Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

hmanage-Newsletter 86

30.01.03

Motto des Tages:

"If you don't pay the bills, you have little clout"

 


(John M. Harrison im ASQ-Chat zur Qualität im Gesundheitswesen)

Unser heutiger Inhalt

1. Leitartikel: Alles nur Täuschung?

2. (QP) Beispiel für softwaregestützte Fehlerverringerung

3. (QP) Qualitätsunternehmen Q100 weiter wirtschaftlich erfolgreicher als S&P 500

4. (Arbeit und Sozialpolitik) 20 Ratschlage für Patienten als Beitrag zur Vermeidung von Behandlungsfehlern

5. (JCAHO) Kein Qualitätsmanagement ohne Ergebnismessung!

6. (TAZ) Auch ein Systemansatz: Glosse zum Gesundheitssystem

7. (JCAHO) Klinikinfektionen vermeiden!

8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links (siehe auch unter www.hmanage.de!)<//a>

Neu!


Wir werden unsere EFQM-Lizenz für den zweiten Trainingsbaustein SAT Mitte des Jahres wegen a) im Vergleich zur Nachfrage zu hoher Kosten und b) einer angesichts der hohen Lizenzgebühr sehr schlechten EFQM-Unterstützung auslaufen lassen und regen an, bei Interesse unsere letzte offene Veranstaltung zu diesem Thema - selbstverständlich mit EFQM-Zertifikat! - am 27.-28.03.03 zu besuchen. Unser SAT-Baustein enthält Arbeitsunterlagen für den EFQM-Start, wobei KTQ(R)-Aspekte bei der strukturierten Datenerhebung bei Bedarf integriert erfaßt werden können!

Hier die Einzelheiten:

1. Leitartikel: Alles nur Täuschung?

Kürzlich hatte ich den Besuch eines Chefarztes in einem Krankenhaus, das ganz stolz "Joint-Commission-zertifiziert ist". Natürlich habe ich danach gefragt, ob diese - von uns gegenüber den bisherigen KTQ(R)-Bemühungen mit Abstand favorisierte - Zertifizierung denn nun dazu geführt habe, dass man sich auf den Weg der kontinuierlichen Qualitätsverbesserung begeben habe. Die Antwort: "Die (da oben) wollen doch nur ein Zertifikat; etwas anderes interessiert nicht!" Nachfrage: "Und die Inhalte?" Antwort: "Die Inhalte sind doch völlig gleichgültig!" Routine bei den "Fürsten" und an der Basis also "Business as usual".

Das mag so stimmen. Es entspricht auch unserer Beobachtung bei allen jenen, die sich mit Zertifikaten schmücken. Es deckte sich mit einer früheren Erfahrung mit dem Versuch einer EFQM-Präsentation beim Verband der Privaten, die in einer allgemeinen Empörung darüber versank, dass "EFQM nicht einmal ein Zertifikat vergebe". Die haben mittlerweile - leider - mit ihren Zertifikaten für zwei Levels of Excellence "dazugelernt". Zertifikate - welchen Inhalts auch immer - als Ersatz für Qualität?

Eine solche Haltung auch jenen zu unterstellen, die sich überall im Lande ernsthaft um eine transparente und kontinuierlich bessere Qualität bemühen, würde diesen sicher bitter Unrecht tun. Anders sieht es mit den sich pilzartig vermehrenden kommerziellen "Q"-Anbietern aus, die aus einer Wassersuppe finanziellen Nutzen ziehen. Also Achtung bei der Beraterauswahl! Noch besteht keine Pflicht zu nachweislicher Qualität oder gar dazu, dumme Kunden schlau zu machen. Jeder darf seine Luft verkaufen und darf eigenes Geld für Unsinn ausgeben. Das ist Freiheit und Kapitalismus (und immer noch unverhältnismäßig besser als jede sozialistische Gängelei, Frau Wagenknecht!). Aber auch Versichertengelder, die bekanntlich zwangsweise eingetrieben werden?

