Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

hmanage-Newsletter 101

05.04.03

Den hmanage-Newsletter 101 widmen wir ausnahmsweise (fast) gänzlich einem Thema: der Berichterstattung über den Health Care Summit 2003 in Hilton Head, SC

"Would you please tell me which way I ought to go from here?" - "That depends on where you want to go"

"It's not about measurement; it's about transforming the organization!"

 


(Lewis Carroll, Alice im Wunderland) (Robert S. Kaplan)

Unser heutiger Inhalt

1. Leitartikel: "Healthy Lives. Healthy Margins." - Wie man strategisch die Qualität steigern und zugleich die Kosten senken kann

2. Übersichtsbericht über den 2. Health Care Summit 2003 der Balanced Scorecard Collaborative der Harvard-Professoren Kaplan und Norton

3. Articulating Health Care Strategy: Erst einmal eine eigene Strategie entwickeln!

4. Meeting the Conflicting Needs of Health Care's Customers and Constituencies: Patient im Mittelpunkt. Und wer noch?

5. The BSC as a Roadmap to Implement Strategy: Wozu die BSC vor allem dient. (Nur dann ist sie überhaupt sinnvoll).

6. Was lernen wir daraus?

7. Einen mehrtägigen Workshop zur Strategieentwicklung mittels BSC entwickeln?

8. Links zu Thema

9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

10. Unser vorerst letztes Trainingsprogramm 2003

11. Diskussion

Zur Erinnerung:


Unsere offenen Trainings werden ab Ende Juni 2003 nicht mehr angeboten (Inhouse-Trainings sind davon nicht berührt!) Wer also - dem glänzenden Ruf unserer Veranstaltungen folgend - ein erstklassiges EFQM-Assessor-Training (AT letztmalig am 21.-23.05.03), unser Training zur Balanced Scorecard (BSC am 15.05.-16.05.03), Praxis-Anregungen zum Schaffen eines (KTQ-kompatiblen) integrierten Qualitätshandbuchs/Qualitätsberichts (QHB am 28.05.03) oder unsere Erfahrungen mit dem Prozessmanagement (PRO am 25.06.03) sowie unser - anhand amerikanischer Praxisbeispiele aufwändig neugestaltetes - Intensivtraining zum sinnvollen Einrichten Klinischer Pfade ("Clinical Pathways" KLP am 26.-27.06.03) ) mit dem Trainer noch einmal live miterleben möchte, sei dazu herzlich eingeladen! Es gibt nur noch wenige Plätze.

Aktueller Hinweis:

Wir steigern den Nutzen unseres BSC-Trainings vom 14.-16.05.03 noch ganz erheblich: Sie erhalten höchst kostengünstig weitere Anregungen zur aktuellen Theorie und Praxis der Balanced Scorecard, die wir soeben vor Ort in den USA neu "getankt" haben!

Hier die Einzelheiten:

1. Leitartikel: "Healthy Lives. Healthy Margins." - Wie man strategisch die Qualität steigern und zugleich die Kosten senken kann

Gesetzt den Fall, es bestünde die Aufgabe, die eigene Einrichtung - sagen wir ein Krankenhaus - für die absehbaren Veränderungen der Zukunft fit zu machen, die da lauten: Es ist tendenziell mit mehr und krankeren Patienten zu rechnen, für die es jeweils deutlich weniger Geld als heute geben wird, dies auch noch unter wachsendem Druck, eine angemessene Qualität zu belegen. - Ist das überhaupt möglich? Wie läßt sich so etwas erreichen? Wie geht man da am besten vor? - Dies war in etwa der Tenor des Kongresses, über den wir in diesem hmanage-Newsletter berichten wollen.

Die Antwort lautet salopp: Auf keinen Fall so weiter machen wie bisher! Weder im Umgang mit dem immer knapperen Geld. Noch im Umgang mit Patienten, Zuweisern und Krankenkassen ("Kunden"). Weder in den funktionalen Berufs- und Fächer-Strukturen wie heute. Noch im Umgang mit den maximal verfügbaren personellen und materiellen Ressourcen. Auf keinen Fall mit einem angespannten Arbeitsklima, das in deutschen Krankenhäusern nahezu die Regel zu sein scheint!

Da wird es kaum helfen, wenigstens die DRGs halbwegs zutreffend (und hoffentlich nicht "nachschönend") kodieren zu können. Der meiste Krampf, den man in deutschen Krankenhäusern heutzutage überwiegend als Qualitätsmanagement zu bezeichnen wagt, hindert eher daran, wirklich den Weg einer nachhaltigen Verbesserung zu gehen. Da ist selbst der - immer noch verbreitete - Tiefschlaf in Sachen Qualität weitaus kostengünstiger! Wer glaubt, eine hohe (Ergebnis-)Qualität zu bieten, ohne diese letztlich belegen zu können, wird noch ein böses Erwachen vor sich haben!

Kommen wir zur Ausgangsfrage zurück: Wie kann man also im Krankenhaus strategisch wirklich die Qualität steigern und außerdem auch noch die Kosten senken?

Erste Antwort: Man muß es erst einmal wollen. Zweite Antwort: Man muß zu zielführenden Beschlüssen befugt sein. Dritte Antwort: Man muß die Macht haben, diese Beschlüsse tatsächlich umzusetzen. Solange dies alles nicht der Fall ist, ist es klüger, gar nicht erst anzufangen. Wie bisher. Wenn eine Chance zum Verändern besteht, gibt es erprobte Vorgehensweisen, diese in nachhaltige Erfolge umzusetzen. Das zeigte der Healtcare Summit 2003 wieder einmal deutlich.


2. Übersichtsbericht über den 2. Health Care Summit 2003 der Balanced Scorecard Collaborative der Harvard-Professoren Kaplan und Norton

Wieso gibt jemand gut 10.000 € für eine Materie aus, die hierzulande praktisch jeder längst zu kennen glaubt? Selbst für das Gesundheitswesen gibt es doch schon eine Reihe von Büchern, Seminaren und jede Menge Beratung! - Leider ist allerdings alles, was wir bisher an deutschen Veröffentlichungen zum Thema gelesen haben, kaum je das, was sich die "Erfinder" Kaplan und Norton ausgedacht haben. Im Gegenteil! Auch wenn es im deutschen Gesundheitswesen üblich zu sein scheint, Unausgegorenes in Vorträgen und Veröffentlichungen abzusondern, haben wir noch selten so viel Quatsch gelesen wie zur Balanced Scorecard. Etwas Nützliches findet sich z.B. auf unserer Website (Dias unter "Service" und Texterläuterungen z.B. u.a. im hmanage-Newsletter 74).

Wir bemühen uns stets, den Dingen auf den Grund zu gehen, bevor wir sie selbst verkünden oder verwerfen. Nachdem wir (neben der Lektüre aller Veröffentlichungen in Harvard Business Review und beider Bücher in englisch und deutsch) schon vor längerer Zeit in der weltweit tätigen, extrem erfolgreichen (und daher leider auch sündhaft teuren) Balanced Scorecard Collaborative der "BSC-Erfinder" die Grundlagen übend lernen konnten, ging es für uns auf diesem Kongress darum, BSC-Praxis - speziell in Gesundheitseinrichtungen - an der Quelle zu "tanken".

Die Pre Summit Clinic diente dazu, eine knappe Übersicht über die "Basics" zu vermitteln, unter intensiver Beteiligung der Teilnehmer:

(a) Eine Bereitschaft zum Wandel herausfinden
(b) Einen Überblick über die Implementierung der BSC in der gesamten Organisation vermitteln
(c) Deutlich machen, wie die BSC dabei hilft, eine Strategie zu entwickeln, umzusetzen und dabei die Aufsicht nicht aus den Augen zu verlieren
(d) Vermitteln von "Best Practice" auf dem Gebiete des Enwickelns und Implementierens von Balanced Scorecards
(e) Auch in Gesundheitseinrichtungen die Grundlagen für eine Strategie-Landkarte ("road map") zu schaffen

Da die Teilnehmer ausnahmslos mit dem Werkzeug vertraut waren, lag der Schwerpunkt der Pre Summit Clinic - vom Entwurf bis zur Implementierung - bei der praktischen Anwendung unter Anleitung von Ann S. Nevius und Kate O'Brien. Sehr nützlich. Die Überschriften (a) bis (e) sollte man sich merken! - Im eigentlichen (von Siemens Medical, People Soft und CorVa gesponsorten) Kongress wurden diese Themenkomplexe behandelt: Entwickeln einer Strategie, Einbeziehen der Bedürfnisse aller Beteiligten und die Strategie mittels Balanced Scorecard umsetzen.


