ÄZQ, Supplement I - Nur über www.urbanfischer,de/journals/zaefq <http://www.urbanfischer,de/journals/zaefq> !!! - hmanage Newsletter 17 - (+++)

- Lombriser, Roman, Abplanalp, Peter A., Strategisches Management, Visionen entwickeln, Strategien umsetzen, Erfolgspotentiale aufbauen, 2. Auflage Zürich 1998, ISBN 3908143594 - hmanage Newsletter 93 - (++)

- Magretta (in Zusammenarbeit mit Nan Stone), What Management Is: How It Works and Why It's Everyone's Business, New York 2002, ISBN 0743203186 - hmanage Newsletter 59 - (+++)

- Maheu, Marlene M., Whitten, Pamela, Allen, Ace, E-Health, Telehealth, and Telemedicine, A Guide to Start-Up and Success, San Francisco 2001, ISBN: 0787944203 - hmanage Newsletter 55 - (+++)

- Maywald, Franz, Struwelpeter für Manager, Eine Anleitung zum Ungehorsam, München 2002, ISBN 3932425421 - hmanage Newsletter 110 - (+)

- Metzger, Oswald, Einspruch!, München 2003, ISBN 3570500470 - hmanage Newsletter 107 - (+++)

- Mozena/Emerick/Black, Stop Managing Costs, Designing Healthcare Organizations Around Core Business Systems, Milwaukee 1999 (+++)

- Müller, Jörg, Umfassendes und nachhaltiges Qualitätsmanagement im Krankenhaus - Diskussion von Referenzmodellen und zukunftsorientierten Strategien,
Erlangen-Nürnberg (0) - nur über das Universitätsinstitut! - hmanage Newsletter 24 - ( + )

- Müller-Stevens, G., Lechner, C., Strategisches Management, Wie strategische Initiativen zum Wandel führen, der Sankt Galler Management-Navigator (GMN), Stuttgart 2003, ISBN 379102051X - hmanage Newsletter 101 - (++)

- Niven, Paul R., Balanced Scorecard Step-by-Step: Maximizing Perfomance and Maintaining Results, ISBN 0471078727, New York 2002, hmanage Newsletter 114 - (+++)

- Niven, Paul R., Balanced Scorecard Schritt für Schritt, Weinheim 2003, ISBN 3527500634 - hmanage Newsletter 127 - (+++)

- Oberender, Hebborn/Zerth, Wachstumsmarkt Gesundheit, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 84 - ISBN 3825222314 (0)

- Ollenschläger, G., Bucher, H.C., Donner-Banzhoff, N., Gaebel, W., Kunz, R., Müller, O.-A., Steurer, J. (Hrsg.), Kompendium evidenzbasierte Medizin, Bern 2003, ISBN 3456835825 - hmanage Newsletter 108 - (+++)

- Pfeffer / Sutton, The Knowing-Doing Gap, Boston 1999 - hmanage Newsletter 13 - (++)

- Power, Michael, The Audit Society, Rituals of Verification, Oxford 1997 - hmanage Newsletter 54 - (++)

- Preuß, Räbiger, Sommer, Managed Care, Evaluation und Performance-Measurement integrierter Versorgungsmodelle, Stand der Entwicklung in der EU, der Schweiz und den USA, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 83 - ISBN 3794520998 (+)

- Preston Gee, E., 7 Strategies to Improve your Bottom Line, The Healthcare Executive Guide, Chicago 2001, ISBN 156793157X - hmanage Newsletter 54 - (+++)

- Raidl, Monika E., Qualitätsmanagement in Theorie und Praxis - eine Verbindung von Instrumenten der empirischen Sozialforschung und der Einsatz und Nutzen für die Praxis (eine empirische Studie in einer süddeutschen Privatklinik, München und Mering 2001, - hmanage Newsletter 22 - ( 0 )

- Rankin, Sayy H., Duffy Stallings, Karen, (Hrsg.), Patient Education, Princples and Practice, 4. Auflage Philadelphia 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Rath & Strong's Six Sigma Pocket Guide, 34 Werkzeuge zur Qualitätsverbesserung, TÜV-Verlag Köln 2002, ISBN 3824906678 - hmanage Newsletter 67 - (+++)