"Wettbewerbsvorteile" erzielt das Krankenhaus dadurch sicher nicht - oder nur bei unmündigen "Kunden". Die gibt es bekanntlich. Allerdings zu hoffen, dass sie dauerhaft in einem solchen Zustand verharren werden, ist leichtsinnig. Irgendwann werden die Medien (dann die Kassen und die Versicherten) entdecken: "Der Kaiser hat gar keine Kleider!" Qualität ist etwas anderes. Kluge Entscheider verzichten lieber auf die Kosten zweifelhafter Zertifikate und begeben sich mit ihrer Einrichtung unter Einsatz der so frei werdenden Mittel wirklich auf den Weg einer kontinuierlichen Verbesserung - auch wenn man damit zunächst niemanden hinters Licht führen kann.

Das bedeutet allerdings, die Mitarbeiter des Krankenhauses - und zwar alle seine Mitarbeiter - dadurch zu mobilisieren, dass man sie zur Abwechslung tatsächlich ernst nimmt und sich ernsthaft dafür engagiert, ihnen solch überzeugende Verbesserungen in ihrer Arbeitsumwelt zu verschaffen, dass sie von sich aus gern ihren Beitrag zu einer immer besseren Qualität leisten. Ich zumindest kenne auf den Gehaltslisten sehr vieler Gesundheitseinrichtungen in Deutschland jede Menge Ärzte, Pflegekräfte und andere Leute, die bei so etwas sofort mitmachen würden!


2. (QP) Beispiel für softwaregestützte Feherverringerung

Through software and service. Bridge Medical is trying to improve healthcare industry quality by focusing on patient safety, data analysis, education and elimination of medical errors. Its website contains news about developing technology and upcoming events, as well as a free e-mail newsletter. The Point of Care. Most of what Bridge Medical deals with involves the continuing development of the use of barcode technology to reduce error. Siehe unter


3. (QP) Qualitätsunternehmen Q100 weiter wirtschaftlich erfolgreicher als S&P 500

Nachricht: Revised Q-100 Continues To Outperform S&P 500. The Q-100 outperformed the Standard & Poor's 500 for the third quarter of 2002, losing slightly less than the benchmark. .

Anmerkung: Quality Progress (QP) ist die (Mitglieder-)Zeitschrift der ASQ.


4. (Arbeit und Sozialpolitik) 20 Ratschlage für Patienten als Beitrag zur Vermeidung von Behandlungsfehlern


5. (JCAHO) Kein Qualitätsmanagement ohne Ergebnismessung!

"In 1987, the Joint Commission first announced the Agenda for Change, which outlined a series of major steps designed to modernize the accreditation process. A key component of the Agenda for Change was the integration of performance measurement data into the accreditation process through the implementation of the ORYX initiative. The introduction of standardized core performance measures into the ORYX initiative in 2002 will, for the first time ever, permit rigorous comparison of the actual results of care across hospitals.

Performance measurement in healthcare represents what is done and how well it is done. The goal is to accurately understand the basis for current performance so that better results can be achieved through focused improvement actions". Weitere Einzelheiten unter


6. (TAZ) Auch ein Systemansatz: Glosse zum Gesundheitssystem

 


7. (JCAHO) Klinikinfektionen vermeiden!

Despite the small number of infection-related sentinel event cases reported to the Joint Commission, the number of patients acquiring infections in the health care setting, as well as the number of patient deaths due to an acquired infection, remains high. According to estimates from the Centers for Disease Control and Prevention (CDC), each year nearly two million patients in the United States get an infection in hospitals, and about 90,000 of these patients die as a result of their infection. Infections are also a complication of care in other settings including long term care facilities, clinics and dialysis centers. For complete issue go to:


8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links

http://www.hospitalconnect.com/aha/hret/ Health Research and Educational Trust

http://www.hospitalconnect.com/DesktopServlet Association for Community Health Improvement

http://www.beckhamco.com/ Kompetente Quelle zum Thema Unternehmensstrategie in "Healthcare"

http://www.krankenhaus-aok.de Informative Krankenhausseite der AOK

http://www.cnn.com/HEALTH/ Gesundheitsseite von CNN

http://www.lernwelten.info/ Wissenschaftliche Website für die Pflege

http://www.dva.gov.au/health/provider/community%20nursing/pathways/pathindex.htm Australische klinische Pfade

http://www.urac.org/ Amerikanische Zertifizierungs-Instanz - auch für Disease Management

http://www.weforum.org/http://www.transparency.org/ The World Economic Forum


9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung sowie weitergehende Information durch Anklicken des Amazon-Button auf unserer Website bzw. des Titels - soweit in unsere Empfehlungsliste aufgenommen - im Buchverzeichnis unserer ständig aktualisierten und weiter ausgebauten Website

Thorson, Nancy A., consulting editor, Clinical Pathways for Medical Rehabilitation, Gaithersburg MA 2002

Das Thema ist in aller Munde - wenn auch leider wieder einmal nicht in einer Weise, welche eine bessere Qualität der Ergebnisse der Krankenbehandlung erwarten läßt. Wichtigtuerei vermengt sich eben in unserem Gesundheitssystem viel zu oft mit Geschäftemacherei, und heraus kommt ein ungenießbares Gebräu. Umso erfreuter können wir hiermit wieder einmal über ein (leider sehr teures) amerikanisches Loseblattwerk berichten, das aus unserer Sicht - weil solide - für die Einführung eigener klinischer Pfade in Krankenhäusern und Reha-Kliniken wirklich nützlich sein dürfte:

Hier (sinngemäß übersetzt) ganz grob der Inhalt:
Vorsprüche
1. Wie man Pfade konstruiert
2. Messen von Ergebnissen und Umgang mit Abweichungen
3. Entlassungsplanung und Patientenerziehung
4. Beispiele diagnosebezogener Pfade
Anhang
Stichwortverzeichnis

Fokus des Werks ist die (amerikanische) Rehabilitation, wo man nicht darauf aus ist, drei vom Beitragszahler der Renten- oder Krankenversicherung bezahlte Reha-Wochen mit Anstand auszufüllen, sondern ein konkretes, d.h. gemessenes Reha-Ergebnis zu erzielen. (Ansätze wie die des Hochrhein-Instituts gehen in diese Richtung). In dem Werk wird sehr schön aufgezeigt, wie sehr die "künstlerische Betätigung des Arztes" unter Qualitätsgesichtspunkten einer strengen Strukturierung bedarf, die den Arzt (oder besser die Gruppe von Ärzten und Angehörigen anderer Berufsgruppen, welche den Patienten arbeitsteilig versorgt) nicht gängelt, sondern ihm als eine Art Landkarte hilft, auf dem richtigen Kurs zu bleiben. Hier kann man nachlesen, wie klinische Pfade entwickelt werden, wie man Ergebnisse und Abweichungen davon mißt und welche Rolle Entlassungs-Informationen für eine wirksame Reha haben. Die ganzheitliche Sicht der Autoren hilft, den Ansatz gedanklich ohne Schwirigkeiten auf die Akutversorgung zu übertragen. Sehr empfehlenswert (+++).


10. Unser offenes Trainingsprogramm für das 1. Halbjahr 2003 in Berlin

Wir haben uns vorgenommen, unser hoch gelobtes Trainingsprogramm 2003 noch weiter zu verbessern - und natürlich zu aktualisieren. Es wird - wie schon bisher - hauptsächlich aus maßgeschneiderten Inhouse-Trainings bestehen. Unsere - nach einer ersten, aus Arbeitsüberlastung leider nötigen Straffung verbleibenden - offenen Veranstaltungen haben folgende Themenschwerpunnkte (neue Programme teilweise erst in Kürze):

http://www.transparency.org/ Internationale Antikorruptions-Websitewww.hmanage.de!www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 86 - (+++)


