Exzellentes Management im Gesundheitswesen
24.03.17 17:25

Leitspruch

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit....

22.03.17 17:39

NEU! hmanage Newsletter 495.

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26.05.17 14:19

(hmanage) 20 Jahre komplett vertan?

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Eine E-Mail von healthcareDIVE brachte eine Erinnerung zurück: an...

23.05.17 18:24

(Fierce Healthcare) “Mit weniger Verschwendung die Patientensicherheit steigern”

“Putting a lid on waste: Needless medical tests not only cost $200B—they can do harm”

16.04.17 18:31

(blogridge) Führungsprinzipien beim aktuellen Gewinner des Baldridge Award

“Leadership Practices of 2016 Baldrige Award Recipients: Memorial Hermann Sugar Land Hospital”

14.04.17 18:42

(Health Leaders Media) Stationäre Versorgung im ländlichen Bereich: Anregungen

“In Remote Idaho, A Tiny Facility Lights The Way For Stressed Rural Hospitals”

12.04.17 12:27

Asklepios-Werbung im Hamburg-Newsletter „Elbvertiefung“ der ZEIT

“Unsere Kliniken verfügen über ein kontinuierliches Qualitätsmanagement, denn die Sicherheit Ihrer...

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268 - 19.12.2006 Aktuelle Sinnsprüche und Informationen auf unserer Website www.hmanage.net


Motto des Tages

Harmonische Festtage und ein erfolgreiches Jahr 2007 bei guter Gesundheit!


01. Editorial: IBM-Studie “Healthcare 2015: Win-win or lose-lose?”

IBM: “Healthcare 2015: Win-win or lose-lose?”

 

Das IBM Institute for Business Value hat kürzliche eine höchst informative und daher höchst lesenswerte Studie*) darüber veröffentlicht, wohin sich das Gesundheitswesen weltweit entwickeln wird (sollte) – und welche Konsequenzen die Gesellschaft daraus ziehen sollte – und damit ihre Institutionen und Individuen.

Ausgehend von der absehbaren Entwicklung der Bevölkerung und ihrer Lebensgewohnheiten und deren Konsequenzen für das Gesundheitssystem mit seinen absehbaren Entwicklungen (einschließlich jener, welche die IT uns bescheren wird) schreibt sie, dass dafür die bisherigen evolutionären Reformbemühungen ebenso wenig ausreichen werden wie ein völliges Nichtstun.

 

Für eine Transformation des Gesundheitswesens im Sinne einer Win-Win-Situation entwickelt die IBM-Studie unter Einbeziehung weltweiter Erkenntnisse ein pyramidenförmiges Stufenmodell der Gesundheitserfordernisse:

 

Environmental health needs (Umwelterfordernisse für die Gesundheit):
Sauberes Wasser, angemessene Nahrung, saubere Luft, angemessene sanitäre Verhältnisse)
Basic healthcare needs (medizinische Grundbedürfnisse):
Präventive Maßnahmen wie (Reihen-)Impfungen
Medically necessary needs (medizinisch Notwendiges):
Eine Behandlung von Episoden akuter Erkrankungen, Unfällen und chronischen Leiden, die man sich – abhängig von den jeweiligen gesellschaftlichen Bedingungen – leisten kann, um weiter den Aktivitäten des täglichen Lebens nachgehen zu können
Medical enhancements (weitere medizinische Verbesserungen):
Alles nicht strikt medizinisch Notwendige, was die Gesundheit und die Lebensqualität verbessert wie Lifestyle-Medikamente, kosmetische Chirurgie und chirurgische Eingriffe, die bestimmte Gesundheitsprobleme lösen, die nicht lebensbedrohlich sind, z.B. Mobilitätsverbesserungen durch arthroskopische Eingriffe, die wieder Aktivitäten ermöglichen, die über das Normale hinausgehen.
Optimal health (optimale Gesundheit):
Ein höheres, eher ganzheitliches Verständnis von Gesundheit, nach dem der Einzelne – jenseits der bloßen Abwesenheit von Krankheiten – eine optimale physische und psychische Gesundheit erreicht. Zu dieser Ebene gehört neben einer genetischen Diagnostik eine individuelle Planung des persönlichen Wohlbefindens

