Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

hmanage-Newsletter 97

04.04.03

Motto des Tages:

"Zwei Dinge sind unendlich - das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum ist das noch nicht ganz sicher

 


" (Albert Einstein)

Unser heutiger Inhalt

1. Leitartikel: Mitarbeiterorientierung!

2. (AHA) Leadership Summit für Führungskräfte aus aller Welt

3. (AHA) FDA für Medikamente schlägt aus Sicherheitsgründen Pflicht zum Bar-Cding und zur Qualitätsberichterstattung vor

4. (JCAHO) NCQA und JCAHO beabsichtigen Einführung eines gemeinsamen Zertifikats zum Schutz der Privatsphäre

5. (QP) Acht Tatsachen beim Kundenverhalten

6. (FAS) Kritik an Handyverbot: Nutzung in Krankenhäusern ohne Gefahr möglich?

7. (M&K) IT-Einsatz im Gesundheitswesen - Lesefrucht

8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links (siehe auch unter www.hmanage.de!)<//a>

Neu!

http://www.bscol.com/bscoldata/HC2003.pdf. (Leider keine Prozente!)


Hier die Einzelheiten:

1. Leitartikel: Mitarbeiterorientierung!

Die Stimmung in deutschen Krankenhäusern ist schlecht - mit der Tendenz zu weiteren Verschlechterungen. Die Krankenhausverantwortlichen leisten sich den Luxus, diese Entwicklung mehr oder weniger zu ignorieren. Die Kliniken sind personalpolitisch ein Relikt des Mittelalters - besonders für die dort tätigen Ärzte. Personalvertretungen führen sich mit dem Rückhalt ihrer Gewerkschaften - rote Zahlen hin und her - so auf, als ob es wirklich möglich sei, aus kleineren Bierfässern eben größere Humpen zu zapfen. Mit dieser Haltung machen sie weniger "willfährigen" Krankenhausleitungen das Leben schwer. Und wenn dem Träger die finanzielle Bürde zu groß wird, wird eben "privatisiert".

Zur gleichen Zeit steht das Krankenhaus in der Folge der Umstellung auf DRGs vor einer seiner größten Herausforderungen. Nicht wegen der neuen Kodierungspflichten und dem damit verbundenen Ärger unter den Krankenhausärzten. Auch nicht wegen der absehbaren Umverteilung und einer Neusortierung in "Winners" und "Losers". Die durchschnittliche Verweildauer wird unter einen nicht gekannten Druck geraten. Die Fallpauschalen werden sinken. Zusätzlich werden allerlei Fallarten, die hierzulande traditionell der stationären Versorgung zugerechnet werden, mittelfristig nach internationalen Vorbildern kaum noch im DRG-Katalog verbleiben. Also wird man noch weniger Mitarbeiter brauchen. Und es ist kaum damit zu rechnen, dass die demografische Entwicklung zusätzliche Patientenströme ins Krankenhaus lenkt, welche den Druck auf den Personalbestand lindern könnten.

Trotzdem wird es nicht möglich sein, einfach nur den rechnerischen Personalbedarf zu kürzen. Anhaltszahlen nach guter alter Art verlieren an Bedeutung. Das Krankenhaus braucht mittelfristig deutlich weniger, dafür aber umso qualifiziertere und engagiertere Mitarbeiter als heute!

Die Mitarbeiter des Krankenhauses müssen helfen, dessen betriebliche Prozesse nach industriellen Vorbildern effektiver, will sagen ohne Um- und Irrwege, zu gestalten als heute. Ein gutes Work Flow Management setzt voraus, dass der Doktor seine "Kunst" nicht weiter ausübt (und ausüben darf), wie es ihm oder seinem Chef gerade einfällt. Gleichartige Prozesse müssen gleichartig ablaufen - auch wenn das vermeintlich die Therapiefreiheit schmälert. Und dies nicht nur auf dem Papier - Stichwort "Clinical Pathways" - sondern auch und gerade in der Routine. Die Krankenbehandlung muß künftig nachweislich dem Stand der weltweiten Entwicklung in der Medizin entsprechen - evidence based. Die Behandlungsergebnisse (Outcomes) müssen - krankheitsartenweise aggriert - schriftlich ausgewiesen werden.

Die Entwicklung solcher Formen der arbeitsteiligen Abläufe kann nicht einfach "eingekauft und übergestülpt" werden. Sie muß vielmehr intensiv von den Beteiligten mitgestaltet (und mitgetragen) werden. Nicht nur Verantwortung und Entscheidungsbefugnisse müssen endlich irreversibel auf die niedrigstmögliche hierarchische Ebene multiprofessioneller Behandlungsteams delegiert werden, sondern um der besseren Ergebnisse willen auch die Befugnis zum strukturierten Verändern und Weiterentwickeln(Empowerment). Die Teams müssen ihre Prozesse selbst überwachen und - falls nötig - korrigieren (KAIZEN, TQM = Total Quality Management). Eine hochstrukturierte Krankenbehandlung mit einer wachsenden Zahl klinischer Pfade würde diesen Prozess erleichtern.

Das erste, was in dieser Situation zu tun ist: Das Krankenhaus muß sich der Unterstützung seiner Mitarbeiter versichern. Es muß seine Leute dazu bringen, den anstehenden Wandel aktiv mitzugestalten und damit zugleich in eine neue Verantwortung für die künftige Routine hineinzuwachsen. Es muß ihnen deutlich machen, welche Veränderungen aus welchen Gründen unausweichlich nötig sind, soziale Härten abfedern und diejenigen ermutigen und belohnen, die sich aktiv in den Veränderungsprozess einbringen. Dazu ist erst einmal Vertrauen zu schaffen. Es gilt herauszufinden, welche Mitarbeiterbedürfnisse ungestillt und welche Verbesserungen hier geboten und möglich sind. Es gilt, die Mitarbeiter zu ermutigen, Verbesserungen zu erarbeiten und ihre Praxisumsetzung selbst in die Hand zu nehmen (Empowerment). Es gilt, die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, stolz auf ihre Ergebnisse (und ihr Haus) sein zu können. Und sich rückkoppelnd zu vergewissern, dass dies tatsächlich gelingt.

Das erst ist Mitarbeiterorientierung!


2. (AHA) Leadership Summit für Führungskräfte aus aller Welt

Health executives from around the world will convene in San Francisco on Aug. 2-5 for the annual Leadership Summit, hosted by AHA and Health Forum. ... For more information, visit the Leadership Summit Web site at

Anmerkung: Treffen wir uns doch im August in San Francisco!


