Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

hmanage-Newsletter 93

07.03.03

Motto des Tages:

"Die rechte Zeit zum Handeln jederzeit verpassen nennt Ihr die Dinge sich entwickeln lassen"

"KTQ

 


<//strong>â soll die Krankenhäuser unterstützen, die bereits bestehende gute Qualität ihrer Leistungen sichtbar zu machen .. (DKG 2003). - Aha!<//strong>(Johann Wolfgang Goethe)

Unser heutiger Inhalt

1. Leitartikel: Patientenorientierung - Was ist das?

2. (AkdÄ) Bessere (= unabängigere) klinische Arzneimittel gefordert

3. (AHA) Neue gesetzliche Regelung der Sicherheit von Patientendaten in den USA: HIPAA

4. (AHRQ) National Quality Measures Clearinghouse(tm) für Qualitätsmessungen gestartet

5. (AHA) Erfreuliche Nachrichten zu den Pockenschutzimpfungen in den USA

6. H&P) Wiederentdeckte Lesefrucht bei der Vorbereitung eines Strategie-Trainings

7. (AHA) Krankenhausgesellschaft lieferte Toolkit, um Evidence-based Medicine zu praktizieren

8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links (siehe auch unter www.hmanage.de!)<//a><//a>http://www.bscol.com/bscoldata/HC2003.pdf. (Leider keine Prozente!)


Hier die Einzelheiten:

1. Leitartikel: Patientenorientierung - Was ist das?2. (AkdÄ) Bessere (= unabängigere) klinische Arzneimittel gefordert

"Verschiedene Gründe machen eine laufende, kritische Bewertung von Arzneimitteln, alten und neuen, unabdingbar, und keine Regierung wird sich dieser Notwendigkeit entziehen können. Einige der Gründe sind:

- der massive Einfluss der Industrie auf die ärztliche Fortbildung bei gleichzeitig unzureichend klinisch-pharmakologischer Aus- und Fortbildung der Ärzteschaft,
- die teilweise vom Gesetzgeber gewollte Intransparenz des deutschen Arzneimittelmarktes,
- die europaweite Preispolitik der Industrie bei Innovationen und Pseudoinnovationen.

Die Wirksamkeit dieser und anderer Faktoren ist nicht vom Himmel gefallen und damit unabwendbar, sondern über längere Zeit entstanden. In einem Vortrag im Januar 1997 zum Thema "Kontrollierte Qualitätssicherung als Rationierungsbremse" habe ich gesagt, dass 'die politischen Vorgaben die damalige Situation der Vertragsärzte vorprogrammiert haben. Dazu gehört, dass bestehende Hilfen zur rationalen Arzneiverordnung, wie etwa die Negativliste, nicht aktualisiert wurden, dass die Transparenz- und Positivliste begraben, die Aufbereitung des Altarzneimittelmarktes abrupt beendet, der Abverkauf selbst negativ bewerteter Altmedikamente noch für viele Jahre ermöglicht und außerdem nichts getan wurde, um gesetzgeberisch das aus der Sicht der AkdÄ zweifelhafte Primat von wettbewerbsrechtlichen Positionen und Eigentumsschutz vor Patientenschutz und Krankheitsprävention in zeitgemäßer Weise abzubauen. Aber auch wir, die verfasste Ärzteschaft inkl. der medizinischen Fakultäten, haben uns selbstkritisch an die Nase zu fassen, denn die Ärzteschaft hat es versäumt, in den vergangenen fetten Jahren die Qualität ihrer Arzneiverordnungen zu strukturieren, sich selbst verbindliche Standards zu geben, wie es zumindest in einigen anderen europäischen Ländern, etwa Holland, schon länger gemacht wird'.

In der Zwischenzeit haben aber sowohl verfasste Ärzteschaft wie Politik einen Teil der angemahnten Schularbeiten gemacht und Werkzeuge entwickelt, die jetzt in die Gestaltung einer effektiven und seitens der Bürger akzeptablen Nachzulassung eingehen sollten. Eine solche politisch gestützte, kritische Bewertung existierender und vor der Tür stehender Therapieverfahren erscheint der AkdÄ notwendig und sinnvoll, wenn sie gekoppelt wird mit zielgenauer und ernstgemeinter Einflussnahme von Politik und Kassen auf die Preisgestaltung der pharmazeutischen Hersteller - ein Faktor, an dem die Ärzteschaft nämlich nichts ändern kann.
Notwendig ist dazu eine medizinisch kompetente und unabhängige Bewertung.

Unabhängig heißt "nicht abhängig von industriellen und damit möglicherweise assoziierten Interessen ärztlicher Meinungsbildner und universitärer Einrichtungen, aber auch nicht abhängig von den partikulären Interessen der Kassen bzw. in deren Sold stehend".

Kompetent heißt "praktische, langjährige Erfahrung in der wissenschaftlichen, kritischen Bewertung des medizinischen Nutzens nach den Kriterien der EBM, aber auch in der praktischen Anwendung eines spezifischen Therapieprinzips". Und es gehört auch dazu eine klare Vorstellung von den Schwächen und Grenzen und auch dem möglichen politischen Missbrauch von EBM. (Lesenswertes hierzu findet sich z.B. in der Dezember-Ausgabe des ARZNEIMTTELBRIEFES bzw. in einem Aufsatz des Berliner Medizinsoziologen Werner Vogd (Zschr.f.Soziologie 31, 294-315, 2002).)

Wenige deutsche Institutionen besitzen diese Kompetenz und Unabhängigkeit. Die AkdÄ gehört in der Verfolgung ihres seit 1911 bestehenden Auftrags zu diesen Institutionen. Sie überprüft und gewichtet regelmäßig intensiv und extensiv die Unabhängigkeit ihrer Mitglieder in einem sich selbst freiwillig auferlegten Verfahren.
Die AkdÄ ist diejenige deutsche Institution, die am längsten in der Erfüllung eines nachgesetzlichen Auftrags (nämlich der Nr. 14 der AMR) Leitlinien zur Arzneitherapie in den wichtigsten hausärztlichen Anwendungsgebieten EBM-orientiert erstellt. Sie ist darin bislang produktiver als jede andere deutsche Institution. Die AkdÄ besteht in ihrer heutigen Form als Organ der verfassten Ärzteschaft seit 50 Jahren. Sie hat 40 ordentliche und 100 außerordentliche Mitglieder. Sie berät die Organisationen der verfassten Ärzteschaft in allen Fragen der Arzneitherapie, ist ständiges Mitglied des Bundesausschusses und kooperiert mit BfArM und BMG. Sie steht außerdem im Austausch mit den Vertretern anderer nationaler und internationaler, kritischer, unabhängiger Arzneimittelbulletins.

Unter diesen Umständen erscheint es eigentlich zwingend, die hier und an einigen anderen Stellen, z.B. der ÄZQ, vorhandenen kritischen ärztlichen Kräfte und deren kritischen Sachverstand zu bündeln und ihnen zur Implementierung ihrer vernünftigen Intentionen eine geeignete politische Rückenstärkung oder Plattform zu geben.
Dies wäre auch sinnvoll, um kommenden schwierigen Rationierungsentscheidungen binnenärztlich, aber auch auf der Bürgerseite die nötige Akzeptanz zu sichern.
Die Intention, ein kostspieliges deutsches NICE-Institut zu etablieren, sollte sehr kritisch hinterfragt werden angesichts der bisherigen Aktivitäten von NICE, die z.B. das hochrenommierte British Medical Journal keineswegs nur positiv beschrieben hat: Es wurde davon gesprochen, dass NICE auf einer doppelten Lüge aufgebaut sei: Eine davon sei die, dass behauptet werde, NICE diene nicht der Rationierung medizinischer Leistungen, die andere, dass die Ergebnisse von EBM-Recherchen der einzige Boden seiner Entscheidungen sei (Editorial: The failings of NICE. Time to start work on version 2. BMJ 321:1363-64, 2000). Die Wirksamkeit des Einspruchs z.B. von GLAXO gegen die Negativbewertung seines Anti-Influenza-Mittels unterstützt diese Argumentation und - wird nicht auch in Deutschland Kanzlers Wort schlussendlich den Ausschlag für veröffentlichte Bewertungen geben?

