Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

hmanage-Newsletter 136

30.01.04

Motto des Tages:

"..people could not manage well what they were not measuring.."

 


(Kaplan / Norton in ihrem hier besprochenen neuen Buch)

Unser heutiger Inhalt

1. Editorial: Unternehmensstrategie: Ohne Messen kein (Qualitäts-)Management!
No (Quality) Management without Measurement

2. (AHA) Haftpflichtprämien niedriger in Bundesstaaten mit Deckelung
Study: Liability premiums 17% lower in states that have capped awards

3. (AHA) USA: Offene Stellen für Pflegekräfte
Survey reports on nursing, allied health vacancies and turnover

4. (AHA) Ehrung für "Qualitäts-Guru" Dr. Donald Berwick
HRET to honor IHI president with 2004 TRUST Award

5. (AHA) Hinweis auf die Verleihung eines besonderen Preises für "excellence in community service"
Foster McGaw prize awarded to Georgia hospital

6. (AHA) 75 Milliarden $ Kosten für Übergewicht im Jahre 2003
Study: U.S. obesity-attributable medical expenditures $75 billion in 2003

7. Aufgespießt: "Qualität" auf deutschen Websites
"Quality" on German Websites

8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links (siehe auch unter www.hmanage.de!)
Additional Links<//a>

9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher
New and/or books we are suggesting

10. Trainingsprogramm im 1. Halbjahr 2004 in Berlin
Our Management Trainings in Berlin

11. Diskussion
Discussion


Hier die Einzelheiten:

1. Editorial: Unternehmensstrategie: Ohne Messen kein (Qualitäts-)Management!
No (Quality) Management without Measurement

"Die wirtschaftliche Lage zwingt uns leider, .. auf strategische Veränderungen weiter zu verzichten!" Zeilen etwa dieses Inhalts erreichten uns dieser Tage aus einem deutschen Krankenhaus. Sie machten wieder einmal deutlich, woran das Krankenhauswesen am meisten krankt: Die Zukunft wird hier nicht beherzt gestaltet! Stattdessen hangelt man sich von den Folgen der gerade aktuellen "Gesundheitsreform" zu jenen der nächsten. Denn die kommt wegen der weiter ungelösten Probleme bestimmt. Mit immer kürzerer Halbwertzeit. Was hierzulande nicht vorgeschrieben ist, wird auch nicht gemacht, Beispiel Qualitätsmanagement. Und wenn "Vorschriften" endlich da sind, macht man sich an die Arbeit. Unreflektiert, Beispiel KTQ® / pCC. Das steht auch für den "strukturierten Qualitätsbericht" zu befürchten. Wir schrieben darüber.

Doch ohne Messen kein (Qualitäts-)Management!

Wo deutsche "Gesundheitsreformen" ansetzen müßten, sind Ergebnisse. Behandlungsergebnisse. So geht man in fortgeschritteneren Gesundheitssystemen in der Welt auch vor: Was soll diese Krankenbehandlung, was die angestebte Prävention im Ergebnis konkret bewirken (oder vermeiden)? Behandlungsergebnisse, unerwünschte Ergebnisse ("Fehler") kann man messen. Für den Einzelfall und aggregiert für bestimmte Erkrankungen. Dafür haben wir in unserem hmanage-Newsletter immer wieder Beispiele und Quellen genannt. Warum wird das dann nicht gemacht? Von einzelnen Studien und Registern abgesehen ist die Messung von Behandlungsergebnissen zumeist eine unbewiesene Behauptung! Eminenzbasiert. "Schweigepflicht" und "Datenschutz" sorgen schon dafür, dass dies nicht etwa breit bekannt wird. Sonst könnte man sich den Aufschrei in den Medien so richtig vorstellen!

Wenn in der Krankenbehandlung das Ergebnis nicht gemessen wird: Wie will man da wissen, welcher Behandlungsweg also der richtige ist? Es scheint ja zumeist zu funktionieren, wenn man am Patienten nur genügend lange herumdiagnostiziert und -behandelt. Die deutsche Verweildauer spricht Bände. Die durchschnittliche Verweildauer sank nicht etwa aus eigenem Antrieb der Krankenhäuser (jeder Tag brachte schließlich zusätzliches Geld). Sondern die Verweildauer sank erst, als Fallpauschalen abzurechnen waren und die Krankenhausbudgets gedeckelt wurden! Künftig sind G-DRGs abzurechnen, nach der "budgetneutralen" Phase also (so Gott will) Festpreise. Dann wird man - alles in allem - genau wissen, wieviel Geld man für die Behandlung einer bestimmten Krankheit bekommt. Das Behandlungsergebnis bleibt weiter im Dunklen, desgleichen der Weg dorthin. Stattdessen hört man landesweit Gemurmel von einer künftig wohl "blutigen Entlassung". - Ethisch?

Wer keine (Zwischen-)Ergebnisse (= Qualität) mißt, kann gar nicht wissen, welches Ziel er denn nun erreichen will: - "Gesundheit"?

Egal was das kostet? Egal ob die Patienten sich dabei gut aufgehoben fühlen, ob Ärzte und Pflegekräfte die Arbeit schaffen können oder überhaupt noch (wieder) Herr ihrer Arbeit sind? Und weiter eingenebelt, was diese "Gesundheit" denn eigentlich konkret bedeutet? Ganz zu schweigen von Fragen der Umweltverträglichkeit etc. (Wer's nicht gemerkt haben sollte: Hier wurden die Ergebniskriterien des EFQM-Modells für Excellence durchdekliniert; hier geht es ums professionelle Qualitätsmanagement). Es wird künftig darauf ankommen, Krankheit für Krankheit den besten, z.B. auch kostengünstigsten Weg zum - festzulegenden - Behandlungsziel herauszufinden. (Und flugs sind wir bei - richtigen - Klinischen Pfaden: Man stelle sich nur vor, es würden Autos weiter "eminenzbasiert" gebaut wie um die Jahrhundertwende, jeder Zylinder und jeder Kolben einzeln gefeilt. Fast keiner könnte ein solches Auto bezahlen! Aber es sei immer wieder zitiert: "der Patient ist schließlich kein Auto..").

Was für den Einzelfall geht, geht auch für das ganze Krankenhaus: Welche Wertschöpfung wollen wir in den nächsten Jahren erzielen? Welche Patientengruppen mit welchem Case Mix wollen wir mit welchem Ergebnis mit (primär) aus G-DRGs erlösten Mitteln betreuen? Auf welche Weise und durch welche organisatorischen Veränderungen lassen sich die Erträge maximieren und die Aufwendungen minimieren? Welche Veränderungen müssen wir in den Köpfen und Herzen der Mitarbeiter herbeiführen? Welcher IT-Unterstützung müssen wir uns dafür versichern? Und wie müssen unsere Messungen aussehen, damit wir das (Nicht-)Erreichen derartiger "harter" und neuerdings vor allem auch "weicher" strategischer (Veränderungs-)Ziele wirklich wirksam zu überwachen vermögen?

"Without an improved performance measurement system, executives would not develop and mobilize their intangible assets effectively, and thereby would forfeit major opportunities for value creation" (Robert S. Kaplan, David P. Norton im Vorwort zu dem unten besprochenen, brandneuen Buch).

Nun muß endlich auch im deutschen Krankenhaus die Zukunft strategisch verändernd angegangen werden. Seine künftige Wertschöpfung beruht nicht länger auf dem Fokus der Bereitstellung genügender Mittel. Es müssen Behandlungsergebnisse präzisiert, angestrebt und übertroffen, Prozesse standardisiert, Mitarbeiter mobilisiert, Investitionen strategisch gelenkt werden. Das entspricht durchaus einer weltweiten Entwicklung. "For not only was the nature of their internal value creation process shifting from tangible to intangible assets; the nature of competition in their external markets was shifting as well. .. Even public agencies and not-for-profit organizations were beeing asked to demonstrate how they created value for their constituents and stakeholders" (Robert S. Kaplan, David P. Norton). Europa läßt grüßen.

