Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

hmanage-Newsletter 95

21.03.03

Motto des Tages:

"By not having our economics tied to our cases, we are free to do what comes naturally .. to help others"

 


(amerikanischer Herzchirurg, zitiert in Harvard Business Review 02.2003, zur Begründung, warum Ärzte besser weniger ihre persönlichen Interessen als eigentliche Aufgabe im Auge haben sollten)

Unser heutiger Inhalt

1. Leitartikel: Das Qualitätsmanagement aus dem QM-Ghetto herausholen!

2. (AHA) JAMA*: Vermeidbare Medikationsfehler im ambulanten Bereich

3. (AHA) Katastrophenschutz in den USA

4. (akdae) Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft will richtige Positivliste

5. (AHRQ) Verbesserung der Patientensicherheit: Zuwendungsempfänger berichten über ihre Erfolge

6. (AHA) Auch im Lande der "Prozesshanseln" soll die Arzthaftung überdacht werden!

7. (AHA) In Chicago lernen Schüler die Anwendung von Defibrillatoren

8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links (siehe auch unter www.hmanage.de!)<//a>

Neu!

http://www.bscol.com/bscoldata/HC2003.pdf. (Leider keine Prozente!)


Hier die Einzelheiten:

1. Leitartikel: Das Qualitätsmanagement aus dem QM-Ghetto herausholen!

Nachdem sich unser geschätztes Gesundheitswesen in Sachen Qualitätssicherung/Qualitätsmanagement (im Unterschied zu den Angelsachsen) noch Jahrzehnte des Nichtstuns geleistet und dieses zu allem Überfluß mit der leeren Behauptung eingenebelt hat, eine "ärztliche Qualitätssicherung gäbe es ja schon immer", tut man heute eher zu viel des Guten - zumindest was die Verwendung einschlägiger "Qualitätsbegriffe" angeht. Innerhalb weniger Jahre hat sich hierzulande eine umsatzstarke "Qualitätsbranche" entwickelt. Mit eigenen Gesetzen und Verordnungen, Akkreditierern, Zertifizierern und Visitierern aller Art, die gegen Entgelt allerlei wunderbare "Zertifikate" absondern. Mit Fachgesellschaften unterschiedlicher "Glaubensrichtungen", zugehörigen Kongressen und Seminaren sowie wunderbaren, wenn auch leider ziemlich wertlosen "Berufsbezeichnungen". Und mit einer Flut von Veröffentlichungen. Insgesamt eine Menge QM-Professionalität - frisch aus dem Boden gestampft!

Und was macht mehrheitlich die Praxis? "Die Hunde bellen, und die Karawane zieht weiter!" All jene im ambulanten oder stationären Bereich als Ärzte, Pflegekräfte oder im administrativen Bereich Beschäftigten, die in der Zwischenzeit in welcher Funktion auch immer weiter ihrem gelernten Beruf nachgegangen sind, haben von all dem bis heute kaum etwas mitgekriegt. Patienten werden dankenswerterweise weiter versorgt. Nur "höheren Orts", in der Hierarchie der Gesundheitsinstitutionen, bedient man sich schon gern einer neumodischen "Qualitätssprache". Ob auch die Inhalte stimmen, scheint belanglos zu sein. Nach unseren Beobachtungen sind jedenfalls "die Fürsten" in Klinik und Verwaltung vom Qualitätsgedanken noch kaum imprägniert. Und die neuen "Qualitätsbeauftragten" haben in ihrer Qualitäts-Subkultur, mit ihren "Qualitätszirkeln" und "Qualitätsberichten" auf das Geschehen in Krankenhäusern, Reha-Kliniken usw. kaum einen Einfluß, auch wenn man sich mit ihnen gelegentlich sogar schmückt ("Natürlich haben wir ein Qualitätsmanagement!"). - Die Macht liegt woanders!

Das alles wäre gar nicht so schlimm, wenn hier nicht blind Versichertengelder verschleudert würden - und dies in einem Gesundheitssystem, das längst an die Grenzen seiner Finanzierbarkeit gestoßen ist. Da grenzt die Entwicklung der "deutschen Qualitätswuselei" schon an Irrwitz. Dabei wäre alles ganz einfach:

Unser Land braucht ein gutes Gesundheitswesen. Erkrankungen sollen - wo möglich - vermieden werden. So die Krankheit denn eingetreten ist, sollen die Patienten sicher sein, nach dem Stand der Entwicklung behandelt und zugleich mitfühlend, mit Respekt und Rücksichtnahme betreut zu werden. Und die arbeitsteilige Krankenbehandlung soll möglichst nicht mehr kosten, als dies bei einem zielführenden Vorgehen möglich ist. Das Gesundheitswesen soll kostengünstig sein. Denn Geld ist knapp, und der Bürger möchte sich auch noch andere Bedürfnisse erfüllen. Der Zwang zu wirtschaftlichem Handeln ist umso größer, als die Bürger dieses Landes auch noch zur solidarischen Finanzierung der Versorgung ihrer sozial schwächeren Mitmenschen zusätzlich zur Kasse gebeten werden.

Also ist kritisch zu fragen: "Was wirkt?" Und was ist das jeweils - bei dieser Erkrankung und bei diesem Patienten - maximal erreichbare Ergebnis? Auf welche Weise läßt es sich am besten erzielen? Welche personellen und materiellen Ressourcen sind dafür nach Art, Menge und Qualität erforderlich? Wie läßt sich die Qualität des Ergebnisses dorthin beschreiben? Wie die Qualität der Zwischenstufen auf dem Weg zum Ziel? Welche Qualitätsziele sollte man sich setzen? Und wie läßt sich am besten erreichen, dass bei denkbaren Vorgehensalternativen das Wirksamste herausgefunden, organisiert und verbindlich gemacht wird - und dass man sich daran auch hält? Es sind Behandlungspfade ohne Um- und Irrwege zu entwickeln und in der Folge möglichst ohne größere Abweichungen (= "Fehler") einzuhalten. Darauf sind die Beteiligten "einzuschwören".

Ein "Qualitätsmanagement nach dem Stand der Kunst" setzt heute auf Ergebnisverantwortung und Prozesseignerschaft. Die Mitarbeiter an der Basis sind zu autorisieren, Veränderungen zum Besseren eigenständig vorzunehmen. Das funktioniert nur in einem Arbeitsumfeld, in dem man sich wohlfühlt - in dem die Mitarbeiter sich wichtig fühlen können, gefordert und gefördert werden. Dass im Gesundheitswesen auch die Bedürfnisse der anderen Interessengruppen - ja der Gesellschaft insgesamt - berücksichtigt werden müssen, sei hier nur der Vollständigkeit halber auch noch angemerkt.

Dies alles läßt sich nicht durch "Qualitätsbeauftragte" erreichen. Die damit verbundenen Veränderungen sind eine - die wichtigste - Aufgabe des Management. Sie haben nur dann eine Chance der Umsetzung, wenn man das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen endlich aus dem Ghetto herausbugsiert, in das man es gleich nach seiner "Erfindung" abgeschoben hat. Nahezu flächendeckend. Das würde unserem Gesundheitswesen wahrscheinlich einen größeren Nutzen stiften als alle aktuellen Reformvorschläge zusammen!


Adverse drug events are common and often preventable among older persons in the ambulatory clinical setting, according to a study appearing today in the Journal of the American Medical Association. In the study, researchers examined the medical records of more than 27,600 Medicare enrollees cared for by a multi-specialty group practice during a 12-month study period and identified 1,523 adverse drug events, of which 27.6% were considered preventable. Among the 421 preventable adverse drug events, cardiovascular drugs were the most frequently implicated (24.5%), followed by diuretics (22.1%). While antibiotics/anti-infectives were the second most common cause of adverse drug events overall, they were associated with only 3.1% of all preventable adverse drug events. The study concludes that prevention strategies should target the prescribing and monitoring stages of pharmaceutical care, and that interventions focused on improving patient adherence with prescribed regimens and monitoring of prescribed medications also may be beneficial. For more, visit

Anmerkung: * JAMA = Journal of the American Medical Association


3. (AHA) Katastrophenschutz in den USA

1. The AHA's Association for Healthcare Resource & Materials Management (AHRMM) ... A copy of the supply formularies is at

2. The American Association of Blood Banks (AABB) ... The supplement is available at the AHA Web site. Go to

3. The AHA's Association for Healthcare Resource & Materials Management (HRMM)... A copy of the supply formularies is at

4. The Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations ...  For more, go to


4. (akdae) Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft will richtige Positivliste

"Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

die Bundesregierung möchte in den nächsten Wochen die Positivliste gesetzlich verabschieden lassen. Zu dem Referentenentwurf findet am 17.03.2003 die Anhörung statt (Gesetz über die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln in der vertragsärztlichen Versorgung).

In der jetzigen Form muss der Entwurf abgelehnt werden, weil er die knappen Ressourcen mit irrationalen Behandlungen zusätzlich belasten wird. Eine große Zahl homöopathischer, phytotherapeutischer und anthroposophischer Arzneimittel, denen der wissenschaftliche Wirksamkeitsnachweis fehlt und für die auch in Zukunft kein solcher Nachweis zu erwarten ist, sollen in Zukunft zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden. Dies war unter anderem dadurch erreichbar, dass bei dem Entwurf der Liste den drei Vertretern der besonderen Therapierichtungen in der zuständigen neunköpfigen Kommission eine Sperrminorität eingeräumt war.

Der Vorsitzende der AkdÄ hat vor kurzem eine Stellungnahme (


5. (AHRQ) Verbesserung der Patientensicherheit: Zuwendungsempfänger berichten über ihre Erfolge www.webmm.ahrq.gov, have appeared this week in Reuters Health and AHA News, and additional articles are expected next week in several other trade publications.

Nearly 350 AHRQ patient safety grantees, staff, and others


6. (AHA) Auch im Lande der "Prozesshanseln" soll die Arzthaftung überdacht werden! http://www.whitehouse.gov/news.http://www.hhs.gov/.

The AHA is urging Congress to enact H.R. 5, the HEALTH Act, sponsored by Rep. Jim Greenwood, R-PA, which would help ease the liability crisis by capping non-economic damages while ensuring full payment for all other costs and damages incurred. AHA will hold Advocacy Days on March 18, 19 and 20 to address the issue, so hospital leaders can advocate for reform on Capitol Hill.