Zunächst trug Robert S. Kaplan anhand griffiger Beispiele vor, was beim Schaffen einer strategieorientierten Gesundheitsorganisation (SFO) zu beachten ist (und wie diese Aktivitäten u.a. zum Total Quality Management und zum Empowerment passen):

1) Die Leitung muß auf der Grundlage von Mission, Vision und Werten eine eigene Strategie für ihre Institution zunächst entwickeln und dann vorantreiben - und vorleben. Wir ergänzen: Dazu muß sie a) autorisiert und b) bereit und c) fähig sein. Ohne Macht, Duchsetzungsvermögen und ohne Kompetenz geht das Experiment schief! Denn eine Strategie wird der Gesundheitsorganisation nicht aufgepappt. Eine wirksame Strategie verändert die Gesundheitsorganisation grundlegend. (Das gilt auch für das deutsche Krankenhaus).

2) Sodann ist die Strategie in eine operationale Veränderungsplanung umzusetzen. Die auf einen größeren Planungshorizont ausgerichtete Strategie ist (nach Festlegen geeigneter Messgrößen) auf Jahresziele herunterzubrechen, denen Veränderungsprogramme ("initiatives") zuzuordnen sind, die geeignet erscheinen, die (Ergebnis-)Ziele zu erreichen. Grundlegende Veränderungen in kurzer Zeit sind integraler Bestandteil einer BSC! (Ist sie nicht schon deshalb fürs deutsche Krankenhaus ungeeignet?)

3) Die Organisation ist auf die Strategie auszurichten, will sagen an diese anzupassen. Die Organisation ist auf die Strategie anzupassen. Das "Schaffen einer strategieorientierten Gesundheitsorganisation" ist wirklich so gemeint. (Das macht den Ansatz nach aller langjährigen Krankenhauserfahrung ind Deutschland nicht sonderlich "krankenhausspezifisch"; KTQ© ist krankenhausspezifisch! Und was nicht "krankenhausspezifisch" ist, passiert hier zumeist sowieso nicht).

4) Die Strategie ist auf den individuellen Beitrag jedes Einzelnen herunterzubrechen. Es sind Strategische Geschäftseinheiten (SBUs, SGEs) zu bilden - im Krankenhaus künftig z.B. um zusammengehörige DRG-Cluster (= "Krankheitsarten") herum, die einen spezifischen (Ergebnis-)Beitrag zur Gesamtstrategie zu leisten haben. Entsprechendes gilt für deren ggf. abzugrenzende Teilbereiche / Teams (im Idealfall bezogen auf spezifische DRG-Cluster) und deren Angehörige.

5) Die Strategie ist ein kontinuierlicher Prozess. Dass erst die richtige BSC dazu führt, dass die Strategie nicht nur Papier bleibt, wurde im gesamten Verlauf des Kongresses immer wieder überdeutlich. Auch diese ist nicht statisch zu sehen, sondern immer wieder kritisch zu durchleuchten und anzupassen. (Das macht es auch so unsinnig, die BSC für Betriebsvergleiche zu verwenden, selbst wenn man diese gar noch zum "Benchmarking" hochstilisiert!)

Dr. Stephen Rimar, M.D.

Scott W. Goodspeed

Abschließend wurden zum Thema 1 Grundsatzfragen unter Moderation von Ann S. Nevius, BSCol, noch einmal von den Referenten gebündelt und Fragen beantwortet.


Thomas H. Klassen

Robert B. Harris

Richard Atkin

Robert S. Kaplan


Colonel Jeri Graham, Kommandantin (!) des General Wood Army Community Hospital und früher einmal Pflegekraft, gelang es auf ganz hervorragende Weise, dem Auditorium in kürzester Zeit zu verdeutlicen, wie es mittels Balanced Scorecard gelang, eine gemeinsame, in sich schlüssige Strategie mit Leben zu füllen: Zunächst im eigenen Militärhospital und in der Folge schrittweise im gesamten weltweiten Gesundheitssektor der US Army. - Sehr eindrucksvoll!

Cindy Wilke

Barbara Possin

Dann wurden von den Referenten unter Moderation von Professor Kaplan von Ann S. Nevius, Barbara Possin, Kathy Lucy vom Anna Jaques Hospital, Brant Sonzogy von Datex-Ohmeda sowie JoAnn Babcock Bigley Grundsatzfragen zum Thema 3 gebündelt und Fragen aus dem Auditorium beantwortet.

Als nächster führte Michael P. Hickey, Vice President Sales bei AstraZeneca Pharmceuticals als Vertriebs-Profi vor, wie es dort mittels eines ausgefeilten Roll Out Plan mit welchen Teilzielen und -ergebnissen gelang, Verhalten auf die Strategie umzupolen mit dem klaren Fokus Breakthrough ("Aligned to Greatness"). Nebenher lernten die Teilnehmer die äußerst positiven Antworten der korrespondierenden Mitarbeiterbefragungen bei AstraZeneca Pharmceuticals kennen.

Nett für die Teilnehmer war offensichtlich eine gemeinsame Arbeit am Thema "Getting Started: Conducting a SWOT Analysis" unter Anleitung von Ann S. Nevius und Kate O'Brien. Beruhigend: Die Probleme im Krankenhaus sind wirklich überall ähnlich. - Bei den Lösungen sind uns die Pioniere in den USA allerdings himmelweit voraus!

Der Kongress schloß mit einer "Befragung" der Teilnehmer durch Professor Kaplan von Ann S. Nevius zum Thema: "Where Do We Go From Here?" Die abschließenden Antworten gaben die Moderatoren am Ende selbst: Die weltweit zunehmende Praxis der BSC steigert deren Nutzen - auch mehr und mehr im Gesundheitswesen! .


