Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

hmanage-Newsletter 134

22.01.04

Motto des Tages:

"How does staff provide competitive advantage? Are they offering low cost or differentiated services? If they are offering neither, we should probably outsurce the function"

 


(Larry D. Brady, President FMC Corporation, zitiert nach Robert Kaplan)

Unser heutiger Inhalt

1. Editorial: "Vereinbarung gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 SGB V über Umfang und Inhalt eines strukturierten Qualitätsberichts für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser" - und nun?
Editorial: Consequences of the Official German Quality Report for Hospitals

2. (H&HN) Ein Riesenschritt zur elektronischen Krankenakte
A Giant Step for the EHR

3. (AHA) JAMA-Studie: Institutionen hinken bei der Betreuung sterbender Menschen hinterher
Institutions trail home-based care when dealing with dying patients, JAMA study finds

4. (AHA) Kostensprung in der US-Orthopädie um 12,3%
Orthopedists' operating costs jumped 12.3% in '02, MGMA study finds

5. (AHA) Wachsende Kreditprobleme bei Freigemeinnützigen
S&P foresees widening gap in credit quality for non-profits as financial pressures mount

6. (Die Zeit) Wie man in Deutschland krank ist
Sick in Germany

7. Aufgespießt: "Qualität" auf deutschen Websites
"Quality" on German Websites

8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links (siehe auch unter www.hmanage.de!)
Additional Links<//a>

9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher
New and/or books we are suggesting

10. Trainingsprogramm im 1. Halbjahr 2004 in Berlin
Our Management Trainings in Berlin

11. Diskussion / Leserbriefe
Discussion


Hier die Einzelheiten:

1. Editorial: "Vereinbarung gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 SGB V über Umfang und Inhalt eines strukturierten Qualitätsberichts für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser" - und nun?
Editorial: Consequences of the Official German Quality Report for Hospitals

Rechtzeitig vor Weihnachten hat die DKG das Ergebnis der Verhandlungen der mittlerweile sattsam bekannten "erweiterten Selbstverwaltung" zum Thema Qualitätsbericht verschickt. Was Experten wie Professor Schrappe, Ärztlicher Diraktor des Universitätsklinikums Marburg und Vorsitzender der GQMG in vorsichtigen Worten befürchtet hatten, ist eingetreten: Da wir Klartext vorziehen, in aller Deutlichkeit:

Alle Institutionen, die in offizieller Funktion zum Thema mitreden, haben es (wie bei KTQ®) wieder einmal geschafft, den Krankenhäusern eine zusätzliche, ziemlich sinnlose Papierproduktion zuzumuten. (Da ist es nur konsequent, dass die KTQ® bereits angedroht hat, in Kürze die neuen Formalien - vermutlich gegen den üblichen "kleinen Obulus" - als "dritte Ergänzungslieferung zum KTQ®-Manual auf den Markt zu werfen). Das sind eben so "die Kosten der Qualität".

Was hat sich die "erweiterte Selbstverwaltung" also ausgedacht? 12 Seiten Vorgaben, bestehend aus 11 Seiten "Basisteil" mit "Struktur- und Leistungsdaten" (A-1.1 - C-5.2) sowie einem "Systemteil", bestehend aus 1 Seite (D als Überschrift für E-1 - G). Ausführungen zum - zumindest für einen QualitätsBERICHT ziemlich sinnlosen - Strukturteil nach im wesentlichen schon von KTQ® bekanntem Muster wollen wir uns sparen.

Der einzige Zweck des "Basisteils" könnte darin bestehen, das Institutionskennzeichen um einige bezüglich der Struktur und der Inhalte einheitliche öffentlich verfügbare Erläuterungen zum Leistungsangebot zu ergänzen.Das sollte schnell zusammengestellt und auf die Website des Krankenhauses gestellt werden. Dann hat man der Forderung zunächst einmal Genüge getan, bis das Ganze "spätestens zum 31. August 2005 für das Jahr 2004" erstellt und "..unverzüglich zur Verfügung gestellt" werden muß. - Was der "Basisteil" mit Qualität zu tun hat, bleibt das Geheimnis der Erfinder.

Als "Systemteil" hat man sich folgenden Inhalt ausgedacht:
"D Qualitätspolitik
Folgende Grundsätze sowie strategische und operative Ziele der Qualitätspolitik werden im Krankenhaus umgesetzt:
E Qualitätsmanagement und dessen Bewertung
E-1 Der Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements im Krankenhaus stellt sich wie folgt dar:
E-2 Qualitätsbewertung
Das Krankenhaus hat sich im Berichtszeitraum an folgenden Maßnahmen zur Bewertung von Qualität bzw. des Qualitätsmanagements beteiligt (Selbst- oder Fremdbewertungen):
E-3 Ergebnisse in der externen Qualitätssicherung gemäß § 137 SGB V
Das Krankenhaus kann hier Ergebnisse aus dem externen Qualitätssicherungsverfahren in tabellarischer Form darstellen.
F Qualitätsmanagementprojekte im Berichtszeitraum Im Krankenhaus sind folgende ausgewählte Projekte des Qualitätsmanagements im Berichtszeitraum durchgeführt worden:
G Weitergehende Informationen
* Verantwortliche(r) für den Qualitätsbericht
* Ansprechpartner (z.B. Qualitätsbeauftragter, Patientenfürsprecher, Pressereferent; Leitungskräfte verschiedener Hierarchieebenen):
* Links (z.B. Unternehmensberichte, Broschüren, Homepage):"

Verkürzt gesagt wird also gefragt: "Was hat man so gemacht? Und wer ist zuständig"? - Mehr "Qualität" scheint die "erweiterte Selbstverwaltung" also immer noch nicht zu interessieren. Peinlich! (Aber KTQ®-kongenial) An der - einzig interessierenden - Qualität der Produkte der Krankenversorgung, den BehandlungsERGEBNISSEN scheinen die offiziellen Institutionen des Gesundheitswesens in Deutschland nicht das geringste Interesse zu haben. Kein Wunder, dass unser Gesundheitsystem unter dem höchst irreführenden Etikett "Reformen" fast widerstandslos immer teurer wird - bei einem nach wie vor im Nebel befindlichen Nutzen und einem unbekannten Preis-Leistungsverhältnis! Bei Bedarf greift man dem Bürger einfach immer tiefer in die Taschen. Das kann nur so lange gut gehen, wie der nicht ahnt, was hier geschieht. Auch unsere Medien schlafen noch weitgehend. Sonst würde man sich sicher schon längst wehren.

Was sollten die Leistungserbringer in dieser Situation tun? Mitschlafen? - besser nicht! Die wachsende Knappheit der Ressourcen verstärkt den Begründungszwang. Jenseits der - leider unvermeidlichen Pflicht-Nachweise sollte man sich daher besser auf den Weg machen,

1. (Behandlungs-)Ergebnisse sukzessive transparent zu machen
2. diese um aussagefähige andere Ergebnisse im Sinne des EFQM-Modells zu ergänzen
3. den Weg zum (Ergebnis-)Ziel - auch standardisiert - immer besser zu organisieren
4. dadurch die Ergebnisse kontinuierlich weiter zu verbessern

Das schafft im zunehmenden Wettbewerb Alleinstellungsmerkmale, die sich von der Konkurrenz nur mit größten Anstrengungen "toppen" lassen - und das auch erst dann, wenn diese sich von "QM-Nebenkriegsschauplätzen" und dem - nach wie vor landesweit üblichen - gebetsmühlenhaften Wortgeklingel mit neumodischen Begriffen lösen. Dazu zählt auch die leichtfertige Verwendung des Wortes "Qualitätsmanagement"!

Freundlichst
Ihr
Prof. Dr. Rolf Hildebrand


Anmerkung: Es lohnt, die amerikanische Entwicklung in Richtung Standardisierung im Auge zu behalten!


