Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

hmanage-Newsletter 96

28.03.03

Motto des Tages:

"Es reicht nicht zu wissen, man muß es auch können, es reicht nicht zu können, man muß es auch tun!"

 


(Johann Wolfgang Goethe)

Unser heutiger Inhalt

1. Leitartikel: Sind wir mit unseren Qualitätsvorstellungen etwa auf dem Holzweg?

2. (QZ) Excellence Barometer legt Lücke zwischen Selbsteinschätzung und Erfordernissen offen

3. (ASQ-Chat) Warum provoziert "Qualität" so viele negative Reaktionen?

4. (AHA) Fast ein Drittel aller US-Amerikaner unter 65 in den Jahren 2001/02 irgendwann ohne Krankenversicherung

5. (AHA) 2003 Healthcare @Work Survey: Offene Mitarbeiterbefragung im Gesundheitswesen

6. (AHA) Tipps zum Vermeiden von Medikationsfehlern in der Ersten Hilfe

7. (AHA) Health Affairs widmet sich in Heft March/April 2003 schwerpunktmäßig Qualitätsverbesserungen

8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links (siehe auch unter www.hmanage.de!)<//a>

Neu!

http://www.bscol.com/bscoldata/HC2003.pdf. (Leider keine Prozente!)


Hier die Einzelheiten:

1. Leitartikel: Sind wir mit unseren Qualitätsvorstellungen etwa auf dem Holzweg?Nähmen wir uns den Inhalt der Flut von Büchern und Aufsätzen, Kongress- und Seminarangeboten zum Maßstab, deren Auswertung wir uns nun schon antun, seitdem "Qualität" in Deutschland vor einigen Jahren vom Himmel gefallen ist, ..
@ würden wir uns endlich danach richten, was die deutsche Selbstverwaltung und sonstige "offizielle" Instanzen als "Qualitätssicherung" in der ambulanten und stationären Akutversorgung, in der Reha und in der Pflege sich in Sachen Qualität auf die Fahnen geschrieben zu haben scheinen, ..
@ würden wir endlich auch den Opportunismus aufbringen, mit dem etliche, eigentlich intelligente Menschen mit angesehenen Titeln und Ämtern durch ihr Handeln die offensichtliche Verschwendung knapper Mittel unterstützen.....
2. (QZ) Excellence Barometer legt Lücke zwischen Selbsteinschätzung und Erfordernissen offen

Im QZ-Heft 3/2003 findet sich ein lesensweter Artikel über das Excellence-Barometer in Deutschland. Hier das Fazit:

* Das Top-Management in mittelständischen und großen Unternehmen zeichnet sich in erster Linie durch hohe fachliche und technische Kenntnisse aus. Der betriebswirtschaftlich gebildete Allrounder mit Gespür für das Menschliche ist in den Unternehmensspitzen immer noch rar.

* Dieser einseitige fachliche Background der Führungskräfte zieht eine Überbewertung der Produktqualität für den Unternehmenserfolg und eine mangelnde systematische Außensicht auf das eigene Unternehmen nach sich. Konsequenz: Die tatsächlich relevanten Erfolgsfaktoren werden vernachlässigt, die eigene Position zu positiv eingeschätzt und hausgemachte Ursachen für bestehende wirtschaftliche Probleme verkannt.

* Wo die entscheidenden Stellschrauben für die Zukunftsgestaltung zu finden sind, zeigen die erfolgreichen Unternehmen. Sie setzen neben einer hohen Qualifizierung ihrer Führungskräfte auf eine konsequente Mitarbeiterorientierung und schaffen somit die Voraussetzung für eine dauerhaft hohe Kundenzufriedenheit.

* Der konsequente Einsatz von Qualitätsmanagement-Systemen wäre geeignet, eine stabile Grundlage für einen dauerhaften Unternehmenserfolg zu schaffen, denn sie fokussieren jene qualitätsfördernden Instrumente, die sich als erfolgsrelevant erwiesen haben. Der Großteil der Unternehmen führt QM-Systeme allerdings nur unter Druck ein und setzt sie nicht konsequent um - so stellen sie nur einen weiteren Kostenfaktor dar.

Einzelheiten zum Thema unter

http://www.qm-infocenter.de/qm/overview_basic.asp?task=4&basic_id=2322825947-114, www.excellence-barometer.de/ .

Anmerkung: Die Ausführungen lassen sich mit einiger Sicherheit nahezu 1:1 auf das deutsche Gesundheitswesen übertragen!


3. (ASQ-Chat) Warum provoziert "Qualität" so viele negative Reaktionen?

"Perhaps what needs to be asked is "Why has the word Quality garnered such negative connotations?" Unless we answer that question, any substitute word or phrase will, eventually, gather the same baggage. As experienced improvement individuals, we can all recount those experiences and recall reasons why these negative connotatons came to be:

- Lack of leadership commitment to the program

- Quality as an unsophisticated reporting activity and administrative burden

- Quality as a banner-waving activity

- Prescribed metrics and reporting requirements with no feedback to the originator

- Failure to identify meaningful initiatives

- Failure to engender wholesale commitment to initiatives prior to deployment

- Initiatives dying on the vine when the going gets tough

- General loss of credibility with the quality program/office

I could go on and on, as I'm sure we all could...."

Anmerkung: Im deutschen Gesundheitswesen gibt es noch einen weiteren Grund: Unter dem Etikett wird (noch mehr) eitler Unfug getrieben als Nutzen gestiftet! Kein Wunder also, wenn viele "Abstoßungsreaktionen" zeigen!


Roughly 75 million Americans under age 65 were uninsured sometime in 2001 and 2002, according to a report released today by The Robert Wood Johnson Foundation at the kickoff for Cover the Uninsured Week. Nearly two-thirds of these non-elderly Americans were uninsured for at least six months and nearly one-quarter for the two-year period, the report indicates. AHA is a partner in Cover the Uninsured Week March 10-16, along with the RWJF, California Endowment, W.K. Kellogg Foundation and a diverse array of national business, health care and other organizations that have worked for the past three years to educate the public and national leaders about the uninsured. Sister Mary Roch Rocklage, AHA immediate past chair and chairperson of the board of directors for the Sisters of Mercy Health System in St. Louis, participated in the campaign kick off in Washington.

