Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

04.06.2004

hmanage-Newsletter 150

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie - gestützt auf überwiegend englischsprachige Quellen - "grenzüberschreitende" Informationen und Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Gesundheitseinrichtungen sowie der fortwährenden Verbesserung des Gesundheitssystems: Nachrichten, Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads. Der hmanage-Newsletter dient der Horizonterweiterung: Was hierzulande immer noch als unmöglich gilt, ist woanders nicht selten schon längst realisiert!

Wir bieten hier einen freien Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus des verkrusteten und "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kritisch, praxisorientiert und ohne Scheuklappen. Und das Ganze kostet Sie nach wie vor nichts!

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

 


Motto des Tages:

(Zitat von der Website des Gewinners des Malcolm Baldridge National Quality Award 2003)


"A candle loses nothing by lighting another candle"

<h3>Unser heutiger Inhalt</h3>

01. Editorial: Warum der Ludwig-Erhard-Preis angestrebt werden sollte

02. (AHRQ) Evidenzbasiertes Werkzeug für Notfallregelungen

03. (JCAHO) Joint Commission sucht Anregungen für Standard zur zertifizierten Personalbesetzung

04. (AHA) Qualitätsinitiative bald in 90% aller US-Krankenhäuser

05. (AHA) Qualität im Landesvergleich

06. (AHA) Kostenloses Toolkit für JCAHO-Regeln zur Chirurgie

07. (BMJ) HARLOT - Verschmelzung der ältesten Gewerbe der Welt

08. Links

09. Buchbesprechung: Steger, Manfred B., Globalization, A Very Short Introduction

10. Diskussion / Feedback


<h3>Hier die Einzelheiten:</h3><h4>1. Editorial: Warum der Ludwig-Erhard-Preis angestrebt werden sollte
www.efqm.org). Auf den Nachweis kontinuierlicher Verbesserungen. Und nach einigen Jahren auf die Bestätigung eines durchgreifenden Wandels durch das Erringen eines wirklich angesehenen Qualitätspreises. Im Zusammenhang mit dem EFQM-Modell für Excellence wäre dies der Europäische Qualitätspreis (EQA). Der Ludwig-Erhard-Preis (www.ludwig-erhard-preis.de) ist dessen deutsche Variante. Etwas einfacher zu erringen (statt ~750 nur ~550 Punkte), aber vollständig nach den gleichen Regeln. www.deutsche-efqm.de) .<h4>2. (AHRQ) Evidenzbasiertes Werkzeug für Notfallregelungen
New AHRQ Tool Helps Hospitals With Emergency Management Plan
http://www.ahrq.gov/news/press/pr2004/hospdrpr.htm.<h4>3. (JCAHO) Joint Commission sucht Anregungen für Standard zur zertifizierten
Personalbesetzung
www.jcaho.org. Organizations and individuals who wish to participate in the field evaluation are asked to complete the field review questions online. The deadline to complete the review and submit feedback electronically is June 9, 2004. http://www.jcaho.org/news+room/news+release+archives/jcaho_hcss_fr.htm.<h4>4. (AHA) Qualitätsinitiative bald in 90% aller US-Krankenhäuserhttp://www.cms.gov/quality/hospital )... http://www.aha.org .<h4>5. (AHA) Qualität im Landesvergleich
http://content.healthaffairs.org/cgi/content/full/23/3/89 .<h4>6. (AHA) Kostenloses Toolkit für JCAHO-Regeln zur Chirurgiehttp://www.aorn.org , or call the organization at (303) 755-6304.<h4>7. (BMJ) HARLOT - Verschmelzung der ältesten Gewerbe der Welthttp://bmj.com/ cgi/content/full/324/7336/539/DC1). .<h4>8. Linkshttp://harvardbusinessonline.hbsp.harvard.edu/b01/en/hbr/hbrsa/current/0406/article/R0406D.jhtml;jsessionid=SUER0L230JLGACTEQENSELQ "Schmankerl": Michael Porter und Eizabeth Olmstedt Teisberg in Harvard Business Review zu falschem und richtigem Wettbewerb im Gesundheitswesen!

http://www.health-angels-net.de/ Allerlei nette Anregungen zum Thema Gesundheit

http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/05/18/092a1501.asp?cat=/medizin Doch endlich Risk Management auch in Deutschland?

http://www.healthypeople.gov/ US-Gesundheits-Agenda 2010 - als Anregung ganz nützlich!