Wäre es nicht nützlicher, die öffentlichen Gelder zu verwenden, um dringend benötigte, von Herstellern nicht finanzierte Studien zu fördern, insbesondere unabhängige pharmakoökonomische Studien. Die jetzt für die Hypertonie-Therapie so wichtig gewordene ALLHAT-Studie wurde finanziert durch eine öffentliche Institution, nämlich dem National Heart Lung and Blood Institute. Beispielsweise wäre derzeit unbedingt nötig eine große vergleichende Studie zu den anti-entzündlichen Wirkungen von Statinen vs. Acetylsalicylsäure. "Aber eine solche Studie", schrieb BDI-aktuell, "wird wohl nicht auf den Weg gebracht werden. Die Industrie fürchtet zu Recht um ihre Profite, DFG und BMBF fördern keine Arzneimittelstudien, und die Kassen vertreiben sich die Zeit und vergeuden unser Geld mit Akupunktur" (BDI-aktuell 11:16-17, 2002). Solche Studien wären überhaupt erst die notwendige Grundlage für eine valide und generalisierte Bewertung wichtiger Therapiealternativen auf der Basis von EBM.

Schauen wir noch einmal nach Großbritannien: Dort werden 1,5% der Gesamt-Krankheitsausgaben für evaluative klinische Forschung verwendet, - ein nachahmenswertes Beispiel!" - Prof. Dr. B. Müller-Oerlinghausen, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) auf dem Workshop des Ärztlichen Zentrums für Qualitätssicherung in der Medizin (ÄZQ), "Zukunft der Qualitätsentwicklung in der Medizin - Wie hilfreich sind neue Organisationsformen?" am 6. Februar 2003 in Berlin.


"The successful health care corporations of the 1990s are now* developing clinical and management information systems to provide the data needed to adopt appropriate cost or quality strategies and to provide evidence of value added to payors. Corporations that today adopt a mind set of continuous improvement in the quality of care, supported by appropriate organizational and clinical investments in research and development, will be the success stories of the future." (Shortell / Morrison / Friedman, Strategic Choices for America's Hospitals, Managing Change in Turbulent Times, San Francisco 1990, Seite 256; das Buch ist leider vergriffen).3. (AHA) Neue gesetzliche Regelung der Sicherheit von Patientendaten in den USA: HIPAA

HHS today published in the Federal Register its final rule for security standards under the Health Insurance Portability and Accountability Act. To view the final rules, announced Feb. 13, go to


* Der Zeitpunkt der Erhebung war 1986!

Anmerkung: Dann könnten wir ja fast 20 Jahre später auch allmählich damit beginnen; die äußeren Zwänge sind bei uns die gleichen!


4. (AHRQ) National Quality Measures Clearinghouse(tm) für Qualitätsmessungen gestartet5. (AHA) Erfreuliche Nachrichten zu den Pockenschutzimpfungen in den USA6. (H&P) Wiederentdeckte Lesefrucht bei der Vorbereitung eines Strategie-Trainings7. (AHA) Krankenhausgesellschaft lieferte Toolkit, um Evidence-based Medicine zu praktizieren

AHA has mailed all hospitals in the U.S. a patient safety and quality toolkit designed to help hospitals and their medical staffs practice evidence-based medicine. The kit, "Strategies for Leadership: Evidence-based Medicine for Effective Patient Care," was developed with UnitedHealth Foundation. It includes print and CD-ROM copies of "Clinical Evidence," a publication by BMJ Publishing Group containing the latest clinical evidence from a variety of medical disciplines. The kit also contains information on how to use clinical-based evidence in hospitals and in developing clinical information systems. Recipients are eligible for a six-month trial subscription to Clinical Evidence Online, which features monthly updates. For more, go to

Anmerkung: Das wäre doch einmal eine schöne Aufgabe für die DKG!


8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Linkshttp://cms.hhs.gov/oasis/ US-Website zur Qualitätssicherung in der Hauskrankenpflege

http://www.zeit.de/2003/09/Forum_09 Der "Zeit"-Aufsatz von Herrn Lauterbach

http://www.our-ideas.de/ Internet-Portal zum Ideenmanagement

http://www.dimdi.de/dynamic/de/dimdi/presse/pm/newsarticle.html?newsId=711&channelId=74 Deutsches Zentrum für Medizinische Klassifikation

http://www.amia.org/ American Medical Informatics Association

http://www.health.state.ny.us/nysdoh/hospital/patient_rights/en/patients.htm Beispiel für staatlich festgelegte Patientenrechte

https://www.happydigits.de/servlet/fs?header=/hd/inhalt/header_funandwin.htm&nav=/hd/inhalt/nav_hd_cards.htm&inhalt=/servlet/hdhtml/hd_cards Grußkarten

http://www.asq.org/healthcare/ Die Gesundheitswesen-Seite der ASQ


9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher10. Unser offenes Trainingsprogramm für das 1. Halbjahr 2003 in Berlinwww.hmanage.de (pdf-download)Hochaktuell: BSC Balanced Scorecard praktisch einführen

BSC - aber richtig! Die Balanced Scorecard (BSC) ist eben kein Kennzahlensystem - auch wenn selbsternannte "Experten" dies hierzulande noch so häufig mündlich und schriftlich verkünden mögen. Die BSC ist eine strategisches Werkzeug zur Umsetzung der Unternehemensstrategie!
Wir bieten hiermit anhand einer realen Fallstudie einen praxisgerechten "Kochbuch"-Kurs zur Vorbereitung der Balanced Scorecard in der eigenen Organisation. Auf der Grundlage
a) einer seit Erstveröffentlichung in HBR jahrelangen intensiven Befassung mit der gesamten Materie des Strategischen Management und der Balanced Scorecard anhand der internationalen Originalveröffentlichen, speziell solchen zum Gesundheitswesen
b) der vor-Ort-Aus- und Fortbildung des Trainers durch die Organisation der BSC-"Erfinder" Norton und Kaplan (neuester Vor-Ort-Input im April 2003!)
c) einer Praxis-Fallstudie aus dem niederländischen Gesundheitssystem.
Wir verbinden die Balanced Scorecard mit dem EFQM-Modell für Excellence - ein Weg, den auch die EFQM branchenneutral selbst beschreitet. Unser Fokus ist zusätzlich das Gesundheitswesen.
Nach zwei Tagen verstehen die Teilnehmer, welchen Nutzen eine BSC für Ihre Einrichtung wirklich stiften kann (in den aktuellen Veröffentlichungen zum Thema steht leider viel Unsinn, der in Dritt- und Viert-Veröffentlichungen auch noch vervielfacht wird!). Sie können für ihr Haus dessen eigene BSC entwickeln und diesen Ansatz sinnvoll mit dem EFQM-Modell für Excellence (aber auch - wenn man dies von Ihnen erwartet - z.B. mit KTQ) verbinden.
Die BSC ist - richtig angewandt - ein mächtiges Werkzeug, um die Strategie der eigenen Organisation (z.B. im Zusammenhang mit der Umstellung auf DRGs) in zielführende Handlungen und tatsächliche Ergebnisse umzumünzen. Die Veranstaltung im Mai wird schon die vierte (überarbeitete) Wiederholung sein!
Wenn Sie sich nicht nur auf den Rahmen, sondern auch auf dessen konkrete Ausfüllung in der Krankenbehandlung mittels klinischer Pfade vorbereiten wollen, buchen Sie dazu am besten auch unseren zweiten Prozessbaustein "Klinische Pfade"!
Unser Preis für diesen (ersten) Baustein bleibt einschließlich ausführlicher Materialien auch 2003 gleich: Sie zahlen weiter nur mit 650 € + MWSt.!