- Rettich, Richard A., Healthcare in Transition, Technology Assessment in the Private Sector, Santa Monica 1997, ISBN 0833024442 - hmanage-Newsletter 47 - (+++)

- Rieben / Müller / Holler / Ruflin, Pfadkostenrechnung als Kostenträgerrechnung, Kalkulation und Anwendung von Patientenpfaden, Herausgeber Wolfgang Hellmann, ISBN 360916171X, Landsberg/Lech 2003 - hmanage-Newsletter 117 - (+++)

- Robert-Bosch-Stiftung (Herausgeber), Pflege neu denken, Zur Zukunft der Pflegeausbildung, Stuttgart 2000, ISBN 3794520947 - hmanage-Newsletter 77 - (+++)

- Rodwin, Marc C., Medicine, Money & Morals, Physicians´ Conflict of Interest, New York / Oxford 1993, ISBN 019509647-9 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Rosenthal, Marilynn M., Sucliffe, Kathleen M. (ed.), Medical Error, What do we know, what do we do? San Francisco 2002, ISBN 078796395X
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- Sackett, David L., Richardson, W. Scott, Rosenberg, William, Haynes, R. Brian, Evidenzbasierte Medizin, München 1999 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Sawande, Atul, Complications, A Surgeon's Notes on Imperfect Science, New York 2002, ISBN 0805063196 - hmanage Newsletter 63 - (+++)

- Scholz, Christian, Personalmanagement, Imformationsorientierte und verhaltensorientierte Grundlagen, 5. Auflage, München 2000, ISBN 3800621827 - hmanage Newsletter 69 - (+++)

- Senge, Peter M., Die fünfte Disziplin, Stuttgart 1996 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Shortell, Gillies, Anderson, Remaking Health Care in America, San Francisco 2000 - hmanage Newsletter 12 - (++)

- Simon, Hermann, von der Gathen, Andreas, Das große Handbuch der Strategieinstrumente, Frankfurt 2002 ISBN 3593369931 - hmanage-Newsletter 71 - (++)

- Sloane, Robert M., LeBoy Sloane, Beverly, Harder, Richard K., Introductionto Healthcare Delivery Organizantions, Functions and Management, Chicago 1999, ISBN 1567931065 - hmanage-Newsletter 105 - (++)

- Society of Healthcare Consumer Advocacy, In the Name of the Patient, Cicago 2003, American Hospital Association, AHA Catalogue No. 157803 - hmanage-Newsletter 99 - (+++)

- Spath, Patrice L., (Ed.) Error Reduction in Health Care, A Systems Approach ot Improving Patient Safety, Chicago 2000, ISBN787955965 - hmanage-Newsletter 92 - (+++)

- Spath, Patrice L. (Ed.), Guide to Effective Staff Development in Health Care Organizations, San Francisco 2002, ISBN 0787958743 - hmanage-Newsletter 103 - (+++)

- SSMH Health Care - Preisträger des Jahres 2002 - Bewerbung der um den Malcolm Baldridge National Quality Award - siehe Application unter

- Stewart, James B., Gaines, Boyd, Blind Eye, How the Medical Establishment Let a Doctor Get Away With Murder, New York 2000, ISBN: 068486563 (++)

- Stapf-Finé / Schölkopf, Die Krankenhausversorgung im internationalen Vergleich - Zahlen, Fakten, Trends - Düsseldorf 2003 ISBN 3-935762-16-X (Nicht bei AMAZON!) - hmanage-Newsletter 96 - (0)

- Tanski, Interne Revision im Krankenhaus, Stuttgart 2001 ( + )

- Thorson, Nancy A., consulting editor, Clinical Pathways for Medical Rehabilitation, Gaithersburg MA 2002 - hmanage Newsletter 86 - (+++)

- Tichy, Noel M., Regieanweisung für Revolutionäre, Unternehmenswandel in drei Akten, Frankfurt/Main 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Todd, Warren E., David B. Nash (Hrsg.), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 (++)

- Tuschen / Quaas, Bundespflegesatzverordung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++)

- Ulrich, Hans, Systemorientiertes Management, Das Werk von Hans Ulrich, Studienausgabe, Herausgegeben vom Stiftungsrat der Stiftung zur Förderung der Systemorientierten Managementlehre, Bern 2001, ISBN 325806359-1 - hmanage Newsletter 70 - (+++)