"Everyday, women and men who work in America's hospitals see what happens to their friends and neighbors who don't have insurance," she said. "Often, these folks arrive in emergency departments sicker, and with worse conditions, than those with health coverage." For a list of the week's activities and a copy of the report, go to

Anmerkung: Mit dem Ausweis der Zahl der Nichtversicherten ist es in Amerika wie bei uns mit der Mitternachtsmeldung. Gezählt werden Alle, die an einem bestimmten Stichtag ohne Krankenversicherung sind. Da diese weitaus überwiegend an den Arbeitsvertrag gebunden ist, fallen alle heraus, die zum Stichtag gerade wechseln. Für die Gratis-Versicherung der über 65-Jährigen (Medicare) und der Armen (Medicaid) sowie für die Zahlung von Sozialhilfe gilt das Gleiche. Das tut ein zweistelliger Prozentsatz der eigentlich Berechtigten - aus welchen gründen auch immer - nicht.


5. (AHA) 2003 Healthcare @Work Survey: Offene Mitarbeiterbefragung im Gesundheitswesen

All health care employees are invited to complete the fourth annual Healthcare @Work survey at

Anmerkung: Wer veranstaltet so etwas einmal auch bei uns?


6. (AHA) Tipps zum Vermeiden von Medikationsfehlern in der Ersten Hilfe

U.S. Pharmacopeia (USP) .. announced recommendations for health care practitioners aimed at preventing medication errors in hospital emergency departments. ... For more, go to


7. (AHA) Health Affairs widmet sich in Heft March/April 2003 schwerpunktmäßig Qualitätsverbesserungen

Articles in the March/April issue of Health Affairs examine various aspects of the ongoing quest for quality in health care. ... For more, visit


8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links

http://www.basys.de/ Die Gesellschaft, die uns (und die Bundesregierung) mit internationalen Vergleichsstatistiken versorgt

http://www.inquiryjournal.org/ Inquiry, eine der interessantesten Zeitschriften zum Gesundheitsmanagement

http://www.sgbs.ch/sgbs/ St. Galler Management & Business School

http://www.webmd.com/ Eines der erfolgreichsten Gesundheitsportale der Welt

http://www.emsa.ca.gov/ California Emergency Medical Services Authority

http://hca.hcahealthcare.com/ HCA - Amerikanischer Betreiber von >200 Krankenhäusern

http://www.phad.de/ Verein Public Health Absolventen Deutschland (PHAD) e.V.

http://ec.hcahealthcare.com/cpm/DRGwk.pdf HCA-Selbstverpflichtung zur korrekten Abrechnung von DRGs

http://www.who.dk/observatory/toppage The European Observatory on Health Care Systems: Systemvergleiche

http://www.zeit.de/2003/12/Kunstfehler-Friedl Aus den richtigen Leben..

http://www.hiethics.com/ Hi-Ethics, Inc., or Health Internet Ethics, unites the most widely used health Internet sites supporting high ethical standards

http://www.ismp.org/ The Institute For Safe Medication Practices (ISMP)


9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung sowie weitergehende Information durch Anklicken des Amazon-Button auf unserer Website bzw. des Titels - soweit in unsere Empfehlungsliste aufgenommen - im Buchverzeichnis unserer ständig aktualisierten und weiter ausgebauten Website

Stapf-Finé / Schölkopf, Die Krankenhausversorgung im internationalen Vergleich - Zahlen, Fakten, Trends

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft neigt von jeher dazu, die Situation des deutschen Krankenhauses im Weltvergleich "schönzureden". (Vielleicht lernen ihre Oberen ja im Sommer in San Francisco, dass man das auch ganz anders sehen kann..

Also sollte man den Rest des Inhalts vorsichtshalber mit der Kneifzange anfassen. - Andererseits hat BASYS (siehe unten unter Links) die Daten geliefert. Das macht die Sache gleich wieder seriöser. Die schreiben wenigstens in ihre Vorworte: "Internationale Daten nur sehr bedingt vergleichbar!" Hier die Grobgliederung der Broschüre:

1. Ziel, Inhalt und Konzeption der Broschüre
2. Kurzdarstellung des Gesundheits- und Krankenhauswesens der einzelnen Länder
3. Das System der Krankenversorgung
Organisation der stationären Versorgung
Krankenhausplanung
Investitionskostenfinanzierung
Vergütung der stationären Versorgung
4. Ergebnisse und Schlußfolgerungen
5. Übersichtstabellen

Schon die - durch die Brille der vergleichsweise merkwürdigen deutschen Realität gesehene - Unterteilung der meisten Gliederungspunkte in "Länder mit .. nationalem Gesundheitsdienst, .. regionalisiertem Gesundheitsdienst, .. überwiegender Steuerfinanzierung, .. überwiegend beitragsfinanzierter Krankenversicherung und "Privatversicherungsmodell mit staatlicher Grundsicherung" ist wenig erleuchtend, weil sich kreuz und quer überschneidend. Besser wäre z.B. eine Unterteilung nach dem Grad der staatlichen Reglementierung gewesen. Dann (und bei hinreichender Sachkenntnis) fiele auch manche Charakterisierung wie (die USA) "am stärktsten liberalisiert" wesentlich schwerer. Oder meinten die Autoren "neoliberal"? Das machte wenigstens ihren Ausgangspunkt klarer!

Die Beschreibungen der Systeme und der Organisation sind, soweit wir dies beurteilen können und überhaupt etwas ausgeführt ist, vergleichsweise zutreffend. Sie wirken allerdings - weil in sich nicht gleichartig strukturiert - etwas zusammengewürfelt, als würde über jedes Land berichtet, was man "eben so weiß". Die Ausführungen zur Art der "Krankenhausplanung" und zur "Investitionskostenfinanzierung" erscheinen (für den Rezensenten) wenig erhellend. Zur inhaltlichen Beurteilung fehlt ihm für etliche Länder die Detailkenntnis. Die Verhältnisse in den USA, die er seit bald 30 Jahren sehr genau kennt, werden allerdings nur bedingt zutreffend dargestellt.