, Director of Quality and Regulatory Compliance im St. Mary's / Duluth Clinic Health System begann ihre Präsentation mit einer Video-Präsentation. Dann zeigte sie auf, wie es auf der Grundlage einer BSC für den gesamten Veränderungsprozess gelang, durch strukturiertes, auf strategische Veränderungschwerpunkte ausgerichtetes Vorgehen bei der Umsetzung der Strategie das Veränderungstempo nach den methodischen BSC-Vorgaben aufrechtzuerhalten. Die Notwendigkeit eines exakten Messens wurde hier ein weiteres Mal besonders hervorgehoben, wobei Kaplan in der Diskussion für den Fall nicht verfügbarer Daten etwas relativierte: "There can be intelligent discussions without measurement, too!" Im übrigen: "What's worse than bad news? - Bad News late!" Für die Teilnehmer besonders schön: Alle Schritte wurden anhand der verwendeten Formulare beispielhaft belegt. So konnte man gut nachvollziehen, wie sich u.a. aus der generellen Scorecard plausible Scorecards für Teilbereiche ableiteten.
, Leiterin der Unternehmensplanung bei Blue Cross / Blue Shield of Minnesota (einer Institution, die stark an die AOK erinnert) berichtete, wie es bei Blue Cross / Blue Shield auf dem Wege einer - im Laufe mehrerer Jahre stufenweise präzisierten - Balanced Scorecard gelang, zunächst einmal eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, in der Folge Projekte solide zu begründen und zu priorisieren und dann deren Ergebnisse zu messen und in der Folge mittels statistischer Prozesslenkung auf Kurs zu halten. Sie schilderte besonders anschaulich, welche Erfolgserlebnisse es dabei geben - und was beim Implementieren einer BSC so alles schief gehen kann.
trug schließlich zusammen mit Elaine Brennan, früher Pflegekraft und heute Senior Vice President des Montefiore Medical Center in New York, anhand vieler Details vor, wie es nach allerlei unterschiedlichen Bemühungen und jährlich unterschiedlichen Veränderungsschwerpunkten gelingt, die BSC tatsächlich in ein solch komplexes Gesundheitsunternehmen zu integrieren, wie es selbst unsere deutschen Großkrankenhäuser nicht darstellen. Im Montefiore Medical Center gab es alles: Von finanziellen Problemen über die Folgen einer Fusion zweier Eintrichtungen völlig unterschiedlicher Kultur bis hin zur Integration von stationären (55.000 Fälle) und ambulanten Krankenbehandlung, Forschung und Lehre. (Die auf der Grundlage der Praxiserfahrungen entwickelte Montefiore-Fallstudie der Harvard Business School war den Teilnehmern vorab als "Hausarbeit" zugeschickt worden). Kaplan ging anhand dieses Beispiels noch einmal besonders auf die Evolution der BSC vom Meß- zum Managementwerkzeug ein: Jegliche Tätigkeit im Krankenhaus ist auf die BSC auszurichten!
, President und CEO der Instrumentarium U.S., Inc., dem amerikanischen Tochterunternehmen der weltweit tätigen finnischen Datex-OHMEDA mit über 700.000.000 $ Umsatz im Zulieferbereich der Anästhesiologie und Intensivmedizin. Er stellte den Teilnehmern vor, wie man es dort seit dem Jahre 2001 vor dem Hintergrund eines eindeutigen Stakeholder-Konzepts durch Entwicklung und Implementierung einer eigenen Balanced Scorecard geschafft hat, Strategische Geschäftseinheiten neu zu definieren und auf deren Grundlage die Kundenbeziehungen deutlich zu verbessern.
, Senior Vice President von MDS, einem in 23 Ländern tätigen hochdiversifizierten Zulieferunternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern, das Produkte, Dienstleistungen und Informationen zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten weltweit anbietet, zeigte der dortigen, sich in der Folge ebenfalls ändernden Balanced Scorecard auf, wie es hier mittels BSC-Ansatzes, verbunden mit dem Ansatz von Jim Collins ("Good to Great" - siehe unsere Buchbesprechung in früherem hmanage-Newsletter) gelang, durch strategische Umorganisation einen gemeinsamen Kurs durchzusetzen, der das durchschnittliche jährliche Wachstum der Wertschöpfung von 20%+ seit 1973 für die Zukunft fortschreiben soll, ohne die Freiheit der dezentralen Einheiten über Gebühr zu beeinträchtigen. Die Implementierungschritte 1 - 6 wurden vorgestellt und diskutiert (5 und 6 noch nicht implementiert). Die 6 Punkte "Lessons learned" werden wir in unserem eigenen BSC-Training besonders ansprechen!
, Chef des durch Fusionieren entstandenen St. Mary's/Duluth Clinic Health System machte anhand einer sich dort von Jahr zu Jahr ändernden Balanced Scorecard deutlich, wie es dort gelang, mittels "der richtigen" BSC unterschiedliche Strukturen und Kulturen vor dem Hintergrund eines sich rasch verändernden Umfelds innerhalb von 18 Monaten zu harmonisieren. Aus eigener Erfahrung machte er dabei deutlich, in welche Fehlentwicklung ein Unternehmen mit einer BSC steuert, die keine eindeutige Strategie-Landkarte ("strategy map") einschließt: Erst tragfähige strategische Treiber- und Ergebnisziele sind angesichts äußerer Einwirkungen erfolgsentscheidend!
, President und CEO des Anna Jaques Hospital in der Nähe von Boston, trug anhand seiner Balanced Scorecard höchst überzeugend vor, wie die eigene Einrichtung beim Entwickeln und Realisieren ihrer BSC vorgegangen ist, um mit Hilfe des dafür maßgeschneiderten Werkzeugs den Weg in immer größere Verluste erfolgreich umzukehren und das Schicksal konkurriender Krankenhäuser in der Bostoner Region zu vermeiden ("25% im letzten Jahrzehnt geschlossen, 75% verlieren Geld"). Hervorzuheben war, dass man im Anna Jaques Hospital besonders darauf geachtet hat, operationale Teilziele als das Füllen von Lücken ("gaps") zwischen Soll und Ist zu definieren. Außerdem gab es allerlei Praxishilfen zum Vorgehen und zur Dokumentation. Und gute Sprüche wie diesen: "In the beginner's mind there are few posibilities. In the master's mind there are many" (Shunryu Suzuki Roshi).
, Vorstandsmitglied im Brooklyn Hospital, New York, sowie Autor des Yale Managment Guide for Physicians, berichtete anhand einer eigenen Balanced Scorecard, wie es dort gelang, mittels einer höchst stringenten BSC in kurzer Zeit den Turnaround zu schaffen, aus den roten Zahlen zu kommen und das dauerhafte Überleben seiner Institution im harten US-Wettbewerb zu sichern. Einiges davon haben wir schon zuvor skizziert; "des Kaisers neue Kleider" (Originalton) zu erfinden, reicht jedenfalls nicht! (Das möchte man auch hierzulande immer wieder einhämmern!): "Measures can be very misleading"!
3. Articulating Health Care Strategy: Erst einmal eine eigene Strategie entwickeln! (Thema 1) 4. Meeting the Conflicting Needs of Health Care's Customers and Constituencies: Patient im Mittelpunkt. Und wer noch? (Thema 2) 5. The BSC as a Roadmap to Implement Strategy: Wozu die BSC vor allem dient. (Nur dann ist sie überhaupt sinnvoll - Thema 3) 6. Was lernen wir daraus?

Die Balanced Scorecard hat sich auch im Gesundheitswesen bei Leistungserbringern, Krankenkassen und Lieferanten als ein mächtiges Werkzeug für den strategischen Wandel bewährt. Es wäre sicher möglich, den strategischen Einsatz der Balanced Scorecard auf deutsche Gesundheitseinrichtungen zu übertragen (und nicht nur darüber zu schwätzen). Dass wir dies in absehbarer Zeit erleben werden, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Für das Ziel, die Qualität zu steigern und zugleich die Kosten zu senken, gibt es derzeit leider keinerlei ernsthafte Anreize: Qualität ist dem System vermeintlich ohnehin "immanent" (Kolkmann). Und die Kosten senkt man hier nur dann, wenn man dies tun muß. Dann wird noch immer vorzugsweise "gespart" - und sei es, auf Kosten des Programms. Wer möchte endlich einmal anders handeln?

P.S. Hier noch eine wichtige Nachricht: Kaplan / Norton haben - nicht zuletzt zur Ausrottung schwerwiegender Mißverständnisse zur Balanced Scorecard - ein drittes Buch zu "strategy maps" geschrieben (zur Besprechung der ersten beiden Bücher siehe


7. Einen mehrtägigen Workshop zur Strategieentwicklung mittels BSC entwickeln?

Wir haben vor, im zweiten Halbjahr einen etwa fünftägigen Workshop abzuhalten, welcher die schrittweise Entwicklung einer Krankenhausstrategie mittels Balanced Scorecard anhand einer groben Fallstudie zum Gegenstand haben soll. Die Teilnehmer sollen nach kurzem Input zu den Teilaspekten einer Krankenhausstrategie sowie einer "richtgen" Balanced Scorecard die Konturen einer eigenen Strategie erarbeiten und die Punkte identifizieren, die zuvor/einhergehend damit geklärt werden müssten.

Besteht daran wohl Interesse?