1. Bush repeats call for liability reform, ... While the details of the plan are yet to come, AHA staffers noted that Bush's Medicare proposal does not include a request for payment reductions to hospitals. For more, visit

2. A new report by the Department of Health and Human Services finds problems associated with medical litigation have significantly worsened in the past year, ... The report, "Addressing the New Health Care Crisis," is available at


7. (AHA) In Chicago lernen Schüler die Anwendung von Defibrillatoren

Students at Chicago public schools will learn to use automated external defibrillators to resuscitate victims of cardiac arrest. ... The school district is working with the American Heart Association to train faculty at each school, who will in turn train students in accordance with the association's guidelines.


8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links

http://www.oahhs.org/news.htm Oregon Association of Hospitals and Health Systems (OAHHS)

http://www.eu100best.org/ Best Workplaces 2003 Europe

http://www.greatplacetowork.com/de/2003list.html Beste Arbeitgeber in Deutschland 2002

http://www.lachbewegung.de/ Vielleicht hilft's..

http://www.g-drg.de/ Offizielle deutsche DRG-Seite mit vielen Downloads

http://www.thieme.de/klinikarzt/ Organ der Deutschen Gesellschaft für Interdisziplinäre Klinische Medizin

http://www.drgstudio.de/ Umfage zu einer neuen DRG-Software

http://www.aerzte-pfusch.de/genfergeloebnis.html auf der Website "Ärzte-Pfusch"

http://www.geoffrey-mike.de/ Website Medizingeschädigter

http://www.qualitymeasures.ahrq.gov/ National Quality Measures Clearinghouse(tm) (NQMC(tm)): Eine sehr wichtige Quelle zum Messen in der Kranenversorgung

http://www.capcmssm.org/content/165/ Hospital-Hospice Partnerships in Palliative Care


9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung sowie weitergehende Information durch Anklicken des Amazon-Button auf unserer Website bzw. des Titels - soweit in unsere Empfehlungsliste aufgenommen - im Buchverzeichnis unserer ständig aktualisierten und weiter ausgebauten Website

KTQ®-Manual incl. KTQ®-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, 1. Ergänzungslieferung Düsseldorf Dezember 2002

Wir mußten die Nachlieferung des KTQ®-Manuals - "Erscheinungsdatum Dezember 2002" - im Februar und Anfang März 2003 zweimal anmahmen. Das erste Mal reagierte überhaupt keiner. Beim zweiten Mal hieß es, sie sei schon längst da. Am 11.03.03 hatten wir sie dann in den Händen, samt einer Rechnung über den stolzen Preis von brutto 43,10 € für 136 Seiten (davon umgerechnet ca. 33 weiße und außerdem etliche gegenüber der alten Version identische; die Beseitigung orthografischer / inhaltlicher Fehler (z.B. bei Querverweisen) geht zu Lasten des Abonnenten). - Immerhin sind wir nun im Besitz der kostbaren Nachliederung! Sonst wüßten wir ja gar nicht, was KTQ® - jenseits der hochinteressanten, wenn auch etwas gleichförmigen "KTQ-Qualitätsberichte" auf seiner Website - eigentlich so treibt! Die Nachlieferung ist wieder (im Unterschied zum amerikanischen Gegenstück CAMH der JCAHO oder zu den ISO-9000-Austauschseiten im "Gräbig") in der bekannten lesefreundlichen Großschrift für den älteren Menschen gehalten - d.h. herzlich wenig Inhalt für viel Geld - so dass das Durcharbeiten des Inhalts doch nicht so arg viel Arbeit erfordert.

Fleißig wie wir sind, haben wir alles gleich durchgearbeitet und ausgetauscht. Fazit: Der Inhalt von KTQ® ist genau so "dünn" wie eh und je (siehe unsere Besprechung im hmanage-Newsletter 45): "PDCA" bleibt - bei KTQ® leider ohnehin mißverstanden - völlig unsinnig, wenn teilweise nicht einmal die ganze Schrittfolge durchlaufen wird. Das willkürliche KTQ®-Bewertungsverfahren wird nicht dadurch "reliabel", dass dieses Wort möglichst häufig wiederholt wird. Die inhaltliche Unschärfe von KTQ® zwingt die Visitoren weiter dazu, Bewertungen zu raten. Aber vielleicht gibt es ja bei KTQ® ein geheimes "wissenschaftliches Konsens-Raten", von dem wir nur noch nicht gehört haben! Zusätzliche Arbeit machende und die Gesamtpunktzahl von KTQ® aufblähende - Redundanzen im KTQ®-Katalog scheinen den "Erfindern" allmählich aufzufallen. Sie sind jetzt "bewußt gewollt". Es wurden etliche Fehler beseitigt. (Wir wissen allerdings schon, für welche verbliebenen Fehler (z.B. "Zeck" statt "Zweck") Sie erst in einer der nächsten Nachlieferungen werden zahlen müssen). Der Rest - zum Beispiel das Eliminieren von "Standardfragen" im gesamten Loseblattwerk - dient der Präzisierung einiger Punkte, die man seinerzeit wohl schlicht vergessen hat. Hier fließen die Erfahrungen aus den ersten Visitationen ein: Lernen zu Lasten der Kunden! - Qualität?

Bis zum Kapitel 2, Seite 39 sind nur Seiten auszutauschen, weil zuvor "mit der heißen Nadel genäht wurde". Ärgerlich. Immerhin sind die Bilder jetzt bläulich statt gräulich hinterlegt. Ab Seite 40 gibt es einen neuen "Visitationsbericht" (wunderbar, all diese schönen Namen)! Auch hier hat man wieder einmal - wie schon in der ersten Lieferung - kräftig, wenn auch ziemlich unverstanden, von EFQM "abgekupfert". (Auf diesen EFQM-Inhalten liegt übrigens ein Copyright; was zahlt KTQ® eigentlich dafür?) Die Beispiele im neuen Punkt 7.3 von Kapitel 2. machen KTQ® leider noch lange nicht valider! Mitarbeiterbefragungen können professionell gut oder schlecht sein. Alle Folgeaktivitäten sind so lange sinnlos, wie sich daraus keine Maßnahmen ableiten, die nachweislich zu Verbesserungen führen! Die schiere Tatsache einer (einmaligen?) Befragung ist kein Qualitätsmerkmal, sondern eher Beleg für eine Geldverschwendung zu Lasten der Patienten!

Die von KRQ® auf den neuen Seiten 41-44 gelieferten, vermeintlich präzisierenden Formulierungsbeispiele ("gut organisiert", Zusammenarbeit .. gewährleistet", "genügend Sitzmöglichkeiten", "Patientenaufklärung als durchdacht erkannt") wären im Sinne des EFQM-Modells allesamt "anekdotisch". Warum bestimmte, als fehlend identifizierte Sachverhalte ("Fehlen von Namensschildern mit Funktionsbezeichnung") einen Qualitätsmangel darstellen, wird durch nichts begründet. Das verstärkt den Eindruck der Zufälligkeit. Die dem Punkt 1.3.3 zugrunde liegenden Vorstellungen von einer "durchgängigen Aufgabenlösung" entsprechen (leider) nicht deutscher Krankenhaus-Realität. Das"Einsehen" von was auch immer belegt noch lange keine Qualität. So etwas auch noch als Muster vorzustellen, verleitet nur zum Flunkern! Unbelegte Wertungen des Visitors ("vorbildlich gelöst") sind bestenfalls "eminenzbasiert"!

Die "Integration des Patienten in die Entlassung" wird im neu hinzugefügten Mustertext nicht einmal andeutungsweise beschrieben. Der daraus abgeleitete Punktwert kann nur frei erfunden sein! Das für die Mitarbeiter-Einarbeitung musterhaft beschriebene procedere bleibt ohne weitere Einzelheiten das süße Geheimnis des Visitors. Solange KTQ® nicht wenigstens versucht, das geforderte Mindestvorgehen ("Qualität") inhaltlich zu präzisieren, kann sich das angedeutete Konzept bei genauerem Hinsehen gleichermaßen als hervorragend oder als blödsinnig herausstellen! Das gilt auch für die Ausführungen zum Katastrophenschutzplan. Ein "hauptamtliche(r) Projektleiter für die Öffentlichkeitsarbeit" ist - mit Verlaub - Quatsch! Das bloße Vorhandensein eines "Marketing-Konzepts" hat mit Qualität kaum etwas zu tun. (Ein ordentliches Konzept haben wir noch in keinem deutschen Krankenhaus gesehen).

Entsprechendes gilt für den Punkt "Finanz- und Investitionsplan". Was KTQ® da - insbesondere als "gelungene .. Aufgabenlösung" - beschreibt, zeugt eher vom mangelnden ökonomischen Sachverstand der KTQ®-Autoren als von irgend einer - wie auch immer gearteten - Qualität! Zu den "Methoden der internen Qualitätssicherung" sagen wir lieber nichts. KTQ® .. "empfiehlt" zu Recht, .. "formelhafte Sätze" zu vermeiden. Hätten die sich doch nur an die eigene Empfehlung gehalten! - Wir sehen schon die aus Visitationsberichten ableitbaren "Verbesserungspotentiale", die "keine Beratung" sein sollen, vor dem geistigen Auge: Toll!

Wo ist jeweils das Minimum und das Maximum des zu Fordernden? Bestimmt das der Selbstbewerter und/oder sozusagen ex cathedra - der Visitor? Da müßte KTQ® schon Flagge zeigen! Und sich damit natürlich auch wieder der Kritik stellen. Es ist ziemlich sinnlos, weil völlig willkürlich, allgemeine Ausführungen zu den KTQ-Kriterien im nachhinein mit Sachverhalten zu belegen, die als positiv empfunden werden, und diese dann zur Grundlage einer Punktbewertung zu machen! Außerdem steht bei KTQ® leider nirgends, dass all die schönen Behauptungen in den neuen Beispielen auch nachvollziehbar belegt werden müssen. Für die Nachprüfung, ob in der zum Austausch gelieferten "Mitglieder"-Liste Unterschiede zur vorherigen Version bestehen, fehlte uns am Ende die Kraft.