Die dualistische Abgrenzung der "Vergütung der stationären Versorgung" von der "Investitionskostenfinanzierung" führt in der Beschreibung zu merkwürdigen Brüchen. Die Beschreibung der USA beschränkt sich fast vollständig auf die staatlichen Finanzierungssysteme ("Privatversicherungsmodell"??) und unterschlägt beispielsweise gänzlich den wachsenden Anteil von Managed Care in der Routineversorgung bei den "normalen, nicht vom Staat Versicherten. Die Bezahlung Unversicherter (indigent persons) fehlt gänzlich! (Die zitierte HCFA heißt übrigens - wie unsere Leser wissen - seit Beginn der Bush-Administration CMS). "Die Unzufriedenheiten mit managed care.." sind schon sehr aus dem Zusammenhang gerissen und als Gesamteinschätzung irreführend bzw. schlicht falsch. Wie andere Details auch. "Das Nebeneinander von Kostenträgern führt auch dazu, dass Kosten zwischen den Kostenträgern verschoben werden können", kennzeichnet nicht nur die USA, sondern auch jedes andere System. Warum fehlt dieser Hinweis z.B. in Deutschland?

Geradezu abstrus wird es bei den eigentlichen, nämlich zahlenmäßigen Vergleichen (Kapitel 4): Gleich der erste Absatz stellt die Kritik in der allseits bekannten Weise am deutschen Krankenhaus in Frage. Die Autoren halten sich in ihren Ausführungen selbst nicht an ihr - völlig zutreffendes - Postulat: "Die Beantwortung von Fragen zur Ausgabenintensität und zur Wirtschaftlichkeit .. setzt Vergleichsmaßstäbe voraus". Die Kritik der Autoren an den Kritikern des deutschen Systems ("oft sehr frei von Empirie und Kenntnisen über andere Gesundheitssysteme") schlägt auf sie selbst zurück:

Zunächst einmal werden die Grenzen internationaler Vergleiche zutreffend genannt. Dann wird - ohne Beleg oder Kurzbeschreibung der Methode - behauptet, BASYS hätte die Vergleichbarkeit hergestellt. (Die Website des - unscharf zitierten - The European Observatory on Health Care Systems finden Sie unter Links). Für die USA wissen wir z.B. von der HFMA, dass dort Krankenhausinvestitonen irrwitzigerweise doppelt einfließen - als Zahlungsstrom und als Abschreibung! Dann folgen etliche Tabellen:

Deutschland liegt 1999 bei den erfaßten Gesundheitsausgaben nach wie vor im Spitzenfeld, nicht aber (vermeintlich) bei den Krankenhausausgaben. Es bleibt das Geheimnis der Autoren zu belegen, wie sie international stationäre und ambulante Krankenhausleistungen abgegrenzt haben. Woanders schreiben sie nämlich, dass im Krankenhaus überall auch große Teile der ambulanten Leistungen erbracht werden. Solange das nicht klar ist, sind auch der Anteil am BIP und dessen Veränderung kaum aussagefähig.

Bei der (langsam weltweit sinkenden) Zahl der Krankenhausbetten je 1000 Einwohner gehört Deutschland wiederum zur Weltspitze. Um diese für die Versicherten unerfreuliche Tatsache einzunebeln, werden für Großbritannien und Spanien Wartezeiten dokumentiert (leider - was nur fair wäre - ohne Vergleich der Gesundheits- bzw. Krankenhauskosten/je Bürger). Auch bei den Krankenhausfällen je 100 Einwohner liegen wir schon 1999 weltweit im oberen Drittel. Bei der durchschnittlichen Verweildauer steht Deutschland ganz oben (von 20 Ländern an vierter Stelle). Da hilft auch kaum der Verweis auf den Abbau (von 12,6 in 1990 auf 9,4 in 1999). Denn die Position in der Rangfolge ändert sich dadurch leider nicht. In Finnland liegt 1999 die Verweildauer bei 4,1 Tagen, in den USA bei 5,9 Tagen!

Ein internationaler Vergleich der Schwere der Erkrankung der Patienten in den Krankenhausbetten fehlt. Damit ist auch die viertgünstigste Position im Vergleich bei den Krankenhauskosten (unter diesmal nur 12 Ländern; warum?) nur von geringem Nutzen. Von den USA wissen wir z.B., dass das Gros der Krankenhauspatienten bei uns auf der Intensivstation läge. Wie kann man da guten Gewissens die eigenen Fallkosten als vergleichsweise positiv darstellen? Weil man nichts verändern will?

Dafür leisten wir uns so wenig Krankenhauspersonal, dass wir in diesem Punkt je 1000 Einwohner in der Rangfolge an die viertletzte Stelle gelangen. Die Autoren zeigen nicht einmal ein schlechtes Gewissen, wenn sie dazu auch noch stolz schreiben: "Diese vergleichsweise geringe Personalausstattung trägt dazu bei, dass sich die Krankenhausausgaben in Deutschland nur im Mittelfeld bewegen".

Die vergleichenden Ausführungen zur Krankenhausplanung, zur Investitionsfinanzierung und zur Vergütung der Krankenhausleistungen käuen nur wieder, was wir schon vorher gelesen haben. Beim der Patientenzufriedenheit (aus dem Jahre 1994; warum hier so alte Zahlen?) steht Deutschland im europäischen Vergleich recht gut da, leider allerdings auch bei den Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben. Leider fehlt, was denn da genau verglichen wurde. Da kann erfahrungsgemäß viel Unfug passieren!