http://www.basel-ii.info/ Basel-II-Info

http://www.aqp.org/pub/jqp/2004Spring-graham.pdf Developing a Performance-Based Culture," Julia Graham, Journal of Quality and Participation, Spring 2004

http://www.qs-reha.de/ Website zur deutschen Kassen-Qualitätssicherung in der Reha

www.medizincontroller.de Website der jungen Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling

http://www.globalfoodsafety.com/ Global Food Safety Initiative

http://www.medqic.org/content/qio/qio.jsp?pageID=4 Medicare Quality Improvement Community

http://www.admed.com/website_deu/studie_admed_rwi.pdf Das Krankenhaus, Basel II und der Investitionsstau" (RWI-AdMed-Studie)


http://www.drg-faq.de/ DRG-FAQ.de Forum<h4>9. Buchbesprechungen / Kommentare zu Textenwww.hmanage.de.<h4>10. Diskussion / Feedbackwww.qs-reha.de </h4><h3>"Kleingedrucktes" </h3>

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten hmanage-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems und für deren Angehörige interessant sein.

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere dauerhafte Informationen finden Sie auf unserer Website

Unsere Auswahl erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Anlagen prüfen wir mit dem jeweils neuesten Virenprogramm. Haften können wir für eine Virenfreiheit allerdings nicht. Die Verwendung jeder hier wiedergegebenen Information ist ausdrücklich erwünscht. Eine Nachricht darüber und über den erzielten Nutzen würden wir allerdings sehr begrüßen. Für den Wahrheitsgehalt von Dritten übernommener Nachrichten können wir keine Verantwortung übernehmen.

Wichtiger Hinweis zu allen Links: Mit Urteil vom 12.05.1998 - AZ 312 O 85/98 - hat das LG Hamburg entschieden, dass der Veröffentlicher durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. zu verantworten hat. Dies kann laut LG Hamburg nur dadurch vermieden werden, dass er sich ausdrücklich von den Inhalten distanziert. In diesem Sinne machen wir ausdrücklich deutlich, dass wir keinerlei Einfluss auf die Inhalte und die Gestaltung der Websites haben, auf die wir durch einen Link hinweisen! Im Sinne des Urteils distanzieren wir uns von allen Inhalten der verlinkten Seiten und machen uns den Inhalt nicht zu eigen.

Falls Sie an unserem Newsletter kein Interesse haben sollten, schicken Sie uns bitte eine kurze e-mail. Ihre Adresse wird dann unverzüglich gelöscht. Auf Wunsch nehmen wir gern weitere Interessenten kostenlos in unseren Verteiler auf: Schreiben Sie bitte an

Unsere Adresse / Website

hildebrand(at)hmanage.de
www.hmanage.de
USt-Id Nr.: DE 136617359

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
Nestorstr. 11
10709 Berlin

www.hmanage.de.dh(at)hmanage.de.
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Sehr geehrter Herr Professor Dr. Hildebrand,

Ihre Anmerkungen und Gedanken rund um Ökonomie, Management, Qualität und Ethik im Krankenhauswesen lese ich sehr gern. Besonders die Berichterstattung über die USA und die Türkei gefielen mir und setzten so einige kreative Gedanken frei. Danke dafür und ich wünsche mir noch viele solcher Newsletter!

Mit freundlichen Grüßen
Birgit Herbrich
Medizincontrollerin
Städtisches Klinikum Görlitz GmbH

Finde Ihre hmanage-Newsletter sehr gut und werde in Zukunft geeignete Artikel unter unserer Rubrik "Beiträge" veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen nach Berlin
Wilhelm Linke
TBS der Arbeitnehmerkammer Bremen

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit zwei Jahren beziehe ich ihre Newsletters und freue mich jedes Mal über neue Information und die teilweise so erfrischenden und teils provokativen Aussagen zu einem in mancher Beziehung sehr verkrusteten Gesundheitssystem. Herzlichen Dank und "weiter so".

Senden Sie bitte die newsletters auch an folgende email-Adresse eines guten Freundes:..

Dr. Stephan Rapp
Chefarzt der Abt. Anästhesie und Intensivmedizin
Kreiskrankenhaus Kitzingen

Sehr geehrter Herr Prof. Hildebrand,

qm-infiziert und bei Ihnen EFQM-ausgebildet, "nerve" ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik seit Jahren. Wir haben uns auf den Weg gemacht, unsere Ziele definiert, wir befragen unsere Patienten und Mitarbeiter (sehen uns die Ergebnisse sogar an), haben Self-Assessments durchgeführt, Maßnahmen beschlossen (und teilweise sogar umgesetzt) - wir sind alles andere als perfekt, viele Menschen haben Angst vor Veränderungen - aber - wir haben uns auf den Weg gemacht und erste Ergebnisse und Trends vorzuweisen.