Neu! STR Strategisches Management im Krankenhaus
Disease Management, externe Vernetzung, Festpreise in der Form von DRGs, "ambulant vor stationär!" usw. werden das deutsche Krankenhaus in wenigen Jahren kräftig durcheinanderschütteln. Einhergehend damit dürften zunehmend tatsächliche Nachweise ihrer Qualität verlangt werden. Und das ist letztlich nur die Ergebnisqualität! Das derzeitige Anspruchsniveau der Ergebnisse der Qualitätssicherung von Fallpauschalen und Sonderentgelten (BQS) oder gar von KTQ(R) 4.0 hat damit wahrlich wenig zu tun. Die Signale stehen auf Veränderung - was immer die (immer noch) leisetreterische Krankenhauspolitik im Lande - gleich welcher Couleur - den Leistungserbringern an konkreten Veränderungen abverlangen wird. Es erfordert auf jeden Fall eine Unternehmensstrategie aus einem Guß: Welche Ansätze der Kundenorientierung, des Marketing, des strategischen Management und der Mitarbeitermobilisierung können heute als international erprobt und zielführend gelten? Bloßes "Lehrbuchwissen" - z.B. zur Portfolio-Technik - reicht zur Beantwortung dieser Fragen so wenig aus wie ein vermeintliches "Marketing" mittels inhaltsleerer Qualitäts-"Gütesiegel"! Was können wir also woanders lernen, vor allem von jenen exzellenten Krankenhäusern in den USA, die sich im Mutterland des Wettbewerbs im Gesundheitswesen an die Spitze der Entwicklung gesetzt haben, ohne dabei in kontraproduktive "amerikanische Verhältnisse" zu verfallen? - Es geht also nicht um die Vermittlung der amerikanischen Kultur, sondern von amerikanischen Know-hows. - Am Ende des Tages verfügen Sie über die Grundlagen "Ihres" strategischen Management. Diese Veranstaltung wird 350 € + MWSt. kosten. (Neues Programm in Kürze).Aktualisiert: BSC Balanced Scorecard praktisch einführen

BSC - aber richtig! Ein praxisgerechter "Kochbuch"-Kurs zur Balanced Scorecard in der eigenen Organisation. Auf der Grundlage a) einer seit Erstveröffentlichung in HBR jahrelangen Befassung, b) der Ausbildung des Trainers durch die Organisation der BSC-"Erfinder" Norton und Kaplan und c) einer Fallstudie aus dem niederländischen Gesundheitssystem. Wir verbinden die BSC mit dem EFQM-Modell für Excellence. Nach zwei Tagen verstehen Sie, welchen Nutzen eine BSC für Ihre Einrichtung wirklich stiften kann (in den aktuellen Veröffentlichungen zum Thema steht leider viel Unsinn, der in Dritt- und Viert-Veröffentlichungen auch noch vervielfacht wird!). Die BSC ist - richtig angewandt - ein mächtiges Werkzeug, um die Strategie der eigenen Organisation (z.B. im Zusammenhang mit der Umstellung auf DRGs) in zielführende Handlungen und tatsächliche Ergebnisse umzumünzen. Sie können für Ihr Haus dessen eigene BSC entwickeln und diesen Ansatz mit dem EFQM-Modell für Excellence (und mit KTQ) verbinden. Dies wird schon die vierte Wiederholung sein! Einzelheiten unter

15.-16.05.03:www.hmanage.de (pdf-download). Unser Preis bleibt mit 650 € + MWSt. einschließlich ausführlicher Materialien 2003 gleich!

Aktualisiert: PRO Prozessmanagement richtig anwenden

Ein ganzheitliches Prozessmanagement ist weitaus mehr als "Kästchen malen und Pfeile dazwischen machen"! In diesem Training wird vor dem Hintergrund von nahezu 30 Jahren Praxis im Prozessmanagement in höchst praxisnaher Weise vermittelt, wie die arbeitsteiligen Prozesse des Krankenhauses - beginnend mit dessen Kernprozess, der Krankenbehandlung - aus ganzheitlicher Sicht schrittweise so organisiert werden können, dass alles für ein erstklassiges Ergebnis Notwendige (Nutz- und Stützleistung) weiterhin und möglichst immer besser geschieht als heute und Überflüssiges (Blind- und Fehlleistung) sukzessive weggelassen wird. Das ist Qualität! Die Teilnehmer üben mit Papier und Bleistift vor dem Hintergrund eines Prozessmodells für das Gesamtgeschehen ein zielführendes Vorgehen des Prozessentwurfs, der Prozessentwicklung und -dokumentation sowie der Weiterentwicklung eines einmal fixierten Prozesses. Am Rande werden nützliche Werkzeuge vorgestellt. Ein wesentliches Element des Trainings ist ein Ansatz, der dafür sorgt, dass die vorgenommenen Verbesserungen auch in die Routine gelangen; Einzelheiten unter