Die unkommentierten Vergleichstabellen am Ende des Bändchens halten wir trotz aller Mängel gleichwohl für so nützlich, dass wir die ganzen Versuche, unser Krankenhauswesen "schönzureden" fast verzeihen würden, wenn sie Verantwortliche im deutschen Krankenhaus nicht dazu verleiten würden, weiter - wiederum im Weltvergleich - im Tiefschlaf zu verharren! Dass die DKG nicht an der Spitze des Fortschritts steht, müssen wir zähneknirschend hinnehmen. (++) - (---) = <(0)


10. Unser offenes Trainingsprogramm für das 1. Halbjahr 2003 in Berlin

Wir haben unser hoch gelobtes Trainingsprogramm "im Endspurt" noch weiter verbessert - und natürlich aktualisiert, wo dies die politische Entwicklung im Lande erforderlich macht. Ab Ende Juni wird es nur noch aus maßgeschneiderten Inhouse-Trainings bestehen. Wir konzentrieren uns dabei weiterhin auf das Management von Gesundheitseinrichtungen, speziell von Krankenhäusern und Reha-Kliniken. Unsere letzten offenen Veranstaltungen bieten Ihnen folgende Themenschwerpunkte:

www.hmanage.de (pdf-download)Hochaktuell: BSC Balanced Scorecard praktisch einführen

BSC - aber richtig! Die Balanced Scorecard (BSC) ist eben kein Kennzahlensystem - auch wenn selbsternannte "Experten" dies hierzulande noch so häufig mündlich und schriftlich verkünden mögen. Die BSC ist eine strategisches Werkzeug zur Umsetzung der Unternehemensstrategie!
Wir bieten hiermit anhand einer realen Fallstudie einen praxisgerechten "Kochbuch"-Kurs zur Vorbereitung der Balanced Scorecard in der eigenen Organisation. Auf der Grundlage
a) einer seit Erstveröffentlichung in HBR jahrelangen intensiven Befassung mit der gesamten Materie des Strategischen Management und der Balanced Scorecard anhand der internationalen Originalveröffentlichungen, speziell solchen zum Gesundheitswesen
b) der vor-Ort-Aus- und Fortbildung des Trainers durch die Organisation der BSC-"Erfinder" Norton und Kaplan (neuester Vor-Ort-Input im April 2003!)
c) einer Praxis-Fallstudie aus dem niederländischen Gesundheitssystem.
Wir verbinden die Balanced Scorecard mit dem EFQM-Modell für Excellence - ein Weg, den auch die EFQM branchenneutral selbst beschreitet. Unser Fokus ist zusätzlich das Gesundheitswesen.
Nach zwei Tagen verstehen die Teilnehmer, welchen Nutzen eine BSC für Ihre Einrichtung wirklich stiften kann (in den aktuellen Veröffentlichungen zum Thema steht leider viel Unsinn, der in Dritt- und Viert-Veröffentlichungen auch noch vervielfacht wird!). Sie können für ihr Haus dessen eigene BSC entwickeln und diesen Ansatz sinnvoll mit dem EFQM-Modell für Excellence (aber auch - wenn man dies von Ihnen erwartet - z.B. mit KTQ) verbinden.
Die BSC ist - richtig angewandt - ein mächtiges Werkzeug, um die Strategie der eigenen Organisation (z.B. im Zusammenhang mit der Umstellung auf DRGs) in zielführende Handlungen und tatsächliche Ergebnisse umzumünzen. Die Veranstaltung im Mai wird schon die vierte (überarbeitete) Wiederholung sein!
Wenn Sie sich nicht nur auf den Rahmen, sondern auch auf dessen konkrete Ausfüllung in der Krankenbehandlung mittels klinischer Pfade vorbereiten wollen, buchen Sie dazu am besten auch unseren zweiten Prozessbaustein "Klinische Pfade"!
Unser Preis für diesen (ersten) Baustein bleibt einschließlich ausführlicher Materialien auch 2003 gleich: Sie zahlen weiter nur mit 650 € + MWSt.!

15.-16.05.03: Einzelheiten unter www.hmanage.de (pdf-download).Aktualisiert: PRO Prozessmanagement richtig anwenden

Ein professionelles ganzheitliches Prozessmanagement ist weitaus mehr als "Kästchen malen und Pfeile dazwischen machen"!
In diesem Training wird vor dem Hintergrund von nahezu 30 Jahren Praxis das Prozessmanagement (beispielhaft) für das Krankenhaus in höchst praxisnaher Weise vermittelt. Es wird dort anhand von vielen Beispielen gezeigt, wie - beginnend mit dem Kernprozess, der Krankenbehandlung - schrittweise die arbeitsteiligen Prozesse aus ganzheitlicher Sicht so organisiert werden können, dass
- alles für ein erstklassiges Ergebnis Notwendige (Nutz- und Stützleistung) weiterhin und möglichst immer besser geschieht als heute
- und Überflüssiges (Blind- und Fehlleistung) sukzessive weggelassen wird.
Das (und nur das) ist in der Krankenbehandlung Qualität! Besonders dann, wenn sich die angestrebten Ergebnisse nicht auf die Krankenbehandlung beschränken, sondern die Inhalte aller vier Ergebniskriterien des EFQM-Modells für Excellence einschließen.
Die Teilnehmer üben vor dem Hintergrund eines Prozessmodells für das Gesamtgeschehen mit Papier und Bleistift ein zielführendes Vorgehen des Prozessentwurfs, der Prozessentwicklung und -dokumentation sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung eines einmal fixierten Prozesses.
Am Rande werden nützliche Computer-Werkzeuge vorgestellt.
Ein wesentliches Element des Trainings ist ein Ansatz, der dafür sorgt, dass die vorgenommenen Verbesserungen auch in die Routine gelangen. Wir haben diesen Baustein deutlich gestrafft und zum 1. Schritt auf dem Wege zu einem neuen Folgebaustein "Klinische Pfade" umgebaut.
Auch dieses einzigartige Intensiv-Training kostet Sie nur 350 € + MWSt.! Einzelheiten unter

www.hmanage.de (pdf-download).