- Ulschak, Francis L., The Common Bond, Maintaining Constancy of Purpose Throughout Your Health Care Organization, San Francisco 1994 (nicht bei AMAZON) - hmanage Newsletter 58 - (+++)

- Walsh, Mike, Ford, Pauline, Pflegerituale, Bern 2000 - hmanage Newsletter 38 - - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Warren E. Todd (Herausgeber), David B. Nash (Herausgeber), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 - hmanage Newsletter 14 - (++)

- Welch, Jack, with John A. Byrne, Jack - Straight from the Gut, Warner, New York 2001 - hmanage Newsletter 35 - (++)

- WIdO (Hrsg.) Solange sie noch wirken..., Analysen und Kommentare zum Antibiotikaverbrauch in Deutschland, Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO) und Universitätsklinikum Freiburg, Bonn und Freiburg 2003, ISBN 3-922093-30-2 - nicht bei AMAZON! (+++)

- Wilson, Christopher R. M., QA/QI Strategies in Health Care Quality, Toronto 1992 - hmanage Newsletter 01 - (++)

- Withrow, Scott W., Managing Healthcare Compliance, Chicago 1999 ISBN 1567930964 - hmanage Newsletter 78 - (+)

- Wölcker, Theresia, Qualitätsmanagement in der Arztpraxis, Neu-Isenburg (3. Auflage 2002), ISBN 3928748270 - hmanage Newsletter 97 - (0)

- World Health Organization, The World Health Report 2000, Health Systems: Improving Performance, Genf 2000 (whr@who.int) - hmanage Newsletter 34 - (+++)

- Ziegenbein, Ralf, Klinisches Prozessmanagement, Implikationen, Konzepte und Instrumente einer ablauforientierten Krankenhausführung, Gütersloh 2001,
ISBN 3892045941 - hmanage Newsletter 41 - (+ bis ++)

- Zapp, Winfried (Hrsg.), Prozessgestaltung im Krankenhaus, Heidelberg 2002, ISBN 3870812583 - hmanage Newsletter 120 - (+)

- Züst, Einstieg ins Systems Engineering, Zürich 1997 - hmanage Newsletter 08 - (+)

Anmerkung

: Hier werden nur Bücher besprochen, die der Rezensent aus seiner persönlichen Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen für empfehlenswert hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. - Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!


10. Erster Hinweis auf unser Trainingsprogramm im 1. Halbjahr 2004 in Berlin

Workshop Prozesse optimieren: Pfade!

Sie erarbeiten in unserem weiterentwickelten 2. Workshop schrittweise die Elenete eines Klinischen Pfades. PDCA-gemäß. Sie lernen, was bei der Entwicklung unbedingt zu beachten ist und wie Sie einen richtigen Klinischen Pfad (und nicht nur etwas, das so genannt wird) in die Routine umsetzen. Ein solcher Pfad ist keine Leitlinie. Er legt die beste Behandlungsalternative verbindlich fest ("schriftlich fixierte ärztliche Anordnung"). Das verringert die Dokumentationsarbeit. Und die DRG-Kodierung ist bereits im wesentlichen vorgedruckt! Nur dann bringt der Pfad meßbare Nutzen. Die verschiedenen, unter dieser oder ähnlichen Bezeichnungen hierzulande publizierten Ansätze werden diskutiert. Termin: 29.03.-02.04 in Berlin. Preis: 1100 € + MWSt. (incl. Mittagessen und Pausengetränke sowie ein gemeinsames Abendessen an einem netten Ort). Sie arbeiten in unserem weiterentwickelten Workshop in kleinen Gruppen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 16 begrenzt. Website, desgleichen neuer Flyer 2004. download Flyer 2003 (546kb pdf)Website, desgleichen neuer Flyer 2004. download Flyer 2003 (314kb pdf)


11. Diskussion / Leserbrief
Discussion

Zum Leserbrief: "Beste Grüsse aus Bayern ..." in hmanage-Newsletter 126 (25.11.03)