www.hmanage.de (pdf-download). Wir haben diesen Baustein deutlich gestrafft und zum 1. Schritt auf dem Wege zu einem neuen Folgebaustein "Klinische Pfade" umgebaut. Diese Veranstaltung wird 350 € + MWSt. kosten. (Neues Programm in Kürze).

Aktualisiert:

KLP Klinische Pfade professionell einführen

Klinische Pfade (Clinical Pathways, Care Maps) kommen auch hierzulande in Mode - zumindest als Modebegriff. Im Mittelpunkt dieses Trainings steht der berufsgruppenübergreifende, krankheitsartenweise standardisierte Behandlungsablauf am Beispiel der Behandlung von Wundheitlungsstörungen (Auszug). Die Verbindung zu den deutschen Leitlinien (AWMF bzw. AGS) sowie zu den amerikanischen Guidelines wird anhand von Beispielen erklärt, desgleichen das Grundprinzip klinischer Pfade: Und dies in einer Form, wie sie in anderen Teilen der Welt, speziell in Nordamerika, in den letzen 15 Jahren zum Standard geworden ist. Dank unserer internationalen Verbindungen sind wir in der Lage, konkrete Beispiele auch zu einem Entwicklungsstand zu bringen, der in unserem Lande noch weithin unbekannt ist. Dabei können wir auch Mißverständnisse geraderücken, die hierzulande zum Thema herumgeistern. Wir erläutern die 15 Stufen einer professionellen Umstellung auf klinische Pfade und gehen gründlich darauf ein, wie sich die gesamte klinische Dokumentation verschiedener Fächer ändern wird. Wir bringen Beispiele für eine neue, arbeitssparende und zugleich qualitätssteigernde Form der Dokumentation. Und wir vergessen nicht die Aspekte der Kostenermittlung von DRGs, auf die sich das Thema in Deutschland leider reduziert. Wir zeigen, welche Veränderungen der Routine (einschließlich der Infrastruktur) klinische Pfade nach sich ziehen. Dabei spielt auch die Umstellung auf DRGs eine maßgebliche Rolle. Der Preis beträgt einschließlich ausführlicher Materialien 650 € + MWSt. Einzelheiten unter

24.-26.03.03, 21.-23.05.03:

Unser "Klassiker"; ein dreitägiges Intensivtraining anhand der aktuellsten EFQM-Lizenzmaterialien, das - selbstverständlich mit internationalem EFQM-Original-Zertifikat! - ein gründliches Einüben der Methode der Selbstbewertung nach EFQM-Vorgaben mit den Erfordernissen eines Qualitätsmanagement in Deutschland - z.B. von KTQ(R) - ideal verbindet. Die Teilnehmer üben nach vorheriger Hausarbeit ("Schreibtischbewertung" - Erfolgsvoraussetzung!) unter der Anleitung höchst praxiserfahrener EFQM-Trainer anhand einer von der EFQM gestellten (seinerzeit von uns für die EFQM übersetzten) Fallstudie aus dem Gesundheitswesen an ausgesuchten Teilkriterien die Konsensbewertung im Team. Sie erfahren, was beim "Firmenbesuch" zu beachten ist, wie die abschließende Bewertung zustande kommt und was am Ende im Feedback-Bericht steht. Alle neun Kriterien werden - samt ihrer 32 Teilkriterien - ebenso sorgfältig erklärt wie der Ansatz der RADAR-Bewertung, das Herausarbe iten von Stärken und Verbesserungspotentialen und die Ableitung eines zielführenden Aktionsplans (hier passiert noch häufig viel Unsinn!). Dies ist die EFQM-Materie, für die uns Brüssel als internationale Trainer jährlich doppelt so hohe Lizenzgebühren abverlangt wie die DQG ihren "nationalen" Trainern.