8. Links zum Thema

http://www.bscol.com/ Balanced Scorecard Collaborative http://www.smdc.org/ St. Mary's / Duluth Clinic Health System http://www.tbh.org/ The Brooklyn Hospital Center http://www.ajh.org/ Anna Jaques Hospital http://www.datex-ohmeda.com/ Datex-Ohmeda http://www.montefiore.org/ Montefiore Medical Center http://glwach.amedd.army.mil/Header2.htm General Wood Hospital, http://www.armymedicine.army.mil/default2.htm Army Medical Department - AMEDD

http://www.bluecrossmn.com/ Blue Cross / Blue Shield of Minnesota http://www.strategylab.ch/ Institut für Betriebswirtschaft der Universität St.Gallen (Professor Müller-Stevens)


9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung sowie weitergehende Information durch Anklicken des Amazon-Button auf unserer Website bzw. des Titels - soweit in unsere Empfehlungsliste aufgenommen - im Buchverzeichnis unserer ständig aktualisierten und weiter ausgebauten Website

Müller-Stevens, G., Lechner, C., Strategisches Management, Wie strategische Initiativen zum Wandel führen

Wir wurden in St. Gallen auf das (Lehr-)Buch aufmerksam gemacht. AMAZON bietet diese Kurzbeschreibung: "Aktualisierte Gesamtsicht sämtlicher Aspekte des strategischen Managements mit Schaubildern und Tabellen erleichtern den Transfer in die Praxis. Mit neuen Themenbereichen und Fallbeispielen. Wovon hängt der Erfolg eines Unternehmens ab? Wie lassen sich Vorteile im Wettbewerb realisieren? Welche Strategien führen zu einem erfolgreichen Management? Von der Entwicklung einer Strategie über die Umsetzung bis hin zu ihren Auswirkungen beschreiben die Autoren ausführlich, worauf es im Rahmen des strategischen Managements ankommt! Als Orientierungshilfe dient ein flexibles Managementraster - der "General Management Navigator®". Die einzelnen Kapitel enthalten zahlreiche Fallbeispiele und weiterführende Erläuterungen. Charts und andere Abbildungen tragen dazu bei, die Materie anschaulich zu vermitteln. Die 2. Auflage wurde in der didaktischen Aufbereitung optimiert und um Themenbereiche wie Corporate Governance, Strategic Leadership, Funktionalstrategien und aktuelle Fallbeispiele erweitert".

Das - an die 600 Seiten starke - Buch ist als Ersatz des lange erwarteten Bandes "Strategisches Management" zum St. Galler Management-Konzept 2001 erstmals erschienen. Es rankt sich - in der Tradition des Sankt Galler Management-Konzepts von Bleicher hervorragend visualisiert - hinsichtlich der Gestaltung und Reflexion einer Strategie um eine Art Amaturenbrett mit folgenden Feldern, die zugleich die Gliederung markieren:

Initiierung
Positionierung
Wertschöpfung
Veränderung
Performance-Messung

Es gefällt nicht nur wegen der hervorragenden graphischen Gestaltung, sondern bietet auch allen jenen, die sich - z.B. im Studium - mit dem Thema gründlich auseinandersetzen wollen, eine hervorragende, hochstrukturierte Übersicht über die Materie und ihre Methoden einschließlich unendlich vieler Beispiele aus der internationalen Wirtschaftspraxis und unendlich vielen Quellen. Leider ist es teilweise in einer Sprache geschrieben, die wissenschaftlichen Anfordernungen sicher in höchstem Maße genügen mag, der Lektüre aus der Sicht der Praxis doch zusätzliche Barrieren beschert: Warum geht es nicht auch etwas einfacher? Und für wen sind die vielen Ausflüge in die Historie wirklich nützlich? Das beginnt schon bei den "GMN-Achsen Genese versus Wirksamkeit sowie Prozess versus Inhalt".

Aktuell; sehr nützlich sind die vielen Bezüge zu anderen Bereichen, z.B. auch zum Qualitätsmanagement im Sinne eines Strebens nach Excellence - einschließlich der zugehörigen Methoden (mehr als in den meisten "Qualitäts-Büchern"!). Sehr gründlich, sehr solide, auf der Grundlage von wohl entsetzlich viel Kleinarbeit.

Ein vorzügliches Lehrbuch und ein prima Nachschlagewerk auf bestem (teurem) Papier auch für den Praktiker, wenn denn das Stichwortverzeichnis etwas ausführlicher wäre. Mit den ausführlichen, aber getrennten Abbildungs-, Firmen- und Namenverzeichnissen können wir leider etwas weniger anfangen, höchstens dies: Leistungserbringer aus dem Gesundheitswesen kommen derzeit nicht vor! Als Lektüre zum Einlesen zu beschwerlich! (++)

Frühere Buchbesprechungen im hmanage-Newsletter:

- Arnold, Klauber, Schellschmidt, Krankenhaus-Report 2002, Stuttgart ISBN 3794522192 - hmanage Newsletter 80 - ( ++ )

- Bachmann, Stefanie, Du hättest leben können, Bergisch-Gladbach 2002, ISBN 3404614801 - hmanage Newsletter 82 - (++)

- Baldor, von Robert A., Managed Care - Made Simple, Malden, Massachusetts 1998 - hmanage Newsletter 12 - ( + )

- Bashe, Hicks, Branding Healthcare Services, 2000 - hmanage Newsletter 11 - (++)

- Bihr, Hekking, Krauskopf, Lang (Hrsg.), Handbuch der Krankenhaus-Praxis, Unternehmensstrategien für Praktiker, 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Bornholdt, H.-P., Dubben, H.-H., Der Hund, der Eier legt. Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken, Reinbek 2001, ISBN 3499611546 - hmanage Newsletter 46 - ( + )

- Brandt (Hrsg.), Qualitätsmanagement & Gesundheitsförderung im Krankenhaus (Hrg.), Handbuch zur EFQM-Einführung 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( 0 )

- Brassard, Michael, Ritter, Diane, Memory Jogger II - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Buckingham/Coffman, First, Break All The Rules, New York 1999 - hmanage Newsletter 22/33 - (+++)

- Bundesärztekammer unter Mitarbeit von Kolkmann, Seyfarth-Metzger, Stobrawa, Leitfaden: Qualitätsmanagement im deutschen Krankenhaus, 2. Auflage, München 2001 - hmanage Newsletter 81 - (0)

- Burns, Lawton R., and Wharton School Colleagues, The Health Care Value Chain, Producers, Purchasers, and Providers, San Francisco 2002, ISBN 0787960217 - hmanage Newsletter 98 - (++)

- Caldwell, Chip, Mentoring Strategic Change in Health Care, An Action Guide, Milwaukee WI 1995 (ISBN 0873892240) - hmanage Newsletter 87 - ( +++)

- Carpman, Janet, Design That Cares Planning Health Facilities for Patients and Visitors, 2nd Edition, Chicago 1993 - hmanage Newsletter 26 - (+++)

- Chaplin/Terninko, Customer Driven Health Care - QFD for Process Improvement and Cost Reduction, Milwaukee Wi 2000 - hmanage Newsletter 08/25 - (+++)

- Cloke, Kenneth, Goldsmith, Joan, The End of Management and the Rise of Organizational Democracy, San Fancisco 2001 - hmanage Newsletter 90 - (+++)

- Collins, Jim, Good to Great, Why Some Companies Make the leap ... and Other Don´t, New York 2001 ISBN 0066620996 - hmanage Newsletter 08 - ( +++ )

- Carr, Maureen P., Jackson, Francis W., The Crosswalk, Joint Commission Standards and Baldridge Criteria, Joint Commission 1997 - hmanage Newsletter 21 - (++)

- Conrad, Balanced Scorecard als modernes Management-Instrument im Krankenhaus 2001 - hmanage Newsletter 08 - ( - )

- Coulmas, Florian, Die Deutschen schreien, Reinbek 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Dahlgaard, Knut, Jung, Kalle, Schelter, Wolfgang, Profit-Center-Strukturen im Krankenhaus, Potentiale, Risiken und (Neben-)Wirkungen, Frankfurt (M) 2000, - hmanage Newsletter 60 - (+).

- Das Qualitätssicherungsprogramm der gesetzlichen Rentenversicherung in der medizinischen Rehabilitation - Instrumente und Verfahren 2000, Frankfurt/Main 2000,
ISBN 3-926181-44-3; nicht im Amazon-Verzeichnis! - hmanage Newsletter 27 - (+++).