Eine gute Kommunikation findet für mich statt, wenn ich den Gesprächspartner (mit Namen) kenne, wenn ich ihm zuhöre und wir dann miteinander reden. Und das in der Reihenfolge. Das erste bleibt mir, sehr geehrter Anonymus, leider verwehrt. Beim Zuhören (Zulesen) ist es da etwas einfacher. Ich lese aus Ihren Worten viel Verbitterung über QM und speziell die Entwicklung in Bayern. Sie schreiben, die BG Klinik in Murnau wolle KTQ einführen, ohne vorher ein QMS installiert zu haben, wenn die Gerüchteküche stimme. Kann man KTQ "einführen", wie DIN ISO oder EFQM? KTQ ist zunächst geeignet, um sich selbst zu bewerten und damit sind wir seit Anfang des Jahres beschäftigt. Benötigt man ein QMS, um die Selbstbewertung´durchzuführen? KTQ geht davon aus, dass eine Klinik intern ein Qualitätsmanagement betreibt - auch das existiert organisiert seit 1998.

Soweit zu den Gerüchten.

Wenn ich Ihren Leserbrief richtig deute, haben Sie es (QMS-Einführung) satt, weil zu energieaufwändig und nichts richtig voran gehe. Ich denke, jeder der sich mit Veränderungsprozessen beschäftigt, kennt dies Problem. Und, mal ganz ehrlich, jedem einzelnen "QM-ler" geht es im persönlichen Bereich genauso. Wer ändert schon gern sein Verhalten? Heißt das doch, sicheren Boden zu verlassen und in eine ungewisse Zukunft zu segeln. In unserer Klinik ist das im Prinzip auch nicht anders. Was allerdings anders ist, ist der traditionelle Auftrag der berufsgenossenschaftlichen Kliniken, der gerade heute wieder an Aktualität gewinnt: "Wiedereingliederung des Unfallverletzten mit allen geeigneten Mitteln - d.h. in aller Konsequenz!

Dieser Geist, man kann es auch "Vision" nennen, ebnet den Boden für notwendige Veränderungen, wenn er von den Mitarbeitern getragen wird. Ein QM-System wird aus meiner Sicht deshalb in eine Klinik hineinwachsen müssen und darf nicht aufgesetzt werden. Das ist, da stimme ich Ihnen zu, energieaufwändig. Alles andere würde aber nur Trotz hervorrufen.

Peter Kossack
Qualitätsmanager
BG Unfallklinik Murnau



Wie seit etlichen Jahren üblich, bieten wir damit neben der fundierten Vermittlung der dem jeweiligen Thema zugrunde liegenden Theorie konkrete Arbeitshilfen für die unmittelbare Anwendung des Gelernten! Einzelheiten zu allen Trainingsprogrammen finden Sie auf unserer Website

www.hmanage.de . Ebenfalls auf der Website finden Sie neben der Möglichkeit, diesen Newsletter kostenlos zu abonnieren, eine wachsende Sammlung nützlicher Dokumente und Links, empfehlenswerte Bücher zum besseren Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens samt der Möglichkeit, sie bei uns sogleich "per Knopfdruck" (über Amazon) zu bestellen.

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die rasch immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

Unsere Adresse / Website

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
Nestorstr. 11
10709 Berlin
hildebrand(at)hmanage.de
www.hmanage.de

USt-IdNr.: DE 136617359


"Kleingedrucktes"

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten H&P-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems interessant sein.

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere, dauerhafte Informationen und Literaturhinweise finden Sie auf unserer Website www.hmanage.de.

Unsere Auswahl erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Anlagen püfen wir mit dem jeweils neuesten Virenprogramm. Haften können wir für eine Virenfreiheit allerdings nicht. Die Verwendung jeder hier wiedergegebenen Information ist ausdrücklich erwünscht. Eine Nachricht darüber und über den erzielten Nutzen würden wir allerdings sehr begrüssen. Für den Wahrheitsgehalt von Dritten übernommener Nachrichten können wir keine Verantwortung übernehmen.

Wichtiger Hinweis zu allen Links: Mit Urteil vom 12.05.1998 - AZ 312 O 85/98 - hat das LG Hamburg entschieden, dass der Veröffentlicher durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. zu verantworten hat. Dies kann laut LG Hamburg nur dadurch vermieden werden, dass er sich ausdrücklich von den Inhalten distanziert. In diesem Sinne machen wir ausdrücklich deutlich, dass wir keinerlei Einfluss auf die Inhalte und die Gestaltung der Websites haben, auf die wir durch einen Link hinweisen! Im Sinne des Urteils distanzieren wir uns von allen Inhalten der verlinkten Seiten und machen uns den Inhalt nicht zu eigen!