 

Die Alternative bei Nichtstun wäre eine „Lose-Lose-Transformation“ mit unbeabsichtigt negativen Folgen fürs Gesundheitswesen und das Land. Die Studie kommt (sinngemäß) zu diesen Folgerungen:

 

Der Wert der Leistungen muß ermittelt werden – einschließlich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses
Die Bürger müssen mehr Eigenverantwortung für Leistungsentscheidungen übernehmen
Das Gesundheitssystem ist zu einem umfassenden Gesundheitsangebot weiterzuentwickeln

 

Für die Veränderungsziele und fürs Vorgehen auf dem Weg dorthin gibt es allerlei Anregungen. werden auch die Konsequenzen für die jeweils bestehenden Gesundheitssysteme aufgezeigt.

 

Dazu fällt der Krankenhaus Umschau tatsächlich nichts Besseres ein als die Frage: „Wissen IBM-Experten mehr?“ Sonst hat sich aus der Branche  - soweit bekannt – noch niemand dazu geäußert.

 

 

(Mittlerweile doch, und zwar die Ärztezeitung)

 

____________

*) Einzelheiten hier herunterladbar. Und hier die ganze Studie.


02. (Most Wired) Regionale Vernetzung: Beispiel Maine

Maine: Local Efforts Shape Statewide RHIO

Aiming to provide a community health record, a single provider serves as the starting point for a RHIO...

Mehr 

 


03. (Chicago Tribune) “Bei Behandlungsfehlern bezahlen wir nicht!”

Backlash at bills for medical mistakes: Firms tired of paying for low-quality care

...

…Mehr: http://www.chicagotribune.com/business/chi-0611160125nov16,0,4190587.story?coll=chi-business-hed  

Anmerkung:

Eine späte, aber unausweichliche Entwicklung. Warum bringen bei uns die Folgen „nosokomialer“ Fehlhandlungen Krankenhäusern und anderen Leistungserbringern im Gesundheitswesen auch noch zusätzliches Geld?

 

 


04. (Most Wired) Zwei Wege zu mehr Qualität durch IT

Two Paths to Quality

While approaching clinical information technology implementation from different angles, two CIOs have identified the same keys to success...

Mehr 


05. (hfma) US-Fachgesellschaft verabschiedet Regeln zur buchhalterischen Behandlung von Gratisbehandlungen und nicht eintreibbaren Forderungen

Principles & Practices Board Statement 15: Valuation and Financial Statement Presentation of Charity Care and Bad Debts by Institutional Healthcare Providers...

Mehr

 

 


06. (AHA) Auch in USA bessere Finanzierung medizintechnischer Innovationen gefordert

AHA urges MedPAC to recommend additional payments for new technology...

... "Adopting Technological Innovation in Hospitals: Who Pays and Who Benefits?".

 


07. (NYT) Zu einem gesunderem Verhalten zwingen?

Medicaid Plan Prods Patients Toward Health...

…Mehr: http://www.nytimes.com/2006/12/01/us/01medicaid.html?_r=1&th&emc=th&oref=slogin 


08. Links

Vereinbarung gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 SGB V über Inhalt und Umfang eines strukturierten Qualitätsberichts für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser

 

http://healthyamericans.org/reports/bioterror06/ Ready or Not? Protecting the Public's Health from Disease, Disasters, and Bioterrorism, 2006

 

Health care finance leaders identify key issues for 2007

 

Workshop-Reihe zur Nutzenbewertung medizinischer Leistungen geplant

 

World's most polluted places http://www.blacksmithinstitute.org/get10.php

 

http://www.enqual.info/ European research Network on Quality Management in Health Care. The ENQual network is a collaboration network of research experts in Quality assessment and Quality Management in European countries supported by the European Commission.