3. (AHA) FDA für Medikamente schlägt aus Sicherheitsgründen Pflicht zum Bar-Coding und zur Qualitätsberichterstattung vor

HHS Secretary Tommy Thompson today announced two proposed rules from the Food and Drug Administration (FDA) that would require bar coding on medications to improve patient safety, and would change safety reporting requirements for makers of drugs and blood products...  Both proposed rules, to be published in the March 14 Federal Register, are available at


4. (JCAHO) NCQA und JCAHO beabsichtigen Einführung eines gemeinsamen Zertifikats zum Schutz der Privatsphäre

The National Committee for Quality Assurance (NCQA) and the Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations (JCAHO) .. announced that they have signed a Letter of Intent to explore a possible collaboration to offer a Privacy Certification Program for Business Associates. The Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) of 1996 establishes specific expectations for "covered entities" and "business associates" in limiting access to protected health information (PHI).

The planned program would evaluate applicant business associates to determine whether they are meeting standards for safeguarding PHI based on the HIPAA privacy regulation.

"Collaborating with JCAHO on this program will promote efficient, consistent privacy oversight across diverse sectors of the health care system," said NCQA President Margaret E. O'Kane. "All of us in health care bear the responsibility of keeping protected health information safe, and a collaborative effort will help more organizations meet their end of the privacy bargain."

"We are very pleased to be working together with NCQA on another joint evaluation venture," said Dennis S. O'Leary, M.D., Joint Commission president. "Confidentiality of patient information has long been a high priority of both organizations."

NCQA released draft standards for a privacy certification program in December 2002. JCAHO served on the advisory committee that developed those standards. The final standards for the program, scheduled for release in mid-May, will track closely with the final HIPAA privacy regulations. Program requirements will relate to:

-privacy protections for oral, written and electronic PHI
-processes and practices for the storage, use and disclosure of PHI
-employee training in PHI protections
-consumer access to PHI
-contracting between covered entities and their business associates.

Any business associate that handles PHI for health plans, providers or health care clearinghouses would be eligible for the program. Such entities include, but are not limited to, software firms; health care IT firms; data collection, analysis and processing firms; practice management firms; third-party administrators; disease management organizations and survey vendors.

Over the next 45 days, the two organizations plan to work together to reach final agreement on the details of the joint venture. Program launch is anticipated following release of the final standards.

To view this news release online, visit:

Anmerkung: Vielleicht wirkungsvoller als "Datenschutz"?


5. (QP) Acht Tatsachen beim Kundenverhalten

...

Anmerkung: Ein unüberlegtes "Beschwerdemanagement" verschwendet nur Geld!


6. (FAS) Kritik an Handyverbot: Nutzung in Krankenhäusern ohne Gefahr möglich?

.


Nach über 100 Jahren bedarf die Bismarcksche Sozial- wie Gesundheitsreform einer grundlegenden und zeitgemäßen Überarbeitung.

Das gegliederte Gesundheitssystem, noch dazu mit seinen Nachtkriegsregelungen, mit Schutzräumen und bequemen gesellschaftlichen Besitzständen, wird einer dramatischen Änderung unterworfen. Ein umfassender Strukturwandel lässt keine der beteiligten Gruppen, Institutionen noch Personen unberührt Was das Ergebnis dieses Strukturwandels im deutschen Gesundheitswesen sein wird, kann nur abgeschätzt werden. Diese Abschätzung lässt aber einen klaren Trend erkennen!

Fest steht: die medizinisch-pflegerische Leistungserbringung in voneinander abgeschotteten Sektoren weicht einer durchgängigen Behandlungskette: Hausarzt - Facharzt - stationäre Versorgung -Rehabilitation - Home Care und Alten betreutes Wohnen!

Diese Behandlungskette ist eindeutig am Patienten orientiert. Wie überhaupt der Patient nunmehr bewusst (warum eigentlich erst jetzt?) in den Mittelpunkt aller gesundheitspolitischen Anstrengungen und Handlungsweisen kommt.

Seine in einer Patientenakte (EPA) gesammelten Informationen - nicht nur die medizinisch-pflegerischen sondern auch wichtige Sozialdaten - "begleiten" den Patienten.

Die informationstechnische Lösung gelingt über die elektronische Patienten(chip)karte. Auf ihr sind neben den administrativ orientieren Basisdaten über sog. Links die Verweise und Zugriffe auf alle sonstigen - durchaus auf vielen verteilten Systemen gespeicherten - medizinisch-pflegerischen Daten möglich.

Dass dabei datenschutzrechtliche Bestimmungen zu beachten sind, versteht sich von selbst. Diese besonders gründlichen deutschen datenschutzrechtlichen Bedingungen müssen jedoch den europäischen Vorstellungen gemäß angepasst sein. Darüber hinaus werden gemeinsam vereinbarte Sicherheitsinfrastrukturen, jede medizinische Leistungsspeicherung und informationstechnische Abfrage zu beachten sein.

Denkbar ist dabei auch, dass diese Patientenkarte durchaus mit den Funktionen anderer Karten (Kreditkarten oder den von der staatlichen Verwaltung geplanten digitalen Ausweisen bzw. der Bürgerkarte) kombinierbar ist.

Geht man von der sinnvollen Vorstellung aus, dass der Patient, der ja zugleich Bürger und der eigentliche "Zahler" ist, "Herr seiner Daten" ist dann gewinnt das beschriebene Konzept viel Überzeugungskraft und zügige Bereitschaft zur Realisierung: der mündige Bürger als Patient entscheidet selbst, wann und für welchen Zweck er wem welche Daten freigibt!

Die so im Ansatz dargestellte Strukturveränderung im Gesundheitswesen hat aber noch viel weitergehende Konsequenzen. Dies gilt besonders für die Informationstechnologie, die den Strukturwandel begleitet und erst möglich macht!

Jede mitwirkende Institution im Gesundheitswesen ist Teil eines Gesamtsystems. Sie kann sich - zu mindest informationstechnisch - nicht separieren. Die Konsequenz hieraus ist, dass proprietäre IT-Lösungen keine Chance haben. Nur IT-Systeme, die die restriktionsfreie Kommunikation zwischen den Teilen eines Gesamtsystems garantieren, haben eine Chance und können sich im Sinne einer Komponentenlösung behaupten. Diese Erkenntnis setzt aber die Standardisierung der Kommunikation voraus! Und da die Gesundheit nicht an nationalen Grenzen Halt macht, muss die Standardisierung der Kommunikation einer internationalen Vereinbarung der Standardisierung entsprechen.