Dazu bedarf es a) entsprechender strategischer und operationaler Messgrößen und Indikatoren. Dafür gibt es bereits genügend Anregungen, u.a. auch von der GQMG. Das Krankenhaus muß sich b) strategisch auf einen zuvor genau zu überlegenden strategischen Veränderungskurs begeben. Dazu gehören - aus eigenem Antrieb - c) verbindliche Festlegungen, welche Ergebnisziele man bis wann denn zu erreichen gedenkt. Was das Messen angeht, geht es zunächst einmal d) um das unverzügliche Herstellen eines Mindestmaßes von Ergebnistransparenz sowie e) um das Festlegen von Zielmarken auf den zuvor vereinbarten Indikatoren. Dann müssen die strategischen Veränderungen angegangen werden. Dabei hilft hervorragend das strikte Ursache-Wirkungs-Prinzip einer (richtigen) Balanced Scorecard. - An die Arbeit!

Doch Vorsicht: "Be careful what you wish for; you might get it. Measurement is a powerful motivator" (Robert S. Kaplan, David P. Norton).


2. (AHA) Haftpflichtprämien niedriger in Bundesstaaten mit Deckelung
Study: Liability premiums 17% lower in states that have capped awards


3. (AHA) USA: Offene Stellen für Pflegekräfte
Survey reports on nursing, allied health vacancies and turnover


4. (AHA) Ehrung für "Qualitäts-Guru" Dr. Donald Berwick
HRET to honor IHI president with 2004 TRUST Award

* Anmerkung: Wer hat Lust auf eine Teilnahme am 2004 Leadership Summit in San Diego? Wir werden - wie jedes Jahr seit 1980 - wieder dort sein!


5. (AHA) Hinweis auf die Verleihung eines besonderen Preises für "excellence in community service"
Foster McGaw prize awarded to Georgia hospital


6. (AHA) 75 Milliarden $ Kosten für Übergewicht im Jahre 2003
Study: U.S. obesity-attributable medical expenditures $75 billion in 2003

7. Aufgespießt: "Qualität" auf deutschen Websites
"Quality" on German Websites


(Website 04-77)

"Qualitätspolitik der Katharina-Kasper-Kliniken

Im November 1999 hat ds Lenkungsgremium mit der Erarbeitung der Qualitätspolitik der Katharina-Kasper-Kliniken begonnen. Grundlage der Qualtätspolitik ist das Leitbild unseres Trägers, der St. Elisabeth-Stiftung.

Sie trifft Aussagen dazu, welche Ziele, Strategien und Maßnahmen jew. bezogen auf die verschiedenen Zielgruppen (Patienten, Mitarbeiter, Angehörige, niedergelassene Ärzte, etc.) die Katharina-Kasper Kliniken verfolgen und umsetzen wollen, um den Erwartungen dieser Zielgruppen gerecht werden zu können.

Mit dem Aufbau eines umfassenden Qualitätsmanagements wurde im Jahr 1999 in der Katharina Kasper gGmbH (vorher Katharina-Kasper-Kliniken) begonnen. Als Grundlage für den Aufbau des QM-Systems wurde sich zunächst an der DIN EN ISO 9001: 2000 orientiert. Für den Aufbau und die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems ist eine hautpamtliche Qualitätsmanagement-beauftragte, Frau Heike Steitz eingestellt worden.

Unsere Ziele:
- Arbeits- und Behandlungsabläufe aller Bereiche der beiden Kliniken transparent machen und aufeinander abzustimmen
- Gewährleistung eines reibungslosen organisatorischen Ablaufs, um den Bedürfnissen unserer Patienten bestmöglichst zu entsprechen
- Steigerung der Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit
- Bessere Information unserer Kunden (Patienten, niedergelassene Ärzte, Öffentlichkeit, etc.)

Unsere Vorgehensweise / Aufgabenstellung
- Schaffung einer Struktur (Qualitätsmanagementbeauftragte, Lenkungsgremium "Qualität" (Kurzerläuterung), Moderatoren, Qualitätszirkel u. Projektgruppen
(Kurzerläuterung)
- Erarbeitung und Festlegung der Qualitätspolititk der Qualitätspolitik

http://www.k-kasper-kliniken.de/EKH/Upload%20EKH4/qualitaetsmanagement.html



(Website 04-78)

"Einführung von Qualitätsmanagement im Diakoniekrankenhaus
Um den zukünftigen Veränderungen im Gesundheitssystem gewachsen zu sein, wurde am Evang. Diakoniekrankenhaus Freiburg ein Qualitätsmanagement eingeführt. Die permanente Sicherung und Verbesserung der Leistungen sowie die Förderung von Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit sollen das Ziel sein. Zu diesem Zweck wurde eine kleine Gruppe aus der Mitte aller MitarbeiterInnen, das QM-Team, vom Vorstand beauftragt, ein solches System einzuführen. Trotz des bestehenden Kostendrucks sieht das Evang. Diakoniekrankenhaus eine große Chance, mit Qualitätsmanagement Arbeitsplätze mitzugestalten und für die Zukunft zu sichern.
Das Qualitätsmanagement-Team"


(Website 04-79)

"Internes Qualitätsmanagement in der AQMS
Als Abteilung, die sich in erster Linie mit Qualitätssicherung, Evaluationsforschung und Versorgungsforschung im Gesundheitswesen befasst, fühlt sich die AQMS in ihrer eigenen Arbeit hohen Qualitätsansprüchen verpflichtet. Orientiert am "EFQM-Modell für Excellence" wird zurzeit ein abteilungsspezifisches Qualitätsmanagementsystem aufgebaut. Folgende Schritte wurden auf dem Weg dorthin durchlaufen:
2001
Verschiedene etablierte Qualitätsmanagementmodelle (KTQ®, DIN EN ISO 9000, EFQM) werden hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf den Abteilungskontext geprüft.
2002
(Auszug AQMS) "Das "EFQM-Modell für Excellence" wird als Basis für das interne Qualitätsmanagement der Abteilung gewählt.
Vom 18. bis 20. Juli 2002 wird in der Abteilung ein EFQM-Assessoren-Training durchgeführt, an dem 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmen. Die AQMS hat damit von allen 67 Abteilungen des Universitätsklinikums Freiburg die höchste Zahl von MitarbeiterInnen mit Qualifikationen im Qualitätsmanagement.Im September wird die Arbeitsgruppe "Internes Qualitätsmanagement" gebildet mit dem Ziel, die EFQM-Selbstbewertung der Abteilung vorzubereiten.
2003
Am 7. Februar 2003 werden Politik und Strategie der AQMS in einem Workshop mit der Unterstützung externer Berater systematisch erarbeitet.
Seit Mai 2003 arbeiten vier Arbeitsgruppen unter Beteiligung aller MitarbeiterInnen an der Erstellung des strukturierten Selbstbewertungsberichts. Dieser soll im Herbst 2003 abgeschlossen werden..."

(Fürs Klinikum insgesamt) "Qualitätsrat
Der Qualitätsrat wurde vom Klinikumsvorstand im Oktober 2000 als beratendes Gremium zu allen Fragen des Qualitätsmanagements eingesetzt. Der Qualitätsrat erstellt Konzepte für eine flächendeckende Einführung von Qualitätsmanagement im Klinikum mit der Ziel der Zertifizierung des Gesamtklinikums nach KTQ bis Ende 2005.
Weitere Informationen zum Qualitätsrat und zu den Konzepten finden sich im Intranet .."


(Website 04-80)

"Qualitätsmanagement
(Name, Telefonnummer, e-mail)
Beim Qualitätsmanagement geht es darum, interne Prozesse zu durchleuchten und zu hinterfragen, um sie für den Patienten und Kunden (Krankenkassen, einweisende Ärzte usw.) transparenter zu machen und gegebenenfalls zu optimieren.
Ziel des Qualitätsmanagements ist es, eine Unternehmenskultur zu schaffen, in der die ständige Verbesserung der Patientenversorgung unter Einbeziehung aller Mitarbeiter das Handeln bestimmt!