Wo meine Unsicherheit zunehmend wächst, ist die Frage der Messbarkeit der Ergebnisse in der medizinischen Behandlung. Ich komme immer mehr zu der Auffassung, dass diese Ergebnisse aufgrund der Vielzahl der beeinflussenden Randbedingungen oft nur auf einen einzelnen Patienten bezogen valide messbar sind. Aber da habe ich mich geirrt: Wenn es irgendwo Perfektionismus gibt, dann in Deutschland. Stichwort: QS-Reha. Da haben die Spitzenverbände der Krankenkassen mit Herrn Prof. Jäckel ein System entwickelt, an dem sich nun alle Kliniken beteiligen müssen. Im Nachgang gibt es dann eine Vereinbarung nach § 137 SGB V, die "erstaunlicherweise" genau die Inhalte des entwickelten Verfahrens hat. Info:

Ergebnis: Aus meiner Sicht Bürokratie pur, Dokumentationsaufwand ohne Ende (wie klaue ich dem Patienten Arztzeit? -> neue Formulare!), wissenschaftlich fragwürdig (Zeitschrift "Die Rehabilitation", 2003, S. 226 ff), Hauptsache standardisiert. Nebenbei: die Ergebnisqualität der Behandlung wird anhand des IRES-Fragebogens gemessen, validiert bei 1.800 Patienten im Alter von 45 - 57 Jahren, 87% Heilverfahren, 68% Dorsopathien. Unsere Klinik hat 99% AHB, ein mittleres Alter der Patienten von 73 Jahren, fast ausschließlich Endoprothetik - vergleichbar?

Bei mir macht sich jetzt Frust und Resignation breit, fast schon Wut - soll das das Gesundheitswesen der Zukunft werden? Ihre Meinung zu diesem Modell (QS-Reha) der internen und externen Qualitätssicherung in der Rehabilitation wäre sicherlich nicht nur für mich interessant. Falls Sie Zeit finden, fände ich Ihre Beurteilung im Rahmen eines Newsletters sehr spannend.

Mit vielen Grüßen in die Hauptstadt

Reinhard Strauch
Geschäftsführer
Niederrhein-Klinik


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Bewertung (+++) = sehr gut über (0) = neutral bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung - soweit nicht ausgeschlossen - durch Anklicken des Titels hier oder auf unserer Website

Steger, Manfred B., Globalization, A Very Short Introduction, Oxford University Press, New York 2003, ISBN 019280359

Diesmal gilt es, hier ein Büchlein empfehlend zu besprechen, das auf dem ersten Blick so gar nichts mit dem Generalthema des hmanage Newsletters zu tun hat: Management im Gesundheitswesen, speziell im Krankenhaus. Das ist richtig und zugleich falsch. Richtig: Das Gesundheitssystem ist lokal. Es wird fürs ganze Land wahrgenommen. Andere Länder kommen bestenfalls als (vermeintlich) abschreckendes Beispiel vor (Großbritannien - Rationierung! "Keine amerikanischen Verhältnisse!")

Doch nicht umsonst verfolgt der hmanage Newsletter das Ziel, den Blick des Lesers zu weiten, um die eigene Arbeit besser erledigen zu können. Er ist selbst ein kleines Stück Globalisierung. Die - an dieser Stelle empfohlene - Lektüre öffnet den Blick für Zusammenhänge, die letztlich auch die eigene Lebens- und Arbeitswelt in den nächsten Jahren massiv verändern werden. Hier die Übersicht:

Vorsprüche, Übersichten
1 Globalisierung - ein umstrittener Begriff
2 Ist die Globalisierung ein neues Phänomen?
3 Die ökonomische Dimension der Globalisierung
4 Die politische Dimension der Globalisierung
5 Die kulturelle Dimension der Globalisierung
6 Die ideologische Dimension der Globalisierung
7 Herausforderungen für ein globales Denken
8 Ausloten der Zukunft der Globalisierung
Verweise
Stichwortverzeichnis

Es ist schon erstaunlich, was sich auf weniger als 150 Seiten, Format DIN A 6, in leicht lesbarer Form - Schade, dass das alles (nur) auf Englisch dargeboten wird! - verpacken läßt: Eine - in der Tendenz leicht kritische, gleichwohl erfreulich sachliche - Zusammenschau der verschiedenen Facetten des Phänomens und eine erhellende Auseinandersetzung mit den Ursachen der Polarisierung der diesbezüglichen Diskussion! Etwas ist am Ende noch klarer: Was immer man davon halten mag - die weitere Globalisierung ist unausweichlich. Machen wir sie uns zunutze!