Damit ist es aber nicht getan: neben der Standardisierung der Kommunikation bedarf es der Normierung der medizinisch-pflegerischen Prozesse und besonders auch der verwendeten medizinisch-pflegerischen Terminologie! Was das bei unterschiedlichen Kulturen und Variationsbreiten "gleicher" Lebensmuster bedeutet, ist unschwer zu ermessen.

Da ist aber noch ein scheinbar "unbedeutendes" Faktum zu lösen: die Übermittlung der durch Standards restriktionsfreien Kommunikation bedarf einer Infrastruktur - gleichsam einer IT-Plattform - die die Verbindung zwischen den nun verständigungsbereiten Teilsystemen bewerkstelligt!

Ist diese Plattform endlich geschaffen, dann muss auch dafür gesorgt werden, dass diese Plattform in allen beteiligten Gebieten (Ländern etc.) stets einer Version folgt! Sie muss gleichsam von einer mit hoheitlicher Funktion ausgestatteten Institution zertifiziert werden. Diese Zertifizierungsnorm ist zukünftig das Maß, an dem sich alle nationalen wie internationalen Systemanbieter messen lassen müssen.

Dieter M. Kampe

Anmerkung: "Alte Mitstreiter" werden sich erinnern: Eine fast fertige IT-Lösung ("Point") hat uns die Politik schon Anfang der 80er Jahre aus den Händen geschlagen!


7. (M&K) IT-Einsatz im Gesundheitswesen - Lesefrucht8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links

http://www.g-k-v.com/ GKV-Informationen zur Gesundheit

http://www.patienten-information.de/ Patienteninformation der ÄZQ

http://covertheuninsuredweek.org/ US-Initiative, die Krankenversorgung Nichtversicherter zu gewährleisten

http://www.vfa.de/extern/d/presse/schwerpunkt/index.html?content=/extern/d/presse/schwerpunkt/emnid_erf_massn_san_gessys_2003.html Emnid-Umfrage

http://www.clineanswers.com/home/index.html Clineanswers "to improve clinical outcomes by delivering evidence-based knowledge to the point of care"

http://www.svr-gesundheit.de/gutacht/sogu03/03deut/lang03.pdf Gutachten des Sachverständigenrats

http://www.qualityindicators.ahrq.gov/data/hcup/psi.htm Guide to Patient Safety Indicators der Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ)

http://www.qualityindicators.ahrq.gov PSI-Software (PSIs = Patient Safety Indicators)

http://www.jamia.org/ Journal of the American Medical Informatics Association

http://www.QualityHealthCare.org Internationale Qualitäts-Website von The Institute for Healthcare Improvement and the British Medical Journal Publishing Group

http://www.intelihealth.com/ Aetna InteliHealth

http://www.stiftung-gesundheit.de/ Stiftung Gesundheit

http://www.adam.com/ A.D.A.M. serves organizations, medical professionals, consumers and students as a publisher of health and medical information products


9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung sowie weitergehende Information durch Anklicken des Amazon-Button auf unserer Website bzw. des Titels - soweit in unsere Empfehlungsliste aufgenommen - im Buchverzeichnis unserer ständig aktualisierten und weiter ausgebauten Website


Wölker, Theresia, Qualitätsmanagement in der Arztpraxis, Neu-Isenburg (3. Auflage 2002), ISBN 3928748270

Dieses Buch macht uns etwas ratlos. Einerseits ist es in der Aufmachung hochprofessionell gemacht - wahrscheinlich auch, um in der Arztpraxis nicht gleich in der Flut des täglichen "wissenschaftlichen Inputs von der Post" unterzugehen. Sehr schöne Gestaltung - auch der Abbildungen. Lesefreundliche Großschrift; wenig Text auf jeder Seite, der aber sorgfältig und geradezu liebevoll formuliert. Die Stiftung Gesundheit (

Vorwort

1. Einführung

2. Warum ist Qualitätsmanagement in der Arztpraxis notwendig? - Induktive Einführung mit einer Kurzgeschichte, Neugier weckend.

3. Gründe für die Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems in der Arztpraxis- Etwas wortreich, gedacht für "klein Erna?" Nicht vom Hocker reißend!

4. Qualitätsmanagement in der Arztpraxis aus der Sicht der Beteiligten - Viel zu allgemein: "Qualität ist nützlich!".

5. Was ist Qualität? - "Verbesserung der Qualität führt zu Qualität!" Im übrigen Gebetsmühle "Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität!" Schwach.

6. Qualitätsmanagement in der Arztpraxis - Versuch, die "Einführung eines Qualitätsmanagementsystems" zu verkaufen; Realisierungschance der "Vorteile" unklar.

7. Chancen und Risiken bei der Einführung von Qualitätsmanagement - "Vorteile" aus dem Kapitel 6. heißen hier "Chancen"; Risiken: "Ohne Schweiß kein Preis!"

8. Auswahl von Qualitätsmanagement-Beratern - Durchaus sinnvolle allgemeine Hinweise, nach denen wir allerdings immer noch keinen Berater auswählen könnten!
Im übrigen
sind - Seite 28 - "Zertifizierer" und "Berater" etwas gänzlich Unterschiedliches - auch wenn zumindest ein "Berater" der Autorin dies munter vermengt!

9. Fahrplan für den Start in das Praxis-Qualitätsmanagement - Wohl eher abstrakte Merkposten - und die aus der Sicht des Rezensenten nicht immer zielführend!

10. Muster für den Entwurf von Qualitätszielen - Viel zu allgemein! Ziele müssen geplante Ergebnísse sein!!

11. Praxis-Leitbild (Qualitätsmanagement-Grundsätze) - Na ja; in die richtige Richtung weisend, aber nicht sonderlich prägnant.

12. Einfluß der Mitarbeiter auf das Qualitätsmanagement in der Arztpraxis - Zusammenstellung, was man machen, und nicht was die Mitarbeiter dazu beitragen könnten.
Wieder die unsägliche Gliederung in "Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisqualität!"

13. Qualitätseinfluß der Arzthelferin auf verschiedene Tätigkeitsbereiche - "Berufsbild der Arzthelferin" aus Hamburg abgeschrieben.

14. Qualitäts-Chancen für die Arzthelferin durch Weiter-/Fortbildung - "Übersicht über Qualifizierungsmöglichkeiten": Thema???