- Dörner, Der gute Arzt, Lehrbuch für ärztliche Grundhaltung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (++)

- Dreger, Wolfgang, Erfolgreiches Risiko-Management bei Projekten, Renningen 2000 - hmanage Newsletter 39 - (+++)

- Düllings, Fischer, Greulich, Köninger, Metzger, Brudermüller-Fleischle, Tabbert, Praxis-Handbuch der DRGs in Deutschland, Heidelberg 2001, ISBN 3768504298 - hmanage Newsletter 49 - (+)

- Dykes, Patricia C., Wheeler, Kathleen (Hrsg.), Critical pathways - Interdisziplinäre Versorgungspfade, Bern 2002, ISBN 3-456-83258-3 - hmanage Newsletter 89 - (+++)

- Eichhorn / Schmidt-Rettig (Hrsg.) Profitcenter und Prozeßorientierung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Ernst/Seibert/Stuckert, KonTraG, KapAEG, StückAktG, Euro- EG. Gesellschafts- und Bilanzrecht. Düsseldorf 1998, ISBN 3802107888 ( + )

- Evers, Michael, Schaeffer, Doris (Hrsg.), Case Management, Bern 2000 - hmanage Newsletter 31 - (++)

- Fuller / Farrington, From Training to Performance Improvement, Navigating the Transition, San Francisco 1999 - hmanage Newsletter 15 - (++)

- Gaucher, Ellen J., Coffey, Richard J., Total Quality in Healthcare, From Theory to Practice, San Francisco 1993 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gaucher / Coffey, Breakthrough Performance, Accelerating the Transformation of Healthcare Organizations, San Francisco 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++) Goonan, Kathleen Jennison, The Juran Prescription, Clinical Quality Management, San Francisco 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gerlach, Ferdinand M., Qualitätsförderung in Praxis und Klinik, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 07 - (+++)

- Gräbig, Klaus, Qualitätsmanagement, Statistik, Umweltmanagement, Loseblattsammlung, Berlin 1995, ISBN 3410140700 (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 40 - (++)

- Griffith, John R., Designing 21th Century Healthcare, Chicago 1998, ISBN 1567930875 - hmanage Newsletter 76 - (+++)

- Guinane, Carole S., Clinical Pathways, Tools and Methods for Designing, Implementing, and Analyzinig Efficient Care Practices, New York 1997, ISBN 0786311231 - hmanage Newsletter 36 - (+++)

- Haeske-Seeberg, Heidemarie, Handbuch Qualitätsmanagement im Krankenhaus, Strategien - Analysen - Konzepte, Kohlhammer, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 28 - ( 0 )

- Harry / Schroeder, Six Sigma, Frankfurt/M 2000 - hmanage Newsletter 16 - (++)

- Hellmann, Wolfgang, Klinische Pfade, Konzepte, Umsetzung, Erfahrungen, Landsberg/Lech 2002 ISBN 3609161434 - hmanage Newsletter 75 - (++)

- Herzog, Stein, Wirsching (Hrsg.), Qualitätsmanagement in Psychotherapie und Psychosomatik, Stuttgart 2000, ISBN 3131281510 - hmanage Newsletter 30 - (+++)

- Hock, Dee, Die Chaordische Organisation - vom Gründer der VISA-Card, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 43 - (++)

- Igl, Schiemann, Gerste, Klose, Qualität in der Pflege, Betreuung und Versorgung von pflegebedürftigen alten Menschen in der stationären und ambulanten Altenhilfe, Stuttgart 2002 ISBN 3794521781 - hmanage Newsletter 43 - (XXX)

- Imai, Maasaki, KAIZEN, München 1991 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Ishikawa, Kaoru, Guide to Quality Control, Tokyo 2000 (Japanische Erstauflage 1971) Nur bei

- IWA-1:2001 - Quality Management Systems: Guidelines for Process Improvements in Health Care Organizations (ISO/AIAG/ASQ) - hmanage Newsletter 37 - (++).

- Jäckel, Achim (Hrsg.), Telemedizinführer Deutschland 2001 - Nicht bei AMAZON! - hmanage Newsletter 29 - (++)

- JCAHO, Using Performance Improvement Tools in Health Care Settings, Chicago 1996, Nur bei

- JCAHO, The Measuring Mandate, Chicago 1993, Nur bei

- JCAHO, A Guide to Performance Measurement for HospitalsChicago 2000 Nur bei

- Joint Commission International (JCI), Joint Commission International Accreditation Standards for Hospitals, Second Edition, Effective 2003, Oakbrook Terrace (Chicago) 2002, ISBN 0-86688-779-2 - hmanage Newsletter 62 - (+++)

- Kahla-Witzsch, Zertifizierung im Krankenhaus nach DIN EN ISO 9001:2000, Ein Leitfaden, Stuttgart 2003 (ISBN 317017293X) - hmanage Newsletter 100 - (+)

- Kazandjian, Vahé A. (Ed.), Accountability Through Measurement, A Global Healthcare Imperative, Miwaukee, WI 2003, ISBN 0-87389-567-3 - hmanage Newsletter 88 - (+++)

- Kaplan / Norton, The Strategy Focused Organization, Boston 2000 (+++)- Kaplan / Norton, Die strategiefokussierte Organisation, Stuttgart 2001, die deutsche
Übersetzung - hmanage Newsletter 32 - (+++)

- Katz, Jaqueline, Green, Eleanor, Managing Quality, A Guide to Monitoring and Evaluating Nursing Services, St. Louis 1992 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Klemperer, David, Die Öffentlichkeit schützen und den Berufsstand anleiten, Kompetenzerhaltung, Fortbildung und Rezertifizierung von Ärzten in Kanada, Berlin 2002, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Public Health, Presse- und Informationsreferat, Reichspietschufer 50, D-107085 Berlin-Tiergarten, 030-25491-577, NICHT BEI AMAZON! - hmanage Newsletter 50 - (+++)

- Kirchner/ Kirchner, Change Management im Krankenhaus, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( + )

- Klie / Student, Die Patientenverfügung, Freiburg 2001 - hmanage Newsletter 18 - (++)

- Kotter, John P., Heskett, James, L., Corporate Culture and Performance, New York 1992 - hmanage Newsletter 61 - ( ++ )

- KTQ(R)-Manual incl. KTQ(R)-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, Düsseldorf 2002, Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 45 - ( + )

- KTQ®-Manual incl. KTQ®-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, 1. Ergänzungslieferung Düsseldorf Dezember 2002, Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 45 - (+)

- Langley, Nolan, Nolan, Norman, Provost, The Improvement Guide, San Francisco 1996, ISBN 0787902578 - hmanage-Newsletter 50 - (+++)

- Lauterbach / Schrappe (Hrsg.)Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Evidence-based Medicine, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 19 - (+++)

- Leitlinien-Manual von AWMF und ÄZQ, Supplement I - Nur über www.urbanfischer,de/journals/zaefq <http://www.urbanfischer,de/journals/zaefq> !!! - hmanage Newsletter 17 - (+++)

- Lombriser, Roman, Abplanalp, Peter A., Strategisches Management, Visionen entwickeln, Strategien umsetzen, Erfolgspotentiale aufbauen, 2. Auflage Zürich 1998, ISBN 3908143594 - hmanage Newsletter 93 - (++)

- Magretta (in Zusammenarbeit mit Nan Stone), What Management Is: How It Works and Why It's Everyone's Business, New York 2002, ISBN 0743203186 - hmanage Newsletter 59 - (+++)

- Maheu, Marlene M., Whitten, Pamela, Allen, Ace, E-Health, Telehealth, and Telemedicine, A Guide to Start-Up and Success, San Francisco 2001, ISBN: 0787944203 - hmanage Newsletter 55 - (+++)

- Mozena/Emerick/Black, Stop Managing Costs, Designing Healthcare Organizations Around Core Business Systems, Milwaukee 1999 (+++)

- Müller, Jörg, Umfassendes und nachhaltiges Qualitätsmanagement im Krankenhaus - Diskussion von Referenzmodellen und zukunftsorientierten Strategien,
Erlangen-Nürnberg (0) - nur über das Universitätsinstitut! - hmanage Newsletter 24 - ( + )

- Oberender, Hebborn/Zerth, Wachstumsmarkt Gesundheit, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 84 - ISBN 3825222314 (0)

- Pfeffer / Sutton, The Knowing-Doing Gap, Boston 1999 - hmanage Newsletter 13 - (++)