Falls Sie an unserem Newsletter kein Interesse haben sollten, schicken Sie uns bitte eine kurze e-mail. Ihre Adresse wird dann unverzüglich gelöscht. Auf Wunsch nehmen wir gern weitere Interessen kostenlos in unseren Verteiler auf: Schreiben Sie bitte an

dh(at)hmanage.de

Workshop Strategisches Verändern: BSC!

Einzelheiten bald auf unserer : Sie lernen in unserem weiterentwickelten 8. Workshop die zielführende Anwendung als Mittel zur strategischen Umgestaltung der Organisation mittels Balanced Scorecard. Input: Unsere langjährige Krankenhauspraxis, gepaart mit einer profunden, bei den BSC-"Erfindern" in den USA schrittweise erlangten Vertrautheit mit der Materie. Sie entwickeln und "implementieren" selbst eine BSC! Dazu nutzen Sie "Spielmaterial" aus einem realen Krankenhaus mit seinen Zwängen, speziell im Zuge seiner Umstellung auf DRGs. Termin: 10.-13.05.04 in Berlin. Preis: 900 € + MWSt. (incl. Mittagessen und Pausengetränke sowie ein gemeinsames Abendessen an einem netten Ort). Sie arbeiten in kleinen Gruppen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 16 begrenzt. 14.05.04 fakultativer Zusatztag in kleinem Kreis: Vorarbeiten für eine eigene BSC mit MS Project. Preis: 300 € + MWSt. (incl. Mittagessen und Pausengetränke).

www.hmanage.de!www.JCAHO.org! hmanage Newsletter 53 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 85 - (+++) www.ssmhc.org -
hmanage-Newsletter 113 - (+++)Einzelheiten bald auf unserer

http://www.postmortal.de/ Der Tod in Deutschland in Realität und Rechtsordnung

http://www.klinikum-lippe.de/unternehmen/unternehmen.htmhttp://www.klinikumchemnitz.de/deutsch/weiterleitung.htmlhttp://www.st-rochus-hospital.de/site.php?url=qualihttp://www.krankenhaus-buchholz.de/Wir/Frame_Wir.htm

http://www.nlm.nih.gov/news/press_releases/prevpress.html.

http://www.nationalacademies.org .

http://www.nist.gov/public_affairs/releases/2003baldrigewinners.htm , http://www.nist.gov/public_affairs/releases/bhitrauma.htm, http://www.nist.gov/public_affairs/releases/stlukes.htm.http://www.nist.gov/public_affairs/releases/district15.htm Auch ein Schulbezirk gehört zu den wenigen diesjährigen Preisträgern (!)

http://www.DiversityConnection.org. SEP, open to graduate students in health administration, business administration, public health or a related field, places students in hospitals and health care organization for a 12-week summer internship, giving them hands-on health care management experience. Applicants will be notified by April 30, 2004 of acceptance, as well as the location of their summer internship.

Bekanntermaßen hat jedermann im Krankenhaus (oder in anderen Gesundheitsinstitutionen) auch heute schon genügend zu tun, um seine Arbeit zu erledigen und der wachsenden Papierflut Herr zu werden, die sich der deutsche Gesetzgeber so ausdenkt. Dass letzteres nicht unbedingt auf Begeisterung stößt, ist allgemein bekannt. Seit einigen Jahren schiebt die Politik gewisse Regelungsaufgaben aus nachvollziehbaren Gründen der "Selbstverwaltung" zu - einem Ungetüm, das entgegengesetzte Interessen unter einen Hut zu bringen hat. Das Ergebnis kann man sich denken. Glücklicherweise gibt es Ersatzvornahmen und Schiedsstellen!

Zum einen dauert es ewig, bis man sich überhaupt auf irgend etwas einigt - man denke nur an dieUmsetzung des (Ursprungs-)Pararaphen 137 SGB V! Zumindest den Älteren unter uns dürfte u.a. die denkwürdige Diskussion um die Zertifikate A ("kein sinnvoller Inhalt") und B ("Spuren von Inhalt") noch in lebhafter Erinnerung sein. Zum anderen haben wir uns mit - mehr oder weniger faulen - Selbtsverwaltungskompromissen herumzuschlagen, die sich vor allem durch Blutleere auszeichnen. Wie konkret hier Qualität gefaßt wird, kann jeder beispielsweise auf der KTQ®Website unter "Qualitätsberichte"nachlesen: Die zertifizierten Krankenhäuser liefern nahezu Textidentisches ab und sind sogar noch stolz darauf! Mal sehen, wie sich die BQS so weiterentwickelt und was das Qualitätsinstitut an Konkretem zustande bringt!