15. Möglichkeiten zur Verbesserung des Qualitätsmanagement-Potentials - 'Man muß immer fleißig und neugierig sein', zusätzlich drei Web-Adressen

16. Personaleinsatzplan (Zuständigkeitsmatrix) - Man braucht nicht nur Stellenbeschreibung, sondern auch Regelung, wann wer was tut: Aha! - QM?

17. Qualitätsmanagement-Arbeitstechniken mit Checklisten/Ablaufplänen - Lange Vorsprüche, nur Überschriften für Checklisten, Ausbüxen in "Wie eintwickle ich ..?"
eine einzige echte Checkliste, ansonsten Verweis auf bekannte Autorin (Wölker)
.

18. Patienten-Betreuungsprogramme - Doch noch zwei weitere Checklisten ("Recall..", "Laufzettel").

19. Umsetzung gesetzlicher Vorgaben - "(Nicht) aushangpflichtige Bestimmungen" zitiert; beispielhaft zur Infektionsgefährdung noch eine Checkliste "Ja/nein".

20. Fehler-Kultur - "Fehler vermeinden statt Fehler entdecken!" Schöne Grafik zum Vermeiden von Umwegen, leider kein konkretes Beispiel.

21. Problemlösung - Empfehlung eines stukturierten Vorgehens anhand eines - etwas trivialen - "Problemlösungs-Bogens" (PDCA-konkret hätte mehr Sinn gegeben!).

22. Befragungen - Kursorische Empfehlung (unter Verweis auf ISO 9000:2000), -Befragungen bei Mitarbeitern, Patienten (Beispiel) und Dritter vorzunehmen. Nach den
Erläuterungen im Buch sind Befragungen wohl so etwas wie ein Selbstzweck?

23. Praxisbesprechungen - Besprechungen sollten ergebnisorientiert sein - Stimmt!

24. Betriebliches Vorschlagwesen - BVS heutzutage eher antiquiert. Bei so wenigen Mitarbeitern wirkt der Vorschlag eher komisch.

25. Fördergespräche - Ermutigende Aufforderung (mit Goethe-Zitat!) Fördergespräche zu führen; "Sinn", "Zweck" und einige "Fairneß-Regeln". Nett!

26. Dokumentierte Patientenaufklärung - Außer den Verweisen auf Rechtsprechung, perimed.de und eine weitere Website (patienten-information.de) wenig konkret.

27. Haftung der Arzthelferin - Hinweis darauf, möglicherweise nützliche "Checkliste Haftpflichtprophylaxe" (wenn nicht schon längst vorhanden).

28. Der Qualitätsweg in der Arztpraxis - 10 (erläuterte) Schlagworte und Cicero ("Alle Sorge hat ein Ende, wenn wir erst einen festen Entschluß gefaßt haben").

29. Checkliste zur Problemformulierung - Frau Wölker ist noch eine Checkliste zum Punkt 21 eingefallen: Die erste gefällt uns besser!

30. Checkliste Qualitätsmanagement-Prozeß - Jetzt werden die Punkte 21 und 30 noch einmal wiedergekäut und erweitert. Iterativer Prozess?

31. Wie Arzthelferin Susanne das Normenwerk der DIN EN ISO 9001:2000 kennenlernte - Auf 14 Seiten das bisher längste Kapitel bietet eine Prise ISO 90001:2000;
darin kommen viele Details der vorherigen Punkte 1 - 30 noch einmal vor. Vielleicht hat der Leser sie ja auch inzwischen vergessen. Ansonsten wird so getan, als ob
der ISO-Ansatz für die Arztpraxis sozusagen zwangsläufig sei. Ans Ende wird noch ein EFQM-Bild angefügt. Das hilft allerdings auch nicht mehr!

32. Qualitätsmanagement in einer gynäkologischen Praxis - Sehr gut: Zwei Seiten "Erlebnisbericht" - allerdings nur auf "ISO-Niveau" (gute Organisation schaffen,
aufrechterhalten, kontinuierliche Weiterentwicklung nicht erkennbar)
.

33. Checkliste zur Auswahl von Zertifizierungs-Anbietern - Hier ist die ISO-Eingrenzung ärgerlich; das grenzt schon an Reklame für einen durchaus zweifelhaften Ansatz!
Nützlich der Hinweis, dass Zertifizierer nicht beraten dürfen (siehe auch Anmerkung zu Punkt 8)
!

34. Schlußwort - Allgemeine "politische" Erklärung, die wir durchaus unterschreiben können - besonders das Zitat von Roman Herzog!

35. Literaturverzeichnis - empfohlene Quellen teilweise schlecht und veraltet und viel zu eng; manches scheint schlicht Reklame zu sein.


Qualitätsmanagement - Das ABC für den Arzt und sein Team - ~40 Seiten; warum diese Stichworte, teilweise selbst für den Qualitätsexperten schlicht unverständlich.

Adressenverzeichnis - merkwürdig ausgewählt, manches scheint einseitige Reklame zu sein

Internetadressen - ebenfalls merkwürdig ausgewählt; Vetternwirtschaft?

Wie hierzulande zumindest (im Gesundheitwesen) leider weitgehend üblich, tut die Autorin so, als gälte es, nun auch "ein Qualitätsmanagement" in der Arztpraxis zu schieben. Der Ansatz ist falsch. Er weckt nur - verständliche - Immunreaktionen: Das Qualitätsmanagement vielmehr in die Routine der Arztpraxis zu verweben! Das erfordert die nötige Grundhaltung sowie die Bereitschaft, strikt von Bedürfnissen der Patienten her auszugehen; hierfür (am besten mit diesen gemeinsam) Ergebnisziele zu setzen und diesen auf strukturierte Weise immer näher zu kommen und möglichst zu übertreffen. Die nachfolgende Drittbeurteilung teilen wir nicht: " Was ist Qualität in der ärztlichen Arbeit? Warum ist Qualitätsmanagement für Ärzte wichtig? Und wie kann ich es sinnvoll in der Praxis umsetzen? Diese und weitere Fragen beantwortet die Expertin Theresia Wölker in ihrem Handbuch "Qualitätsmanagement in der Arztpraxis". Klar strukturiert, umfassend und übersichtlich in der Darstellung hat die Autorin das Thema Qualitätsmanagement (QM) speziell für Arztpraxen aufgearbeitet. Dabei werden die unterschiedlichen Ansätze (ISO, EFQM, KTQ) qualifiziert und differenziert einschließlich der jeweiligen Grenzen dargestellt. Zahlreiche konkrete Tipps helfen dabei, neue Methoden umzusetzen und schnell Verbesserungen im Arbeitsablauf zu erzielen. Zusätzlich bietet das Buch ein umfassendes Lexikon der wichtigsten Fachbegriffe zum Thema QM". Das wäre zu schön, ist aber nicht so! Vielmehr etliche nützliche Details, aber mangelhaftes Grundkonzept, daher: (++) + (---) = (0)