Zur Erweiterung des eigenen geistigen Horizonts sehr empfehlenswert! (+++)

Anmerkung


: Hier werden nur Bücher und Texte besprochen, die der Rezensent aus persönlicher Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen empfiehlt hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. - Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!
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HARLOT plc: an amalgamation of the world's two oldest professions


Quelle:
David L Sackett, Andrew D Oxman on behalf of HARLOT plc, BMJ 2003;327:1442-5 (dort zusätzlich 3 äußerst aussagefähige Tabellen!).


'Pliny says, in so many words, that the cerates and cataplasms, plasters, collyria, and antidotes, so abundant in his time, as in more recent days, were mere tricks to make money.' (Oliver Wendell Holmes, 18603)


'[Politics is] the conduct of public affairs for private advantage.' (Ambrose Bierce, 19112)

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Free toolkit helps hospitals comply with JCAHO's surgical safety protocol

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A panel of researchers yesterday released a comparison of health care in the

U.S. and four other countries, based on a set of standardized indicators, in an effort to spur ongoing international quality measurement. The Commonwealth Fund International Working Group on Quality Indicators, convened in 1999, selected 21 measures to look at care in Australia, Canada, New Zealand, England and the U.S. Measures include survival rates for breast cancer, heart attack, ischemic stroke and other diseases and procedures; the incidence of avoidable events such as suicide and hepatitis B; and key vaccination and screening rates. Based on a comparison of the measures, researchers concluded that each country performs well in some areas and can improve in others. For example, the U.S. has high rates of breast cancer survival and cervical cancer screening but has comparatively low liver and kidney transplant survival rates and is the only country in which asthma mortality rates are increasing. "The study points out that we have opportunities to learn from our colleagues in other countries," commented Nancy Foster, AHA senior associate director for health policy. "We've already begun to share strategies for improving quality and patient safety, and this information will prompt further discussion." The study findings are published in the May 4 issue of Health Affairs at


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Hospital participation in Quality Initiative nears 90%

Nearly 90% of eligible U.S. hospitals are now taking part in the Quality Initiative, opened to enrollment just one year ago, AHA and other partners in the effort announced today. Roughly 3,500 hospitals have agreed to participate by publicly sharing data on their care for heart attack, heart failure and pneumonia -- a more than 25% jump since February. "From the start, participation in this initiative has grown steadily, demonstrating hospitals' leadership and commitment to openness and accountability, and the desire to see a unified, standardized approach to data collection," said AHA President Dick Davidson. Nearly 2,000 participating hospitals already are sharing their data publicly through a Centers for Medicare & Medicaid Services Web site (


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The Joint Commission Seeks Input SEEKS on Proposed Standards for Health Care Staffing Services Certification Program

The Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations today released for review proposed standards for a new certification program for health care staffing services.

The Joint Commission is soliciting comments on the proposed standards from the ambulatory care, behavioral health care, home care, hospital, laboratory and long term care fields, as well as organizations, within the health care staffing industry.

The draft standards for the Health Care Staffing Services Certification program are posted on the Joint Commission website,

A task force guided the creation of appropriate program standards, which address four principal foci:

§ Business practices

§ Human resources management

§ Performance measurement and improvement

§ Information management

The Joint Commission is developing the certification program to meet quality oversight needs that have arisen in recent years as a result of significant, ongoing shortages of nurses and other professional personnel. These shortages have forced health care organizations to increasingly fill positions with temporary personnel commonly provided by staffing agencies, which are not themselves subject to any quality oversight mechanism. The Joint Commission certification program, expected to launch by year end 2004, will provide an independent, comprehensive evaluation of an agency's ability to provide competent staffing services. To view this news release online visit:


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AHRQ announced a first-ever evidence-based tool to help hospitals evaluate their disaster training drills. The new resource-Evaluation of Hospital Disaster Drills: A Module-Based Approach-is designed to help hospitals identify strengths and weaknesses in their responses during a disaster drill and improve their ability to fulfill required emergency management plans. It is available from the Agency as a notebook with an accompanying CD-ROM. Developed by the AHRQ-sponsored Evidence-based Practice Center at the Johns Hopkins University, Baltimore, the new tool is based on several key principles, including the need to plan drill objectives, train observers, document drill activities, and debrief all participants. The tool's evaluation modules are designed to capture all phases of drill activities, such as pre-drill planning and recording activities in each area of the hospital, including incident command, decontamination, triage, and treatment. The tool also includes four supplemental forms to help institutions customize their drills to practice response to specific health threats such as a bioterrorism incident. Select to read


Why you should pursuit of Ludwig-Erhard-Preis

Auf der Rückfahrt vom Briefing der Assessoren für den diesjährigen Ludwig-Erhard-Preis* einige Gedanken zu dessen Nutzen für deutsche Krankenhäuser auf einem ungewissen Weg in die Zukunft:

Es wird immer klarer, dass dem deutschen Gesundheitswesen, speziell den deutschen Krankenhäusern, in den nächsten Jahren aus vielerlei Ursachen grundlegende Veränderungen ins Haus stehen werden. Die Umstellung auf krankheitsartenbezogene Fallpauschalen (G-DRGs) dürfte darum kaum mehr als ein erstes Wetterleuchten sein!

Angesichts der Erfahrung der letzten Jahrzehnte ist die Gefahr allerdings nicht gering, dass man - eingenebelt durch markige Sprüche, ein modernes Management sei längst vorhanden - bei vielen Krankenhausträgern und Krankenhausleitungen, aber auch bei den Krankenkassen, die Zukunftsentwicklung weiter mit Sparmaßnahmen und kosmetischen Korrekturen am System begleiten und im übrigen genauso aussitzen wird wie die vielen früheren Veränderungsbemühungen in diesem Lande. Das allerdings würde bedeuten, dass das Gut Gesundheit in Deutschland trotz der hier weltweit (fast) höchsten Gesundheitsausgaben wegen tendenzieller Unbezahlbarkeit tatsächlich knapp würde. Nicht weil dies unausweichlich wäre, sondern weil es sich ohne ernsthafte Veränderungen bei all jenen so noch eine Weile bequemer leben läßt, die bei einem ernsthaften Systemumbau um ihre Pfründen bangen müssten.

Was wäre statt dessen nötig? Klare Ergebnisziele. Und zwar Ergebnisziele bezogen auf die Behandlung bestimmter Erkrankungen. Eine weitaus effektivere Nutzung der im System verfügbaren Mittel als heute. Kein "Sparen" (zu Lasten des Programms), sondern das Vermeiden von Um- und Irrwegen in der Krankenbehandlung und der damit verbundenen riesigen Geldverschwendung. Dann sollte an jeglichen Maßnahmen noch lange finanzierbar sein, was dem Patienten nachweislich - wohlgemerkt nachweislich - zu einer signifikanten Verbesserung seines Zustands verhelfen könnte. Dazu sollte das Wohl des Patienten allerdings wirklich in den Mittelpunkt aller Überlegungen gestellt werden (und nicht länger vornehmlich nur dem Einnebeln eigensüchtiger Motive dienen - siehe z.B. das diesbezügliche Getöse auf dem letzten Deutschen Ärztetag).

Dazu brauchte das System dringend mehr Ergebnistransparenz: Es müßte aller Öffentlichkeit deutlicher werden, was an Untersuchungen, Behandlungen und Pflege bei einer bestimmten Erkrankung für den Patienten wirklich nützlich wäre und nicht nach dem Motto verabreicht würde "Es hilft Ihnen zwar nicht, aber es beschert mir ein nettes Einkommen!" Was auch immer heute an Belegen für die Wirksamkeit eines Diagnose- und Therapiebündels "evidenzbasiert" bekannt ist, sollte auf den Tisch der Öffentlichkeit. Es wäre nützlich, für die Trennung von Spreu und Weizen ernsthaft Geld in die Hand zu nehmen! (Dass dies Interessen berührt, ist klar).