(Website 04-80)

Das Qualitätsdenken in der HUMAINE Gruppe ist ein integraler, ständig sich zu verbessernder Steuerungsfaktor unseres täglichen Denkens, Handelns und Entscheidens.

"Dieses Bestreben nach Qualität ist für unsere Patienten, Kunden und Partner sicht- und fühlbar und beeinflusst daher nicht nur unsere Unternehmensführung, sondern ist per se auch Grundlage der Unternehmenspolitik. Anders ausgedrückt ist die Unternehmenspolitik der HUMAINE die Qualitätspolitik oder vice versa die Qualitätspolitik ist die Unternehmenspolitik.

Die Unternehmens- und Qualitätspolitik der HUMAINE Holding und der HUMAINE Kliniken drückt sich nicht nur im Qualitätshandbuch in qualitätsorientierten Primär- und Supportprozessen und Qualitätsstandards aus, sondern auch im Verhalten und Auftreten der Mitarbeiter der HUMAINE Gruppe.

Um das Qualitätsdenken und -verhalten gruppenweit und klinikspezifisch als integralen Bestandteil der Unternehmenskultur zu sichern und ständig weiterzuentwickeln, gibt die Holding für sich selbst und für die Kliniken eine einheitliche, gruppenweite Qualitätspolitik und Qualitätsziele im Rahmen der Unternehmensgrundsätze vor. Die Realisierung zusätzlicher und/oder weitergehender Qualitätsziele/-standards liegt in der Kompetenz der jeweiligen Kliniken.

Die Qualitätspolitik der Holding muss:

- relevant für die Erreichung des Unternehmensziels sein
- eine Verpflichtung zur Erfüllung und zur kontinuierlichen Verbesserung der Erfüllung von Kundenforderungen/-erwartungen sein
- einen Rahmen für das Festlegen und Bewerten von Qualitätszielen bieten
- den Mitarbeitern vermittelt und verständlich gemacht werden
- regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft werden.

Qualitätspolitik der HUMAINE Holding und der Kliniken umfasst folgendes Kundenspektrum:
- Patienten
- Mitarbeiter/innen
- Kliniken (für die Kliniken die Schwesterkliniken, für die Holding alle Kliniken)
- Holding (für die Kliniken)
- Gesellschafter
- Hausbank / Banken
- Versicherungen
- Kostenträger
- Akquisitionspartner
- Vertrags- und Kooperationspartner
- die interessierte Öffentlichkeit
- die fachliche Öffentlichkeit
- die Patientenöffentlichkeit (Selbsthilfegruppen, Patienten/Kunden, die sich z. B. über Internet selbst informieren usw.)
- die "interessierte" Gesellschaft (Bewerber, Multiplikatoren).

Dieses Kundenspektrum kann sich klinikspezifisch verkleinern oder vergrößern.

Entscheidend ist, zu erkennen, wer und was von uns erwartet wird, und dass diese Erwartungen erfüllt werden. Es handelt sich hierbei auch um alltägliche Dinge wie Pünktlichkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit, Verständlichkeit und Verlässlichkeit.

Die qualitativen Erwartungen unserer Kunden und Patienten gehen auch in Richtung Erscheinungsbild, Auftritt, verbale und schriftliche Aussagen, Briefinhalte, Kleidung, Sicherheit, Verantwortungsbewusstsein, Schonung der Umwelt und Professionalität.

Schriftlich festgehaltene, bemess- und bewertbare Qualitätsziele gewährleisten, dass die Kundenerwartungen erfüllt werden"

(PLus allgemeine Ausführungen zu einer ISO-Zertifizierung, Mitarbeiterbefragungen "Der Mitarbeiter ist schlechthin der Erfolgsfaktor im Unternehmen. ..", Patientenbefragungen "Der Patient stellt dabei die entscheidende Zielgruppe dar, und seine Stimme erhält immer mehr Gewicht, ..").


(Website 04-81)

"1997 Die EuromedClinic wird Mitglied der European Foundation for Quality Management (EFQM)"


8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links

http://www.koalatykid.org/ QM für Kinder

http://www.krankenhaus-aok.de/imperia/md/content/partnerkrankenhaus/pdf2/vereinbarung_qualitaetsbericht_03_12_03.pdf Vereinbarung § 137 SGB V Qualitätsbericht

http://www.krankenhaus-aok.de/imperia/md/content/partnerkrankenhaus/pdf2/qsr_zwischenbericht.pdf AOK-Helios-Projekt "Qualitätssicherung mit Routinedaten" (QSR)

http://www.nytimes.com/2004/01/20/politics/20MEDI.html?th Interessante Nachricht aus den USA zur Krankenversicherung Älterer (Medicare)

http://www.survey-hospital.be/ Europäischen Krankenhausumfrage 2003

http://www.zeit.de/2004/05/Schmidt_Reform Lesenswerter "Zeit"-Kommentar zu aktuellen Problemen der "Gesundheitsreform"

http://www.krankenhaus-aok.de/newsletter/newsletter.php An- und Abmeldung des AOK-Newsletters:


9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung sowie weitergehende Information durch Anklicken des Amazon-Button auf unserer Website bzw. des Titels - soweit in unsere Empfehlungsliste aufgenommen - im Buchverzeichnis unserer ständig aktualisierten und weiter ausgebauten Website


- Kaplan, Robert S., Norton, David P., Strategy Maps, Converting Intangible Assets into Tangilbe Outcomes, Boston 2004, ISBN 1591391342

Was im hmanage-Newsletter bereits vor Monaten - Professor Kaplan in Hilton Head zitierend - angekündigt wurde, liegt nunmehr in englischer Sprache vor: das dritte Werk der beiden "Erfinder" der Balanced Scorecard. Diesmal geht es - stärker als je zuvor - ausgerichtet auf das Vermitteln der zwingend notwendigen Kausalkette (Strategy Map) der auf eine Umsetzung der Strategie ausgerichteten strategischen Ziele. (Was dazu in Deutschland, speziell fürs Krankenhaus, an unausgegorenem Unsinn verbreitet wird, ist wirklich ärgerlich!) Hier zwei von den Autoren verwendete, den vorherigen Publikationsstand der Autoren illustrierende "Gleichungen":

{Breakthrough Results} = {Describe the Strategy} + {Manage the Strategy}
{Breakthrough Results} = {Strategy Maps} + {Balanced Scorecard} + {Strategy-Focused Organization}

Das hier besprochene Buch präzisiert den Ansatz - in den Veranstaltungen der Autoren schon seit längerem präsentierte, den Teilnehmern unserer hmanage-Trainings zum Thema teilweise schon bekannte - Ergänzungen:

1. Einer Beschreibung der grundlegenden Elemente der Wertschöpfung bezüglich der Perspektiven "Prozesse" sowie "Lernen und Wachstum"
2. Auf dem Wertschöpfungsprozesse beruhende strategische Themen, welche die Dynamik der Strategie verdeutlichen
3. Einen neuen Rahmen fürs Beschreiben und Umsetzen der drei "weichen" Assets der Perspektive von Lernen und Wachstum "Humankapital", "Informationskapital" sowie "Organisationskapital" in Prozesse und Ziele in der Perspektive "Prozesse".