10. Unser offenes Trainingsprogramm für das 1. Halbjahr 2003 in Berlin

Wir haben unser hoch gelobtes Trainingsprogramm "im Endspurt" noch weiter verbessert - und natürlich aktualisiert, wo dies die politische Entwicklung im Lande erforderlich macht. Ab Ende Juni wird es nur noch aus maßgeschneiderten Inhouse-Trainings bestehen. Wir konzentrieren uns dabei weiterhin auf das Management von Gesundheitseinrichtungen, speziell von Krankenhäusern und Reha-Kliniken. Unsere letzten offenen Veranstaltungen bieten Ihnen folgende Themenschwerpunkte:

www.hmanage.de (pdf-download)Hochaktuell: BSC Balanced Scorecard praktisch einführen

BSC - aber richtig! Die Balanced Scorecard (BSC) ist eben kein Kennzahlensystem - auch wenn selbsternannte "Experten" dies hierzulande noch so häufig mündlich und schriftlich verkünden mögen. Die BSC ist eine strategisches Werkzeug zur Umsetzung der Unternehemensstrategie!
Wir bieten hiermit anhand einer realen Fallstudie einen praxisgerechten "Kochbuch"-Kurs zur Vorbereitung der Balanced Scorecard in der eigenen Organisation. Auf der Grundlage
a) einer seit Erstveröffentlichung in HBR jahrelangen intensiven Befassung mit der gesamten Materie des Strategischen Management und der Balanced Scorecard anhand der internationalen Originalveröffentlichungen, speziell solchen zum Gesundheitswesen
b) der vor-Ort-Aus- und Fortbildung des Trainers durch die Organisation der BSC-"Erfinder" Norton und Kaplan (neuester Vor-Ort-Input im April 2003!)
c) einer Praxis-Fallstudie aus dem niederländischen Gesundheitssystem.
Wir verbinden die Balanced Scorecard mit dem EFQM-Modell für Excellence - ein Weg, den auch die EFQM branchenneutral selbst beschreitet. Unser Fokus ist zusätzlich das Gesundheitswesen.
Nach zwei Tagen verstehen die Teilnehmer, welchen Nutzen eine BSC für Ihre Einrichtung wirklich stiften kann (in den aktuellen Veröffentlichungen zum Thema steht leider viel Unsinn, der in Dritt- und Viert-Veröffentlichungen auch noch vervielfacht wird!). Sie können für ihr Haus dessen eigene BSC entwickeln und diesen Ansatz sinnvoll mit dem EFQM-Modell für Excellence (aber auch - wenn man dies von Ihnen erwartet - z.B. mit KTQ) verbinden.
Die BSC ist - richtig angewandt - ein mächtiges Werkzeug, um die Strategie der eigenen Organisation (z.B. im Zusammenhang mit der Umstellung auf DRGs) in zielführende Handlungen und tatsächliche Ergebnisse umzumünzen. Die Veranstaltung im Mai wird schon die vierte (überarbeitete) Wiederholung sein!
Wenn Sie sich nicht nur auf den Rahmen, sondern auch auf dessen konkrete Ausfüllung in der Krankenbehandlung mittels klinischer Pfade vorbereiten wollen, buchen Sie dazu am besten auch unseren zweiten Prozessbaustein "Klinische Pfade"!
Unser Preis für diesen (ersten) Baustein bleibt einschließlich ausführlicher Materialien auch 2003 gleich: Sie zahlen weiter nur mit 650 € + MWSt.!

15.-16.05.03: Einzelheiten unter www.hmanage.de (pdf-download).Aktualisiert: PRO Prozessmanagement richtig anwenden

Ein professionelles ganzheitliches Prozessmanagement ist weitaus mehr als "Kästchen malen und Pfeile dazwischen machen"!
In diesem Training wird vor dem Hintergrund von nahezu 30 Jahren Praxis das Prozessmanagement (beispielhaft) für das Krankenhaus in höchst praxisnaher Weise vermittelt. Es wird dort anhand von vielen Beispielen gezeigt, wie - beginnend mit dem Kernprozess, der Krankenbehandlung - schrittweise die arbeitsteiligen Prozesse aus ganzheitlicher Sicht so organisiert werden können, dass
- alles für ein erstklassiges Ergebnis Notwendige (Nutz- und Stützleistung) weiterhin und möglichst immer besser geschieht als heute
- und Überflüssiges (Blind- und Fehlleistung) sukzessive weggelassen wird.
Das (und nur das) ist in der Krankenbehandlung Qualität! Besonders dann, wenn sich die angestrebten Ergebnisse nicht auf die Krankenbehandlung beschränken, sondern die Inhalte aller vier Ergebniskriterien des EFQM-Modells für Excellence einschließen.
Die Teilnehmer üben vor dem Hintergrund eines Prozessmodells für das Gesamtgeschehen mit Papier und Bleistift ein zielführendes Vorgehen des Prozessentwurfs, der Prozessentwicklung und -dokumentation sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung eines einmal fixierten Prozesses.
Am Rande werden nützliche Computer-Werkzeuge vorgestellt.
Ein wesentliches Element des Trainings ist ein Ansatz, der dafür sorgt, dass die vorgenommenen Verbesserungen auch in die Routine gelangen. Wir haben diesen Baustein deutlich gestrafft und zum 1. Schritt auf dem Wege zu einem neuen Folgebaustein "Klinische Pfade" umgebaut.
Auch dieses einzigartige Intensiv-Training kostet Sie nur 350 € + MWSt.! Einzelheiten unter

www.hmanage.de (pdf-download).