Aktualisiert:

KLP Klinische Pfade professionell einführen

Klinische Pfade (Clinical Pathways, Care Maps) kommen auch hierzulande in Mode - zumindest als - offensichtlich nicht immer verstandener - Modebegriff. Nun wäre Letzteres nicht weiter schlimm, wenn es nicht dazu führte, dass erstklassige Möglichkeiten, die Qualität zu steigern und zugleich die Kosten zu senken, hierzulande weiter ungenutzt bleiben!
Wir wollen Ihnen in diesem Intensiv-Training am Beispiel vermitteln, was klinische Pfade wirklich sind (bzw. sein können) und wie man sie am besten einführt.
Im Mittelpunkt dieses Trainings steht der berufsgruppenübergreifende, krankheitsartenweise standardisierte Behandlungsablauf - voraussichtlich am Beispiel der Behandlung von Wundheilungsstörungen*.
Die Verbindung zu den "medizinischen" deutschen Leitlinien (AWMF bzw. ÄZQ) bzw. zu den amerikanischen Guidelines wird anhand von Beispielen ebenso wie jene zu Cochrane-Reviews und ähnlichen Ansätzen erklärt, um so zu verdeutlichen, dass es sich bei wirklich zielführenden klinischen Pfaden keineswegs um fremdbestimmte "Marterinstrumente" handelt, den behandelnden Arzt zu einem bestimmten Handeln zu zwingen. Der Arzt steht vielmehr im Mittelpunkt ihrer Entwicklung!
In diesem Training wird ausführlich das Grundprinzip interdisziplinärer und multiprofessioneller klinischer Pfade erklärt, die selbstverständlich den erreichbaren Stand der medizinischen Entwicklung einbeziehen: Und dies in einer Form, wie sie vor allem im angelsächsischen Sprachraum, speziell in Nordamerika, in den letzen 15 Jahren zum Standard geworden ist.
Dank unserer internationalen Verbindungen sind wir in der Lage, konkrete Beispiele für einen Entwicklungsstand zu bringen, der in unserem Lande noch weithin unbekannt ist. In diesem Zusammenhang können wir auch Mißverständnisse geraderücken, die hierzulande zum Thema herumgeistern.
Wir erläutern die 15 Stufen einer professionellen Umstellung auf klinische Pfade und gehen gründlich darauf ein, wie sich dadurch die gesamte klinische Dokumentation verschiedener Fächer zum Besseren ändern wird (= weniger Papierkrieg!).
Wir bringen Beispiele für eine neue, arbeitssparende und zugleich qualitätssteigernde Form der Dokumentation. Und wir vergessen nicht die Aspekte der Kostenermittlung von DRGs, auf die sich das Thema in Deutschland leider reduziert.
Wir zeigen, welche Veränderungen der Routine (einschließlich der Infrastruktur) klinische Pfade nach sich ziehen und welche zeitsparenden Arbeitserleichterungen damit verbunden sind. Dabei spielt auch die Umstellung auf DRGs eine maßgebliche Rolle. Der Preis beträgt einschließlich ausführlicher Materialien 650 € + MWSt. Einzelheiten unter

21.-23.05.03:

Unser "Klassiker"; ein dreitägiges Intensivtraining anhand der aktuellsten EFQM-Lizenzmaterialien, das - selbstverständlich mit internationalem EFQM-Original-Zertifikat! - ein gründliches Einüben der Methode der Selbstbewertung nach EFQM-Vorgaben mit den Erfordernissen eines Qualitätsmanagement in Deutschland - z.B. von KTQ(R) - ideal verbindet. Die Teilnehmer üben nach vorheriger Hausarbeit ("Schreibtischbewertung" - Erfolgsvoraussetzung!) unter der Anleitung höchst praxiserfahrener EFQM-Trainer anhand einer von der EFQM gestellten (seinerzeit von uns für die EFQM übersetzten) Fallstudie aus dem Gesundheitswesen an ausgesuchten Teilkriterien die Konsensbewertung im Team. Sie erfahren, was beim "Firmenbesuch" zu beachten ist, wie die abschließende Bewertung zustande kommt und was am Ende im Feedback-Bericht steht. Alle neun Kriterien werden - samt ihrer 32 Teilkriterien - ebenso sorgfältig erklärt wie der Ansatz der RADAR-Bewertung, das Herausarbe iten von Stärken und Verbesserungspotentialen und die Ableitung eines zielführenden Aktionsplans (hier passiert noch häufig viel Unsinn!). Dies ist die EFQM-Materie, für die uns Brüssel als internationale Trainer jährlich doppelt so hohe Lizenzgebühren abverlangt wie die DQG ihren "nationalen" Trainern.

Zusätzlich erfahren unsere Teilnehmer anhand von Beispielen, wie das EFQM-Modell in der Praxis "tickt" und welche Fehler beim Bewerten häufig gemacht werden. Wir zeigen auf, was die externen Bewertungen, z.B. nach KTQ(R) (bzw. ProCum Cert), VdR, AQMS, MDK etc. sowie jene der amerikanischen JCAHO / JCI von der - im Training gründlich eingeübten - RADAR-Methode der EFQM unterscheidet. Dazu werden die Unterschiede zwischen internen / externen Prüfungen mit dem Ziele eines Zertifikats ("Prüfplakette") und einem nie endenen Ansatz gründlich verdeutlicht, sich auf dem Wege zum Klassenbesten ("Benchmark") auf dem Gebiet betrieblicher Excellence vorzuarbeiten. Dafür einschlägige Methoden (EN ISO 9000, PDCA, Six Sigma, QFD etc.) werden vorgestellt; dazu gibt es Ergänzungsmaterial; das Standardwerk "Das bessere Krankenhaus" ´bieten wir in der Veranstaltung in aktueller Auflage zum Autorenrabatt.

Außerdem haben wir schließlich beim Kriterium Prozesse unser Prozessmodell in das Training eingearbeitet, um den Teilnnehmern anhand von Beispielen noch besser zu verdeutlichen, wie sich z.B. ein Krankenhaus auf dem Wege zu Excellence weiterentwickeln könnte (Empowerment von Patienten und Teams, standardisierte Abläufe bis hin zu klinischen Pfaden, Qualitätsverbesserung als integraler Teil der Routine, was die - in Einrichtungen von Deutschlands Gesundheitswesen gängige - von der Routine entkoppelte "Qualitäts-Subkultur" weithin entbehrlich macht. Schließlich streifen wir zumindest, wie das ganzheitliche Vorgehen bei der EFQM-Selbstbewertung als förmliches Projekt angegangen werden sollte und was dann zwischen den künftig turnusmäßigen Selbstbewertungen zu geschehen hat.