Das verdeutlicht den strategischen Umsetzungsprozess erheblich. Hier die Gliederung:

Vorwort
Teil I: Übersicht
1. Einführung
2. Strategy Map

Tel II: Wertschöpfungsprozess
3. Routineprozess
4. Kundenprozess
5. Innovationsprozess
6. Rechts- und Sozialprozess

Teil III. "Weiche" Assets
7. "Weiche" Assets mit Strategie verbinden
8. Bereitschaft des Humankapitals
9. Bereitschaft des Informationskapitals
10.Bereitschaft des Organisationskapitals

Teil IV. Strategiebildung, Bildung von Strategy Maps
11. Eigene Strategy Map an eigener Strategie ausrichten
12. Kampagne planen

Teil V. Zusammenstellung von Fallbeispielen
13. Privatwirtschaft
14. Öffentlicher Bereich
15. Nonprofit-Organisationen

"Strategy Maps is the culmination of the extraordinary creative work of Kaplan and Norton. They revolutionized the world of performance metrics with the development of the Balanced Scorecard. Now they present a lucid, rigorous, and holistic way to integrate the most critical tasks of management. This is the book I was longing for" (Arnoldo C. Hax, Alfred P. Sloan Professor of Management, Sloan School of Management, MIT, im Klappentext). So ist es! Hervorragend! (+++)

Frühere Buchbesprechungen im hmanage-Newsletter:

- Arnold, Klauber, Schellschmidt, Krankenhaus-Report 2002, Stuttgart ISBN 3794522192 - hmanage Newsletter 80 - ( ++ )

- Bachmann, Stefanie, Du hättest leben können, Bergisch-Gladbach 2002, ISBN 3404614801 - hmanage Newsletter 82 - (++)

- Baldor, von Robert A., Managed Care - Made Simple, Malden, Massachusetts 1998 - hmanage Newsletter 12 - ( + )

- Bashe, Hicks, Branding Healthcare Services, 2000 - hmanage Newsletter 11 - (++)

- Bennis, Warren G., Thomas, Robert J., Geeks & Geezers, How Era, Values, and Defining Moments Shape Leaders, Boston 2002, ISBN 1578515823 - hmanage Newsletter 104 - (+++ )

- Bihr, Hekking, Krauskopf, Lang (Hrsg.), Handbuch der Krankenhaus-Praxis, Unternehmensstrategien für Praktiker, 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Blumenschein, Annette, Ehlers, Ingrid Ute, Ideenmanagement - Wege zur strukturierten Kreativität, München 2002 ISBN 393242543X - hmanage Newsletter 106 - ( +++ )

- Bornholdt, H.-P., Dubben, H.-H., Der Hund, der Eier legt. Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken, Reinbek 2001, ISBN 3499611546 ( + )

- BQS Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung, Qualität sichtbar machen, Düsseldorf 2003, BQS-Qualitätsreport 2002, ISBN 39808704-4-8 - hmanage Newsletter 133 - ( +++ )

- Brandt (Hrsg.), Qualitätsmanagement & Gesundheitsförderung im Krankenhaus (Hrg.), Handbuch zur EFQM-Einführung 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( 0 )

- Brassard, Michael, Ritter, Diane, Memory Jogger II - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Brown, Mark Graham, Keeping Score, Using Right Metrics to Drive World-Class Performance, New York 1996, ISBN 0814403271 - hmanage Newsletter 109 - (++ )

- Brown, Mark Graham, Hitchcock, Darcy E:, Willard, Marsha L., Why TQM Fails - And What To Do About It, New York 1994, ISBN 0786301406 - hmanage Newsletter 131 - (+++ )

- Buckingham/Coffman, First, Break All The Rules, New York 1999 - hmanage Newsletter 22/33 - (+++)

- Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtungen e.V. (Hrsg.), Empfehlungen für die Klinisch-Geriatrische Behandlung, Jena 1998, ISBN 3437311166 - hmanage Newsletter 125 - (++)

- Bundesärztekammer unter Mitarbeit von Kolkmann, Seyfarth-Metzger, Stobrawa, Leitfaden: Qualitätsmanagement im deutschen Krankenhaus, 2. Auflage, München 2001 - hmanage Newsletter 81 - (0)

- Burns, Lawton R., and Wharton School Colleagues, The Health Care Value Chain, Producers, Purchasers, and Providers, San Francisco 2002, ISBN 0787960217 - hmanage Newsletter 98 - (++)

- Caldwell, Chip, Mentoring Strategic Change in Health Care, An Action Guide, Milwaukee WI 1995 (ISBN 0873892240) - hmanage Newsletter 87 - ( +++)

- Carpman, Janet, Design That Cares Planning Health Facilities for Patients and Visitors, 2nd Edition, Chicago 1993 - hmanage Newsletter 26 - (+++)

- Carr, Maureen P., Jackson, Francis W., The Crosswalk, Joint Commission Standards and Baldridge Criteria, Joint Commission 1997 - hmanage Newsletter 21 - (++)

- Chaplin/Terninko, Customer Driven Health Care - QFD for Process Improvement and Cost Reduction, Milwaukee Wi 2000 - hmanage Newsletter 08/25 - (+++)

- Cloke, Kenneth, Goldsmith, Joan, The End of Management and the Rise of Organizational Democracy, San Fancisco 2001 - hmanage Newsletter 90 - (+++)

- Collins, Jim, Good to Great, Why Some Companies Make the leap ... and Other Don´t, New York 2001 ISBN 0066620996 - hmanage Newsletter 08 - ( +++ )

- Conger, Jay A., Winning 'Em Over, A New Model for Management int the Age of Persuasion, New York 1998 - hmanage Newsletter 111 - ( +++ )

- Conners, R.B., Editor, Integrating the Practice of Medicine, A Decision Maker`s Guide to Organizing and Managing Physician Services, Chicago, ISBN 155648206X (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 112 - ( ++ )

- Conrad, Balanced Scorecard als modernes Management-Instrument im Krankenhaus 2001 - hmanage Newsletter 08 - ( - )

- Coulmas, Florian, Die Deutschen schreien, Reinbek 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Dahlgaard, Knut, Jung, Kalle, Schelter, Wolfgang, Profit-Center-Strukturen im Krankenhaus, Potentiale, Risiken und (Neben-)Wirkungen, Frankfurt (M) 2000, - hmanage Newsletter 60 - (+).

- Das Qualitätssicherungsprogramm der gesetzlichen Rentenversicherung in der medizinischen Rehabilitation - Instrumente und Verfahren 2000, Frankfurt/Main 2000,
ISBN 3-926181-44-3; nicht im Amazon-Verzeichnis! - hmanage Newsletter 27 - (+++).

- Dörner, Der gute Arzt, Lehrbuch für ärztliche Grundhaltung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (++)

- Dreger, Wolfgang, Erfolgreiches Risiko-Management bei Projekten, Renningen 2000 - hmanage Newsletter 39 - (+++)

- Drucker, Peter F., The Essential Drucker, The Best of Sixty Years of Peter Drucker's Essential Writing on Management, New York 2003, ISBN 0-06-093574-X (pbk.) -- hmanage Newsletter 135 -

- Düllings, Fischer, Greulich, Köninger, Metzger, Brudermüller-Fleischle, Tabbert, Praxis-Handbuch der DRGs in Deutschland, Heidelberg 2001, ISBN 3768504298 - hmanage Newsletter 49 - (+)

- Dykes, Patricia C., Wheeler, Kathleen (Hrsg.), Critical pathways - Interdisziplinäre Versorgungspfade, Bern 2002, ISBN 3-456-83258-3 - hmanage Newsletter 89 - (+++)

- Eichhorn / Schmidt-Rettig (Hrsg.) Profitcenter und Prozeßorientierung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Ernst/Seibert/Stuckert, KonTraG, KapAEG, StückAktG, Euro- EG. Gesellschafts- und Bilanzrecht. Düsseldorf 1998, ISBN 3802107888 ( + )

- Evers, Michael, Schaeffer, Doris (Hrsg.), Case Management, Bern 2000 - hmanage Newsletter 31 - (++)

- Fuller / Farrington, From Training to Performance Improvement, Navigating the Transition, San Francisco 1999 - hmanage Newsletter 15 - (++)

- Gaucher, Ellen J., Coffey, Richard J., Total Quality in Healthcare, From Theory to Practice, San Francisco 1993 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gaucher / Coffey, Breakthrough Performance, Accelerating the Transformation of Healthcare Organizations, San Francisco 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++) Goonan, Kathleen Jennison, The Juran Prescription, Clinical Quality Management, San Francisco 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gerlach, Ferdinand M., Qualitätsförderung in Praxis und Klinik, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 07 - (+++)