3. (AHA) JAMA-Studie: Institutionen hinken bei der Betreuung sterbender Menschen hinterher
Institutions trail home-based care when dealing with dying patients, JAMA study finds


4. (AHA) Kostensprung in der US-Orthopädie um 12,3%
Orthopedists' operating costs jumped 12.3% in '02, MGMA study finds

Anmerkung: Man beachte besonders den Anstieg der Haftpflicht-Kosten!


5. (AHA) Wachsende Kreditprobleme bei Freigemeinnützigen
S&P foresees widening gap in credit quality for non-profits as financial pressures mount


6. (Die Zeit) Wie man in Deutschland krank ist
Sick in Germany

Niemand in Europa geht so oft und so gern zum Arzt wie die Bundesbürger. Krank macht sie die Angst vor der Krankheit. Auf subjektives Leiden ist ihr teures Gesundheitssystem nicht eingestellt, Artikel unter


7. Aufgespießt: "Qualität" auf deutschen Websites
"Quality" on German Websites

(Website 04-67)

"Die Kliniken Erlabrunn gGmbH beweist Transparenz
Zertifikat nach dem KTQ®-Verfahren vergeben
Qualitätsmanagement in der Kliniken Erlabrunn gGmbH - mehr als nur ein Trend

Wir sind ein dienstleistungsorientiertes Unternehmen mit den Kernkompetenzen Heilen und Pflegen. Wie alle Einrichtungen dieser Branche sind auch wir gehalten, wirtschaftlich sinnvoll und effektiv zu arbeiten. Das heißt, in einem Betrieb, in dem Dienstleistungen von Menschen für Menschen erbracht werden, und entsprechend unserer durchgängigen Unternehmensphilosophie für alle unsere Kliniken und Bereiche gilt Sicherung einer optimalen und finanzierbaren Qualität bei der Versorgung unserer Patienten. Genau dafür haben wir im Interesse unserer Patienten in Vergangenheit und Gegenwart die besten Voraussetzungen geschaffen, das heißt:

  1. Wir verfügen über hochmotivierte und hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielfältigsten Berufserfahrungen.
  2. Wir vertrauen bei der Behandlungsqualität nicht nur auf neueste medizintechnische Entwicklungen und die Erfahrungen aller, sondern wir flankieren und steuern die Qualität von Beginn an durch unser innovatives Qualitätsmanagementsystem.

Dieses EDV-gestützte Qualitätsmanagementsystem mit seinen Schwerpunkten ..

ist modular aufgebaut, wird laufend vervollkommnet und bei Erfordernissen aktuell gestaltet und angepasst.

Ein klares Zeugnis von der Leistungsfähigkeit unserer Kliniken ergibt sich bereits durch die Teilnahme an dem Pilotprojekt im Rahmen der KTQ®-Zertifizierung (KTQ®: Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus) im Jahre 2000. Unser Unternehmen gehörte zu den 25 ausgewählten Krankenhäusern der Bundesrepublik Deutschland, die in dieser Studie im Interesse unserer Patienten bereits Erfahrungen im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung durch Dritte sammeln durften.
Im Februar 2003 haben wir uns der Visitation und Prüfung zur Verleihung des Zertifikates Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus gestellt.

Wir haben es im Monat März 2003 als ausschließlich nach KTQ® zertifiziertes

<dir>

1. Krankenhaus des Regierungsbezirkes Chemnitz,
2. Krankenhaus des Freistaates Sachsen,
7. Krankenhaus der Bundesrepublik Deutschland

</dir>

und von der Planbettenzahl bisher größtes Krankenhaus geschafft und erreicht. Darauf sind wir berechtigtermaßen stolz".


(Website 04-68)

"Qualitätsentwicklung Stabstelle der Pflegedirektion

Die Inhaberin der Stelle Qualitätsbeauftragte ist für die konzeptionelle Sicherung und AWeiterentwicklung des Qualitätsniveaus in der Pflege auf Grundlage unseres Pflegeleitbildes Azuständig.

Zielsetzung der Stelle ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements des APflegedienstes zur Verbesserung der Pflegequalität. Praxisprobleme werden mit Blick auf die AZufriedenheit unserer PatientInnen identifiziert und analysiert, sowie strategische Maßnahmen zur AUmsetzung von prozesshaften mono- oder interdisziplinären Lösungsansätzen entwickelt.

Das bedeutet unter anderem im Einzelnen

    • Konzepterstellung zur Überprüfung und Verknüpfung der Instrumente zur Umsetzung des Pflegeleitbildes
    • Planung, Durchführung und Begleitung von Projekten
    • Durchführung und Präsentation von Datenerhebungen
    • Einführung, Organisation, Moderation und Koordination von Qualitätszirkeln
    • Initiative und Begleitung bei der Umsetzung neuer Erkenntnisse aus Pflegewissenschaft und -forschung, in Verbindung auch mit Maßnahmen zur Personal- und Organisationsentwicklung
    • Mitwirkung und Beratung bei der Öffentlichkeitsarbeit
    • Mitarbeit in Kommissionen und Arbeitsgruppen
    • Unterstützung der MitarbeiterInnen bei der Einführung und Umsetzung bestehender und neuer Pflegekonzepte
    • Förderung des Verständnisses der MitarbeiterInnen des Pflegebereiches für die Notwendigkeit qualitätssichernder Maßnahmen und der Eigenverantwortung für das Qualitätsniveau jeder Pflegeleistung hinsichtlich der angestrebten Pflegequalität.

ANähere Informationen erhalten Sie bei Frau Jutta Schmitt unter der Telefonnummer 09131/ 753 A2415 , über FAX 09131/ 753 2467 und über die E-Mail-Adresse .." (Keine Angaben für den ärztlichen Bereich)


(Website 04-69)

"Qualitätsmanagement im Universitätsklinikum Erlangen

Schon vor einigen Jahren haben einige Kliniken und Abteilungen begonnen, jeweils ein eigenes QM-System zu entwickeln. Teilweise wurde in diesen Kliniken und Abteilungen Überprüfungen durch Zertifizierungsgesellschaften vorgenommen und Zertifikate gemäß DIN EN ISO 9001 erteilt. Die zertifizierten Kliniken und Abteilungen finden Sie hier (anklickbar). Daneben hat die Entwicklung eines Klinikumsleitbilds (auf der Website)und weiterer Aktivitäten sowie die gesetzliche Verpflichtung dazu beigetragen, eine Stansstelle MedizinManagement am Universitätsklinikum Erlangen (Liste der Beschäftigten anklickbar) zu bilden."


(Website 04-70)

"Qualitätsmanagement am Waldkrankenhaus
Als Krankenhaus in konfessioneller Trägerschaft fühlt sich das Waldkrankenhaus St. Marien dem Wohl seiner Patienten in besonderem Maße verpflichtet. "Für den Menschen" lautet unser Motto für Patienten, Besucher und Mitarbeiter. Dies bezieht sich nicht nur auf fachlich kompetente und einwandfreie medizinische und pflegerische Versorgung, sondern vor allem auch auf das menschliche Miteinander.
Seit 1999 hat das Waldkrankenhaus St. Marien kontinuierlich Qualitätsmanager und Qualitätsberater in allen Bereichen und Abteilungen, sowie in allen Führungsebenen in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen in Bayern ausbilden lassen, um ein umfassendes Qualitätsmanagement aufzubauen.
Ziel des Qualitätsmanagements ist es, die Anforderungen, Ansprüche, Wünsche und Erwartungen unserer Patienten und Mitarbeiter noch besser erfüllen zu können. Strukturen und Prozesse im Haus werden dabei ebenso reflektiert wie Wünsche und Erfahrungen aller Beteiligten, um darauf aufbauend kontinuierlich Verbesserungen durchführen und optimale Ergebnisse erzielen zu können.
Das Waldkrankenhaus St. Marien strebt eine Zertifizierung nach proCum-Cert und KTQ an. KTQ (Kooperation für Qualität und Transparenz im Krankenhaus) wird getragen von den Spitzenverbänden des Gesundheitswesens. ProCum-Cert, eine Zertifizierungsgesellschaft für kirchliche Krankenhäuser und deren sozialen Einrichtungen, ergänzt die Anforderungen der KTQ um weitere Aspekte, wobei speziell das kirchliche Profil und die ethische Kompetenz im Vordergrund stehen.
Verantwortlich für das Qualitätsmanagement im Waldkrankenhaus sind:
Qualitätsmanager: .. (einige Namen)
proCum-Cert-Mentoren: .. (einige Namen)
Qualitätsberater: .. (einige Namen)"