15.-16.05.03: Einzelheiten unter www.hmanage.de (pdf-download).Aktualisiert: PRO Prozessmanagement richtig anwenden

Ein professionelles ganzheitliches Prozessmanagement ist weitaus mehr als "Kästchen malen und Pfeile dazwischen machen"!
In diesem Training wird vor dem Hintergrund von nahezu 30 Jahren Praxis das Prozessmanagement (beispielhaft) für das Krankenhaus in höchst praxisnaher Weise vermittelt. Es wird dort anhand von vielen Beispielen gezeigt, wie - beginnend mit dem Kernprozess, der Krankenbehandlung - schrittweise die arbeitsteiligen Prozesse aus ganzheitlicher Sicht so organisiert werden können, dass
- alles für ein erstklassiges Ergebnis Notwendige (Nutz- und Stützleistung) weiterhin und möglichst immer besser geschieht als heute
- und Überflüssiges (Blind- und Fehlleistung) sukzessive weggelassen wird.
Das (und nur das) ist in der Krankenbehandlung Qualität! Besonders dann, wenn sich die angestrebten Ergebnisse nicht auf die Krankenbehandlung beschränken, sondern die Inhalte aller vier Ergebniskriterien des EFQM-Modells für Excellence einschließen.
Die Teilnehmer üben vor dem Hintergrund eines Prozessmodells für das Gesamtgeschehen mit Papier und Bleistift ein zielführendes Vorgehen des Prozessentwurfs, der Prozessentwicklung und -dokumentation sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung eines einmal fixierten Prozesses.
Am Rande werden nützliche Computer-Werkzeuge vorgestellt.
Ein wesentliches Element des Trainings ist ein Ansatz, der dafür sorgt, dass die vorgenommenen Verbesserungen auch in die Routine gelangen. Wir haben diesen Baustein deutlich gestrafft und zum 1. Schritt auf dem Wege zu einem neuen Folgebaustein "Klinische Pfade" umgebaut.
Auch dieses einzigartige Intensiv-Training kostet Sie nur 350 € + MWSt.! Einzelheiten unter

www.hmanage.de (pdf-download).

Aktualisiert:

KLP Klinische Pfade professionell einführen

Klinische Pfade (Clinical Pathways, Care Maps) kommen auch hierzulande in Mode - zumindest als - offensichtlich nicht immer verstandener - Modebegriff. Nun wäre Letzteres nicht weiter schlimm, wenn es nicht dazu führte, dass erstklassige Möglichkeiten, die Qualität zu steigern und zugleich die Kosten zu senken, hierzulande weiter ungenutzt bleiben!
Wir wollen Ihnen in diesem Intensiv-Training am Beispiel vermitteln, was klinische Pfade wirklich sind (bzw. sein können) und wie man sie am besten einführt.
Im Mittelpunkt dieses Trainings steht der berufsgruppenübergreifende, krankheitsartenweise standardisierte Behandlungsablauf - voraussichtlich am Beispiel der Behandlung von Wundheitlungsstörungen*.
Die Verbindung zu den "medizinischen" deutschen Leitlinien (AWMF bzw. ÄZQ) bzw. zu den amerikanischen Guidelines wird anhand von Beispielen ebenso wie jene zu Cochrane-Reviews und ähnlichen Ansätzen erklärt, um so zu verdeutlichen, dass es sich bei wirklich zielführenden klinischen Pfaden keineswegs um fremdbestimmte "Marterinstrumente" handelt, den behandelnden Arzt zu einem bestimmten Handeln zu zwingen. Der Arzt steht vielmehr im Mittelpunkt ihrer Entwicklung!
In diesem Training wird ausführlich das Grundprinzip interdisziplinärer und multiprofessioneller klinischer Pfade erklärt, die selbstverständlich den erreichbaren Stand der medizinischen Entwicklung einbeziehen: Und dies in einer Form, wie sie vor allem im angelsächsischen Sprachraum, speziell in Nordamerika, in den letzen 15 Jahren zum Standard geworden ist.
Dank unserer internationalen Verbindungen sind wir in der Lage, konkrete Beispiele für eine Entwicklungsstand zu bringen, der in unserem Lande noch weithin unbekannt ist. In diesem Zusammenhang können wir auch Mißverständnisse geraderücken, die hierzulande zum Thema herumgeistern.
Wir erläutern die 15 Stufen einer professionellen Umstellung auf klinische Pfade und gehen gründlich darauf ein, wie sich dadurch die gesamte klinische Dokumentation verschiedener Fächer zum Besseren ändern wird (= weniger Papierkrieg!).
Wir bringen Beispiele für eine neue, arbeitssparende und zugleich qualitätssteigernde Form der Dokumentation. Und wir vergessen nicht die Aspekte der Kostenermittlung von DRGs, auf die sich das Thema in Deutschland leider reduziert.
Wir zeigen, welche Veränderungen der Routine (einschließlich der Infrastruktur) klinische Pfade nach sich ziehen und welche zeitsparenden Arbeitserleichterungen damit verbunden sind. Dabei spielt auch die Umstellung auf DRGs eine maßgebliche Rolle. Der Preis beträgt einschließlich ausführlicher Materialien 650 € + MWSt. Einzelheiten unter

24.-26.03.03, 21.-23.05.03:

Unser "Klassiker"; ein dreitägiges Intensivtraining anhand der aktuellsten EFQM-Lizenzmaterialien, das - selbstverständlich mit internationalem EFQM-Original-Zertifikat! - ein gründliches Einüben der Methode der Selbstbewertung nach EFQM-Vorgaben mit den Erfordernissen eines Qualitätsmanagement in Deutschland - z.B. von KTQ(R) - ideal verbindet. Die Teilnehmer üben nach vorheriger Hausarbeit ("Schreibtischbewertung" - Erfolgsvoraussetzung!) unter der Anleitung höchst praxiserfahrener EFQM-Trainer anhand einer von der EFQM gestellten (seinerzeit von uns für die EFQM übersetzten) Fallstudie aus dem Gesundheitswesen an ausgesuchten Teilkriterien die Konsensbewertung im Team. Sie erfahren, was beim "Firmenbesuch" zu beachten ist, wie die abschließende Bewertung zustande kommt und was am Ende im Feedback-Bericht steht. Alle neun Kriterien werden - samt ihrer 32 Teilkriterien - ebenso sorgfältig erklärt wie der Ansatz der RADAR-Bewertung, das Herausarbe iten von Stärken und Verbesserungspotentialen und die Ableitung eines zielführenden Aktionsplans (hier passiert noch häufig viel Unsinn!). Dies ist die EFQM-Materie, für die uns Brüssel als internationale Trainer jährlich doppelt so hohe Lizenzgebühren abverlangt wie die DQG ihren "nationalen" Trainern.

Zusätzlich erfahren unsere Teilnehmer anhand von Beispielen, wie das EFQM-Modell in der Praxis "tickt" und welche Fehler beim Bewerten häufig gemacht werden. Wir zeigen auf, was die externen Bewertungen, z.B. nach KTQ(R) (bzw. ProCum Cert), VdR, AQMS, MDK etc. sowie jene der amerikanischen JCAHO / JCI von der - im Training gründlich eingeübten - RADAR-Methode der EFQM unterscheidet. Dazu werden die Unterschiede zwischen internen / externen Prüfungen mit dem Ziele eines Zertifikats ("Prüfplakette") und einem nie endenen Ansatz gründlich verdeutlicht, sich auf dem Wege zum Klassenbesten ("Benchmark") auf dem Gebiet betrieblicher Excellence vorzuarbeiten. Dafür einschlägige Methoden (EN ISO 9000, PDCA, Six Sigma, QFD etc.) werden vorgestellt; dazu gibt es Ergänzungsmaterial; das Standardwerk "Das bessere Krankenhaus" ´bieten wir in der Veranstaltung in aktueller Auflage zum Autorenrabatt.

Außerdem haben wir schließlich beim Kriterium Prozesse unser Prozessmodell in das Training eingearbeitet, um den Teilnnehmern anhand von Beispielen noch besser zu verdeutlichen, wie sich z.B. ein Krankenhaus auf dem Wege zu Excellence weiterentwickeln könnte (Empowerment von Patienten und Teams, standardisierte Abläufe bis hin zu klinischen Pfaden, Qualitätsverbesserung als integraler Teil der Routine, was die - in Einrichtungen von Deutschlands Gesundheitswesen gängige - von der Routine entkoppelte "Qualitäts-Subkultur" weithin entbehrlich macht. Schließlich streifen wir zumindest, wie das ganzheitliche Vorgehen bei der EFQM-Selbstbewertung als förmliches Projekt angegangen werden sollte und was dann zwischen den künftig turnusmäßigen Selbstbewertungen zu geschehen hat.

Das Gesamtpaket ist unser konkurrenzloses Plus zu einem marktüblichen Preis! Dieses Training haben wir in mittlerweile ~ 90 (!) Veranstaltungen kontinuierlich weiter verbessert; Einzelheiten unter

AT EFQM-Assessor-Training (erster offizieller Baustein in EFQM-Lizenz), Berlinwww.hmanage.de (pdf-download). Unsere Preise bleiben trotz Preiserhöhungen bei den EFQM-Lizenzmaterialien gleich!