Im Kapitel 4 wird - wenn auch schwach - auf die Kritik größerer Krankenhäuser (und wohl auch von Zertifizierungsstellen und Visitoren) reagiert: Jetzt wird (für eine echte Durchleuchtung viel zu wenig) zusätzliche Zeit veranschlagt, ein "Visitationsbegleiter" (VB) neu erfunden, und das Ganze immer teurer gemacht. Kapitel 6 wird neu geliefert. Nun erfährt man dort auf 52 Seiten (mit Ergänzungen in Kapitel 8) genauer, was KTQ® denn eigentlich so treibt . Dass der Abonnent dafür auch noch Geld bezahlen muß, ist für einen "qualitätsgeprägten Menschen" schwer verständlich. Aber KTQ® braucht schließlich Geld, und der Verlag will auch leben!

Ärgerlich bloß, dass man das alles natürlich erst merkt, wenn man die Zeit für die Lektüre schon aufgewendet hat!

Wer sich schon an den wunderbaren "KTQ-Qualitätsberichten" auf der KTQ®-Website erfreut, allerdings deren Sinn noch nicht so recht verstanden hat, findet jetzt in Kapitel 8 wenigsten einige zusätzliche Sätze der Begründung, wozu das Ganze gut ist. Schlauer wird man dadurch allerdings auch nicht. Aber immerhin gibt es jetzt (auf Seite 8 dieses Kapitels) ein wunderbares Flowchart! - Den neuen "Muster-KTQ-Qualitätsbericht" sollten Sie für Ihr eigenen Krankenhaus scannen und in Ihrem Textsystem die Funktion Ersetze "Krankenhaus" durch "Name Ihres Krankenhauses" zur Anwendung zu bringen. Dann haben Sie schon wesentliche Teile Ihrer KTQ®-Vorbereitung hinter sich - nach den bisherigen Qualitätsansprüchen von KTQ® offensichtlich sogar prüfungssicher. Das Dumme ist nur: Einen Bericht über die Mindestqualität Ihres Krankenhauses haben Sie auf diese Weise leider noch immer nicht! Angesichts der Selbstherrlichkeit bei KTQ® ist leider zu befürchten, dass grundlegende Verbesserungen aus eigener Kraft kaum je zu erwarten sind.

KTQ® verzichtet übrigens (in Kapitel 12) großzügig darauf, seinen Abonnenten zusätzlich etwas in Rechnung zu stellen, was man schon lange von der KTQ®-Website herunterladen kann: Das "KTQ®-Pflichtenheft"! Doch ansonsten ist die Nachlieferung für alle, die sich mit KTQ® freiwillig herumschlagen, äußerst nützlich. Denn sie enthält allerlei Präzisierungen, wo man bislang gänzlich im Dunklen stochern mußte.

Achtung! Auf der Rückseite des Flyers, den man im allgemeinen gleich wegwirft, steht, dass die Loseblattsammlung "kostenpflichtige Ergänzungslieferungen" umfasse, die man "innerhalb von vier Wochen nach Erhalt .. unter Angabe der Rechnungsnummer des Grundwerks gegenüber dem Verlag kündigen" müsse: Das wollen wir dann gleich einmal empfehlen... Für alle "KTQ®-Fans" - und davon gibt es ja hierzulande sehr viele - ist die Nachlieferung allerdings unentbehrlich! Für diese vergeben wir für die 1. Nachlieferung die gleiche Wertung wie für das Grundwerk: (+)

Frühere Buchbesprechungen im hmanage-Newsletter:

- Arnold, Klauber, Schellschmidt, Krankenhaus-Report 2002, Stuttgart ISBN 3794522192 - hmanage Newsletter 80 - ( ++ )

- Bachmann, Stefanie, Du hättest leben können, Bergisch-Gladbach 2002, ISBN 3404614801 - hmanage Newsletter 82 - (++)

- Baldor, von Robert A., Managed Care - Made Simple, Malden, Massachusetts 1998 - hmanage Newsletter 12 - ( + )

- Bashe, Hicks, Branding Healthcare Services, 2000 - hmanage Newsletter 11 - (++)

- Bihr, Hekking, Krauskopf, Lang (Hrsg.), Handbuch der Krankenhaus-Praxis, Unternehmensstrategien für Praktiker, 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Bornholdt, H.-P., Dubben, H.-H., Der Hund, der Eier legt. Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken, Reinbek 2001, ISBN 3499611546 ( + )

- Brandt (Hrsg.), Qualitätsmanagement & Gesundheitsförderung im Krankenhaus (Hrg.), Handbuch zur EFQM-Einführung 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( 0 )

- Brassard, Michael, Ritter, Diane, Memory Jogger II - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Buckingham/Coffman, First, Break All The Rules, New York 1999 - hmanage Newsletter 22/33 - (+++)

- Bundesärztekammer unter Mitarbeit von Kolkmann, Seyfarth-Metzger, Stobrawa, Leitfaden: Qualitätsmanagement im deutschen Krankenhaus, 2. Auflage, München 2001 - hmanage Newsletter 81 - (0)

- Caldwell, Chip, Mentoring Strategic Change in Health Care, An Action Guide, Milwaukee WI 1995 (ISBN 0873892240) - hmanage Newsletter 87 - ( +++)

- Carpman, Janet, Design That Cares Planning Health Facilities for Patients and Visitors, 2nd Edition, Chicago 1993 - hmanage Newsletter 26 - (+++)

- Chaplin/Terninko, Customer Driven Health Care - QFD for Process Improvement and Cost Reduction, Milwaukee Wi 2000 - hmanage Newsletter 08/25 - (+++).

- Cloke, Kenneth, Goldsmith, Joan, The End of Management and the Rise of Organizational Democracy, San Fancisco 2001 - hmanage Newsletter 90 - (+++)

- Collins, Jim, Good to Great, Why Some Companies Make the leap ... and Other Don´t, New York 2001 ISBN 0066620996 - hmanage Newsletter 08 - ( +++ )

- Carr, Maureen P., Jackson, Francis W., The Crosswalk, Joint Commission Standards and Baldridge Criteria, Joint Commission 1997 - hmanage Newsletter 21 - (++)

- Conrad, Balanced Scorecard als modernes Management-Instrument im Krankenhaus 2001 - hmanage Newsletter 08 - ( - )

- Coulmas, Florian, Die Deutschen schreien, Reinbek 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Dahlgaard, Knut, Jung, Kalle, Schelter, Wolfgang, Profit-Center-Strukturen im Krankenhaus, Potentiale, Risiken und (Neben-)Wirkungen, Frankfurt (M) 2000, - hmanage Newsletter 60 - (+).

- Das Qualitätssicherungsprogramm der gesetzlichen Rentenversicherung in der medizinischen Rehabilitation - Instrumente und Verfahren 2000, Frankfurt/Main 2000,
ISBN 3-926181-44-3; nicht im Amazon-Verzeichnis! - hmanage Newsletter 27 - (+++).

- Dörner, Der gute Arzt, Lehrbuch für ärztliche Grundhaltung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (++)

- Dreger, Wolfgang, Erfolgreiches Risiko-Management bei Projekten, Renningen 2000 - hmanage Newsletter 39 - (+++)

- Düllings, Fischer, Greulich, Köninger, Metzger, Brudermüller-Fleischle, Tabbert, Praxis-Handbuch der DRGs in Deutschland, Heidelberg 2001, ISBN 3768504298 - hmanage Newsletter 49 - (+)

- Dykes, Patricia C., Wheeler, Kathleen (Hrsg.), Critical pathways - Interdisziplinäre Versorgungspfade, Bern 2002, ISBN 3-456-83258-3 - hmanage Newsletter 89 - (+++)

- Eichhorn / Schmidt-Rettig (Hrsg.) Profitcenter und Prozeßorientierung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 23 - ( 0 )

- Ernst/Seibert/Stuckert, KonTraG, KapAEG, StückAktG, Euro- EG. Gesellschafts- und Bilanzrecht. Düsseldorf 1998, ISBN 3802107888 ( + )

- Evers, Michael, Schaeffer, Doris (Hrsg.), Case Management, Bern 2000 - hmanage Newsletter 31 - (++)

- Fuller / Farrington, From Training to Performance Improvement, Navigating the Transition, San Francisco 1999 - hmanage Newsletter 15 - (++)

- Gaucher, Ellen J., Coffey, Richard J., Total Quality in Healthcare, From Theory to Practice, San Francisco 1993 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gerlach, Ferdinand M., Qualitätsförderung in Praxis und Klinik, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 07 - (+++)

- Gaucher / Coffey, Breakthrough Performance, Accelerating the Transformation of Healthcare Organizations, San Francisco 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++) Goonan, Kathleen Jennison, The Juran Prescription, Clinical Quality Management, San Francisco 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Gräbig, Klaus, Qualitätsmanagement, Statistik, Umweltmanagement, Loseblattsammlung, Berlin 1995, ISBN 3410140700 (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 40 - (++)

- Griffith, John R., Designing 21th Century Healthcare, Chicago 1998, ISBN 1567930875 - hmanage Newsletter 76 - (+++)

- Guinane, Carole S., Clinical Pathways, Tools and Methods for Designing, Implementing, and Analyzinig Efficient Care Practices, New York 1997, ISBN 0786311231 - hmanage Newsletter 36 - (+++)

- Haeske-Seeberg, Heidemarie, Handbuch Qualitätsmanagement im Krankenhaus, Strategien - Analysen - Konzepte, Kohlhammer, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 28 - ( 0 )

- Harry / Schroeder, Six Sigma, Frankfurt/M 2000 - hmanage Newsletter 16 - (++)

- Hellmann, Wolfgang, Klinische Pfade, Konzepte, Umsetzung, Erfahrungen, Landsberg/Lech 2002 ISBN 3609161434 - hmanage Newsletter 75 - (++)

- Herzog, Stein, Wirsching (Hrsg.), Qualitätsmanagement in Psychotherapie und Psychosomatik, Stuttgart 2000, ISBN 3131281510 - hmanage Newsletter 30 - (+++)

- Hock, Dee, Die Chaordische Organisation - vom Gründer der VISA-Card, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 43 - (++)

- Igl, Schiemann, Gerste, Klose, Qualität in der Pflege, Betreuung und Versorgung von pflegebedürftigen alten Menschen in der stationären und ambulanten Altenhilfe, Stuttgart 2002 ISBN 3794521781 - hmanage Newsletter 43 - (XXX)

- Imai, Maasaki, KAIZEN, München 1991 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Ishikawa, Kaoru, Guide to Quality Control, Tokyo 2000 (Japanische Erstauflage 1971) Nur bei

- IWA-1:2001 - Quality Management Systems: Guidelines for Process Improvements in Health Care Organizations (ISO/AIAG/ASQ) - hmanage Newsletter 37 - (++).