(Website 04-71)

"Qualitätssichernde Maßnahmen (Nur Anästhesie - einzige QM-Fundstelle)
Patientenfragebogen: Ergebnisse
Zur Sicherung der Qualität in der Patientenversorgung hat unsere Klinik seit dem Jahr 2000 eine Patientenbefragung mittels Fragebogen durchgeführt. Hierbei wurden insgesamt ca. 4.000 Fragebögen an Patienten aller operativen Kliniken im Alfried Krupp Krankenhaus verteilt, von denen 1.236 zur Auswertug kamen.
Die Befragung erfolgte anonym, die Patienten wurden lediglich gebeten, Angaben über die Art der Operation, die Art der Anästhesie (Allgemeinnarkose, Regionalanästhesie, Kombination beider Verfahren) sowie Alter und Geschlecht zu machen.
Narkosearten
Allgemeinnarkose 81,63 %
Regionalanästhesie 13,34 %
Kombinationsanästhesie 4,85 %
Befragungsergebnisse
mit dem Aufklärungsgespräch zufrieden 96,74 %
das Beruhigungsmittel vor der Operation 77,99 %
als angenehm empfunden
die Betreuung im Aufwachraum als gut empfunden 82,34 %
das gleiche Narkoseverfahren würde wieder gewählt 91,71 %
Häufigste Beschwerden nach der Narkose
(Mehrfachnennungen möglich)
keine Beschwerden 29,76 %
Durst 32,88 %
Schmerzen im OP-Bereich 21,60 %
Frieren 20,24 %
Weiteres Vorgehen
In Abstimmung mit den Ärzten der operativen Abteilungen und dem Pflegepersonal der Anästhesie und der Allgemeinstationen wird ein Konzept zur Minimierung der postnarkotischen Beschwerden erarbeitet. Nach dessen Etablierung wird eine erneute Befragung zur Überprüfung des Erfolges gestartet (download Fragebogen)"


8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links

http://www.ssmhc.com/internet/home/ssmcorp.nsf MBNQA-Preisträger 1992 SSM Health Care St. Louis

https://www.saintlukeshealthsystem.org/slhs/com/system/baldrige/press_release.htm MBNQA-Preisträger 1993 Saint Luke's Hospital (SLH) Kansas City

http://www.ebaptisthealthcare.org/ MBNQA-Preisträger 1993 Baptist Healthcare Pensacola

http://www.nhssurveys.org/docs/Emergency_newsletter_Jan04.pdf Januar-Newsletter des Picker Institute Europe

www.ktq.de Vorträge zum 4. Forum der Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus am 13. November 2003 in Kassel

http://www.dmp-aok.de/ Disease-Management-Programm-Portal der AOK

http://www.worldwatch.org/ The Worldwatch Institute

www.kummernetz.de. Ende 1996 von dem Diakon Uwe Holzschuh gegründet, hat sich das Angebot zur bekanntesten Beratungsplattform für Erwachsene, Kinder und Jugendliche entwickelt. Angeboten werden Foren, E-Mail-Beratung, offene Chats, Einzelchats

www.das-beratungsnetz.de. Hier sind rund 100 professionelle Einrichtungen - vom paritätischen Wohlfahrtsverband über Selbsthilfegruppen bis hin zur Diakonie - zusammengeschlossen. Angeboten werden kostenlose, psychosoziale Lebensberatungen. Die Themen reichen von akuten Krisen, Essstörungen über Partnerprobleme und Missbrauch bis hin zu Drogensucht


9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung sowie weitergehende Information durch Anklicken des Amazon-Button auf unserer Website bzw. des Titels - soweit in unsere Empfehlungsliste aufgenommen - im Buchverzeichnis unserer ständig aktualisierten und weiter ausgebauten Website


Lauterbach, Schrappe (Hrsg.), Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Excellence-based Medicine, 2. überarbeitete Auflage, Stuttgart 2004, ISBN 3794522877

Die zweite Auflage des bereits im hmanage-Newsletter 19 (positiv) besprochenen Werks (siehe dort) aus dem Jahre 2001 ist bei gleicher Gliederung in die drei Abschnitte
I. Grundlagen (= Ethik, Statistik und Klinische Epidemiologie, Medizinische Entscheidungsprozesse, Evidence based Medicine und Health Technology Assessment)
(ca. 170 Seiten, nach wie vor eine runde Sache!)
II. Gesundheitsökonomie und Krankenhausbetriebswirtschaftslehre
(ca. 105 Seiten, nach wie vor ziemlich zerrissen, Auswahlkriterien wohl eher zufällig)
III. Qualitätsmanagement
(fast 300 Seiten - redundante - Ergänzungen, deren Sinn sich dem Rezensenten nur bedingt erschließt)
überarbeitet und gegenüber der ersten Auflage um einige Kapitel (ca. 70 Seiten) erweitert worden. Diesmal haben wir 65 Autoren gezählt.

Die Aktualisierung bezieht sich im Teil I. auf die gut lesbaren Aufsätze zum Health Technology Assessment und zur Versorgungsforschung.
Auch der Teil II. enthält gewisse Ergänzungen, ohne dass der früher angesprochene Mangel geheilt wäre, Grundelemente der Krankenhausbetriebswirtschaftslehre höchst unterschiedlicher Sinnhaftigkeit und Qualität so in das Werk einzubauen, dass sich der Leser eines solchen Übersichtswerks eine hinreichend gute Übersicht über diesen wichtigen Teil des Werks machen könnte.
Im Teil III. finden sich zusätzlich einige bekannte Namen, die aber kaum für zusätzliche Erkenntnisse stehen; der Text zur BSC nebelt diese Materie leider eher ein.
Insgesamt bietet das Werk einige zusätzliche Erkenntnisse, wobei die Ergänzungen allerdings teilweise zu Lasten der Konsistenz gehen. Die diesbezüglich Kritik an der 1. Auflage gilt hier leider verstärkt. Eine bessere Abstimmung der Texte wäre allerdings eine Herkules-Arbeit gewesen. Das Ergebnis ist - im deutschen Vergleich - allemal sein Geld wert, auch wenn es wohl weit eher eine mit Fleiß zusammengestellte Sammlung von Lehrtexten als ein Handbuch zum wirklichen Arbeiten ist. Ein Kauf der zweiten Auflage ist nicht unbedingt nötig, wenn man bereits die erste hat (etwas weniger als +++)


Frühere Buchbesprechungen im hmanage-Newsletter:

- Arnold, Klauber, Schellschmidt, Krankenhaus-Report 2002, Stuttgart ISBN 3794522192 - hmanage Newsletter 80 - ( ++ )

- Bachmann, Stefanie, Du hättest leben können, Bergisch-Gladbach 2002, ISBN 3404614801 - hmanage Newsletter 82 - (++)

- Baldor, von Robert A., Managed Care - Made Simple, Malden, Massachusetts 1998 - hmanage Newsletter 12 - ( + )

- Bashe, Hicks, Branding Healthcare Services, 2000 - hmanage Newsletter 11 - (++)

- Bennis, Warren G., Thomas, Robert J., Geeks & Geezers, How Era, Values, and Defining Moments Shape Leaders, Boston 2002, ISBN 1578515823 - hmanage Newsletter 104 - (+++ )