Erst dann machte mehr Wettbewerb Sinn. Worin soll der Wettbewerb zwischen Krankenhäusern denn bei künftig gleichen "Preisen" (= G-DRGs) gründen? Etwa in einer bombastischeren Eingangshalle? Im Vorhandensein mehr oder weniger sinnloser - vor allem aber dem Patienten in ihrer Sinnhaftigkeit verschlossener - Zertifikate? Merke: Selbst der argloseste Patient wird sich nur für eine begrenzte Zeit mit bei genauerem Hinsehen haltlosen Qualitätsbehauptungen an der Nase herumführen lassen. Also Vorsicht mit der Investition von Zeit und Geld in Zertifikate nach KTQ®, pCC oder leider zumeist auch nach ISO 9001 - auch wenn die noch so schön bequem zu sein scheinen. Der einzige davon ausgehende Nutzen mag darin bestehen, dass man zu ahnen beginnt, hier und dort doch etwas besser machen zu können (und zu müssen). Doch das bedarf nun wirklich keines Zertifikats!

Was für den Patienten wirklich zählte, wäre ein zuverlässiges und kürzerer Zeit mit weniger Schmerzen und/oder Nebenwirkungen erreichtes Behandlungsergebnis. Dazu muss man erst einmal anfangen, Ergebnisse zu messen. Man muß sich um das Urteil des Patienten bemühen (und sich nicht länger einbilden, die Befragung einer kleinen Patientengruppe vor einigen Jahren (mit möglicherweise ziemlich sinnlosen Fragen) sei bereits ein Zeichen hoher Qualität! Man muß dafür sorgen, dass jeder Patient mit Respekt und Rücksichtnahme behandelt wird und nicht nur (vielleicht) der Privatpatient!

Auch die Mitarbeiter des Krankenhauses - insbesondere jene im ärztlichen und pflegerischen Bereich, werden sich angesichts ihrer Erfahrungen mit dem Arbeitsklima kaum damit zufrieden geben, künftig mit weniger Leuten noch mehr leisten zu sollen und dies auch noch mit einem höheren Maß an Nachvollziehbarkeit (siehe dazu nur den "Dokumentations-Aufschrei" des Deutschen Ärztetages; dort steht zwar ein ziemlicher Unfug drin, leider aber mit einem sehr realen Hintergrund). Ein gründlich anderer Umgang miteinander wäre mehr als überfällig. Es ist durchaus möglich, eine Situation zu schaffen, in der die Mitarbeiter freiwillig mehr leisten und dennoch zufriedener sind!

Dann hätte man nebenher auch eine Chance, die Mitarbeiter für die Umgestaltung ihrer Arbeitsbedingungen durch Verbesserung und eine zunehmende Standardisierung der Prozesse zu interessieren - und einzuspannen: (Richtige) klinische Pfade sparen Arbeit, vermeiden Fehler und führen zu besseren Ergebnissen! Dazu müssten sich allerdings vielerlei Vorgesetzte - speziell im medizinischen Bereich - von einem Selbstbild und von Gepflogenheiten im Umgang verabschieden, der nicht nur ungehörig, sondern auch äußerst kontraproduktiv ist. Es spräche viel dafür, einen gleitenden Übergang von großen Egos zu guten Vorbildern in Gang zu setzen. Dazu hört man vielerorts, das müsse man "biologisch" aussitzen. Besser (und auf die Dauer kostengünstiger) wäre eine rasche Frühpensionierung!

Worauf soll das Ganze hinauslaufen?

Auf strategische Verbesserungen aus dem Inneren der Organisation heraus. Auf das Anstreben von Spitzenleistungen auf dem Feld, auf dem die eine Organisation tätig ist. Auf eine Weichenstellung auf dem Weg zu Excellence. Auf die Anwendung des EFQM-Modells für Excellence (

Internationale Qualitätspreise sind kein Zertifikat für irgend etwas. Nur einer steht jährlich "auf dem Siegertreppchen" ganz oben! Doch wer dort steht, hat in einem anspruchsvollen Prüfverfahren bewiesen, dass er auf dem Wege zu Spitzenleistungen für Patienten und Mitarbeiter nachweislich ein großes Stück des Weges bereits gegangen ist. Dahinter steckt also viel Arbeit und ein gehöriges Maß an Veränderungen. Und zwar Arbeit, die tatsächlich auf eine höhere Qualität zielt. Einen aussagefähigeren Beweis für ein qualitätsorientiertes Krankenhaus als das Erringen eines solchen Preises gibt es derzeit in Deutschland und in Europa nicht ein zweites Mal!

Der Europäische Qualitätspreis (EQA) 2004 und der Ludwig-Erhard-Preis (LEP) 2004 werden im November in einer Veranstaltung in Berlin verliehen (

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* Der Autor ist Senior Assessor für die Initiative Ludwig-Erhard-Preis.