- Jäckel, Achim (Hrsg.), Telemedizinführer Deutschland 2001 - Nicht bei AMAZON! - hmanage Newsletter 29 - (++)

- JCAHO, Using Performance Improvement Tools in Health Care Settings, Chicago 1996, Nur bei

- JCAHO, The Measuring Mandate, Chicago 1993, Nur bei

- JCAHO, A Guide to Performance Measurement for HospitalsChicago 2000 Nur bei

- Joint Commission International (JCI), Joint Commission International Accreditation Standards for Hospitals, Second Edition, Effective 2003, Oakbrook Terrace (Chicago) 2002, ISBN 0-86688-779-2 - hmanage Newsletter 62 - (+++)

- Kazandjian, Vahé A. (Ed.), Accountability Through Measurement, A Global Healthcare Imperative, Miwaukee, WI 2003, ISBN 0-87389-567-3 - hmanage Newsletter 88 - (+++)

- Kaplan / Norton, The Strategy Focused Organization, Boston 2000 (+++)- Kaplan / Norton, Die strategiefokussierte Organisation, Stuttgart 2001, die deutsche
Übersetzung - hmanage Newsletter 32 - (+++)

- Katz, Jaqueline, Green, Eleanor, Managing Quality, A Guide to Monitoring and Evaluating Nursing Services, St. Louis 1992 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Klemperer, David, Die Öffentlichkeit schützen und den Berufsstand anleiten, Kompetenzerhaltung, Fortbildung und Rezertifizierung von Ärzten in Kanada, Berlin 2002, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe Public Health, Presse- und Informationsreferat, Reichspietschufer 50, D-107085 Berlin-Tiergarten, 030-25491-577, NICHT BEI AMAZON! - hmanage Newsletter 50 - (+++)

- Kirchner/ Kirchner, Change Management im Krankenhaus, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 11 - ( + )

- Klie / Student, Die Patientenverfügung, Freiburg 2001 - hmanage Newsletter 18 - (++)

- Kotter, John P., Heskett, James, L., Corporate Culture and Performance, New York 1992 - hmanage Newsletter 61 - ( ++ )

- KTQ(R)-Manual incl. KTQ(R)-Katalog für den Einsatz im Routinebetrieb, Version 4.0, Düsseldorf 2002, Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) - hmanage Newsletter 45 - ( + )

- Langley, Nolan, Nolan, Norman, Provost, The Improvement Guide, San Francisco 1996, ISBN 0787902578 - hmanage-Newsletter 50 - (+++)

- Lauterbach / Schrappe (Hrsg.)Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Evidence-based Medicine, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 19 - (+++)

- Leitlinien-Manual von AWMF und ÄZQ, Supplement I - Nur über www.urbanfischer,de/journals/zaefq <http://www.urbanfischer,de/journals/zaefq> !!! - hmanage Newsletter 17 - (+++)

- Lombriser, Roman, Abplanalp, Peter A., Strategisches Management, Visionen entwickeln, Strategien umsetzen, Erfolgspotentiale aufbauen, 2. Auflage Zürich 1998, ISBN 3908143594 - hmanage Newsletter 93 - (++)

- Magretta (in Zusammenarbeit mit Nan Stone), What Management Is: How It Works and Why It's Everyone's Business, New York 2002, ISBN 0743203186 - hmanage Newsletter 59 - (+++)

- Maheu, Marlene M., Whitten, Pamela, Allen, Ace, E-Health, Telehealth, and Telemedicine, A Guide to Start-Up and Success, San Francisco 2001, ISBN: 0787944203 - hmanage Newsletter 55 - (+++)

- Mozena/Emerick/Black, Stop Managing Costs, Designing Healthcare Organizations Around Core Business Systems, Milwaukee 1999 (+++)

- Müller, Jörg, Umfassendes und nachhaltiges Qualitätsmanagement im Krankenhaus - Diskussion von Referenzmodellen und zukunftsorientierten Strategien,
Erlangen-Nürnberg (0) - nur über das Universitätsinstitut! - hmanage Newsletter 24 - ( + )

- Oberender, Hebborn/Zerth, Wachstumsmarkt Gesundheit, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 84 - ISBN 3825222314 (0)

- Pfeffer / Sutton, The Knowing-Doing Gap, Boston 1999 - hmanage Newsletter 13 - (++)

- Power, Michael, The Audit Society, Rituals of Verification, Oxford 1997 - hmanage Newsletter 54 - (++)

- Preuß, Räbiger, Sommer, Managed Care, Evaluation und Performance-Measurement integrierter Versorgungsmodelle, Stand der Entwicklung in der EU, der Schweiz und den USA, Stuttgart 2002 - hmanage Newsletter 83 - ISBN 3794520998 (+)

- Preston Gee, E., 7 Strategies to Improve your Bottom Line, The Healthcare Executive Guide, Chicago 2001, ISBN 156793157X - hmanage Newsletter 54 - (+++)

- Raidl, Monika E., Qualitätsmanagement in Theorie und Praxis - eine Verbindung von Instrumenten der empirischen Sozialforschung und der Einsatz und Nutzen für die Praxis (eine empirische Studie in einer süddeutschen Privatklinik, München und Mering 2001, - hmanage Newsletter 22 - ( 0 )

- Rankin, Sayy H., Duffy Stallings, Karen, (Hrsg.), Patient Education, Princples and Practice, 4. Auflage Philadelphia 2001 - hmanage Newsletter 44 - (+++)

- Rath & Strong's Six Sigma Pocket Guide, 34 Werkzeuge zur Qualitätsverbesserung, TÜV-Verlag Köln 2002, ISBN 3824906678 - hmanage Newsletter 67 - (+++)

- Rettich, Richard A., Healthcare in Transition, Technology Assessment in the Private Sector, Santa Monica 1997, ISBN 0833024442 - hmanage-Newsletter 47 - (+++)

- Robert-Bosch-Stiftung (Herausgeber), Pflege neu denken, Zur Zukunft der Pflegeausbildung, Stuttgart 2000, ISBN 3794520947 - hmanage-Newsletter 77 - (+++)

- Rodwin, Marc C., Medicine, Money & Morals, Physicians´ Conflict of Interest, New York / Oxford 1993, ISBN 019509647-9 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Sackett, David L., Richardson, W. Scott, Rosenberg, William, Haynes, R. Brian, Evidenzbasierte Medizin, München 1999 - hmanage Newsletter xx - (+++)

- Sawande, Atul, Complications, A Surgeon's Notes on Imperfect Science, New York 2002, ISBN 0805063196 - hmanage Newsletter 63 - (+++)

- Scholz, Christian, Personalmanagement, Imformationsorientierte und verhaltensorientierte Grundlagen, 5. Auflage, München 2000, ISBN 3800621827 - hmanage Newsletter 69 - (+++)

- Senge, Peter M., Die fünfte Disziplin, Stuttgart 1996 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Shortell, Gillies, Anderson, Remaking Health Care in America, San Francisco 2000 - hmanage Newsletter 12 - (++)

- Simon, Hermann, von der Gathen, Andreas, Das große Handbuch der Strategieinstrumente, Frankfurt 2002 ISBN 3593369931 - hmanage-Newsletter 71 - (++)

- Spath, Patrice L., (Ed.) Error Reduction in Health Care, A Systems Approach ot Improving Patient Safety, Chicago 2000, ISBN787955965 - hmanage-Newsletter 92 - (++)

- Stewart, James B., Gaines, Boyd, Blind Eye, How the Medical Establishment Let a Doctor Get Away With Murder, New York 2000, ISBN: 068486563 (++)

- Tanski, Interne Revision im Krankenhaus, Stuttgart 2001 ( + )

- Thorson, Nancy A., consulting editor, Clinical Pathways for Medical Rehabilitation, Gaithersburg MA 2002 - hmanage Newsletter 86 - (+++)

- Tichy, Noel M., Regieanweisung für Revolutionäre, Unternehmenswandel in drei Akten, Frankfurt/Main 1995 - hmanage Newsletter 01 - (+++)

- Todd, Warren E., David B. Nash (Hrsg.), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 (++)

- Tuschen / Quaas, Bundespflegesatzverordung, Stuttgart 2001 - hmanage Newsletter 08 - (+++)

- Ulrich, Hans, Systemorientiertes Management, Das Werk von Hans Ulrich, Studienausgabe, Herausgegeben vom Stiftungsrat der Stiftung zur Förderung der Systemorientierten Managementlehre, Bern 2001, ISBN 325806359-1 - hmanage Newsletter 70 - (+++)

- Ulschak, Francis L., The Common Bond, Maintaining Constancy of Purpose Throughout Your Health Care Organization, San Francisco 1994 (nicht bei AMAZON) - hmanage Newsletter 58 - (+++)

- Walsh, Mike, Ford, Pauline, Pflegerituale, Bern 2000 - hmanage Newsletter 38 - - hmanage Newsletter 42 - (+++)

- Warren E. Todd (Herausgeber), David B. Nash (Herausgeber), Disease Management: A Systems Approach to Improving Patient Outcomes, Chicago 1997 - hmanage Newsletter 14 - (++)

- Welch, Jack, with John A. Byrne, Jack - Straight from the Gut, Warner, New York 2001 - hmanage Newsletter 35 - (++)

- WIdO (Hrsg.) Solange sie noch wirken..., Analysen und Kommentare zum Antibiotikaverbrauch in Deutschland, Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO) und Universitätsklinikum Freiburg, Bonn und Freiburg 2003, ISBN 3-922093-30-2 - nicht bei AMAZON! (+++)

- Wilson, Christopher R. M., QA/QI Strategies in Health Care Quality, Toronto 1992 - hmanage Newsletter 01 - (++)

- Withrow, Scott W., Managing Healthcare Compliance, Chicago 1999 ISBN 1567930964 - hmanage Newsletter 78 - (+)

- World Health Organization, The World Health Report 2000, Health Systems: Improving Performance, Genf 2000 (whr@who.int) - hmanage Newsletter 34 - (+++)

- Ziegenbein, Ralf, Klinisches Prozessmanagement, Implikationen, Konzepte und Instrumente einer ablauforientierten Krankenhausführung, Gütersloh 2001,
ISBN 3892045941 - hmanage Newsletter 41 - (+ bis ++)

- Züst, Einstieg ins Systems Engineering, Zürich 1997 - hmanage Newsletter 08 - (+)

Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!