- Gräbig, Klaus, Qualitätsmanagement, Statistik, Umweltmanagement, Loseblattsammlung, Berlin 1995, ISBN 3410140700 (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 40 - (++)

- Griffith, John R., Designing 21th Century Healthcare, Chicago 1998, ISBN 1567930875 - hmanage Newsletter 76 - (+++)

- Guinane, Carole S., Clinical Pathways, Tools and Methods for Designing, Implementing, and Analyzinig Efficient Care Practices, New York 1997, ISBN 0786311231 - hmanage Newsletter 36 - (+++)

- Haeske-Seeberg, Heidemarie, Handbuch Qualitätsmanagement im Krankenhaus, Strategien - Analysen - Konzepte, Kohlhammer, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 28 - ( 0 )

- Harry / Schroeder, Six Sigma, Frankfurt/M 2000 - hmanage Newsletter 16 - (++)

- Heilmann, Klaus, Das Risiko der Sicherheit, Stuttgart 2002, ISBN 37777611484 - hmanage Newsletter 122 - (+++)

- Hellmann, Wolfgang, Klinische Pfade, Konzepte, Umsetzung, Erfahrungen, Landsberg/Lech 2002 ISBN 3609161434 - hmanage Newsletter 75 - (++)

- Hellmann, Wolfgang, Praxis Klinischer Pfade, Viele Wege führen zum Ziel, mit Pfad-CD, Landsberg/Lech 2003, ISBN 3609162252 - hmanage Newsletter 129 - (++)

- Herschel, Gerhard, Die wirrsten Grafiken der Welt, Hamburg 2003, ISBN 3455-093876 - hmanage Newsletter 102 - (+++)

- Herzog, Stein, Wirsching (Hrsg.), Qualitätsmanagement in Psychotherapie und Psychosomatik, Stuttgart 2000, ISBN 3131281510 - hmanage Newsletter 30 - (+++)

- Hock, Dee, Die Chaordische Organisation - vom Gründer der VISA-Card, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 43 - (++)

- Igl, Schiemann, Gerste, Klose, Qualität in der Pflege, Betreuung und Versorgung von pflegebedürftigen alten Menschen in der stationären und ambulanten Altenhilfe, Stuttgart 2002 ISBN 3794521781 - hmanage Newsletter 43 - (XXX)

- Ilkilic, Ilhan, Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten, Interfakultatives Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (ISEW) Universität Tübingen, ISBN 39359330292003, Tübingen 2003 - hmanage Newsletter 115 - (++)

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- JCAHO, A Guide to Performance Measurement for HospitalsChicago 2000 Nur bei

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- Joint Commission Resources, Tools for Performance Measurement in Health Care, A Quick Reference Guide, Oakbrook Terrace IL 2002. ISBN 0866887156 - hmanage Newsletter 118 - (+++)

- Joint Commission Resources, Putting Evidence to Work: Tools an resources, Oakbrook Terrace IL 2002. ISBN 0866887156 - hmanage Newsletter 119 - (+++)

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- Kaplan / Norton, The Strategy Focused Organization, Boston 2000 (+++)- Kaplan / Norton, Die strategiefokussierte Organisation, Stuttgart 2001, die deutsche
Übersetzung - hmanage Newsletter 32 - (+++)

- Katz, Jaqueline, Green, Eleanor, Managing Quality, A Guide to Monitoring and Evaluating Nursing Services, St. Louis 1992 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Kazandjian, Vahé A. (Ed.), Accountability Through Measurement, A Global Healthcare Imperative, Miwaukee, WI 2003, ISBN 0-87389-567-3 - hmanage Newsletter 88 - (+++)

- Klauber, Robra, Schellschmidt, Krankenhaus Report 2003, Schwerpunkt: G-DRGs im Jahre 1 (mit CD-ROM), Stuttgart 2004, ISBN 3794522842 (+++)

- Klemperer, David, Die Öffentlichkeit schützen und den Berufsstand anleiten, Kompetenzerhaltung, Fortbildung und Rezertifizierung von Ärzten in Kanada, Berlin 2002, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Public Health, Presse- und Informationsreferat, Reichspietschufer 50, D-107085 Berlin-Tiergarten, 030-25491-577, NICHT BEI AMAZON! - hmanage Newsletter 50 - (+++)

- Klemperer, David, Wie Aerzte und Patienten Entscheidungen treffen, Konzepte der Arzt-Patient-Kommunikation, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) 2003, NICHT BEI AMAZON! - hmanage Newsletter 128 - (+++)

- Kirchner/ Kirchner, Change Management im Krankenhaus, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( + )

- Klie / Student, Die Patientenverfügung, Freiburg 2001 - hmanage Newsletter 18 - (++)

- Kotter, John P., Heskett, James, L., Corporate Culture and Performance, New York 1992 - hmanage Newsletter 61 - ( ++ )

- KTQ(R)-Manual incl. KTQ(R)-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, Düsseldorf 2002, Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 45 - ( + )

- KTQ®-Manual incl. KTQ®-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, 1. Ergänzungslieferung Düsseldorf Dezember 2002, Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 45 - (+)

- Langley, Nolan, Nolan, Norman, Provost, The Improvement Guide, San Francisco 1996, ISBN 0787902578 - hmanage-Newsletter 50 - (+++)

- Lauterbach / Schrappe (Hrsg.)Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Evidence-based Medicine, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 19 - (+++)

- Lauterbach, Schrappe (Hrsg.), Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Excellence-based Medicine, 2. überarbeitete Auflage, Stuttgart 2004, ISBN 3794522877 - hmanage Newsletter 134 - (+++)

- Leitlinien-Manual von AWMF und ÄZQ, Supplement I - Nur über www.urbanfischer,de/journals/zaefq <http://www.urbanfischer,de/journals/zaefq> !!! - hmanage Newsletter 17 - (+++)

- Lombriser, Roman, Abplanalp, Peter A., Strategisches Management, Visionen entwickeln, Strategien umsetzen, Erfolgspotentiale aufbauen, 2. Auflage Zürich 1998, ISBN 3908143594 - hmanage Newsletter 93 - (++)

- Magretta (in Zusammenarbeit mit Nan Stone), What Management Is: How It Works and Why It's Everyone's Business, New York 2002, ISBN 0743203186 - hmanage Newsletter 59 - (+++)

- Maheu, Marlene M., Whitten, Pamela, Allen, Ace, E-Health, Telehealth, and Telemedicine, A Guide to Start-Up and Success, San Francisco 2001, ISBN: 0787944203 - hmanage Newsletter 55 - (+++)

- Maywald, Franz, Struwelpeter für Manager, Eine Anleitung zum Ungehorsam, München 2002, ISBN 3932425421 - hmanage Newsletter 110 - (+)

- Metzger, Oswald, Einspruch!, München 2003, ISBN 3570500470 - hmanage Newsletter 107 - (+++)

- Mozena/Emerick/Black, Stop Managing Costs, Designing Healthcare Organizations Around Core Business Systems, Milwaukee 1999 (+++)

- Müller, Jörg, Umfassendes und nachhaltiges Qualitätsmanagement im Krankenhaus - Diskussion von Referenzmodellen und zukunftsorientierten Strategien,
Erlangen-Nürnberg (0) - nur über das Universitätsinstitut! - hmanage Newsletter 24 - ( + )

- Müller-Stevens, G., Lechner, C., Strategisches Management, Wie strategische Initiativen zum Wandel führen, der Sankt Galler Management-Navigator (GMN), Stuttgart 2003, ISBN 379102051X - hmanage Newsletter 101 - (++)

- Niven, Paul R., Balanced Scorecard Step-by-Step: Maximizing Perfomance and Maintaining Results, ISBN 0471078727, New York 2002, hmanage Newsletter 114 - (+++)

- Niven, Paul R., Balanced Scorecard Schritt für Schritt, Weinheim 2003, ISBN 3527500634 - hmanage Newsletter 127 - (+++)

- Oberender, Hebborn/Zerth, Wachstumsmarkt Gesundheit, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 84 - ISBN 3825222314 (0)

