Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

Der hmanage Newsletter 495 ist da. Nachdem Sie diese Nachricht aufgerufen haben, können Sie den...

26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

(Vorabversion - aktualisiert)

 

Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

hmanage-newsletter 35
19.12.01

 



Herzlich willkommen!

In diesem Newsletter finden Sie - gestützt auf Quellen aus aller Welt - "grenzüberschreitende" Informationen / Kommentare zum (Qualitäts-)Management von Einrichtungen im Gesundheitswesen: Als Kurztext, Definition, Link und Download sowie (mit Quellenangabe frei verwendbares) Dokument. Ohne Scheuklappen und mit einem offenen Blick über den Tellerrand abgeschotteter Milieus unseres "versäulten" deutschen Gesundheitssystems und seiner Berufsgruppen. Kostenlos.

Motto des Tages

Wir wünschen Ihnen ein friedliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr 2002!

 

 


Unser heutiger Inhalt

1. Leitartikel

2. (AHQR) Unangemessene Medikation Älterer - und bei uns?

3. (AHA) Jüngere Leute nutzen Internet vermehrt zur Gesundheitsinformation

4. (AHA) Was man andernorts für einen Qualitätspreis leisten muß

5. (JCAHO) Offenlegung unerwünschter Vorkommnisse in der Chirurgie

6. (AHA) Pain Management: Ergebnismessung

7. (OPAL/FEMAK-Nachrichten) Die ungeschriebenen 10 Gebote des deutschen Gesundheitswesens

8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links

9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

10. Unser aktualisiertes Trainingsprogramm I/2002

 

NEU!

Flyer aller unserer neuen / aktualisierten Trainingsprogramme auf unserer Website: www.hmanage.de


Hier die Einzelheiten:

1. Leitartikel

G-DRGs - eine Horrorvison?

Es mag sich allmählich herumgesprochen haben, dass (nicht nur) diagnose-bezogene Fallpauschalen keineswegs etwas Neues sind. Seit Professor Fetter sie "erfunden" und im US-Bundesstaat New Jersey erstmals flächendeckend ausprobiert hat, sind immerhin weit mehr als 20 Jahre vergangen, bis man sich auch bei uns dazu durchgerungen hat, einen solchen "für Deutschland ungeeigneten Ansatz" - so ein früheres Gutachten (Ernst & Whinney/Herdecke) - auch in Deutschland zu wagen. Natürlich mit der Ernsthaftigkeit, für die uns die Welt beneidet - und belächelt. So mußte der (vermeintlich) "beste" Ansatz her, nämlich der australische. Nein, die neueste, noch nicht erprobte australische Version!

Flugs machten sich die ersten Experten - die gibt es bei uns immer, sobald eine neue Entwicklung  "ruchbar" wird - daran, uns die Schönheiten der australischen AR-DRGs zu erklären. Keine Frage, dazu muß man sich erst einmal vor Ort sachkundig machen. Australien soll ja auch schön sein! Leider hat - zumindest nach unserer Kenntnis - kein Experte vermeldet, dass die Australier DRGs dazu verwenden, Steuermittel nach dem Strahlensatz "gerecht" auf die Leistungserbringer zu verteilen. Das erklärt möglicherweise die besondere Akribie bei der Ermittlung der Verteilungskriterien. Die klinische Dokumentation sollen DRGs jedenfalls nicht ersetzen. Und eine ordentliche Kodierung von Leistungen und Diagnosen hätte uns auch schon früher gut zu Gesicht gestanden!

Keine Frage, dass wir das noch viel besser können. Das liest sich dann so: ".. muß das deutsche G-DRG-System wesentlich granulärer ausgestaltet werden, als andere auf der Welt eingesetzte DRG-Systeme .. Fallgruppen .. müssten dann nämlich die gesamte Variationsbreite des kompletten Personal- und Sachkostenaufwandes korrekt und sachgerecht differenziert abbilden" (Roeder / Rochell, dk 12/2001). - Wie kommen nur all die anderen Länder mit ihren tumben, ungranulären Fallpauschalen zurecht - allen voran die USA, und dies seit 1983? Was machen die nur falsch?