 

http://www.ceeqnet.com/ Unified Central and Eastern European surveillance/monitoring system for healthcare quality and efficiency indicators

 

http://gateway.nlm.nih.gov/gw/Cmd NLM Resources des NIH

 

Ärzte im Krankenhausmanagement

 

http://psnet.ahrq.gov/resource.aspx?resourceID=4638 Hospital-acquired infections in Pennsylvania

 

http://www.forum-patientensicherheit.de/behandlungsfehler 

Behandlungsfehler, Fehlerprävention

 


09. Buchbesprechung

Book Review

 

Bewertung (+++) = sehr gut über (0) = neutral bis (-) = nicht empfehlenswert. Bestellung – soweit nicht ausgeschlossen – durch Anklicken des Titels hier oder über unsere Website www.hmanage.net bei Amazon.

 

 

 

Schreyögg, Georg, Organisation. Grundlagen moderner Organisationsgestaltung, Wiesbaden Nachdruck 4. Auflage 2006, ISBN 3409477292, AMAZON,

 

Als jemand, der sich ein ganzes Berufsleben lang theoretisch und praktisch mit den Themen Organisation und Organisieren befasst hat, ist es gelegentlich reizvoll zu sehen, was heute so als ein deutsches Standardwerk auf diesem Gebiet gilt. Gesagt getan, und den – nicht ganz billigen – x-mal aufgelegten „Schreyögg“ gekauft und gelesen. Da AMAZON die ganze Gliederung liefert, kann dieser Punkt hier sehr knapp ausfallen:

 

Erstes Kaptitel: Begriffliche Grundlagen

Zweites Kaptitel: Entwicklungslinien der Organisationstheorie

Drittes Kaptitel: Die Strukturierung von Aufgaben

Viertes Kaptitel: Integration von Individuum und Organisation

Fünftes Kaptitel: Organisation und Umwelt

Sechstes Kaptitel: Emergente (?) Prozesse in Organisationen

Siebtes Kaptitel: Organisatorischer Wandel und (?) Transformation

 

Im Umschlagtext des 650-Seiten-Bandes steht: „Das bewährte Lehrbuch zur Organisationslehre, in dessen Mittelpunkt Grundprobleme organisatorischer Gestaltung stehen. Didaktisch gekonnt aufbereitet stellt Georg Schreyögg Konzepte und Methoden zum Verständnis dieser Probleme und zur Entwicklung fundierter Lösungen vor. Zahlreiche aktuelle Fallbeispiele beweisen, dass die Theorie auch umsetzbar ist. Die vierte, vollständig überarbeitete und inhaltlich um neueste Entwicklungen ergänzte Auflage erscheint in der didaktisch bewährten Grundkonzeption”. Na ja.

 

Zunächst einmal ist sehr positiv ein sehr breiter Ansatz anzumerken. Schon allein deshalb ist für all jene, die sich mit der Materie noch nicht allzu viel befasst haben, die Lektüre zur Horizonterweiterung zu empfehlen. Das Buch bietet sehr viel. Solide. Mit Praxisbeispielen. Und sehr gut lesbar – bis auf etliche durchaus vermeidbare Fremdworte. Der Mann muß hart gearbeitet haben! Und er hat Ahnung! Das zeigen schon die 43 Seiten mit rund 1000 Literaturangaben. Oder 16 Seiten Namensverzeichnis. Gleichwohl fehlt manches Wichtige, z.B. die bahnbrechenden Werke von Hans Ulrich oder überhaupt „St Gallen“. Desgleichen KAIZEN, Total Quality Management als genereller Ansatz der Internationalen Qualitätspreise, Lean Management, das Toyota Produktionssystem (TPS).