- Ollenschläger, G., Bucher, H.C., Donner-Banzhoff, N., Gaebel, W., Kunz, R., Müller, O.-A., Steurer, J. (Hrsg.), Kompendium evidenzbasierte Medizin, Bern 2003, ISBN 3456835825 - hmanage Newsletter 108 - (+++)

- Pfeffer / Sutton, The Knowing-Doing Gap, Boston 1999 - hmanage Newsletter 13 - (++)

- Power, Michael, The Audit Society, Rituals of Verification, Oxford 1997 - hmanage Newsletter 54 - (++)

- Preuß, Räbiger, Sommer, Managed Care, Evaluation und Performance-Measurement integrierter Versorgungsmodelle, Stand der Entwicklung in der EU, der Schweiz und den USA, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 83 - ISBN 3794520998 (+)

- Preston Gee, E., 7 Strategies to Improve your Bottom Line, The Healthcare Executive Guide, Chicago 2001, ISBN 156793157X - hmanage Newsletter 54 - (+++)

- Raidl, Monika E., Qualitätsmanagement in Theorie und Praxis - eine Verbindung von Instrumenten der empirischen Sozialforschung und der Einsatz und Nutzen für die Praxis (eine empirische Studie in einer süddeutschen Privatklinik, München und Mering 2001, - hmanage Newsletter 22 - ( 0 )

- Rankin, Sayy H., Duffy Stallings, Karen, (Hrsg.), Patient Education, Princples and Practice, 4. Auflage Philadelphia 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Rath & Strong's Six Sigma Pocket Guide, 34 Werkzeuge zur Qualitätsverbesserung, TÜV-Verlag Köln 2002, ISBN 3824906678 - hmanage Newsletter 67 - (+++)

- Rettich, Richard A., Healthcare in Transition, Technology Assessment in the Private Sector, Santa Monica 1997, ISBN 0833024442 - hmanage-Newsletter 47 - (+++)

- Rieben / Müller / Holler / Ruflin, Pfadkostenrechnung als Kostenträgerrechnung, Kalkulation und Anwendung von Patientenpfaden, Herausgeber Wolfgang Hellmann, ISBN 360916171X, Landsberg/Lech 2003 - hmanage-Newsletter 117 - (+++)

- Robert-Bosch-Stiftung (Herausgeber), Pflege neu denken, Zur Zukunft der Pflegeausbildung, Stuttgart 2000, ISBN 3794520947 - hmanage-Newsletter 77 - (+++)

- Rodwin, Marc C., Medicine, Money & Morals, Physicians´ Conflict of Interest, New York / Oxford 1993, ISBN 019509647-9 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Rosenthal, Marilynn M., Sucliffe, Kathleen M. (ed.), Medical Error, What do we know, what do we do? San Francisco 2002, ISBN 078796395X
- hmanage Newsletter 121 - (+++)

- Sackett, David L., Richardson, W. Scott, Rosenberg, William, Haynes, R. Brian, Evidenzbasierte Medizin, München 1999 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Sawande, Atul, Complications, A Surgeon's Notes on Imperfect Science, New York 2002, ISBN 0805063196 - hmanage Newsletter 63 - (+++)

- Scholz, Christian, Personalmanagement, Imformationsorientierte und verhaltensorientierte Grundlagen, 5. Auflage, München 2000, ISBN 3800621827 - hmanage Newsletter 69 - (+++)

- Senge, Peter M., Die fünfte Disziplin, Stuttgart 1996 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Shortell, Gillies, Anderson, Remaking Health Care in America, San Francisco 2000 - hmanage Newsletter 12 - (++)

- Simon, Hermann, von der Gathen, Andreas, Das große Handbuch der Strategieinstrumente, Frankfurt 2002 ISBN 3593369931 - hmanage-Newsletter 71 - (++)

- Sloane, Robert M., LeBoy Sloane, Beverly, Harder, Richard K., Introductionto Healthcare Delivery Organizantions, Functions and Management, Chicago 1999, ISBN 1567931065 - hmanage-Newsletter 105 - (++)

- Society of Healthcare Consumer Advocacy, In the Name of the Patient, Cicago 2003, American Hospital Association, AHA Catalogue No. 157803 - hmanage-Newsletter 99 - (+++)

- Spath, Patrice L., (Ed.) Error Reduction in Health Care, A Systems Approach ot Improving Patient Safety, Chicago 2000, ISBN787955965 - hmanage-Newsletter 92 - (+++)

- Spath, Patrice L. (Ed.), Guide to Effective Staff Development in Health Care Organizations, San Francisco 2002, ISBN 0787958743 - hmanage-Newsletter 103 - (+++)

- SSMH Health Care - Preisträger des Jahres 2002 - Bewerbung der um den Malcolm Baldridge National Quality Award - siehe Application unter

- Stewart, James B., Gaines, Boyd, Blind Eye, How the Medical Establishment Let a Doctor Get Away With Murder, New York 2000, ISBN: 068486563 (++)

- Stapf-Finé / Schölkopf, Die Krankenhausversorgung im internationalen Vergleich - Zahlen, Fakten, Trends - Düsseldorf 2003 ISBN 3-935762-16-X (Nicht bei AMAZON!) - hmanage-Newsletter 96 - (0)

- Tanski, Interne Revision im Krankenhaus, Stuttgart 2001 ( + )

- Thorson, Nancy A., consulting editor, Clinical Pathways for Medical Rehabilitation, Gaithersburg MA 2002 - hmanage Newsletter 86 - (+++)

- Tichy, Noel M., Regieanweisung für Revolutionäre, Unternehmenswandel in drei Akten, Frankfurt/Main 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Todd, Warren E., David B. Nash (Hrsg.), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 (++)

- Tuschen / Quaas, Bundespflegesatzverordung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++)

- Ulrich, Hans, Systemorientiertes Management, Das Werk von Hans Ulrich, Studienausgabe, Herausgegeben vom Stiftungsrat der Stiftung zur Förderung der Systemorientierten Managementlehre, Bern 2001, ISBN 325806359-1 - hmanage Newsletter 70 - (+++)

- Ulschak, Francis L., The Common Bond, Maintaining Constancy of Purpose Throughout Your Health Care Organization, San Francisco 1994 (nicht bei AMAZON) - hmanage Newsletter 58 - (+++)

- Walsh, Mike, Ford, Pauline, Pflegerituale, Bern 2000 - hmanage Newsletter 38 - - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Warren E. Todd (Herausgeber), David B. Nash (Herausgeber), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 - hmanage Newsletter 14 - (++)

- Welch, Jack, with John A. Byrne, Jack - Straight from the Gut, Warner, New York 2001 - hmanage Newsletter 35 - (++)

- WIdO (Hrsg.) Solange sie noch wirken..., Analysen und Kommentare zum Antibiotikaverbrauch in Deutschland, Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO) und Universitätsklinikum Freiburg, Bonn und Freiburg 2003, ISBN 3-922093-30-2 - nicht bei AMAZON! (+++)

- Wilson, Christopher R. M., QA/QI Strategies in Health Care Quality, Toronto 1992 - hmanage Newsletter 01 - (++)

- Withrow, Scott W., Managing Healthcare Compliance, Chicago 1999 ISBN 1567930964 - hmanage Newsletter 78 - (+)

- Wölcker, Theresia, Qualitätsmanagement in der Arztpraxis, Neu-Isenburg (3. Auflage 2002), ISBN 3928748270 - hmanage Newsletter 97 - (0)

- World Health Organization, The World Health Report 2000, Health Systems: Improving Performance, Genf 2000 (whr@who.int) - hmanage Newsletter 34 - (+++)

- Ziegenbein, Ralf, Klinisches Prozessmanagement, Implikationen, Konzepte und Instrumente einer ablauforientierten Krankenhausführung, Gütersloh 2001,
ISBN 3892045941 - hmanage Newsletter 41 - (+ bis ++)

- Zapp, Winfried (Hrsg.), Prozessgestaltung im Krankenhaus, Heidelberg 2002, ISBN 3870812583 - hmanage Newsletter 120 - (+)

- Züst, Einstieg ins Systems Engineering, Zürich 1997 - hmanage Newsletter 08 - (+)

Anmerkung

: Hier werden nur Bücher besprochen, die der Rezensent aus seiner persönlichen Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen für empfehlenswert hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. - Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!