Das Gesamtpaket ist unser konkurrenzloses Plus zu einem marktüblichen Preis! Dieses Training haben wir in mittlerweile ~ 90 (!) Veranstaltungen kontinuierlich weiter verbessert; Einzelheiten unter

AT EFQM-Assessor-Training (erster offizieller Baustein in EFQM-Lizenz), Berlinwww.hmanage.de (pdf-download). Unsere Preise bleiben trotz Preiserhöhungen bei den EFQM-Lizenzmaterialien gleich!


Ständig aktualisiert!

28.05.03:QHB Qualitätshandbuch / Qualitätsbericht

Gesundheitseinrichtungen wie das Krankenhaus brauchen künftig ein Qualitätshandbuch, mit dem gearbeitet wird, und einen Qualitätsbericht, der die Realität der Strukturen, Prozesse und Ergebnisse zutreffend widerspiegelt. (Was KTQ(R) derzeit als KTQ-Qualitätsbericht bietet, kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein; den KTQ-Qualitätsbericht müssen Krankenhäuser wohl künftig nebenher liefern - herunterladen von

Was also tun? Wir empfehlen, in einem Qualitätshandbuch in knapper Form zu Papier zu bringen, was (z.B.) im Krankenhaus an grundlegenden Regeln und Abläufen zu beachten ist. Hier soll zugleich die (turnusmäßige fortgeschriebene) Qualitätsplanung niedergelegt werden und was - in Zeitreihen - an Ergebnissen dabei herausgekommen ist. Wir empfehlen, dies in einer Form zu tun, die zugleich als Anlage zum jährlichen Geschäftsbericht dienen kann. Die von uns empfohlene Gliederung folgt der generellen Logik des EFQM-Modells für Excellence. Wir verbinden diese im Rahmen unseres Prozessmodells mit den Anforderungen, welche ein Krankenhaus z.B. nach KTQ(R) - zu beachten hat. Unsere Teilnehmer lernen, ihre hauseigene Variante eines Qualitätshandbuchs/Qualitätsberichts zu entwickeln. Sie nehmen ein praxiserprobtes Muster mit nach Hause; für interessierte Teilnehmer gibt es auch eine Reha-Variante! Einzelheiten zum Training unter



Wie seit etlichen Jahren üblich, bieten wir damit neben der fundierten Vermittlung der dem jeweiligen Thema zugrunde liegenden Theorie konkrete Arbeitshilfen für die unmittelbare Anwendung des Gelernten! Einzelheiten zu allen Trainingsprogrammen finden Sie auf unserer Website

www.ktq.de!).
Wer sich dagegen einer Zertifizierung nach EN ISO 9000 verschrieben hat, verfügt schon bald über - zumindest vom Volumen her - eindrucksvolle Ordner, gefüllt mit viel Papier, welche die Prozesse der Organisation nach aufwändiger Vorarbeit normgerecht (und bis zur Re-Zertifizierung erfahrungsgemäß ebenso ungelesen wie voraussichtlich der KTQ-Qualitätsbericht) dokumentieren - mit oder ohne Zertifikat. www.hmanage.de (pdf-download). Unser bisheriger Preise bleibt auch hier bestehen!www.hmanage.de . Ebenfalls auf der Website finden Sie neben der Möglichkeit, diesen Newsletter kostenlos zu abonnieren, eine wachsende Sammlung nützlicher Dokumente und Links, empfehlenswerte Bücher zum besseren Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens samt der Möglichkeit, sie bei uns sogleich "per Knopfdruck" (über Amazon) zu bestellen.

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die rasch immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

Unsere Adresse / Website

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
Nestorstr. 11
10709 Berlin
hildebrand(at)hmanage.de
www.hmanage.de

USt-IdNr.: DE 136617359


"Kleingedrucktes"

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten H&P-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems interessant sein.

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere, dauerhafte Informationen und Literaturhinweise finden Sie auf unserer Website www.hmanage.de.

Unsere Auswahl erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Anlagen püfen wir mit dem jeweils neuesten Virenprogramm. Haften können wir für eine Virenfreiheit allerdings nicht. Die Verwendung jeder hier wiedergegebenen Information ist ausdrücklich erwünscht. Eine Nachricht darüber und über den erzielten Nutzen würden wir allerdings sehr begrüssen. Für den Wahrheitsgehalt von Dritten übernommener Nachrichten können wir keine Verantwortung übernehmen.

Wichtiger Hinweis zu allen Links: Mit Urteil vom 12.05.1998 - AZ 312 O 85/98 - hat das LG Hamburg entschieden, dass der Veröffentlicher durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. zu verantworten hat. Dies kann laut LG Hamburg nur dadurch vermieden werden, dass er sich ausdrücklich von den Inhalten distanziert. In diesem Sinne machen wir ausdrücklich deutlich, dass wir keinerlei Einfluss auf die Inhalte und die Gestaltung der Websites haben, auf die wir durch einen Link hinweisen! Im Sinne des Urteils distanzieren wir uns von allen Inhalten der verlinkten Seiten und machen uns den Inhalt nicht zu eigen!

Falls Sie an unserem Newsletter kein Interesse haben sollten, schicken Sie uns bitte eine kurze e-mail. Ihre Adresse wird dann unverzüglich gelöscht. Auf Wunsch nehmen wir gern weitere Interessen kostenlos in unseren Verteiler auf: Schreiben Sie bitte an

 

dh(at)hmanage.de
www.hmanage.de (pdf-download).