DRGs werden in einem staatlich reglementierten Gesundheitssystem genutzt, um einer Fehlsteuerung durch Mengenausweitung (bezahlte Leistungen, Tage) entgegenzuwirken. Dass so etwas beim System der kommunizierenden Röhren Fallpauschalen / Sonderentgelte / Abteilungspflegesätze / Basispflegesatz nicht funktionieren konnte, das in Deutschland "innovativ" statt der DRGs geschaffen wurde, lag eigentlich von Beginn an auf der Hand. Also "erfand" die Politik, als ihr dies bewußt wurde, im Interesse der Beitragsstabilität die Budget-Deckelung. Deren segensreiche Wirkung ist besonders im niedergelassenen Bereich bekannt.

Mengenausweitungen werden bei einer Deckelung gemeinhin zugelassen, was beim jährlichen Nachführen zwangsläufig zu immer geringeren "Festpreisen" je DRG führen muß. Damit werden die Mengenausweiter belohnt, denen ein Mindestbetrag je zusätzlich abgerechneter DRG (35%) verbleiben wird. Und die Krankenhäuser als Gesamtheit werden bestraft. Im übrigen kann eine solche Entwicklung nur für eine gewisse Zeit funktionieren. G-DRGs - also eine Horrorvison? Für alle, die an der Spitze eines Krankenhauses nur brav abwarten und und im übrigen ihre Ärzte mit schlecht vorbereiteten Kodier-Übungen ärgern, sicher schon! Wer jetzt auch noch dazu animiert, nach dem schlechten Vorbild der PPR* Patienten "krank zu kodieren", versündigt sich an den Ärzten, die später die Folgen ausbaden müssen.

Was immer noch im Ränkespiel divergierender Interessen - hier Bundes- und dort Landesebene, hier Krankenhaus- und dort Kassenseite, der Patient bleibt weiter außen vor - an Neuigkeiten (Sicherstellungszuschlag, Zusatzentgelte, medizinischer Fortschritt, Transparenz- und und Qualitätssicherungsverpflichtungen, Tatbestände für Zu- und Abschläge, Prozedurenschlüssel, Mapping etc.) in die DRG-bezogene Gesetzgebung einfließen wird, die DRGs werden kommen. Und dies unter Begleitumständen, die für die Krankenhäuser weitaus schlechter sind als jene für die Krankenhäuser 1983 in den USA.

In den USA war man schon damals ein weitaus sorgfältigeres Dokumentieren als bei uns gewohnt. Kodieren war dort schon vor der DRG-Umstellung kein Fremdwort. Und die Behandlungsabläufe waren einander bei gleicher DRG offensichtlich von Beginn an ähnlicher als wohl noch heute bei uns. Seitdem hat man (zumindest in den USA) erheblich in eine Standardisierung klinischer Abläufe (und in deren Computerisierung - e-health) investiert. Bei unterschiedlichen Behandlungsinhalten bei der gleichen Erkrankung könnte es natürlich keine einheitliche DRG geben!

Daraus allerdings - siehe oben - zu schließen, man brauche "granulärere" DRGs, ist absurd (und zumindest dort ganz offensichtlich auch nicht nötig, wo die DRGs mehr sind als ein Mittel zur Verteilung öffentlicher Zuwendungen). Vielleicht sollte man sich höheren Orts statt auf "granulärere" DRGs je DRG bald schon im Patienteninteresse auf eine weitgehend EBM**-basierte Best Practice verständigen und diese gezielt (nach-)kalkulieren lassen ? Das brächte Schwung in die fächerübergreifende Weiterentwicklung der Leitlinien und und in die Entwicklung klinischer Pfade.

Das wird allerdings diejenigen, die heute in Sachen DRGs das große Wort führen, kaum dazu bringen umzudenken. So werden die deutschen Krankenhäuser wohl zusätzlich zur Tatsache der eigenen Unvorbereitetheit - siehe oben - mit verwaltungsintensiven und der Krankenbehandlung Geld entziehenden Regeln geschlagen sein, die eher aus dem deutschen Erfindungsreichtum als aus betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten herrühren.

Wer sich als Krankenhaus da von der Masse unterscheiden will, braucht eine klare strategische Zielvorstellung zum künftigen Case Mix, umgesetzt in eine - soweit erforderlich, extern abgestimmte und - intern verbindliche strategische Planung, eine strikt an der Qualität der DRGs ausgerichtete Organisation ("nie zu wenig und nie zu viel und so einfach wie möglich!") und eine strategische Mobilisierung der eigenen Mitarbeiter ("Everyone´s Everday Job" - Kaplan/Norton). Dann und nur dann sollte es durchaus möglich sein, mit heute in Deutschland kalkulierten DRGs finanziell noch lange gut auskommen zu können!    