10. Trainingsprogramm im 1. Halbjahr 2004 in Berlin

1. H&P-Workshop Prozesse optimieren: Pfade!

Sie verdeutlichen sich - zweitens - neben der Erprobung des richtigen PDCA-Ansatzes selbst die möglichen handfesten Verbesserungen gegenüber der heute in der stationären Krankenbehandlung üblichen, strikt funktional arbeitsteiligen Vorgehensweise.

Und Sie erlernen - drittens - eine projektmäßige Schrittfolge auf dem Weg zur Routine wirklicher klinischer Pfade (und nicht nur mehr oder weniger aussagefähiger Ablaufbeschreibungen mittels Flowchart mit und ohne Computerunterstützung).

Die diversen, hierzulande publizierten "Pathway"-Ansätze werden zur Verdeutlichung wirklicher Pfade andiskutiert (Literaturauszüge!).

Was unterscheidet - nach funktionierenden internationalen Vorbildern gestaltete - wirkliche Klinische Pfade von jenen, über die in Deutschland allenthalben geredet, geschrieben und in Seminaren diskutiert wird? - Nicht nur der deutschsprachige Name! Auch wenn wir ausdrücklich nicht von "Pathways" sprechen, entsprechen von uns vorgestellte Pfade jenem Ansatz, der seit etwa 20 Jahren in den USA (und später in anderen Ländern) zunehmend der stationären Krankenbehandlung zugrunde liegt: Einem - möglichst rund um Patientencluster gleichartiger Erkrankungen herum in Service Lines organisierten berufsgruppen- und fächerübergreifenden Regelablauf! Denn unser Input stammt direkt aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Nicht umsonst machen wir uns dort (und in unseren Europäischen Nachbarländern) seit bald 30 Jahren Jahr für Jahr vor Ort über den aktuellen Erfahrungsstand eines neuzeitlichen Krankenhausmanagement sachkundig.

Ein wirklicher Klinischer Pfad kann nicht nur eine unverbindliche Leitlinie sein. Er legt vielmehr für eine bestimmte Erkrankung das bestmögliche arbeitsteilige Vorgehen als "schriftlich fixierte ärztliche Anordnung" verbindlich fest. Mit einem solchen indikations- bzw. diagnosespezifischen Pfad ist es möglich, die nach dem aktuellen Erkenntnisstand mögliche Evidenz zur Handlungsgrundlage zu machen. Durch das gezielte Vermeiden von Abweichungen wird es möglich, die Fehlerrate zu minimieren. "Fehler" haben übrigens nichts zu tun mit "Schuld und Sühne"; sie sind schlicht Abweichungen von einer angestrebten Zielgröße.

Wirkliche Klinische Pfade bringen als "vorgedruckte Dokumentation" den ärztlichen und pflegerischen Dokumentationsaufwand nahezu zum Verschwinden - inklusive Arztbriefschreibung! Selbst die erforderlichen G-DRG-Kodierungen sind vorgedruckt! Nicht nur dadurch senken wirkliche Klinische Pfade die Fallkosten - sozusagen nebenher. Letzteres war allerdings ursprünglich nicht das Ziel Klinischer Pfade und sollte es auch hierzulande nicht sein!

Auf einen wirklichen Klinischen Pfad wird ein Patient nicht "gesetzt". Ein Pfad ist bei Vorliegen einer bestimmten Erkrankung der verbindliche "grenzüberschreitende" Handlungsablauf. Dazu ist die Organisation des klinischen Betriebs vom Patienten her neu zu denken. Fächer- und berufsgruppenbezogene Strukturen werden bleiben, aber ihre Rolle verändern. Das stößt nicht nur auf Trägheit (im physikalischen Sinn), sondern auch auf etablierte Interessen.

Daher sollten sich die klinisch Verantwortlichen - mit massiver Unterstützung der Krankenhausleitung (und ggf. des Trägers) - an die Spitze der Entwicklung setzen. Dort sind also zunächst einmal die Hebel anzusetzen. Die Weichenstellung läßt sich nicht delegieren. Sonst sind die "Pathways" von Beginn an Makulatur!

Als Termin haben wir die Woche vom 29. März bis zum 02. April 2004 vorgesehen. Unser Veranstaltungsort ist wieder das bewährte Schloßpark-Hotel im Gelände der Schloßpark-Klinik in Berlin. Der Preis beträgt 1100 € + MWSt. incl. Mittagessen und Pausengetränke sowie diesmal wieder einem gemeinsamen Abendessen an einem netten Ort. Die Teilnehmer arbeiten wie bisher in kleinen Gruppen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 16 begrenzt. Einzelheiten finden Sie unter

2. H&P-Workshop Strategisches Verändern: BSC!

Hintergrund ist die aktuelle Situation im deutschen Krankenhaus angesichts der fortlaufenden Bemühungen der Gesundheitspolitik, die gesetzliche Krankenversicherung irgendwie bezahlbar zu halten, die Umstellbemühungen auf G-DRGs sowie z.B. die Folgen des EugGH-Urteils. Denkbare Abgrenzungsveränderungen zwischen dem Krankenhaus und seinen beiden Verbindungden in der Versorgungskette, also zum ambulanten Bereich und zu der Reha und ggf. zur ambulanten und stationären Pflege, werden in ihren Folgen andiskutiert.

Hintergrund sind weiterhin die - bisher zumeist immer noch vergleichsweise starren - internen Krankenhausstrukturen mit ihren "Silos" des ärztlichen, des pflegerischen und des Verwaltungsbereichs sowie der im allgemeinen ebenfalls "ehernen" Fächergliederung, das Tarifrecht, die Haltung vieler Personalvertretungen etc. sowie der oft herausragenden Rolle des Trägers.

Wir bedienen uns zur Verdeutlichung der Rolle der Balanced Scorecard in der Schrittfolge (in modifizierter Form) der im April 2003 von Kaplan vorgestellten Stufen Mission, Werte, Vision, Strategie, BSC, TQM und Empowerment / persönliche Ziele. Auf diese Weise können wir verdeutlichen, welche Funktion das - schon in vielen Krankenhäusern vorhandene Leitbild auf dem Wege eines strategischen Wandels haben sollte, und wie die Bemühungen um ein Qualitätsmanagement und die Balanced Scorecard sinnvollerweise zusammenpassen (einschließlich des Themas Zertifikate). Besonderes Augenmerk richten wir dabei auf die Verbindung EFQM-BSC.

Weil die Balanced Scorecard in den meisten deutschen Krankenhausveröffentlichungen zum Thema deutlich unterschätzend als Kennzahlensystem für Betriebsvergleiche mißverstanden wird, richten wir in diesem Workshop ein ganz besonderes Augenmerk auf die Rolle der Treiber- sowie der Ergebnisziele in der Strategie-Landkarte. Unser Input: Eine jahrzehntelange Krankenhauspraxis, gepaart mit einer profunden, direkt bei den BSC-"Erfindern" in den USA erlangten Vertrautheit mit der Materie.

Unser Termin: 10.-13. Mail 2004 im Schloßpark-Hotel im Gelände der Schloßpark-Klinik in Berlin. Preis: 900 € + MWSt. (incl. Mittagessen und Pausengetränke sowie ein gemeinsames Abendessen an einem netten Ort). Sie arbeiten in kleinen Gruppen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 16 begrenzt. 14. Mai 20004 fakultativer Zusatztag in kleinem Kreis: Erarbeiten einer eigenen BSC. Preis: 300 € + MWSt. (incl. Mittagessen und Pausengetränke). Einzelheiten

 



In diesem - gegenüber unserem höchst erfolgreichen 1. einwöchigen Workshop weiter verbesserten - 2. Workshop erarbeiten Sie schrittweise - PDCA-gemäß - die Elemente eines wirklichen Klinischen Pfades im Kontext eines ganzheitlichen Krankenhaus-Prozessmanagement (zu dem wir im Laufe der Jahre schon zahllose Veranstaltungen betreut haben).