 

Über etliches kann man streiten, z.B. schon gleich zu Beginn über die Einteilung der „Strömungen der Organisationstheorie“ (S. 97). Insgesamt kommt immer wieder der Eindruck auf, die Organisationswissenschaften lieferten neue Theorien, die sich dann in der Praxis bewähren müssten. Dabei ist es (zumindest international) doch eher umgekehrt: Die Praxis probiert etwas aus. Die Wissenschaft wird darauf aufmerksam und versucht daraus eine Theorie abzuleiten. Das Ganze bewährt sich, oder es verschwindet nach einiger Zeit wieder als vergängliche Managementmode! Schreyögg stellt die “Organisationstheorien” oft wie Kegel auf, die es umzuwerfen gilt (Beispiel „Die totale Lernorganisation“ (S. 568ff.). Ist es nicht eher so, dass nichts absolut genommen werden sollte und an (nahezu) allem etwas Positives dran sein könnte?

 

Manche Sätze wirken eher komisch, z.B. dieser: „Die Schwierigkeit liegt darin, dass ein Prozess ohne Struktur gar nicht denkbar ist“ (S. 121). Die Schwierigkeit? Manches klingt gar nach Vorurteil („Den Reengineering-Experimenten in der Praxis wurde bisher nur ein sehr gemischter Erfolg zuteil“ (S. 206). Manches ist nur sehr schwer nachvollziehbar, z.B. die Kulturtypen“ (S. 460/461). Vieles kingt dem Rezensenten zu (sozial-)„wissenschaftlich“. Gleichwohl ist das Buch insgesamt äußerst lesenswert. Man sollte es zum Thema Organisation nur nicht allein lesen! Trotz seines Gehalts. (+++)

 

 

 

 

Anmerkung: Hier werden nur Bücher und Texte besprochen, die der Rezensent aus persönlicher Einschätzung für die Arbeit in Gesundheitseinrichtungen empfiehlt hält, oder ärgerliche, deren Kauf und Lektüre man sich sparen sollte. – Zu weiteren Buchempfehlungen sehen Sie auch in unsere Website!


10. Widerspruch: Wider die Selbstgerechtigkeit der deutschen Krankenhausszene

An dieser Stelle finden Sie Stellungnahmen zu Nachrichten aus dem deutschen Gesundheitswesen, die nicht unkommentiert bleiben sollen, (oder auch gelegentlich Anregungen aus dem Ausland, die hier beachtet werden sollten).

 

Schon wieder die Deutsche Krankenhaus Gesellschaft (DKG): Diesmal wendet sie sich als Repräsentantin der deutschen Krankenhäuser an die Öffentlichkeit:

 

„Qualitätsreport: Deutsche Kliniken auf internationalem Spitzenniveau (1)

In ihrem aktuellen Qualitätsreport für das Jahr 2005 hat die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) den Kliniken in Deutschland einen wegweisenden Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen bescheinigt. "Mit der … Erfüllung von 84 Prozent aller Qualitätsziele haben die mehr als 2.000 Krankenhäuser bewiesen, dass sie über ein beispielhaftes System der Qualitätssicherung im Sinne der Patienten (2) verfügen.“ Dies erklärte Dr. Martin Walger … (DKG), … zu den Ergebnissen der externen stationären Qualitätssicherung.

„In keinem anderen Leistungsbereich des Gesundheitswesens existiert eine externe Qualitätssicherung in dieser Tiefe und Transparenz. Mit dem BQS-Qualitätsreport … leistet die Selbstverwaltung einen überaus wichtigen Beitrag zu mehr Transparenz im Gesundheitswesen“, machte Walger deutlich. ... ‚Die externe Qualitätssicherung wirkt. Aus den Rückmeldungen aus den Kliniken haben sich konkrete und für die Patientenversorgung bedeutsame Qualitätsverbesserungen ergeben.’ Die externe Qualitätssicherung untersuche derzeit 16 Prozent der gesamten Krankenhausleistungen (3), so Walger. Für 169 Indikatoren sei die Qualität der Krankenhäuser ermittelt worden. Im internationalen Vergleich sei dies ein absoluter Spitzenwert. … In keinem anderen Land der Welt gibt es derzeit ein vergleichbares nationales Verfahren zur Qualitätsdarstellung, das alle Krankenhäuser einschließt und auf medizinische und pflegerische Ziele ausgerichtet ist”. (Hervorhebung durch uns).*)