 

*  PPR = Pflegepersonalregelung, ein Verfahren, das es zeitweilig unkontrolliert erlaubte, Personalmehrbedarf aus Kodierung abzuleiten.

** EBM = Evidence based practice, hier verstanden als Behandlung, die nachweislich durch hinreichende Studien oder Praxis belegt ist.

 


2. (AHQR) Unangemessene Medikation Älterer - und bei uns?

About one fifth of the 32 million elderly Americans not living in nursing homes in 1996 used at least one or more of 33 prescription medicines considered potentially inappropriate, says a study released today by the Agency for Healthcare Research and Quality. The AHRQ study says that nearly one million elderly used at least one of 11 medications that a panel of experts agreed should always be avoided in the elderly. The 11 medications include sedative or hypnotic agents, analgesics, gastrointestinal antispasmodics, and others. AHRQ says the study underscores the importance of safe use of prescription medications as a critical component of quality of care, and demonstrates the challenges involved in assessing safe use. The study also suggests that elderly women and older persons who are in poor health and who use more prescriptions are more likely than others to receive inappropriate drugs. The study will be published in this week's Journal of the American Medical Association at http://jama.ama-assn.org.

Anmerkung: Auch wenn die Verhältnisse bei uns teilweise anders sind: Wie steht es damit in Deutschland?


3. (AHA) Jüngere Leute nutzen Internet vermehrt zur Gesundheitsinformation

A new national survey by the Kaiser Family Foundation finds that young people ages 15-24 are seeking online health information...  How Young People Use the Internet for Health Information" are available at http://www.kff.org .

Anmerkung: Anregungen für unsere Portal-Betreiber!


4. (AHA) Was man andernorts für einen Qualitätspreis leisten muß

Premier Inc. has honored six health care organizations for improvements in health care quality...

Anmerkung: Hier gibt es Anregungen für den Golden Helix Award!


5. (JCAHO) Offenlegung unerwünschter Vorkommnisse in der Chirurgie

As a follow-up to an issue of Sentinel Event Alert originally published in August 1998, the Joint Commission recently issued another issue of Sentinel Event Alert addressing wrong site surgeries. The sentinel event database has grown to include more than 150 reported cases of wrong site, wrong person or wrong procedure surgery. See Sentinel Event Alert, Issue 24, "A follow-up review of wrong site surgery": http://www.jcaho.org/edu_pub/sealert/sea24.html.


6. (AHA) Pain Management: Ergebnismessung 

AMA, JCAHO, NCQA to develop pain management performance measures The American Medical Association, the Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations and the National Committee for Quality Assurance have joined forces to develop a common set of evidence-based measures for evaluating the appropriateness and effectiveness of pain management for patients suffering from arthritis, back pain and cancer... For more, go to http://www.jcaho.org/whatsnew.html.


7. (OPAL/FEMAK-Nachrichten) Die ungeschriebenen 10 Gebote des deutschen Gesundheitswesens

  "1. Gebot            Jeder Besitzstand ist zu wahren.

  2. Gebot            Transparenz ist zu vermeiden.

  3. Gebot            Veränderungen sind zu bekämpfen.

  4. Gebot            Zusammenarbeit ist abzulehnen.

  5. Gebot            Keiner kann etwas besser als ich

  6. Gebot            Ich brauche keine Hilfe 

  7. Gebot            Tatsachen verwirren nur unsere Traditionen

  8. Gebot            In unserem Hause ist alles anders

  9. Gebot            Für den Besten ist ein Vergleich überflüssig

10. Gebot            Es ist schon immer gut gegangen"

  Anmerkung: Da kann man kaum widersprechen! - Aber 2002 wird alles ganz anders..