Zusätzlich erfahren unsere Teilnehmer anhand von Beispielen, wie das EFQM-Modell in der Praxis "tickt" und welche Fehler beim Bewerten häufig gemacht werden. Wir zeigen auf, was die externen Bewertungen, z.B. nach KTQ(R) (bzw. ProCum Cert), VdR, AQMS, MDK etc. sowie jene der amerikanischen JCAHO / JCI von der - im Training gründlich eingeübten - RADAR-Methode der EFQM unterscheidet. Dazu werden die Unterschiede zwischen internen / externen Prüfungen mit dem Ziele eines Zertifikats ("Prüfplakette") und einem nie endenen Ansatz gründlich verdeutlicht, sich auf dem Wege zum Klassenbesten ("Benchmark") auf dem Gebiet betrieblicher Excellence vorzuarbeiten. Dafür einschlägige Methoden (EN ISO 9000, PDCA, Six Sigma, QFD etc.) werden vorgestellt; dazu gibt es Ergänzungsmaterial; das Standardwerk "Das bessere Krankenhaus" ´bieten wir in der Veranstaltung in aktueller Auflage zum Autorenrabatt.

Außerdem haben wir schließlich beim Kriterium Prozesse unser Prozessmodell in das Training eingearbeitet, um den Teilnnehmern anhand von Beispielen noch besser zu verdeutlichen, wie sich z.B. ein Krankenhaus auf dem Wege zu Excellence weiterentwickeln könnte (Empowerment von Patienten und Teams, standardisierte Abläufe bis hin zu klinischen Pfaden, Qualitätsverbesserung als integraler Teil der Routine, was die - in Einrichtungen von Deutschlands Gesundheitswesen gängige - von der Routine entkoppelte "Qualitäts-Subkultur" weithin entbehrlich macht. Schließlich streifen wir zumindest, wie das ganzheitliche Vorgehen bei der EFQM-Selbstbewertung als förmliches Projekt angegangen werden sollte und was dann zwischen den künftig turnusmäßigen Selbstbewertungen zu geschehen hat.

Das Gesamtpaket ist unser konkurrenzloses Plus zu einem marktüblichen Preis! Dieses Training haben wir in mittlerweile ~ 90 (!) Veranstaltungen kontinuierlich weiter verbessert; Einzelheiten unter

AT EFQM-Assessor-Training (erster offizieller Baustein in EFQM-Lizenz), Berlinwww.hmanage.de (pdf-download). Die Preise bleiben gleich!


Ständig aktualisiert!

27.-28.03.03:SAT EFQM-Self-Assessment-Training (zweiter offizieller Baustein in EFQM-Lizenz)

In diesem zweiten EFQM-Baustein erleben Neulinge zunächst nach Vorgabe der EFQM in knapper Form den Kerngehalt dessen, was das EFQM-Modell für Excellence ausmacht. Für jene, die bereits erfolgreich das EFQM-Assessor-Training absolviert haben, dient die kurze Passage ggf. der Wiederholung. (Sonst wird die Zeit zur Verstärkung praxisrelevanter Aspekte genutzt, welche die Teilnehmer zusätzlich wissen wollen). Des weiteren werden nach EFQM-Vorgaben und unter weitgehender Verwendung von Original-Lizenz-Material fünf verschiedene Selbstbewertungsansätze gemeinsam ausprobiert. Außerdem wird knapp vermittelt, was die EFQM zum Start des Selbstbewertungsprozesses empfiehlt. Wir haben die vorgegebenen englischsprachigen EFQM-Dias für unsere Teilnehmer ins Deutsche übersetzt.