- Bihr, Hekking, Krauskopf, Lang (Hrsg.), Handbuch der Krankenhaus-Praxis, Unternehmensstrategien für Praktiker, 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Blumenschein, Annette, Ehlers, Ingrid Ute, Ideenmanagement - Wege zur strukturierten Kreativität, München 2002 ISBN 393242543X - hmanage Newsletter 106 - ( +++ )

- Bornholdt, H.-P., Dubben, H.-H., Der Hund, der Eier legt. Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken, Reinbek 2001, ISBN 3499611546 ( + )

- BQS Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung, Qualität sichtbar machen, BQS-Qualitätsreport 2002, Düsseldorf 2003, ISBN 39808704-4-8 - hmanage Newsletter 133 - ( +++ )

- Brandt (Hrsg.), Qualitätsmanagement & Gesundheitsförderung im Krankenhaus (Hrg.), Handbuch zur EFQM-Einführung 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( 0 )

- Brassard, Michael, Ritter, Diane, Memory Jogger II - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Brown, Mark Graham, Keeping Score, Using Right Metrics to Drive World-Class Performance, New York 1996, ISBN 0814403271 - hmanage Newsletter 109 - (++ )

- Brown, Mark Graham, Hitchcock, Darcy E:, Willard, Marsha L., Why TQM Fails - And What To Do About It, New York 1994, ISBN 0786301406 - hmanage Newsletter 131 - (+++)

- Buckingham/Coffman, First, Break All The Rules, New York 1999 - hmanage Newsletter 22/33 - (+++)

- Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen e.V. (Hrsg.), Empfehlungen für die Klinisch-Geriatrische Behandlung, Jena 1998, ISBN 3437311166 - hmanage Newsletter 125 - (++)

- Bundesärztekammer unter Mitarbeit von Kolkmann, Seyfarth-Metzger, Stobrawa, Leitfaden: Qualitätsmanagement im deutschen Krankenhaus, 2. Auflage, München 2001 - hmanage Newsletter 81 - (0)

- Burns, Lawton R., and Wharton School Colleagues, The Health Care Value Chain, Producers, Purchasers, and Providers, San Francisco 2002, ISBN 0787960217 - hmanage Newsletter 98 - (++)

- Caldwell, Chip, Mentoring Strategic Change in Health Care, An Action Guide, Milwaukee WI 1995 (ISBN 0873892240) - hmanage Newsletter 87 - ( +++)

- Carpman, Janet, Design That Cares Planning Health Facilities for Patients and Visitors, 2nd Edition, Chicago 1993 - hmanage Newsletter 26 - (+++)

- Carr, Maureen P., Jackson, Francis W., The Crosswalk, Joint Commission Standards and Baldridge Criteria, Joint Commission 1997 - hmanage Newsletter 21 - (++)

- Chaplin/Terninko, Customer Driven Health Care - QFD for Process Improvement and Cost Reduction, Milwaukee Wi 2000 - hmanage Newsletter 08/25 - (+++)

- Cloke, Kenneth, Goldsmith, Joan, The End of Management and the Rise of Organizational Democracy, San Fancisco 2001 - hmanage Newsletter 90 - (+++)

- Collins, Jim, Good to Great, Why Some Companies Make the leap ... and Other Don´t, New York 2001 ISBN 0066620996 - hmanage Newsletter 08 - ( +++ )

- Conger, Jay A., Winning 'Em Over, A New Model for Management int the Age of Persuasion, New York 1998 - hmanage Newsletter 111 - ( +++ )

- Conners, R.B., Editor, Integrating the Practice of Medicine, A Decision Maker`s Guide to Organizing and Managing Physician Services, Chicago, ISBN 155648206X (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 112 - ( ++ )

- Conrad, Balanced Scorecard als modernes Management-Instrument im Krankenhaus 2001 - hmanage Newsletter 08 - ( - )

- Coulmas, Florian, Die Deutschen schreien, Reinbek 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Dahlgaard, Knut, Jung, Kalle, Schelter, Wolfgang, Profit-Center-Strukturen im Krankenhaus, Potentiale, Risiken und (Neben-)Wirkungen, Frankfurt (M) 2000, - hmanage Newsletter 60 - (+).

- Das Qualitätssicherungsprogramm der gesetzlichen Rentenversicherung in der medizinischen Rehabilitation - Instrumente und Verfahren 2000, Frankfurt/Main 2000,
ISBN 3-926181-44-3; nicht im Amazon-Verzeichnis! - hmanage Newsletter 27 - (+++).

- Dörner, Der gute Arzt, Lehrbuch für ärztliche Grundhaltung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (++)

- Dreger, Wolfgang, Erfolgreiches Risiko-Management bei Projekten, Renningen 2000 - hmanage Newsletter 39 - (+++)

- Düllings, Fischer, Greulich, Köninger, Metzger, Brudermüller-Fleischle, Tabbert, Praxis-Handbuch der DRGs in Deutschland, Heidelberg 2001, ISBN 3768504298 - hmanage Newsletter 49 - (+)

- Dykes, Patricia C., Wheeler, Kathleen (Hrsg.), Critical pathways - Interdisziplinäre Versorgungspfade, Bern 2002, ISBN 3-456-83258-3 - hmanage Newsletter 89 - (+++)

- Eichhorn / Schmidt-Rettig (Hrsg.) Profitcenter und Prozeßorientierung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Ernst/Seibert/Stuckert, KonTraG, KapAEG, StückAktG, Euro- EG. Gesellschafts- und Bilanzrecht. Düsseldorf 1998, ISBN 3802107888 ( + )

- Evers, Michael, Schaeffer, Doris (Hrsg.), Case Management, Bern 2000 - hmanage Newsletter 31 - (++)

- Fuller / Farrington, From Training to Performance Improvement, Navigating the Transition, San Francisco 1999 - hmanage Newsletter 15 - (++)

- Gaucher, Ellen J., Coffey, Richard J., Total Quality in Healthcare, From Theory to Practice, San Francisco 1993 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gaucher / Coffey, Breakthrough Performance, Accelerating the Transformation of Healthcare Organizations, San Francisco 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++) Goonan, Kathleen Jennison, The Juran Prescription, Clinical Quality Management, San Francisco 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gerlach, Ferdinand M., Qualitätsförderung in Praxis und Klinik, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 07 - (+++)

- Gräbig, Klaus, Qualitätsmanagement, Statistik, Umweltmanagement, Loseblattsammlung, Berlin 1995, ISBN 3410140700 (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 40 - (++)

- Griffith, John R., Designing 21th Century Healthcare, Chicago 1998, ISBN 1567930875 - hmanage Newsletter 76 - (+++)

- Guinane, Carole S., Clinical Pathways, Tools and Methods for Designing, Implementing, and Analyzinig Efficient Care Practices, New York 1997, ISBN 0786311231 - hmanage Newsletter 36 - (+++)

- Haeske-Seeberg, Heidemarie, Handbuch Qualitätsmanagement im Krankenhaus, Strategien - Analysen - Konzepte, Kohlhammer, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 28 - ( 0 )

- Harry / Schroeder, Six Sigma, Frankfurt/M 2000 - hmanage Newsletter 16 - (++)

- Heilmann, Klaus, Das Risiko der Sicherheit, Stuttgart 2002, ISBN 37777611484 - hmanage Newsletter 122 - (+++)

- Hellmann, Wolfgang, Klinische Pfade, Konzepte, Umsetzung, Erfahrungen, Landsberg/Lech 2002 ISBN 3609161434 - hmanage Newsletter 75 - (++)

- Hellmann, Wolfgang, Praxis Klinischer Pfade, Viele Wege führen zum Ziel, mit Pfad-CD, Landsberg/Lech 2003, ISBN 3609162252 - hmanage Newsletter 129 - (++)

- Herschel, Gerhard, Die wirrsten Grafiken der Welt, Hamburg 2003, ISBN 3455-093876 - hmanage Newsletter 102 - (+++)