8. Weitere, für Sie möglicherweise interessante Links

http://www.hospitalmanagement.net/ecard.asp?card Weihnachtsgruß der International Hospital Federation

www.bund.de Das Portal der Bundesbehörden

www.fahrplan-online.de Viele nützliche Fahrplan-Auskünfte!

http://www.diw.de/  Download des Gutachtens "Wirtschaftspolitische Aspekte der Maerkte fuer Gesundheitsdienstleistungen - Oekonomische Chancen unter sich veraendernden dmografischen und wettbewerblichen Bedingungen in der EU", das am 6.12.2001 in Berlin vorgestellt wurde (Quelle: BVmed)

http://www.americantelemed.org/ehealth/ehealth.htm American Telemedicine Association (Quelle: Steyer, mdi)

http://www.internationalqip.com/ The Center for Performance Sciences - International Quality Indicator Project in Healthcare (Quelle: Steyer, mdi)

http://www.hon.ch/ The Health On the Net Foundation (HON), created in 1995, is a not-for-profit International Swiss Organization. HON's mission is to guide lay persons or non-medical users and medical practitioners to useful and reliable online medical and health information. HON provides leadership in setting ethical standards for Web site developers. (Quelle: Steyer, mdi)

 


9. Neue und/oder empfehlenswerte Bücher

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung sowie weitergehende Information durch Anklicken des Amazon-Button auf unserer Website bzw. des Titels - soweit in unsere Empfehlungsliste aufgenommen - im Buchverzeichnis unserer ständig aktualisierten und weiter ausgebauten Website www.hmanage.de!

 

Welch, Jack, with John A. Byrne, Jack - Straight from the Gut, Warner, New York 2001,

Bücher wie dieses empfiehlt die Creme de la Creme der internationalen Wirtschaft. Der Präsindent des American Red Cross schreibt z.B. im Klappentext des Buches: ".. Jack Welch lehrt uns, wie eine Führungskraft den Menschen um sie herum mit klarem Verstand, Instinkt und Ehrgefühl Mut macht, unerwartete Stürme übersteht und eine Organisation in immer größere Höhen führt. Sein Rezept ist eine Herausforderung für jeden von uns und für eine jede Institution auf dem Wege zu Excellence". - Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich vergleichsweise kurzweilig mit der Lebens- und Unternehmensphilosophie von Jack Welch vertraut machen wollen, einem der ganz wenigen wirklichen "Beweger" in Sachen Management. Jack Welch diktiert einem erfahrenen Journalisten seine "Memoiren" und vermittelt zugleich sein "Unternehmensleitbild". Wer sich schon intensiv mit Jack Welchs Managementstil auseinandergesetzt hat - z.B. durch Lektüre der Bücher von Noel Tichy (siehe Buchempfehlung auf unserer Website), findet hier kaum noch Neues. Die Lektüre macht dennoch SpaßUnd sie zeigt einen gänzlich anderen Menschen als jenen, der in Deutschland immer noch gern "Neutronen-Jack" genannt wird. So einfach kann man nicht abtun, was Jack Welch uns vorgelebt hat. Jeder, der sich selbst mit einer Managementaufgabe herumschlägt,  kann aus dem locker geschriebenen Buch sicher eine Menge lernen: (++)

 


10. Unser aktualisiertes Trainingsprogramm I/2002

Unser neues Trainingsprogramm ergänzt unsere beiden bewährten und weiter angebotenen, ständig weiter verbesserten sowie im Materialumfang deutlich erweiterten EFQM-Bausteine (Trainer: Prof. Dr. Hildebrand; Heike Gerhardt) gelegentlich mit einer professionellen Ergänzung, z.B. "Überraschungsgast"!).

 

14.02.-15.02.02 PRO: Prozeßmanagement - ganzheitlich, Berlin

Prozeßmanagement ist weitaus mehr als "Kästchen malen und Pfeile dazwischen machen"! In diesem Training wird in höchst praxisnaher Weise vermittelt, wie die arbeitsteiligen Prozesse des Krankenhauses - beginnend mit dessen Kernprozess, der Krankenbehandlung - aus ganzheitlicher Sicht schrittweise so organisiert werden können, dass alles für ein erstklassiges Ergebnis Notwendige weiter und möglichst noch besser geschieht als heute und Überflüssiges weggelassen wird. In den Kontext dieses Trainings gehört die Einrichtung standardisierter klinischer Pfade (Clinical Pathways) - wenn möglich unter Einsatz neuzeitlicher Informationstechnologie (IT). Die Teilnehmer üben mit Papier und Bleistift die Anwendung geeigneter Methoden. Außerdem werden nützliche Werkzeuge vorgestellt. Ein wesentliches Element des Trainings ist ein Ansatz, der dafür sorgt, dass die vorgenommenen Verbesserungen auch in die Routine gelangen; Einzelheiten , auch zum Preis, unter www.hmanage.de pdf-download