Ständig aktualisiert!

27.-28.03.03:SAT EFQM-Self-Assessment-Training (zweiter offizieller Baustein in EFQM-Lizenz)

In diesem zweiten EFQM-Baustein erleben Neulinge zunächst nach Vorgabe der EFQM in knapper Form den Kerngehalt dessen, was das EFQM-Modell für Excellence ausmacht. Für jene, die bereits erfolgreich das EFQM-Assessor-Training absolviert haben, dient die kurze Passage ggf. der Wiederholung. (Sonst wird die Zeit zur Verstärkung praxisrelevanter Aspekte genutzt, welche die Teilnehmer zusätzlich wissen wollen). Des weiteren werden nach EFQM-Vorgaben und unter weitgehender Verwendung von Original-Lizenz-Material fünf verschiedene Selbstbewertungsansätze gemeinsam ausprobiert. Außerdem wird knapp vermittelt, was die EFQM zum Start des Selbstbewertungsprozesses empfiehlt. Wir haben die vorgegebenen englischsprachigen EFQM-Dias für unsere Teilnehmer ins Deutsche übersetzt.

Unser Plus: Auch dieser - europaweit selten lizenzierte - zweite Baustein wird von uns massiv aufgewertet. Zum einen stellen wir als Verfahren für die ersten turnusmäßigen Selbstbewertungen "unsere" praxiserprobte Variante einer Simulation der Preisbewerbung vor. Dazu liefern wir je ein Arbeitsheft mit Formblättern, eine Checkliste für semistrukturierte Interviews und ein Datenerhebungsheft, mit dessen Hilfe sowohl die Fakten für die Selbstbewertung nach dem EFQM-Modell für Excellence erhoben als auch die Inhalte von KTQ(R) 4.0 berücksichtigt werden; (KTQ-Manual ist auf jeden Fall erforderlich). Außerdem bieten wir in diesem Training einen Ausblick auf ein integriertes Verfahren, der den EFQM-Ansatz, KTQ(R) sowie das Arbeiten mit einer Balanced Scorecard und daraus abgeleiteten strategischen Initiativen wirksam verbindet. Eines eigenen KTQ(R)-Trainings bedarf es dann nicht mehr! Einzelheiten, auch zum Preis, unter

www.hmanage.de (pdf-download). Unser weiteres Plus: Die Preise werden trotz Preiserhöhungen bei den EFQM-Lizenzmaterialien nicht erhöht!


Ständig aktualisiert!

28.05.03:QHB Qualitätshandbuch / Qualitätsbericht

Gesundheitseinrichtungen wie das Krankenhaus brauchen künftig ein Qualitätshandbuch, mit dem gearbeitet wird, und einen Qualitätsbericht, der die Realität der Strukturen, Prozesse und Ergebnisse zutreffend widerspiegelt. (Was KTQ(R) derzeit als KTQ-Qualitätsbericht bietet, kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein; den KTQ-Qualitätsbericht müssen Krankenhäuser wohl künftig nebenher liefern - herunterladen von

Was also tun? Wir empfehlen, in einem Qualitätshandbuch in knapper Form zu Papier zu bringen, was (z.B.) im Krankenhaus an grundlegenden Regeln und Abläufen zu beachten ist. Hier soll zugleich die (turnusmäßige fortgeschriebene) Qualitätsplanung niedergelegt werden und was - in Zeitreihen - an Ergebnissen dabei herausgekommen ist. Wir empfehlen, dies in einer Form zu tun, die zugleich als Anlage zum jährlichen Geschäftsbericht dienen kann. Die von uns empfohlene Gliederung folgt der generellen Logik des EFQM-Modells für Excellence. Wir verbinden diese im Rahmen unseres Prozessmodells mit den Anforderungen, welche ein Krankenhaus z.B. nach KTQ(R) - zu beachten hat. Unsere Teilnehmer lernen, ihre hauseigene Variante eines Qualitätshandbuchs/Qualitätsberichts zu entwickeln. Sie nehmen ein praxiserprobtes Muster mit nach Hause; für interessierte Teilnehmer gibt es auch eine Reha-Variante! Einzelheiten zum Training unter



Wie seit etlichen Jahren üblich, bieten wir damit neben der fundierten Vermittlung der dem jeweiligen Thema zugrunde liegenden Theorie konkrete Arbeitshilfen für die unmittelbare Anwendung des Gelernten! Einzelheiten zu allen Trainingsprogrammen finden Sie auf unserer Website

www.ktq.de!).
Wer sich dagegen einer Zertifizierung nach EN ISO 9000 verschrieben hat, verfügt schon bald über - zumindest vom Volumen her - eindrucksvolle Ordner, gefüllt mit viel Papier, welche die Prozesse der Organisation nach aufwändiger Vorarbeit normgerecht (und bis zur Re-Zertifizierung erfahrungsgemäß ebenso ungelesen wie voraussichtlich der KTQ-Qualitätsbericht) dokumentieren - mit oder ohne Zertifikat. www.hmanage.de (pdf-download). Unser bisheriger Preise bleibt auch hier bestehen!www.hmanage.de . Ebenfalls auf der Website finden Sie neben der Möglichkeit, diesen Newsletter kostenlos zu abonnieren, eine wachsende Sammlung nützlicher Dokumente und Links, empfehlenswerte Bücher zum besseren Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens samt der Möglichkeit, sie bei uns sogleich "per Knopfdruck" (über Amazon) zu bestellen.

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die rasch immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

Unsere Adresse / Website

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
Nestorstr. 11
10709 Berlin
hildebrand(at)hmanage.de
www.hmanage.de

USt-IdNr.: DE 136617359


"Kleingedrucktes"

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten H&P-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems interessant sein.

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere, dauerhafte Informationen und Literaturhinweise finden Sie auf unserer Website www.hmanage.de.

Unsere Auswahl erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Anlagen püfen wir mit dem jeweils neuesten Virenprogramm. Haften können wir für eine Virenfreiheit allerdings nicht. Die Verwendung jeder hier wiedergegebenen Information ist ausdrücklich erwünscht. Eine Nachricht darüber und über den erzielten Nutzen würden wir allerdings sehr begrüssen. Für den Wahrheitsgehalt von Dritten übernommener Nachrichten können wir keine Verantwortung übernehmen.

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* Wechsel des Fallbeispiels im Interesse des optimalen Trainingserfolgs vorbehalten
26.-27.06.03:
25.06.03:

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung sowie weitergehende Information durch Anklicken des Amazon-Button auf unserer Website bzw. des Titels - soweit in unsere Empfehlungsliste aufgenommen - im Buchverzeichnis unserer ständig aktualisierten und weiter ausgebauten Website

Lombriser, Roman, Abplanalp, Peter A., Strategisches Management, Visionen entwickeln, Strategien umsetzen, Erfolgspotentiale aufbauen, 2. Auflage Zürich 1998, ISBN 3908143594

Dieses (schweizerische) Buch wurde dem Rezensenten für seinen Beitrag in einem Spitalsmanagement-Studiengang in Sankt Gallen vorgegeben. Von den Autoren für "Studierende, Lehrende und Praktiker" gedacht, ist es nicht auf eine bestimmte Branche festgelegt, also auch nicht auf das Gesundheitswesen. Gleichwohl erscheint es uns wegen seiner kompakten, sehr gut verständlichen Vermittlung wesentlicher Elemente des aktuellen Entwicklungsstandes höchst geeignet, die Grundlagen für ein professionelles strategisches Handeln zu vermitteln, um das beispielsweise die deutsche Krankenhausleitung heute kaum noch herumkommt - auch wenn sie dies noch nicht immer zu wissen scheint.