11. Diskussion
Discussion


Sehr geehrter Herr Prof. Hildebrand,

Sehr geehrter Herr Prof. Hildebrand,
ich habe Ihren Newsletter 133 wieder mit sehr großem Interesse gelesen.
Ich kann Ihre Ansichten nur bestätigen, möchte aber zugleich auch auf Veröffentlichungen hinweisen, die eben genau diese Problematik (des Umgangs mit Fehlern)zum Thema haben:
- Gerlach FM, Beyer M (2003) Aus Fehlern lernen. Beispielfehler aus der ersten internationalen Studie über medizinische fehler in der hausärztlichen versorgung.
Zeitschrift für Allgemeinmedizin 79:336-338
- Beyer M, Dovey S, gerlach FM (2003) fehler in der Allgemeinpraxis - Ergebnisse der internationalen PCISME-Studie in deutschland. zeitschrift für Allgemeinmedizin
79:327-331.
Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg.
Gruß aus Karlsruhe

Dr. med. Matthias Frank
Facharzt für Allgemeinmedizin - Naturheilverfahren - Rehabilitationswesen
Karlsruhe



Wie seit etlichen Jahren üblich, bieten wir damit neben der fundierten Vermittlung der dem jeweiligen Thema zugrunde liegenden Theorie konkrete Arbeitshilfen für die unmittelbare Anwendung des Gelernten! Einzelheiten zu allen Trainingsprogrammen finden Sie auf unserer Website

wie immer habe ich Ihren Newsletter gern gelesen und beim Hinweis auf den Artikel aus der Zeit fiel mir ein ansprechender Artikel aus der brand eins ein, der Sie vielleicht auch interessiert: http://www.brandeins.de/magazin/druckversionen/schwerpunkt/artikel4.html. Ihnen einen schönen Abend und Grüße aus den DRK Kliniken Berlin,Susann Schiroslawski
Unternehmenskommunikation
DRK Kliniken Berlinwww.hmanage.de . Ebenfalls auf der Website finden Sie neben der Möglichkeit, diesen Newsletter kostenlos zu abonnieren, eine wachsende Sammlung nützlicher Dokumente und Links, empfehlenswerte Bücher zum besseren Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens samt der Möglichkeit, sie bei uns sogleich "per Knopfdruck" (über Amazon) zu bestellen.

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die rasch immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

Unsere Adresse / Website

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
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10709 Berlin
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"Kleingedrucktes"

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten H&P-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems interessant sein.

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere, dauerhafte Informationen und Literaturhinweise finden Sie auf unserer Website www.hmanage.de.

Unsere Auswahl erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Anlagen püfen wir mit dem jeweils neuesten Virenprogramm. Haften können wir für eine Virenfreiheit allerdings nicht. Die Verwendung jeder hier wiedergegebenen Information ist ausdrücklich erwünscht. Eine Nachricht darüber und über den erzielten Nutzen würden wir allerdings sehr begrüssen. Für den Wahrheitsgehalt von Dritten übernommener Nachrichten können wir keine Verantwortung übernehmen.

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Sie lernen in diesem nochmals weiterentwickelten Workshop (unsere mittlerweile 8. Veranstaltung zum Thema BSC!) anhand eines Krankenhausbeispiels schrittweise etwas im deutschen Gesundheitswesen Ungewohntes: Eine zielführende Unternehmensplanung zu entwickeln, in diese eine (im Sinne der "Erfinder" Kaplan und Norton) richtige Balanced Scorecard schrittweise einzubauen und letztere schließlich als Mittel zur strategischen Umgestaltung der Organisation zu nutzen.
www.hmanage.de
auf unserer Website, desgleichen neuer Flyer 2004.

www.hmanage.de!www.JCAHO.org! hmanage Newsletter 53 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 85 - (+++) www.ssmhc.org -
hmanage-Newsletter 113 - (+++)

http://www.qnetexchange.org/public/welcome/index.jsp QualityNet Exchange

http://www.euromedclinic.de/de.htm

http://www.humaine.de/01holding/0105qualitaetsmanagement.asp?id=519

http://www.krankenhaus-fn.de/Verwaltung/Qualitaetsmanagement_Oeffentlichkeitsarbeit.jsp?msf=28%2C35

http://www.uniklinik-freiburg.de/de/all/suchen/index.xmlhttp://www.diak-fr.de/Qualitat/qualitat.html

http://www.cdc.gov/od/oc/media/archives.htm. ["Im November 1999 (abgerufen am 17.01.04!) hat das Lenkungsgremium mit der Erarbeitung der
Qualitätspolitik der Katharina-Kasper-Kliniken begonnen. Grundlage der Qualitätspolitik ist das Leitbild unseres Trägers, der St. Elisabeth-Stiftung. -Sie trifft Aussagen
dazu, welche Ziele, Strategien und Maßnahmen jew. bezogen auf die verschiedenen Zielgruppen (Patienten, Mitarbeiter, Angehörige, niedergelassene Ärzte, etc.) die
Katharina-Kasper-Kliniken verfolgen und umsetzen wollen, um den Erwartungen dieser Zielgruppen gerecht werden zu können."] durch das Lenkungsgremium
- Erfassung und Dokumentation der verschiedenen Prozesse (Management,- Dienstleistungs- und unterstützende Prozesse) der Katharina-Kasper gGmbH
- Erstellung des Qualitätsmanagement-Handbuchs ( Kurzerläuterung)
- Einrichtung von Qualitätszirkeln (Kurzerläuterung)
- Regelmäßige Patientenbefragungen
- Einrichtung eines Beschwerdemanagements
(In der Katharina-Kasper gGmbH wird ein Beschwerdemanagement eingerichtet, das von der Qualitätsmanagementbeauftragten .. koordiniert wird. Dort werden Ihre
Beschwerden, Anregungen und Wünsche entsprechend entgegengenommen, bearbeitet - ggf. unter Einbeziehung der betroffenen Abteilungen - und ausgewertet.
Die in den Patientenbroschüren befindlichen Fragebögen werden in den jew. Briefkästen "Ihre Meinung ist uns wichtig" in den Eingangshallen der beiden
Krankenhäusern esammelt und ebenfalls von der QM-Beauftragten ausgewertet.
Darüber hinaus werden die Rückmeldungen aus den Patienten und Mitarbeiterbefragungen , Ergebnisse der Behandlungen, Ergebnisse aus externen
Qualitätssicherungsmaßnahmen regelmäßig und systematisch ausgewertet und in den kontinuierlichen und geplanten Verbesserungsprozeß mit einbezogen. Jeder
Fehler und jede Beschwerde soll als "Chance zur Verbesserung" gesehen werden) Bearbeitung und Auswertung von Beschwerden, Hinweisen und Anregungen unserer
Patienten und Mitarbeiter"

http://www.aha.org under "What's New."

http://www.hret.org and click on "Events," or call (312) 422-2646.

http://www.hodes.com/hcrecruiting/.

http://www.healthaffairs.org under 'Web Exclusives.'

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie - gestützt vor allem auf englischsprachige Quellen aus aller Welt - "grenzüberschreitende" Informationen / Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens: Als Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads - allesamt mit Quellenangabe frei verwendbar. Auf diese Weise bieten wir Ihnen einen Erkenntnisgewinn für die eigene Arbeit und leisten so vielleicht einen kleinen Beitrag zu einem besseren Gesundheitssystem. Was hierzulande als unmöglich gilt, ist woanders nicht selten längst realisiert! - Der hmanage-Newsletter bietet gänzlich ohne Scheuklappen einen offenen Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus des verkrusteten und "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Und das Ganze kostet Sie nach wie vor nichts!

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