- Power, Michael, The Audit Society, Rituals of Verification, Oxford 1997 - hmanage Newsletter 54 - (++)

- Preuß, Räbiger, Sommer, Managed Care, Evaluation und Performance-Measurement integrierter Versorgungsmodelle, Stand der Entwicklung in der EU, der Schweiz und den USA, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 83 - ISBN 3794520998 (+)

- Preston Gee, E., 7 Strategies to Improve your Bottom Line, The Healthcare Executive Guide, Chicago 2001, ISBN 156793157X - hmanage Newsletter 54 - (+++)

- Raidl, Monika E., Qualitätsmanagement in Theorie und Praxis - eine Verbindung von Instrumenten der empirischen Sozialforschung und der Einsatz und Nutzen für die Praxis (eine empirische Studie in einer süddeutschen Privatklinik, München und Mering 2001, - hmanage Newsletter 22 - ( 0 )

- Rankin, Sayy H., Duffy Stallings, Karen, (Hrsg.), Patient Education, Princples and Practice, 4. Auflage Philadelphia 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Rath & Strong's Six Sigma Pocket Guide, 34 Werkzeuge zur Qualitätsverbesserung, TÜV-Verlag Köln 2002, ISBN 3824906678 - hmanage Newsletter 67 - (+++)

- Rettich, Richard A., Healthcare in Transition, Technology Assessment in the Private Sector, Santa Monica 1997, ISBN 0833024442 - hmanage-Newsletter 47 - (+++)

- Robert-Bosch-Stiftung (Herausgeber), Pflege neu denken, Zur Zukunft der Pflegeausbildung, Stuttgart 2000, ISBN 3794520947 - hmanage-Newsletter 77 - (+++)

- Rodwin, Marc C., Medicine, Money & Morals, Physicians´ Conflict of Interest, New York / Oxford 1993, ISBN 019509647-9 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Sackett, David L., Richardson, W. Scott, Rosenberg, William, Haynes, R. Brian, Evidenzbasierte Medizin, München 1999 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Sawande, Atul, Complications, A Surgeon's Notes on Imperfect Science, New York 2002, ISBN 0805063196 - hmanage Newsletter 63 - (+++)

- Scholz, Christian, Personalmanagement, Imformationsorientierte und verhaltensorientierte Grundlagen, 5. Auflage, München 2000, ISBN 3800621827 - hmanage Newsletter 69 - (+++)

- Senge, Peter M., Die fünfte Disziplin, Stuttgart 1996 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Shortell, Gillies, Anderson, Remaking Health Care in America, San Francisco 2000 - hmanage Newsletter 12 - (++)

- Simon, Hermann, von der Gathen, Andreas, Das große Handbuch der Strategieinstrumente, Frankfurt 2002 ISBN 3593369931 - hmanage-Newsletter 71 - (++)

- Spath, Patrice L., (Ed.) Error Reduction in Health Care, A Systems Approach ot Improving Patient Safety, Chicago 2000, ISBN787955965 - hmanage-Newsletter 92 - (++)

- Society of Healthcare Consumer Advocacy, In the Name of the Patient, Cicago 2003, American Hospital Association, AHA Catalogue No. 157803 - hmanage-Newsletter 99 - (+++)

- Stewart, James B., Gaines, Boyd, Blind Eye, How the Medical Establishment Let a Doctor Get Away With Murder, New York 2000, ISBN: 068486563 (++)

- Stapf-Finé / Schölkopf, Die Krankenhausversorgung im internationalen Vergleich - Zahlen, Fakten, Trends - Düsseldorf 2003 ISBN 3-935762-16-X (Nicht bei AMAZON!) - hmanage-Newsletter 96 - (0)

- Tanski, Interne Revision im Krankenhaus, Stuttgart 2001 ( + )

- Thorson, Nancy A., consulting editor, Clinical Pathways for Medical Rehabilitation, Gaithersburg MA 2002 - hmanage Newsletter 86 - (+++)

- Tichy, Noel M., Regieanweisung für Revolutionäre, Unternehmenswandel in drei Akten, Frankfurt/Main 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Todd, Warren E., David B. Nash (Hrsg.), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 (++)

- Tuschen / Quaas, Bundespflegesatzverordung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++)

- Ulrich, Hans, Systemorientiertes Management, Das Werk von Hans Ulrich, Studienausgabe, Herausgegeben vom Stiftungsrat der Stiftung zur Förderung der Systemorientierten Managementlehre, Bern 2001, ISBN 325806359-1 - hmanage Newsletter 70 - (+++)

- Ulschak, Francis L., The Common Bond, Maintaining Constancy of Purpose Throughout Your Health Care Organization, San Francisco 1994 (nicht bei AMAZON) - hmanage Newsletter 58 - (+++)

- Walsh, Mike, Ford, Pauline, Pflegerituale, Bern 2000 - hmanage Newsletter 38 - - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Warren E. Todd (Herausgeber), David B. Nash (Herausgeber), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 - hmanage Newsletter 14 - (++)

- Welch, Jack, with John A. Byrne, Jack - Straight from the Gut, Warner, New York 2001 - hmanage Newsletter 35 - (++)

- WIdO (Hrsg.) Solange sie noch wirken..., Analysen und Kommentare zum Antibiotikaverbrauch in Deutschland, Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO) und Universitätsklinikum Freiburg, Bonn und Freiburg 2003, ISBN 3-922093-30-2 - nicht bei AMAZON! (+++)

- Wilson, Christopher R. M., QA/QI Strategies in Health Care Quality, Toronto 1992 - hmanage Newsletter 01 - (++)

- Withrow, Scott W., Managing Healthcare Compliance, Chicago 1999 ISBN 1567930964 - hmanage Newsletter 78 - (+)

- Wölcker, Theresia, Qualitätsmanagement in der Arztpraxis, Neu-Isenburg (3. Auflage 2002), ISBN 3928748270 - hmanage Newsletter 97 - (0)

- World Health Organization, The World Health Report 2000, Health Systems: Improving Performance, Genf 2000 (whr@who.int) - hmanage Newsletter 34 - (+++)

- Ziegenbein, Ralf, Klinisches Prozessmanagement, Implikationen, Konzepte und Instrumente einer ablauforientierten Krankenhausführung, Gütersloh 2001,
ISBN 3892045941 - hmanage Newsletter 41 - (+ bis ++)

- Züst, Einstieg ins Systems Engineering, Zürich 1997 - hmanage Newsletter 08 - (+)

Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!


10. Unser vorerst letztes offenes Trainingsprogramm für das 1. Halbjahr 2003 in Berlin

Wir haben unser hoch gelobtes Trainingsprogramm "im Endspurt" noch weiter verbessert - und natürlich aktualisiert, wo dies die politische Entwicklung im Lande erforderlich macht. Ab Ende Juni wird es nur noch aus maßgeschneiderten Inhouse-Trainings bestehen. Wir konzentrieren uns dabei weiterhin auf das Management von Gesundheitseinrichtungen, speziell von Krankenhäusern und Reha-Kliniken. Unsere letzten offenen Veranstaltungen bieten Ihnen folgende Themenschwerpunkte:

www.hmanage.de (pdf-download).Aktualisiert: PRO Prozessmanagement richtig anwenden

Ein professionelles ganzheitliches Prozessmanagement ist weitaus mehr als "Kästchen malen und Pfeile dazwischen machen"!
In diesem Training wird vor dem Hintergrund von nahezu 30 Jahren Praxis das Prozessmanagement (beispielhaft) für das Krankenhaus in höchst praxisnaher Weise vermittelt. Es wird dort anhand von vielen Beispielen gezeigt, wie - beginnend mit dem Kernprozess, der Krankenbehandlung - schrittweise die arbeitsteiligen Prozesse aus ganzheitlicher Sicht so organisiert werden können, dass
- alles für ein erstklassiges Ergebnis Notwendige (Nutz- und Stützleistung) weiterhin und möglichst immer besser geschieht als heute
- und Überflüssiges (Blind- und Fehlleistung) sukzessive weggelassen wird.
Das (und nur das) ist in der Krankenbehandlung Qualität! Besonders dann, wenn sich die angestrebten Ergebnisse nicht auf die Krankenbehandlung beschränken, sondern die Inhalte aller vier Ergebniskriterien des EFQM-Modells für Excellence einschließen.
Die Teilnehmer üben vor dem Hintergrund eines Prozessmodells für das Gesamtgeschehen mit Papier und Bleistift ein zielführendes Vorgehen des Prozessentwurfs, der Prozessentwicklung und -dokumentation sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung eines einmal fixierten Prozesses.
Am Rande werden nützliche Computer-Werkzeuge vorgestellt.
Ein wesentliches Element des Trainings ist ein Ansatz, der dafür sorgt, dass die vorgenommenen Verbesserungen auch in die Routine gelangen. Wir haben diesen Baustein deutlich gestrafft und zum 1. Schritt auf dem Wege zu einem neuen Folgebaustein "Klinische Pfade" umgebaut.
Auch dieses einzigartige Intensiv-Training kostet Sie nur 350 € + MWSt.! Einzelheiten unter

www.hmanage.de (pdf-download).