Hier die (Grob-)Gliederung des Buches:

Vorwort
1 Konzept des Strategischen Management
2 Analyse der strategischen Ausgangslage und strategische Segmentierung
3 Umweltanalyse
4 Unternehmensanalyse
5 Strategische Analyse
6 Vision und Leitbild
7 Strategieentwicklung
8 Strategieumsetzung
9 Strategiekontrolle
Anhang: Fallstudien
Literaturverzeichnis
Stichwortverzeichnis
Autoren

Im Kapitel 1 werden in straffer Form und auf dem aktuellen internationalen Entwicklungsstand die Grundlagen erkärt. Dort findet sich auch ein Prozessbild für das Strategische Management, das zugleich die weiteren Ausführungen vorstrukturiert. Kapitel 1 vermittelt, was auch ein Krankenhaus (oder eine andere Gesundheitseinrichtung) tun muß, um a) strategische Geschäftsfelder (SGF) und b) strategische Geschäftseinheiten (SGE) gegeneinander abzugrenzen: Die traditionelle Fächerstruktur ist eine herzlich ungeeignete Grundlage für das künftige strategische Management!

Die Inhalte und Methoden der Umweltweltanalyse in Kapitel 3 werden auch in Einrichtungen des Gesundheitswesens Einzug halten (und die "sozialistischen" Krankenhausbedarfsplaner in deutschen Landesministerien werden sich dann irgendwann überflüssig machen)! Das Kapitel 4 widmet sich der Unternehmensanalyse - u.a. orientiert an Porters Wertkette (und stellt so die Verbindung zu Prozessmanagement / klinischen Pfaden her, auf die Krankenhäuser künftig kaum verzichten können).

Das Kapitel 5 befaßt sich mit der strategischen Analyse, vermittelt also das Prinzip des Lebenszyklus und der Portfolio-Technik. "Strategische Planung macht wenig Sinn, wenn sie nicht auf einer gemeinsam entwickelten Vision beruht". In der Tat! - "Die Vision (ist) Leitplanke für strategische Aktivitäten" (Kapitel 6). Im Leitbild ist sie "schriftlich festzuhalten" und umzusetzen. Nicht ganz deutlich, aber erkennbar sind im Text die Orientierung an allen Stakeholders, wie sie z.B. auch dem EFQM-Modell für Excellence zugrunde liegt, sowie die Notwendigkeit einer eindeutigen Differenzierung: Das Gros der deutschen Krankenhaus-Leitbilder ist daher leider Makulatur!

Das Kapitel 7 ist der Strategieentwicklung gewidmet, wobei Differenzierungsmöglichkeiten eine besondere Rolle spielen. Diesem Thema werden auch Einrichtungen des Gesundheitswesens besondere Sorgfalt zu widmen haben. Bisher ist z.B. auf den in Mode kommenden Websites für den (potentiellen) Patienten nicht so recht erkennbar, worin sich eigentlich das eine vom anderen Krankenhaus positiv unterscheidet! Das Kapitel 8 Strategieumsetzung enthält viele nützliche Hinweise, u.a. auch zum Change Management; der - aus unserer Sicht - mächtigste Ansatz der Balanced Scorecard wird ("kürzlich .. vorgestellt") leider nur erwähnt.

Eine Strategiekontrolle im Sinne des Regelkreisprinzips (Feedback) wird hier nur - als selbstverständlich essentiell - gestreift: Die Verbindung zum strategischen und operativen Controlling (Feedback / Feed Forward) fehlt ganz.Die Fallstudien verdeutlichen neben den vielen Beispielen im Text, wozu das Ganze gut ist.

Die Klappentext-Empfehlung von Prof. Kreikebaum tragen wir insgesamt sehr gern mit: "Alle wesentlichen Fragen der strategischen Planung und Analyse werden sehr sorgfältig und vor allem in gut aufbereiteter Form präsentiert. Eine konsequente Verknüpfung von Theorie und praktischen Beispielen". Dem Leser bleibt die intellektuelle Herausforderung, das Strategische Management auf seine Gesundheitseinrichtung zu übertragen! (++)

Frühere Buchbesprechungen im hmanage-Newsletter:

- Arnold, Klauber, Schellschmidt, Krankenhaus-Report 2002, Stuttgart ISBN 3794522192 - hmanage Newsletter 80 - ( ++ )

- Bachmann, Stefanie, Du hättest leben können, Bergisch-Gladbach 2002, ISBN 3404614801 - hmanage Newsletter 82 - (++)

- Baldor, von Robert A., Managed Care - Made Simple, Malden, Massachusetts 1998 - hmanage Newsletter 12 - ( + )

- Bashe, Hicks, Branding Healthcare Services, 2000 - hmanage Newsletter 11 - (++)

- Bihr, Hekking, Krauskopf, Lang (Hrsg.), Handbuch der Krankenhaus-Praxis, Unternehmensstrategien für Praktiker, 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Bornholdt, H.-P., Dubben, H.-H., Der Hund, der Eier legt. Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken, Reinbek 2001, ISBN 3499611546 ( + )

- Brandt (Hrsg.), Qualitätsmanagement & Gesundheitsförderung im Krankenhaus (Hrg.), Handbuch zur EFQM-Einführung 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( 0 )

- Brassard, Michael, Ritter, Diane, Memory Jogger II - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Buckingham/Coffman, First, Break All The Rules, New York 1999 - hmanage Newsletter 22/33 - (+++)

- Bundesärztekammer unter Mitarbeit von Kolkmann, Seyfarth-Metzger, Stobrawa, Leitfaden: Qualitätsmanagement im deutschen Krankenhaus, 2. Auflage, München 2001 - hmanage Newsletter 81 - (0)

- Caldwell, Chip, Mentoring Strategic Change in Health Care, An Action Guide, Milwaukee WI 1995 (ISBN 0873892240) - hmanage Newsletter 87 - ( +++)

- Carpman, Janet, Design That Cares Planning Health Facilities for Patients and Visitors, 2nd Edition, Chicago 1993 - hmanage Newsletter 26 - (+++)

- Chaplin/Terninko, Customer Driven Health Care - QFD for Process Improvement and Cost Reduction, Milwaukee Wi 2000 - hmanage Newsletter 08/25 - (+++).

- Cloke, Kenneth, Goldsmith, Joan, The End of Management and the Rise of Organizational Democracy, San Fancisco 2001 - hmanage Newsletter 90 - (+++)

- Collins, Jim, Good to Great, Why Some Companies Make the leap ... and Other Don´t, New York 2001 ISBN 0066620996 - hmanage Newsletter 08 - ( +++ )

- Carr, Maureen P., Jackson, Francis W., The Crosswalk, Joint Commission Standards and Baldridge Criteria, Joint Commission 1997 - hmanage Newsletter 21 - (++)

- Conrad, Balanced Scorecard als modernes Management-Instrument im Krankenhaus 2001 - hmanage Newsletter 08 - ( - )

- Coulmas, Florian, Die Deutschen schreien, Reinbek 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Dahlgaard, Knut, Jung, Kalle, Schelter, Wolfgang, Profit-Center-Strukturen im Krankenhaus, Potentiale, Risiken und (Neben-)Wirkungen, Frankfurt (M) 2000, - hmanage Newsletter 60 - (+).

- Das Qualitätssicherungsprogramm der gesetzlichen Rentenversicherung in der medizinischen Rehabilitation - Instrumente und Verfahren 2000, Frankfurt/Main 2000,
ISBN 3-926181-44-3; nicht im Amazon-Verzeichnis! - hmanage Newsletter 27 - (+++).