10. Unser offenes Trainingsprogramm für das 1. Halbjahr 2003 in Berlin

Wir haben unser hoch gelobtes Trainingsprogramm "im Endspurt" noch weiter verbessert - und natürlich aktualisiert, wo dies die politische Entwicklung im Lande erforderlich macht. Ab Ende Juni wird es nur noch aus maßgeschneiderten Inhouse-Trainings bestehen. Wir konzentrieren uns dabei weiterhin auf das Management von Gesundheitseinrichtungen, speziell von Krankenhäusern und Reha-Kliniken. Unsere letzten offenen Veranstaltungen bieten Ihnen folgende Themenschwerpunkte:

www.hmanage.de (pdf-download)Hochaktuell: BSC Balanced Scorecard praktisch einführen

BSC - aber richtig! Die Balanced Scorecard (BSC) ist eben kein Kennzahlensystem - auch wenn selbsternannte "Experten" dies hierzulande noch so häufig mündlich und schriftlich verkünden mögen. Die BSC ist eine strategisches Werkzeug zur Umsetzung der Unternehemensstrategie!
Wir bieten hiermit anhand einer realen Fallstudie einen praxisgerechten "Kochbuch"-Kurs zur Vorbereitung der Balanced Scorecard in der eigenen Organisation. Auf der Grundlage
a) einer seit Erstveröffentlichung in HBR jahrelangen intensiven Befassung mit der gesamten Materie des Strategischen Management und der Balanced Scorecard anhand der internationalen Originalveröffentlichungen, speziell solchen zum Gesundheitswesen
b) der vor-Ort-Aus- und Fortbildung des Trainers durch die Organisation der BSC-"Erfinder" Norton und Kaplan (neuester Vor-Ort-Input im April 2003!)
c) einer Praxis-Fallstudie aus dem niederländischen Gesundheitssystem.
Wir verbinden die Balanced Scorecard mit dem EFQM-Modell für Excellence - ein Weg, den auch die EFQM branchenneutral selbst beschreitet. Unser Fokus ist zusätzlich das Gesundheitswesen.
Nach zwei Tagen verstehen die Teilnehmer, welchen Nutzen eine BSC für Ihre Einrichtung wirklich stiften kann (in den aktuellen Veröffentlichungen zum Thema steht leider viel Unsinn, der in Dritt- und Viert-Veröffentlichungen auch noch vervielfacht wird!). Sie können für ihr Haus dessen eigene BSC entwickeln und diesen Ansatz sinnvoll mit dem EFQM-Modell für Excellence (aber auch - wenn man dies von Ihnen erwartet - z.B. mit KTQ) verbinden.
Die BSC ist - richtig angewandt - ein mächtiges Werkzeug, um die Strategie der eigenen Organisation (z.B. im Zusammenhang mit der Umstellung auf DRGs) in zielführende Handlungen und tatsächliche Ergebnisse umzumünzen. Die Veranstaltung im Mai wird schon die vierte (überarbeitete) Wiederholung sein!
Wenn Sie sich nicht nur auf den Rahmen, sondern auch auf dessen konkrete Ausfüllung in der Krankenbehandlung mittels klinischer Pfade vorbereiten wollen, buchen Sie dazu am besten auch unseren zweiten Prozessbaustein "Klinische Pfade"!
Unser Preis für diesen (ersten) Baustein bleibt einschließlich ausführlicher Materialien auch 2003 gleich: Sie zahlen weiter nur mit 650 € + MWSt.!

15.-16.05.03: Einzelheiten unter www.hmanage.de (pdf-download).Aktualisiert: PRO Prozessmanagement richtig anwenden

Ein professionelles ganzheitliches Prozessmanagement ist weitaus mehr als "Kästchen malen und Pfeile dazwischen machen"!
In diesem Training wird vor dem Hintergrund von nahezu 30 Jahren Praxis das Prozessmanagement (beispielhaft) für das Krankenhaus in höchst praxisnaher Weise vermittelt. Es wird dort anhand von vielen Beispielen gezeigt, wie - beginnend mit dem Kernprozess, der Krankenbehandlung - schrittweise die arbeitsteiligen Prozesse aus ganzheitlicher Sicht so organisiert werden können, dass
- alles für ein erstklassiges Ergebnis Notwendige (Nutz- und Stützleistung) weiterhin und möglichst immer besser geschieht als heute
- und Überflüssiges (Blind- und Fehlleistung) sukzessive weggelassen wird.
Das (und nur das) ist in der Krankenbehandlung Qualität! Besonders dann, wenn sich die angestrebten Ergebnisse nicht auf die Krankenbehandlung beschränken, sondern die Inhalte aller vier Ergebniskriterien des EFQM-Modells für Excellence einschließen.
Die Teilnehmer üben vor dem Hintergrund eines Prozessmodells für das Gesamtgeschehen mit Papier und Bleistift ein zielführendes Vorgehen des Prozessentwurfs, der Prozessentwicklung und -dokumentation sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung eines einmal fixierten Prozesses.
Am Rande werden nützliche Computer-Werkzeuge vorgestellt.
Ein wesentliches Element des Trainings ist ein Ansatz, der dafür sorgt, dass die vorgenommenen Verbesserungen auch in die Routine gelangen. Wir haben diesen Baustein deutlich gestrafft und zum 1. Schritt auf dem Wege zu einem neuen Folgebaustein "Klinische Pfade" umgebaut.
Auch dieses einzigartige Intensiv-Training kostet Sie nur 350 € + MWSt.! Einzelheiten unter

www.hmanage.de (pdf-download).

Aktualisiert:

KLP Klinische Pfade professionell einführen

Klinische Pfade (Clinical Pathways, Care Maps) kommen auch hierzulande in Mode - zumindest als - offensichtlich nicht immer verstandener - Modebegriff. Nun wäre Letzteres nicht weiter schlimm, wenn es nicht dazu führte, dass erstklassige Möglichkeiten, die Qualität zu steigern und zugleich die Kosten zu senken, hierzulande weiter ungenutzt bleiben!
Wir wollen Ihnen in diesem Intensiv-Training am Beispiel vermitteln, was klinische Pfade wirklich sind (bzw. sein können) und wie man sie am besten einführt.
Im Mittelpunkt dieses Trainings steht der berufsgruppenübergreifende, krankheitsartenweise standardisierte Behandlungsablauf - voraussichtlich am Beispiel der Behandlung von Wundheilungsstörungen*.
Die Verbindung zu den "medizinischen" deutschen Leitlinien (AWMF bzw. ÄZQ) bzw. zu den amerikanischen Guidelines wird anhand von Beispielen ebenso wie jene zu Cochrane-Reviews und ähnlichen Ansätzen erklärt, um so zu verdeutlichen, dass es sich bei wirklich zielführenden klinischen Pfaden keineswegs um fremdbestimmte "Marterinstrumente" handelt, den behandelnden Arzt zu einem bestimmten Handeln zu zwingen. Der Arzt steht vielmehr im Mittelpunkt ihrer Entwicklung!
In diesem Training wird ausführlich das Grundprinzip interdisziplinärer und multiprofessioneller klinischer Pfade erklärt, die selbstverständlich den erreichbaren Stand der medizinischen Entwicklung einbeziehen: Und dies in einer Form, wie sie vor allem im angelsächsischen Sprachraum, speziell in Nordamerika, in den letzen 15 Jahren zum Standard geworden ist.
Dank unserer internationalen Verbindungen sind wir in der Lage, konkrete Beispiele für einen Entwicklungsstand zu bringen, der in unserem Lande noch weithin unbekannt ist. In diesem Zusammenhang können wir auch Mißverständnisse geraderücken, die hierzulande zum Thema herumgeistern.
Wir erläutern die 15 Stufen einer professionellen Umstellung auf klinische Pfade und gehen gründlich darauf ein, wie sich dadurch die gesamte klinische Dokumentation verschiedener Fächer zum Besseren ändern wird (= weniger Papierkrieg!).
Wir bringen Beispiele für eine neue, arbeitssparende und zugleich qualitätssteigernde Form der Dokumentation. Und wir vergessen nicht die Aspekte der Kostenermittlung von DRGs, auf die sich das Thema in Deutschland leider reduziert.
Wir zeigen, welche Veränderungen der Routine (einschließlich der Infrastruktur) klinische Pfade nach sich ziehen und welche zeitsparenden Arbeitserleichterungen damit verbunden sind. Dabei spielt auch die Umstellung auf DRGs eine maßgebliche Rolle. Der Preis beträgt einschließlich ausführlicher Materialien 650 € + MWSt. Einzelheiten unter

24.-26.03.03, 21.-23.05.03:

Unser "Klassiker"; ein dreitägiges Intensivtraining anhand der aktuellsten EFQM-Lizenzmaterialien, das - selbstverständlich mit internationalem EFQM-Original-Zertifikat! - ein gründliches Einüben der Methode der Selbstbewertung nach EFQM-Vorgaben mit den Erfordernissen eines Qualitätsmanagement in Deutschland - z.B. von KTQ(R) - ideal verbindet. Die Teilnehmer üben nach vorheriger Hausarbeit ("Schreibtischbewertung" - Erfolgsvoraussetzung!) unter der Anleitung höchst praxiserfahrener EFQM-Trainer anhand einer von der EFQM gestellten (seinerzeit von uns für die EFQM übersetzten) Fallstudie aus dem Gesundheitswesen an ausgesuchten Teilkriterien die Konsensbewertung im Team. Sie erfahren, was beim "Firmenbesuch" zu beachten ist, wie die abschließende Bewertung zustande kommt und was am Ende im Feedback-Bericht steht. Alle neun Kriterien werden - samt ihrer 32 Teilkriterien - ebenso sorgfältig erklärt wie der Ansatz der RADAR-Bewertung, das Herausarbe iten von Stärken und Verbesserungspotentialen und die Ableitung eines zielführenden Aktionsplans (hier passiert noch häufig viel Unsinn!). Dies ist die EFQM-Materie, für die uns Brüssel als internationale Trainer jährlich doppelt so hohe Lizenzgebühren abverlangt wie die DQG ihren "nationalen" Trainern.