Aktualisiert:

KLP Klinische Pfade professionell einführen

Klinische Pfade (Clinical Pathways, Care Maps) kommen auch hierzulande in Mode - zumindest als - offensichtlich nicht immer verstandener - Modebegriff. Nun wäre Letzteres nicht weiter schlimm, wenn es nicht dazu führte, dass erstklassige Möglichkeiten, die Qualität zu steigern und zugleich die Kosten zu senken, hierzulande weiter ungenutzt bleiben!
Wir wollen Ihnen in diesem Intensiv-Training am Beispiel vermitteln, was klinische Pfade wirklich sind (bzw. sein können) und wie man sie am besten einführt.
Im Mittelpunkt dieses Trainings steht der berufsgruppenübergreifende, krankheitsartenweise standardisierte Behandlungsablauf - voraussichtlich am Beispiel der Behandlung von Wundheilungsstörungen*.
Die Verbindung zu den "medizinischen" deutschen Leitlinien (AWMF bzw. ÄZQ) bzw. zu den amerikanischen Guidelines wird anhand von Beispielen ebenso wie jene zu Cochrane-Reviews und ähnlichen Ansätzen erklärt, um so zu verdeutlichen, dass es sich bei wirklich zielführenden klinischen Pfaden keineswegs um fremdbestimmte "Marterinstrumente" handelt, den behandelnden Arzt zu einem bestimmten Handeln zu zwingen. Der Arzt steht vielmehr im Mittelpunkt ihrer Entwicklung!
In diesem Training wird ausführlich das Grundprinzip interdisziplinärer und multiprofessioneller klinischer Pfade erklärt, die selbstverständlich den erreichbaren Stand der medizinischen Entwicklung einbeziehen: Und dies in einer Form, wie sie vor allem im angelsächsischen Sprachraum, speziell in Nordamerika, in den letzen 15 Jahren zum Standard geworden ist.
Dank unserer internationalen Verbindungen sind wir in der Lage, konkrete Beispiele für einen Entwicklungsstand zu bringen, der in unserem Lande noch weithin unbekannt ist. In diesem Zusammenhang können wir auch Mißverständnisse geraderücken, die hierzulande zum Thema herumgeistern.
Wir erläutern die 15 Stufen einer professionellen Umstellung auf klinische Pfade und gehen gründlich darauf ein, wie sich dadurch die gesamte klinische Dokumentation verschiedener Fächer zum Besseren ändern wird (= weniger Papierkrieg!).
Wir bringen Beispiele für eine neue, arbeitssparende und zugleich qualitätssteigernde Form der Dokumentation. Und wir vergessen nicht die Aspekte der Kostenermittlung von DRGs, auf die sich das Thema in Deutschland leider reduziert.
Wir zeigen, welche Veränderungen der Routine (einschließlich der Infrastruktur) klinische Pfade nach sich ziehen und welche zeitsparenden Arbeitserleichterungen damit verbunden sind. Dabei spielt auch die Umstellung auf DRGs eine maßgebliche Rolle. Der Preis beträgt einschließlich ausführlicher Materialien 650 € + MWSt. Einzelheiten unter

21.-23.05.03:

Unser "Klassiker"; ein dreitägiges Intensivtraining anhand der aktuellsten EFQM-Lizenzmaterialien, das - selbstverständlich mit internationalem EFQM-Original-Zertifikat! - ein gründliches Einüben der Methode der Selbstbewertung nach EFQM-Vorgaben mit den Erfordernissen eines Qualitätsmanagement in Deutschland - z.B. von KTQ(R) - ideal verbindet. Die Teilnehmer üben nach vorheriger Hausarbeit ("Schreibtischbewertung" - Erfolgsvoraussetzung!) unter der Anleitung höchst praxiserfahrener EFQM-Trainer anhand einer von der EFQM gestellten (seinerzeit von uns für die EFQM übersetzten) Fallstudie aus dem Gesundheitswesen an ausgesuchten Teilkriterien die Konsensbewertung im Team. Sie erfahren, was beim "Firmenbesuch" zu beachten ist, wie die abschließende Bewertung zustande kommt und was am Ende im Feedback-Bericht steht. Alle neun Kriterien werden - samt ihrer 32 Teilkriterien - ebenso sorgfältig erklärt wie der Ansatz der RADAR-Bewertung, das Herausarbe iten von Stärken und Verbesserungspotentialen und die Ableitung eines zielführenden Aktionsplans (hier passiert noch häufig viel Unsinn!). Dies ist die EFQM-Materie, für die uns Brüssel als internationale Trainer jährlich doppelt so hohe Lizenzgebühren abverlangt wie die DQG ihren "nationalen" Trainern.

Zusätzlich erfahren unsere Teilnehmer anhand von Beispielen, wie das EFQM-Modell in der Praxis "tickt" und welche Fehler beim Bewerten häufig gemacht werden. Wir zeigen auf, was die externen Bewertungen, z.B. nach KTQ(R) (bzw. ProCum Cert), VdR, AQMS, MDK etc. sowie jene der amerikanischen JCAHO / JCI von der - im Training gründlich eingeübten - RADAR-Methode der EFQM unterscheidet. Dazu werden die Unterschiede zwischen internen / externen Prüfungen mit dem Ziele eines Zertifikats ("Prüfplakette") und einem nie endenen Ansatz gründlich verdeutlicht, sich auf dem Wege zum Klassenbesten ("Benchmark") auf dem Gebiet betrieblicher Excellence vorzuarbeiten. Dafür einschlägige Methoden (EN ISO 9000, PDCA, Six Sigma, QFD etc.) werden vorgestellt; dazu gibt es Ergänzungsmaterial; das Standardwerk "Das bessere Krankenhaus" ´bieten wir in der Veranstaltung in aktueller Auflage zum Autorenrabatt.

Außerdem haben wir schließlich beim Kriterium Prozesse unser Prozessmodell in das Training eingearbeitet, um den Teilnnehmern anhand von Beispielen noch besser zu verdeutlichen, wie sich z.B. ein Krankenhaus auf dem Wege zu Excellence weiterentwickeln könnte (Empowerment von Patienten und Teams, standardisierte Abläufe bis hin zu klinischen Pfaden, Qualitätsverbesserung als integraler Teil der Routine, was die - in Einrichtungen von Deutschlands Gesundheitswesen gängige - von der Routine entkoppelte "Qualitäts-Subkultur" weithin entbehrlich macht. Schließlich streifen wir zumindest, wie das ganzheitliche Vorgehen bei der EFQM-Selbstbewertung als förmliches Projekt angegangen werden sollte und was dann zwischen den künftig turnusmäßigen Selbstbewertungen zu geschehen hat.

Das Gesamtpaket ist unser konkurrenzloses Plus zu einem marktüblichen Preis! Dieses Training haben wir in mittlerweile ~ 90 (!) Veranstaltungen kontinuierlich weiter verbessert; Einzelheiten unter

AT EFQM-Assessor-Training (erster offizieller Baustein in EFQM-Lizenz), Berlinwww.hmanage.de (pdf-download). Unsere Preise bleiben trotz Preiserhöhungen bei den EFQM-Lizenzmaterialien gleich!