- Herzog, Stein, Wirsching (Hrsg.), Qualitätsmanagement in Psychotherapie und Psychosomatik, Stuttgart 2000, ISBN 3131281510 - hmanage Newsletter 30 - (+++)

- Hock, Dee, Die Chaordische Organisation - vom Gründer der VISA-Card, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 43 - (++)

- Igl, Schiemann, Gerste, Klose, Qualität in der Pflege, Betreuung und Versorgung von pflegebedürftigen alten Menschen in der stationären und ambulanten Altenhilfe, Stuttgart 2002 ISBN 3794521781 - hmanage Newsletter 43 - (XXX)

- Ilkilic, Ilhan, Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten, Interfakultatives Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (ISEW) Universität Tübingen, ISBN 39359330292003, Tübingen 2003 - hmanage Newsletter 115 - (++)

- Imai, Maasaki, KAIZEN, München 1991 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Ishikawa, Kaoru, Guide to Quality Control, Tokyo 2000 (Japanische Erstauflage 1971) Nur bei

- IWA-1:2001 - Quality Management Systems: Guidelines for Process Improvements in Health Care Organizations (ISO/AIAG/ASQ) - hmanage Newsletter 37 - (++).

- Jäckel, Achim (Hrsg.), Telemedizinführer Deutschland 2001 - Nicht bei AMAZON! - hmanage Newsletter 29 - (++)

- JCAHO, Using Performance Improvement Tools in Health Care Settings, Chicago 1996, Nur bei

- JCAHO, The Measuring Mandate, Chicago 1993, Nur bei

- JCAHO, A Guide to Performance Measurement for HospitalsChicago 2000 Nur bei

- Joint Commission International (JCI), Joint Commission International Accreditation Standards for Hospitals, Second Edition, Effective 2003, Oakbrook Terrace (Chicago) 2002, ISBN 0-86688-779-2 - hmanage Newsletter 62 - (+++)

- Joint Commission Resources, Failure Mode and Effects Analysis in health Care, Proactive Risk Reduction, Oakbrook Terrace IL 2002. ISBN 086688758X - hmanage Newsletter 123 - (+++)

- Joint Commission Resources, Tools for Performance Measurement in Health Care, A Quick Reference Guide, Oakbrook Terrace IL 2002. ISBN 0866887156 - hmanage Newsletter 118 - (+++)

- Joint Commission Resources, Putting Evidence to Work: Tools an resources, Oakbrook Terrace IL 2002. ISBN 0866887156 - hmanage Newsletter 119 - (+++)

- Kahla-Witzsch, Zertifizierung im Krankenhaus nach DIN EN ISO 9001:2000, Ein Leitfaden, Stuttgart 2003 (ISBN 317017293X) - hmanage Newsletter 100 - (+)

- Kaplan, Robert S., Cooper, Robin, Cost & Effect, Using Integrated Cost Systems to Drive Profitability and Performance, Boston 1998, ISBN 0875847889 - hmanage Newsletter 116 - (+++)

- Kaplan / Norton, The Strategy Focused Organization, Boston 2000 (+++)- Kaplan / Norton, Die strategiefokussierte Organisation, Stuttgart 2001, die deutsche
Übersetzung - hmanage Newsletter 32 - (+++)

- Katz, Jaqueline, Green, Eleanor, Managing Quality, A Guide to Monitoring and Evaluating Nursing Services, St. Louis 1992 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Kazandjian, Vahé A. (Ed.), Accountability Through Measurement, A Global Healthcare Imperative, Miwaukee, WI 2003, ISBN 0-87389-567-3 - hmanage Newsletter 88 - (+++)

- Klauber, Robra, Schellschmidt, Krankenhaus Report 2003, Schwerpunkt: G-DRGs im Jahre 1 (mit CD-ROM), Stuttgart 2004, ISBN 3794522842 (+++)

- Klemperer, David, Die Öffentlichkeit schützen und den Berufsstand anleiten, Kompetenzerhaltung, Fortbildung und Rezertifizierung von Ärzten in Kanada, Berlin 2002, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Public Health, Presse- und Informationsreferat, Reichspietschufer 50, D-107085 Berlin-Tiergarten, 030-25491-577, NICHT BEI AMAZON! - hmanage Newsletter 50 - (+++)

- Klemperer, David, Wie Aerzte und Patienten Entscheidungen treffen, Konzepte der Arzt-Patient-Kommunikation, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) 2003, NICHT BEI AMAZON! - hmanage Newsletter 128 - (+++)

- Kirchner/ Kirchner, Change Management im Krankenhaus, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( + )

- Klie / Student, Die Patientenverfügung, Freiburg 2001 - hmanage Newsletter 18 - (++)

- Kotter, John P., Heskett, James, L., Corporate Culture and Performance, New York 1992 - hmanage Newsletter 61 - ( ++ )

- KTQ(R)-Manual incl. KTQ(R)-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, Düsseldorf 2002, Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 45 - ( + )

- KTQ®-Manual incl. KTQ®-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, 1. Ergänzungslieferung Düsseldorf Dezember 2002, Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 45 - (+)

- Langley, Nolan, Nolan, Norman, Provost, The Improvement Guide, San Francisco 1996, ISBN 0787902578 - hmanage-Newsletter 50 - (+++)

- Lauterbach / Schrappe (Hrsg.)Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Evidence-based Medicine, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 19 - (+++)

- Leitlinien-Manual von AWMF und ÄZQ, Supplement I - Nur über www.urbanfischer,de/journals/zaefq <http://www.urbanfischer,de/journals/zaefq> !!! - hmanage Newsletter 17 - (+++)

- Lombriser, Roman, Abplanalp, Peter A., Strategisches Management, Visionen entwickeln, Strategien umsetzen, Erfolgspotentiale aufbauen, 2. Auflage Zürich 1998, ISBN 3908143594 - hmanage Newsletter 93 - (++)

- Magretta (in Zusammenarbeit mit Nan Stone), What Management Is: How It Works and Why It's Everyone's Business, New York 2002, ISBN 0743203186 - hmanage Newsletter 59 - (+++)

- Maheu, Marlene M., Whitten, Pamela, Allen, Ace, E-Health, Telehealth, and Telemedicine, A Guide to Start-Up and Success, San Francisco 2001, ISBN: 0787944203 - hmanage Newsletter 55 - (+++)

- Maywald, Franz, Struwelpeter für Manager, Eine Anleitung zum Ungehorsam, München 2002, ISBN 3932425421 - hmanage Newsletter 110 - (+)

- Metzger, Oswald, Einspruch!, München 2003, ISBN 3570500470 - hmanage Newsletter 107 - (+++)

- Mozena/Emerick/Black, Stop Managing Costs, Designing Healthcare Organizations Around Core Business Systems, Milwaukee 1999 (+++)

- Müller, Jörg, Umfassendes und nachhaltiges Qualitätsmanagement im Krankenhaus - Diskussion von Referenzmodellen und zukunftsorientierten Strategien,
Erlangen-Nürnberg (0) - nur über das Universitätsinstitut! - hmanage Newsletter 24 - ( + )

- Müller-Stevens, G., Lechner, C., Strategisches Management, Wie strategische Initiativen zum Wandel führen, der Sankt Galler Management-Navigator (GMN), Stuttgart 2003, ISBN 379102051X - hmanage Newsletter 101 - (++)

- Niven, Paul R., Balanced Scorecard Step-by-Step: Maximizing Perfomance and Maintaining Results, ISBN 0471078727, New York 2002, hmanage Newsletter 114 - (+++)

- Niven, Paul R., Balanced Scorecard Schritt für Schritt, Weinheim 2003, ISBN 3527500634 - hmanage Newsletter 127 - (+++)

- Oberender, Hebborn/Zerth, Wachstumsmarkt Gesundheit, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 84 - ISBN 3825222314 (0)