Zusätzlich erfahren unsere Teilnehmer anhand von Beispielen, wie das EFQM-Modell in der Praxis "tickt" und welche Fehler beim Bewerten häufig gemacht werden. Wir zeigen auf, was die externen Bewertungen, z.B. nach KTQ(R) (bzw. ProCum Cert), VdR, AQMS, MDK etc. sowie jene der amerikanischen JCAHO / JCI von der - im Training gründlich eingeübten - RADAR-Methode der EFQM unterscheidet. Dazu werden die Unterschiede zwischen internen / externen Prüfungen mit dem Ziele eines Zertifikats ("Prüfplakette") und einem nie endenen Ansatz gründlich verdeutlicht, sich auf dem Wege zum Klassenbesten ("Benchmark") auf dem Gebiet betrieblicher Excellence vorzuarbeiten. Dafür einschlägige Methoden (EN ISO 9000, PDCA, Six Sigma, QFD etc.) werden vorgestellt; dazu gibt es Ergänzungsmaterial; das Standardwerk "Das bessere Krankenhaus" ´bieten wir in der Veranstaltung in aktueller Auflage zum Autorenrabatt.

Außerdem haben wir schließlich beim Kriterium Prozesse unser Prozessmodell in das Training eingearbeitet, um den Teilnnehmern anhand von Beispielen noch besser zu verdeutlichen, wie sich z.B. ein Krankenhaus auf dem Wege zu Excellence weiterentwickeln könnte (Empowerment von Patienten und Teams, standardisierte Abläufe bis hin zu klinischen Pfaden, Qualitätsverbesserung als integraler Teil der Routine, was die - in Einrichtungen von Deutschlands Gesundheitswesen gängige - von der Routine entkoppelte "Qualitäts-Subkultur" weithin entbehrlich macht. Schließlich streifen wir zumindest, wie das ganzheitliche Vorgehen bei der EFQM-Selbstbewertung als förmliches Projekt angegangen werden sollte und was dann zwischen den künftig turnusmäßigen Selbstbewertungen zu geschehen hat.

Das Gesamtpaket ist unser konkurrenzloses Plus zu einem marktüblichen Preis! Dieses Training haben wir in mittlerweile ~ 90 (!) Veranstaltungen kontinuierlich weiter verbessert; Einzelheiten unter

AT EFQM-Assessor-Training (erster offizieller Baustein in EFQM-Lizenz), Berlinwww.hmanage.de (pdf-download). Unsere Preise bleiben trotz Preiserhöhungen bei den EFQM-Lizenzmaterialien gleich!


Ständig aktualisiert!

27.-28.03.03:SAT EFQM-Self-Assessment-Training (zweiter offizieller Baustein in EFQM-Lizenz)

In diesem zweiten EFQM-Baustein erleben Neulinge zunächst nach Vorgabe der EFQM in knapper Form den Kerngehalt dessen, was das EFQM-Modell für Excellence ausmacht. Für jene, die bereits erfolgreich das EFQM-Assessor-Training absolviert haben, dient die kurze Passage ggf. der Wiederholung. (Sonst wird die Zeit zur Verstärkung praxisrelevanter Aspekte genutzt, welche die Teilnehmer zusätzlich wissen wollen). Des weiteren werden nach EFQM-Vorgaben und unter weitgehender Verwendung von Original-Lizenz-Material fünf verschiedene Selbstbewertungsansätze gemeinsam ausprobiert. Außerdem wird knapp vermittelt, was die EFQM zum Start des Selbstbewertungsprozesses empfiehlt. Wir haben die vorgegebenen englischsprachigen EFQM-Dias für unsere Teilnehmer ins Deutsche übersetzt.

Unser Plus: Auch dieser - europaweit selten lizenzierte - zweite Baustein wird von uns massiv aufgewertet. Zum einen stellen wir als Verfahren für die ersten turnusmäßigen Selbstbewertungen "unsere" praxiserprobte Variante einer Simulation der Preisbewerbung vor. Dazu liefern wir je ein Arbeitsheft mit Formblättern, eine Checkliste für semistrukturierte Interviews und ein Datenerhebungsheft, mit dessen Hilfe sowohl die Fakten für die Selbstbewertung nach dem EFQM-Modell für Excellence erhoben als auch die Inhalte von KTQ(R) 4.0 berücksichtigt werden; (KTQ-Manual ist auf jeden Fall erforderlich). Außerdem bieten wir in diesem Training einen Ausblick auf ein integriertes Verfahren, der den EFQM-Ansatz, KTQ(R) sowie das Arbeiten mit einer Balanced Scorecard und daraus abgeleiteten strategischen Initiativen wirksam verbindet. Eines eigenen KTQ(R)-Trainings bedarf es dann nicht mehr! Einzelheiten, auch zum Preis, unter

www.hmanage.de (pdf-download). Unser weiteres Plus: Die Preise werden trotz Preiserhöhungen bei den EFQM-Lizenzmaterialien nicht erhöht!


Ständig aktualisiert!

28.05.03:QHB Qualitätshandbuch / Qualitätsbericht

Gesundheitseinrichtungen wie das Krankenhaus brauchen künftig ein Qualitätshandbuch, mit dem gearbeitet wird, und einen Qualitätsbericht, der die Realität der Strukturen, Prozesse und Ergebnisse zutreffend widerspiegelt. (Was KTQ(R) derzeit als KTQ-Qualitätsbericht bietet, kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein; den KTQ-Qualitätsbericht müssen Krankenhäuser wohl künftig nebenher liefern - herunterladen von

Was also tun? Wir empfehlen, in einem Qualitätshandbuch in knapper Form zu Papier zu bringen, was (z.B.) im Krankenhaus an grundlegenden Regeln und Abläufen zu beachten ist. Hier soll zugleich die (turnusmäßige fortgeschriebene) Qualitätsplanung niedergelegt werden und was - in Zeitreihen - an Ergebnissen dabei herausgekommen ist. Wir empfehlen, dies in einer Form zu tun, die zugleich als Anlage zum jährlichen Geschäftsbericht dienen kann. Die von uns empfohlene Gliederung folgt der generellen Logik des EFQM-Modells für Excellence. Wir verbinden diese im Rahmen unseres Prozessmodells mit den Anforderungen, welche ein Krankenhaus z.B. nach KTQ(R) - zu beachten hat. Unsere Teilnehmer lernen, ihre hauseigene Variante eines Qualitätshandbuchs/Qualitätsberichts zu entwickeln. Sie nehmen ein praxiserprobtes Muster mit nach Hause; für interessierte Teilnehmer gibt es auch eine Reha-Variante! Einzelheiten zum Training unter


11. Diskussion: Patient = Kunde???

Hier eine (bedenkenswerte) Mail zum Thema und unsere Antwort. Der Schreiber hat die Verwendung seines Namens leider nicht freígegeben.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor kurzem habe ich erstmals Ihren newsletter abonniert. Im letzten newsletter Nr. 80 gab es nun einen Leitartikel, der den Kundencharakter des Patienten in den Vordergrund stellt. Unter anderem findet sich da folgender Satz, den ich gerne kommentieren möchte:

(Zitatanfang) "Wer Markt in der Krankenbehandlung für nicht möglich hält, Wettbewerb nur auf Kinkerlitzchen reduziert und die Kundeneigenschaft des Patienten bestreitet, sollte sich künftig kritisch fragen, ob er im Patienteninteresse nicht besser den Beruf wechselt!" (Zitatende)

Ich bin davon überzeugt, daß das Thema Patienten"rechte", und damit zwangsläufig auch der Patienten"pflichten" vermehrter Diskussion bedarf. Beide Anforderungen kann man bei der Bearbeitung jeweils in verschiedene Kategorien einteilen, etwa Rechte und Pflichten des Patienten gegenüber dem Arzt, gegenüber sich selbst oder gegenüber der (Solidar-)Gemeinschaft. Hier wird sich eine Diskussion entspinnen, die in einzelnen Bereichen des Gesundheitswesens eine deutliche Stärkung des Patienten nach sich ziehen kann, aber genauso wird es in anderen Bereichen eine Stärkung der "Gegenseite" geben müssen, etwa das Recht der Solidargemeinschaft auf Minimierung des Risikos seiner Mitglieder oder "Begünstigten" (z. B. wären hier passende Stichworte "Lebensführung" oder "potentiell gefährliche Sportarten"). Allein aus diesem Grunde sollte eine Diskussion äußerst behutsam und vorsichtig geführt werden, um dem Individuum wie auch der Gesellschaft nicht durch ein zweischneidiges Schwert ungewollt empfindliche Verletzungen zuzufügen.

Die gleiche Behutsamkeit ist allerdings auch - und nun komme ich zu meinem Kommentar zu o.g. Zitat - erforderlich bei der Einforderung der Kundeneigenschaft des Patienten. Kunde kann der Patient in vielen Situationen sein, etwa beim Einholen von Informationen zu Reiseimpfungen, bei Routine-Vorsorgeuntersuchungen oder bei der Besprechung von elektiven Operationsindikationen. Der Patient hat dabei tatsächlich die meisten Eigenschaften, die einen Kunden ausmachen (Freiwilligkeit- Wahlmöglichkeit- Auswahl einer Dienstleistung- Erhalt einer Dienstleistung- Bezahlung). Dabei muß allerdings bereits hier erwähnt werden, daß eine Bezahlung ja in der Regel eben nicht vom Kunden selbst vorgenommen wird, sondern von der Solidargemeinschaft. Damit sind Auftraggeber und Geldgeber nicht identisch und da beide Parteien keinesfalls die gleichen Ziele verfolgen müssen, kann z. B. für den Erbringer der Dienstleitung ein Dilemma entstehen, etwa wenn er aus diesem Grunde einem Patienten -in ihren Worten einem "Kunden"- eine Leistung deshalb nicht im geforderten Maße erteilen darf, weil die Interessen der Solidargemeinschaft als Geldgeber berücksichtigt werden müssen. Ein Stichwort von vielen in diesem Zusammenhang: Konflikte bei der Abwägung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit bei der Medikamentenverordnung). Es gibt im Behandlungsalltag aber mannigfaltige Situationen, in denen der Patient die Eigenschaften, die einen Kunden ausmachen (Freiwilligkeit- Wahlmöglichkeit- Auswahl einer Dienstleistung- Erhalt einer Dienstleistung- Bezahlung) überhaupt nicht aufweist. Am Stichwort Notfallbehandlung lässt sich dies sehr gut erläutern: Ein Skifahrer erleidet in den Alpen einen Skiunfall mit Operationsbedürftigkeit. Er hat in folgenden Punkten keinen Kundencharakter: Die Behandlung ist nicht freiwillig, die Wahlmöglichkeit ist in der Regel nicht gegeben, eine Auswahl der Dienstleitung kann mangels Detailkenntnissen nicht erfolgen, und die Bezahlung erfolgt nicht durch den Patienten. Eine ganz andere Problematik ergibt sich etwa beim Auftreten einer akuten Magenblutung bei bisher unbekanntem Magenkrebs. Welche Freiwilligkeit besteht hier, welche Wahlmöglichkeiten bestehen hier, welche Auswahlmöglichkeit einer Dienstleistung besteht hier und- an diesem Bepsiel möchte ich auf meinen letzten Punkt überleiten- welchen Kundencharakter hat der Patient bei der nach der akuten Blutstillung unvermeidlich folgenden endgültigen Aufklärung über die zugrundeliegende Krebserkrankung?