Aktualisiert:

KLP Klinische Pfade professionell einführen

Klinische Pfade (Clinical Pathways, Care Maps) kommen auch hierzulande in Mode - zumindest als - offensichtlich nicht immer verstandener - Modebegriff. Nun wäre Letzteres nicht weiter schlimm, wenn es nicht dazu führte, dass erstklassige Möglichkeiten, die Qualität zu steigern und zugleich die Kosten zu senken, hierzulande weiter ungenutzt bleiben!
Wir wollen Ihnen in diesem Intensiv-Training am Beispiel vermitteln, was klinische Pfade wirklich sind (bzw. sein können) und wie man sie am besten einführt.
Im Mittelpunkt dieses Trainings steht der berufsgruppenübergreifende, krankheitsartenweise standardisierte Behandlungsablauf - voraussichtlich am Beispiel der Behandlung von Wundheilungsstörungen*.
Die Verbindung zu den "medizinischen" deutschen Leitlinien (AWMF bzw. ÄZQ) bzw. zu den amerikanischen Guidelines wird anhand von Beispielen ebenso wie jene zu Cochrane-Reviews und ähnlichen Ansätzen erklärt, um so zu verdeutlichen, dass es sich bei wirklich zielführenden klinischen Pfaden keineswegs um fremdbestimmte "Marterinstrumente" handelt, den behandelnden Arzt zu einem bestimmten Handeln zu zwingen. Der Arzt steht vielmehr im Mittelpunkt ihrer Entwicklung!
In diesem Training wird ausführlich das Grundprinzip interdisziplinärer und multiprofessioneller klinischer Pfade erklärt, die selbstverständlich den erreichbaren Stand der medizinischen Entwicklung einbeziehen: Und dies in einer Form, wie sie vor allem im angelsächsischen Sprachraum, speziell in Nordamerika, in den letzen 15 Jahren zum Standard geworden ist.
Dank unserer internationalen Verbindungen sind wir in der Lage, konkrete Beispiele für einen Entwicklungsstand zu bringen, der in unserem Lande noch weithin unbekannt ist. In diesem Zusammenhang können wir auch Mißverständnisse geraderücken, die hierzulande zum Thema herumgeistern.
Wir erläutern die 15 Stufen einer professionellen Umstellung auf klinische Pfade und gehen gründlich darauf ein, wie sich dadurch die gesamte klinische Dokumentation verschiedener Fächer zum Besseren ändern wird (= weniger Papierkrieg!).
Wir bringen Beispiele für eine neue, arbeitssparende und zugleich qualitätssteigernde Form der Dokumentation. Und wir vergessen nicht die Aspekte der Kostenermittlung von DRGs, auf die sich das Thema in Deutschland leider reduziert.
Wir zeigen, welche Veränderungen der Routine (einschließlich der Infrastruktur) klinische Pfade nach sich ziehen und welche zeitsparenden Arbeitserleichterungen damit verbunden sind. Dabei spielt auch die Umstellung auf DRGs eine maßgebliche Rolle. Der Preis beträgt einschließlich ausführlicher Materialien 650 € + MWSt. Einzelheiten unter

21.-23.05.03:

Unser "Klassiker"; ein dreitägiges Intensivtraining anhand der aktuellsten EFQM-Lizenzmaterialien, das - selbstverständlich mit internationalem EFQM-Original-Zertifikat! - ein gründliches Einüben der Methode der Selbstbewertung nach EFQM-Vorgaben mit den Erfordernissen eines Qualitätsmanagement in Deutschland - z.B. von KTQ(R) - ideal verbindet. Die Teilnehmer üben nach vorheriger Hausarbeit ("Schreibtischbewertung" - Erfolgsvoraussetzung!) unter der Anleitung höchst praxiserfahrener EFQM-Trainer anhand einer von der EFQM gestellten (seinerzeit von uns für die EFQM übersetzten) Fallstudie aus dem Gesundheitswesen an ausgesuchten Teilkriterien die Konsensbewertung im Team. Sie erfahren, was beim "Firmenbesuch" zu beachten ist, wie die abschließende Bewertung zustande kommt und was am Ende im Feedback-Bericht steht. Alle neun Kriterien werden - samt ihrer 32 Teilkriterien - ebenso sorgfältig erklärt wie der Ansatz der RADAR-Bewertung, das Herausarbe iten von Stärken und Verbesserungspotentialen und die Ableitung eines zielführenden Aktionsplans (hier passiert noch häufig viel Unsinn!). Dies ist die EFQM-Materie, für die uns Brüssel als internationale Trainer jährlich doppelt so hohe Lizenzgebühren abverlangt wie die DQG ihren "nationalen" Trainern.

Zusätzlich erfahren unsere Teilnehmer anhand von Beispielen, wie das EFQM-Modell in der Praxis "tickt" und welche Fehler beim Bewerten häufig gemacht werden. Wir zeigen auf, was die externen Bewertungen, z.B. nach KTQ(R) (bzw. ProCum Cert), VdR, AQMS, MDK etc. sowie jene der amerikanischen JCAHO / JCI von der - im Training gründlich eingeübten - RADAR-Methode der EFQM unterscheidet. Dazu werden die Unterschiede zwischen internen / externen Prüfungen mit dem Ziele eines Zertifikats ("Prüfplakette") und einem nie endenen Ansatz gründlich verdeutlicht, sich auf dem Wege zum Klassenbesten ("Benchmark") auf dem Gebiet betrieblicher Excellence vorzuarbeiten. Dafür einschlägige Methoden (EN ISO 9000, PDCA, Six Sigma, QFD etc.) werden vorgestellt; dazu gibt es Ergänzungsmaterial; das Standardwerk "Das bessere Krankenhaus" ´bieten wir in der Veranstaltung in aktueller Auflage zum Autorenrabatt.

Außerdem haben wir schließlich beim Kriterium Prozesse unser Prozessmodell in das Training eingearbeitet, um den Teilnnehmern anhand von Beispielen noch besser zu verdeutlichen, wie sich z.B. ein Krankenhaus auf dem Wege zu Excellence weiterentwickeln könnte (Empowerment von Patienten und Teams, standardisierte Abläufe bis hin zu klinischen Pfaden, Qualitätsverbesserung als integraler Teil der Routine, was die - in Einrichtungen von Deutschlands Gesundheitswesen gängige - von der Routine entkoppelte "Qualitäts-Subkultur" weithin entbehrlich macht. Schließlich streifen wir zumindest, wie das ganzheitliche Vorgehen bei der EFQM-Selbstbewertung als förmliches Projekt angegangen werden sollte und was dann zwischen den künftig turnusmäßigen Selbstbewertungen zu geschehen hat.

Das Gesamtpaket ist unser konkurrenzloses Plus zu einem marktüblichen Preis! Dieses Training haben wir in mittlerweile ~ 90 (!) Veranstaltungen kontinuierlich weiter verbessert; Einzelheiten unter

AT EFQM-Assessor-Training (erster offizieller Baustein in EFQM-Lizenz), Berlinwww.hmanage.de (pdf-download). Unsere Preise bleiben trotz Preiserhöhungen bei den EFQM-Lizenzmaterialien gleich!