- Ollenschläger, G., Bucher, H.C., Donner-Banzhoff, N., Gaebel, W., Kunz, R., Müller, O.-A., Steurer, J. (Hrsg.), Kompendium evidenzbasierte Medizin, Bern 2003, ISBN 3456835825 - hmanage Newsletter 108 - (+++)

- Pfeffer / Sutton, The Knowing-Doing Gap, Boston 1999 - hmanage Newsletter 13 - (++)

- Power, Michael, The Audit Society, Rituals of Verification, Oxford 1997 - hmanage Newsletter 54 - (++)

- Preuß, Räbiger, Sommer, Managed Care, Evaluation und Performance-Measurement integrierter Versorgungsmodelle, Stand der Entwicklung in der EU, der Schweiz und den USA, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 83 - ISBN 3794520998 (+)

- Preston Gee, E., 7 Strategies to Improve your Bottom Line, The Healthcare Executive Guide, Chicago 2001, ISBN 156793157X - hmanage Newsletter 54 - (+++)

- Raidl, Monika E., Qualitätsmanagement in Theorie und Praxis - eine Verbindung von Instrumenten der empirischen Sozialforschung und der Einsatz und Nutzen für die Praxis (eine empirische Studie in einer süddeutschen Privatklinik, München und Mering 2001, - hmanage Newsletter 22 - ( 0 )

- Rankin, Sayy H., Duffy Stallings, Karen, (Hrsg.), Patient Education, Princples and Practice, 4. Auflage Philadelphia 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Rath & Strong's Six Sigma Pocket Guide, 34 Werkzeuge zur Qualitätsverbesserung, TÜV-Verlag Köln 2002, ISBN 3824906678 - hmanage Newsletter 67 - (+++)

- Rettich, Richard A., Healthcare in Transition, Technology Assessment in the Private Sector, Santa Monica 1997, ISBN 0833024442 - hmanage-Newsletter 47 - (+++)

- Rieben / Müller / Holler / Ruflin, Pfadkostenrechnung als Kostenträgerrechnung, Kalkulation und Anwendung von Patientenpfaden, Herausgeber Wolfgang Hellmann, ISBN 360916171X, Landsberg/Lech 2003 - hmanage-Newsletter 117 - (+++)

- Robert-Bosch-Stiftung (Herausgeber), Pflege neu denken, Zur Zukunft der Pflegeausbildung, Stuttgart 2000, ISBN 3794520947 - hmanage-Newsletter 77 - (+++)

- Rodwin, Marc C., Medicine, Money & Morals, Physicians´ Conflict of Interest, New York / Oxford 1993, ISBN 019509647-9 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Rosenthal, Marilynn M., Sucliffe, Kathleen M. (ed.), Medical Error, What do we know, what do we do? San Francisco 2002, ISBN 078796395X
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- Sackett, David L., Richardson, W. Scott, Rosenberg, William, Haynes, R. Brian, Evidenzbasierte Medizin, München 1999 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Sawande, Atul, Complications, A Surgeon's Notes on Imperfect Science, New York 2002, ISBN 0805063196 - hmanage Newsletter 63 - (+++)

- Scholz, Christian, Personalmanagement, Imformationsorientierte und verhaltensorientierte Grundlagen, 5. Auflage, München 2000, ISBN 3800621827 - hmanage Newsletter 69 - (+++)

- Senge, Peter M., Die fünfte Disziplin, Stuttgart 1996 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Shortell, Gillies, Anderson, Remaking Health Care in America, San Francisco 2000 - hmanage Newsletter 12 - (++)

- Simon, Hermann, von der Gathen, Andreas, Das große Handbuch der Strategieinstrumente, Frankfurt 2002 ISBN 3593369931 - hmanage-Newsletter 71 - (++)

- Sloane, Robert M., LeBoy Sloane, Beverly, Harder, Richard K., Introductionto Healthcare Delivery Organizantions, Functions and Management, Chicago 1999, ISBN 1567931065 - hmanage-Newsletter 105 - (++)

- Society of Healthcare Consumer Advocacy, In the Name of the Patient, Cicago 2003, American Hospital Association, AHA Catalogue No. 157803 - hmanage-Newsletter 99 - (+++)

- Spath, Patrice L., (Ed.) Error Reduction in Health Care, A Systems Approach ot Improving Patient Safety, Chicago 2000, ISBN787955965 - hmanage-Newsletter 92 - (+++)

- Spath, Patrice L. (Ed.), Guide to Effective Staff Development in Health Care Organizations, San Francisco 2002, ISBN 0787958743 - hmanage-Newsletter 103 - (+++)

- SSMH Health Care - Preisträger des Jahres 2002 - Bewerbung der um den Malcolm Baldridge National Quality Award - siehe Application unter

- Stewart, James B., Gaines, Boyd, Blind Eye, How the Medical Establishment Let a Doctor Get Away With Murder, New York 2000, ISBN: 068486563 (++)

- Stapf-Finé / Schölkopf, Die Krankenhausversorgung im internationalen Vergleich - Zahlen, Fakten, Trends - Düsseldorf 2003 ISBN 3-935762-16-X (Nicht bei AMAZON!) - hmanage-Newsletter 96 - (0)

- Tanski, Interne Revision im Krankenhaus, Stuttgart 2001 ( + )

- Thorson, Nancy A., consulting editor, Clinical Pathways for Medical Rehabilitation, Gaithersburg MA 2002 - hmanage Newsletter 86 - (+++)

- Tichy, Noel M., Regieanweisung für Revolutionäre, Unternehmenswandel in drei Akten, Frankfurt/Main 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Todd, Warren E., David B. Nash (Hrsg.), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 (++)

- Tuschen / Quaas, Bundespflegesatzverordung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++)

- Ulrich, Hans, Systemorientiertes Management, Das Werk von Hans Ulrich, Studienausgabe, Herausgegeben vom Stiftungsrat der Stiftung zur Förderung der Systemorientierten Managementlehre, Bern 2001, ISBN 325806359-1 - hmanage Newsletter 70 - (+++)

- Ulschak, Francis L., The Common Bond, Maintaining Constancy of Purpose Throughout Your Health Care Organization, San Francisco 1994 (nicht bei AMAZON) - hmanage Newsletter 58 - (+++)

- Walsh, Mike, Ford, Pauline, Pflegerituale, Bern 2000 - hmanage Newsletter 38 - - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Warren E. Todd (Herausgeber), David B. Nash (Herausgeber), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 - hmanage Newsletter 14 - (++)

- Welch, Jack, with John A. Byrne, Jack - Straight from the Gut, Warner, New York 2001 - hmanage Newsletter 35 - (++)

- WIdO (Hrsg.) Solange sie noch wirken..., Analysen und Kommentare zum Antibiotikaverbrauch in Deutschland, Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO) und Universitätsklinikum Freiburg, Bonn und Freiburg 2003, ISBN 3-922093-30-2 - nicht bei AMAZON! (+++)

- Wilson, Christopher R. M., QA/QI Strategies in Health Care Quality, Toronto 1992 - hmanage Newsletter 01 - (++)

- Withrow, Scott W., Managing Healthcare Compliance, Chicago 1999 ISBN 1567930964 - hmanage Newsletter 78 - (+)

- Wölcker, Theresia, Qualitätsmanagement in der Arztpraxis, Neu-Isenburg (3. Auflage 2002), ISBN 3928748270 - hmanage Newsletter 97 - (0)

- World Health Organization, The World Health Report 2000, Health Systems: Improving Performance, Genf 2000 (whr@who.int) - hmanage Newsletter 34 - (+++)

- Ziegenbein, Ralf, Klinisches Prozessmanagement, Implikationen, Konzepte und Instrumente einer ablauforientierten Krankenhausführung, Gütersloh 2001,
ISBN 3892045941 - hmanage Newsletter 41 - (+ bis ++)

- Zapp, Winfried (Hrsg.), Prozessgestaltung im Krankenhaus, Heidelberg 2002, ISBN 3870812583 - hmanage Newsletter 120 - (+)

- Züst, Einstieg ins Systems Engineering, Zürich 1997 - hmanage Newsletter 08 - (+)

Anmerkung

: Hier werden nur Bücher besprochen, die der Rezensent aus seiner persönlichen Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen für empfehlenswert hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. - Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!