Es sind in meinen Augen folgende Punkte, die den Kundenbegriff trotz aller Modernität als unangebracht erscheinen lassen: Die Arzt-Patienten-Beziehung ist geprägt von den Begriffen Vertrauen, Empathie ("Wärme"), Schutzbedürftigkeit, Hilfeleistung, Zuwendung, Ehrlichkeit, Offenheit, und natürlich Professionalität. Eine Festschreibung der Beziehung auf eine Kunden-Dienstleiter-Ebene ist zunächst einmal deshalb objektiv falsch, weil völlig unzureichend (könnten Sie tatsächlich einen vor Ihnen liegenden, möglichweise schmerzgeplagten, eventuell weinenden Patienten als Geschäftspartner ansehen?). Aber auch aus der anderen Perspektive gilt dieser weit über eine Kundenbeziehung hinausreichede Charakter: Können Sie sich vor einem Krankenbett einen Dienstleister vorstellen, der professionell die absolute und relative Risikoreduktion einer Krebsoperation auf einem Faltblatt vorlegt und zum vertragsrechlich gewünschten Obduktionsrecht bei Versterben während der Operation Stellung nimmt?

Abschliessend also nochmals zu Ihrem Zitat: "(wer)...die Kundeneigenschaft des Patienten bestreitet, sollte sich künftig kritisch fragen, ob er im Patienteninteresse nicht besser den Beruf wechselt!..."

Ich würde es umgekehrt formulieren: Wer die Kundeneigenschaft des Patienten AUCH NUR IN DEN VORDERGRUND STELLT, sollte sich künftig kritisch fragen, ob er im Patienteninteresse nicht besser den Beruf wechselt! Denn mit etwas Glück erkennt möglicherweise die Gesellschaft noch rechtzeitig den immensen Verlust, wenn die hochsensible Arzt-Patientenbeziehung in eine Dienstleister-Kundenbeziehung verwandelt werden sollte. Das Resultat würde alle erschrecken! Es wäre der Weg der Gesellschaft in weiter zunehmende Kälte und Unpersönlichkeit. Deshalb meine Bitte: Formulieren Sie etwas differenzierter, schreiben Sie etwas vorsichtiger und überlegen Sie gut, WER aus Sicht der Patienten (der Kranken!) tatsächlich aus der Versorgung ausscheiden sollte!

Mit freundlichen Grüßen

-----------------------------------------

Darauf haben wir geantwortet:

Sehr geehrte...,

haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre lange Mail (und Ihr Abonnement)!

Sie haben natürlich (aus der Sicht des Autors dieses Briefes) völlig recht, wenn Sie diejenigen kritisieren, welche die Kundeneigenschaft des Patienten AUCH NUR IN DEN VORDERGRUND STELLEN. In früheren Newslettern (die meisten stehen auf unserer Website) ist zu dem Thema schon sehr viel mehr erschienen, das eher in Ihrem Sinne formuliert sein dürfte. Für sich allein mag der von Ihnen zitierte Text durchaus irreführend sein. Bei genauem Lesen steht darin nicht, was Sie zu recht kritisieren.

Es ist hierzulande leider (schlechte) Mode ("Modernität"?) geworden, den Patienten gedankenlos in einen Kunden umzutaufen und gleich (schlecht) weiterzubehandeln. Das sehen wir beide offensichtlich gleich kritisch.

Im übrigen allerdings würde ich - jenseits allen ideologischen Qualms (z.B. "Solidargemeinschaft" - die verschenkt doch nichts!)- sorgfältig trennen zwischen dem

a) Arzt-Patienten-Verhältnis (im Krankenhaus wohl besser Ärzte und Andere - Patienten-Verhältnis)

b) Vertragsverhältnis zwischen dem Versicherten/Patienten / seiner Krankenkasse ("Kunde")und dem Krankenhaus ("Lieferant")

c) Vertragsverhältnis zwischen Krankenkasse ("Kunde")und Krankenhaus ("Lieferant")

d) Vertragsverhältnis zwischen dem Versicherten ("Kunde")und seiner Krankenkasse ("Lieferant")

e) Verantwortung des Einzelnen (als Bürger, Versicherter, Patient) gegenüber der Gesellschaft (et vice versa)

In jedem Fall gibt es für beide Seiten andere Rechte und Pflichten, über die zu Recht diskutiert werden müßte. Ihre Beispiele dazu sind mir voll plausibel! Mir ging es im Text ausschließlich um das Verhältnis zwischen dem Patienten und dem Krankenhaus (und dessen Angehörigen). Hier hat der Patient im Behandlungsvertrag festgeschriebene Pflichten, aber auch - hierzulande aus den unterschiedlichsten Gründen viel zu sehr vernachlässigte - Rechte (siehe dazu beispielsweise www.hospitalconnect.com/aha/resource_center/resource/resource_pbill_of_rights.html).

Solange der Patient nicht so krank ist,dass er gar nichts mehr merkt, kann das Verhalten der Krankenhausbeschäftigten - auch der Ärzte! - sehr wohl dazu beitragen, dass der Patient sich hier so wohl (wie angesichts seiner Erkrankung möglich) fühlt, dass er nicht "bei der Aufnahme seine Persönlichkeit abzugeben" hat, "ständig im Mittelpunkt steht, also stört" und im Falle einer Panne darüber am besten nicht ehrlich informiert wird, sondern als Partner ernstgenommen und auch so "behandelt" wird. Nach meinen Beobachtungen (seit 1971) stehen im Selbstverständnis der Beschäftigten im deutschen Krankenhaus diese selbst, ihr Fach oder ihre Berufsgruppe, aber kaum je der Patient im Mittelpunkt. Weder als Vertragspartner, der z.B. ein selbstverständliches Recht auf ausführliche Information (häufigster Kritikpunkt!), auf ein Vermeiden bei sorgfältigem Arbeiten vermeidbarer Behandlungsfehler, eine menschenwürdige Unterkunft und Verpflegung etc. hat. Wenn es auch noch gelingt, neben (hoffentlich) Professionalität tatsächlich in jedem Fall und zu jeder Zeit zuverlässig "Vertrauen, Empathie ("Wärme"), Schutz.., Hilfeleistung, Zuwendung, Ehrlichkeit, Offenheit" zu bieten, ist das Krankenhaus, sind seine Ärzte großartig! Das muß das Krankenhaus den hier Tätigen leicht(er) machen; doch das ist ein anderes Thema!

Jeder Patient (oder sein zuweisender Arzt) hat zumeist die Wahlmöglichkeit zwischen mehreren Krankenhäusern / Leistungserbringern. Künftig werden Krankenhäuser, speziell Universitätsklinika - aus welchen Gründen auch immer - unter massiven finanziellen Druck geraten. Es kann für jedes Krankenhaus (und seine Beschäftigten) in Zukunft also von existenzieller Bedeutung sein, dass möglichst viele Patienten im Bedarfsfall dessen Dienste und nicht die des Nachbarkrankenhauses in Anspruch nehmen. Dazu können die dort Tätigen, speziell die Ärzte und Pflegekräfte, massiv beitragen.

Insoweit ist es völlig selbstverständlich: "Wer die Kundeneigenschaft des Patienten AUCH NUR IN DEN VORDERGRUND STELLT, sollte sich künftig kritisch fragen, ob er im Patienteninteresse nicht besser den Beruf wechselt! Denn mit etwas Glück erkennt möglicherweise die Gesellschaft noch rechtzeitig den immensen Verlust, wenn die hochsensible Arzt-Patientenbeziehung in eine Dienstleister-Kundenbeziehung verwandelt werden sollte. Das Resultat würde alle erschrecken! Es wäre der Weg der Gesellschaft in weiter zunehmende Kälte und Unpersönlichkeit". Das sehe ich wie Sie!

Mir scheint, wir müssen - nicht nur Sie und ich - hierzulande viel mehr miteinander kommunizieren, um das Krankenhaus der Zukunft (für die Patienten und die Beschäftigten) zu einem sehr viel menschenwürdigeren Platz zu machen, als dies heute der Fall ist. "Hätten wir eine gütige Fee, die uns per Zauberspruch dabei hülfe, die heutige Verschwendung von Zeit und Geld in jedem deutschen Krankenhaus wenigstens teilweise zum Nutzen der Patienten (und der Beschäftigten) zu beseitigen, wäre schon viel geholfen. Ich wünsche Ihnen schöne Feiertrage und ein gutes Neues Jahr!

Mit freundlichen Grüßen



Wie seit etlichen Jahren üblich, bieten wir damit neben der fundierten Vermittlung der dem jeweiligen Thema zugrunde liegenden Theorie konkrete Arbeitshilfen für die unmittelbare Anwendung des Gelernten! Einzelheiten zu allen Trainingsprogrammen finden Sie auf unserer Website

www.hmanage.de . Ebenfalls auf der Website finden Sie neben der Möglichkeit, diesen Newsletter kostenlos zu abonnieren, eine wachsende Sammlung nützlicher Dokumente und Links, empfehlenswerte Bücher zum besseren Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens samt der Möglichkeit, sie bei uns sogleich "per Knopfdruck" (über Amazon) zu bestellen.

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die rasch immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

Unsere Adresse / Website

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
Nestorstr. 11
10709 Berlin
hildebrand(at)hmanage.de
www.hmanage.de

USt-IdNr.: DE 136617359


"Kleingedrucktes"

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten H&P-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems interessant sein.