- Dörner, Der gute Arzt, Lehrbuch für ärztliche Grundhaltung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (++)

- Dreger, Wolfgang, Erfolgreiches Risiko-Management bei Projekten, Renningen 2000 - hmanage Newsletter 39 - (+++)

- Düllings, Fischer, Greulich, Köninger, Metzger, Brudermüller-Fleischle, Tabbert, Praxis-Handbuch der DRGs in Deutschland, Heidelberg 2001, ISBN 3768504298 - hmanage Newsletter 49 - (+)

- Dykes, Patricia C., Wheeler, Kathleen (Hrsg.), Critical pathways - Interdisziplinäre Versorgungspfade, Bern 2002, ISBN 3-456-83258-3 - hmanage Newsletter 89 - (+++)

- Eichhorn / Schmidt-Rettig (Hrsg.) Profitcenter und Prozeßorientierung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Ernst/Seibert/Stuckert, KonTraG, KapAEG, StückAktG, Euro- EG. Gesellschafts- und Bilanzrecht. Düsseldorf 1998, ISBN 3802107888 ( + )

- Evers, Michael, Schaeffer, Doris (Hrsg.), Case Management, Bern 2000 - hmanage Newsletter 31 - (++)

- Fuller / Farrington, From Training to Performance Improvement, Navigating the Transition, San Francisco 1999 - hmanage Newsletter 15 - (++)

- Gaucher, Ellen J., Coffey, Richard J., Total Quality in Healthcare, From Theory to Practice, San Francisco 1993 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gerlach, Ferdinand M., Qualitätsförderung in Praxis und Klinik, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 07 - (+++)

- Gaucher / Coffey, Breakthrough Performance, Accelerating the Transformation of Healthcare Organizations, San Francisco 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++) Goonan, Kathleen Jennison, The Juran Prescription, Clinical Quality Management, San Francisco 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gräbig, Klaus, Qualitätsmanagement, Statistik, Umweltmanagement, Loseblattsammlung, Berlin 1995, ISBN 3410140700 (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 40 - (++)

- Griffith, John R., Designing 21th Century Healthcare, Chicago 1998, ISBN 1567930875 - hmanage Newsletter 76 - (+++)

- Guinane, Carole S., Clinical Pathways, Tools and Methods for Designing, Implementing, and Analyzinig Efficient Care Practices, New York 1997, ISBN 0786311231 - hmanage Newsletter 36 - (+++)

- Haeske-Seeberg, Heidemarie, Handbuch Qualitätsmanagement im Krankenhaus, Strategien - Analysen - Konzepte, Kohlhammer, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 28 - ( 0 )

- Harry / Schroeder, Six Sigma, Frankfurt/M 2000 - hmanage Newsletter 16 - (++)

- Hellmann, Wolfgang, Klinische Pfade, Konzepte, Umsetzung, Erfahrungen, Landsberg/Lech 2002 ISBN 3609161434 - hmanage Newsletter 75 - (++)

- Herzog, Stein, Wirsching (Hrsg.), Qualitätsmanagement in Psychotherapie und Psychosomatik, Stuttgart 2000, ISBN 3131281510 - hmanage Newsletter 30 - (+++)

- Hock, Dee, Die Chaordische Organisation - vom Gründer der VISA-Card, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 43 - (++)

- Igl, Schiemann, Gerste, Klose, Qualität in der Pflege, Betreuung und Versorgung von pflegebedürftigen alten Menschen in der stationären und ambulanten Altenhilfe, Stuttgart 2002 ISBN 3794521781 - hmanage Newsletter 43 - (XXX)

- Imai, Maasaki, KAIZEN, München 1991 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Ishikawa, Kaoru, Guide to Quality Control, Tokyo 2000 (Japanische Erstauflage 1971) Nur bei

- IWA-1:2001 - Quality Management Systems: Guidelines for Process Improvements in Health Care Organizations (ISO/AIAG/ASQ) - hmanage Newsletter 37 - (++).

- Jäckel, Achim (Hrsg.), Telemedizinführer Deutschland 2001 - Nicht bei AMAZON! - hmanage Newsletter 29 - (++)

- JCAHO, Using Performance Improvement Tools in Health Care Settings, Chicago 1996, Nur bei

- JCAHO, The Measuring Mandate, Chicago 1993, Nur bei

- JCAHO, A Guide to Performance Measurement for HospitalsChicago 2000 Nur bei

- Joint Commission International (JCI), Joint Commission International Accreditation Standards for Hospitals, Second Edition, Effective 2003, Oakbrook Terrace (Chicago) 2002, ISBN 0-86688-779-2 - hmanage Newsletter 62 - (+++)

- Kazandjian, Vahé A. (Ed.), Accountability Through Measurement, A Global Healthcare Imperative, Miwaukee, WI 2003, ISBN 0-87389-567-3 - hmanage Newsletter 88 - (+++)

- Kaplan / Norton, The Strategy Focused Organization, Boston 2000 (+++)- Kaplan / Norton, Die strategiefokussierte Organisation, Stuttgart 2001, die deutsche
Übersetzung - hmanage Newsletter 32 - (+++)

- Katz, Jaqueline, Green, Eleanor, Managing Quality, A Guide to Monitoring and Evaluating Nursing Services, St. Louis 1992 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Klemperer, David, Die Öffentlichkeit schützen und den Berufsstand anleiten, Kompetenzerhaltung, Fortbildung und Rezertifizierung von Ärzten in Kanada, Berlin 2002, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Public Health, Presse- und Informationsreferat, Reichspietschufer 50, D-107085 Berlin-Tiergarten, 030-25491-577, NICHT BEI AMAZON! - hmanage Newsletter 50 - (+++)

- Kirchner/ Kirchner, Change Management im Krankenhaus, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( + )

- Klie / Student, Die Patientenverfügung, Freiburg 2001 - hmanage Newsletter 18 - (++)

- Kotter, John P., Heskett, James, L., Corporate Culture and Performance, New York 1992 - hmanage Newsletter 61 - ( ++ )

- KTQ(R)-Manual incl. KTQ(R)-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, Düsseldorf 2002, Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 45 - ( + )

- Langley, Nolan, Nolan, Norman, Provost, The Improvement Guide, San Francisco 1996, ISBN 0787902578 - hmanage-Newsletter 50 - (+++)

- Lauterbach / Schrappe (Hrsg.)Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Evidence-based Medicine, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 19 - (+++)

- Leitlinien-Manual von AWMF und ÄZQ, Supplement I - Nur über www.urbanfischer,de/journals/zaefq <http://www.urbanfischer,de/journals/zaefq> !!! - hmanage Newsletter 17 - (+++)

- Magretta (in Zusammenarbeit mit Nan Stone), What Management Is: How It Works and Why It's Everyone's Business, New York 2002, ISBN 0743203186 - hmanage Newsletter 59 - (+++)

- Maheu, Marlene M., Whitten, Pamela, Allen, Ace, E-Health, Telehealth, and Telemedicine, A Guide to Start-Up and Success, San Francisco 2001, ISBN: 0787944203 - hmanage Newsletter 55 - (+++)

- Mozena/Emerick/Black, Stop Managing Costs, Designing Healthcare Organizations Around Core Business Systems, Milwaukee 1999 (+++)

- Müller, Jörg, Umfassendes und nachhaltiges Qualitätsmanagement im Krankenhaus - Diskussion von Referenzmodellen und zukunftsorientierten Strategien,
Erlangen-Nürnberg (0) - nur über das Universitätsinstitut! - hmanage Newsletter 24 - ( + )

- Oberender, Hebborn/Zerth, Wachstumsmarkt Gesundheit, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 84 - ISBN 3825222314 (0)

- Pfeffer / Sutton, The Knowing-Doing Gap, Boston 1999 - hmanage Newsletter 13 - (++)

- Power, Michael, The Audit Society, Rituals of Verification, Oxford 1997 - hmanage Newsletter 54 - (++)

- Preuß, Räbiger, Sommer, Managed Care, Evaluation und Performance-Measurement integrierter Versorgungsmodelle, Stand der Entwicklung in der EU, der Schweiz und den USA, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 83 - ISBN 3794520998 (+)

- Preston Gee, E., 7 Strategies to Improve your Bottom Line, The Healthcare Executive Guide, Chicago 2001, ISBN 156793157X - hmanage Newsletter 54 - (+++)

- Raidl, Monika E., Qualitätsmanagement in Theorie und Praxis - eine Verbindung von Instrumenten der empirischen Sozialforschung und der Einsatz und Nutzen für die Praxis (eine empirische Studie in einer süddeutschen Privatklinik, München und Mering 2001, - hmanage Newsletter 22 - ( 0 )

- Rankin, Sayy H., Duffy Stallings, Karen, (Hrsg.), Patient Education, Princples and Practice, 4. Auflage Philadelphia 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Rath & Strong's Six Sigma Pocket Guide, 34 Werkzeuge zur Qualitätsverbesserung, TÜV-Verlag Köln 2002, ISBN 3824906678 - hmanage Newsletter 67 - (+++)

- Rettich, Richard A., Healthcare in Transition, Technology Assessment in the Private Sector, Santa Monica 1997, ISBN 0833024442 - hmanage-Newsletter 47 - (+++)

- Robert-Bosch-Stiftung (Herausgeber), Pflege neu denken, Zur Zukunft der Pflegeausbildung, Stuttgart 2000, ISBN 3794520947 - hmanage-Newsletter 77 - (+++)