27.02.-01.03.02 AT: EFQM-Assessor-Training, Berlin

Unser "Klassiker"; ein dreitägiges Intensivtraining, das den EFQM-Originalstoff mit den Erfordernissen eines Qualitätsmanagement in Deutschland - z.B. KTQ - ideal verbindet: Training des richtigen, will sagen zielführenden Umgangs mit dem EFQM-Modell, verbunden mit dessen Übertragung auf die Verhältnisse in - vor allem größeren - Einrichtungen des Gesundheitswesens; Verbindung zu aktuellen Ansätzen (KTQ, JCAHO, VdR, MDK, EN ISO 9000, Six Sigma etc.); dieses Training haben wir in weit über 60 Veranstaltungen kontinuierlich weiter verbessert; Einzelheiten, auch zum Preis, unter www.hmanage.de pdf-download

11.03.02 KTQ+EFQM intelligent verbinden, Berlin

Am 08. November hat KTQ leider nicht - wie gehofft - offenbart, was den Akutkrankenhäusern nun als externe Qualitätssicherung konkret auferlegt werden soll. Dort sollte vorgestellt werden, was man aus dem mehrstufigen "Probelauf" gelernt hat. Wir haben die Entwicklung zum "deutschen Krankenhaus-TÜV" sehr aufmerksam verfolgt und bieten die Gelegenheit, vor dem Hintergrund des EFQM-Modells für Excellence ein Muster-Vorgehen kennenzulernen, das die KTQ-Vorgaben zur Erfüllung von indesterfordernissen mit dem Ziel verbindet, sich deutlich in der (Ergebnis-)Qualität von den Wettbewerbern zu unterscheiden. Mit ausführlichem Arbeitsmaterial zur Umsetzung; Einzelheiten unter www.hmanage.de pdf-download

08.04.-10.04.02 AT: EFQM-Assessor-Training, Berlin (wie vor)

11.04.-12.04.02 SAT: EFQM-Self-Assessment-Training, Berlin

Der ergänzende EFQM-Baustein, der vermittelt, auf welche Weise das Qualitätsmanagement - orientiert nach dem EFQM-Modell für Excellence - am besten strategisch und operational in die Organisation "eingefädelt" werden sollte; dazu gehört selbstverständlich auch der Einbezug einer Vorbereitung auf KTQ! Zugleich wird die Verbindung zur eigenen Balanced Scorecard hergestellt; und wir bieten Umsetzungshilfen. Gegenüber der EFQM-Fassung stark überarbeitet und erweitert; mit "Gebrauchsanweisungen" für das Vorgehen und einem integrierten Dokument Qualitätshandbuch/Qualitätsbericht; Einzelheiten, auch zum Preis, unter www.hmanage.de  pdf-download

24.04.02 QPO: Qualitätsplanung und -organisation, Berlin

Es ist ein schwerer Irrtum, wenn Krankenhausverantwortliche denken, sie könnten sich der Aufgabe des § 135a SGB V, ein Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln, dadurch entledigen, dass sie die Stelle eines Qualitätsbeauftragten schaffen, der wiederum einige Qualitätszirkel aus - immer zu findenden - Enthusiasten initiiert, die allerlei Verbesserungsvorschläge erarbeiten, die vor der tatsächlichen Umsetzung in die Routine irgendwo versickern! Hier geht es darum, das Qualitätsmanagement so in die eigene Organisation zu verweben, dass dieses Teil der Routine wird. Mit Beispielen und Hilfsmitteln zur Realisierung. Einzelheiten, auch zum Preis, unter www.hmanage.de pdf-download

25.04.02 QHB: Qualitätshandbuch / Qualitätsbericht, Berlin

Wer sich der EN ISO 9000 verschrieben hat, verfügt schon bald über einen eindrucksvollen Stapel Papier, der seine Prozesse normgerecht dokumentiert - mit oder ohne Zertifikat. Derartige arbeits- und zeitraubende Formen der Erstellung von Qualitätshandbüchern werden in diesem Intensivtraining nur gestreift. Hier geht es darum, in deutlich knapperer Form zu Papier zu bringen, was im Krankenhaus an grundlegenden Regeln und Abläufen zu beachten ist - und dies in einer Form, die zugleich die Grundlage für einen Qualitätsbericht als Anlage zum jährlichen Geschäftsbericht schafft. Wir bedienen uns dafür der Logik des EFQM-Modells für Excellence und verbinden diese mit den Anforderungen, welche für die Institution - im Beispiel also KTQ - zu beachten sind. Die Teilnehmer lernen, einen solchen Bericht zu entwickeln und nehmen ein Muster dafür mit nach Hause. Einzelheiten, auch zum Preis,  unter www.hmanage.de pdf-download