Das alles ist zwar ziemlich teuer, aber nicht weiter schädlich, wenn die im Krankenhaus arbeitenden Menschen nicht auch so schon ganz gut mit ihren Aufgaben, speziell in der Krankenversorgung ausgelastet sein dürften. Zumindest leitet das Krankenhaus aus letzterer seine Existenzberechtigung ab! Die werden durch ihre zusätzlichen Aufzeichnungs- und Berichtspflichten von oft weitaus wichtigeren Arbeiten abgehalten. Und da es dafür nicht mehr Personal gibt, muß die Zeit fürs Erfüllen immer neuer Vorschriften woanders eingespart werden: Qualitätssenkung mittels Qualitätsvorschrift?

Nun droht weiteres Ungemach: Im schon genannten, im Verlauf der sich verstärkenden Gesetzeskaskade immer voluminöser werdenden 137 SGB V steht auch, dass künftig Qualitätsberichte vorzulegen seien. Im Grunde eine legitime Forderung; ein Wunder nur, dass man darauf im "besten Gesundheitswesen der Welt" nicht schon eher gekommen ist! Doch was sich dazu allmählich aus der Selbstverwaltung an bürokratischem Unfug abzuzeichnen beginnt, hat wieder einmal mit einem Nachweis von (Ergebnis-)Qualität nicht das Geringste zu tun. Wahrscheinlich soll es das wohl auch gar nicht - siehe oben!

Schrecklich ist nur, dass auf diese Weise in den Krankenhäusern die wenige für Qualitätsverbesserungen vorstellbare Zeit für Nonsens verbraten wird. Das provoziert am Ende auch den gutwilligsten Mitarbeiter - jene (hoffentlich wenigen) ausgenommen, die schon den wachsenden Papierkrieg und das Wedeln mit Begriffen für Qualität zu halten scheinen - besonders wenn sie von den "zuständigen" Instanzen selbst frei Haus geliefert werden, .

Merke:
Nur durch Messen ist Qualität Qualität!

Dabei sprechen wir natürlich vor allem vom Messen, Auswerten und Aggregieren von (Behandlungs-)Ergebnissen. Da besteht gerade in Deutschland noch ein gigantischer Nachholbedarf (dabei geht es künftig besonders darum, die Qualität auch bei Festpreisen für DRGs zu belegen). Sodann ist die Qualität aus der Sicht der Patienten, Angehörigen, Zuweiser und Kassen zu belegen. Außerdem ist es nützlich, genauer zu erfahren, wie die Mitarbeiter die Qualität ihres Arbeitgebers einschätzen. Auch der Nachweis eines sozial, ökonomisch und ökologisch vorbildlichen Verhaltens ist berichtenswert, Die Änderung des betrüblichen Zustands des Nichtwissens um die Qualität erfordert sicher noch harte Arbeit.

Auf all diesen Gebieten tappt man heute noch weitgehend im Dunklen. Dafür wird aber zunehmend die Zeit fehlen. Denn wir müssen ja immer mehr Qualitätsvorschriften erfüllen! (Wir hoffen immer noch, dass es irgendwann einmal mit der richtigen Qualität losgeht)

Herzlichst
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand


Herzlich willkommen!

Hier finden Sie - gestützt vor allem auf englischsprachige Quellen aus aller Welt - "grenzüberschreitende" Informationen / Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens: Als Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads - allesamt mit Quellenangabe frei verwendbar. Auf diese Weise bieten wir Ihnen einen Erkenntnisgewinn für die eigene Arbeit und leisten so vielleicht einen kleinen Beitrag zu einem besseren Gesundheitssystem. Was hierzulande als unmöglich gilt, ist woanders nicht selten längst realisiert! - Der hmanage-Newsletter bietet gänzlich ohne Scheuklappen einen offenen Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus des verkrusteten und "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Und das Ganze kostet Sie nach wie vor nichts!

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