- Rodwin, Marc C., Medicine, Money & Morals, Physicians´ Conflict of Interest, New York / Oxford 1993, ISBN 019509647-9 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Sackett, David L., Richardson, W. Scott, Rosenberg, William, Haynes, R. Brian, Evidenzbasierte Medizin, München 1999 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Sawande, Atul, Complications, A Surgeon's Notes on Imperfect Science, New York 2002, ISBN 0805063196 - hmanage Newsletter 63 - (+++)

- Scholz, Christian, Personalmanagement, Imformationsorientierte und verhaltensorientierte Grundlagen, 5. Auflage, München 2000, ISBN 3800621827 - hmanage Newsletter 69 - (+++)

- Senge, Peter M., Die fünfte Disziplin, Stuttgart 1996 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Shortell, Gillies, Anderson, Remaking Health Care in America, San Francisco 2000 - hmanage Newsletter 12 - (++)

- Simon, Hermann, von der Gathen, Andreas, Das große Handbuch der Strategieinstrumente, Frankfurt 2002 ISBN 3593369931 - hmanage-Newsletter 71 - (++)

- Spath, Patrice L., (Ed.) Error Reduction in Health Care, A Systems Approach ot Improving Patient Safety, Chicago 2000, ISBN787955965 - hmanage-Newsletter 92 - (++)

- Stewart, James B., Gaines, Boyd, Blind Eye, How the Medical Establishment Let a Doctor Get Away With Murder, New York 2000, ISBN: 068486563 (++)

- Tanski, Interne Revision im Krankenhaus, Stuttgart 2001 ( + )

- Thorson, Nancy A., consulting editor, Clinical Pathways for Medical Rehabilitation, Gaithersburg MA 2002 - hmanage Newsletter 86 - (+++)

- Tichy, Noel M., Regieanweisung für Revolutionäre, Unternehmenswandel in drei Akten, Frankfurt/Main 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Todd, Warren E., David B. Nash (Hrsg.), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 (++)

- Tuschen / Quaas, Bundespflegesatzverordung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++)

- Ulrich, Hans, Systemorientiertes Management, Das Werk von Hans Ulrich, Studienausgabe, Herausgegeben vom Stiftungsrat der Stiftung zur Förderung der Systemorientierten Managementlehre, Bern 2001, ISBN 325806359-1 - hmanage Newsletter 70 - (+++)

- Ulschak, Francis L., The Common Bond, Maintaining Constancy of Purpose Throughout Your Health Care Organization, San Francisco 1994 (nicht bei AMAZON) - hmanage Newsletter 58 - (+++)

- Walsh, Mike, Ford, Pauline, Pflegerituale, Bern 2000 - hmanage Newsletter 38 - - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Warren E. Todd (Herausgeber), David B. Nash (Herausgeber), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 - hmanage Newsletter 14 - (++)

- Welch, Jack, with John A. Byrne, Jack - Straight from the Gut, Warner, New York 2001 - hmanage Newsletter 35 - (++)

- Wilson, Christopher R. M., QA/QI Strategies in Health Care Quality, Toronto 1992 - hmanage Newsletter 01 - (++)

- Withrow, Scott W., Managing Healthcare Compliance, Chicago 1999 ISBN 1567930964 - hmanage Newsletter 78 - (+)

- World Health Organization, The World Health Report 2000, Health Systems: Improving Performance, Genf 2000 (whr@who.int) - hmanage Newsletter 34 - (+++)

- Ziegenbein, Ralf, Klinisches Prozessmanagement, Implikationen, Konzepte und Instrumente einer ablauforientierten Krankenhausführung, Gütersloh 2001,
ISBN 3892045941 - hmanage Newsletter 41 - (+ bis ++)

- Züst, Einstieg ins Systems Engineering, Zürich 1997 - hmanage Newsletter 08 - (+)

Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!


Wir haben unser hoch gelobtes Trainingsprogramm "im Endspurt" noch weiter verbessert - und natürlich aktualisiert, wo dies die politische Entwicklung im Lande erforderlich macht. Ab Ende Juni wird es nur noch aus maßgeschneiderten Inhouse-Trainings bestehen. Wir konzentrieren uns dabei weiterhin auf das Management von Gesundheitseinrichtungen, speziell von Krankenhäusern und Reha-Kliniken. Unsere letzten offenen Veranstaltungen bieten Ihnen folgende Themenschwerpunkte:

<//a>www.hmanage.de!

www.JCAHO.org! hmanage Newsletter 53 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 85 - (+++) Neu! STR Strategisches Management im Krankenhaus
Disease Management (DMP), externe Vernetzung, Festpreise in der Form von DRGs, "ambulant vor stationär!" usw. werden das deutsche Krankenhaus in naher Zukunft sicher kräftig durcheinanderschütteln. Einhergehend damit dürften zunehmend tatsächliche Nachweise ihrer Qualität verlangt werden. Und das ist - bei allem hinhaltenden Taktieren - letztlich vor allem die Ergebnisqualität der Krankenbehandlung! Das derzeitige Anspruchsniveau der Ergebnisse der Qualitätssicherung von Fallpauschalen und Sonderentgelten (BQS - auf dem richtigen Weg!) oder gar von KTQ(R) 4.0 (Qualität des Produktes leider angesichts des öffentlichen Anspruch alles andere als zufriedenstellend) hat damit wahrlich wenig zu tun.
Die Signale stehen auf Veränderung - was immer die (immer noch) leisetreterische Krankenhauspolitik im Lande - gleich welcher Couleur - den Leistungserbringern an konkreten Veränderungen abverlangen wird. Je weniger im Konsens dabei herauskommt, desto sicherer ist in kürzester Zeit die nächste "Gesundheitsreform"!
Eine solche Entwicklung erfordert unbedingt eine weit vorausschauende Unternehmensstrategie aus einem Guß: Welche Ansätze der Kundenorientierung, des Marketing, des strategischen Management und der Mitarbeitermobilisierung können heute als international erprobt und zielführend gelten? Bloßes "Lehrbuchwissen" - so z.B. zur Portfolio-Technik überhaupt vorhanden - reicht zur Beantwortung dieser Fragen so wenig aus wie ein "Marketing" mittels inhaltsleerer Qualitäts-"Gütesiegel"! So etwas platzt wie eine Seifenblase, wenn die "Kunden" erst spitz kriegen, dass sie an der Nase herumgeführt werden! Und das ist nur eine Frage der Zeit - dank Internat voraussichtlich einer sehr kurzen.
Was können wir also aus der Enwicklung von Theorie und Praxis des strategischen Management von erfolgreichen Einrichtungen des Gesundheitswesens lernen, vor allem von jenen exzellenten Medical Centers in den USA, die sich im Mutterland des Wettbewerbs im Gesundheitswesen an die Spitze der Entwicklung gesetzt haben, ohne dabei in kontraproduktive "amerikanische Verhältnisse" zu verfallen? - Uns geht es also nicht um die Vermittlung der amerikanischen Kultur, sondern von amerikanischen Know-hows.
Am Ende des Tages verfügen Sie über die Grundlagen für "Ihr" strategisches Management. Wenn Sie sich auch noch auf die Umsetzung der Strategie im eigenen Hause vorbereiten wollen, buchen Sie ddazu unseren zweiten Strategiebaustein BSC!
Diese (erste) Veranstaltung kostet Sie nur 350 € + MWSt.! Einzelheiten unter 14.05.03:

http://www.visuelle-protokolle.de/ Website zur Visualisierung

<//a>http://www.aha.org and click on "Quality and Patient Safety," then "What's New."

<//a>http://www.cdc.gov/mmwr/ .http://www.cdc.gov/od/oc/media/ .

<//a>www.qualitymeasures.ahrq.gov. The NQMC contains the most current evidence-based quality measures and measure sets available to evaluate and improve the quality of health care. The site is designed to be a one-stop shop for physicians, hospitals, health plans, and others interested in quality measures. Users can search the NQMC for measures that target a particular disease/condition, treatment/intervention, age range, gender, vulnerable population, setting of care, or contributing organization. Visitors also can compare attributes of two or more quality measures side by side to determine which measures best suit their needs. The site also provides material on how to select, use, apply, and interpret a measure. Measures to be considered for inclusion in the NQMC can be submitted on an ongoing basis but must meet a set of criteria that can be found at www.qualitymeasures.ahrq.gove/contact/coninclusion.aspx. Go to www.ahrq.gov/news/press/pr2003/nqmcwebpr.htm to see our press release.