10. Hinweis auf unser Trainingsprogramm im 1. Halbjahr 2004 in Berlin
In diesem - gegenüber unserem höchst erfolgreichen 1. einwöchigen Workshop weiter verbesserten - 2. Workshop erarbeiten Sie schrittweise - PDCA-gemäß - die Elemente eines wirklichen Klinischen Pfades im Kontext eines ganzheitlichen Krankenhaus-Prozessmanagement (zu dem wir im Laufe der Jahre schon zahllose Veranstaltungen betreut haben).

1. H&P-Workshop Prozesse optimieren: Pfade!

Sie verdeutlichen sich - zweitens - neben der Erprobung des richtigen PDCA-Ansatzes selbst die möglichen handfesten Verbesserungen gegenüber der heute in der stationären Krankenbehandlung üblichen, strikt funktional arbeitsteiligen Vorgehensweise.

Und Sie erlernen - drittens - eine projektmäßige Schrittfolge auf dem Weg zur Routine wirklicher klinischer Pfade (und nicht nur mehr oder weniger aussagefähiger Ablaufbeschreibungen mittels Flowchart mit und ohne Computerunterstützung).

Die diversen, hierzulande publizierten "Pathway"-Ansätze werden zur Verdeutlichung wirklicher Pfade andiskutiert (Literaturauszüge!).

Was unterscheidet - nach funktionierenden internationalen Vorbildern gestaltete - wirkliche Klinische Pfade von jenen, über die in Deutschland allenthalben geredet, geschrieben und in Seminaren diskutiert wird? - Nicht nur der deutschsprachige Name! Auch wenn wir ausdrücklich nicht von "Pathways" sprechen, entsprechen von uns vorgestellte Pfade jenem Ansatz, der seit etwa 20 Jahren in den USA (und später in anderen Ländern) zunehmend der stationären Krankenbehandlung zugrunde liegt: Einem - möglichst rund um Patientencluster gleichartiger Erkrankungen herum in Service Lines organisierten berufsgruppen- und fächerübergreifenden Regelablauf! Denn unser Input stammt direkt aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Nicht umsonst machen wir uns dort (und in unseren Europäischen Nachbarländern) seit bald 30 Jahren Jahr für Jahr vor Ort über den aktuellen Erfahrungsstand eines neuzeitlichen Krankenhausmanagement sachkundig.

Ein wirklicher Klinischer Pfad kann nicht nur eine unverbindliche Leitlinie sein. Er legt vielmehr für eine bestimmte Erkrankung das bestmögliche arbeitsteilige Vorgehen als "schriftlich fixierte ärztliche Anordnung" verbindlich fest. Mit einem solchen indikations- bzw. diagnosespezifischen Pfad ist es möglich, die nach dem aktuellen Erkenntnisstand mögliche Evidenz zur Handlungsgrundlage zu machen. Durch das gezielte Vermeiden von Abweichungen wird es möglich, die Fehlerrate zu minimieren. "Fehler" haben übrigens nichts zu tun mit "Schuld und Sühne"; sie sind schlicht Abweichungen von einer angestrebten Zielgröße.

Wirkliche Klinische Pfade bringen als "vorgedruckte Dokumentation" den ärztlichen und pflegerischen Dokumentationsaufwand nahezu zum Verschwinden - inklusive Arztbriefschreibung! Selbst die erforderlichen G-DRG-Kodierungen sind vorgedruckt! Nicht nur dadurch senken wirkliche Klinische Pfade die Fallkosten - sozusagen nebenher. Letzteres war allerdings ursprünglich nicht das Ziel Klinischer Pfade und sollte es auch hierzulande nicht sein!

Auf einen wirklichen Klinischen Pfad wird ein Patient nicht "gesetzt". Ein Pfad ist bei Vorliegen einer bestimmten Erkrankung der verbindliche "grenzüberschreitende" Handlungsablauf. Dazu ist die Organisation des klinischen Betriebs vom Patienten her neu zu denken. Fächer- und berufsgruppenbezogene Strukturen werden bleiben, aber ihre Rolle verändern. Das stößt nicht nur auf Trägheit (im physikalischen Sinn), sondern auch auf etablierte Interessen.

Daher sollten sich die klinisch Verantwortlichen - mit massiver Unterstützung der Krankenhausleitung (und ggf. des Trägers) - an die Spitze der Entwicklung setzen. Dort sind also zunächst einmal die Hebel anzusetzen. Die Weichenstellung läßt sich nicht delegieren. Sonst sind die "Pathways" von Beginn an Makulatur!

Als Termin haben wir die Woche vom 29. März bis zum 02. April 2004 vorgesehen. Unser Veranstaltungsort ist wieder das bewährte Schloßpark-Hotel im Gelände der Schloßpark-Klinik in Berlin. Der Preis beträgt 1100 € + MWSt. incl. Mittagessen und Pausengetränke sowie diesmal wieder einem gemeinsamen Abendessen an einem netten Ort. Die Teilnehmer arbeiten wie bisher in kleinen Gruppen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 16 begrenzt. Einzelheiten finden Sie unter

2. H&P-Workshop Strategisches Verändern: BSC!

Hintergrund ist die aktuelle Situation im deutschen Krankenhaus angesichts der fortlaufenden Bemühungen der Gesundheitspolitik, die gesetzliche Krankenversicherung irgendwie bezahlbar zu halten, die Umstellbemühungen auf G-DRGs sowie z.B. die Folgen des EugGH-Urteils. Denkbare Abgrenzungsveränderungen zwischen dem Krankenhaus und seinen beiden Verbindungden in der Versorgungskette, also zum ambulanten Bereich und zu der Reha und ggf. zur ambulanten und stationären Pflege, werden in ihren Folgen andiskutiert.

Hintergrund sind weiterhin die - bisher zumeist immer noch vergleichsweise starren - internen Krankenhausstrukturen mit ihren "Silos" des ärztlichen, des pflegerischen und des Verwaltungsbereichs sowie der im allgemeinen ebenfalls "ehernen" Fächergliederung, das Tarifrecht, die Haltung vieler Personalvertretungen etc. sowie der oft herausragenden Rolle des Trägers.

Wir bedienen uns zur Verdeutlichung der Rolle der Balanced Scorecard in der Schrittfolge (in modifizierter Form) der im April 2003 von Kaplan vorgestellten Stufen Mission, Werte, Vision, Strategie, BSC, TQM und Empowerment / persönliche Ziele. Auf diese Weise können wir verdeutlichen, welche Funktion das - schon in vielen Krankenhäusern vorhandene Leitbild auf dem Wege eines strategischen Wandels haben sollte, und wie die Bemühungen um ein Qualitätsmanagement und die Balanced Scorecard sinnvollerweise zusammenpassen (einschließlich des Themas Zertifikate). Besonderes Augenmerk richten wir dabei auf die Verbindung EFQM-BSC.

Weil die Balanced Scorecard in den meisten deutschen Krankenhausveröffentlichungen zum Thema deutlich unterschätzend als Kennzahlensystem für Betriebsvergleiche mißverstanden wird, richten wir in diesem Workshop ein ganz besonderes Augenmerk auf die Rolle der Treiber- sowie der Ergebnisziele in der Strategie-Landkarte. Unser Input: Eine jahrzehntelange Krankenhauspraxis, gepaart mit einer profunden, direkt bei den BSC-"Erfindern" in den USA erlangten Vertrautheit mit der Materie.