02.05.-03.05.02 BSC: Balanced Scorecard einführen, Berlin

"Kochbuch"-Kurs zur Balanced Scorecard in der eigenen Einrichtung; auf der Grundlage einer seit der Erstveröffentlichung in Harvard Business Review jahrelangen intensiven Befassung mit dem Thema und der Ausbildung des Trainers durch die Organisation der "Erfinder" Norton und Kaplan; Verbindung mit dem EFQM-Modell für Excellence. Nach zwei Tagen verstehen Sie, welchen Nutzen eine BSC für Ihre Einrichtung wirklich stiften kann (in den aktuellen Veröffentlichungen zum Thema steht leider viel Unsinn!), und Sie können für Ihr Haus Ihre eigene BSC entwickeln und diesen Ansatz mit dem EFQM-Modell für Excellence verbinden; Einzelheiten, auch zum Preis, www.hmanage.de pdf-download

13.05.02 KTQ+EFQM intelligent verbinden, Berlin (wie vor)

12.06.-14.06.02 AT: EFQM-Assessor-Training, Berlin (wie vor)

14.08.-16.08.02 AT: EFQM-Assessor-Training, Berlin: "Sommer-Spezial"


 


Wie seit etlichen Jahren üblich, bieten wir damit neben der fundierten Vermittlung der dem jeweiligen Thema zugrunde liegenden Theorie konkrete Arbeitshilfen für die unmittelbare Anwendung des Gelernten! Einzelheiten zu allen Trainingsprogrammen finden Sie auf unserer Website  www.hmanage.de. Ebenfalls auf der Website finden Sie neben der Möglichkeit, diesen Newsletter kostenlos zu abonnieren, eine wachsende Sammlung nützlicher Dokumente und Links, empfehlenswerte Bücher zum besseren Management von Einrichtungen des Gesundheitswesens samt der Möglichkeit, diese sogleich "per Knopfdruck" (bei Amazon) zu bestellen.

Über Anregungen, Stellungnahmen, interessante Meldungen sowie Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen. Für die rasch immer weiter wachsende Nachfrage und den anhaltenden Zuspruch bedanken wir uns ganz herzlich!

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

Prof. Dr. Rolf Hildebrand

Unsere Adresse / Website

Dr. Hildebrand & Partner GmbH
Nestorstr. 11
10709 Berlin

hildebrand(at)hmanage.de
www.hmanage.de



Redaktionelle Hinweise

Wir haben das Erscheinungsbild unseres hmanage-Newsletters vor kurzem mittels html-Format umgestaltet. Das macht ihn übersichtlicher. Außerdem können Sie nun leichter jene Nachrichten selektieren, die Sie besonders interessieren. Sollten Sie mit der neuen Form technische Schwierigkeiten haben, bitten wir Sie um eine Nachricht!

Unseren längere Zeit nur mit dem Hinweis auf ein künftiges Mittel zur Vorbereitung auf die DRGs 
versehenen Tagesordnungspunkt 1. haben wir aus Gründen der Übersichtlichkeit mit einem neuen Inhalt besetzt. Damit ist für uns das Thema DRGs keineswegs "gestorben"! Wir kommen selbstverständlich darauf zurück. 

Wir melden uns im nächsten Jahr mit neuer Kraft zurück!


"Kleingedrucktes"
 

Als Nutzer unseres im April 2001 gestarteten H&P-Newsletters haben wir die Angehörigen all jener Berufsgruppen im Blick, für die eine Auseinandersetzung mit dem Management im Gesundheitssystem aus dem einen oder anderen Grunde wichtig ist, desgleichen jene Funktionsträger auf allen hierarchischen Ebenen, deren Entscheidungen die Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems prägen

Wo wir englischsprachige Quellen nutzen, übersetzen wir diese zumeist nicht. Nebenher informieren wir darüber, was es für Sie bei uns an Neuem gibt. Weitere, dauerhafte Informationen und Literaturhinweise finden Sie auf unserer Website www.hmanage.de.

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