Ständig aktualisiert!

28.05.03:QHB Qualitätshandbuch / Qualitätsbericht

Gesundheitseinrichtungen wie das Krankenhaus brauchen künftig ein Qualitätshandbuch, mit dem gearbeitet wird, und einen Qualitätsbericht, der die Realität der Strukturen, Prozesse und Ergebnisse zutreffend widerspiegelt. (Was KTQ(R) derzeit als KTQ-Qualitätsbericht bietet, kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein; den KTQ-Qualitätsbericht müssen Krankenhäuser wohl künftig nebenher liefern - herunterladen von

Was also tun? Wir empfehlen, in einem Qualitätshandbuch in knapper Form zu Papier zu bringen, was (z.B.) im Krankenhaus an grundlegenden Regeln und Abläufen zu beachten ist. Hier soll zugleich die (turnusmäßige fortgeschriebene) Qualitätsplanung niedergelegt werden und was - in Zeitreihen - an Ergebnissen dabei herausgekommen ist. Wir empfehlen, dies in einer Form zu tun, die zugleich als Anlage zum jährlichen Geschäftsbericht dienen kann. Die von uns empfohlene Gliederung folgt der generellen Logik des EFQM-Modells für Excellence. Wir verbinden diese im Rahmen unseres Prozessmodells mit den Anforderungen, welche ein Krankenhaus z.B. nach KTQ(R) - zu beachten hat. Unsere Teilnehmer lernen, ihre hauseigene Variante eines Qualitätshandbuchs/Qualitätsberichts zu entwickeln. Sie nehmen ein praxiserprobtes Muster mit nach Hause; für interessierte Teilnehmer gibt es auch eine Reha-Variante! Einzelheiten zum Training unter



Wie seit etlichen Jahren üblich, bieten wir damit neben der fundierten Vermittlung der dem jeweiligen Thema zugrunde liegenden Theorie konkrete Arbeitshilfen für die unmittelbare Anwendung des Gelernten! Einzelheiten zu allen Trainingsprogrammen finden Sie auf unserer Website

www.ktq.de!).
Wer sich dagegen einer Zertifizierung nach EN ISO 9000 verschrieben hat, verfügt schon bald über - zumindest vom Volumen her - eindrucksvolle Ordner, gefüllt mit viel Papier, welche die Prozesse der Organisation nach aufwändiger Vorarbeit normgerecht (und bis zur Re-Zertifizierung erfahrungsgemäß ebenso ungelesen wie voraussichtlich der KTQ-Qualitätsbericht) dokumentieren - mit oder ohne Zertifikat. www.hmanage.de (pdf-download). Unser bisheriger Preis bleibt auch hier bestehen!www.hmanage.de . Ebenfalls auf der Website finden Sie neben der Möglichkeit, diesen Newsletter kostenlos zu abonnieren, eine wachsende Sammlung nützlicher Dokumente und Links, empfehlenswerte Bücher zum besseren Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens samt der Möglichkeit, sie bei uns sogleich "per Knopfdruck" (über Amazon) zu bestellen.

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die rasch immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

Unsere Adresse / Website

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
Nestorstr. 11
10709 Berlin
hildebrand(at)hmanage.de
www.hmanage.de

USt-IdNr.: DE 136617359


"Kleingedrucktes"

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten H&P-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems interessant sein.

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere, dauerhafte Informationen und Literaturhinweise finden Sie auf unserer Website www.hmanage.de.

Unsere Auswahl erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Anlagen püfen wir mit dem jeweils neuesten Virenprogramm. Haften können wir für eine Virenfreiheit allerdings nicht. Die Verwendung jeder hier wiedergegebenen Information ist ausdrücklich erwünscht. Eine Nachricht darüber und über den erzielten Nutzen würden wir allerdings sehr begrüssen. Für den Wahrheitsgehalt von Dritten übernommener Nachrichten können wir keine Verantwortung übernehmen.

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Falls Sie an unserem Newsletter kein Interesse haben sollten, schicken Sie uns bitte eine kurze e-mail. Ihre Adresse wird dann unverzüglich gelöscht. Auf Wunsch nehmen wir gern weitere Interessen kostenlos in unseren Verteiler auf: Schreiben Sie bitte an

dh(at)hmanage.de
www.hmanage.de (pdf-download).

* Wechsel des Fallbeispiels im Interesse des optimalen Trainingserfolgs vorbehalten

26.-27.06.03:
25.06.03:

, der Sankt Galler Management-Navigator (GMN), Stuttgart 2003, ISBN 379102051Xwww.hmanage.de!www.JCAHO.org! hmanage Newsletter 53 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 85 - (+++) Hochaktuell: BSC Balanced Scorecard praktisch einführen

BSC - aber richtig! Die Balanced Scorecard (BSC) ist eben kein Kennzahlensystem - auch wenn selbsternannte "Experten" dies hierzulande noch so häufig mündlich und schriftlich verkünden mögen. Die BSC ist eine strategisches Werkzeug zur Umsetzung der Unternehemensstrategie!
Wir bieten hiermit anhand einer realen Fallstudie einen praxisgerechten "Kochbuch"-Kurs zur Vorbereitung der Balanced Scorecard in der eigenen Organisation. Auf der Grundlage
a) einer seit Erstveröffentlichung in HBR jahrelangen intensiven Befassung mit der gesamten Materie des Strategischen Management und der Balanced Scorecard anhand der internationalen Originalveröffentlichungen, speziell solchen zum Gesundheitswesen
b) der vor-Ort-Aus- und Fortbildung des Trainers durch die Organisation der BSC-"Erfinder" Norton und Kaplan (neuester Vor-Ort-Input im April 2003!)
c) einer Praxis-Fallstudie aus dem niederländischen Gesundheitssystem.
Wir verbinden die Balanced Scorecard mit dem EFQM-Modell für Excellence - ein Weg, den auch die EFQM branchenneutral selbst beschreitet. Unser Fokus ist zusätzlich das Gesundheitswesen.
Nach zwei Tagen verstehen die Teilnehmer, welchen Nutzen eine BSC für Ihre Einrichtung wirklich stiften kann (in den aktuellen Veröffentlichungen zum Thema steht leider viel Unsinn, der in Dritt- und Viert-Veröffentlichungen auch noch vervielfacht wird!). Sie können für ihr Haus dessen eigene BSC entwickeln und diesen Ansatz sinnvoll mit dem EFQM-Modell für Excellence (aber auch - wenn man dies von Ihnen erwartet - z.B. mit KTQ) verbinden.
Die BSC ist - richtig angewandt - ein mächtiges Werkzeug, um die Strategie der eigenen Organisation (z.B. im Zusammenhang mit der Umstellung auf DRGs) in zielführende Handlungen und tatsächliche Ergebnisse umzumünzen. Die Veranstaltung im Mai wird schon die vierte (überarbeitete) Wiederholung sein!
Wenn Sie sich nicht nur auf den Rahmen, sondern auch auf dessen konkrete Ausfüllung in der Krankenbehandlung mittels klinischer Pfade vorbereiten wollen, buchen Sie dazu am besten auch unseren zweiten Prozessbaustein "Klinische Pfade"!
Unser Preis für diesen (ersten) Baustein bleibt einschließlich ausführlicher Materialien auch 2003 gleich: Sie zahlen weiter nur mit 650 € + MWSt.!

15.-16.05.03: Einzelheiten unter

www.hmanage.de sowie dort auch hmanage-Newsletter 32). Das Buch soll Anfang 2004 erscheinen.

Motto des Tages:

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie - gestützt vor allem auf englischsprachige Quellen aus aller Welt - "grenzüberschreitende" Informationen / Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Einrichtungen im Gesundheitswesen: Als - mit Quellenangabe frei verwendbare - Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads. Ziel: Erkenntnisgewinne für die eigene Arbeit und damit für ein besseres Gesundheitssystem. Was hierzulande als unmöglich gilt, ist woanders oft längst realisiert! - Gänzlich ohne Scheuklappen und mit offenem Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus unseres "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kostenlos.