* Wechsel des Fallbeispiels im Interesse des optimalen Trainingserfolgs vorbehalten26.-27.06.03:
25.06.03:

- Düsseldorf 2003 ISBN 3-935762-16-X (Nicht bei AMAZON!)www.hmanage.de!http://www.hospitalconnect.com/DesktopServlet). Verglichen damit klingt das Vorwort von Herrn Robbers diesmal erfreulich neutral. Das kann man leider schon von den einführenden Worten unter "1. Ziel, Inhalt .." nicht mehr sagen. Gleich die Behauptung im ersten Kapitel (in den USA sei) ".. ein Viertel der Bevölkerung ohne Versicherungsschutz.." ist falsch (leider richtig ist gut ein Sechstel). Wenig später wird die Katze aus dem Sack gelassen: "Die Broschüre soll dazu dienen, diese verfestigten Mythen" (dass andere Gesundheitssystem besser seien) "abzubauen": Wenn man doch endlich einmal lernen würde, von anderen zu lernen! Mit der sich hier widerspiegelnden Haltung gelingt das nie!www.JCAHO.org! hmanage Newsletter 53 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 85 - (+++) Neu! STR Strategisches Management im Krankenhaus
Disease Management (DMP), externe Vernetzung, Festpreise in der Form von DRGs, "ambulant vor stationär!" usw. werden das deutsche Krankenhaus in naher Zukunft sicher kräftig durcheinanderschütteln. Einhergehend damit dürften zunehmend tatsächliche Nachweise ihrer Qualität verlangt werden. Und das ist - bei allem hinhaltenden Taktieren - letztlich vor allem die Ergebnisqualität der Krankenbehandlung! Das derzeitige Anspruchsniveau der Ergebnisse der Qualitätssicherung von Fallpauschalen und Sonderentgelten (BQS - auf dem richtigen Weg!) oder gar von KTQ(R) 4.0 (Qualität des Produktes leider angesichts des öffentlichen Anspruch alles andere als zufriedenstellend) hat damit wahrlich wenig zu tun.
Die Signale stehen auf Veränderung - was immer die (immer noch) leisetreterische Krankenhauspolitik im Lande - gleich welcher Couleur - den Leistungserbringern an konkreten Veränderungen abverlangen wird. Je weniger im Konsens dabei herauskommt, desto sicherer ist in kürzester Zeit die nächste "Gesundheitsreform"!
Eine solche Entwicklung erfordert unbedingt eine weit vorausschauende Unternehmensstrategie aus einem Guß: Welche Ansätze der Kundenorientierung, des Marketing, des strategischen Management und der Mitarbeitermobilisierung können heute als international erprobt und zielführend gelten? Bloßes "Lehrbuchwissen" - so z.B. zur Portfolio-Technik überhaupt vorhanden - reicht zur Beantwortung dieser Fragen so wenig aus wie ein "Marketing" mittels inhaltsleerer Qualitäts-"Gütesiegel"! So etwas platzt wie eine Seifenblase, wenn die "Kunden" erst spitz kriegen, dass sie an der Nase herumgeführt werden! Und das ist nur eine Frage der Zeit - dank Internet voraussichtlich einer sehr kurzen.
Was können wir also aus der Enwicklung von Theorie und Praxis des strategischen Management von erfolgreichen Einrichtungen des Gesundheitswesens lernen, vor allem von jenen exzellenten Medical Centers in den USA, die sich im Mutterland des Wettbewerbs im Gesundheitswesen an die Spitze der Entwicklung gesetzt haben, ohne dabei in kontraproduktive "amerikanische Verhältnisse" zu verfallen? - Uns geht es also nicht um die Vermittlung der amerikanischen Kultur, sondern von amerikanischen Know-hows.
Am Ende des Tages verfügen Sie über die Grundlagen für "Ihr" strategisches Management. Wenn Sie sich auch noch auf die Umsetzung der Strategie im eigenen Hause vorbereiten wollen, buchen Sie dazu unseren zweiten Strategiebaustein BSC!
Diese (erste) Veranstaltung kostet Sie nur 350 € + MWSt.! Einzelheiten unter 14.05.03:

http://www.mbgh.org/ Midwest Group on Health: allerlei wirklich Interessantes zum Thema Qualität im Gesundheitswesen

http://www.healthaffairs.org.

http://www.usp.org.

http://www.hcatwork.com/ . The national survey by Aon Consulting's Loyalty Institute in partnership with AHA's American Society for Healthcare Human Resources Administration is designed to measure health care employee commitment and the organizational practices that drive it. The survey covers topics such as employees' perceptions of their jobs and managers and what they think the health care field must do to better recruit and retain health care workers. Preliminary results of the 2003 survey will be presented at the ASHHRA Annual Conference Aug. 17-20 in Denver. The survey takes about 10 minutes to complete.

4. (AHA) Fast ein Drittel aller US-Amerkaner unter 65 in den Jahren 2001/02 irgendwann ohne Krankenversicherung http://www.CoverTheUninsuredWeek.org.

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.. würden wir mit unseren Verlautbarungen zum Thema endlich nicht mehr anecken. (Manch einer mag ja schon glauben, das Anecken sei so eine Art Hobby). Die Mehrheit jener, die mit Hilfe des Gesundheitswesens ihren Lebensunterhalt verdienen, scheint dies allerdings nicht einmal zu merken. Oder man ist so sicher, weitermachen zu können wie eh und je, dass eine Auseinandersetzung mit kritischen Fragen als Zeitverschwendung angesehen wird.

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...desto wahrscheinlicher wird das "concludente Handeln", dass der kleine Junge aus dem Märchen nie auftaucht und verkündet: "Der Kaiser hat gar keine Kleider!" Denn niemand wird sich blamieren wollen, indem er stolz verkündet: "Ich habe mein Geld für Blödsinn aus dem Fenster geworfen!" Man wird als "ersten Schritt" bezeichnen, was in die entgegengesetzte Richtung geführt hat: Das Geld ist weg, und die Qualität ist immer noch unbekannt. Und alle sind selbstverständlich stolz auf das Geleistete.

Doch wir bleiben dabei:

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Alles andere ist Selbstbetrug und Geldverschwendung. Oder - wenn man es eigentlich besser weiß - Betrug als Folge von - die Angelsachsen nennen es "greed"!

Es könnte ja sein, dass wir doch nicht so ganz Unrecht haben. Unsere Beobachtungen im "Ausland" (welch ein schlechtes Wort!) belegen dies zumindest immer wieder.