<//a>http://www.access.gpo.gov/su_docs/fedreg/a030220c.html under Health and Human Services Department.

Läßt man all die komischen Begleiterscheinungen beiseite, welche die Forderung nach Patientenorientierung mit sich gebracht hat, und auch all die Taschenspielertricks, mittels derer man sich der Forderung nach dem Motto zu entledigen sucht, "Machen wir schon immer", fällt auf, dass es offensichtlich erst dieses neuen Schlagworts bedurfte, um den geschätzten Damen und Herren auf der Leistungserbringerseite des Gesundheitswesens ins Gedächtnis zurückzurufen, wofür (und von wem allein letztlich) sie ihr Einkommen beziehen: Der Patient "stört" keineswegs dauernd, nur weil er "im Mittelpunkt steht", wie es der hierzulande von der Küsten bis zu den Alpen immer wieder gern kolportierte Spruch signalisiert.

"Der Patient" als Abstraktum:
Machen wir uns klar, dass die ganze Krankenversorgung hinsichtlich ihrer Wirkung und ihrer Kosten nur dann optimiert werden kann, wenn sie strikt vom Patienten und dem für diesen jeweils anzustrebenden Ergebnis her gedacht wird. Das Gegenteil ist heute der Fall: Von der Grundgliederung des deutschen Gesundheitssystems und seiner Finanzierung bis zum Krankenhaus oder einem ambulanten Pflegedienst organisiert man sich "funktional" - nach den eigenen Bedürfnissen. Allein damit läßt sich erklären, dass Patientenbefragungen im Lande - so sie denn überhaupt stattfinden - einen Mangel an Orientierung und Information offenlegen. Immerhin hört man heutzutage vermehrt von einer "Zentrenbildung" um bestimmte Erkrankungen herum. Das ist sicher ein guter erster Schritt - wenn er denn nicht nur in einer Umetikettierung der gleichen Gepflogenheiten besteht.

Weitaus wirksamer wäre eine standardisierte (Ablauf-)Organisation, die den Patienten und dessen Bedürfnisse bedingungslos in den Mittelpunkt stellt und sich angesichts der Menge zu versorgender Patienten aufbauorganisatorisch nicht länger in Fächer und Berufsgruppen, sondern nach Erkrankungsarten ("DRG-Clustern") gruppiert. Ob sich so etwas angesichts der verkrusteten Gewohnheiten und Besitzstände, die dieser Forderung entgegenstehen, in diesem Lande je erreichen läßt? Es ist schwer vorstellbar. Um wirklich sicherzustellen, dass die solchermaßen optimierten Prozesse ("Klinische Pfade") auch strikt eingehalten werden, solange nicht der Patient selbst Abweichungen erforderlich macht, sind diese sorgfältig zu planen, "ohne wenn und aber" verbindlich zu machen und nachweislich, d.h. aussagefähig dokumentiert, einzuhalten.

Einhergehend damit ist dafür zu sorgen, dass die (Be-)Handelnden jederzeit wissen, dass der Patient dieses Vorgehen tatsächlich zu schätzen weiß. Das bedarf kurzzeitiger, am besten in die Krankenbehandlung integrierter Rückkopplungsschleifen. Befragungen müssen sich an den vorab mit dem Patienten vereinbarten gemeinsamen Zielen (= geplanten Ergebnissen) orientieren. Deshalb sind die meisten "Zufriedenheitsbefragungen" Unfug und eher ein Alibi dafür, letztlich doch nicht verändern zu wollen. Das gilt umso mehr, als sie auch noch in zeitlich viel zu großen Abständen stattfinden. Da hilft es gar nichts, sie mit ähnlich schlechten Befragungen extern zu vergleichen und das Ganze auch noch mit dem Etikett "Benchmarking" zu adeln. Die Ergebnisse aus Patientensicht sind existenziell wichtig! Allerdings nur dann, wenn sie auch zu Veränderungen führen! (In den bisher veröffentlichten "KTQâ-Qualitätsberichten" finden sich dazu nicht einmal homöopatische Andeutungen).

Uns scheint vielmehr, dass der Patientenorientierung landauf, landab durch ein unsinniges "Qualitätsmanagement" noch knappe finanzielle Mittel entzogen werden.

"Der Patient" als Persönlichkeit:
Wenn es ans Vereinheitlichen geht, hören wir immer wieder: "Jeder Patient ist anders!" Dass dies auch tatsächlich in der täglichen Arbeit so gesehen und gehandhabt wird, haben wir erst selten beobachtet. Selbstverständlich hat jeder andere individuelle Bedürfnisse, die es möglichst schon bei der Aufnahme zu orten und anschließend bis zur Entlassung und darüber hinaus zu gut wie möglich auch zu erfüllen gilt. Uns scheint, dass die geschätzten Mitarbeiterbedürfnisse vielen unserer lieben Ärzte und Pflegekräfte weitaus wichtiger sind! Zumindest tritt so etwas fast routinemäßig zutage, wenn man Beschäftige im Gesundheitswesen danach fragt, was ihnen in ihrem Beruf wichtig ist. Dabei handelt es sich hier tatsächlich um eine (oft schwierige) Dienstleistung! Aber "Dienen" ist hierzulande ja eher etwas ganz Schreckliches!

Solange auch noch ganz offiziell suggeriert wird, dass durch eine sinnlose (und Geld verschlingende) Aufzeichnung von Trivialitäten zum "Vorfeld der stationären Versorgung", zur "Ersteinschätzung und Planung der Behandlung", zur "Durchführung der Patientenversorgung" und zum "Übergang des Patienten in andere Bereiche" und deren Einstellung ins Internet "Qualität" belegt werde - siehe unseren zweiten Sinnspruch oben - ist kaum zu hoffen, dass sich bald etwas flächendeckend zu Besseren wendet!


Wir haben uns entschlossen, unsere offenen Trainings mit dem Ende des 1. Halbjahrs 2003 nicht mehr anzubieten. (Inhouse-Trainings sind von dieser Entscheidung nicht berührt!) Wer also - dem glänzenden Ruf unserer Veranstaltungen folgend - daran denkt, sein EFQM-Assessor-Training(1. Baustein AT am 24.-26.03. und am 21.-23.05.03) oder ein EFQM-Self-Assessment-Training (2. Baustein SAT am 27.-28.03.03), unser hoch gelobtes Intensivtraining zur Anwendung der Balanced Scorecard (BSC am 15.05.-16.05.03), Anregungen zum Erstellen eines (KTQ-kompatiblen) integrierten Qualitätshandbuchs/ Qualitätsberichts (QHB am 28.05.03) oder unsere jahrzehntelangen professionellen Erfahrungen mit dem Prozessmanagement (PRO am 25.06.03) sowie unser - gerade anhand amerikanischer Praxiserfahrungen mit hohem Aufwand neu gestaltetes - Intensivtraining zur sinnvollen Vorgehensweise beim Einrichten Klinischer Pfade ("Clinical Pathways" KLP am 26.-27.05.03) ) mit dem Trainer noch live miterleben möchte, möge sich sputen! Der Platz ist begrenzt.

Hinweis:

Wir steigern den Nutzen unserer beiden Strategie-Trainings vom 14.-16.05.03 noch weiter: Dort werden wir kostengünstig neueste Praxiserfahrungen und Erkenntnisse vom 2. Healthcare Summit 2003 einfließen lassen, auf dem wir im April in den USA eigene Kenntnisse auffrischen werden. Wer Lust hat, sich gleich selbst vor Ort zu informieren, sehe sich an, was ihn dort erwartet:

9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

10. Unser Trainingsprogramm 2003

11. Diskussion

<//strong>

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie - gestützt vor allem auf englischsprachige Quellen aus aller Welt - "grenzüberschreitende" Informationen / Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Einrichtungen im Gesundheitswesen: Als - mit Quellenangabe frei verwendbare - Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads. Ziel: Erkenntnisgewinne für die eigene Arbeit und damit für ein besseres Gesundheitssystem. Was hierzulande als unmöglich gilt, ist woanders oft längst realisiert! - Gänzlich ohne Scheuklappen und mit offenem Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus unseres "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kostenlos.

Neu!