Unser Termin: 10.-13. Mail 2004 im Schloßpark-Hotel im Gelände der Schloßpark-Klinik in Berlin. Preis: 900 € + MWSt. (incl. Mittagessen und Pausengetränke sowie ein gemeinsames Abendessen an einem netten Ort). Sie arbeiten in kleinen Gruppen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 16 begrenzt. 14. Mai 20004 fakultativer Zusatztag in kleinem Kreis: Erarbeiten einer eigenen BSC. Preis: 300 € + MWSt. (incl. Mittagessen und Pausengetränke). Einzelheiten


 

11. Diskussion / Leserbriefe
Discussion

Sehr geehrter Herr Professor Hildebrand,
.. Ihr letztes Editorial (131) hat mir sehr gut gefallen, m.E. wird die Verwirrung immer größer (KTQ, proCumCert, EFQM). Auf den obersten Etagen werden dann höchst zweifelhafte Entschlüsse gefasst in Richtung des einen oder des anderen Modells.

Aber es gibt auch m.E. lobenswerte Ausnahmen. Im Rahmen eines Projektes zur Erfassung von Ergebnisparameter bei Invitro-Fertilisation (künstlicher Befruchtung) mit einer gynäkologischen Gemeinschaftspraxis mit angeschlossenem IVF-Zentrum, hat diese Praxis sich einer Selbstbewertung gestellt. Der Prozeß lieferte viele Hinweise, u.a. wurde der Standort gewechselt, um die Zufriedenheit der Patienten zu steigern. Die alten Räumlichkeiten waren nach und nach zu eng geworden. Die Praxis hat 3 feste Ärzte und noch 2 angestellte Ärzte, Biologen,...Insgesamt kommt das Team auf rund 25 Personen. Der Berich des IVF-Zentrums ist schon seit meherern Jahren ISO-zertifiziert und hat schon diverse Re-Audits erfolgreich bestanden. Zusätzlich ist man als einziges IVF-Zentrum in Deutschland als Prüflaboratorium akkreditiert, mit jährlicher Überprüfung, der letzten drei Wochen nach dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten. Auf der ökonomischen Ergebnisseite hat man sich in den letzten Jahren regelmäßig verbessert. Ebenso bei den medizinischen Ergebnissen (Schwangerschaftsraten, Baby-Take-Home-Rate, Komplikationen). Hier gibt es Vergeiche mit allen deutschen IVF-Zentren, wo man in der Spitze liegt. Die Daten werden über ein Programm namens "Rec-Date" zentral für alle Zentren erfasst. Unter anderem hat man dem ambulanten Anästheseiten ausgetauscht, weil er die Anforderungen der Ärzte (z.B. Kommunikation mit Patientinnen, Aufklärung) nicht einhielt. Eine Mitarbeiterbefragung hat man noch nicht durchgeführt. Die Kultur ist stark durch die Praxisinhaber geprägt, die gerade wegen der sensiblen Thematik auf das Thema Qualität setzen. ..

.. Kommentare zur Qualitätsszene machen mir Mut, sich auch gegen den Strom zu stellen und unpopuläre Dinge auszusprechen bzw. zu hinterfragen. Ein adäquate Menschenbild und gewissen Grundsätze sehe ich da als Voraussetzung. Leide dominieren oft die Dollar und Euro Zeichen (siehe Levels..). Wie lange können wir in Deutschland uns das noch erlauben? Vielleicht lüften die Patienten mal diese mystischen Qualitätsmäntelchen. In England gibt es ja einige Beispiele von revoltierenden Patienten (nicht wegen Wartelisten, sondern wegen Qualitätsproblemen). Auf einer Tagung in Schottland gab es ganze Vortragsserien zum Thema "Trust", wo darüber diskutiert wurde, wie das Vertrauen zwischen Patienten und Health Professionals (primär Ärzten) wieder hersgestellt werden könnten. Eventuell stürzt das deutsche Gesundheitsystem mal in eine Vertrauenskrise, dann gibt es vielleicht mal eine Qualitäts- statt Kostendiskussion, auch in der Öffentlichkeit. ..

Mit nochmals besten Wünschen für das neue Jahr
Guido Offermanns
Universität Bielefeld



Wie seit etlichen Jahren üblich, bieten wir damit neben der fundierten Vermittlung der dem jeweiligen Thema zugrunde liegenden Theorie konkrete Arbeitshilfen für die unmittelbare Anwendung des Gelernten! Einzelheiten zu allen Trainingsprogrammen finden Sie auf unserer Website

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Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die rasch immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!
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Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten H&P-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems interessant sein.

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Sie lernen in diesem nochmals weiterentwickelten Workshop (unsere mittlerweile 8. Veranstaltung zum Thema BSC!) anhand eines Krankenhausbeispiels schrittweise etwas im deutschen Gesundheitswesen Ungewohntes: Eine zielführende Unternehmensplanung zu entwickeln, in diese eine (im Sinne der "Erfinder" Kaplan und Norton) richtige Balanced Scorecard schrittweise einzubauen und letztere schließlich als Mittel zur strategischen Umgestaltung der Organisation zu nutzen.
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auf unserer Website, desgleichen neuer Flyer 2004.

www.hmanage.de!www.JCAHO.org! hmanage Newsletter 53 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 85 - (+++) www.ssmhc.org -
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www.seelsorge.net. Ratsuchende können per E-Mail in Kontakt mit den Seelsorgern treten

http://www.waldkrankenhaus.de/wir_ueber_uns/qualitaetsmanagement/.
http://www.krupp-krankenhaus.de///Kliniken/Anaesthesie/Besondere_Leistungsangebote/Qualitaetssichernde_Massnahmen.htm.
http://www.erlabrunn.de/benzg/aktuelle%20internetseite/ktq.htm.
http://www.klinikum-am-europakanal.de/kae/kaeportal.nsf/ContentPages/pflegequalitaet.
http://www.klinikum.uni-erlangen.de/QM/qmhist.htm#beiuns

http://www.zeit.de/2004/03/Kranksein.

http://www.sandp.com ) predicts a volatile 2004 for not-for-profit hospitals, marked by a widening gap in credit quality among hospitals, more credit downgrades than upgrades, and the onset of such emerging trends as the rise in insurance co-payments and deductibles. "The growing split in credit quality is the backdrop to the new affordability crisis in the U.S. health care system," S&P wrote in a study released late Tuesday. It said not-for-profits are "entering a new period of significant uncertainty." Among the continuing challenges it cited are increased competition from specialty facilities and physicians, employer pressures to reduce insurance costs, and ongoing questions about the ability of states to support Medicaid programs at needed levels. Looking ahead, it noted such factors as increasing consumerism, the emerging role of quality measurements, the new Medicare prescription drug bill's hospital-related benefits, and the strain on hospitals caused by the rise in the number of uninsured and underinsured.

http://www.mgma.com/press/2003ortho.cfm.

http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract /291/1/88) were based on a survey of family members and close friends of 1,758 people in 22 states who died in 2000. For example, family members of people who died in hospitals were three times more likely to feel health care workers treated their loved ones with disrespect compared with how caregivers took care of people who died at home. "Our findings demonstrate woefully inadequate care for both dying persons and their families," said Fox Wetle, associate dean for public health in the Brown University Medical School and a co-author of the study. (See Brown's press release on the study at http://www.brown.edu/Administration/News_Bureau/2003-04/03-066.html.) According to the AHA, the nation's hospitals have numerous programs under way to improve the end-of-life care that they provide.

2. (H&HN) Ein Riesenschritt zur elektronischen Krankenakte
A Giant Step for the EHR

"A model electronic health record may be ready as early as February 2004, experts say, a development that is expected to spur interest in the technology among providers and one that caps an eventful year for the EHR.." See
http://www.hospitalconnect.com/hhnmag/jsp/articledisplay.jsp?dcrpath=AHA/PubsNewsArticle/data/0312HHN_InBox_EHR&domain=HHNMAG

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