Nur jene "Qualitätsbemühungen" sollten fortgesetzt werden, die nachweislich einen Beitrag dazu leisten, zu immer besseren Schlüsselergebnissen, kundenbezogenen Ergebnissen (aus Kundensicht), mitarbeiterbezogenen Ergebnissen (aus Mitarbeitersicht) und gesellschaftsbezogenen Ergebnissen (aus der Sicht der Gesellschaft) zu gelangen. Bei EFQM sind das - komisches Wort - die "Befähiger" Führung, Politik und Strategie, Mitarbeiter, Partnerschaften und Ressourcen sowie die Prozesse.
Nur jene "Qualitätsverbesserung" sollte nicht vergessen werden, die dazu führt, dass die eigene Einrichtung belegbar und nachvollziehbar auch jenseits ihres eigentlichen Geschäftszwecks immer stärker als "guter Nachbar" (corporate citzenship) erkannt wird. Bei EFQM sind das die gesellschaftsbezogenen Ergebnisse.
Nur jene "Qualitätsverbesserung" sollte in Angriff genommen werden, welche die Arbeitsbedingungen jener verbessert (und nie verschlechtert), die durch ihre Nutz- und/oder Stützleistung nachweislich einen Beitrag dafür leisten, die angestrebten Schlüsselergebnisse sowie die Ergebnisse aus Kundensicht zu erreichen. Diese Mitarbeiter sollen dazu gebracht werden, ihren Arbeitgeber als den besten Denkbaren anzusehen! Bei EFQM sind das die mitarbeiterbezogenen Ergebnisse.
Nur jene "Qualitätsverbesserung" ist zu unterstützen, die aus der (ggf. eingeschränkten) Sicht der "Kunden", also bei Patienten und Angehörigen, Zuweisern (soweit vorhanden), Krankenkassen, Politik und Gesellschaft nachweislich zu einer immer positiveren Einschätzung des Ergebnisses zu führen vermag. Kurzfristige "Erfolge" durch Manipulation der "Kunden" schlagen auf die Dauer als Selbstbetrug auf den Urheber zurück. Bei EFQM sind das die kundenbezogenen Ergebnisse.
Nur jene "Qualitätsverbesserung" ist ernstzunehmen, die nachweislich einen meßbaren Beitrag zum angestrebten Ergebnis, also vor allem der Heilung, Linderung, oder was auch immer das individuelle Behandlungsziel sein mag, im Einzelfall und der dauerhaft bezahlbaren Krankenversorgung für den einzelnen Bürger und für die Gesellschaft zu leisten vermag; Um- und Irrwege sind in Grenzen erlaubt, sollten aber eher "unternehmerisches Risko" sein! Bei EFQM sind das die Schlüsselergebnisse.
Nur jenes "Qualitätsmanagent" hat einen Sinn, das nachweislich dazu beiträgt, die Ergebnisqualität transparent, quantifizierbar, messbar und vergleichbar zu machen. Das erst würde Patienten und Angehörige, Krankenkassen und Beitragszahler, Politik und jeden einzelnen Bürger in die Lage versetzen zu entscheiden, was sinnvoll ist (und von der Solidargemeinschaft weiter bezahlt wird) und was eher in die Schublade "Glaube und Hoffnung" gehört, die Privatsache jedes Einzelnen bleiben sollte.
Erst einmal sinnlos ausgegebenes Geld kann leider nicht noch einmal ausgegeben werden: Jedes "Qualitätsmanagent", das nur um seiner selbst willen mit viel Arbeit und Geld eingeführt wird, ist eine sträfliche Geldverschwendung zu Lasten der arglosen Patienten und Beitragszahler - besonders in Zeiten immer knapperen Geldes!
Je mehr Leute sich hierzulande mittels eines wachsenden Zeit- und Geldverbrauchs auf etwas kaprizieren, was zwar "Qualitätmanagement" genannt werden mag, in unseren Augen aber nicht die geringste Chance hat, die Qualität in der Krankenversorgung zu sichern oder gar - samt dem zugehörigen Preis-Leistungs-Verhältnis - immer weiter zu verbessern, ...
Wir haben uns entschlossen, unsere offenen Trainings mit dem Ende des 1. Halbjahrs 2003 nicht mehr anzubieten. (Inhouse-Trainings sind von dieser Entscheidung nicht berührt!) Wer also - dem glänzenden Ruf unserer Veranstaltungen folgend - daran denkt, sein EFQM-Assessor-Training(1. Baustein AT noch einmal am am 21.-23.05.03), unser hoch gelobtes Intensivtraining zur Anwendung der Balanced Scorecard (BSC am 15.05.-16.05.03), Anregungen zum Erstellen eines (KTQ-kompatiblen) integrierten Qualitätshandbuchs/Qualitätsberichts (QHB am 28.05.03) oder unsere jahrzehntelangen professionellen Erfahrungen mit dem Prozessmanagement (PRO am 25.06.03) sowie unser - gerade anhand amerikanischer Praxiserfahrungen mit hohem Aufwand neu gestaltetes - Intensivtraining zur sinnvollen Vorgehensweise beim Einrichten Klinischer Pfade ("Clinical Pathways" KLP am 26.-27.05.03) ) mit dem Trainer noch live miterleben möchte, möge sich sputen! Der Platz ist begrenzt.

Hinweis:

Wir steigern den Nutzen unserer beiden Strategie-Trainings vom 14.-16.05.03 noch weiter: Dort werden wir kostengünstig neueste Praxiserfahrungen und Erkenntnisse vom 2. Healthcare Summit 2003 einfließen lassen, auf dem wir im April in den USA die eigenen Kenntnisse auffrischen werden. Wer Lust hat, sich gleich selbst vor Ort zu informieren, sehe sich an, was ihn dort erwartet:

9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

10. Unser Trainingsprogramm 2003

11. Diskussion: Leider nichts!

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie - gestützt vor allem auf englischsprachige Quellen aus aller Welt - "grenzüberschreitende" Informationen / Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Einrichtungen im Gesundheitswesen: Als - mit Quellenangabe frei verwendbare - Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads. Ziel: Erkenntnisgewinne für die eigene Arbeit und damit für ein besseres Gesundheitssystem. Was hierzulande als unmöglich gilt, ist woanders oft längst realisiert! - Gänzlich ohne Scheuklappen und mit offenem Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus unseres "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kostenlos.