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere, dauerhafte Informationen und Literaturhinweise finden Sie auf unserer Website www.hmanage.de.

Unsere Auswahl erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Anlagen püfen wir mit dem jeweils neuesten Virenprogramm. Haften können wir für eine Virenfreiheit allerdings nicht. Die Verwendung jeder hier wiedergegebenen Information ist ausdrücklich erwünscht. Eine Nachricht darüber und über den erzielten Nutzen würden wir allerdings sehr begrüssen. Für den Wahrheitsgehalt von Dritten übernommener Nachrichten können wir keine Verantwortung übernehmen.

Wichtiger Hinweis zu allen Links: Mit Urteil vom 12.05.1998 - AZ 312 O 85/98 - hat das LG Hamburg entschieden, dass der Veröffentlicher durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. zu verantworten hat. Dies kann laut LG Hamburg nur dadurch vermieden werden, dass er sich ausdrücklich von den Inhalten distanziert. In diesem Sinne machen wir ausdrücklich deutlich, dass wir keinerlei Einfluss auf die Inhalte und die Gestaltung der Websites haben, auf die wir durch einen Link hinweisen! Im Sinne des Urteils distanzieren wir uns von allen Inhalten der verlinkten Seiten und machen uns den Inhalt nicht zu eigen!

Falls Sie an unserem Newsletter kein Interesse haben sollten, schicken Sie uns bitte eine kurze e-mail. Ihre Adresse wird dann unverzüglich gelöscht. Auf Wunsch nehmen wir gern weitere Interessen kostenlos in unseren Verteiler auf: Schreiben Sie bitte an

 

dh(at)hmanage.de

www.ktq.de!).
Wer sich dagegen einer Zertifizierung nach EN ISO 9000 verschrieben hat, verfügt schon bald über - zumindest vom Volumen her - eindrucksvolle Ordner, gefüllt mit viel Papier, welche die Prozesse der Organisation nach aufwändiger Vorarbeit normgerecht (und bis zur Re-Zertifizierung erfahrungsgemäß ebenso ungelesen wie voraussichtlich der KTQ-Qualitätsbericht) dokumentieren - mit oder ohne Zertifikat. www.hmanage.de (pdf-download). Unser bisheriger Preis bleibt auch hier bestehen!
www.hmanage.de (pdf-download).

* Wechsel des Fallbeispiels im Interesse des optimalen Trainingserfolgs vorbehalten
26.-27.06.03:
25.06.03:

,
Deutscher Krankenhaus Verlag (nicht bei AMAZON!) www.hmanage.de!www.JCAHO.org! hmanage Newsletter 53 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 85 - (+++) Neu! STR Strategisches Management im Krankenhaus
Disease Management (DMP), externe Vernetzung, Festpreise in der Form von DRGs, "ambulant vor stationär!" usw. werden das deutsche Krankenhaus in naher Zukunft sicher kräftig durcheinanderschütteln. Einhergehend damit dürften zunehmend tatsächliche Nachweise ihrer Qualität verlangt werden. Und das ist - bei allem hinhaltenden Taktieren - letztlich vor allem die Ergebnisqualität der Krankenbehandlung! Das derzeitige Anspruchsniveau der Ergebnisse der Qualitätssicherung von Fallpauschalen und Sonderentgelten (BQS - auf dem richtigen Weg!) oder gar von KTQ(R) 4.0 (Qualität des Produktes leider angesichts des öffentlichen Anspruch alles andere als zufriedenstellend) hat damit wahrlich wenig zu tun.
Die Signale stehen auf Veränderung - was immer die (immer noch) leisetreterische Krankenhauspolitik im Lande - gleich welcher Couleur - den Leistungserbringern an konkreten Veränderungen abverlangen wird. Je weniger im Konsens dabei herauskommt, desto sicherer ist in kürzester Zeit die nächste "Gesundheitsreform"!
Eine solche Entwicklung erfordert unbedingt eine weit vorausschauende Unternehmensstrategie aus einem Guß: Welche Ansätze der Kundenorientierung, des Marketing, des strategischen Management und der Mitarbeitermobilisierung können heute als international erprobt und zielführend gelten? Bloßes "Lehrbuchwissen" - so z.B. zur Portfolio-Technik überhaupt vorhanden - reicht zur Beantwortung dieser Fragen so wenig aus wie ein "Marketing" mittels inhaltsleerer Qualitäts-"Gütesiegel"! So etwas platzt wie eine Seifenblase, wenn die "Kunden" erst spitz kriegen, dass sie an der Nase herumgeführt werden! Und das ist nur eine Frage der Zeit - dank Internet voraussichtlich einer sehr kurzen.
Was können wir also aus der Enwicklung von Theorie und Praxis des strategischen Management von erfolgreichen Einrichtungen des Gesundheitswesens lernen, vor allem von jenen exzellenten Medical Centers in den USA, die sich im Mutterland des Wettbewerbs im Gesundheitswesen an die Spitze der Entwicklung gesetzt haben, ohne dabei in kontraproduktive "amerikanische Verhältnisse" zu verfallen? - Uns geht es also nicht um die Vermittlung der amerikanischen Kultur, sondern von amerikanischen Know-hows.
Am Ende des Tages verfügen Sie über die Grundlagen für "Ihr" strategisches Management. Wenn Sie sich auch noch auf die Umsetzung der Strategie im eigenen Hause vorbereiten wollen, buchen Sie dazu unseren zweiten Strategiebaustein BSC!
Diese (erste) Veranstaltung kostet Sie nur 350 € + MWSt.! Einzelheiten unter 14.05.03:

http://www.npsf.org/ National Patient Safety Foundation

http://www.akdae.de/49/982_2003_009.html) zur Positivliste abgegeben. Darin wird betont, dass eine Positivliste in vernünftiger Form unterstützt wird, weil sie zur rationalen Arzneimitteltherapie beitragen kann. Bitte informieren Sie sich auch z.B. unter Kardiologie Uni Koeln http://www.medizin.uni-koeln.de/kliniken/innere3/Publikationen/Positivliste/positivliste.html .

Diese Unterschriftenaktion ist eine von der Industrie und von Interessengruppen unabhängige ärztliche Initiative zur Sicherung rationaler Therapieprinzipien. Wir erheben damit Einspruch gegen die neue Belastung der gesetzlichen Krankenkassen und fordern dazu auf, Homöopathika, Phytotherapeutika und Anthroposophika aus der Positivliste zu streichen. Dies schließt die Möglichkeit der Verschreibung solcher Arzneimittel zu Lasten der Patienten oder einer kostendeckenden Zusatzversicherung nicht aus. Es gibt keine "besonderen Therapierichtungen", sondern nur Therapien mit bzw. ohne bewiesene Wirksamkeit.

Bitte unterstützen Sie unsere Aktion, indem Sie Ihre Unterschrift elektronisch über die Internetseite www.konsequente-positivliste.de abgeben. Die gesammelten Unterschriften werden wir publizieren und rechtzeitig den Entscheidungsorganen übermitteln.

Das Gesetzgebungsverfahren wird von Regierungsseite mit großer Eile betrieben. Bitte zögern Sie deshalb nicht lange. Leiten Sie bitte diese E-Mail im Schneeballsystem an möglichst viele ärztliche Kolleginnen und Kollegen weiter.

Mit Dank und kollegialen Grüßen - Initiative Konsequente Positivliste" gathered in Washington this week for their second annual meeting to discuss highlights of their ongoing research, lessons learned, and the best ways to make sure their findings are being put to use by practicing clinicians, hospital officials, and others. Several grantees also joined AHRQ Director Carolyn Clancy, M.D., at briefings for the media and for Capitol Hill staff. Articles from the media briefing about several patient safety projects, including the newly launched AHRQ WebM&M site at

http://www.ahrmm.org .http://www.aha.org/ and click on "Disaster Readiness," then "What's New."www.ahrmm.org http://www.ahrmm.org http://www.jcaho.org ..

2. (AHA) JAMA*: Vermeidbare Medikationsfehler im ambulanten Bereich http://jama.ama-assn.org.

Wir haben uns entschlossen, unsere offenen Trainings mit dem Ende des 1. Halbjahrs 2003 nicht mehr anzubieten. (Inhouse-Trainings sind von dieser Entscheidung nicht berührt!) Wer also - dem glänzenden Ruf unserer Veranstaltungen folgend - daran denkt, sein EFQM-Assessor-Training(1. Baustein AT am 24.-26.03. und am 21.-23.05.03) oder ein EFQM-Self-Assessment-Training (2. Baustein SAT am 27.-28.03.03), unser hoch gelobtes Intensivtraining zur Anwendung der Balanced Scorecard (BSC am 15.05.-16.05.03), Anregungen zum Erstellen eines (KTQ-kompatiblen) integrierten Qualitätshandbuchs/ Qualitätsberichts (QHB am 28.05.03) oder unsere jahrzehntelangen professionellen Erfahrungen mit dem Prozessmanagement (PRO am 25.06.03) sowie unser - gerade anhand amerikanischer Praxiserfahrungen mit hohem Aufwand neu gestaltetes - Intensivtraining zur sinnvollen Vorgehensweise beim Einrichten Klinischer Pfade ("Clinical Pathways" KLP am 26.-27.05.03) ) mit dem Trainer noch live miterleben möchte, möge sich sputen! Der Platz ist begrenzt.

Hinweis:

Wir steigern den Nutzen unserer beiden Strategie-Trainings vom 14.-16.05.03 noch weiter: Dort werden wir kostengünstig neueste Praxiserfahrungen und Erkenntnisse vom 2. Healthcare Summit 2003 einfließen lassen, auf dem wir im April in den USA die eigenen Kenntnisse auffrischen werden. Wer Lust hat, sich gleich selbst vor Ort zu informieren, sehe sich an, was ihn dort erwartet:

9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

10. Unser Trainingsprogramm 2003

11. Diskussion: Patient = Kunde???

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie - gestützt vor allem auf englischsprachige Quellen aus aller Welt - "grenzüberschreitende" Informationen / Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Einrichtungen im Gesundheitswesen: Als - mit Quellenangabe frei verwendbare - Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads. Ziel: Erkenntnisgewinne für die eigene Arbeit und damit für ein besseres Gesundheitssystem. Was hierzulande als unmöglich gilt, ist woanders oft längst realisiert! - Gänzlich ohne Scheuklappen und mit offenem Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus unseres "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kostenlos.