 

Anmerkung:

Als aufmerksamer Beobachter der erfreulichen Aktivitäten der BQS (und regelmäßiger Teilnehmer der BQS-Ergebnisveranstaltungen) fühlt man sich bei solchen Verlautbarungen gleich zu mehreren Richtigstellungen provoziert:

 

1. Dass sich die „deutschen Kliniken auf internationalem Spitzenniveau“ befänden, wird durch die BQS-Daten keineswegs belegt. So etwas wurde auch von der – sich erfreulich sachlich präsentierenden – BQS gar nicht behauptet. Sie hat auch nicht die Andeutung eines Belegs für vergleichbare Ergebnisse anderer Länder oder gar von Spitzeninstitutionen in der Welt vorgelegt. Der Satz ist von der DKG frei erfunden.

 

2. Die der BQS von den deutschen Krankenhäusern zur Auswertung gelieferten (gemessen am Gesamtvolumen der stationären Behandlung) Ergebnisse sind – wie zu erwarten – insgesamt durchwachsen. Ob sie alle der Realität entsprechen, kann nur geglaubt werden. (Sie scheinen immerhin korrekter zu sein, als vielerorts befürchtet wurde). Die Mehrzahl der Krankenhäuser steht vergleichsweise ordentlich da. Im Spitzenfeld befinden sich zumeist nur sehr wenige. Die selbstgesetzten Qualitätsziele der BQS beziehen sich nicht auf ein Spitzenniveau: Sie signalisieren lediglich Neutralität bezogen auf unerfreuliche Sachverhalte. Daraus auf „ein beispielhaftes System der Qualitätssicherung im Sinne der Patienten“ zu schließen, ist schon reichlich verwegen!

 

3. Die DKG tut so, als ob 16% des Leistungsspektrums der stationären Versorgung sensationell gut seien. Das wäre so, als ob die Verantwortlichen der deutschen Automobilindustrie stolz verkündeten, 16% der deutschen Autoproduktion würden einer Qualitätsprüfung unterzogen. Und der Rest? – So ließen sich kaum die bekannten Absatzerfolge erzielen!

 

Die Realität:

Von den verdienstvollen Aktivitäten der BQS (bezogen auf einige wenige chirurgische / invasive Eingriffe) abgesehen, ist es zappenduster in Deutschlands Gesundheitswesen, was die Transparenz der Behandlungsergebnisse angeht. Auch wenn die Ergebnisse offengelegt würden, wäre zwar kaum zu befürchten, dass drittteuerste Gesundheitssystem der Welt besonders schlecht dastünde. Die Qualität der Krankenbehandlung dürfte in Deutschland schon – alles in allem – recht ordentlich sein. Doch sie ist nicht transparent!

 

Und da von offizieller Seite dauernd so getan wird, als ob wir ohnehin Spitzenleistungen vollbrächten, fühlt sich hierzulande auch kaum jemand wie in anderen Industriestaaten und in den Schwellenländern bemüßigt, aus eigenem Antrieb ernsthafte Schritte in die Richtung einer systematischen Qualitätsverbesserung zu tun. Wo immer man sich in Deutschland herumhört, herrscht in Sachen Qualitätstransparenz oder gar Qualitätsverbesserung allerorten Tiefschlaf! Wie wollen wir da aus dem deutschen Gesundheitswesen einen Exportartikel machen?

 

Aufgewacht! Die Konkurrenz schläft nicht!

 

*) Die ganze Presseerklärung, alle Statements der G-BA-Pressekonferenz

 

P.S. Das Ganze wird dann auch noch unkritisch multipliziert, z.B. durch das Deutsche Ärzteblatt.