Ständig aktualisiert!

28.05.03:QHB Qualitätshandbuch / Qualitätsbericht

Gesundheitseinrichtungen wie das Krankenhaus brauchen künftig ein Qualitätshandbuch, mit dem gearbeitet wird, und einen Qualitätsbericht, der die Realität der Strukturen, Prozesse und Ergebnisse zutreffend widerspiegelt. (Was KTQ(R) derzeit als KTQ-Qualitätsbericht bietet, kann wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein; den KTQ-Qualitätsbericht müssen Krankenhäuser wohl künftig nebenher liefern - herunterladen von

Was also tun? Wir empfehlen, in einem Qualitätshandbuch in knapper Form zu Papier zu bringen, was (z.B.) im Krankenhaus an grundlegenden Regeln und Abläufen zu beachten ist. Hier soll zugleich die (turnusmäßige fortgeschriebene) Qualitätsplanung niedergelegt werden und was - in Zeitreihen - an Ergebnissen dabei herausgekommen ist. Wir empfehlen, dies in einer Form zu tun, die zugleich als Anlage zum jährlichen Geschäftsbericht dienen kann. Die von uns empfohlene Gliederung folgt der generellen Logik des EFQM-Modells für Excellence. Wir verbinden diese im Rahmen unseres Prozessmodells mit den Anforderungen, welche ein Krankenhaus z.B. nach KTQ(R) - zu beachten hat. Unsere Teilnehmer lernen, ihre hauseigene Variante eines Qualitätshandbuchs/Qualitätsberichts zu entwickeln. Sie nehmen ein praxiserprobtes Muster mit nach Hause; für interessierte Teilnehmer gibt es auch eine Reha-Variante! Einzelheiten zum Training unter


11. Diskussion: "KTQ"

Sehr geehrter Herr Hildebrand,

"Ihre Buchbeschreibung finde ich sehr zutreffend (allerdings hätte ich kein "+" sonderen eher ein "0" oder gar "-" gegeben / Druckfehler?). Ich habe mich genauso darüber geärgert. Besonders wichtig finde ich, daß Sie den Copyright-Aspekt angesprochen haben. Tatsächlich basiert der vielgepriesene PDCA Zyklus in KTQ Auslegung zu fast 100% (!) auf der RADAR Karte - natürlich nur "Befähiger-RADAR". Ich habe unlängst als Teilnehmer eines KTQ Trainings die RADAR Karte vorgelesen und die anderen 5 (mehr nicht!) Teilnehmer waren der Meinung, ich läse PDCA ..."

Herzliche Grüße nach Berlin

Ihr Johannes Möller

Anmerkung: EFQM differenziert die Bewertung der Elemente Vorgehen, Umsetzung, Bewertung und Überprüfung für jedes seiner 32 Teilkriterien auch noch 2-3fach attributweise. Da KTQ nur die groben Überschriften der Befähiger-Kriterien von RADAR abgeschrieben hat, kann KTQ gar nicht zu einer auch nur annähernd reproduzierbaren Bewertung kommen!



Wie seit etlichen Jahren üblich, bieten wir damit neben der fundierten Vermittlung der dem jeweiligen Thema zugrunde liegenden Theorie konkrete Arbeitshilfen für die unmittelbare Anwendung des Gelernten! Einzelheiten zu allen Trainingsprogrammen finden Sie auf unserer Website

www.hmanage.de . Ebenfalls auf der Website finden Sie neben der Möglichkeit, diesen Newsletter kostenlos zu abonnieren, eine wachsende Sammlung nützlicher Dokumente und Links, empfehlenswerte Bücher zum besseren Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens samt der Möglichkeit, sie bei uns sogleich "per Knopfdruck" (über Amazon) zu bestellen.

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die rasch immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

Unsere Adresse / Website

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
Nestorstr. 11
10709 Berlin
hildebrand(at)hmanage.de
www.hmanage.de

USt-IdNr.: DE 136617359


"Kleingedrucktes"

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten H&P-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen. Eine Reihe von Informationen dürfte auch für Patienten als Nutzer ("Kunden") des Systems interessant sein.

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere, dauerhafte Informationen und Literaturhinweise finden Sie auf unserer Website www.hmanage.de.

Unsere Auswahl erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Anlagen püfen wir mit dem jeweils neuesten Virenprogramm. Haften können wir für eine Virenfreiheit allerdings nicht. Die Verwendung jeder hier wiedergegebenen Information ist ausdrücklich erwünscht. Eine Nachricht darüber und über den erzielten Nutzen würden wir allerdings sehr begrüssen. Für den Wahrheitsgehalt von Dritten übernommener Nachrichten können wir keine Verantwortung übernehmen.

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Falls Sie an unserem Newsletter kein Interesse haben sollten, schicken Sie uns bitte eine kurze e-mail. Ihre Adresse wird dann unverzüglich gelöscht. Auf Wunsch nehmen wir gern weitere Interessen kostenlos in unseren Verteiler auf: Schreiben Sie bitte an

 

dh(at)hmanage.de

www.ktq.de!).
Wer sich dagegen einer Zertifizierung nach EN ISO 9000 verschrieben hat, verfügt schon bald über - zumindest vom Volumen her - eindrucksvolle Ordner, gefüllt mit viel Papier, welche die Prozesse der Organisation nach aufwändiger Vorarbeit normgerecht (und bis zur Re-Zertifizierung erfahrungsgemäß ebenso ungelesen wie voraussichtlich der KTQ-Qualitätsbericht) dokumentieren - mit oder ohne Zertifikat.
www.hmanage.de (pdf-download). Unser bisheriger Preise bleibt auch hier bestehen!www.hmanage.de (pdf-download).