Unser Plus: Auch dieser - europaweit selten lizenzierte - zweite Baustein wird von uns massiv aufgewertet. Zum einen stellen wir als Verfahren für die ersten turnusmäßigen Selbstbewertungen "unsere" praxiserprobte Variante einer Simulation der Preisbewerbung vor. Dazu liefern wir je ein Arbeitsheft mit Formblättern, eine Checkliste für semistrukturierte Interviews und ein Datenerhebungsheft, mit dessen Hilfe sowohl die Fakten für die Selbstbewertung nach dem EFQM-Modell für Excellence erhoben als auch die Inhalte von KTQ(R) 4.0 berücksichtigt werden; (KTQ-Manual ist auf jeden Fall erforderlich). Außerdem bieten wir in diesem Training einen Ausblick auf ein integriertes Verfahren, der den EFQM-Ansatz, KTQ(R) sowie das Arbeiten mit einer Balanced Scorecard und daraus abgeleiteten strategischen Initiativen wirksam verbindet. Eines eigenen KTQ(R)-Trainings bedarf es dann nicht mehr! Einzelheiten, auch zum Preis, unter

www.hmanage.de (pdf-download). Unser weiteres Plus: Die Preise werden nicht erhöht!


Ständig aktualisiert!

28.05.03:QHB Qualitätshandbuch / Qualitätsbericht

Gesundheitseinrichtungen wie das Krankenhaus brauchen künftig ein Qualitätshandbuch, mit dem gearbeitet wird, und einen Qualitätsbericht, der die Realität der Strukturen, Prozesse und Ergebnisse zutreffend widerspiegelt. (Was KTQ(R) derzeit als KTQ-Qualitätsbericht bietet, kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein; den KTQ-Qualitätsbericht müssen Krankenhäuser wohl künftig nebenher liefern - herunterladen von

Was also tun? Wir empfehlen, in einem Qualitätshandbuch in knapper Form zu Papier zu bringen, was (z.B.) im Krankenhaus an grundlegenden Regeln und Abläufen zu beachten ist. Hier soll zugleich die (turnusmäßige fortgeschriebene) Qualitätsplanung niedergelegt werden und was - in Zeitreihen - an Ergebnissen dabei herausgekommen ist. Wir empfehlen, dies in einer Form zu tun, die zugleich als Anlage zum jährlichen Geschäftsbericht! dienen kann. Unsere Gliederung folgt der generellen Logik des EFQM-Modells für Excellence. Wir verbinden diese im Rahmen unseres Prozessmodells mit den Anforderungen, welche ein Krankenhaus z.B. nach KTQ(R) - zu beachten hat. Unsere Teilnehmer lernen, ihre hauseigene Variante eines Qualitätshandbuchs/Qualitätsberichts zu entwickeln. Sie nehmen ein praxiserprobtes Muster mit nach Hause; für interessierte Teilnehmer gibt es auch eine Reha-Variante! Einzelheiten zum Training unter


11. Diskussion

Ganz frische Original-e-Mail eines Privatpatienten über seinen Versuch, einen ambulanten OP-Termin zum Schraubenentfernen zu vereinbaren (Chefarzt mit "gutem Ruf"!)

"Hallo ...,

dass dieses System kurz vorm Absterben ist, wundert keinen Meter: Ich habe nach 2 stündigen dauernden Versuchen endlich jemand in dieser Klinik an die Strippe bekommen. Nach Vortrag meines Anliegens kam erstmal ein deutliches "HÄ........?" Dann der Satz "ich habe da mal so einen Brief gesehen, weiß aber im Moment nicht, wo er ist?"

Als der Brief da war, war immer noch nichts klar! Nur mein permantes Drängen i. S. von bitte lesen, machte deutlich, zuerst sollen 4 Schrauben entfernt werden. Dann zum Termin "Das ist eine OP, das machen wir jeden Tag! Auf einen Vorschlag von mir "nein, Montags nie, Dienstags auch nicht, am besten sind Mittwoch und Freitag!

Also gut, Freitag der 21.02.! Herr Professor müßte da sein!!!!! Wann kommen: 8.00 Uhr, dauert dann bis Nachmittags?????????? Wie bitte? Kein Fahrer dieser Welt kann sich da den ganzen Tag hinsetzen und warten!!! Wenn es Ihnen gut geht, brauchen Sie keinen Fahrer, aber 8.00 Uhr da sein.

Auf meine Frage, muß ich was mitbringen (muß man natürlich selber fragen), kam "ja natürlich, Ihre aktuellen Laborwerte vom Hausarzt!" - Wie bitte? - "Ja, die haben Sie doch ständig!" ?????????????????????????????

Also, alleine dieser Anruf macht mich schon wieder völlig fertig und wenn ich nicht wüßte, dass es sein muß, würde ich da nicht mehr hingehen. Aber zumindest steht jetzt der Termin im Kalender".

Anmerkung: Na bitte, das System funktioniert doch! Was wollen nur die Nestbeschmutzer?



Wie seit etlichen Jahren üblich, bieten wir damit neben der fundierten Vermittlung der dem jeweiligen Thema zugrunde liegenden Theorie konkrete Arbeitshilfen für die unmittelbare Anwendung des Gelernten! Einzelheiten zu allen Trainingsprogrammen finden Sie auf unserer Website

www.ktq.de!). Wer sich dagegen der EN ISO 9000 verschrieben hat, verfügt schon bald über - zumindest vom Volumen her - eindrucksvolle Ordner, gefüllt mit viel Papier, welche die Prozesse der Organisation nach aufwändiger Vorarbeit normgerecht (und bis zur Re-Zertifizierung erfahrungsgemäß ebenso ungelesen wie voraussichtlich der KTQ-Qualitätsbericht) dokumentieren - mit oder ohne Zertifikat. www.hmanage.de (pdf-download). Unsere bisherigen Preise bleiben! (Programmüberarbeitung in Kürze).www.hmanage.de . Ebenfalls auf der Website finden Sie neben der Möglichkeit, diesen Newsletter kostenlos zu abonnieren, eine wachsende Sammlung nützlicher Dokumente und Links, empfehlenswerte Bücher zum besseren Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens samt der Möglichkeit, sie bei uns sogleich "per Knopfdruck" (über Amazon) zu bestellen.

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die rasch immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

Unsere Adresse / Website

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
Nestorstr. 11
10709 Berlin
hildebrand(at)hmanage.de
www.hmanage.de

USt-IdNr.: DE 136617359


"Kleingedrucktes"

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten H&P-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems interessant sein.

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere, dauerhafte Informationen und Literaturhinweise finden Sie auf unserer Website www.hmanage.de.

Unsere Auswahl erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Anlagen püfen wir mit dem jeweils neuesten Virenprogramm. Haften können wir für eine Virenfreiheit allerdings nicht. Die Verwendung jeder hier wiedergegebenen Information ist ausdrücklich erwünscht. Eine Nachricht darüber und über den erzielten Nutzen würden wir allerdings sehr begrüssen. Für den Wahrheitsgehalt von Dritten übernommener Nachrichten können wir keine Verantwortung übernehmen.

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14.05.03:

http://www.jcaho.org/about+us/news+letters/sentinel+event+alert/sea_28.htm .

http://www.bridgemedical.com/!http://www.ahrq.gov/consumer/20tips.htm (auszugsweise und freie Übersetzung durch Norbert Schmacke)http://www.jcaho.org/, Performance measurement!http://www.taz.de/pt/2003/01/15/a0207.nf/text

9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

10. Unser Trainingsprogramm 2003

11. Diskussion

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie - gestützt vor allem auf englischsprachige Quellen aus aller Welt - "grenzüberschreitende" Informationen / Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Einrichtungen im Gesundheitswesen: Als - mit Quellenangabe frei verwendbare - Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads. Ziel: Erkenntnisgewinne für die eigene Arbeit und damit für ein besseres Gesundheitssystem. Was hierzulande als unmöglich gilt, ist woanders oft längst realisiert! - Gänzlich ohne Scheuklappen und mit offenem Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus unseres "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kostenlos.