* Wechsel des Fallbeispiels im Interesse des optimalen Trainingserfolgs vorbehalten26.-27.06.03:25.06.03:

www.hmanage.de!http://www.stiftung-gesundheit.de/Zertifizierung/zerti.htm) hat es als einziges "Qualitätsbuch" zertifiziert, weil es "in qualifizierter Weise die ..Zielgruppe über gesundheitsrelevante Themen und Zusammenhänge informier(t) und geeignet" (sei), "Transparenz und Sicherheit für Patienten zu schaffen". Sie meint offensichtlich, "dass die Informationen" (im Buch) "für die Zielgruppe verständlich, transparent und alltagstauglich sind" (und dass es) "die wesentlichen Ansätze, Konzepte .. samt Problemen, Grenzen und Risiken umreiß(t) und .. nicht einzelne Methoden .. unkritisch hervorheb(t)". - Wir finden im Buch neben manchem Falschen ("Benchmarking") oder zumindest höchst Schwachem ("EFQM") versprengt zwar auch etliche nützliche Hinweise, kommen aber insgesamt zu einer gänzlich anderen Einschätzung. Ausserdem kosten die rund 130 Seiten mit knapp 23 € auch nicht gerade wenig. Hier die ziemlich unübersichtliche (von uns zum Teil knapp kommentierte) "Gliederung":www.JCAHO.org! hmanage Newsletter 53 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 01 - (+++)www.JCAHO.org! - hmanage Newsletter 85 - (+++) Neu! STR Strategisches Management im Krankenhaus
Disease Management (DMP), externe Vernetzung, Festpreise in der Form von DRGs, "ambulant vor stationär!" usw. werden das deutsche Krankenhaus in naher Zukunft sicher kräftig durcheinanderschütteln. Einhergehend damit dürften zunehmend tatsächliche Nachweise ihrer Qualität verlangt werden. Und das ist - bei allem hinhaltenden Taktieren - letztlich vor allem die Ergebnisqualität der Krankenbehandlung! Das derzeitige Anspruchsniveau der Ergebnisse der Qualitätssicherung von Fallpauschalen und Sonderentgelten (BQS - auf dem richtigen Weg!) oder gar von KTQ(R) 4.0 (Qualität des Produktes leider angesichts des öffentlichen Anspruch alles andere als zufriedenstellend) hat damit wahrlich wenig zu tun.
Die Signale stehen auf Veränderung - was immer die (immer noch) leisetreterische Krankenhauspolitik im Lande - gleich welcher Couleur - den Leistungserbringern an konkreten Veränderungen abverlangen wird. Je weniger im Konsens dabei herauskommt, desto sicherer ist in kürzester Zeit die nächste "Gesundheitsreform"!
Eine solche Entwicklung erfordert unbedingt eine weit vorausschauende Unternehmensstrategie aus einem Guß: Welche Ansätze der Kundenorientierung, des Marketing, des strategischen Management und der Mitarbeitermobilisierung können heute als international erprobt und zielführend gelten? Bloßes "Lehrbuchwissen" - so z.B. zur Portfolio-Technik überhaupt vorhanden - reicht zur Beantwortung dieser Fragen so wenig aus wie ein "Marketing" mittels inhaltsleerer Qualitäts-"Gütesiegel"! So etwas platzt wie eine Seifenblase, wenn die "Kunden" erst spitz kriegen, dass sie an der Nase herumgeführt werden! Und das ist nur eine Frage der Zeit - dank Internet voraussichtlich einer sehr kurzen.
Was können wir also aus der Enwicklung von Theorie und Praxis des strategischen Management von erfolgreichen Einrichtungen des Gesundheitswesens lernen, vor allem von jenen exzellenten Medical Centers in den USA, die sich im Mutterland des Wettbewerbs im Gesundheitswesen an die Spitze der Entwicklung gesetzt haben, ohne dabei in kontraproduktive "amerikanische Verhältnisse" zu verfallen? - Uns geht es also nicht um die Vermittlung der amerikanischen Kultur, sondern von amerikanischen Know-hows.
Am Ende des Tages verfügen Sie über die Grundlagen für "Ihr" strategisches Management. Wenn Sie sich auch noch auf die Umsetzung der Strategie im eigenen Hause vorbereiten wollen, buchen Sie dazu unseren zweiten Strategiebaustein BSC!
Diese (erste) Veranstaltung kostet Sie nur 350 € + MWSt.! Einzelheiten unter 14.05.03:

http://www.hschange.org/ Center for Studying Health System Change

http://www.jcaho.org/news+room/news+release+archives/phrp_0313.htm

http://www.fda.gov/oc/initiatives/barcode-sadr/.

http://www.healthforum.com or call (800) 821-2039.

Wir haben uns entschlossen, unsere offenen Trainings mit dem Ende des 1. Halbjahrs 2003 nicht mehr anzubieten. (Inhouse-Trainings sind von dieser Entscheidung nicht berührt!) Wer also - dem glänzenden Ruf unserer Veranstaltungen folgend - daran denkt, sein EFQM-Assessor-Training(1. Baustein AT noch einmal am 21.-23.05.03), unser hoch gelobtes Intensivtraining zur Anwendung der Balanced Scorecard (BSC am 15.05.-16.05.03), Anregungen zum Erstellen eines (KTQ-kompatiblen) integrierten Qualitätshandbuchs/Qualitätsberichts (QHB am 28.05.03) oder unsere jahrzehntelangen professionellen Erfahrungen mit dem Prozessmanagement (PRO am 25.06.03) sowie unser - gerade anhand amerikanischer Praxiserfahrungen mit hohem Aufwand neu gestaltetes - Intensivtraining zur sinnvollen Vorgehensweise beim Einrichten Klinischer Pfade ("Clinical Pathways" KLP am 26.-27.06.03) ) mit dem Trainer noch live miterleben möchte, möge sich sputen! Der Platz ist begrenzt.

Hinweis:

Wir steigern noch weiter den Nutzen unserer beiden Strategie-Trainings vom 14.-16.05.03: Dort werden wir kostengünstig neueste Praxiserfahrungen und Erkenntnisse vom 2. Healthcare Summit 2003 einfließen lassen, auf dem wir im April in den USA die eigenen Kenntnisse auffrischen werden. Wer Lust hat, sich gleich selbst vor Ort zu informieren, sehe sich an, was ihn dort erwartet:

9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

10. Unser Trainingsprogramm 2003

11. Diskussion: "KTQ"

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie - gestützt vor allem auf englischsprachige Quellen aus aller Welt - "grenzüberschreitende" Informationen / Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Einrichtungen im Gesundheitswesen: Als - mit Quellenangabe frei verwendbare - Kurztexte, Definitionen, Links und Downloads. Ziel: Erkenntnisgewinne für die eigene Arbeit und damit für ein besseres Gesundheitssystem. Was hierzulande als unmöglich gilt, ist woanders oft längst realisiert! - Gänzlich ohne Scheuklappen und mit offenem Blick über den Tellerrand der abgeschotteten Milieus unseres "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kostenlos.